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Cannabis
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Allgemein
Dieser Artikel behandelt die unter dem Namen Cannabis zusammengefassten pflanzlichen Rauschmittel
Cannabis indica
Cannabis ruderalis) hergestellten Rauschmittel. Die berauschende Wirkung wird vor allem von den Cannabinoiden wie Tetrahydrocannabinol (THC) oder Cannabidiol (CBD) verursacht
Für die Pflanzengattung Cannabis und andere Verwendungsmöglichkeiten der Hanfpflanzen siehe unter Hanf. Bild nicht gefunden Marihuana Cannabis ist der Sammelbegriff für die aus Hanf (Cannabis sativa
Diese Substanzen stimulieren spezifische Rezeptoren im zentralen Nervensystem
Dabei handelt es sich um die so genannten Cannabinoid-Rezeptoren
die meistens geraucht oder in Fett gelöst gegessen werden
Haschisch
oder das ätherische Haschöl
wie die Blütenstände mit Tabak vermischt geraucht oder zur Zubereitung THC-haltiger Getränke und Speisen verwendet wird
also getrocknete Blütenstände und/oder Blätter
gepresste Harze der Hanfpflanze
Die endogenen Agonisten dieser Rezeptoren heißen Endocannabinoide und spielen eine wichtige Rolle bei der Modulation synaptischer Prozesse. Die bekanntesten Verwendungsformen sind Marihuana (= "Maria Juana")
das verdampft eingeatmet
In Medikamentenform wird meist reines THC verwendet
weil synthetisches delta-9-THC zu instabil ist
Synthetisch kann lediglich die delta-8-THC-Form produziert werden
Es weist nur ungefähr 70 % der Wirksamkeit der natürlichen Form auf
Je nach Art der Anwendung liegt der Wirkungseintritt bei 1-10 Minuten beim Inhalieren und 30-300 Minuten bei oraler Aufnahme
Redseligkeit
Entspannung oder Gelächter geprägt sein kann. Ebenfalls können leichte Wahrnehmungsveränderungen bei Farben
Die Wirkung hält bis zu 12 Stunden an und beginnt mit einem High
Formen oder Geräuschen auftreten
das unter anderem durch Euphorie
Verbreitung 10.2 Medizinisches 10.3 Rechtliches 10.4 Allgemeines / Ratschläge für den Umgang etc. [Bearbeiten]
"Verbergen") 1 Gesetzliche Regelungen 2 Zur Geschichte der Anwendung 3 Gefahren
tritt die sedierende CBD-Wirkung in den Vordergrund. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Suchtpotenzial und Toxizität 3.1 Suchtgefahr und Toxizität 3.2 Gefahr durch Schwarzmarkt 4 Auswirkungen auf das Gehirn 5 Konsumformen 6 Cannabis als Medizin 6.1 Mögliches Wirkspektrum 6.2 Diskutierte Anwendungsgebiete 6.3 Erwünschte und unerwünschte Wirkungen 6.4 Nicht anwenden bei 6.5 Anwendung in der alternativen Medizin 7 Cannabis und Straßenverkehr 8 Literatur 9 Siehe auch 10 Weblinks 10.1 Empirisches
welches eine kürzere Wirkdauer als das CBD besitzt. Wenn es nachlässt
Diese Phase ist durch das THC geprägt
Gesetzliche Regelungen
In Deutschland ist laut Betäubungsmittelgesetz der Besitz von Pflanzenteilen und Saatgut von Hanf (wenn die Samen zum illegalen Anbau bestimmt sind) strafbar
Verfahren wegen Besitzes geringer Mengen Cannabis müssen laut Bundesverfassungsgericht im Allgemeinen eingestellt werden
Die Auslegung dieses Beschlusses hängt aber vom Einzelfall ab und liegt im Ermessen des Richters
bzw
ergibt sich aufgrund vorheriger Einstellungen der Eindruck
so kann dieser nicht mit einer Einstellung nach den Maßgaben des Bundesverfassungsgerichts rechnen
Staatsanwalt; Auch gilt dies nur bei Gelegenheitskonsumenten
der Konsument sei Dauerkonsument
Ebenso darf keine Fremdgefährdung durch Konsum in der Öffentlichkeit vorliegen
Das Bundesverfassungsgericht kam der 1994 vom Lübecker Richter Wolfgang Neskovic angestrengten Legalisierung nicht nach
Es beauftragte aber die Innenministerkonferenz
eine bundesweit gültige Höchstgrenze für Eigenverbrauchsmengen festzulegen
Dies wurde bis heute nicht umgesetzt. In Österreich sind die gesetzlichen Grundlagen durch das Suchtmittelgesetz (SMG) geregelt
Demnach ist zu bestrafen
wer Suchtmittel erwirbt
ausführt oder einem anderen überlässt oder verschafft
einführt
erzeugt
besitzt
Nicht strafbar ist der Konsum
der auch ohne Erwerb bzw
Besitz möglich ist
Bei geringen Mengen (20 g Cannabis) hat die Staatsanwaltschaft die Anzeige zurückzulegen
Entzugsmaßnahmen etc.)
