Zum Forum
Passwort vergessen?
Noch keinen Account?
lexikon
Hauptseite
Zufälliger Artikel
Diskussion
Diskussion : Neoliberalismus
Links
Forum
Portale
Reisen
Versicherung
Inhaltsverzeichnis
Hauptmenü
Home
Editorial
Bildung
E-Learning
Fremdsprachen
Magazin
Wissen
Wörterbücher
Enzyklopädien
Expertendienste
Wissenswertes
Praktische Ratgeber
--------------------------
Biologie
Chemie
Computer
Film/ Theater
Geografie
Geschichte
Jura
Kunst
Literatur
Mathematik
Medizin
Musik
Philosophie
Physik/ Astronomie
Politik
Psychologie
Religionen
Sport
Umwelt
Wirtschaft
Reisen
Lexikon
Versicherung
Suchen
Schnellsuche
Suchmaschinen
Metasuchmaschinen
Webkataloge
News
Treffpunkt
Chat
Forum
Suche
Schnellsuche
Sitemap
Kontakt
Impressum
Neoliberalismus
Stichpunkte
Allgemein
Als Neoliberalismus bezeichnet man zusammenfassend ein wirtschaftspolitisches und sozialphilosophisches Konzept
das auf dem klassischen Liberalismus und der Neoklassischen Theorie basiert und den Einfluss des Staates auf das Wirtschaftsgeschehen minimieren will
zuweilen auch die Österreichische Schule
vor allem der Ordoliberalismus der Freiburger Schule und der Monetarismus der Chicagoer Schule
die sich selbst allerdings als "klassisch liberal" begreift
im Unterschied zum Laissez-faire allerdings ein regulierendes Eingreifen des Staates zur Sicherstellung funktionierender Märkte als notwendig ansieht. Dem Neoliberalismus werden verschiedene Strömungen zugeordnet
der eine aktive Wirtschaftspolitik des Staates fordert
dem Protektionismus
Der Neoliberalismus steht im Gegensatz zum Keynesianismus
sowie dem Sozialismus
der ausländische Anbieter auf dem Inlandsmarkt zu benachteiligen versucht
"Verbergen") 1 Geschichte 2 Wesentliche Elemente 3 Beispiele neoliberal orientierter Politik 4 Internationale Organisationen 5 Kritik neoliberaler Politik 6 Kritiker 7 Siehe auch 8 Literatur 9 Weblinks [Bearbeiten]
der sich gegen das Privateigentum an Produktionsmitteln wendet. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Geschichte
Walter Eucken und anderen auf einer Konferenz in Paris im Jahre 1938 im Zuge eines Konzepts für eine langfristige Wirtschaftspolitik geprägt
Wilhelm Röpke
Der Begriff "Neoliberalismus" wurde von den Ökonomen Friedrich Hayek
zwei Jahre nach Veröffentlichung von John Maynard Keynes' "Allgemeiner Theorie"
Er stellt
einen Gegenentwurf zu dessen Modell des antizyklischen Wirtschaftens dar
verlor aber mit den Rezessionen der 70er Jahre seine Glaubwürdigkeit
Der Keynesianismus wurde vorherrschend in der Zeit unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg
wurde keineswegs in Frage gestellt: eine prägnante Ausformung neoliberaler Ideen findet sich im Ordoliberalismus der Freiburger Schule
Im Gegensatz zum Keynesianismus steht auch der von Milton Friedman entwickelte Monetarismus mit seiner Quantitätstheorie
die nach Friedmans eigenen Worten den Ausgangspunkt der monetaristischen "Gegenrevolution" darstellt. Dass Wettbewerb im staatlichen Rahmen stattfinden solle
deren Forderung nach einer Wettbewerbsordnung der vollständigen Konkurrenz zu erfüllen
In der Bundesrepublik beruft man sich zwar auf das Leitbild der sozialen Marktwirtschaft der Ordoliberalen
verzichtete allerdings in den ersten Nachkriegsjahrzehnten darauf
Die Einbeziehung des keynesianischen Konzepts der Globalsteuerung Ende der 60er Jahre
führte in der Öffentlichkeit zu der Vorstellung
