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Impressum
Osama bin Laden
Stichpunkte
Allgemein
Osama bin Mohammed bin Awad bin Laden (* 10
kurz als Osama bin Laden (arabisch أسامة بن لادن) bekannt
Sudan 2.4 1993–1995 Aufenthalt in Sarajevo 2.5 1994-1996 Zeitweiser Wohnsitz in Libyen 2.6 1998 Erster Internationaler Haftbefehl 2.7 1996–2001 Hauptquartier in Kabul und Kandahar (Afghanistan) 3 Finanzen 4 Medien 5 Sein System 6 Terroranschläge 7 Siehe auch 8 Literatur 9 Quellen 10 Weblinks [Bearbeiten]
war Widerstandskämpfer während der Besetzung Afghanistans durch die Sowjetunion und gilt heute als weltweit meist gesuchter Terrorist. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
März 1957 in Riad
"Verbergen") 1 Leben 1.1 Studium 1.2 Religion 2 Militärische Laufbahn 2.1 Afghanistankrieg 2.2 Aufenthalt in Saudi-Arabien 2.3 1992–1996 Hauptquartier Chartum
Saudi-Arabien)
Leben
Bild nicht gefunden Osama Bin Laden Bin Laden wurde als 17. von 52 Kindern geboren
Sein Vater
war Beduine aus dem Hadramaut
Muhammad bin Laden (†1968 bei einem Flugzeugabsturz in Texas)
Jemen
Er war Bauunternehmer mit engen Kontakten zum damaligen saudischen König Faisal
1931 gründete Muhammad bin Laden in Dschidda die Saudi Binladin Group SBG (http://www.sbg.com.sa/). Bin Ladens Mutter soll unterschiedlichen Quellen zufolge entweder aus dem damaligen Mandatsgebiet Palästina unter britisch-französischen Mandat oder aus Saudi-Arabien stammen
Bin Laden soll mit drei Ehefrauen insgesamt 13 Kinder gezeugt haben
dem Anführer der Taliban
verheiratet sein
Eine seiner Töchter soll mit Mullah Omar
Er spricht Arabisch und vermutlich auch Urdu. [Bearbeiten]
Studium
Bin Laden wuchs in Dschidda (Saudi-Arabien) auf und studierte an der dortigen König-Abdulaziz-Universität Wirtschaftswissenschaften und Betriebsmanagement
Andere Quellen sprechen von Civil Engineering
also Bauingenieur-Wesen
Er erlangte seinen Abschluss 1979
Seit dem Anfang der 1970er Jahre hatte er fundamentalistisch-religiöse Kontakte. [Bearbeiten]
Religion
Er gehört den Wahhabiten an
einer radikalen Richtung des sunnitischen Islam
Die Wahhabiten sehen sich als Krieger für die reine Lehre des Islam
Muhammad ibn Saud (1735–1765) hatte sich mit dem Führer der Wahhabiten
Muhammad ibn Abd al-Wahhab verbündet und die Beduinenstämme des zentralen Arabiens (Nadschd) unter seiner Herrschaft vereinigt
Bin Laden nutzt und baut auch auf das Gedankengut des islamischen Theologen Ibn Taimiya für seinen Dschihad
beste
leichteste und tugendhafteste aller Tode. [Bearbeiten]
Er solle des öfteren diesen Rechtsgelehrten zitieren: Der Tod des Märtyrers für die Einigung aller Menschen unter Gott und seinem Wort ist der glücklichste
Militärische Laufbahn
[Bearbeiten]
Afghanistankrieg
Die Revolution im Iran unter Ayatollah Chomeini und die sowjetische Invasion in Afghanistan im selben Jahr überzeugten ihn
eine neue Pax Arabica
einen gewaltsamen Kampf für eine geeinte islamische arabische Welt führen zu müssen
Er war von 1980 bis 1988 Mudschahidin-Guerilla-Führer und bekämpfte mit Unterstützung des pakistanischen Geheimdienstes ISI stellvertretend für die CIA in Afghanistan die Rote Armee (siehe auch: Stellvertreterkriege)
auch direkt nach Afghanistan zu gehen
1982 entschloss sich Osama bin Laden erstmals
wie dringend zur Abwehrlogistik benötigte Bulldozer und ähnliches Gerät
ins Land
Er brachte eine größere Zahl von Baumaschinen
Außerdem etablierte er 1984 in Peshawar das Bait al-ansÄ?r genannte Gasthaus
das fortan erste Anlaufstelle für nach Afghanistan eindringende Freiheitskämpfer war
