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Diskussion : Schachweltmeister
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Schachweltmeister
Stichpunkte
Allgemein
"Verbergen") 1 Die Zeit der Weltmeisterschaftskämpfe 1.1 1
Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Weltmeister: Wilhelm Steinitz (1886 - 1894) 1.2 2
Weltmeister: Dr
Emanuel Lasker (1894 - 1921) 1.3 3
Weltmeister: Jose Raul Capablanca (1921 - 1927) 1.4 4
Weltmeister: Dr
Alexander Aljechin (1927 - 1935
1937 - 1946) 1.5 5
Weltmeister: Prof.Dr
Max Euwe (1935 - 1937) 2 Das Weltmeisterschaftsturnier von 1948 3 Die Weltmeisterschaften der FIDE 3.1 6
Weltmeister: Dr
1961 - 1963) 3.2 7
1958 - 1960
Michail Botwinnik (1948 - 1957
Weltmeister: Wassili Smyslow (1957 - 1958) 3.3 8
Weltmeister: Michail Tal (1960 - 1961) 3.4 9
Weltmeister: Tigran Petrosjan (1963 - 1966) 3.5 10
Weltmeister: Boris Spasski (1969 - 1972) 3.6 11
Weltmeister: Robert James (Bobby) Fischer (1972 - 1975) 3.7 12
Weltmeister: Anatoli Karpow (1975 - 1985) 3.8 13
Weltmeister: Garri Kasparow (1985 - 1993) 4 Liste der Schachweltmeister 5 Schachweltmeister PCA/Braingames ab 1993 6 Schachweltmeister FIDE ab 1993 7 Schachweltmeisterinnen [Bearbeiten]
Die Zeit der Weltmeisterschaftskämpfe
5:7
5-Sieg (10 Siege
5 Niederlagen und 5 Remis) über Johannes Zukertort im Wettkampf vom 11
Wilhelm Steinitz gilt durch seinen 12
Januar bis zum 29
März 1886
St
der in New York
allgemein als der 1
Louis und New Orleans stattfand
Schachweltmeister
so etwa André Danican Philidor
als solche bezeichnete - und mit einem entsprechenden Einsatz versehene - Weltmeisterschaftskämpfe fanden jedoch nicht statt
Adolf Anderssen oder Paul Morphy
Freilich gab es auch zuvor eine Reihe von Spielern
die von dem schachinteressierten Publikum als weltbeste Spieler akzeptiert wurden
Nach dem Sieg von Steinitz über Zukertort fanden sich etliche Herausforderer
die mit Steinitz um die Weltmeisterschaft spielen wollten
weswegen letztlich auch nur der amtierende Weltmeister die Bedingungen und das Preisgeld diktieren konnte. [Bearbeiten]
Es war jedoch bis 1948 allein Sache des jeweils amtierenden Weltmeisters
wessen Herausforderung er annahm
und wem er einen Weltmeisterschaftskampf verweigerte
1. Weltmeister: Wilhelm Steinitz (1886 - 1894)
Steinitz war eine Kämpfernatur und zudem Berufsschachspieler
seinen Weltmeistertitel gegen etwaige Herausforderer zu verteidigen. Die erste Titelverteidigung vom 20
Er war deswegen relativ leicht zu bewegen
Januar bis zum 24
6 Niederlagen und 1 Remis) gegen Michail Tschigorin. Zur zweiten Titelverteidigung trat er vom 9
5:6
5 (10 Siege
Februar 1889 in Havanna gewann er 10
Dezember 1890 bis zum 22
5 (6 Siege
4 Niederlagen und 9 Remis). Vom 1
5:8
Januar 1891 in New York gegen Isidor Gunsberg an und gewann 10
Januar bis zum 28
5:10
5 (10 Siege
8 Niederlagen und 5 Remis). In dem Wettkampf vom 15
Februar 1892 verteidigte Steinitz seinen Titel wiederum in Havanna gegen Michail Tschigorin erfolgreich mit 12
März bis zum 26
Mai 1894 in New York
10 Niederlagen und 4 Remis) geschlagen geben. [Bearbeiten]
Philadelphia und Montréal musste sich Steinitz dem jungen deutschen Talent Emanuel Lasker 7:12 (5 Siege