dass die Soziale Marktwirtschaft sozial sei
Die Ordoliberalen wollten allerdings damit ausdrücken
dass die Marktwirtwirtschaft an sich selbst bereits soziale Leistungen erbringe
Eine Begründung für das Vertrauen in den Markt und in die Privatwirtschaft finden wir bei Karl Brunner
Der Neoliberalismus geht nämlich von der Stabilität des privaten Sektors aus
So schreibt K
1973: "Der private Sektor absorbiert Schocks und formt sie in eine stabilisierende Bewegung um [...] die Hauptinstabilitäten und Unsicherheiten des ökonomischen Prozesses [gehen] auf das Verhalten des staatlichen Sektors zurück
Brunner in "The Monetarist Revolution"
Die Unsicherheiten sind im besonderen den Steuer- und Ausgabenprogrammen zuzurechnen sowie den Maßnahmen eingreifender Instanzen
dass zur Durchsetzung des Konzepts des Neoliberalismus mit einem Prozess zu rechnen wäre
Kredit- und Fiskalpolitik zuzuschreiben." Hayek dachte
als politisches Projekt gründete er 1947 die Denkfabrik Mont Pelerin Society
Die Instabilität ist vor allem der Geld-
der über zwei bis drei Generationen dauern würde
die Heritage Foundation 1973 in Washington
Weitere wichtige Institute wurden in der Folge gegründet: das Institute of Economic Affairs 1971 in London
sowie das Fraser Institute und das Manhattan Institute for Public Policy Research
D.C und die Atlas Economic Research Foundation
In Deutschland z
wo verschiedene
differenzierte Meinungen nebeneinander Platz haben
vielmehr kann man von einem vielfältigen
bekannt zu machen und Politik und Öffentlichkeit für sie zu gewinnen". Hayek kann zwar als "Urvater" von neoliberalen Ideen bezeichnet werden
dennoch gibt es den Neoliberalismus als die eine Schule nicht
institutionalisierten Netzwerk sprechen
B. der Kronberger Kreis - wissenschaftlicher Beirat der Stiftung Marktwirtschaft
ihr Denken des "zukunftsweisende marktwirtschaftliche Konzepte zu entwickeln
die es sich nach eigener Aussage zur Aufgabe gemacht hat
Das Ergebnis eines u.a. marktorientierten Prozesses ist unvorhersehbar und offen
Karl Popper spricht hier von einer offenen Gesellschaft
Hayek entwickelte bis zu seinem Tode den Neoliberalismus zu einer dynamischen Theorie sozialer Institutionen weiter und erhielt für seine Arbeit 1974 den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften. [Bearbeiten]
Wesentliche Elemente
unternehmerisch tätig zu werden
Privateigentum: Nach neoliberaler Auffassung ist es nicht Aufgabe des Staates
Gefordert wird deshalb die Privatisierung von Staatsbetrieben bzw
Aufgabe von Staatsbeteiligungen
insbesondere auch von staatlichen Monopolen im Bereich der Infrastruktur (Daseinsvorsorge) wie Telekommunikation
Verkehr oder Energie
Die Weltbank hat als übergeordnete Strategie das sog
Private Sector Development
vergleiche auch Konzept der Public Private Partnership. Stabilitätspolitik: Geldmengenpolitik soll stabile Preise durch eine stabile Währung (makroökonomische Stabilität) und durch einen ausgeglichenen Staatshaushalt garantieren
Aus einer restiktiven Geld-
Zins- und Haushaltspolitik folgt eine Straffung der Verwaltung
die Schaffung teilautonomer Einheiten und eine Auslagerung bestimmter öff
da so eine optimale Allokation der Ressourcen stattfinde. Wettbewerb: Der Staat hat für funktionierende Märkte zu sorgen und im Falle deutlich unvollkommener Märkte regulierend einzugreifen
über Art
Preis und Menge der Sach- und Dienstleistungen entscheiden
