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Diskussion : NATO
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NATO
Stichpunkte
Allgemein
das am 4
abgekürzt OTAN) ist ein militärisches Bündnis europäischer und nordamerikanischer Staaten
Bild nicht gefunden Flagge der NATO Die NATO (North Atlantic Treaty Organisation
auch: Nordatlantikpakt-Organisation
auf französisch l'Organisation du Traité de l'Atlantique Nord und auf spanisch Organización del Tratado del Atlántico Norte
April 1949 durch die Unterzeichnung des Nordatlantikvertrages gebildet wurde und am 24
August in Kraft trat. Der Sitz der NATO (Generalsekretariat) ist in Brüssel. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
"Verbergen") 1 Vorgeschichte 2 Mitglieder der NATO 3 Inhalt 4 Organe 5 Militärische und zivile Struktur 6 Entwicklung bis 1991 7 Entwicklung seit 1991 8 Neues strategisches Konzept seit 1999 8.1 Grundzüge des neuen Konzepts 8.2 Vergleich des neuen Konzepts gegenüber dem von 1949 8.3 Probleme des neuen Konzepts 9 Entwicklung seit der NATO-Osterweiterung 2004 10 Deutschland in der NATO 10.1 Deutschlands Beteiligung im Bündnis 10.2 Die Rolle der Bundeswehr 10.3 Die Bundeswehr im NATO-Einsatz 11 Siehe auch 12 Weblinks [Bearbeiten]
Vorgeschichte
aber auch der UdSSR in Europa
Nach Ende des Zweiten Weltkrieges stehen Truppen der USA
Frankreich und das Vereinigte Königreich fordern Garantien von der USA für die Zukunft
Statt einer einseitigen Garantie der USA gegenüber diesen Ländern kommt es zur Gründung der Westeuropäischen Union und einem multilateralen Vertrag. [Bearbeiten]
Mitglieder der NATO
1974 bis 1979 ausgeschieden
Wiedereintritt 1981) Island* (Gründungsmitglied 1949) Italien (Gründungsmitglied 1949) Kanada (Gründungsmitglied 1949) Lettland (seit 2004) Litauen (seit 2004) Luxemburg (Gründungsmitglied 1949) die Niederlande (Gründungsmitglied 1949)Bild nicht gefunden Karte mit den Mitgliedern der NATO
Belgien (Gründungsmitglied 1949) Bulgarien (seit 2004) Dänemark (Gründungsmitglied 1949) Deutschland (Westdeutschland seit 1955
wiedervereinigtes Deutschland 1990) Estland (seit 2004) Frankreich* (Gründungsmitglied 1949) Griechenland (seit 1952
Spaniens Streitkräfte stehen im Verteidigungsfall nicht automatisch unter dem Oberbefehl der NATO
unterschieden nach ihrem Beitrittsdatum Norwegen (Gründungsmitglied 1949) Polen (seit 1999) Portugal (Gründungsmitglied 1949) Rumänien (seit 2004) Slowakei (seit 2004) Slowenien (seit 2004) Spanien* (seit 1982) Tschechien (seit 1999) Türkei (seit 1952) Ungarn (seit 1999) Vereinigte Staaten von Amerika (Gründungsmitglied 1949) Vereinigtes Königreich (Gründungsmitglied 1949). (*) Frankreich ist seit 1966 nicht mehr militärisch integriert
Spaniens Streitkräfte verließen 1986 die Militärstruktur der NATO
wurden jedoch 1999 wieder eingegliedert
Island besitzt keine eigenen Streitkräfte! [Bearbeiten]
Inhalt
ökonomische
soziale und kulturelle Zusammenarbeit und Anerkennung demokratischer Prinzipien) [Bearbeiten]
Defensivbündnis ohne automatische militärische Beistandspflicht Institution zur Bewahrung der westlich-liberalen Gesellschaftsordnung (politische
Organe
ist der Nordatlantikrat: Staats- und Regierungschefs der Mitgliedsländer Exekutivorgan: Generalsekretariat
oberstes Gremium
seit 1997 Euro-Atlantischer Partnerschaftsrat: 46 Staaten (NATO und 20 Mitgliedern der Partnerschaft für den Frieden) => Zusammenarbeit mit osteuropäischen Staaten in der Sicherheitspolitik
Rüstungskontrolle
Demokratisierung Nordatlantische Versammlung: 188 Parlamentarier der Mitgliedstaaten
deutscher General Nordatlantischer Kooperationsrat seit 1991
