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Diskussion : Partei des Demokratischen Sozialismus
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Partei des Demokratischen Sozialismus
Stichpunkte
Allgemein
Die Seite beschäftigt sich mit PDS als Partei
Für weitere Bedeutungen siehe: PDS (Begriffsklärung). Logo Vorsitzender Bild nicht gefunden Logo der PDS Bild nicht gefunden Lothar Bisky Basisdaten Gründungsdatum: 21
April 1946 (SED)16
Dezember 1989 (SED/PDS)4
Wolfgang Methling Bundesgeschäftsführer: Rolf Kutzmutz Schatzmeister: Uwe Hobler Mitglieder: 65.753 (Stand: 31.12.2003) Frauenanteil: 45
7 Prozent Parteigliederung: 16 Landesverbände Anschrift: Kleine Alexanderstraße 2810178 Berlin Website: www.sozialisten.de E-Mail-Adresse: bundesgeschaeftsstelle@pds-online.de (mailto:bundesgeschaeftsstelle@pds-online.de) Die PDS (Partei des Demokratischen Sozialismus) ist eine politische Partei in der Bundesrepublik Deutschland
Katja Kipping
Februar 1990 (PDS) Gründungsort: Berlin Vorsitzender: Lothar Bisky stellvertretende Vorsitzende: Dagmar Enkelmann
Sie ist Rechtsnachfolgerin der SED
Die PDS ist in Ostdeutschland wesentlich populärer als in Westdeutschland; von ihren Anhängern wird ihr generell eine gegenüber den anderen Parteien größere Kompetenz für ostdeutsche Probleme zugeschrieben
Teile ihres Parteiprogramms sowie einzelne Fraktionen innerhalb der Partei selbst (speziell die Kommunistische Plattform und das Marxistische Forum) werden von einigen Ämtern für Verfassungsschutz als tendenziell linksextremistisch eingeschätzt. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
"Verbergen") 1 Geschichte der PDS 1.1 1989 1.2 1990 2 Weitere Entwicklung 2.1 Potsdamer Parteitag (30. - 31
Oktober 2004) 3 Innere Struktur 3.1 Organisationsstruktur 3.2 Statutenkommission 3.3 Historische Kommission 3.4 Mitgliederstruktur 3.5 Mitgliederentwicklung 4 Politische Positionen 5 Parteivorsitzende der PDS 6 Weitere prominente Mitglieder
Abgeordnete und Kandidaten 7 Literatur 8 Siehe auch 9 Weblinks [Bearbeiten]
Geschichte der PDS
[Bearbeiten]
1989
aber auch der eigenen Parteibasis war Erich Honecker kurz nach den Jubelfeiern zum 40
Unter dem Druck der friedlichen Massenproteste
der Bürgerrechtsbewegung
der dessen Parteiamt als Generalsekretär der SED und die Staatsämter als Vorsitzender des Staatsrates und des Nationalen Verteidigungsrates übernahm
Jahrestag der DDR Mitte Oktober 1989 von seinem ehemaligen Zögling Egon Krenz entmachtet worden
Die weiter anwachsenden Demonstrationen führten trotz dieser Umbesetzung und trotz der Ankündigung eines neuen Reisegesetzes und der anschließenden Grenzöffnung nach Westdeutschland am Abend des 9
November 1989 zu weiterem Druck
Am 1
Dezember strich die Volkskammer mit großer Mehrheit den Führungsanspruch der SED aus der Verfassung
Am 3
Dezember wurden Honecker und der ehemalige Minister für Staatssicherheit Erich Mielke aus der Partei ausgeschlossen
Am 6
Dezember legte Krenz nach anhaltender Kritik alle Ämter nieder
Am 8
Dezember wurde Gregor Gysi auf einem Sonderparteitag zum neuen Vorsitzenden gewählt; als seine Stellvertreter die Mitinitiatoren der innerparteilichen Reformen Wolfgang Berghofer
früherer 1
Oberbürgermeister von Dresden und Hans Modrow
Sekretär der SED-Bezirksleitung Dresden und seit November Ministerpräsident der DDR
Am 16
nachdem sie in einer Rede von Prof