also Angebot und Nachfrage
Aufgaben im Sinne eins lean Managements. Markt als Steuerungsinstrument: Nach neoliberaler Überzeugung soll der Markt
etwa durch Steuern auf externe Effekte und durch Kartellgesetzgebung
Im Unterschied zur Neoklassik wird der Wettbewerb auch auf die Institutionen ausgeweitet
TRIPS
SPS
mit der Meinung
oder sei es durch Freihandelszonen und vermehrte Sonderwirtschaftszonen oder der Abschaffung der Grenzen der Nationalstaaten
TBT
soweit sie als übertrieben bürokratisch und nicht wirklich notwendig angesehen werden
GATS
sei es durch globale Organisationen wie der WTO mit ihren Vereinbarungen wie GATT
weil dadurch Investitionen verhindert würden. Welthandel: Neoliberale befürworten die Globalisierung im Sinne einer Förderung des Freihandels zwischen den Staaten
das die "fittest" auf dem Markt überleben
deren Bedeutung wird anerkannt ("neuer Institutionalismus"). Deregulierung: Neoliberale fordern eine Deregulierung der Wirtschaft im Sinne einer Reduzierung der Gesetze und Verordnungen
Der freie Handel trägt nach Einschätzung des Neoliberalismus zur Förderung von weltweitem Wohlstand bei
Die Einschränkung des Handels mittels tarifärer Handelshemmnisse (Schutzzölle) und eine Förderung bestimmter Wirtschaftszweige durch den Staat (Subventionen) hingegen führt nach neoliberaler Vorstellung zu Ungleichverteilung und Armut auf der Welt
So haben es zum Beispiel Entwicklungsländer schwer
gegenüber der hochsubventionierten europäischen Agrarwirtschaft konkurrenzfähig zu bleiben
Neoliberale werfen den Industriestaaten vor
nur von den Entwicklungsländern Handelsfreiheit zu fordern
diese jedoch nicht im eigenen Land einführen zu wollen. Steuerpolitik: Gefordert werden in der Regel niedrige Steuersätze
etwa in Form eines Proportionaltarifs oder Stufentarifs
und ein einfaches Steuersystem anstelle eines bürokratischen Systems von zahllosen Einzelbestimmungen
Steuern auf die Substanz werden als Doppelbesteuerung ebenso abgelehnt wie Bagatellsteuern
bei denen die Einnahmen oft kaum höher sind als der Aufwand zu ihrer Erhebung. Sozialsystem: Auch im Bereich der Sozialsysteme befürworten Neoliberale privatwirtschaftlich organisierte Lösungen anstelle der als bürokratisch angesehenen staatlichen Systeme
Damit soll eine effizientere Verwaltung der Mittel des Bürgers erreicht werden
Das Umlageverfahren wird kritisiert
da es auf keiner soliden Basis stehe
Statt dessen wird private Vorsorge im Rahmen des Kapitaldeckungsverfahrens befürwortet
dass die sozialen Sicherungssysteme umgebaut werden: der Sozialstaat wird abgebaut
marktwirtschaftliche Systeme werden aufgebaut
Das bedeutet also
also diejenigen
die nicht in der Lage sind
Staatliche Leistungen würden sich dann auf die wirklich Bedürftigen konzentrieren
für ihren eigenen Lebensunterhalt aufzukommen
dessen Einkommen unter einem festzulegenden Minimum liegt
Milton Friedman hat eine negative Einkommensteuer vorgeschlagen; danach würde das Finanzamt jedem Steuerpflichtigen
die Differenz ohne weitere Prüfungen überweisen. [http://www.oeffentliche-finanzen.de/zeit/Friedman.htm ] Verbände:Der Neoliberalismus ist allgemein gegen Machtkonzentration und wendet sich von daher auch gegen gruppenegoistische Machtentfaltung von Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden. Konjunkturpolitik: Es wird gefordert
dass auch in rezessiven Phasen der Wirtschaft keine antizyklischen geld- und fiskalpolitischen Maßnahmen seitens der Politik stattfinden sollen
