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Diskussion : Optische Abbildung
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Optische Abbildung
Stichpunkte
Allgemein
Die optische Abbildung ist in der Optik die Projektion eines Objekts durch ein optisches System auf die Bildebene
Hierfür ist Licht erforderlich. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
"Verbergen") 1 Geschichtliches 2 Optische Systeme 3 Warnhinweis 4 Die optische Abbildung mit Einzellinsen und sphärischen Spiegeln 5 Abbildungsfehler 6 Literatur 7 Siehe auch [Bearbeiten]
Geschichtliches
sondern die der Lichtquelle an
die unter einem löchrigen Blätterdach am Boden sichtbar sind
Einfache Formen der optischen Abbildung finden sich bereits in der freien Natur: So nehmen Lichtflecken
nicht die Form der Löcher
D. h. bei Sonnenschein sind sie rund (außer bei partiellen Sonnenfinsternissen; bei Mondschein nehmen sie die Form der Mondsichel an
wird auf der Rückseite eine Abbildung der äußeren Realität erzeugt
dessen eine Wand ein kleines Loch hat
Diese Beobachtung führt in einer ersten Abstraktion zur Entwicklung der Camera Obscura: In einem abgedunkelten Raum
Dieses altbekannte Phänomen findet seinen Niederschlag auch im Höhlengleichnis der Philosophie
ist umso heller
Das Bild
je größer das Loch ist
das in der Camera Obscura erzeugt wird
Allerdings nimmt mit der Größe des Lochs auch die Schärfe des Bildes ab
Dieses Dilemma lässt sich durch Bündelung des Lichts mittels einer Sammellinse auflösen
Jede Sammellinse hat einen Fokus (Brennpunkt)
in dem das Licht einer "punktförmigen
unendlich weit entfernten Lichtquelle" wieder zu einem Punkt vereinigt wird
Eine flächige Lichtquelle wird wiederum zu einem Bild derselben vereinigt (natürlich in der Brennebene
da der Brennpunkt ja ohne Ausdehnung ist und somit kein ausgedehntes Bild aufnehmen kann)
Dies kann der Leser selbst mit einer Lupe und dem Licht einer Kerze oder eines anderen klar strukturierten Leuchtkörpers (z.B. einer Wohnzimmerlampe) nachprüfen. [Bearbeiten]
Optische Systeme
Viele einfache optische Systeme stellen das Bild auf den Kopf
Sie drehen es um 180°
Durch eine weitere Sammellinse kann dieses Bild erneut gedreht werden
wenn ein naher Gegenstand betrachtet werden soll
muss aber erhöht werden
Der Abstand der beiden Linsen entspricht dabei in etwa der Summe ihrer Brennweiten
wie es
in den Niederlanden gebräuchlich
Dies ist das Prinzip eines einfachen astronomischen Fernrohrs
von Galileo Galilei in Italien publik gemacht worden ist und wie es auch dem Objektiv einer Fotokamera zugrunde liegt. [Bearbeiten]
Warnhinweis
Der Brennpunkt trägt seinen Namen
da mit dem in ihm erzeugten Bild der Sonne Gegenstände in Brand gesetzt werden können. Deshalb darf niemals ohne spezielle Schutzfilter mit einer optischen Linse in die Sonne geschaut werden! [Bearbeiten]
Die optische Abbildung mit Einzellinsen und sphärischen
Spiegeln
Die idealisierende Strahlenoptik geht dabei meist von einer unendlich weit entfernten punktförmigen Lichtquelle aus
Die von dort kommenden Strahlen verlaufen parallel zu einander
sondern in der Entfernung einer endlichen Gegenstandsweite
so wird das Bild in der zugeordneten Bildweite
die bei der Sammellinse stets größer ist als die Brennweite erzeugt
Befindet sich das abgebildete Objekt nicht im Unendlichen
Die Bildebene ist dabei gekrümmt. Die weiteren Betrachtungen gelten für einen so genannten paraxialen Strahlengang