das als Anlaufstelle für ausländische Afghanistankämpfer angesehen werden kann
Zusammen mit Abdallah Azzam gründete er dort das Maktab al-ChadamÄ?t
1986 entschied sich bin Laden
innerhalb Afghanistans eigene Widerstands-Camps aufzubauen und zu unterhalten
wobei einige mehrfach verlegt werden mussten
Bis 1988 entstanden mehr als sechs solcher Camps
Er begann nun in Afghanistan seinen eigenen Krieg – mit von ihm bestimmten und geführten Gefechten und auch größeren Schlachten („Strategie der tausend Nadelstiche“)
Von 1984 bis 1989 führte Osama bin Laden Hunderte kleinerer und mindestens fünf größere Gefechte an oder war an solchen beteiligt
Er verbrachte in diesen Jahren den überwiegenden Teil seiner Zeit in Afghanistan
mit Heimataufenthalten in Saudi-Arabien von zusammen höchstens vier Monaten pro Jahr
1989 zogen die Sowjets endgültig aus Afghanistan ab
von der westlichen Seite kaum mehr gewürdigt. [Bearbeiten]
Nach dem Ende des kalten Krieges wurde der Kampf der Mujahedin
beispielsweise der Nordallianz
Aufenthalt in Saudi-Arabien
Nach dem Abzug der sowjetischen Truppen arbeitete bin Laden in der Firma seines Vaters in Saudi-Arabien
Im Golfkrieg 1990/91 kritisierte er öffentlich die Stationierung amerikanischer Soldaten in Saudi-Arabien
dass seine Mudschahedin die Iraker aus Kuwait vertreiben sollten
Er hatte die Vorstellung
Das wurde vom saudischen Königshaus abgelehnt
Er verlor alle Sympathien des saudischen Königshauses. [Bearbeiten]
1992–1996 Hauptquartier Chartum, Sudan
reiste er in den Sudan
wo er zunächst vor allem geschäftlich tätig war: Mit seiner Baufirma nahm er den Neubau einer Autobahn von Chartum nach Port Sudan in Angriff
Nachdem er 1992 in Saudi-Arabien zur persona non grata erklärt worden war
Außerdem gründete er eine Geschäftsbank
Pakistan und anderen Staaten
Marokko
Algerien
Weiterer internationaler Aufbau seiner Organisation: Er fand Anhänger in Somalia
Außerdem baute er Kontakte nach Europa und in die USA auf
Dort heiratete er auch die Nichte Hasan at-Turabis
1994 wurde ihm die saudische Staatsbürgerschaft entzogen. [Bearbeiten]
1993–1995 Aufenthalt in Sarajevo
Bin Laden und der eingangs erwähnte Chalid Scheich Mohammed schleusten eine halbe Milliarde Dollar über die in Wien ansässige Third World Relief Agency (TWRA) an Alija Izetbegović
Mit diesen Geldern wurde eine fundamentalistische Interbrigade aufgestellt und bewaffnet
Das 3
und aus iranischen Pasdaran. Über deren Zahl gibt es unterschiedliche Angaben
die im Sudan ausgebildet worden waren
Korps der bosnisch-muslimischen Armee mit dem bezeichnenden Namen El-Mudžahid bestand vorwiegend aus arabischen Gotteskriegern
Steve Rodan von der Fachzeitschrift Jane’s Intelligence geht unter Berufung auf Geheimdienstquellen von 7 000 aus
die Warschauer Tageszeitung Rzespospolita mit Bezug auf Erkenntnisse des polnischen SFOR-Kontingents von 5 000
Die Belgrader Tageszeitung Politika Ekspres nennt 15 000
die mit den Muslimen (meistens) verbündeten Kroaten geben 4 000 Mudschahidin an. [Bearbeiten]
1994-1996 Zeitweiser Wohnsitz in Libyen
Bin Laden soll sich lt. taz-Bericht vom 26
Januar 2002 in der Stadt Jabala-Larde unweit Benghazi aufgehalten haben. [Bearbeiten]
1998 Erster Internationaler Haftbefehl
Der erste Haftbefehl gegen Bin Laden wurde von Libyen am 16
März 1998 beantragt und von Interpol am 15
April 1998 verbreitet
Als Grund wurde Mord angegeben. [Bearbeiten]
1996–2001 Hauptquartier in Kabul und Kandahar (Afghanistan)
der Sturz des saudischen Könighauses und damit die Befreiung der heiligen Stätten der Muslime und die weltweite Unterstützung militanter islamistischer Gruppen“