Beschäftigungsprogramme seien Strohfeuer
die langfristig mehr schaden als nutzen würden
verhindern Innovation und Strukturwandel und sollen deshalb abgebaut werden. [Bearbeiten]
Subventionen verzerren nach neoliberaler Auffassung den Wettbewerb
Beispiele neoliberal orientierter Politik
Als "Experimentierfeld" für neoliberale Wirtschaftspolitik gilt Chile
Milton Friedman prägte den Begriff vom "Wunder von Chile" und betonte den wirtschaftlichen Erfolg unter Pinochet
2003 setzte die ÖVP/FPÖ auf einen neoliberalen Kurs
Die Frage nach Erfolg oder Misserfolg ist allerdings umstritten. Ronald Reagan ("Reaganomics") und Margaret Thatcher ("Thatcherismus") waren die ersten bedeutenden Politiker
die neoliberale Ansätze in den Industriestaaten umsetzten. In Österreich wandte sich die SPÖ/FPÖ Regierung 1985 mit einer Absage an den Keynesianismus einer restriktiven Budgetpolitik zu
In Deutschland vertritt vor allem die FDP (neo-)liberale Positionen
Kritiker bemängeln aber
dass in der Praxis die Programmatik häufig durch Klientelpolitik ersetzt werde
Neoliberale Ansätze gibt es aber auch in anderen Parteien
So wird das Reform-Programm Agenda 2010 der rot-grünen Bundesregierung von einigen Beobachtern als Praxisbeispiel neoliberaler Politik gewertet
siehe unter Reforminitiativen. [Bearbeiten]
Neoliberale Programmatik findet man ausserdem in den Zielen verschiedener außerparlamentarischer Gruppierungen und Stiftungen
Internationale Organisationen
Die WTO mit Ziel des weltweiten Freihandels vertritt neoliberale Forderungen
Auch Weltbank und IWF werden oft mit Neoliberalismus in Verbindung gebracht
die größere Bedeutung liegt aber in den 1970er Jahren als Versuch
eine strukturelle Krise zu beantworten. (Siehe auch Konsens von Washington)
Seine Verbreitung als Konzept wurde von Ökonomen der Weltbank und des IWF nach dem Zweiten Weltkrieg vorangetrieben
die nicht den gewünschten Erfolg zeigten: Förderungen für Großprojekte ließen die armen Länder mit Schulden und geringem Wirtschaftswachstum zurück
als Antwort auf die Programme zur Förderung von Entwicklungsländern
Die Gewährung von Krediten an ein Land wird oft von der Durchführung liberaler Reformen abhängig gemacht
z.B. wenn durch Begünstigung lokaler Machteliten marktverzerrende und interventionistische Politik betrieben wird
Allerdings werden IWF und Weltbank auch von neoliberaler Seite kritisiert
Auch das Weltwirtschaftsforum (WEF) wird von vielen in seinen Zielsetzungen als neoliberal angesehen. [Bearbeiten]
Kritik neoliberaler Politik
Von Gewerkschaften und Globalisierungskritikern werden die von "neoliberaler" Politik geforderten Privatisierungen und die Einschränkung staatlicher Wohlfahrtsleistungen kritisiert
aber auch zu einer Prekarisierung der Arbeitsverhältnisse
da sie zu einer 'Entfesselung des Marktes'
führen
Dadurch verschärfe sich einerseits die weltweite soziale Lage
andererseits komme es zu einem Verlust demokratischer Teilhabemöglichkeiten
also durch diese 'Entfesselung des Marktes' Ungleichgewichte und Unausgewogenheiten (Nord-Süd-Gefälle
da die einzelwirtschaftliche Rationalität auf die gesamtwirtschaftliche Rationalität übertragen würde. Manche Kritiker unterstellen
dass Neoliberalismus den freien Wolf im freien Stall der freien Hühner frei wildern lasse
anstatt sie auszugleichen