Allerdings können auch in diesem Fall gesundheitsbezogene Maßnahmen angeordnet werden
wenn sie notwendig sind (ärztliche Überwachung
wenn sie zur Erzeugung von Suchtgift geeignet sind (mehr als 0
3% THC-Gehalt)
Saatgut und Pflanzen unterliegen diesen Bestimmung dann
da Samen und Jungpflanzen diesen Gehalt nicht übersteigen
Damit gibt es hier eine gewisse Grauzone
Tatsächlich kann man auch in Geschäften Samen und Jungpflanzen erwerben
die zu potenten Pflanzen heranwachsen
zu argumentieren
Man wird jedoch Probleme haben
warum man teure Pflanzen im Hanfgeschäft kauft und nicht das billige Industriesaatgut im nächsten Lagerhaus
dass der Besitz geringer Mengen bis zu 15 Gramm straffrei bleibt und Cannabisprodukte
was zur Folge hat
In den Niederlanden ist Cannabis weiterhin illegal
wird jedoch geduldet
in so genannten Coffee Shops verkauft werden dürfen
unter bestimmten Bedingungen
Auch die gesellschaftliche Akzeptanz der Droge Cannabis hat dadurch stark zugenommen und die Strafverfolgung wird in dieser Hinsicht nur sehr oberflächlich betrieben
da die Herstellung von Cannabisprodukten weiterhin verboten ist
Diese Coffee Shops müssen sich allerdings über den Schwarzmarkt versorgen
Dadurch kommt es zum so genannten back door-Problem
Daher ist der illegale Handel mit Cannabis (besonders bei großen Mengen) weiterhin ein großes Problem in den Niederlanden
die eine weniger liberale Cannabispolitik betreiben
da es zu Schmuggel von Drogen kommt
erforderlich macht
aber auch Kontrollen durch die Behörden der angrenzenden Länder
was vor allem Lärmbelästigung der ansässigen Bevölkerung zu Folge hat
Außerdem kommt es in grenznahen Städten zu einer Art Drogentourismus
ohne dass diese Angst vor einer Verfolgung durch die Justiz haben müssen
In Kanada und den Niederlanden wird Cannabis seit 2003 zur medizinischen Verwendung staatlich kontrolliert an bedürftige Patienten abgegeben
Seit September 2003 ist in den Niederlanden Marihuana als apothekenpflichtiges Medikament zugelassen
Seit etwa einem halben Jahrhundert ist Cannabis in den USA verboten
Im US Staat Kalifornien wurde es kürzlich wieder zur medizinischen Anwendung erlaubt
und in kalifornischen Kliniken wurden schon von Bundespolizisten Razzien durchgeführt
Es ist aber weiterhin durch Bundesgesetz der USA verboten
Diese Vorgehensweise der amerikanischen DEA (Drug Enforcment Administration) wurde kürzlich jedoch von einem Bundesgericht untersagt
Maine
Arizona
Oregon und Washington) medizinisches Marihuana legalisiert
Nevada
Hawaii
California
Im Mai 2004 hat Vermont (als elfter US-Staat neben Alaska
Colorado
Maryland
ob der Cannabiskonsum - im Gegensatz zum Handel - legalisiert werden soll
In der Schweiz gab es bis 2004 lange Diskussionen im Parlament
ehe diese mit einer Mehrheit verworfen wurde und die Legalisierung de facto begraben wurde
um Drogentourismus zu verhindern
lässt es aber weiterhin verbieten
Das Fürstentum Liechtenstein ist für die Legalisierung
würde Liechtenstein nachziehen. [Bearbeiten]
Würden einer der umliegenden Staaten einer Legalisierung zustimmen
Zur Geschichte der Anwendung
finden sich erste Berichte über die Anwendung der Inhaltsstoffe zu medizinischen oder rituellen Zwecken erst in indischer Literatur vor etwa 2400 Jahren
zuerst in China
Obwohl Hanf seit etwa 5000 Jahren
zur Fasergewinnung angebaut wurde
