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Diskussion : Orthodoxe Kirchen
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Orthodoxe Kirchen
Stichpunkte
Allgemein
Dieser Artikel handelt von den östlich-orthodoxen Kirchen (auch: orthodoxe Ostkirchen)
Für weitere christliche orthodoxe Kirchen
siehe orthodoxe Kirche
Für weitere Ostkirchen
siehe Unierte Kirchen (katholisch)
richtig oder geradlinig
und δόξα
Für weitere Bedeutungen von orthodox
Lehre oder Verehrung - also richtige Lehre oder richtige Verehrung [Gottes]) nennen sich die christlichen Kirchen
die im griechischen Kulturraum entstanden oder von dorther gegründet worden sind
siehe Orthodoxie. Orthodox (von altgriechisch οÏ?θός
Insbesondere die kirchlichen Traditionen im Byzantinischen Reich mit seinem Zentrum Konstantinopel (Istanbul) spielten dabei eine Rolle
Deshalb spricht man auch von der griechischen Kirche im Gegensatz zur lateinischen Kirche
die "monophysitischen" Kirchen und die Assyrische Kirche des Ostens
weil er genau genommen auch im östlichen Mittelmeerraum beheimatete Kirchen eingeschließt
aber unpräzise
Der Begriff Ostkirchen ist ebenfalls gebräuchlich
die sich theologisch von Orthodoxie byzantinischer Tradition unterscheiden -- nämlich die katholischen Unierten Kirchen
Lehre und Kultus weitgehend übereinstimmen und ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl haben; sie betrachten sich als Teile einer einzigen Kirche
die in Kirchenverständnis
ähnlich wie zum Beispiel die verschiedenen lutherischen Landeskirchen in Deutschland
Bei den orthodoxen Ostkirchen handelt sich um eine Gruppe von Kirchen
Bibel- und Liturgiesprache ist die jeweilige Landessprache (oder einer älteren Form derselben wie Altgriechisch oder Kirchenslawisch
eine alte slawische Sprachform)
da slawische Gebiete im frühen Mittelalter das Christentum besonders von Byzanz übernommen haben und sich auch später eher auf Konstantinopel als auf Rom bezogen. Die orthodoxen Kirchen sind nach der katholischen Kirche weltweit gesehen die zweitgrößte christliche Konfession
etwa dreimal größer als die größten einzelnen evangelischen Konfessionen
Außer der griechischen Tradition ist vor allem die slawische bei den orthodoxen Ostkirchen bedeutend
nordelbisch-evangelisch oder deutsch-evangelisch
Begriffe wie griechisch-orthodox oder russisch-orthodox sollten nach Meinung einiger Autoren für die Konfession nicht verwendet werden
man sagt ja auch nicht rheinisch-evangelisch
Diese Argumentation verkennt zwar
dass die Unterschiede zwischen den einzelnen orthodoxen Ortskirchen sowohl organisatorisch als auch im Ritus wesentlich größer sind als zwischen den evangelischen Landeskirchen in Deutschland
sondern als unmittelbaren Ausdruck der "ganzen einen Kirche"
sondern eine unteilbare Einheit)
Andererseits verstehen sich orthodoxe Christen tatsächlich nicht als "russisch-orthodox" oder "bulgarisch-orthodox"
auch nicht als "Teil der einen Kirche" (da ja Jesus Christus auch nicht die Summe einzelner Teile ist
Sprache und Tradition z.B. an die Russische Orthodoxe Kirche oder die Bulgarische Orthodoxe Kirche gebunden zu sein. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
jeweils durch Ort
Das hindert sie aber nicht daran
"Verbergen") 1 Bezeichnung 2 Organisation 2.1 Kanonische Kirchen 2.2 Autokephale Kirchen 2.3 Kirchenverständnis 2.4 Weihe und Amt 3 Spiritualität 3.1 Theologie 3.2 Sakramente 3.3 Liturgie 3.4 Ikonen 3.5 Feste und Kalender 4 Orthodoxe Kirchen 4.1 Kanonische Kirchen 4.2 "Nichtkanonische" Kirchen und Sondergemeinschaften 5 Ökumene 6 Literatur 7 Weblinks 8 Siehe auch [Bearbeiten]
Bezeichnung
die die orthodoxe Identität ausdrücken: Orthodoxe Kirche
Ostkirche
in dem die Kirche entstanden ist) oder auch Griechisch-orientalische Kirche
In den Orthodoxen Kirchen werden verschiedene Bezeichnungen verwendet
Östlich-orthodoxe Kirche
Orthodoxe Katholische Kirche
oder Griechisch-orthodoxe Kirche (letzteres bezieht sich in diesem Fall nicht auf Griechenland sondern auf den griechischen Kulturraum
