Zum Forum
Passwort vergessen?
Noch keinen Account?
lexikon
Hauptseite
Zufälliger Artikel
Diskussion
Diskussion : Mark Brandenburg
Links
Forum
Portale
Reisen
Versicherung
Inhaltsverzeichnis
Hauptmenü
Home
Editorial
Bildung
E-Learning
Fremdsprachen
Magazin
Wissen
Wörterbücher
Enzyklopädien
Expertendienste
Wissenswertes
Praktische Ratgeber
--------------------------
Biologie
Chemie
Computer
Film/ Theater
Geografie
Geschichte
Jura
Kunst
Literatur
Mathematik
Medizin
Musik
Philosophie
Physik/ Astronomie
Politik
Psychologie
Religionen
Sport
Umwelt
Wirtschaft
Reisen
Lexikon
Versicherung
Suchen
Schnellsuche
Suchmaschinen
Metasuchmaschinen
Webkataloge
News
Treffpunkt
Chat
Forum
Suche
Schnellsuche
Sitemap
Kontakt
Impressum
Mark Brandenburg
Stichpunkte
Allgemein
Die Mark Brandenburg ist eine historische Landschaft im heutigen Osten Deutschlands und Westen Polens
die heute fast ganz zur polnischen Woiwodschaft Lubuskie - ein kleiner Teil auch zur Woiwodschaft Westpommern - gehört
Geografisch umfasste sie den größten Teil des heutigen Bundeslandes Brandenburg
die im nördlichen Sachsen-Anhalt gelegene Altmark und die östlich der Oder gelegene Neumark
Berlin
Die im Süden des Bundeslandes Brandenburg gelegene Niederlausitz und bis 1815 sächsischen Gebiete sind vorher nie Teile der Mark gewesen
Umgangssprachlich
aber eigentlich nicht ganz korrekt wird das Bundesland Brandenburg mitunter als Mark oder Mark Brandenburg bezeichnet
z.B. die Markgrafschaft Tirol oder die Mark Meißen.) Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Die Landschaft ist von der Eiszeit geformt und durch Moränen
Urstromtäler sowie zahlreiche Seen geprägt. ("Mark" kurz für Markgrafschaft
die am Rande lagen und ein Grenzland bildeten – von Mark = Grenzstein
"Verbergen") 1 Landeskunde 2 Geschichte 2.1 Frühmittelalter 2.2 Unter den Askaniern 2.3 Unter den Wittelsbachern und Luxemburgern 2.4 Unter den Hohenzollern 2.5 Preußens Kernprovinz 2.6 Zeit des Nationalsozialismus 2.7 SBZ- und DDR-Zeit 2.8 Bundesrepublik Deutschland [Bearbeiten]
so wurden die Grafschaften des deutschen Reiches bezeichnet
Landeskunde
Die Oberflächengestaltung der Mark Brandenburg wird durch zwei Höhenzüge und zwei Bodensenkungen bestimmt
an deren Rändern sich - heute größtenteils trockengelegte - Moor- und Sumpfböden befinden
die zwischenzeitlich auch dem Torfabbau dienten
Die Senkungen werden von Flußniederungen eingenommen
Die Flußniederungen werden hier Bruch oder Luch genannt
Der nördliche oder baltische Höhenzug der mecklenburgischen Seenplatte sendet nur unbedeutende Zweige nach Brandenburg aus
Der etwa 230 km lange Höhenzug im Süden beginnt mit den Lausitzer Höhen (genauer: den Sorauer Sandbergen) und zieht sich entlang der Grenze westwärts über Triebel und Spremberg
dann nach Nordwesten über Calau und geht auf den kahlen und dürren Fläming zu
Die südliche Bodensenkung befindet sich ziemlich am nördlichen Rand dieses Höhenzuges und tritt am markantesten im Spreewald hervor (zwischen Baruth (Mark) und Plaue)
des Oderbruchs
das Havelländische Luch und die Furche des Elbestroms
wird bestimmt durch die Niederungen des Netze- und Warthebruchs
Die nördliche Bodensenkung