wo er etwa fünfzig militärische Camps aufbaute. In der Folgezeit veröffentlichte er die erste Dschihad-Erklärung: Ziel seiner Organisation al-Qaida sei „die Vertreibung amerikanischer Truppen aus der Golfregion
Auf saudischen und amerikanischen Druck verwies der Sudan 1996 Osama bin Laden des Landes
der daraufhin wieder nach Afghanistan reiste
bin Laden hätte sich im georgischen Pankissi-Tal versteckt hält
Zwischenzeitlich wurde von russischer Seite spekuliert
Als Chef der islamistischen Organisation al-Qaida (d.h
Datenbank) wird er verdächtigt
Basis
Drahtzieher verschiedener Terroranschläge zu sein
Ihm wird auch eine Verstrickung in die Terroranschläge am 11
September 2001 in den USA zur Last gelegt
Der Angriff der USA auf Afghanistan bezweckte – so die offizielle Stellungnahme der USA – die Festnahme Bin Ladens und die Zerschlagung seiner Organisation vor Ort
oder überlebte und sich ins Ausland absetzen konnte
Nach der Bombardierung von Bin Ladens Bergfestung Tora Bora war zunächst unklar
ob Bin Laden dabei umgekommen war
dem Grenzgebiet zwischen Afghanistan und Pakistan aufhält
Es wird jedoch mittlerweile davon ausgegangen
dass er weiterhin am Leben ist und sich in
dass Osama bin Laden im Nordwesten Pakistans eingekreist worden sei
Waziristan (http://news.bbc.co.uk/2/hi/south_asia/3532841.stm) Lanschaftsbilder (http://www.khpalapashtu.com/sitee/personal/phwazir.htm) Im Februar 2004 wurde gemeldet
Bin Laden und etwa fünfzig seiner Anhänger seien in einem rund 16x16 km großen Berggebiet nördlich der Städte Khanozai
Murgha und Quetta nahe der afghanischen Grenze ausgemacht worden
Die USA und Pakistan dementierten dies. [Bearbeiten]
Finanzen
Die USA bemühten sich
die Finanzen Osama bin Ladens einzufrieren
Paris weitet die Untersuchungen zu den Finanzströmen des bin-Laden-Clans aus
Osama und Yeslam bin Laden hatten von 1990 bis 1997 ein gemeinsames Konto bei der Schweizer Bank UBS. 241 Millionen Euro sollen über die Deutsche Bank nach Pakistan an al-Qaida-Führer geflossen sein
36-392060
[2] (http://derstandard.at/?url=/?ressort=Newsroom) [3] (http://www.swissinfo.org/sen/swissinfo.html?siteSect=105&sid=1084031) [Bearbeiten]
13-0
0.html)
Quelle: [1] (http://www.lemonde.fr/web/recherche_articleweb/1
Medien
Am 29
vier Tage vor den amerikanischen Präsidentschaftswahlen
strahlte der Nachrichtensender al-Dschazira Teile einer neuen Videobotschaft von Osama bin Laden aus
Oktober 2004
Bin Laden wandte sich darin ohne das sonst übliche militärische Outfit gegen Bush und an die amerikanischen Wähler
Er wollte damit offenbar dem US-Präsidenten zur Wiederwahl verhelfen
Osama bin Laden ist in vielen islamischen Ländern ein populärer Volksheld bzw. ein neuer Prophet
In muslimischen Geschichtsbüchern wird er „Emir des Dschihad“ genannt
Die Wünsche und Hoffnungen der Massen bezüglich eines Wiederaufstiegs des Islams und die Zurückdrängung der vermeintlichen „Feinde des Islams“ sind an „Ihn“ gerichtet. Am Donnerstag
den 16
wurde ein angebliches Tonband bin Ladens im Internet veröffentlicht
Dezember 2004
in dem er auf den Überfall einer al-Qaida-Gruppe am 6
Dezember 2004 auf das US-Konsulat in Dschidda (Saudi-Arabien)
einging
Er drohte darin dem saudischen Königshaus
einer islamisch geprägten absoluten Monarchie
mit einem bewaffneten Volksaufstand der eigenen Untertanen
wenn die Bevölkerung nicht frei eine muslimische Führung wählen dürfe. [Bearbeiten]
Sein System
Medien- und Geheimdiensttechniken
verbunden mit Militär-
dem Kampfgeist der Beduinen und dem arabischem Nationalstolz
Bin Ladens System besteht aus der Zusammenfassung mittelalterlicher Religionsfragmente