Heilige
Katholische und Apostolische Kirche
umfassende Bezeichnung aus Sicht der Orthodoxen Kirche selbst ist Die Eine
Die eigentliche
wie sie im Glaubensbekenntnis genannt wird. [Bearbeiten]
Organisation
[Bearbeiten]
Kanonische Kirchen
Die orthodoxen Kirchen unterscheiden zwischen kanonischen und nicht-kanonischen Kirchen
die in voller Kommunion mit dem ökumenischen Patriarchat von Konstantinopel stehen
Kanonische Kirchen sind autokephale und autonome Kirchen
Nicht-kanonische Kirchen haben sich irgendwann aus theologischen oder politischen Gründen von der Kommunion mit dem ökumenischen Patriarchat oder einer kanonischen Kirche getrennt
Für die kanonischen orthodoxen Kirchen stehen nur die kanonischen orthodoxen Kirchen in der vollen apostolischen Nachfolge und daher sind nur ihre Sakramente im vollsten Sinn wirksam. [Bearbeiten]
Autokephale Kirchen
aber in mancher Hinsicht von einer autokephalen Kirche abhängen
In der Orthodoxen Kirche wird unterschieden zwischen autokephalen Kirchen
die bezüglich interner Angelegenheiten bis zu einem gewissen Grad selbständig sind
die rechtlich und geistlich vollständig selbständig sind und ihr eigenes Oberhaupt wählen und oft noch für weitere Kirchen zuständig sind und autonomen Kirchen
Eine autokephale Kirche kann
den Titel Patriarchat
Erzbistum oder Metropolie tragen und wird entsprechend von einem Patriarchen
je nach Größe und historischer Bedeutung
Erzbischof oder Metropoliten geleitet
An der Spitze einer autonomen Kirche steht ein Erzbischof
Die zahlreichen orthodoxen Kirchen im deutschen Sprachraum sind z
Z. jeweils der heimatlichen autokephalen Kirche oder dem ökumenischen Patriarchat unterstellt
nach dem in jedem Gebiet nur eine orthodoxe Kirche existieren soll
wird aber wegen der ungewöhnlichen Situation des 20. und 21
Dies widerspricht eigentlich dem Orthodoxen Kirchenrecht
Jahrhunderts (große Zahlen an Migranten mit Bedarf an muttersprachlicher Seelsorge) vorübergehend erduldet
dass man in einem seit alters her katholischen Gebiet keine vollgültige Parallelkirche errichten möchte
da ja (wie weiter unten erklärt wird) die Orthodoxen solches umgekehrt auch in ihren eigenen Ländern ablehnen
Ein zweites Argument hierfür ist
Metropolit oder Erzbischof hat gegenüber einem Bischof keine höhere Autorität und keine Jurisdiktion im Gebiet eines anderen Bischofs
In der Orthodoxen Kirche sind alle Bischöfe rechtlich und geistlich gleichgestellt - ein Patriarch
steht den Bischöfen seines Gebiets aber als "primus inter pares" (erster unter gleichen) vor und vertritt die Kirche nach außen
Für eine ganze Kirche bindende Entschlüsse können aber nur von der Gemeinschaft der Bischöfe an einem Konzil oder einer Synode getroffen werden
Innerhalb seines Gebiets hat jeder Bischof die geistliche Jurisdiktion. [Bearbeiten]
Kirchenverständnis
von der sich alle übrigen Kirchen abgespalten haben (auch die katholische)
Die orthodoxe Kirche versteht sich als die ursprüngliche christliche Kirche
wenn diese auf dem eigenen Gebiet Parallelkirchen eröffnen
insbesondere
Von daher sieht sich eine orthodoxe Kirche auch als geistliche Heimat aller Christen in ihrem Gebiet und sieht mit mehr oder weniger Befremden auf die zahlreichen evangelischen Konfessionen
Auch für die Errichtung von papsttreuen Parallelkirchen (Unierte Kirchen) und neuerdings von (lateinischen) katholischen Bistümern in den orthodoxen Ländern herrscht wenig Verständnis
den anglikanischen
und den anderen orientalischen Kirchen
Den orthodoxen Kirchen liegt an der Einheit des Christentums
fast alle von ihnen haben sich aus diesem Grund dem ökumenischen Rat der Kirchen angeschlossen und führen einen ökumenischen Dialog zwecks Annäherung vor allem mit der katholischen
gemeinsame Eucharistie
sich durch Mehrheitsbeschluss nicht-traditionelle Werte und Praktiken aufzwingen zu lassen (beispielsweise von einer Priesterin geleiteter Gemeinschaftsgottesdienst
Sie sind jedoch nicht bereit
inklusive Sprache in der Liturgie
Befreiungstheologie). [Bearbeiten]