Generalsekretär ist seit Januar 2004 der Niederländer Jaap de Hoop Scheffer höchstes militärisches Organ: Militärausschuss (Stabschefs aller Bündnispartner) Vorsitzender ist seit Juli 2002 Harald Kujat
das nach dem Konsensprinzip entscheidet
da rechtlich unabhängig von der NATO
Kein Organ im eigentlichen Sinne
Beratende Funktion. [Bearbeiten]
Militärische und zivile Struktur
Die Mitgliedstaaten beraten sich im Nordatlantikrat
Dieser tagt normalerweise zweimal pro Jahr auf Ministerebene mit den 26 Außenministern der Mitglieder
Außerdem kommt er aber auch noch auf der Ebene von ständigen Vertretern mindestens einmal pro Woche zusammen
Die ständigen Vertreter sind zumeist Botschafter
tagen nur 25 Mitglieder (d.h. ohne Frankreich) im "Ausschuss für Verteidigungsplanung" (DPC)
die militärische Beteiligung erfordern
Der Ständige Rat der NATO-Botschafter residiert in Brüssel. Weitere wichtige Gremien der zweiten zivilen Ebene sind der Ausschuss für Verteidigungsplanung und die Nukleare Planungsgruppe
letztere ist zuständig für die atomstrategischen Entscheidungen. Bei Beratungen
Weitere Ausschüsse wurden zwecks Arbeitsteilung vom Nordatlantikrat eingesetzt
Darunter sind die Ausschüsse für: Verteidigungs-Erhebung zivile Verteidigung Haushalt Politik Rüstung Fernmeldefragen Umwelt Wirtschaft Infrastruktur nukleare Verteidigung Der Vorsitzende des Rats und der Ausschüsse ist der NATO-Generalsekretär
Er leitet ebenfalls das Generalsekretariat
das sich aus Angehörigen der Mitgliedstaaten zusammensetzt
Alle Beschlüsse der Ausschüsse wie auch des Rates werden einstimmig gefällt
Höchstes militärisches Organ der NATO ist der Militärausschuss
Er besteht aus den militärischen Stabschefs der Mitgliedstaaten und berät den Nordatlantikrat
Auch gibt er die nötigen Weisungen an die Kommandobereiche
Das militärische Hauptquartier für Europa
Shape
befindet sich in Casteau bei Mons in Belgien
Siehe auch: Saceur [Bearbeiten]
Entwicklung bis
1991
bis 1967 Strategie der massiven Vergeltung (Massive Retaliation): Abschreckung 1967 Harmel-Bericht: Strategie der abgestuften Reaktion (Flexible Response) zur Verringerung nuklearer Risiken; Triade von konventionellen
taktisch-nuklearen und strategisch-nuklearen Potentialen
neues NATO Selbstverständnis: Sicherheit = Verteidigung + Entspannung 1979 NATO-Doppelbeschluss: Nachrüstung von Mittelstreckenraketen in Europa + Verhandlungsangebot an die SU [Bearbeiten]
Entwicklung seit
1991
der NATO Response Force (NRF) mit Land-
Beitritt 2004 Gründung einer Reaktionstruppe
Beitrittsperspektive Paris 1997 Grundakte mit Russland: Beendigung der Gegnerschaft von NATO und Russland Wandel der NATO von militärischer zu politischer Organisation Ziel: gemeinsam dauerhaften Frieden schaffen Friedenssicherung im Rahmen der UNO: ab 1992 Bereitschaft der NATO zu Out-of-area Einsätzen (Einsätze nun auch außerhalb des NATO-Territoriums möglich
Tschechien Partnerschaft für den Frieden
damit sie sich im Fall eines Angriffes auf den Irak gegen eventuelle Gegenangriffe verteidigen kann
die Slowakei
z.B. in Jugoslawien oder Afghanistan)
Estland
Abkehr vom bipolaren Bedrohungsdenken aktive Kriegseinsätze Luftangriffe gegen Jugoslawien während des Kosovo-Krieges Gipfeltreffen 2002 in Prag: Einladung zum Beitritt für Litauen
ob der Türkei präventiv Abwehrsysteme bereit gestellt werden sollten
Bulgarien und Rumänien
Ungarn
Gipfeltreffen 1997 in Madrid: Einladung zum Beitritt für Polen
Lettland
Slowenien
Brüssel 1994: Zusammenarbeit in militärischen und sicherheitspolitischen Fragen
Luft- und Seestreitkräften für schnelle Einsätze Im Rahmen der Pläne der USA zur Invasion im Irak kam es in der NATO zu einer schweren Krise: Bei der Frage