dass neoliberale Positionen einer Verengung der ökonomischen Sichtweise (la pensée unique- Einheitsdenken) Vorschub leisteten
Spaltung der Gesellschaft in arm und reich) eher verschärft würden
dass "Neoliberale" andere Menschen gerne an sich selbst mäßen und dabei vergessen würden
dass soziale Umstände maßgebliche Einflußfaktoren für den persönlichen ökonomischen Erfolg sein können. Soziale Effekte der Deregulierung: Es wird kritisiert
Es wird behauptet
deren Effekt von Kritikern aber bezweifelt wird
So folgt etwa die Senkung der Einkommensteuer für Spitzenverdiener der Trickle-down-Theorie
Mit dem Rückzug des Staates greift in vielen Lebensbereichen die Logik des Marktes (vergleiche Kommodifizierung)
Kritiker beklagen hier die fehlende Regulierung durch den Staat beziehungsweise der Einschränkung durch gesellschaftliche Normen
Der von neoliberalen Denkern gepriesenen Freiheit durch Marktchancen und der schnellen Reaktion auf sich verändernde Marktlagen halten Kritiker entgegen
dem sich moralische oder soziale Normen unterzuordnen hätten. Demokratische Teilhabe: Eine weitere Gefahr des Neoliberalismus sehen viele im Verlust demokratischer Einflussmöglichkeiten auf das Gemeinwesen
dass im Gegenzug ein allzu kurzfristiger Blick auf Rendite vorherrsche
soziale Aspekte werden vernachlässigt zugunsten von Rendite
und der Parteien) auf diese Bereiche
gemeinnützige Wohnungsgesellschaften
Bildungseinrichtungen
Gewinn abwerfen sollen
medizinische Einrichtungen) in privates Eigentum übergehen und an einem Markt bestehen
Verkehrsgesellschaften
Je mehr öffentliche Bereiche (etwa Öffentlicher Raum
desto geringer wird der Einfluss des Volkes (der Bürger
kulturelle Einrichtungen
Wasser und Energie
Sporteinrichtungen
Der angebliche geförderte Wettbewerb harmonisiere sich in Preisabsprachen der Konzerne - zum Leidwesen der Bürger
Die Folgen neoliberaler Politik zeigten sich für manche auch in der einseitigen Betonung des Konsums (Konsumgesellschaft) und Desinteresse an politischer Teilhabe
Auf internationaler Ebene richtet sich die Kritik vor allem gegen die Macht der WTO
die sich der WTO angeschlossen haben
Länder
die bei Streitfällen vermittelt
und stellen sie damit über die nationale Gesetzgebung
anerkennen die völkerrechtlich verbindlichen Entscheidungen der WTO-eigenen Schiedsstelle
So können etwa nationale Regelungen im Umweltschutz oder Verbraucherschutz von einem (privaten) Konzern zu Fall gebracht werden
wenn die WTO diese als ein unzulässiges Handelshemmnis ("Notwendigkeitstest") anerkennt
Eine Schlichtung durch ordentliche Gerichte ist nicht vorgesehen
Eine Berufung ist nicht möglich
das von manchen Kritikern in seinen Zielsetzungen als neoliberal angesehen wird
ohne dafür demokratisch legitimiert zu sein. Umbau des Sozialstaats: Die jüngsten Reformbemühungen der Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland und die Debatte
Gremien wie die private Organisation WEF
die sich in deren Folge ergeben hat
und in dem sich die Eliten aus Politik und Wirtschaft versammeln
treffen nach Ansicht dieser Kritiker Weichenstellungen für die Zukunft
der Bezug von Arbeitslosengeld wird aber auch an neue Bedingungen geknüpft
wird von einigen Beobachtern als Praxisbeispiel neoliberaler Politik gewertet: So wird das Bildungsangebot für Arbeitslose erweitert und individuell zugeschnitten