Weihe und Amt
Das Sakrament der Weihe ist in drei Stufen aufgeteilt
die zweite das Priestertum und die dritte die des Bischofs
Die erste Stufe ist das Diakonat
sind zum Zölibat verpflichtet
die immer zugleich auch Mönche sind
Nur die Bischöfe
Allerdings sind auch die Bischöfe oft nicht ursprünglich aus dem unverheirateten Klerus
denn es werden häufig verwitwete Priester zum Bischof geweiht
allerdings nicht nach der Priesterweihe heiraten
Priester und Diakone dürfen verheiratet sein
müssen sie unverheiratet bleiben
Wenn sie verwitwen oder sich von ihrer Frau trennen
dann kommen Bischof (griech. επίσκοπος episkopos
eigentl
Erzbischof oder Metropolit als primus inter pares unter den Bischöfen
eigentl. Ältester)
Priester (griech. Ï€Ï?εσβÏ?τεÏ?ος presbyteros
und Diakon (griech. διάκονος diakonos
eigentlich Aufseher oder Vorarbeiter)
Die Ämter sind in eine Hierarchie eingebunden: an der Spitze steht der Patriarch
Helfer oder Tischdiener)
heute aber zum Teil andere Funktionen haben als die Namen nahelegen
die ihren Ursprung in der frühchristlichen Liturgie haben
Subdiakon
Vorleser
Sänger und Türhüter sind weitere Ämter ohne sakramentale Weihe und ohne Altardienst
Ebenfalls in die Gruppe der Ämter ohne Weihe gehören die Diakonissen
wenn ein männlicher Priester eine Frau bei der Taufe im Wasser berührte oder mit ihr vor der Taufe über Sexualität sprach
was Teil des Katechumenen-Unterrichts war
die hauptsächlich für die Vorbereitung und Assistenz bei der Taufe von Frauen zuständig waren -- es galt als ungehörig
Das Diakonissenamt wurde aber mit der Abnahme der Erwachsenentaufen immer unbedeutender
so dass es nach dem Ende des byzantinischen Reiches schließlich komplett verschwand
Die Diakonissen leisteten niemals Altardienst und waren somit keine "weiblichen Diakone"
Im Gegensatz zu westlichen Kirchen sind in der orthodoxen Kirche traditionell die meisten Theologen
in deren Hand auch ein großer Teil der Lehre liegt
Laien und nicht Priester
und umgekehrt die Mehrzahl der Priester keine Theologen
Sozialdienste gelten ebenfalls als Aufgabe vor allem der Laien
deren Aufgabe vor allem die Durchführung von Gottesdiensten ist
nicht der kirchlichen Hierarchie
die meisten sind Laien
Auch die Mönche sind nur selten Priester
sondern jedes einzelne Kloster ist sozusagen ein eigener Orden
Orden im westlichen Sinne gibt es in der Orthodoxie nicht
Allerdings gibt es oft eine informelle Zusammenarbeit zwischen Klostern mit ähnlicher geistlicher Orientierung und gemeinsamer Gründungstradition
Es gibt keine Frauenordination und keinen Altardienst für Frauen
Die Ehefrau des Priesters hat eine Sonderstellung in der Gemeinde und einen speziellen Titel
arabisch Khouria und griechisch Ï€Ï?εσβυτÎÏ?α
Presbytera (Älteste)
oder russisch Matuschka (Mama)
zum Beispiel Kirchenrat
Vom Altardienst abgesehen können Frauen prinzipiell sämtliche Funktionen in der Gemeinde ausüben
Lektorendienst
Chor leiten
Unterricht erteilen (auch für Erwachsene)
Ikonen malen -- je nach lokaler Kultur ist die Beteiligung der Frauen am Gemeindeleben jedoch unterschiedlich. [Bearbeiten]
Spiritualität
[Bearbeiten]
Theologie
im Detail gibt es allerdings diverse kleine Unterschiede
Die Theologie der Orthodoxen Kirchen ähnelt in vieler Hinsicht derjenigen der Römisch-Katholischen Kirche
Ein wichtiger Unterschied in der Mentalität ergibt sich daraus
dafür aber herausragenden und prägenden frühen Kirchenväter und Theologen beruflich Rechtsanwälte und/oder Staatsbeamte des römischen Reiches waren
dass im Westen fast alle der wenigen
und das rechtliche Denken in der römischen Gesellschaft tief verankert war
Dadurch denkt die westliche Theologie oft in Kategorien des Rechts
wie beispielsweise Strafe und Gnade
In der östlichen Kirche war dies so nicht der Fall; sie hatte eine größere Anzahl von frühen "Vätern" recht unterschiedlicher ethnischer
die je einzeln betrachtet jedoch deutlich weniger bemerkenswert und prägend waren als die westlichen
sozialer und beruflicher Herkuft
Die östliche Theologie neigt dazu
