Zum Forum
Passwort vergessen?
Noch keinen Account?
lexikon
Hauptseite
Zufälliger Artikel
Diskussion
Diskussion : Josef Mengele
Links
Forum
Portale
Reisen
Versicherung
Inhaltsverzeichnis
Hauptmenü
Home
Editorial
Bildung
E-Learning
Fremdsprachen
Magazin
Wissen
Wörterbücher
Enzyklopädien
Expertendienste
Wissenswertes
Praktische Ratgeber
--------------------------
Biologie
Chemie
Computer
Film/ Theater
Geografie
Geschichte
Jura
Kunst
Literatur
Mathematik
Medizin
Musik
Philosophie
Physik/ Astronomie
Politik
Psychologie
Religionen
Sport
Umwelt
Wirtschaft
Reisen
Lexikon
Versicherung
Suchen
Schnellsuche
Suchmaschinen
Metasuchmaschinen
Webkataloge
News
Treffpunkt
Chat
Forum
Suche
Schnellsuche
Sitemap
Kontakt
Impressum
Josef Mengele
Stichpunkte
Allgemein
Josef Mengele (* 16
†7
März 1911 in Günzburg
Februar 1979 in Bertioga
die zumeist den Tod der Opfer herbeiführten. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Brasilien) war Arzt im Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz und berüchtigt für seine Menschenversuche
"Verbergen") 1 Werdegang 2 Lagerarzt in Auschwitz 3 Flucht nach Südamerika und Tod 4 Nachlass 5 Literatur 6 Weblinks [Bearbeiten]
Werdegang
Als ältester Sohn einer wohlhabenden bayerischen Industriellenfamilie studierte er Anthropologie und Medizin mit Schwerpunkt Genetik in München
Bonn und Wien
1931 trat Mengele dem Jung-Stahlhelm bei
der 1934 geschlossen in die SA überführt wurde
Mengele verließ die SA wenig später unter Hinweis auf seinen Gesundheitszustand
1937 trat er der NSDAP
1938 der SS bei
nachdem er seine Einberufung zur Wehrmacht erhalten hatte
freiwillig zur Waffen-SS
1940 meldete er sich
war er am von Prof
Nachdem er sein medizinisches Staatsexamen und sein Medizinalpraktikum absolviert hatte
Otmar Freiherr von Verschuer geleiteten Institut für Erbbiologie und Rassenhygiene in Frankfurt tätig
das in die rassenhygienische Praxis des „Dritten Reiches“ integriert war und z
BG
utachten für Zwangssterilsationen schrieb oder dessen Mitglieder sich an der Erfassung von Sinti und Roma für Deportationen beteiligten1
935 promovierte er bei dem Anthropologen Theodor Mollison
der Titel dieser 1937 erschienenen Dissertationsschrift lautete „Rassenmorphologische Untersuchung des vorderen Unterkieferabschnitts bei vier rassischen Gruppen“S
eine 1938 veröffentlichte medizinische Doktorarbeit trug die Überschrift „Sippenuntersuchungen bei Lippen-Kiefer-Gaumenspalte“D
hieß „Zur Vererbung der Ohrfisteln“M
mit der Mengele in Erscheinung trat
ie dritte Publikation
in welche Richtung er seine Forschungsarbeiten verstanden sehen wollte: Mengele war überzeugter Anhänger der Rassenlehre und der Rassenhygiene der Machthaber während der Zeit des Dritten Reiches. [Bearbeiten]
it diesen Arbeiten zeichnete sich ab
Lagerarzt in Auschwitz
Nach einer Verwundung an der Ostfront kehrte Mengele 1943 nach Berlin zurück
Als einer der Ärzte des Vernichtungslagers Auschwitz erkrankte
wurde dieser am 30
Mai 1943 durch Josef Mengele ersetzt
In Auschwitz-Birkenau experimentierte er vor allem mit Zwillingen und Zwergwüchsigen
die für ihn exemplarischen Ausdruck des „Abnormen“ darstellten
Daneben waren für ihn auch Zigeunerkinder von großem Interesse
wollte er durch Vergleiche zwischen ihnen und den anderen inhaftierten Kindern die Behauptungen der Rasselehre bestätigt sehen
Ihrer Anfälligkeit für das durch völlige körperliche und seelische Erschöpfung entstehende brandige Absterben der Wangen (Noma) versuchte er aus einer Anlage der „Rasse“ zu begründen
Als Herr über Leben und Tod ließ sich Mengele es nicht nehmen
die Selektionen unter den Neuankömmlingen an der „Rampe“ wie auch die im Lager für die Gaskammern selbst vorzunehmen
aber alles andere als ein guter Arzt
Entgegen manchen Behauptungen war Mengele zwar ein penibler
Die Durchführung von anspruchsvollen Operationen überließ er vorzugsweise Assistenzärzten
Mengele konzentrierte sich lieber auf seine Menschenexperimente sowie die im Anschluss daran vorgenommenen Leichensektionen
das sich nur durch eine Obduktion ermitteln ließ
Nach Belieben tötete er die Untersuchten mit Phenolinjektionen
wenn er unbedingt ein Ergebnis feststellen wollte