Hier werden schwach konzentrierte Wirkstoffe (Bhang
stärkere Drogen (Haschisch) jedoch abgelehnt
Ganja) als gesellschaftlich akzeptabel angesehen
Medizinische Literatur dieser Zeit beschreibt auch Anwendungen in der Epilepsie und bei Schmerzen
Mit Bekanntwerden der psychischen Wirkung im Europa des 17
Jahrhunderts setzten zwei Betrachtungsweisen ein: In Frankreich wurden die bewusstseinsverändernden Eigenschaften der Inhaltsstoffe
während in England medizinische Anwendungen (W
insbesondere in literarischen Kreisen (Alexandre Dumas (Vater) Der Graf von Monte Christo
Fitzhugh Ludlow The Hasheesh Eater) betont
BO
'Shanghnessy: Beruhigungsmittel
Anfallslinderung
Krampflinderung) im Vordergrund standenE
r wurde oft als günstiger Tabakersatz verwendet und in diesem Zusammenhang in der Literatur oft beiläufig als Knaster oder Starker Tobak bezeichnetB
is in das erste Drittel des 20J
ahrhunderts war Cannabis
ein leicht verfügbares Medikament. Im Jahre 1925 fand die Internationale Opium-Konferenz in Genf stattD
gewöhnlich in Form von alkoholischen Extrakten
ort wurde auch ein Verbot von Cannabis diskutiertZ
usammen mit der Prohibition in den USA wurde jedoch auch Cannabis als eine Gefahr für die Gesellschaft angesehenH
dass die mächtigen Baumwollfarmerverbände der Südstaaten und Tabakproduzenten fürchteten
an das Hanf Marktanteile zu verlieren und unter Hinweis auf die Rauschwirkung zum Verbot drängtenK
intergrund war jedoch
Rayon) zwischen 1935 und 1937 dürfte das letztendlich zum Verbot im Jahr 1937 (http://verschwoerungen.info/wiki/Cannabis)
gleichzeitig mit der Einführung der Prohibition in den USA geführt habenW
ombiniert mit gezieltem Lobbying des Hearst News Network des Medienzars William Randolph Hearst (der wegen der Aussicht einer preisgünstiger werdenden Papierproduktion mit Hanf hohe finanzielle Verluste befürchtete) und der Chemiefirma Dupont (Nylon
mit dessen Ende ging aber auch die hektarweise Vernichtung von Feldern einher
siechende Untermenschen
auf denen Marihuana - ein Synonym spanischer Einwanderer
Schwarze und mexikanische Immigranten beschrieben wird - angebaut wurdeD
ährend des Zweiten Weltkrieges wurde Cannabis als Anbau der bis dahin gebräuchlichen Hanfpflanze zu Kriegszwecken zwar noch einmal propagiert
das in kurzen Werbefilmen der Regierung als Droge für Perverse
ieser harte Dualismus in der Drogendiskussion hielt sich lange Zeit hartnäckig und führte zur erfolgreichen Verbannung der Nutzpflanze Hanf aus dem westlichen KulturkreisO
die Einfuhr von Kokain und Heroin aus Europa zu verbieten
wurde auf Drängen von Ägypten
Cannabis zu einer illegalen Droge erklärtA
keine negativen Auswirkungen des Cannabis-Konsums bekannt waren
bwohl in den europäischen Staaten mit Ausnahme von Portugal
das seinerseits damit gedroht hatte
wo der Konsum von Cannabis zu „Aufmüpfigkeit unter den Negersklaven“ geführt hatte
uch dahinter dürfte gezieltes Lobbying von Bayer wegen des Heroin-Absatzes (http://www.cbgnetwork.org/Ubersicht/Zeitschrift_SWB/SWB_1998/SWB01_98/100_Jahre_Heroin/100_jahre_heroin.html) das damals noch von Bayer produziert wurde
gestanden habenI
m Zuge des Kampfes gegen Marihuana stieg der Straßenpreis in den vergangenen 50 Jahren um bis zu 8000% von 60 US$/kg auf 1.500 bis 5.000 US$ (regional sehr unterschiedlich)D
iese gesetzliche Stellung haftet Cannabis seither an