in medizinischen Kategorien zu denken
wie beispielsweise Krankheit und Heilung
dass die Orthodoxen insgesamt eine weniger positive Sicht der heidnischen griechischen Philosophie haben -- vor allem fehlt die im Katholizismus sehr verbreitete Hochschätzung des Aristoteles -- und somit auch deren Denkweise weniger als ein geeignetes Vehikel der christlichen Theologie sehen als die Katholiken
Ein weiterer Hauptunterschied ist vermutlich
Demgegenüber werden das Erbe Israels und die direkte spirituelle Erfahrung stärker betont
Daraus ergibt sich
aber kaum formell dogmatisiert. [Bearbeiten]
der Begriff der Transsubstantiation aber abgelehnt
und auch die Marienlehre ist in der Orthodoxie zwar in der Liturgie klar vorhanden
dass viele Bereiche der Theologie bewusst im Vagen gelassen werden; beispielsweise wird bei der Eucharistie zwar eine "Veränderung" der Elemente bekannt
Sakramente
Buße
aber im übrigen der westlichen Firmung oder Konfirmation entspricht)
Die orthodoxen Kirchen kennen sieben Sakramente oder richtiger Mysterien: Taufe
Salbung (die unmittelbar auf die Taufe folgt
Weihe
Ehe und Krankensalbung
Eucharistie (wird das erste mal ebenfalls schon unmittelbar nach der Taufe empfangen)
und ist nicht dogmatisch festgelegt; eine klare Abgrenzung zwischen Sakramenten und Sakramentalien (wie beispielsweise Begräbnis und Wasserweihe) gibt es im Gegensatz zur katholischen Kirche nicht
Die Siebenzahl wurde erst um die Reformationszeit von der katholischen Kirche übernommen um sich von protestantisierenden Tendenzen abzugrenzen
Serbiens und Bulgariens etwa das Tauchen und Heraufholen eines Kreuzes aus einem eiskalten Fluss durch Jugendliche am Tag der Taufe Christi
dem 6
hat die orthodoxe Kirche im Gegensatz zu den meisten Religionen der Welt kein allgemeines Ritual
Da Salbung und erste Eucharistie ja schon von Kleinkindern empfangen werden
welches den Übergang vom Kind zum Erwachsenen feiert; es gibt aber viele lokale Traditionen dieser Art
in Teilen Griechenlands
Januar. [Bearbeiten]
Liturgie
hauptsächlich gesungene Liturgie voller Symbolik
deren heutige Form großteils bis ins vierte Jahrhundert zurückgeht
in ihrer Grundstruktur wohl sogar bis ins erste und zweite Jahrhundert
Der Mittelpunkt der orthodoxen Spiritualität ist die reiche
während der zweite Teil
die so genannte Liturgie der Katechumenen mit Gebeten und Bibellesungen
wie er zur Zeit Jesu üblich war
rein christlichen Ursprungs ist
Die Form des ersten Teils der Liturgie
geht auf den jüdischen Synagogengottesdienst zurück
die Liturgie der Gläubigen mit der Eucharistiefeier
dass früher alle noch nicht getauften Glaubensanwärter nach dem ersten Teil die Kirche verlassen mussten
Die Namen beziehen sich darauf
Die ursprüngliche Liturgie dauerte fünf Stunden
die Chrysostomos-Liturgie ab dem 11
die Basilius-Liturgie dauert etwa zweieinhalb
Jahrhundert etwa eineinhalb Stunden
an hohen Feiertagen die Basilius-Liturgie
An den meisten Sonntagen wird die Chrysostomos-Liturgie gefeiert
die an den Werktagen der Fastenzeit gefeiert wird
Daneben gibt es noch die "Liturgie der vorgeweihten Gaben"
Alle orthodoxen Liturgien benötigen zur vollen Feier neben dem Priester (oder Bischof) noch einen Diakon
Dieser assistiert dem Priester
und die Struktur des abwechselnden gegenseitigen Ansprechens dient beiden als Gedächtnisstütze
Notfalls können die Liturgien aber auch in einer vereinfachten Form ohne Diakon gefeiert werden
Mit Orthros (entspricht der Terz und Sext der Katholiken) und weiteren Gebeten ist der Gottesdienst auch an normalen Sonntagen reichlich drei Stunden lang - wobei nicht alle von Anfang bis Ende dabei sind
Herr
erbarme dich)
Typisch ist der häufige Anruf Kyrie eleison (ΚÏ?Ï?ιε á¼?λÎησον
Besonderen Stellenwert in russisch-orthodoxen Liturgie haben die Gesänge
Sie werden als Gebete verstanden und sollen deshalb nur von menschlichen Stimmen "produziert" werden
Der Gebrauch von Instrumenten ist demzufolge in russisch-orthodoxen Kirchen nicht gestattet
weil Instrumente nicht beten können