fast unmittelbar am Südfuß der baltischen Landhöhe gelegen
die Linie des Finowtals
Zwischen diesen beiden Senkungen liegt eine Bodenerhebung (Platte)
die sich aus der Gegend von Posen westwärts nach Brandenburg hinein erstreckt
mit dem Sternberger Land
der Spreeplatte und der Mittelmark
Die Platte wird von Südosten nach Nordwesten hin durchschnitten von der Niederung der Faulen Obra und der Oder bis zur Mündung der Neiße
die untere Spree und das Haveltal
Von Süden nach Norden strömt die Oder von der Neißemündung bis zur Warthemündung
Ruthe und Plaue
die Dahme
die obere Spree
dem Bober
wie der Semmelberg bei Bad Freienwalde (157 m)
die Müggelberge in Berlin-Köpenick (120 m)
Zwischen diesen Furchen erheben sich eine ganze Reihe einzelner Höhen und Höhenzüge
die Havelberge (97 m) und die Rauenschen Berge bei Fürstenwalde (112 bis 152 m)
der auf weiten Strecken mit Kiefern und Heidekraut bewachsen und eine dürre Natur besitzt
Im allgemeinen ist auf dieser Platte Sandboden vorherrschend
Doch selbst auf den Höhen ist er lehmig und kann durch geeignete Anbaumethoden zum Anbau der meisten landwirtschaftlichen Erzeugnisse genutzt werden. [Bearbeiten]
Geschichte
[Bearbeiten]
Frühmittelalter
Seit dem späten 7. und 8
Jahrhundert lebten in dieser Gegend slawische Gruppen wie die Heveller/Stodoranen im mittleren Havelgebiet oder die Sprewanen an der unteren Dahme und Spree
Nach den erfolgreichen Feldzügen im Jahre 808 gegen die Sachsen gab Karl der Große den mit ihm verbündeten Slawenstämmen der Abodriten einen Teil des sächsischen Landes zwischen Elbe und Ostsee. Bild nicht gefunden Die sieben Kurfürsten wählen Heinrich VII. zum König
durch die Wappen über ihren Köpfen kenntlich
der Pfalzgraf bei Rhein
der Herzog von Sachsen
Die Kurfürsten
der Markgraf von Brandenburg und der König von Böhmen. [Bearbeiten]
sind
von links nach rechts
Mainz und Trier
die Erzbischöfe von Köln
Unter den Askaniern
Anfang des 10
Jahrhunderts wurden die Bistümer Havelberg und Brandenburg an der Havel gegründet
als Kaiser Lothar III. im Jahre 1134 die Grenzregion (Mark) im Nordosten seines Reiches als Lehen an Albrecht von Ballenstedt ("Albrecht der Bär") vom sächsisch/Brandenburgischen Herrscherhaus der Askanier gab
Die spätere Mark Brandenburg nahm ihren Ursprung
Der 11
Juni 1157 gilt als Gründungsdatum der Mark Brandenburg
An diesem Tag konnte Albrecht der Bär in blutigen Kämpfen die Burg Brandenburg vom slawischen Sprewanenfürsten Jaxa von Köpenick zurückerobern
Mit einer Urkunde vom 3
Oktober 1157 nannte sich Albrecht der Bär erstmals Markgraf von Brandenburg. (Für den 11
Juni 2007 sind zum 850
Geburtstag der Mark verschiedene Feierlichkeiten vorgesehen.) Nach Albrechts Tod im Jahre 1170 wurde sein Sohn Otto Nachfolger als Markgraf: Markgraf Otto I. von Brandenburg
letztere mit dem Ziel einer Anbindung an die Ostsee
Die Askanier betrieben auch weiterhin eine Politik der Expansion nach Osten und Nordosten (Pommern)
Diese Politik brachte sie in Konflikt mit Dänemark
als Kaiser Friedrich II. dieses als Lehen an die Markgrafen von Brandenburg gab
Nach der Schlacht von Bornhöved (1227) sicherte Brandenburg seinen Anspruch auf Pommern