2. Weltmeister: Dr. Emanuel Lasker (1894 - 1921)
Lasker war insgesamt 27 Jahre von 1894 bis 1921 Weltmeister
Seine überragende Stellung in der Schachwelt jener Zeit ist unbestritten
dass er Zweikämpfen ungewissen Ausganges durch das Aufstellen nur schwer zu erfüllender Bedingungen aus dem Weg zu gehen wusste
Allerdings war seine Weltmeisterschaft auch dadurch geprägt
So kam es zu einem von der Schachwelt gewünschten Wettkampf mit dem polnischen Meister Akiba Rubinstein nicht und zu einem Kräftemessen mit dem späteren Weltmeister José Raúl Capablanca erst 1921
Im einzelnen spielte Lasker nach seinem Sieg über Steinitz 1894 noch folgende Weltmeisterschaftskämpfe: 1896/1897 gab es einen Revanchekampf gegen Steinitz
den Lasker wiederum für sich entscheiden konnte. 1907 siegte Lasker über den Amerikaner Frank Marshall. 1908 besiegte der Weltmeister seinen deutschen Rivalen Siegbert Tarrasch. 1909 konnte sich Lasker gegen David Janowski durchsetzen. 1910 verteidigte Lasker seinen Titel gegen Carl Schlechter
was zur Titelverteidigung ausreichte. 1921 unterlag Lasker dem kubanischen Meister Jose Raul Capablanca. [Bearbeiten]
Der Wettkampf endete unentschieden
3. Weltmeister: Jose Raul Capablanca (1921 - 1927)
Capablanca dominierte die Schachturniere in der ersten Hälfte des 20
Jahrhunderts und war vor allem für sein tiefes positionelles Verständnis berühmt
Um die Weltmeisterschaft spielte er erst 1927 wieder
wobei er sich Alexander Aljechin geschlagen geben musste
Aljechin zu einem Revanchekampf zu bewegen. [Bearbeiten]
In der Folgezeit versuchte er vergebens
4. Weltmeister: Dr. Alexander Aljechin (1927 - 1935, 1937 - 1946)
Durch seinen spektakulären Sieg über Capablanca bestieg Aljechin 1927 den Schachthron
Durch geschicktes Taktieren wusste er einem Revanchekampf gegen Capablanca ebenso auszuweichen
dessen Ausgang höchst ungewiss gewesen wäre
wie einem Weltmeisterschaftskampf gegen Aaron Nimzowitsch
der wiederum keine ernsthafte Chance gegen Aljechin hatte. 1935 verlor er schlecht vorbereitet seinen Weltmeisterschaftstitel an Max Euwe. 1937 gelang es ihm im Revanchekampf gegen Euwe
Statt dessen spielte er folgende Wettkämpfe: 1929 verteidigte er seinen Titel erfolgreich gegen Efim Bogoljubow. 1934 trat er erneut gegen Bogoljubow an
seinen Titel zurückzugewinnen. Zu weiteren Wettkämpfen kam es während des Zweiten Weltkrieges nicht
der Kollaboration mit den Deutschen und des Antisemitismus bezichtigt
Selbstmord. [Bearbeiten]
1946 beging Aljechin
5. Weltmeister: Prof.Dr. Max Euwe (1935 - 1937)
Der Niederländer Machgielis (Max) Euwe konnte durch seinen Sieg über Aljechin zwei Jahre lang den Weltmeistertitel für sich beanspruchen
der den Titel Schachweltmeister inne hatte
Er war der einzige Amateur
bei dem er sich jedoch nicht durchzusetzen vermochte. [Bearbeiten]
Hierdurch war er auch als einer der Kandidaten für das Weltmeisterschaftsturnier von 1948 prädestiniert
Das Weltmeisterschaftsturnier von 1948
Durch den Tod Alexander Aljechins wurde der Weg frei für die Übernahme der Weltmeisterschaftskämpfe durch den Weltschachverband (FIDE)
Der erste FIDE-Weltmeister wurde in einem Weltmeisterschaftsturnier ermittelt