gleichzeitig steigen Zugangsbeschränkung und Selbstbehalte: der Sozialstaat (keynesisanischer Prägung) wird aus neoliberaler Sicht in Richtung mehr Markt abgebaut
Auch in anderen Bereichen
wie dem Gesundheitswesen gehen die Entwicklungen in Richtung mehr Service und Kundenorientierung
An die Stelle eines Sozialstaates tritt die Möglichkeit einer privaten Absicherung
die keine Voraussetzung haben
Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz: Die Befürworter neoliberaler Thesen seien leider "blind
meinte Kardinal Karl Lehmann
wenn sie auf Menschen stoßen
am Spiel des Marktes teilzunehmen" [1] (http://religion.orf.at/projekt02/news/0409/ne040929_lehmann.htm)
Ziel hierbei ist auch eine effizientere Verwaltung der Mittel des Bürgers. Kirche: Die Zunahme des Wettbewerbs solle die Bedürfnisse der Schwächsten in der Gesellschaft nicht unsichtbar machen
dass der Markt ein schlechtes Instrument sei: Er muss beispielsweise durch so genannte Regulierungsbehörden
administrative Maßnahmen stabilisiert werden
Vergl. auch Christliche Soziallehre Kritik am Markt als Steuerungsinstrument: Die Keynesianischen Ökonomen (wie Stiglitz) meinen
etwa am Telefoniemarkt und andere ausgleichende
da natürlich nur bei entsprechender Kaufkraft die jeweilige Nachfrage bedient werden könne
Weiter unterliege er Fehlentwicklungen
hinter denen keine entsprechende Kaufkraft steht
dass Bedürfnisse
Es besteht die Gefahr
nicht abgedeckt werden und dass es bei "berechtigten Forderungen" bleibt
Die sozialen Folgeschäden sind dann allerdings wieder von der Allgemeinheit zu tragen
Familienpolitik und zunehmend auch im Gesundheitssystem zu finden. Marxismus: Für marxistische Kritiker wird der Neoliberalismus nicht nur als Politik und als konkretes Unternehmerhandeln
Altenpflege
sondern auch als Art und Weise der Konsumption bzw. der Lebensführung
Beispiele für derartige Problemkreise sind in den Bereichen Bildung
wie Selbstmanagement (vgl. a. "Selbsttechnologie" (Foucault)) verstanden
Sie ist eine Antwort auf sinkende Profitraten
die durch eine bis in die 1970er Jahre steigende Produktivität nicht mehr wettgemacht werden können ("Krise des Fordismus")
Der Neoliberalismus ist aber nicht einfach eine Ideologie
das der ständigen Reartikulierung durch Intellektuelle - Gramsci spricht hier von organischen Intellektuellen - des Kapitals bedarf
sondern ein hegemoniales und plurales Projekt
um die Akzeptanz des Kapitalismus immer wieder neu abzusichern. [Bearbeiten]
Kritiker
das Wert rein ökonomisch definiert und vermeintlich unproduktive Verausgabung jenseits der Gesetze des Marktes (z.B
Aus einer eher kulturellen Perspektive wendet sich Georges Bataille gegen das Primat des Nutzens
Verschwendung) immer seltener werden lässt
Kunst
die Ausweitung des Marktes auf immer mehr Lebensbereiche kritisiert
Auch in der weltweiten 68er-Bewegung wurde
besonders in Frankreich
Die Punk-Bewegung knüpfte teilweise an diese Kritik an
stellte diesen Tendenzen das Konzept von Do it yourself entgegen
Die Zapatistas luden zum ersten Mal 1996 zum „intergalaktischen Treffen gegen Neoliberalismus und für Menschlichkeit“
In Brasilien wurde aus Protest gegen "neoliberale" Globalisierung das Weltsozialforum gegründet
Opponenten des Neoliberalismus als wirtschaftliche Theorie sind Ökonomen wie Joseph E
Stiglitz und Amartya Sen
Auch der Börsenspekulant George Soros warnt nun
nach seinen Spekulationen
vor einem bedrohlichen Marktfundamentalismus