und formalisierte diesen 1231
Die Mitte des 13
Jahrhunderts stellte eine Zeit wichtiger Entwicklungen dar: Gründung von Berlin (1242) und Frankfurt an der Oder (1253)
sowie der Zugewinn von Stettin und der Uckermark (1250)
als das ursprüngliche Lehen
wurde zusammen mit der "Nordmark" in "Altmark" umbenannt; seitdem war das Land östlich der Oder die "Neumark"
Einige Gebietsnamen änderten sich in dieser Zeit: Die ehemalige "Neumark"
Kopie Märkisches Museum
Berlin [Bearbeiten]
Im Jahr 1320 starb mit Heinrich dem Jüngeren das letzte Mitglied des brandenburgischen Zweigs der Askanier. Bild nicht gefunden Roland von Brandenburg
Unter den Wittelsbachern und Luxemburgern
Zunächst wurden Fürsten aus dem Haus Wittelsbach vom Kaiser mit der Mark belehnt
Sie wurden jedoch vom einheimischen Adel abgelehnt und konnten sich zwischen Elbe und Oder nicht durchsetzen. Seit der Mitte des 14
Jahrhunderts unternahm Kaiser Karl IV. mehrere Versuche die Mark für sein Geschlecht
die Luxemburger
zu erwerben
mit deren Hilfe die Wahl von Kaisern aus dem Haus Luxemburg gesichert werden sollte
Ihm ging es dabei vor allem um die Kurstimme Brandenburgs (die böhmische hatten die Luxemburger schon)
"auf ewig" verbunden
1373 war er schließlich erfolgreich und auf einem Landtag in Guben wurde das Kurfüstentum Brandenburg wie auch die Niederlausitz mit dem Königreich Böhmen
welches das bedeutendste Territorium der Luxemburger war
Bei dieser Gelegenheit entstand das Landbuch Karls IV.
In Tangermünde ließ Kaiser Karl die Burg als kurfürstliche Residenz ausbauen
Doch schon unter seinem Sohn Jobst von Mähren sank die Macht der Luxemburger in Brandenburg und sie verloren das Kurfürstentum an die Hohenzollern
Unter den Wittelsbacher und Luxemburger Markgrafen kam es zum Verfall der landesherrlichen Gewalt und die Bedeutung der adeligen Landstände nahm zu. [Bearbeiten]
Unter den Hohenzollern
Friedrich VI. von Hohenzollern (als Markgraf Friedrich I.) einzusetzen
beschlossen die Landstände 1415
Um die Regierungsgewalt in Brandenburg wieder zu stabilisieren
Dieser machte Berlin zu seiner Residenz
1539 schloss sich die Mark Brandenburg der Reformation an
1618 kam Preußen zuerst als polnisches Lehen an die Mark Brandenburg
1648 kam Hinterpommern hinzu
Die brandenburgischen Hohenzollern betrieben eine Politik der Ausdehnung ihres Einflusses
und fanden sich im Westen im Konflikt mit Frankreich
mussten aufgrund des preußischen Status vorsichtig gegenüber Polen agieren
Dabei standen sie zwischen Dänemark und insbesondere Schweden im Norden
die Grafschaft Mark
Gebiete um Kleve
In diesem Umfeld gelang es dem Kurfürst Johann Sigismund 1614
Minden und Teile des Ravensberger Landes zu erwerben
In der zweiten Hälfte des 17
die Kurbrandenburgische Marine aufbaute und Kolonien in Westafrika und in der Karibik erwarb. (Siehe auch Groß Friedrichsburg
der Große Kurfürst
St
der die Macht Brandenburgs ausbaute
Jahrhunderts war es Friedrich Wilhelm
Arguin) Diese Zeit ist gekennzeichnet von einer starken Machtstellung der Gutsherren
Thomas (Brandenburg)
Im Vertrag von Wehlau erlangte der Kurfürst der Mark Brandenburg die Souveränität über Preußen