Auch in anderen orthodoxen Kirchen ist Instrumentalmusik unüblich
als Götzenkult
in denen sie teilweise selbst die Opfer waren
Eine andere Theorie für diese Abneigung gegen Instrumentalmusik geht auf die bei den römischen Zirkusspielen üblichen Orchester zurück; die Christen betrachteten die Zirkusspiele
Jedoch haben diese Anschauungen historisch variiert
Die weltweit erste Orgel im heutigen Sinne wurde zum Beispiel im Spätmittelalter in der Hagia Sophia von Konstantinopel installiert; beim Fall der Stadt wurde sie zerstört
wenn das Kreuz oder eine Ikone verehrt wird
beim Segen
die aber nicht genau geregelt sind und von verschieden Gläubigen recht unterschiedlich gehandhabt werden
In der orthodoxen Liturgie bekreuzigt man sich jedes Mal
und bei unzähligen weiteren Gelegenheiten
wenn die Trinität erwähnt wird
linke Schulter)
umgekehrt wie in der katholischen Kirche
Brust
Man bekreuzigt sich mit recht ausladender Bewegung und von rechts nach links (Stirn
rechte Schulter
Beim Bekreuzigen werden Daumen
Zeigefinger und Mittelfinger zusammengehalten (drei Finger - Trinität)
in die Handfläche - kommen herab zur Erde)
während Ringfinger und kleiner Finger an der Handfläche sind (zwei Finger - die zwei Naturen Christi
Gebetet wird prinzipiell stehend
auch in den Gottesdiensten wird meistens gestanden; viele Kirchen haben nur Bestuhlung entlang den Wänden für Alte und Schwache
Knien ist in der sonntäglichen Liturgie nicht üblich; an anderen Wochentagen gibt es in manchen Kirchen Niederwerfungen (Metanie) ähnlich wie im Islam
der diese Gebetshaltung vermutlich von den Ostkirchen übernommen hat
Besucher in russisch-orthodoxen Kirchen sollten nicht die Hände auf den Rücken legen
und gilt bis heute als verletzend. [Bearbeiten]
Das war die übliche Haltung der KGB-Agenten
die den Gottesdienst überwachten
Ikonen
Ikonen sind nach speziellen Traditionen gemalte Bilder von Christus sowie von Maria mit Kind und anderen Heiligen
Die orthodoxe Kirche sieht die lebenden Christen und die verstorbenen Christen als eine einzige spirituelle Gemeinschaft -- vor allem bei der Anbetung Gottes
Ikonen sind für die orthodoxe Kirche Fenster in die geistliche Welt -- daher auch der meistens goldene Hintergrund
die Zweidimensionalität und die nicht naturalistische Malweise
eine mit Ikonen geschmückte Holzwand mit drei Türen zwischen den Gläubigen und dem Altar
In der orthodoxen Kirche gibt es die Ikonostase
Der somit abgetrennte Altarraum übernimmt dabei zugleich die Funktion der westlichen Sakristei
dazwischen ist die königliche Türe
durch die der Priester im Evangelienbuch und in der Eucharistie den König der Ehren zur Gemeinde bringt
links eine Ikone der Gottesgebärerin (das heißt Maria) mit Kind
In der Mitte hängt (vom Betrachter aus) rechts eine Christus-Ikone
Während der Eucharistie ist diese Tür offen und der Altar somit sichtbar
wird eine der beiden äußeren Türen benutzt
Wenn der Priester nicht das Evangelium oder den Kelch der Eucharistie trägt
oder wenn eine andere Person den Altarraum betritt
indem man sich vor ihnen bekreuzigt und sie küsst
Ikonen werden verehrt
die nur Gott zukommt
Diese Verehrung wird dabei strikt unterschieden von Anbetung
nicht auf die Ikone selbst als einen Gegenstand aus Holz und Farbe
Auch die Verehrung bezieht sich nach orthodoxer Lehre auf den Dargestellten
den byzantinischen Bilderstreit
Die Frage nach der Zulässigkeit von Ikonenverehrung in Ansicht des Bilderverbots der Bibel löste im byzantinischen Reich eine erbitterte bürgerkriegsähnliche Auseinandersetzung aus
in dem der größte Teil der frühchristlichen Ikonen zerstört wurde
Gott selbst habe sich in Christus sichtbar und greifbar gemacht
Johannes von Damaskus erklärte daraufhin
und die Ablehnung der Bilder sei eine Ablehnung der wirklichen und nicht nur scheinbaren Menschwerdung Christi
das im Alten Testament ausdrücklich mit der Unsichtbarkeit Gottes begründete Bilderverbot sei damit überwunden
In diesem Sinne wurde der Bilderstreit schließlich -- unter gewissen Auflagen -- zugunsten der Bilder entschieden