Dezember benannte sich die Partei auf Vorschlag von Gregor Gysi in Sozialistische Einheitspartei Deutschlands - Partei des demokratischen Sozialismus (SED-PDS) um
Dr
und den Taten
vor allem denen des Stalinismus in der DDR
distanzierte. Bild nicht gefunden Egon Krenz [Bearbeiten]
wie Erich Honecker und Egon Krenz
Michael Schumann das Unrecht der SED benannte und sich von den beteiligten Personen
1990
unter ihnen Egon Krenz
Im Januar 1990 wurden weitere Mitglieder der ehemaligen Führungsspitze aus der Partei ausgeschlossen
Heinz Keßler und Günter Schabowski
Die Partei bekannte sich erstmals offiziell zur Deutschen Einheit
Am 4
Februar 1990 trennte sich die Partei vom historisch belasteten Namensbestandteil SED und heißt seitdem PDS
Bei den ersten freien Wahlen zur Volkskammer am 18
März 1990 erhielt die PDS 16
3% der Stimmen
Zwei Monate nach der Wiedervereinigung erhielt die PDS bei den Wahlen zum ersten gesamtdeutschen Bundestag am 2
4% der Stimmen und zog mit 17 Abgeordneten in den Bundestag ein
Dezember 1990 2
Die Bestimmungen des Einigungsvertrages sahen eine Aussetzung der bundesweiten 5%-Sperrklausel als einmalige Sonderregelung des Wahlrechts für das Beitrittsgebiet vor
von der neben der PDS auch das Bündnis 90 profitierte. [Bearbeiten]
Weitere Entwicklung
1992 verzichtete Gysi auf eine neue Kandidatur zum Parteivorsitz
Neuer Parteichef wurde Lothar Bisky
Waren die Anfangsjahre noch davon geprägt
gelang 1993 mit der Verabschiedung eines ersten Parteiprogramms eine gewisse Konsolidierung. Die folgenden Jahre waren geprägt von ambivalenten Entwicklungen
den Zerfall der alten Herrschaftspartei der DDR aufzuhalten
Einerseits stiegen die Wahlergebnisse langsam aber stetig und die öffentliche Akzeptanz außer- und innerhalb der Linken nahm zu
Andererseits konnte der teilweise dramatische Mitgliederverlust nicht aufgehalten werden
Auch konnten die verschiedenen parteiinternen Strömungen kaum zu einem inneren Dialog gelangen
Bei äußerer Entwicklung kam es zur inneren Stagnation
Das Programm von 1993 diente als Waffenstillstandsvertrag
welcher aber kaum zukunftsgewandt war
4% der Zweitstimmen
Die Versuche
öffentlich am meisten wahrgenommen als Auseinandersetzung zwischen Reformern und Traditionalisten. 1994 zog die PDS mit zwar nur 4
ein neues Programm zu verabschieden
aber 4 Direktmandaten erneut in Fraktionsstärke mit 30 Abgeordneten in den Deutschen Bundestag ein
führten zu heftigen Auseinandersetzungen
Bei der Konstituierungssitzung kam es zu einem kontovers diskutierten Vorfall
ehemaliger scharfer Kritiker der SED-Herrschaft
hatte ein Direktmandat für die PDS-Liste gewonnen und eröffnete gemäß der Geschäftsordnung die Sitzung als Alterspräsident
Der parteilose Schriftsteller Stefan Heym
das die deutliche Abgrenzung zum Stalinismus und eine pragmatische Arbeit forciert
Unter Bruch der bisherigen Konventionen verweigerten ihm Bundeskanzler Helmut Kohl und die CDU/CSU-Fraktion mit Ausnahme von Rita Süssmuth geschlossen den Beifall. 1995 entstand unter maßgeblicher Mitwirkung von Gysi und Bisky ein Strategiepapier
Die Partei soll keine Regionalpartei im Osten bleiben und auch in den alten Bundesländern Fuß fassen
darunter die Kommunistische Plattform mit Sahra Wagenknecht-Niemeyer an der Spitze