obwohl es keine allgemein akzeptierten medizinische Studien zu seiner Gefährlichkeit gibt; es gibt jedoch die Pillen sowie Opium von BASFM
öglicherweise spielt die enorm vielseitige Verwertbarkeit des Hanfes eine große Rolle dabei
dass Cannabis bis heute illegalisiert bleibtD
enn Hanf steht zB
. in Konkurrenz zu Holzprodukten wie Papier
Textilien
Lebensmittelölen und vor allem zu Tabak und einer Vielzahl von chemisch hergestellten und patentierten Medikamenten. [Bearbeiten]
Gefahren, Suchtpotenzial und Toxizität
dass sich bei Dauerkonsumenten oft das Motivationsverlust-Syndrom zeige
Cannabis kann bereits bei relativ moderatem Konsum eine dauerhafte Drogenpsychose auslösen oder bereits geheilte Psychosen erneut auslösen. Von einigen Vertretern in der Wissenschaft wird behauptet
gekennzeichnet durch Antriebslosigkeit und Interessenverlust
Von anderen wird dies bestritten bzw. darauf verwiesen
dass eine gewisse Motivationslosigkeit bereits ein entscheidendes Motiv für fortgesetzten Cannabiskonsum sein kann
Die Folgen von Cannabis bzw
besonders Halluzinogene wie Cannabis
auf jeden Fall meiden sollten. Angstzustände können akut verstärkt werden; dies ist bei ansonsten gesunden Personen in der Regel nur auf die Dauer der unmittelbaren Wirkung beschränkt und tritt meist bei drogenunerfahrenen Personen auf oder bei hohen Dosierungen und unerwartet hoher Qualität der Droge (siehe auch Horrortrip). Sind psychische Krankheiten bekannt wie z.B
daß Kinder und Jugendliche Drogen
daher kann keine generelle Aussage getroffen werden
THC auf die Psyche sind vielfältig und abhängig von verschiedenen Faktoren
für welchen Personenkreis welche Dosis schädigend wirkt und wann bereits einmaliger oder seltener Konsum schädigt. Einig sind sich sich die meisten Experten darüber
Borderline-Persönlichkeitsstörung
Depressionen
Angsterkrankungen bzw
auch die Symptome können deutlich verstärkt werden
Phobien oder Psychosen besteht besonders große Gefahr von Schädigungen
Mögliche Faktoren für Verträglichkeit von Cannabis: Persönliche Reife Stabilität der Psyche
die auch geprägt wird durch das äussere Umfeld Häufigkeit des Konsums sowie die Konsumierte Menge Vermutlich auch genetische Voraussetzungen
THC Gehalt der Droge Das unmitelbare Umfeld Die persönliche Verfassung Tagesform Schmidbauer und vom Scheidt gehen im Handbuch der Rauschdrogen davon aus
das ein wichtiger Punkt beim Cannabiskonsum der Grad der persönlichen Reife ist
Wer sich selbstständig im Leben bewegt und die Wirrungen der Übergangszeit vom Jugendlichen zum erwachsenen Vollzogen hat
habe voraussichtlich weniger Probleme mit Cannabis zu erwarten als unreife Persönlichkeiten mit ungefestigtem
Dieser Prozess dauere häufig bis weit in die zweite Hälfte der "zwanziger Lebensjahre"
zu vielschichtig sind die Ursachen
die zu Sucht führen oder die Wirkung von Cannabis negativ bis krankmachend auf die Persönlichkeit wirken lassen
Eine Garantie für ein schadenfreis Konsumieren bietet diese "Richtlinie" nicht
Menschen
die in ihrer Persönlichkeit gefestigt sind und in großen Abständen Cannabis Konsumieren
müssen nicht zwangsläufig geschädigt werden
auch beim einmaligen Konsum geringer Mengen. [Bearbeiten]
Kinder und Jugendliche sind extrem stark gefährdet
Schaden zu nehmen und ihrer Persönlichkeitsentwicklung empfindlich gestört zu werden