Alle Überlegungen gelten streng genommen nur für ein sehr schmales Gebiet um die optische Achse
Man idealisiert die Linsen zu unendlich dünnen Ebenen und vernachlässigt die Farbe des Lichts
weil die Brennweite für jede Farbe anders ist
Diese Vereinfachung ist bedeutsam
Für Spiegel gelten die gleichen Gesetzmäßigkeiten wie für Linsen
dass an jeder Spiegelfläche eigentlich eine Richtungsumkehr der Strahlen erfolgen müsste
Beim Betrachten der bildlichen Darstellungen muss man sich nur bewusst sein
in ein Bündel paralleler Lichtstrahlen umgelenkt. Allgemein kann man Objekte mit Hilfe einer Sammellinse abbilden
Eine Sammellinse fokussiert parallel zur Linsenachse einfallende Lichtstrahlen in den Brennpunkt
der den Abstand <math> f <math>
die Brennweite
von der Linse hat; umgekehrt wird von dem Brennpunkt ausgehendes Licht
das durch die Linse fällt
und <math> s_2 <math> den Abstand des Bildes von der Linse (andere Bezeichnung: Bildweite b)
Dabei bezeichne im Folgenden <math> s_1 <math> den Abstand des Objektes von der Linse (auch Gegenstandsweite g genannt)
auf einen Schirm abgebildet wird
der sich im Abstand <math> s_2 <math> auf der anderen Seite der Linse befindet
Wenn die Linse dünn ist
gilt <math> frac{1}{s_1} + frac{1}{s_2} = frac{1}{f} <math>. Diese Sprechweise sagt
dass ein Objekt
das sich im Abstand <math> s_1 <math> von einer Linse der Brennweite <math> f <math> befindet
dass <math> s_1 > f <math> ist
Voraussetzung ist
die zu belichtende Halbleiterschicht)
auf den das so genannte reelle Bild abgebildet wird
Ein Fotoapparat arbeitet nach diesem Prinzip; der Schirm ist in diesem Falle der zu belichtende Film (oder
in digitalen Fotoapparaten
Wenn sich jedoch das Objekt zwischen Brennpunkt und Linse befindet (d. h. <math> s_1 < f <math>
dann wird <math> s_2 <math> negativ; das Bild erscheint virtuell
und erscheint vor der Linse
ohne weitere Hilfsmittel sichtbar
Obwohl man ein virtuelles Bild nicht auf einen Schirm abbilden kann
ist es für einen Beobachter
der durch die Linse blickt
Eine Lupe arbeitet nach diesem Prinzip. Die Vergrößerung einer Linse ist durch <math> M = - frac{S_2}{S_1} = frac{f}{f - S_1} <math> gegeben
wo <math> M <math> der Vergrößerungsfaktor ist
das aufrecht steht
Ein negatives <math> M <math> bedeutet hier ein reelles und auf dem Kopf stehendes Bild; ein positives <math> M <math> bedeutet ein virtuelles Bild
Obige Formel kann auch für Zerstreuungslinsen verwendet werden
erfolgt aber analog der Verfahrensweise bei einzelnen Linsen. [Bearbeiten]
Solche Linsen ergeben aber nur virtuelle Bilder. Die Berechnung (Modellierung) realer optischer Systeme aus einer Vielzahl von Linsen oder Spiegeln ist natürlich unvergleichlich aufwendiger
Abbildungsfehler
die von dem Objektpunkt ausgehen
Von Abbildungsfehlern spricht man dann
wenn die verschiedenen Lichtstrahlen
nicht alle in einem Bildpunkt fokussiert werden
Die wichtigsten Abbildungsfehler sind die sphärische und die chromatische Aberration
die mit größer werdendem Öffnungswinkel zunimmt. [Bearbeiten]
Auch eine dicke Glasplatte (Planplatte) erzeugt neben einem Bildebenenversatz eine Unschärfe
Literatur
Heinz Haferkorn: Optik
4A
uflgeW
ISBN 3527403728 EH
ILEY-VCH Verlag
Weinheim 2003
ISBN 3925118861 [Bearbeiten]
echt: Optik
1989
Addison-Wesley Verlag
Siehe auch
Spiegel
Abbildungsfehler
Mikroskop
Elektronenoptik
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Optische Abbildung
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