Der auch vom programmatischen "Vordenker" Andre Brie vorangetriebene Abschied von ideologischen Prämissen als Grundlage der politischen Aktivität trafen auf heftigen Widerstand einiger ultralinken Kreise in der Partei
aus dem Parteivorstand aus. 1998 gewann die PDS bei der Bundestagswahl 5
1997 schied Gysi
von Stasi-Vorwürfen belastet
1% der Zweitstimmen und übersprang damit erstmals die 5%-Hürde
36 Abgeordnete zogen in den Bundestag ein
Fraktionsvorsitzender wurde Gregor Gysi
der 2000 von diesem Amt zurücktrat
Im gleichen Jahr verzichtete Bisky auf eine erneute Kandidatur zum Parteivorsitz
Beide wollten damit den Weg für jüngere Kräfte ebnen
die eine Verankerung der PDS im demokratischen System der Bundesrepublik und das Bekenntnis zur sozialen Marktwirtschaft festigen sollten
Fraktionsvorsitzender im Bundestag Roland Claus. 2001 bildete die PDS nach der Abgeordnetenhauswahl in Berlin eine Koalition mit der SPD
Neue Parteichefin wurde Gabi Zimmer
Gysi wurde Wirtschaftssenator
2002 trat er wegen Verwicklungen in die Bonusmeilen-Affäre von allen Ämtern zurück und legte sein Mandat nieder
Das hatte einen kleinen
aber gravierenden Effekt
Der Popularitätsverlust der PDS-"Gallionsfigur" kurz vor der Bundestagswahl wirkte auf das Wahlergebnis der Partei zurück. Nach der Bundestagswahl 2002 und dem Verfehlen der 5-Prozent-Hürde (4 % der Zweitstimmen) brachen die Richtungskonflikte erneut offen aus: nur Petra Pau und Gesine Lötzsch erreichten Direktmandate
Die PDS ist somit nicht mehr als Fraktion im Bundestag vertreten
dass selbst PDS-Anhänger der Partei kaum Kompetenzen zutrauten
Die Wahlniederlage ließ sich sowohl auf die ungünstige strategische Lage (Zuspitzung auf das Duell Schröder gegen Stoiber) zurückführen
lag aber vor allem an einem vollkommen verfehlten Wahlkampf und schließlich daran
zu einem Popularitätseinbruch der Partei
Auch führte der Rücktritt des ehemaligen Parteivorsitzenden Gregor Gysi vom Amt des Berliner Wirtschaftssenators im Juli 2002
Beim ersten Parteitag nach der Wahlschlappe wurde Gabi Zimmer 2002 als Vorsitzende wiedergewählt
Es kam jedoch zu heftigen Auseinandersetzungen mit anderen prominenten Parteimitgliedern und zu offen ausbrechenden Flügelkämpfen
Angela Marquardt
nicht mehr als Vorsitzende zur Verfügung zu stehen. Nach weiteren Auseinandersetzungen wurde im Rahmen eines Sonderparteitags im Juni 2003 Zimmers Vorgänger Lothar Bisky als Retter in der Not wieder zum Parteichef gewählt
Petra Pau und der bisherige Bundesgeschäftsführer Dietmar Bartsch verweigerten Zimmer die Zusammenarbeit und zogen ihre Vorstandskandidatur zurück. Bei einer Vorstandssitzung im Mai 2003 gab Gabi Zimmer angesichts des lange schwelenden und neu aufflackernden Richtungsstreits bekannt
welches größeren Wert auf die Emanzipation des Individuums legt und eine generelle Akzeptanz der Marktwirtschaft für möglich hält
ein neues Grundsatzprogramm zu verabschieden
Er soll die innerparteilichen Kämpfe beenden und eine drohende Zersplitterung verhindern. Im Oktober 2003 schließlich gelang es der Partei dann
Derzeit ist die Partei in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin an der Regierung beteiligt
Brandenburg und seit 2002 auch in Sachsen-Anhalt in der Opposition
Thüringen
Bis zur Landtagswahl 2002 in Sachsen-Anhalt tolerierte sie eine SPD-Minderheitsregierung und ist in den Landtagen Sachsen
1 % und lag damit als zweitstärkste Kraft nach der CDU um fast zwölf Prozentpunkte vor der SPD