Es scheint heutzutage zu einer Art globalem
Gestaltung bis hin zur Schulung)
Namensgebung
medialem Franchisekonzept weiter entwickelt worden zu sein. (Leistungsprogramm inklusive Werbung
Dabei wird er von manchen Mitgliedern seiner reichen und weitverzweigten Familie (darunter auch offizielle Waffenhändler) unterstützt
militärischer Operationen und finanzieller Austrocknungsversuche. [Bearbeiten]
Dieses System scheint bisher recht stabil zu funktionieren
trotz einer Belohnung von insgesamt 27 Millionen US-Dollar von Seiten der Bush-Regierung
Terroranschläge
die mit Osama bin Laden in Verbindung gebracht werden: Am 26
Terroranschläge
Februar 1993 tötete eine Autobombe in der Tiefgarage des World Trade Centers in New York sechs Personen und verletzte über tausend Menschen. Am 13
November 1995 starben sieben US-Soldaten in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad
ebenfalls durch eine Autobombe. Am 25
mehr als 500 wurden verletzt. Bombenanschläge auf die US-Botschaften in Nairobi (Kenia) und Daressalam (Tansania). Selbstmordanschlag auf das US-Kriegsschiff USS Cole (DDG-67). Die Terroranschläge am 11
Juni 1996 verloren bei einem Terroranschlag auf US-Elitesoldaten in Dharan in Saudi-Arabien 19 Menschen ihr Leben
September 2001 in den USA auf das World Trade Center und das Pentagon kosten knapp 3000 Menschen das Leben. Am 11
April 2002 werden in Tunesien mehrere Menschen
in der von Touristen besuchten Synagoge al-Ghriba auf Djerba getötet. [Bearbeiten]
unter anderem Deutsche
Siehe auch
Terrorismus
Islamismus
Osama bin Laden-Video englisch [Bearbeiten]
al-Qaida
Literatur
Peter L
2001. – ISBN 3-88680-752-5 Jean-Charles Brisard und Guillaume Dasquié: Die verbotene Wahrheit : die Verstrickungen der USA mit Osama bin Laden. – Reinbek : Rowohlt
2001. – ISBN 3-471-79468-9 Mahal Pustak: Osama bin Laden : König des Terrors oder Retter des Islams?. – Wetterberg : Laufersweiler
2003. – ISBN 3-499-61501-1 Roland Jacquard: Die Akte Osama bin Laden : das geheime Dossier über den meistgesuchten Terroristen der Welt. – München : List
Bergen: Heiliger Krieg
2003. – ISBN 3-89687-665-1 [Bearbeiten]
Inc. : Osama bin Ladens Terrornetz. – Berlin : Siedler
Quellen
Prime Suspect (Bin Laden and Al-Qaeda) (http://www.crimelibrary.com/terrorists_spies/terrorists/laden/2.html?sect=22) The Bush-bin Laden Connection (http://www.texasobserver.org/showArticle.asp?ArticleID=480) [Bearbeiten]
Weblinks
mein Schwager (http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetID=6619&CategoryID=60) Binladin name 'hijacked' (http://news.bbc.co.uk/1/hi/business/1586052.stm) Binladin Group Short-Listed to Build World’s Tallest Building (http://www.arabnews.com/?page=1&section=0&article=44659&d=10&m=5&y=2004) Vorlage:Personendaten ar:اسامة بن لادن cs:Usáma bin Ládin da:Osama bin Laden en:Osama bin Laden eo:Usama BIN LADEN es:Osama bin Laden fi:Osama bin Laden fr:Oussama Ben Laden id:Osama bin Laden it:Osama bin Laden ja:オサーマ・ビンラーディン la:Osama bin Laden nl:Osama bin Laden nn:Osama bin Laden no:Osama bin Laden pl:Osama bin Laden pt:Osama bin Laden ro:Osama bin Laden sl:Osama bin Laden sv:Usama bin Ladin zh:本·拉登
Perspectives on World History and Current Events (http://www.geocities.com/pwhce/ubl.html) (englisch) Interpol Steckbrief (http://www.interpol.int/public/Data/Wanted/Notices/Data/1998/32/1998_20232.asp) Wanted-Seite des FBI (http://www.fbi.gov/mostwant/topten/fugitives/laden.htm) (englisch) Bild der Bin Laden Geschwister aus den 1970er Jahren (http://www.nachlese.at/osamabinladen.htm) Osama Bin Laden
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