vor allem da die vorchristlichen Griechen Statuen in ihrer Religion viel verwendet hatten und diese daher automatisch mit Götzen identifiziert wurden
Statuen von Heiligen werden dagegen abgelehnt
oft in einer "Gebetsecke" im Wohnzimmer angeordnet
Die meisten Orthodoxen haben auch private Ikonen zu Hause
nach Möglichkeit an der Ostwand. [Bearbeiten]
Feste und Kalender
welches in der orthodoxen Kultur eine ähnlich zentrale Stellung hat wie Weihnachten im Westen
Das Hauptfest der Orthodoxie ist das Osterfest (gewöhnlich nach jüdischem Vorbild Pascha oder Passah genannt)
Das Osterfest wird in allen orthodoxen Kirchen (mit Ausnahme der Finnischen Kirche) nach dem Julianischen Kalender berechnet und kann daher eine
vier
oder fünf Wochen nach dem westlichen Ostern sein
Das Kirchenjahr der Orthodoxie beginnt am 1
September; an diesem Tag begann im Byzantinischen Reich auch die neue Indiktion
was etwa dem heutigen fiskalischen Jahr entspricht
An zweiter Stelle nach dem Oster- beziehungsweise Passahfest stehen die untereinander gleichrangigen so genannten "Zwölf Feste": Geburt der Gottesgebärerin (entspr
Mariä Geburt) 8
gewidmet der Verehrung des Kreuzes Christi) 14
September Kreuzerhöhung (ehemals eine Art Nationalfeiertag des byzantinischen Reiches
September Darstellung der Gottesgebärerin im Tempel 21
November Weihnachten 25
Dezember Taufe Christi oder Theophanie (entspr
Epiphanias oder Dreikönigstag) 6
Januar Begegnung Christi (Luk
2
22-39)(entspr
Mariä Lichtmeß) 2
Februar Verkündigung der Geburt Christi (Luk
26-38) (enstpr
1
Mariä Verkündigung) 25
März Einzug Christi in Jerusalem (entspr
Palmsonntag) Himmelfahrt Christi Pfingsten Verklärung Christi (Matth
17
1-13) 6
August Entschlafung der Gottesgebärerin (entspr
allerdings ist die eigentliche Himmelfahrt kein Dogma in der orthodoxen Kirche) 15
Mariä Himmelfahrt
August Während die beweglichen Feste (wie beispielsweise Ostern und Pfingsten) in allen Orthodoxen Kirchen nach dem von Julius Caesar eingeführten Julianischen Kalender gefeiert werden
hat ein Teil der Kirchen in den 20er Jahren des 20sten Jahrhunderts für die festliegenden Feste (wie zum Beispiel Weinachten und Taufe Christi) den so genannten Neo-Julianischen Kalender eingeführt
der bis zum Jahr 2800 dem westlichen Gregorianischen Kalender entsprechen wird
Andere Kirchen halten jedoch auch für diese Feste am Julianischen Kalender fest
so dass beispielsweise Weihnachten in Griechenland am 25
in Russland jedoch erst an unserem 7
Dezember
Januar (dem "alten" 25
Dezember) gefeiert wird
die ziemlich spontan und ohne große Diskussion -- und auch ohne vernünftige Abstimmung der Orthodoxen Kirchen untereinander -- von oben herab beschlossen wurde
Diese Kalenderreform
war im 20
Jahrhundert stark umkämpft und führte zur Abspaltung der Altkalendarier. [Bearbeiten]
Orthodoxe Kirchen
[Bearbeiten]
Kanonische Kirchen
heutiger Sitz ist Damaskus
in Reihenfolge ihres historischen Rangs: die vier (von fünf) verbliebenen altkirchlichen Patriarchate an erster Stelle stand ursprünglich Rom. das Ökumenische Patriarchat von Konstantinopel (Sitz Istanbul)
heutiger Sitz ist Kairo
Liturgie Altgeorgisch; weitere autokephale Kirchen (bestimmen ihr Oberhaupt und ihre Bischöfe selbst) das autokephale orthodoxe Erzbistum von Zypern
die keinem anderen Patriarchat unterstehen
dessen eigene Kirche in der Türkei heute nur noch sehr klein ist
Liturgie Altgriechisch; das autokephale orthodoxe Erzbistum von Polen die autokephale orthodoxe Kirche von Albanien
die Palästinensergebiete
die aber von den übrigen Autokephalen Kirchen nur als Autonom anerkannt wird
die Kirchen sind hauptsächlich in Syrien
deren Autokephalie von der Russisch-Orthodoxen Kirche gewährt wurde
zuständig für Israel
Heute gehören zur kanonischen orthodoxen Kirchenfamilie die folgenden Kirchen
Liturgie hauptsächlich Altgriechisch
und Jordanien