2004 erreichte sie bei der Landtagswahl in Thüringen einen Stimmenanteil von 26
1 Prozent der Stimmen und konnte so mit sieben Abgeordneten ins Europaparlament einziehen
Dieses gute Ergebnis wird darauf zurückgeführt
dass die Thüringer SPD sich vor der Wahl nicht klar genug von der CDU-Landesregierung distanziert hatte und dass die PDS bei den Wählern als Alternative zur SPD-Bundesregierung angesehen wurde. Bei der gleichzeitig stattfindenden Europawahl erreichte sie 6
6 % der Stimmen klar ihren Status als zweitstärkste Fraktion im Sächsischen Landtag vor der SPD
Bei der ebenfalls im Jahr 2004 stattgefundenen Landtagswahl in Sachsen verteidigte sie mit 23
die gegenüber 1999 nochmals Stimmenverluste hinnehmen mußte und nur knapp vor der NPD landete
indem man vor dem linksextremen und rechtsextremen Rändern warnte und so die PDS und die NPD gleichsetzte
Bei dieser Wahl zeigte sich besonders auffällig die Versuche eines Großteils der Medienlandschaft die PDS zu diffamieren
dass vor der Wahl Stasi-Vorwürfe gegen den Spitzenkandidaten Professor Dr
wie bei anderen Wahlen
Nach Ansicht einer Vielzahl von Kommentatoren führte dies u.a. auch zu dem überraschend hohen Ergebnis der NPD. Auffällig war auch
Peter Porsch auftauchten
bzw. dass er ohne sein Wissen von der Stasi abgeschöpft wurden war. Am gleichen Tag wie in Sachsen waren auch die Bürger in Brandenburg zur Wahl eines neuen Landtages aufgerufen
welche sich später als unwahr heraus stellten
Hierbei erreichte die PDS 28 Prozent und löste die weit abgeschlagene CDU als zweit stärkste Fraktion ab
Auch hier war von einer möglichen Regierungsbeteiligung die Rede – der Wahlsieger SPD führte sowohl mit dem alten Koalitionspartner CDU als auch mit der PDS Gespräche
vom alten und neuen Ministerpräsidenten Mathias Platzeck verkündet
das Fortsetzen der rot-schwarzen Koalition
Jedoch wurde nach dem Beharren der PDS auf wesentlichen Wahlkampfpositionen und enormen Eingeständnissen von Seiten der CDU her das Ergebnis
Hartz IV) führten seit Anfang 2004 zu heftigen Protesten und zunehmenden Demonstrationen ("Montagsdemonstrationen") dagegen in der deutschen Bevölkerung
Die von der Bundesregierung unter Gerhard Schröder im Einvernehmen mit der CDU initiierten einschneidenden Sozial- und Arbeitsmarktreformen (Agenda 2010
Die PDS konnte als "Anwalt für soziale Gerechtigkeit" teilweise diese Proteste für sich nutzen und vor allem in den östlichen Bundesländern ein neues Stimmungshoch verbuchen
Dabei erreichte sie im gesamten Bundesgebiet bei manchen demografischen Umfragen zeitweise an die 8% (Sonntagsfrage). [Bearbeiten]
Potsdamer Parteitag (30. - 31. Oktober 2004)
Bei dem ordentlichen Parteitag in der Caligari-Halle des Filmparks Potsdam Babelsberg stimmten die 400 Delegierten über den neuen 20-köpfigen Bundesvorstand ab
9 Prozent als Parteivorsitzender bestätigt
Lothar Bisky mit 89
Ein Viertel des 20-köpfigen Bundesvorstandes kommt aus den alten Bundesländern
die einen Mindestlohn in Höhe von 1400 Euro
eine Mindestrente nach 30 Beitragsjahren von 800 Euro und ein Arbeitslosengeld von einheitlich 400 Euro fordert
Auf dem ruhigen Parteitag stimmten die Delegierten für die Agenda Sozial
als Alternative zur Agenda 2010 der Bundesregierung
Zudem wurden die Befürworter von Regierungsbeteiligungen bestärkt. [Bearbeiten]
Innere Struktur