sowie eine gesellschaftliche Spaltung und "Prekarisierung"; ein ähnliches Projekt betrieb nachfolgend Elisabeth Katschnig-Fasch
Pierre Bourdieu legte gemeinsam mit anderen mit „Das Elend der Welt “ (1997) eine cultural study (Kulturstudie) zum Thema vor: er sieht eine allgemeine Zunahme von Angst und Unsicherheit
Zu den Gegnern des Neoliberalismus zählen sich auch die Freiwirtschaftler
nach deren Meinung schon eine dauerhaft stabile Währung ohne Umlaufsicherung unmöglich sei. Naomi Klein kritisiert in ihrem Buch „No Logo“ die "Machenschaften globaler Konzerne" und Folgen neoliberaler Politik ebenso wie Noam Chomsky in „Profit over people“ oder Richard Sennet in „Der flexible Mensch“
Kritik am Neoliberalismus fällt dabei oft zusammen mit der Kritik an der neoliberal geprägten Form von Globalisierung
nicht aber der Menschenrechte anstrebt. [Bearbeiten]
die nach Ansicht der Kritiker einseitig eine Globalisierung des Marktes
Siehe auch
Österreichische Schule
Eigenverantwortung [Bearbeiten]
Manchesterliberalismus
Konservatismus Allgemein: Wirtschaftsethik
Ordoliberalismus
Kapitalismus Alternativen: Sozialismus
Verwandt: Liberalismus
Literatur
Thun
Milton Friedman: Kapitalismus und Freiheit ISBN 3821839600 Friedrich Hayek: Die Verfassung der Freiheit ISBN 3161458443 Christoph Keese: Rettet den Kapitalismus ISBN 3455094236 Otto Graf Lambsdorff: Freiheit und soziale Verantwortung ISBN 3898430413 Margarita Mathiopoulos: Die geschlossene Gesellschaft und ihre Freunde ISBN 3455110711 Heinz Metzen: Schlankheitskur für den Staat - Lean Management ISBN 3593350459 Ludwig von Mises: Logik der Freiheit
Ott Verlag
2000 Claus Noppeney: Zwischen Chicago-Schule und Ordoliberalismus ISBN 3258058369 Johan Norberg: Das Kapitalistische Manifest ISBN 3821839945 Gerhard Schwarz: Die "Soziale Kälte" des Liberalismus ISBN 3896650246 Gabor Steingart: Deutschland - Der Abstieg eines Superstars ISBN 3492046150 Ulrich van Suntum: Die unsichtbare Hand ISBN 3540410031 Lester C
ISBN 3885207184 Mario Candeias:Neoliberalismus
München 2004
ISBN 3-89691-611-4 Holger Schatz: Arbeit als Herrschaft
ISBN 3899651006 Jörg Reitzig: Gesellschaftsvertrag
Thurow: Die Zukunft des Kapitalismus ISBN 3896232096 Gerhard Willke: Neoliberalismus ISBN 3593372088 Daniel Yergin
2001 Christoph Butterwegge/Rudolf Hickel/Ralf Ptak: Sozialstaat und neoliberale Hegemonie
Edition Tiamat
Münster 2005
Arbeit
Joseph Stanislaw: Staat oder Markt ISBN 354870056X Kritik am Neoliberalismus Georges Bataille: Die Aufhebung der Ökonomie
Gerechtigkeit
Matthes & Seitz
Hamburg 2004
Hegemonie ISBN 3886192997 Noam Chomsky: Profit over People - Neoliberalismus und globale Weltordnung ISBN 320376010X Guy Debord: Die Gesellschaft des Spektakels
Hochtechnologie
Argument Verlag 2003 Hartwig Hummel: Der neue Westen ISBN 3896880780 Elisabeth Katschnig-Fasch: Das ganz alltägliche Elend ISBN 3854093837 John Maynard Keynes: Gesamtwerk Karl Marx: Gesamtwerk Albrecht Müller: Die Reformlüge
High-Tech-Kapitalismus
Berlin 1998
1967 Keith Dixon: Die Evangelisten des Marktes ISBN 3896-699512 Wolfgang Fritz Haug
ISBN 3426273446 Ulrich Müller/Sven Giegold/Malte Arhelger: Gesteuerte Demokratie? - Wie neoliberale Eliten Politik und Öffentlichkeit beeinflussen
Hamburg
Die Krise des Leistungsprinzips und seine neoliberale Rekonstruktion ISBN 3-89771-429-9 Herbert Schui/Ralf Ptak/Stephanie Blankenburg/Günter Bachmann/Dirk Kotzur: Wollt ihr den totalen Markt?