größerer Flexibilität
legten Frankreich
Belgien und Deutschland ein Veto ein
nach Ermächtigung durch den UN-Sicherheitsrat Beteiligung an UN-Operationen in Ex-Jugoslawien Umsetzung des Friedensabkommens von Dayton 1995 in Bosnien und Herzegowina Umbau der NATO zur schnellen Eingriffsfähigkeit in Krisengebieten
Dies führte zu einer Verstärkung der vorher schon vorhandenen transatlantischen Verstimmungen zwischen diesen Ländern und Russland auf der einen Seite und den USA und Großbritannien auf der anderen Seite
Kroatien und Mazedonien. [Bearbeiten]
wie sich dieser Riss durch das Bündnis auf seine langfristige Perspektive als aus Sicht der USA relevantes Militärbündnis auswirkt. Weitere Beitrittskandidaten sind Albanien
Unklar ist
Neues strategisches Konzept seit
1999
Auf Grund der veränderten geopolitischen Situation entschloss sich die NATO 1999 zu einer Veränderung der Konzeption
die Wiedervereinigung Deutschlands erfolgte und zahlreiche nationale und lokale Krisen und Kriege am Rand des NATO-Gebietes entstanden
da sich in der Zwischenzeit der Warschauer Pakt aufgelöst hat
Dieses ist nötig geworden
Die gestiegene Gefahr durch den internationalen Terrorismus seit 2001 kommt noch hinzu. [Bearbeiten]
Grundzüge des neuen Konzepts
in den Vordergrund
die auch außerhalb des NATO-Gebietes liegen können
kollektiven Verteidigung der Mitgliedstaaten treten neuartige Aufgaben
Neben der weiterhin als Hauptaufgabe bestehenden
So z.B. die Stabilisierung der Situation in Osteuropa
Truppenkontingente der NATO stehen seit 1995 in Bosnien und Herzegowina (SFOR) und seit 1999 in Kosovo (KFOR)
Die NATO setzt sich damit verstärkt für die Sicherung der Menschenrechte ein
Neben der Konfliktbewältigung unterstützt sie auch Konfliktverhütung
Sie fördert aktiv ein vertieftes Verhältnis zwischen den Bündnispartnern
Zu diesem Zweck dient die Partnership for Peace (PfP)
Auch unterstützt sie die Bestrebungen Europas eine eigene Verteidigungsidentität aufzubauen. [Bearbeiten]
Vergleich des neuen Konzepts gegenüber dem von
1949
Die reine Verteidigungsfunktion wird durch die Möglichkeit zur Intervention im Falle von sicherheitsbedrohenden Krisen ergänzt
Das NATO-Gebiet erstreckt sich dadurch praktisch über die ganze Welt
Es besteht keine unabdingbare Bindung an ein UNO-Mandat mehr. [Bearbeiten]
Probleme des neuen Konzepts
Ermöglicht Out-of-Area-Einsätze der NATO auch unter Verletzung des Völkerrechts
Die Organisation steht nicht nur in Konkurrenz zu dem UNO-Sicherheitsrat und der OSZE
sondern sieht sich auch deutlichen Meinungsunterschieden zwischen Mitgliedstaaten gegenüber
Daraus resultieren weitere Fragen nach der Zukunft der NATO nach 2003. [Bearbeiten]
Entwicklung seit der NATO-Osterweiterung
2004
Die Haltung Russlands zur zweiten Runde der NATO-Osterweiterung war nach wie vor kritisch
Tschechien und Ungarn im Jahr 1999 Kritik geübt
Man hatte bereits nach dem Beitritt der früheren Warschauer-Pakt-Staaten Polen
Estland
die einst Teil der Sowjetunion waren
Lettland und Litauen sind die ersten NATO-Länder
Insgesamt bringen die sieben neuen Länder etwa 175.000 reguläre Soldaten und über 3000 - zumeist veraltete - Kampfpanzer ins westliche Bündnis ein
Spitzenreiter ist Rumänien mit 87.000 Mann unter Waffen gefolgt von Bulgarien mit 42.500 Soldaten
sowie die bereits 1999 beigetretenen Länder (Polen
Lettland
Tschechien und Ungarn) am 1
Wenige Wochen nach ihrem NATO-Beitritt wurden fünf der sieben Länder (Estland
Slowakei und Slowenien)
Litauen
Mai 2004 auch in die Europäische Union aufgenommen
Bulgarien und Rumänien sollen 2007 folgen
Bis dahin gehören 19 von den 26 NATO-Ländern auch der EU an. [Bearbeiten]