Intern ist die PDS in zahlreiche Gruppen und Weltanschauungen gespalten
In Ostdeutschland ist die Gründergeneration der DDR ebenso vertreten wie in den 70er und 80er Jahren aktive SED-Kader der hinteren Reihen
die kaum noch eine Erinnerung an die DDR haben
Teile der kommunistischen Opposition sind mittlerweile ebenso eingetreten wie jüngere Mitglieder
In Westdeutschland stammt die Mitgliedschaft teilweise aus dem altlinken wie alternativen Spektrum
teilweise aus enttäuschten SPD- und GRÜNEN-Mitgliedern und Jüngeren
politisch Unerfahrenen
bisher klar verfehlt. Augenfällig und organisatorisch wirkmächtig wird diese innere Zerklüftung durch eine Vielzahl an Plattformen und Arbeitsgemeinschaften
Obwohl die Ablehnung von militärischen Einsätzen und das Beharren auf sozialer Gerechtigkeit parteipolitische Lücken ausfüllen
die PDS zum Kristallisationspunkt der westdeutschen Linken zu machen
wurde das Ziel
Am bekanntesten sind die Kommunistische Plattform und das Marxistische Forum
dass die PDS im Verfassungsschutzbericht auftaucht
welche ebenfalls immer wieder dazu führen
Die einzige Jugendstruktur der PDS auf Bundesebene ist der parteinahe Jugendverband ['solid] - die sozialistische Jugend
Außerdem gibt es in verschiedenen Ländern und Städten lokale bzw. regionale Jugendstrukturen
Bis 1999 gab es die Arbeitsgemeinschaft Junge GenossInnen. [Bearbeiten]
Organisationsstruktur
Die PDS hat 16 Landesverbände in allen Bundesländern
denen wiederum die Organisationen der Basis (BOs) angehören. Das höchste Gremium der PDS auf Bundesebene ist der Parteitag
in den westlichen Ländern 169 Kreisverbände bzw. lokale Vereinigungen ohne Kreisverband organisiert
dessen Mitglieder vom Parteitag gewählt werden
zwischen seinen Tagungen der Parteivorstand
In den Landesverbänden sind in den östlichen Bundesländern 115 Kreisverbände
berät und schlichtet bei schwerwiegenden programmatischen Differenzen innerhalb des Vorstandes und zwischen verschiedenen Parteigliederungen
Der Parteirat nimmt eine Kontrollfunktion gegenüber dem Vorstand wahr
Er hat Initiativ- und Interventionsrecht bei Grundsatzentscheidungen. Daneben gibt es noch verschiedene Kommissionen zu verschiedenen Sachgebieten und über 30 Arbeitsgemeinschaften auf Bundesebene. [Bearbeiten]
Statutenkommission
Die Statutenkommission der PDS ist ein vom PDS-Parteitag in Gruppenwahl gewähltes Gremium
welches aus 13 ehrenamtlich tätigen Mitgliedern besteht
Die Aufgabe dieser für zwei Jahre gewählten Kommmission ist es
Vorschläge und Anträge über Änderungen am Statut und an der Rahmenwahlordnung zu beraten und begründete Veränderungsvorschläge dem Parteitag und der Partei zu unterbreiten
Die Kommission kann auch ohne Antrag aus eigener Initiative Veränderungsvorschläge erarbeiten und unterbreiten. Der PDS-Parteitag im Oktober 2004 hat folgende Mitglieder gewählt: Barbara Borchert (AG b&g) Sandra Brunner (Berlin) Claudia Gohde (Berlin) Andreas Hein (Bremen) Andrea Johlige (Brandenburg) Barbara Knöfler (Sachsen-Anhalt) Jens Matthis (Sachsen) Thomas Nord (Brandenburg) Friedemann Reinhold (MV) Marianne Sanft (FAG Lisa) Carsten Schatz (Berlin) Roswitha Steeger (Thüringen) Heino Windt (Hamburg) [Bearbeiten]
Historische Kommission
Die Historische Kommision ist ein vom PDS-Parteivorstand ernanntes Gremium
welches aus ehrenamtlich tätigen Mitgliedern besteht und den Parteivorstand sowie parteinahe Bildungsvereine in historisch-politischen Fragen berät