sowie für den östlichsten Teil Griechenlands um Thessaloniki und die griechischen Inseln; Liturgie gewöhnlich in altgriechischer Sprache; der Patriarch ist kein "orthodoxer Papst" und seine Macht über die Gesamt-Orthodoxie ist sehr beschränkt
Liturgie Altslawisch; das Patriarchat von Georgien
das aber weltweit zuständig ist für lokale Bistümer und Erzbistümer
Liturgie in modernem Albanisch; das autokephale orthodoxe Erzbistum der tschechischen Länder und der Slowakei die Orthodoxe Kirche in Amerika
Liturgie Altgriechisch; das autokephale orthodoxe Erzbistum von Griechenland (zuständig für den Großteil des griechischen Festlands)
Liturgie Altslawisch; das Patriarchat von Rumänien
Liturgie Altslawisch; das Patriarchat von Serbien
Liturgie meist Altgriechisch; die Patriarchate der nachkaiserlichen Zeit das Patriarchat von Moskau und ganz Russland (oder: und dem ganzen Norden)
Liturgie in modernem Rumänisch; das Patriarchat von Bulgarien
jedoch auch einige afrikanische Sprachen; das Patriarchat von Antiochia und dem ganzen Osten
Liturgie in modernem Arabisch; das Patriarchat von Jerusalem
wird jedoch als Oberhaupt der orthodoxen Kirche überall anerkannt. das Patriarchat von Alexandria und ganz Afrika
Liturgie meist in Englisch. autonome Kirchen (eine andere Kirche hat Mitspracherecht bei der Bestimmung des Oberhaupts) das autonome orthodoxe Erzbistum von Finnland
Liturgie Finnisch; das autonome orthodoxe Erzbistum von Japan
Liturgie Japanisch; das autonome orthodoxe Erzbistum des Sinai (unter 1000 Gläubige
besteht aus dem Katharinenkloster und ein paar Beduinenfamilien) die autonome orthodoxe Metropolie von Estland (die Autonomie wird von der Russischen Kirche jedoch z.Z. nicht anerkannt) Alle anderen kanonischen orthodoxen Kirchen stehen unter der geistlichen Leitung einer autokephalen Kirche. [Bearbeiten]
"Nichtkanonische" Kirchen und Sondergemeinschaften
Von den ihrem eigenen Selbstverständnis nach kanonischen orthodoxen (Groß- oder Haupt-)kirchen haben sich zu verschiedenen Zeiten Kirchen und Gruppen abgespalten
Diese betrachten sich als authentische Fortsetzerinnen bestimmter Traditionslinien
Dazu gehören: Die sich seit dem 17
Altgläubige)
die sich gegen die Anpassung der russischen Liturgie an die griechische wandten
Jahrhundert in Russland entwickelnden Altorthodoxen (Altritualisten
sowie viele Gemeinschaften und Gemeinden der so genannten "Priesterlosen" (Bezpopovtsi) vertreten sind
und die heute durch zwei Kirchenfamilien mit bischöflich-priesterlicher Struktur (Popovtsi)
dass ein gültiges Priestertum auf der Welt nicht mehr existiert
und feiern daher auch keine Eucharistie mehr
Letztere glauben
Die Gruppe der Exil- oder Auslandskirchen
die sich im 20
Jahrhundert von den Großkirchen der ehemaligen sozialistischen Länder lossagten
die als illegale Kleingruppen im sozialistischen Osteuropa überlebt haben
Ihnen nahestehend waren die so genannten Katakomben- oder Untergrundkirchen ("Wahre Orthodoxe")
Die größte dieser Kirchen ist die Russisch-Orthodoxe Auslandskirche
Es gibt z.Z
Bestrebungen zur Wiedervereinigung mit den Mutterkirchen
welche aber durch eine lange Tradition gegenseitiger Verurteilungen erschwert werden
Die von den übrigen Kirchen nicht anerkannten (nationalen) Kirchen
Von Bedeutung sind hier die autokephalen Kirchen wie die Ukrainische
die Makedonische und die (eher in Amerika verbreitete) Belarussische autokephale Kirche
Zahlreiche Gläubige in Osteuropa fühlen sich mit der Ukrainischen Orthodoxe Kirche Kiewer Patriarchats verbunden (Sie ist von der oben genannten autokephalen Kirche zu unterscheiden)
Eine besondere Gruppe stellen die in den letzten zwei Jahrzehnten entstandenen Orthodoxen Gegenkirchen in Südosteuropa dar
wie die hauptsächlich in Griechenland aktiven Altkalendarier
und modernistische Strömungen wie die pro-Bolschewistische "Lebende Kirche" im Sowjetrussland der 1920er Jahre zu nennen. [Bearbeiten]
Schließlich sind noch traditionalistische Gruppierungen
die sich gegen den Neo-Julianischen Kalender wenden
Ökumene
Auf den ersten Blick gibt es viele Gemeinsamkeiten: Orthodoxe und Katholiken haben dieselben apostolischen Glaubensbekenntnisse