Suchtgefahr und Toxizität
THC
der psychoaktive Wirkstoff in Cannabis
ist körperlich nicht suchtauslösend
Psychische Abhängigkeit ist bei vielen Dauerkonsumenten nachgewiesen worden
Die Entstehung einer Suchterkrankung ist in der Regel von vielen Faktoren abhängig
Sucht zieht sich durch alle Gesellschaftsschichten. Die Frage der Toleranzbildung bzw
Dosissteigerung bei wiederholtem Konsum ist bei Cannabis umstritten
Viele Experten verweisen darauf
daß die meisten Dauerkonsumenten wesentlich höhere Dosen benötigen als Gelegenheitskonsumenten
Laut anderen Quellen ist eine Dosissteigerung selten oder auszuschließen
Intensivkonsumenten konsumieren häufig mehrere Gramm täglich
insofern gibt es offenbar einen Toleranzeffekt
sind für die meisten Cannabisraucher auch die darin enthaltenen Schadstoffe von Bedeutung
Da Cannabis meist mit Tabak vermischt geraucht wird
In Cannabisprodukten sind bis zu 5 mal mehr Teerstoffe enthalten als in Tabak
die i.d.R. deutlich tiefer inhaliert werden als Zigarettenrauch
Zudem ist der Schadstoffanteil in Cannabisrauch vermutlich höher als in reinem Nikotinrauch
Dagegen ist aber auch bei starken Intensivkonsumenten die Konsumfrequenz oft niedriger als bei Zigarettenrauchern
Regelmäßige Cannabis- und Zigarettenraucher schädigen in besonders hohem Maße ihre Atemwege. [Bearbeiten]
Gefahr durch Schwarzmarkt
daß Haschisch mit anderen Substanzen "gestreckt" wird
Da Cannabis in Deutschland ausschließlich Illegal erworben werden kann
besteht die Gefahr
trifft nicht zu
da Heroin sowie andere Opiate viel teurer sind als Hasch
Haschisch werde mit Heroin gestreckt
Die früher oft geäußerte Behauptung
Sand oder Öle/Fette; in seltenen Fällen wurden auch giftige Substanzen nachgewiesen wie PCP
dies geschieht seltener als beim Hasch
Altöl oder Schuhcreme. Auch Marihuana kann gestreckt werden
In Haschisch finden sich meist Streckmittel wie Henna
wenn es sich nicht um einen kompletten 'Fake' handelt
Brennesseln o.ä. verwendet
Am häufigsten tritt hier das Bestäuben mit Wasser auf (um das Gewicht zu erhöhen)
diese Streckmittel sind in der Regel nicht so gefährlich wie es evtl
teils werden auch Gewürze wie Majoran
Beimischungen in Hasch sein können
in denen Konsumenten dachten
und es stellte sich heraus
das der Wirkstoffgehalt ungewöhnlich hoch war
sie hätten gestrecktes Haschisch konsumiert
Es gab Fälle
dass nie klar ist
wie hoch der Wirkstoffgehalt ist (siehe auch Genhanf)
Auch das ist ein weiteres Risiko bei illegalen Drogen allgemein
In den meisten Fällen enthält Haschisch vergleichsweise harmlose Substanzen (s.o.)
wodurch der Wirkstoffgehalt sinkt. Die Gefahr einer Vergiftung durch schädliche Substanzen kann nie ausgeschlossen werden. [Bearbeiten]
Auswirkungen auf das Gehirn
Aufgrund der Wirkung des THC auf das Gehirn wurde es auf mögliche bleibende Veränderungen in Struktur oder Funktion untersucht
Dabei wurden keine (etwa durch Computertomographie sichtbaren) Veränderungen erkannt
die vor einem Alter von 17 Jahren Cannabis konsumieren
dass der Konsum durch Jugendliche einen Einfluss auf die Entwicklung des Gehirns haben kann; Es wurde bei Menschen
Allerdings hat eine Untersuchung ergeben
ein verringertes Hirnvolumen sowie ein erhöhtes Verhältnis von weißer zu grauer Hirnmasse festgestellt. (W
Journal of Addictive Diseases
19
Wilson et al.