Die Kommission wurde 1990 gegründet
2001 wurden neue Mitglieder berufen
Daniela Fuchs
Der Sprecherrat besteht aus drei Mitgliedern: Jürgen Hofmann (Geschäftsführender Sprecher)
Klaus Kinner; ein weiteres Mitglied dieser Kommision ist u.a
Carsten Schatz. [Bearbeiten]
Mitgliederstruktur
7%; bei Mandaten auf Bundes-
Landes- und Europaebene liegt der Frauenanteil deutlich über 50%. [Bearbeiten]
1% unter 41 Jahre: 7
7% Rentner: 60% Angestellte: 18% Arbeiter/Arbeitslose: 14% Frauen: 45
Stand 12/2003) Mitglieder: 65883 (4378 davon im Westen) über 65 Jahre: 60
(nach Angaben der PDS
Mitgliederentwicklung
Von den ehemals 2
3 Millionen Mitgliedern der SED traten ca
95% nicht der SED-PDS bzw. späteren PDS bei
manche fanden nach der "Wende" Aufnahme in anderen Parteien und Organisationen oder blieben parteilos
Viele dieser Mitglieder waren nur auf Druck oder aus Karrieregründen der früheren Staatspartei beigetreten
die anfangs den Reformprozess in der DDR vorantreiben oder sich später in der Bundesrepublik für soziale Belange politisch engagieren wollten
Während des Umbruchs und danach standen den massenhaften Austritten nur wenige Neueintritte meist junger Mitglieder gegenüber
Der Mitgliederschwund im Osten kann durch die Neuzugänge im Westen kaum ausgeglichen werden
Mitgliederzahlen seit 1990 (davon in Westdeutschland) 1990: 285.000 1991: 172.579 1992: 146.792 (617) 1993: 131.406 (891) 1994: 123.751 (1.871) 1995: 114.940 (1.905) 1996: 105.920 (1.943) 1997: 98.624 (2.074) 1998: 94.627 (2.917) 1999: 88.594 (3.773) 2000: 83.478 (3.959) 2001: 77.845 (4.172) 2002: 70.850 (4.708) 2003: 65.753 (4.378) [Bearbeiten]
Politische Positionen
eine Aussage über die Politik der PDS zu machen
Aufgrund der inneren Zerklüftung ist es neben allgemeinen Aussagen kaum möglich
steht neben der Forderung nach einer Überwindung des Kapitalismus
Der Versuch
alte sozialdemokratische Politikentwürfe in das neue Jahrtausend zu retten
das Beharren auf sozialer Gerechtigkeit mit Hilfe des Wohlfahrtsstaats in Verbindung mit einer Entmachtung der Großkonzerne sowie eine besondere Interessenvertretung für Ostdeutschland
Konsistent innerhalb der Partei scheint die Ablehnung von deutschen Militäreinsätzen im Rahmen der NATO zu sein
der leider der falschen Partei angehört". Besonders umstritten innerhalb der Partei ist die Übernahme von Regierungsverantwortung in den Ländern und (theoretisch) im Bund
Einige Leute sehen den Erfolg der Partei im Westen hauptsächlich von Gregor Gysi abhängig
der ein "sehr guter Politiker sei
den die Partei erbringen möchte
Befürworter einer solchen Zusammenarbeit verweisen auf den praktischen Nutzwert für den Wähler
Sie erhoffen sich eine allgemeine Normalisierung im Verhältnis zur PDS bei anderen politischen Akteuren und in der Öffentlichkeit
Innerparteiliche Kritiker dieses Kurses werfen der Partei einen Verrat an den Grundwerten vor
In der derzeitigen Konstellation würde die PDS unweigerlich Sozialkürzungen (wie derzeit in Berlin) mitverantworten; bei einer Regierungsbeteiligung auf Bundesebene wäre ebenfalls die Aufgabe friedenspolitischer Grundsätze zu erwarten
Die Erfahrungen mit der Zusammenarbeit sind gemischt
Einerseits führte sie tatsächlich dazu
dass die allgemeine Akzeptanz der Partei stieg