Deutschland in der NATO
[Bearbeiten]
Deutschlands Beteiligung im Bündnis
2002-2004 Stellvertreter des Oberbefehlshabers Alliierte Streitkräfte Europa (DSACEUR) General Harald Kujat
seit 2002 Vorsitzender des Nato-Militärausschusses 24 deutsche Generale und Admirale in wichtigen Positionen. 2700 von 14100 Soldaten in NATO-Dienststellen sind Deutsche [Bearbeiten]
Eintritt 1955
offizielle Wiederbewaffnung
1985-1989 Vorsitzender des Nato-Militärausschusses Manfred Wörner
1996–1999 Vorsitzender des Nato-Militärausschusses Admiral Rainer Feist
dient zum Schutz vor einem Angriff der UdSSR General Johannes Steinhoff
1988–1993 Nato-Generalsekretär General Klaus Naumann
1971-1974 Vorsitzender des Nato-Militärausschusses General Wolfgang Altenburg
Die Rolle der Bundeswehr
d.h. keine nationale Führungsstruktur für den Einsatz
1955 als Bündnisarmee gegründet
Einsatzverbände unterstehen im Bündnisfall alliierten Befehlshabern und sind der Nato für den Einsatz unterstellt
Einige Verbände vor allem der Luftwaffe und der Bundesmarine sind der NATO bereits im Frieden assigniert
werden jederzeit von ihr operativ geführt. Bis 1990 zur Verteidigung des eigenen Staatsgebietes konzipiert. Nach 1990 kein „Frontstaat“ mehr. Trotzdem Hauptaufgabe: Landesverteidigung und Bündnisverteidigung. [Bearbeiten]
Die Bundeswehr im NATO-Einsatz
außerdem Seefernaufklärer 1995 SFOR (Stabilisation Force in Bosnia und Herzegovina); 1.700 Deutsche Soldaten
stets zwei deutsche Fregatten oder Zerstörer
Embargo gegen das ehemalige Jugoslawien in der Adria durch Marineverbände
seit Anfang 90er Jahre Teilnahme von deutschen Soldaten an friedenssichernden und friedenserhaltenden Missionen in Zusammenarbeit mit Verbündeten 1992-1996 SHARP GUARD
Operation wurde 2004 in EUFOR umbenannt und von der Europäischen Union übernommen 1999 Teilnahme an Luftangriffen im Krieg gegen die Bundesrepublik Jugoslawien (Kosovo-Krieg
Entwaffnung von albanischen Extremisten; 600 Deutsche seit 2003 Einsatz in Afghanistan zur Friedenssicherung seit 2003 Operation ACTIVE ENDEAVOUR im Mittelmeer: Aufklärung terroristischer Bedrohungen und Schutz des Seeverkehrs; deutsche Fregatten und Schnellboote [Bearbeiten]
Belgrad) mit Jagdbombern Tornado 1999 KFOR (Kosovo Force); bis 4.700 Deutsche 2001 Operation „Essential Harvest“ in Mazedonien
Siehe auch
Abrüstung Bundeszentrale für politische Bildung Geschichte Europas Geschichte der USA OSZE Supreme Headquarters Allied Powers Europe Westeuropa [Bearbeiten]
Weblinks
NATO-Homepage (http://www.nato.int) (englisch) Grundlegende Dokumente der NATO in dt
Sprache (http://www.nato.int/docu/other/de/deutsch.htm) Nato-Handbuch (http://www.nato.int/docu/other/de/handbook.pdf) Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland mit Grundsatzinformationen (http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/aussenpolitik/friedenspolitik/nato_unterbereich/index_html) Facharbeit zum Thema: Die NATO nach Zerfall des Ostblocks (http://www.lsg.musin.de/Geschichte/lkg/nato-nach-1991.htm) Infos gegen die NATO-Sicherheitskonferenz in München (http://www.no-nato.de) bg:Ð?Ð?ТО ca:OTAN cs:Severoatlantická aliance cy:Sefydliad Cytundeb Gogledd yr Iwerydd da:NATO en:NATO eo:NATO es:Organización del Tratado del Atlántico Norte et:NATO fi:NATO fr:Organisation du traité de l'Atlantique Nord he:× ×?ט"ו hu:NATO hr:NATO is:Atlantshafsbandalagið it:NATO ja:北大西洋æ?¡ç´„機構 ko:ë¶?대서양 조약 기구 ku:NATO lt:NATO lv:NATO nl:NAVO no:NATO pl:NATO pt:Organização do Tratado do Atlântico Norte ro:OrganizaÅ£ia Tratatului Atlanticului de Nord ru:Ð?Ð?ТО sl:NATO sr:Ð?Ð?ТО sv:NATO tr:NATO uk:Ð?Ð?ТО zh:北大西洋公约组织
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