das 1948 Michail Botwinnik für sich entscheiden konnte
Wassili Smyslow
Samuel Reshevsky und Max Euwe teil
An dem Turnier nahmen neben Michail Botwinnik noch Paul Keres
Der ursprünglich gleichfalls als Teilnehmer vorgesehene amerikanische Meister Reuben Fine verzichtete. [Bearbeiten]
Die Weltmeisterschaften der FIDE
dass der Weltmeister seinen Titel alle drei Jahre verteidigen musste
Das neue Weltmeisterschaftsregelment sah vor
Der jeweilige Herausforderer wurde durch Zonen-
Interzonen- und Kandidatenturniere ermittelt
dass dem Weltmeister im Falle eines Titelverlustes ein Revancherecht ein Jahr später zustehen sollte. [Bearbeiten]
Bis 1963 galt zudem die Regel
6. Weltmeister: Dr. Michail Botwinnik (1948 - 1957, 1958 - 1960, 1961 - 1963)
Nach dem FIDE-Reglement spielte Botwinnik folgende Titelkämpfe: 1951 verteidigte Botwinnik seinen Titel gegen David Bronstein 1954 konnte sich Botwinnik gegen Wassili Smyslow durchsetzen. 1957 verlor Botwinnik seinen Titel an Symslow. 1958 gelang Botwinnik die Revanche gegen Smyslow. 1960 verlor Botwinnik seinen Titel Michail Tal. 1961 gelang Botwinnik wiederum die Revanche. 1963 musste sich Botwinnik dem armenischen Meister Tigran Petrosjan geschlagen geben. [Bearbeiten]
7. Weltmeister: Wassili Smyslow (1957 - 1958)
unterlag dem alten Weltmeister jedoch ein Jahr später bei dem von den Statuten vorgesehenen Revanchekampf. [Bearbeiten]
Der Zweitplazierte des Weltmeisterschaftsturniers von 1948 konnte Botwinnik 1957 im Weltmeisterschaftskampf bezwingen
8. Weltmeister: Michail Tal (1960 - 1961)
Der junge Michail Tal galt als "Feuerkopf" unter den Schachmeistern seiner Zeit
1960 setzte er sich gegen Weltmeister Botwinnik durch
Zur allgemeinen Überraschung gelang dem weitaus älteren Botwinnik aber dank seiner präzisen Wettkampfvorbereitung erneut die Revanche. [Bearbeiten]
9. Weltmeister: Tigran Petrosjan (1963 - 1966)
einem der besten Defensivspieler der Schachgeschichte
1963 gelang es Petrosjan
Botwinnik zu schlagen
Danach spielte Petrosjan folgende Wettkämpfe: 1966 verteidigte er seinen Titel gegen Boris Spasski. 1969 verlor er seinen Titel an Spasski. [Bearbeiten]
10. Weltmeister: Boris Spasski (1969 - 1972)
Spasskys Weltmeisterschaft dauerte drei Jahre bis zu dem vielbeachteten Wettkampf mit dem amerikanischen Schachgenie Robert James "Bobby" Fischer. 1972 Weltmeisterschaftskampf Spasski gegen Fischer in Reykjavik: Fischer wird Schachweltmeister [Bearbeiten]
11. Weltmeister: Robert James (Bobby) Fischer (1972 - 1975)
Die Weltmeisterschaft Fischers wurde im Westen stark bejubelt
Zu der Faszination
die das Schachgenie Fischer ausstrahlte gesellte sich die Genugtuung darüber
in die Domäne der Sowjetischen Schachschule einzudringen
dass es einem Amerikaner gelungen war
Allerdings erwies sich Fischers Herrschaft auf dem Schachthron als die kläglichste der Geschichte: Der Amerikaner zog sich vom Schach zurück und verteidigte seinen Titel im Jahr 1975 nicht gegen den von der FIDE ermittelten Herausforderer Anatoli Karpow. [Bearbeiten]
12. Weltmeister: Anatoli Karpow (1975 - 1985)
Nachdem Fischer zu dem Weltmeisterschaftskampf 1975 nicht antrat