dieselben Sakramente und dieselben geweihten Ämter
aber ab der Mitte des ersten Jahrtausends führte ein immer geringerer theologischer und kultureller Austausch zu einer getrennten Entwicklung
Kulturelle und theologische Unterschiede zwischen Ostkirche und Westkirche gab es praktisch von Anfang an
die zu einem Bruch der Kommunion führten
beginnend mit dem Filioque und dem päpstlichen Primat
wurden von der Orthodoxie als einseitige Neuerungen angesehen
Die in der katholischen Theologie seit dem Mittelalter eingeführten kirchlichen Lehren
dass diese auch in den orthodoxen Kirchen eingeführt wurden
als die römisch-katholische Kirche verlangte
Insbesondere auch die Dogmen des 19. und 20
Jahrhunderts -- Unbefleckte Empfängnis
und Unfehlbarkeit des Papstes gemäß Vatikanum I -- haben die Kluft noch vergrößert
leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel
wohingegen sich die römische Kirche mit den Beschlüssen des II
Vatikanums der orthodoxen Kirche wieder angenähert hat
das heißt mit der Existenz von katholischen Ostkirchen
sowie mit der Errichtung von katholischen Bistümern beziehungsweise Apostoloschen Administraturen auf orthodoxem Gebiet immer wieder aufgewühlt
Erinnerungen an die Plünderung Konstantinopels im Vierten Kreuzzug (1204) und die polnische Herrschaft in Russland sind noch nicht verheilt und werden durch die "uniatischen Frage"
einen Versuch seitens Roms
und eine Missachtung ihrer eigenen Kirchen
Die Orthodoxen sehen darin eine falsche Ekklesiologie (aus ihrer Sicht kann es in einem Gebiet nur eine christliche Kirche geben)
mehr Macht zu gewinnen
Hilfreich sind Kontakte auf gleicher Ebene
oder die im Jahre 2004 erfolgte Rückgabe der bei der Plünderung von Konstantinopel geraubten Reliquen von Gregor von Nazianz und Johannes Chrysostomos von Rom nach Konstantinopel
wie die Begegnungen zwischen dem ökumenischen Patriarchen Athenagoras und Papst Paul VI. in den 1960er Jahren
sie wurde in den letzten Jahrzehnten allerdings belastet durch die Priesterweihe von Frauen in diesen westlichen Kirchen und andere protestantisierende Tendenzen
der Anglikanischen Kommunion und den Altkatholischen Kirchen
während die Orthodoxen an der Tradition der Priesterweihe nur für Männer festhalten
Weiter fortgeschritten ist die Annäherung zwischen den Orthodoxen Kirchen
Die orthodoxen Kirchen gehören mit wenigen Ausnahmen dem Ökumenischen Rat der Kirchen an
In diesem Rahmen besteht die Möglichkeit zum Austausch mit den Kirchen der Reformation und deren Abspaltungen. [Bearbeiten]
Literatur
2003
ISBN 3874764028 Aktuelle Einführung mit besonderem Gewicht auf den Kirchen in Deutschland
Basdekis
Athanasios Die Orthodoxe Kirche
Timothy The Orthodox Church
Erich: Die Ostkirchen vom 18. bis zum 20
Allerdings enthält das Buch einige sachliche Fehler. Ware
ISBN 0140146563 Sehr gute und genaue Einführung in englischer Sprache. Bryner
1993
Jahrhundert
ISBN 0226653730 Geschichtliche Entwicklung der Orthodoxen Kirchen [Bearbeiten]
Leipzig 1996. (Kirchengeschichte) Jaroslav Pelikan: The Spirit of Eastern Christendom
1974
University of Chicago Press
Weblinks
Das Verzeichnis der Orthodoxen Quellen im Internet (http://de.orthodoxlinks.info/) Kommision der Orthodoxen Kirche in Deutschland (http://www.kokid.de) Übersicht über die orthodoxen Kirchen
vom Ostkirchlichen Institut Regensburg (http://home.t-online.de/home/niko.wy/ostkirc1.htm) Catechism of the Greek Orthodox Faith (http://www.gocanada.org/Catechism/catech.htm) [Bearbeiten]
Siehe auch
Syrisches Patriarchat von Antiochia Liste der Patriarchen von Konstantinopel da:Ortodoks en:Eastern Orthodoxy eo:Ortodoksismo fr:Orthodoxie ja:æ?±æ–¹æ£æ•™ä¼š nl:Orthodoxe kerken pl:PrawosÅ‚awie ru:ПравоÑ?лавие sl:Pravoslavje sv:Ortodoxa kyrkan zh-cn:ä¸œæ£æ•™
Altorientalische Kirchen
Orthodoxe Kirchen in Deutschland
Unierte Kirchen
Morgenländisches Schisma
[X] Schliessen
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Orthodoxe Kirchen
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