und knapp 1 500 Zwillinge durch seine pseudowissenschaftlichen Experimente getötet. [Bearbeiten]
Insgesamt hat Josef Mengele knapp 750 000 bis 800 000 Menschen in die Gaskammern selektiert
Flucht nach Südamerika und Tod
Kurz vor Ankunft der Roten Armee floh Josef Mengele am 17
Januar 1945 aus Auschwitz in das KZ Groß-Rosen
und konnte so noch einige Wochen sein Werk fortsetzen
und fand am 6
Dann floh er erneut
Februar 1945 bei einer Wehrmachtseinheit Unterschlupf
Diese Einheit wurde von den Amerikanern in Schauenstein interniert
Mengele blieb jedoch unerkannt und wurde nach drei Monaten unter dem Namen „Fritz Hollmann“ entlassen
verbarg er sich ab Herbst 1945 unter dem Namen „Helmut Gregor“ auf einem abgelegenen Bauernhof im oberbayrischen Mangolding bei Rosenheim. Im April 1949 floh Mengele dann auf der sog
Nachdem er sich in seine Heimatstadt Günzburg durchgeschlagen hatte
wo er sich am 20
Rattenlinie unter dem Namen „Helmuth Gregor“ nach Genua
Juni 1949 auf dem Dampfer North King nach Buenos Aires einschiffte
Dort lebte er bis Ende der 1950er Jahre mit Hilfe gefälschter Ausreisepapiere vom Roten Kreuz
Nachdem dann die Suche nach ihm begonnen hatte
floh er zunächst nach Paraguay
wo er zuletzt in eher ärmlichen Verhältnissen lebte
Nach der Entführung Adolf Eichmanns versteckte er sich in Rio de Janeiro
Mengele starb am 7
Februar 1979 in Bertioga während eines Sommerurlaubs durch einen Badeunfall
amerikanischen und israelischen Ermittlern entdeckt
1985 wurde sein Grab von deutschen
Binnen weniger Wochen konnte die Identität der Leiche nahezu zweifelsfrei bestätigt werden
Spätestens seit der Durchführung eines entsprechenden DNA-Testes im Jahr 1992 gilt der Tod Josef Mengeles als zweifelsfrei erwiesen. [Bearbeiten]
Nachlass
2004 werden in Brasilien Briefe und Tagebuchnotizen des „Todesengels von Auschwitz“ an die Öffentlichkeit gebracht
Diese wurden dafür größtenteils vom Deutschen ins Portugiesische übersetzt
Der Zufallsfund wirft Licht auf einige der letzten Gedanken und Lebensumstände des SS-Arztes
In den Schriftstücken wird deutlich
dass Mengele keine seiner Taten bereut
Er verteidigt zudem die „Andersartigkeit der Rassen“[1] (http://www.spiegel.de/panorama/0
00.html)
329376
1518
Auch spielte Mengele demnach im Jahre 1972 mit dem Gedanken
nach Deutschland zurückzukehren. („Aber wie ist heute meine Heimat? Und ist sie noch meine Heimat? Wird sie mich nicht als Feind empfangen?“)
Die vergilbten 85 Dokumente befanden sich seit dem Jahr 1985 in den Archivschränken der brasilianischen Bundespolizei in Sao Paulo. Die Papiere wurden 1985 in Wohnungen von Freunden und Bekannten Mengeles sichergestellt. [Bearbeiten]
Literatur
Sven Keller: Günzburg und der Fall Josef Mengele
Die Heimatstadt und die Jagd nach dem NS-Verbrecher
ISBN 3-486-64587-0 Ulrich Völklein: Josef Mengele – Der Arzt von Auschwitz
München (Oldenbourg-Verlag) 2003
ISBN 3-882-43685-9 Gerald L
Göttingen 1999
ISBN 3-351-02409-6 [Bearbeiten]
Posner & John Ware: Mengele – Die Jagd auf den Todesengel
Aufbau Taschenbuch Verlag 1993
Weblinks
Ausführliche Biographie von Sven Keller (vgl
1518
329376
Literatur)
inkl. einer Fehlerkorrektur zu anderen Internetbiographien (http://www.josef-mengele.de) Shoa.de (http://www.shoa.de/p_josef_mengele.html) DHM Biografie (http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/MengeleJosef/) www.spiegel.de (http://www.spiegel.de/panorama/0
00.html) Artikel vom Spiegel über die 2004 nach Deutschland übermittelten Briefe Mengeles. Vorlage:Personendaten en:Josef Mengele es:Josef Mengele fi:Josef Mengele fr:Josef Mengele ja:ヨーゼフ・メンゲレ nl:Josef Mengele no:Josef Mengele pl:Josef Mengele pt:Josef Mengele sv:Josef Mengele
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Josef Mengele
aus der freien Enzyklopädie
wikipedia
und steht unter der
GNU Lizenz für freie Dokumentation
. In der wikipedia ist eine
Liste der Autoren
verfügbar.
Guenzburg wappen.png
Heckrind
Liste der Flüsse
Heliand
Althochdeutsche Literatur
Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft
Universität München
Ludwig-Maximilians-Universität München
Bad Liebenwerda
[ Zurück ]
Inhalt Lexikon:
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z
1
2
3
4
5
6
7
8
9
Chat
|
Lexikon
|
Reisen
|
Versicherung
|
Forum
|
Kontakt