wurde Herausforderer Karpow von FIDE-Präsident Euwe kampflos zum Weltmeister proklamiert
Als Weltmeister spielte Karpow folgende Wettkämpfe: 1978 gewann Karpow gegen Viktor Kortschnoi 1981 gewann Karpow wiederum gegen Kortschnoi. 1984 wurde ein Weltmeisterschaftskampf gegen Garri Kasparow nach einer Vielzahl von Remispartien wegen seiner Länge gegen das Reglement abgebrochen
so dass der Abbruch allgemein als eine Begünstigung des Weltmeisters gegen seinen jungen Rivalen angesehen wurde. 1985 musste sich Karpow dann gegen Kasparow geschlagen geben
war aber sichtlich angeschlagen
Bei Abbruch des Wettkampfes lag Karpow zwar in Führung
Die Statuten sahen für diesen Fall allerdings ein Revancherecht Karpows vor: Der Revanchewettkampf wurde 1986 ausgetragen
wobei Karpow erneut verlor. [Bearbeiten]
13. Weltmeister: Garri Kasparow (1985 - 1993)
wobei sich Karpow erneut nicht gegen seinen Dauerrivalen durchsetzen konnte
Unter der Leitung der FIDE spielte Kasparow zunächst folgende Wettkämpfe: 1986 siegte er in dem vereinbarten Revanchematch erneut gegen Karpow. 1987 setzte er sich in einem regulären Weltmeisterschaftskampf gegen Karpow durch. 1990 hieß der Herausforderer wiederum Anatoli Karpow
1993 kam es dann zum Bruch zwischen Kasparow und der Weltschachorganisation
Kasparow weigerte sich
unter den Bedingungen der FIDE erneut um die Weltmeisterschaft zu spielen und war maßgeblich an der Gründung eines eigenen Schachverbandes beteiligt
Seither wurden in beiden Verbänden rivalisierende Weltmeister ermittelt. [Bearbeiten]
Liste der Schachweltmeister
Name von-bis Land Wilhelm Steinitz 1886-1894 Tschechien Emanuel Lasker 1894-1921 Deutschland José Raúl Capablanca 1921-1927 Kuba Alexander Aljechin 1927-1935/1937-1946 Russland/Frankreich Max Euwe 1935-1937 Niederlande Michail Botwinnik 1948-1957/1958-1960/1961-1963 UdSSR Wassili Smyslow 1957-1958 UdSSR Michail Tal 1960-1961 UdSSR Tigran Petrosjan 1963-1969 UdSSR Boris Spasski 1969-1972 UdSSR Bobby Fischer 1972-1975 USA Anatoli Karpow 1975-1985 UdSSR Garri Kasparow 1985-1993 UdSSR/Russland [Bearbeiten]
Schachweltmeister PCA/Braingames ab 1993
Garri Kasparow 1993-2000 Russland Wladimir Kramnik seit 2000 Russland [Bearbeiten]
Schachweltmeister FIDE ab 1993
Anatoli Karpow 1993-1999 Russland Alexander Khalifman 1999-2000 Russland Viswanathan Anand 2000-2002 Indien Ruslan Ponomariov 2002-2004 Ukraine Rustam Kasimdschanow seit 2004 Usbekistan [Bearbeiten]
Schachweltmeisterinnen
Weltmeister ca:Campió d'escacs en:World Chess Championship es:Lista de campeones del mundo de ajedrez ja:�ェス�世界�ャンピオン一覧 nl:Wereldkampioenschap schaken pl:Mistrzostwa świata w szachach ru:Чемпионы мира по шахматам sl:Šahovski svetovni prvaki
Name von-bis Land Vera Menchik 1927-1944 ČSSR/Großbritannien Ludmilla Rudenko 1950-1953 UdSSR Elisabeta Bykowa 1953-1956/1958-1962 UdSSR Olga Rubzowa 1956-1958 UdSSR Nona Gaprindaschwili 1962-1978 UdSSR (Georgien) Maja Tschiburdanidse 1978-1991 UdSSR (Georgien) Xie Jun 1991-1996/1999-2001 China Zsuzsa Polgár 1996-1999 Ungarn Zhu Chen 2001-2004 China Antoaneta Stefanova seit 2004 Bulgarien Siehe auch: Schach
Sport
Brettspiel
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