Ab 1685 wurde das Land für hugenottische Einwanderer geöffnet
1701 wurde der Kurfürst von Brandenburg zum König in Preußen gekrönt. [Bearbeiten]
Preußens Kernprovinz
Von 1701 bis 1946 teilte die Mark Brandenburg die politische Geschichte des preußischen Gesamtstaats (Siehe dazu unter Preußen)
später nach der Ausgliederung Berlins aus der Provinz Brandenburg Potsdam war und die das Kerngebiet des Landes Preußen bildete. [Bearbeiten]
deren Provinzhauptstadt zunächst Berlin
Innerhalb Preußens gab es jedoch weiterhin eine "Provinz Brandenburg"
Zeit des Nationalsozialismus
Die faschistische Regierung benannte die preußische Provinz Brandenburg in den Gau "Mark Brandenburg" um. [Bearbeiten]
SBZ- und DDR-Zeit
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Preußen aufgelöst und es wurde wieder ein Land "Brandenburg" gegründet
Der östliche Teil Brandenburgs entlang der Oder-Neiße-Linie wurde 1945 Teil Polens und wird daher gesondert von der restlichen Mark Brandenburg betrachtet (Siehe unter Ost-Brandenburg)
Die westlich der Oder-Neiße-Linie gelegene Mark Brandenburg wurde nach Gründung der DDR deren Bestandteil
1952 erfolgte die Aufteilung auf die Bezirke Cottbus
Frankfurt (Oder) und Potsdam
Diese Bezirke existierten bis zum Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland. [Bearbeiten]
Bundesrepublik Deutschland
Nach der Wiedervereinigung wurde das Land Brandenburg (wieder-)gegründet
Hauptstadt wurde Potsdam
seit 1425 von seinem Sohn Johann verwaltet Friedrich II
Zur Geschichte des Landes Brandenburg siehe dort. Die brandenburgischen Kurfürsten und preußischen Könige Name Titel Zeitraum Friedrich I. von Hohenzollern Kurfürst 1415 - 1440
Kurfürst 1440 - 1470 Albrecht Achilles Kurfürst 1470 - 1486 Johann Cicero Kurfürst 1486 - 1499 Joachim I
Nestor Kurfürst 1499 - 1535
bis 1513 gemeinsam mit seinem Bruder Albrecht Kurfürst 1499 - 1513 Joachim II
der Große Kurfürst Kurfürst 1640 - 1688 Friedrich III
Hektor Kurfürst 1535 - 1571 Johann Georg Kurfürst 1571 - 1598 Joachim Friedrich Kurfürst 1598 - 1608 Johann Sigismund Kurfürst 1608 - 1619 Georg Wilhelm Kurfürst 1619 - 1640 Friedrich Wilhelm
Kurfürst 1688 - 1701 als Friedrich I
König 1701 - 1713 Friedrich Wilhelm I
König 1713 - 1740 Friedrich II. der Große König 1740 - 1786 Friedrich Wilhelm II
König 1786 - 1797 Friedrich Wilhelm III
König 1797 - 1840 Friedrich Wilhelm IV
König 1840 - 1861 Wilhelm I.
seit 1871 zugleich Deutscher Kaiser König 1861 - 1888 Friedrich III
König 9
März 1888 - 15
Juni 1888 Wilhelm II
Liste der Herrscher von Brandenburg
Stadt Brandenburg an der Havel
Schloss Blankensee
Ostelbien
Roland (Statue)
König 1888 - 1918 siehe auch: Land Brandenburg
Provinz Brandenburg
[X] Schliessen
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Mark Brandenburg
aus der freien Enzyklopädie
wikipedia
und steht unter der
GNU Lizenz für freie Dokumentation
. In der wikipedia ist eine
Liste der Autoren
verfügbar.
Snamensk
Wehlau
Lawa
Alle
Lyna
Filz
FreiburgMarkt.PNG
Apache (Software)
Grunwald
[ Zurück ]
Inhalt Lexikon:
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z
1
2
3
4
5
6
7
8
9
Chat
|
Lexikon
|
Reisen
|
Versicherung
|
Forum
|
Kontakt