1-22 (2000))
Solche Effekte sind aber vermutlich stark von der Frühzeitigkeit und vor allem der Intensität des Konsums im Jugendalter abhängig
dass Langzeitkonsumenten eine verminderte Durchblutung der Großhirnrinde aufweisen (Volkow et al.
749-753 (2000))
Psychatry Research: Neuroimaging
67
sondern überwiegend auf die Beeinträchtigung der Lernfähigkeit aufgrund der Drogenwirkungen zurückzuführen ist). Daneben ergab eine Studie
NeuroReport
29-38 (1996); Block et al.
11
Gleiches gilt für den negativen Einfluss von Cannabiskonsum auf die Entwicklung (was im Übrigen weniger auf hirnphysiologische Veränderungen
Zahlreiche andere Studien zeigten bei erwachsenen Konsumenten hingegen auch bei fortgesetztem Langzeitkonsum keinerlei Effekte auf das Gehirn (vgl
s.u.). [Bearbeiten]
Zimmer/Morgan
Konsumformen
inhalativ aerosolspray verbrennen (rauchen) Chillum Joint Pfeife Wasserpfeife Bong Eimer Früchte Blunt Dose verdampfen (vaporisieren) Glaskugel Vaporizer oral essen Butter Gebäck Schokolade trinken alkoholischer Extrakt Kakao Tee Pflanzenextrakt oder THC in Reinform als Medikament Gesundheitsbelastung: oral/aerosolspray < vaporisieren <<< rauchen Während Rauchen die Atmungsorgane und den Magen stark belasten kann
birgt Vaporisieren nur ein geringes Risiko und bei oralem Konsum
bzw. als Aerosolspray konnte bisher keines nachgewiesen werden. [Bearbeiten]
Cannabis als Medizin
Die heilenden Eigenschaften der Cannabis-Pflanze werden bereits seit Jahrtausenden vielseitig in der Medizin genutzt. Besonders in der asiatischen Medizin genießt sie bis heute großes Ansehen
Sie kann bei vielen verschiedenen akuten und chronischen Krankheiten zur Heilung oder Linderung der Symptome eingesetzt werden
wobei ganz oder teilweise auf andere Medikamente verzichtet werden kann
die aus der Grundlagenforschung kommen - die bislang vorliegenden Studien belegen jedoch keine klinische Wirksamkeit - weder bei der Multiplen Sklerose
sowie Linderung der schweren Nebenwirkungen der Chemotherapie und aggressiver Medikamente. Dem gegenüber stehen allerdings die Ergebnisse der Evidenzbasierten Medizin: Es gibt wohl vielversprechende Ansätze
Bewegungsstörungen wie dem Morbus Parkinson
der Dystonie und dem Tourette-Syndrom
Vor allem Multiple Sklerose-
den anderen spastischen Störungen wie Querschnittsyndromen
AIDS- und Krebspatienten schätzen die schmerzlindernde und appetitanregende Wirkung
der Chorea Huntington
dass bestimmte Cannaboide bei Menschen
die an Epilepsie erkrankt sind
Es wird vermutet
einen antikonvulsiven Effekt haben können
die bestätigen
jedoch existieren auch Fälle
in denen von einer anfallsauslösenden Wirkung berichtet wird
dass der Konsum von Cannabis diesen Effekt haben kann
Es gibt Erfahrungsberichte von Epileptikern
Ebenfalls können noch keine Empfehlungen zu einem Einsatz im Sinne einer Neuroprotektion bei Schädel-Hirn-Traumata und zerebraler Ischämie ausgesprochen werden
Große kontrollierte Studien werden hier noch gefordert
bevor der Einsatz von Cannaboiden in der klinischen Praxis befürwortet werden könnte
dass in Zukunft synthetische Cannaboide oder Stoffe
die endogene Cannaboide freisetzen
Allerdings ist es möglich
in der Behandlung dieser Krankheiten eine wichtige Rolle spielen. (Quelle: P
Schwenkreis; M
Heft 5
Oktober 2003) Da die medizinische Wirkung von Cannabis nicht
in Deutschland erwiesen ist und da zudem psychoaktive Nebenwirkungen bestehen und da drittens für alle unten aufgeführten Krankheitsbilder bewährte Medikamente zur Verfügung stehen
wie o.a.