1998 Karl Georg Zinn: Wie Reichtum Armut schafft - Verschwendung
ISBN 3426800837 Herbert Schui / Stephanie Blankenburg: : Neoliberalismus: Theorie
Praxis
2002 ISBN 3879758549 Peter Ulrich: Integrative Wirtschaftsethik - Grundlagen einer lebensdienlichen Ökonomie
ISBN: 3258062765 Raoul Vaneigem: An die Lebenden
ISBN 389438249X [Bearbeiten]
Köln 2003
München 1997
Nautilus
Arbeitslosigkeit und Mangel
Bern
Gegner
1997
Weblinks
Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft (http://www.hayek.de) Stiftung Marktwirtschaft (http://www.kronberger-kreis.de) Dieter Lösch: Der verunglimpfte Neoliberalismus (http://www.hwwa.de/Publikationen/Wirtschaftsdienst/1999/wd_docs1999/wd9908-loesch.htm) Neoliberalismus lt
Wikipedia.fr und Wikipedia.en (übersetzt) (http://www.rossaepfel.de/rossaepfel-exkurse/Backup.htm) Kritik am Neoliberalismus Das zweite Scheitern des Liberalismus (http://www.heise.de/bin/tp/issue/r4/dl-artikel2.cgi?artikelnr=19062&mode=print) Michael Rösch: Was verstehen wir unter Neoliberalismus (http://tiss.zdv.uni-tuebingen.de/webroot/sp/barrios/themeA2a-dt.html) Neoliberalismus und katholische Soziallehre (http://theol.uibk.ac.at/itl/289.html) Neoklassik als Weltreligion? - Ökonomie als "herrschende Lehre" und Glaubenssystem von Prof
Michael R
Krätke (http://www.offizin-verlag.de/aufsaetze/39aea9fe6f105/1.html) Karl-Heinz Brodbeck zum Neoliberalismus (http://home.t-online.de/home/brodbeck/neolib.htm) en:Neoliberalism es:Neoliberalismo fr:Néolibéralisme nl:Neoliberalisme pt:Neoliberalismo fi:Uusliberalismi sv:Nyliberalism
[X] Schliessen
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Neoliberalismus
aus der freien Enzyklopädie
wikipedia
und steht unter der
GNU Lizenz für freie Dokumentation
. In der wikipedia ist eine
Liste der Autoren
verfügbar.
Nexialistik
Noam Chomsky
Norwegisch
Norwegische Sprache
Nahrungsmittel
Nationalsozialismus
Nationalsozialistische Deutsche Arbeiter Partei
Organisation
Oscar
[ Zurück ]
Inhalt Lexikon:
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z
1
2
3
4
5
6
7
8
9
Chat
|
Lexikon
|
Reisen
|
Versicherung
|
Forum
|
Kontakt