Diskussionen und Kritik drehten sich weniger um ihre Rolle als SED-Nachfolgepartei sondern um konkrete politische Konzepte und Maßnahmen
Andererseits waren Regierungseintritte regelmäßig mit einem Desaster bei der nachfolgenden Wahl verbunden. [Bearbeiten]
Parteivorsitzende der PDS
Ehrenvorsitzender: Hans Modrow Parteivorsitzende: 1989 - 1993: Gregor Gysi 1993 - 2000: Lothar Bisky 2000 - 2003: Gabi Zimmer seit 2003: Lothar Bisky [Bearbeiten]
Weitere prominente Mitglieder, Abgeordnete und Kandidaten
ehem
Dietmar Bartsch
MdEP
Bundesgeschäftsführer André Brie
ehem
Parteivize Roland Claus
ehem
Kultursenator in Berlin Florian Havemann
Kandidat der PDS zur Wahl zum obersten Verfassungsrichter
früher SPD-Mitglied und bekannter Friedensaktivist Thomas Flierl
Westlinker
Landesvorsitzender der PDS Niedersachsen
DDR-Dissident
Fraktionsvorsitzender im Bundestag Diether Dehm
Sohn Robert Havemanns
Schriftsteller
DDR-Kritiker und ehem
â€
Stefan Heym
Arbeitsminister in Mecklenburg-Vorpommern Dr
MdB (parteilos) Helmut Holter
Barbara Höll
ehem
MdL Luc Jochimsen
Chefredakteurin des Hessischen Rundfunks und PDS-Spitzenkandidatin Hessens bei der Bundestagswahl 2002
Stellvertretender Ministerpräsident und Umweltminister in Mecklenburg-Vorpommern
Stellvertretender Parteivorsitzender Petra Pau
Stellvertretende Parteivorsitzende Rolf Kutzmutz
Fraktionsvorsitzender der PDS im Sächsischen Landtag und Spitzenkandidat bei der Landtagswahl in Sachsen 2004 Bodo Ramelow
ehem
Fraktionsvorsitzender der PDS im Thüringischen Landtag Rio Reiser
PDS-Landes- und Fraktionsvorsitzender
MdB (fraktionslos) Wolfgang Methling
Bundesgeschäftsführer Stefan Liebich
â€
Berlin Gesine Lötzsch
Sylvia-Yvonne Kaufmann
MdB (fraktionslos) Peter Porsch
MdL Sachsen
MdEP Katja Kipping
ehem
Mitglied Täve Schur
Autor
Verkehrsexperte
MdEP Winfried Wolf
ehem
Kommunistische Plattform
MdB Sahra Wagenknecht
DDR-Dissident
Austritt 2004 Gerhard Zwerenz
Schriftsteller und ehem
MdB
MdB Heidi Lippmann ehem
MdB
friedens- und abrüstungspolitische Sprecherin der PDS Siehe auch: Bekannte Mitglieder der PDS [Bearbeiten]
Literatur
Michael Brie / Rudolf Woderich (Hrsg.): Die PDS im Parteiensystem
Berlin
Dietz Verlag
ISBN 3320020145 [Bearbeiten]
2000
Siehe auch
Reformlinke [Bearbeiten]
Geraer Dialog
Weblinks
Homepage www.sozialisten.de Abriss der Geschichte der PDS (http://www.pds-online.de/geschichte/abriss.htm) aus eigener Sicht Parteiprogramm (http://sozialisten.de/partei/grundsatzdokumente/programm/index.htm) Diskussionsforum bei pds-online.de (http://forum.pds-online.de/phpBB2/index.php) "Die PDS hat sich vom Stalinismus der SED unwiderruflich befreit" (http://www.pds-online.de/politik/publikationen/pressedienst/view_html?zid=2703&bs=1&n=2&archiv=1) - Erklärung des Parteivorstandes der PDS zum 40
Jahrestag des Mauerbaus Verfassungsschutzbericht 2003 Seite 131 ff. (http://www.verfassungsschutz.de/de/publikationen/verfassungsschutzbericht/vsbericht_2003/vsbericht_2003.pdf) Vorlage:Navigationsleiste Mitgliedsparteien der Europäischen Linkspartei Vorlage:Navigationsleiste Vereinigungen der PDS en:Party of Democratic Socialism fi:Demokraattisen sosialismin puolue (Saksa) fr:Partei des Demokratischen Sozialismus no:Partei des Demokratischen Sozialismus pl:Partia Demokratycznego Socjalizmu ru:ПартиÑ? демократичеÑ?кого Ñ?оциализма sv:Partei des Demokratischen Sozialismus
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