deren Nebenwirkungen extremer sind als die des natürlcihen Cannabis
übernehmen die Krankenkassen in Deutschland die Kosten der Behandlung nicht
Tegenthoff; Bochum: „Therapeutischer Einsatz von Cannaboiden bei neurologischen Erkrankungen“ in: „Der Schmerz“ (Band 17
geht der verschreibende Arzt erhebliche Haftungsrisiken ein und die Haftung ist wichtiger als der Patient bzw. die Übersetzung der Niederländischen wissenschaftlichen Studien die der Uni Köln vorgelegt wurden. [Bearbeiten]
Da es sich zudem um einen Off-Label Use handelt
Mögliches Wirkspektrum
antibakteriell antiemetisch (brechreizhemmend) antiepileptisch antiviral appetitanregend bronchienerweiternd entkrampfend entzündungshemmend fiebersenkend gerinnungshemmend juckreizhemmend schmerzstillend temperatursteigernd [Bearbeiten]
Diskutierte Anwendungsgebiete
AIDS Epilepsie Glaukom Krebs (Nebenwirkungen der Chemotherapie) Migräne Multiple Sklerose Neurodermitis Schmerzzustände Spastiken Tourette-Syndrom [Bearbeiten]
Erwünschte und unerwünschte Wirkungen
rote Augen Hungergefühl erotisierend und aphrodisierend Enthemmung selten: Erbrechen (z.B. im Zusammenhang mit Alkohol) Halluzinationen (selbst bei regelmäßigem Konsum über Jahre hinweg erleben die wenigsten Konsumenten Halluzinationen (im Bereich unter 0
Psychosen können ausgelöst werden Verstärkung vorhandener Depressionen Angstzustände starke Unsicherheit leichte Euphorie Rauschzustände Schwindel Tachykardie (beschleunigter Puls) trockene Schleimhäute erweiterte Pupillen
bei mindestens 1 Jahr Konsum täglich 1
5 g)) Kopfschmerzen Übelkeit Ohnmacht [Bearbeiten]
5%
Nicht anwenden bei
Herzkrankheit psychischen Erkrankungen Schwangerschaft und zur Stillzeit [Bearbeiten]
Anwendung in der alternativen Medizin
Ayurveda Homöopathie Traditionelle Chinesische Medizin Eine gesundheitsschädigende Wirkung von Cannabis bei gelegentlichem Konsum konnte bisher nicht nachgewiesen werden
Lungenentzündung und zu Krebs kommen
Wird Cannabis jedoch geraucht
kann es zur Beeinträchtigung der Atemwege bis hin zu chronischer Bronchitis
Der hohe Teeranteil im Cannabis sorgt für die Krebsgefahr bei Dauerkonsumenten
Die Beimischung von Tabak verstärkt diese Risiken
aber dennoch falsche Faustformel anzusehen und entbehrt jeglicher medizinischen Grundlage
sind es bei Tabak die restlichen 14/15." ist jedoch als gern genannte
Die Behauptung "Während der Rauch von Cannabis nur 1/15 der Atemwege (die oberen Bronchien) belastet
Zusätzlich wird das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht. Im Gegensatz zu Tabak enthält der Rauch keine radioaktiven Bestandteile. [Bearbeiten]
Cannabis und Straßenverkehr
wenn er ohne erkennbare Rauschwirkung fährt
muss in Deutschland mit Entzug des Führerscheins rechnen und zwar auch dann
den Konsum von Cannabis und das Führen eines Fahrzeugs nicht strikt zu trennen
Wer Anlass zum Verdacht gibt
nicht aber auf Studien
Die Argumentation beruht auf Expertenmeinungen
Bislang gab es weltweit nur eine einzige Studie über den Einfluss von THC auf das Autofahren
die nicht im Labor
sondern im Verkehr durchgeführt wurde
