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Diskussion : Materialermüdung
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Materialermüdung
Stichpunkte
Allgemein
Die Materialermüdung (fatigue (engl.)) beschreibt den Alterungsprozess in einem Werkstoff unter Umgebungseinflüssen wie mechanische Belastung
Temperatur oder einem korrosiven Medium (->Korrosion)
Im Laufe der Lebensdauer des entsprechenden Bauteiles kann die Ermüdung zu einer Funktionsuntüchtigkeit oder auch zum Totalausfall führen
Daher erfolgt an kritischen Bauteilen vor dem Einsatz eine Lebensdauerbewertung
-berechnung oder gar Versuche
die eine Abschätzung der Haltbarkeit des Bauteils zulässt
Einfaches Beispiel: Eine Büroklammer kann man einige Male hin und her biegen
da das Material an der Bewegungsstelle ermüdet ist. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
"Verbergen") 1 Unterarten 2 Mechanismen 3 Geschichtliche Ereignisse 4 Literatur 5 Siehe auch [Bearbeiten]
Dann wird sie brechen
Unterarten
Man unterscheidet statische Ermüdung (z.B. unterkritisches Riswachstum unter korrosiven Medien -> Spannungsrisskorrosion) dynamische Ermüdung (z.B
Wechselermüdung unter zyklisch wechselnder Belastung -> Wöhlerversuch) Hochtemperaturermüdung (z.B
Kriechvorgänge) tribologische Ermüdung (->Verschleiß) [Bearbeiten]
Mechanismen
die in ihrer kleinsten Form als mikroplastische Verformung bezeichnet wird
Ausgelöst wird die Materialermüdung durch plastische Verformung
Die als Träger der plastischen Verformung bezeichneten Versetzungen können sich z.B. zu Gleitbändern zusammenschließen und führen schließlich zum sog. technischen Anriss
Dieser Anriss kann durch weitere Belastung wachsen (-> Risswachstum) bis er schließlich eine kritische Länge erreicht und zum endgültigen Versagen des Bauteils führt. [Bearbeiten]
Geschichtliche Ereignisse
die Belastungsgrenzen von Bauteilen in einem Diagramm aufzutragen um zukünftig Festigkeits-Auslegungen zu ermöglichen 1903: Sir James Alfred Ewing entdeckt mikroskopisch kleine Risse als den Ursprung des Ermüdungsversagens 1910: O.H
bis zu welcher Grenze man Stahlstrukturen belasten kann ohne die Sicherheit zu gefährden 1860: August Wöhler untersucht Eisenbahnachsen und schlägt daraufhin vor
1829: Wilhelm Albert beobachtet Ausfälle an eisernen Kettengliedern von Minen-Fahrstühlen in den Minen von Clausthal 1839: In seinen Vorlesungen an der Militärschule in Metz führt Jean Victor Poncelet den Begriff der Ermüdung an Metallen ein und vergleicht es mit dem Erschlaffen eines Menschen 1843: William John Macquorn Rankine erkennt die Wichtigkeit der Spannungskonzentration in seinen Untersuchungen an Ausfällen von Eisenbahn-Achsen im Versailles Unfall 1849: Eaton Hodgkinson untersucht
Basquin definiert die Form eine typischen Wöhlerkurve 1939: Baldwin-Lima-Hamilton erfindet den Dehnungsmeßstreifen und beschleunigt damit sämtliche Forschung auf dem Gebiet der Ermüdung 1945: A.M
Miner favorisiert A
Palmgren's (1924) lineare Schadensakkumulations Theorie als praktikables Auslegungswerkzeug 1954: L.F
Coffin und S.S
Manson erklären das Rißwachstum anhand plastischer Dehnungen an der Rißspitze 1961: P.C
Paris stellt den phenomenologischen Betrachtungen Miner's seine theoretische Betrachtungen auf Basis des Rißwachstums einzelner Risse gegenüber 1968: Tasuo Endo und M
Matsuiski leiten den Rainflow-Algorithmus zur Zählung von zufälligen Schwingspielen ab und ermöglichen damit die zuverlässige Anwendung der Miner'schen Gesetzmäßigkeiten 1970: W
Elber entdeckt die Mechanismen des Riß-Schließens 1975: S
Pearson beobachtet bei kurzen Rissen gelegentliches Stoppen des Rißwachstums in frühen Wachstumsphasen [Bearbeiten]
Literatur
"Fatigue of Materials"
S
B
Suresh
Cambridge University Press 1998 "Hochtemperatur-Plastizität"
Springer-Verlag
Ilschner
1973 [Bearbeiten]
Siehe auch
Versetzungskriechen
Risswachstum
Festigkeit
Wöhlerversuch
Korrosion
Verschleiß en:Fatigue (material)
Dauerschwingfestigkeit
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Materialermüdung
aus der freien Enzyklopädie
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Thomas Pynchon
Teilmengenverband
Beregnungsanlage
Principium divisionis
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