Sie wurde 1993 von der nationalen US-Verkehrsbehörde bei der Uni Maastricht in Auftrag gegeben
da sich die Fahrer defensiver verhalten
Sie ergab
dass sich mäßiger THC-Einfluss auf das Fahrverhalten positiv auswirkt
Sie kam allerdings sofort unter Verschluss
Drei Jahre lang wurden in Zusammenarbeit zwischen der Universität Adelaide und dem australischen Verkehrsministerium Autounfälle mit Schwerverletzten und Toten auf den Zusammenhang mit Drogeneinwirkung ausgewertet
wurde festgestellt
dass Fahren unter THC-Einfluss nur den Faktor 0
0 Promille die Unfallgefahr um das 4
2-fache erhöht
6 bis 1
Dabei wurde Nüchternheit mit dem Faktor 1 belegt - während ein Blutalkoholgehalt von 0
6 hatte
Studien der University of Michigan und im Auftrag des britischen Transportministeriums kamen zu ähnlichen Ergebnissen
obwohl sie gar kein Kraftfahrzeug unter Einfluss von Cannabis geführt hatten
die bei einer Personenkontrolle mit Cannabis-Produkten erwischt wurden
ein Drogenscreening anzuordnen
Führerscheininhabern
wurde am 1
Die bisherige Praxis der Verkehrsbehörden
August 2002 vom Bundesverfassungsgericht als verfassungswidrig eingestuft
Das Bundesverfassungsgericht hat mit Beschluß vom 21
Dezember 2004 die sogenannte "Nullwertgrenze" (für den zulässigen THC-Anteil im Blut eines Kraftfahrers) bei der Auslegung des § 24a Abs.2 StVG für verfassungswidrig erklärt
dass die Nachweisdauer von Betäubungsmitteln auch der Wirkungsdauer entspricht
Der Gesetzgeber ist beim Erlaß des StVG davon ausgegangen
da die Nachweisdauer von THC im Blut inzwischen bis zu mehreren Tagen bzw. sogar Wochen betragen kann
Diese Ansicht ist durch den technischen Fortschritt überholt worden
Eine (mögliche) Wirkung ist nach Ansicht der Wissenschaft aber erst ab eine Konzentration von 1 ng/ml denkbar. Da die Auslegung des §24a StVG verfassungskonform erfolgen muss
dass in Zukunft Gerichte nur noch bei einer über 1 ng/ml liegenden THC-Konzentration im Blut verurteilen werden
ist davon auszugehen
Damit gibt es in Deutschland zum ersten Mal so etwas wie eine "Promille-Grenze" für Kiffer. [Bearbeiten]
Literatur
1972
ISBN 3-922144-65-9 Günter Amendt: No Drugs
Franjo; Karus
der Staat
Michael (Hrsg.): Cannabis
Lark-Lajon Lizermann: Der Cannabis Anbau : Alles über Botanik
Vermehrung
Frankfurt am Main: Suhrkamp
No Future - Drogen im Zeitalter der Globalisierung
Weiterverarbeitung und medizinische Anwendung sowie THC-Messverfahren ISBN 3037881348 Nachtschatten Verlag 2004 Günter Amendt: Die Droge
Anbau
ISBN 3203750139 Andrew Weil: Drogen und höheres Bewusstsein
Straßenverkehr und Arbeitswelt
ISBN 3-518-06521-1 Grotenhermen
ISBN 3-89136-324-9 Günter Amendt: Der große weiße Bluff
der Tod
ISBN 385502684X Walter Benjamin: Über Haschisch
ISBN 3-540342689-2 Kleiber
Renate: Cannabiskonsum
2002
Dieter; Soellner
Springer-Verlag Berlin
Entwicklungstendenzen
Konsummuster
Risiken
Weinheim 1998
Juventa Verlag
Wolfgang: Handbuch der Rauschdrogen
Monika; Schmidbauer
März 2003
ISBN 3-7799-177-9 van Treeck
2000
Jürgen; Schulenburg
ISBN 3-89602-268-7 vom Scheidt
ISBN 3-48500-972-5 Zimmer
Berlin
L./ Morgan
Lexikon-Imprint-Verlag
Bernhard: Das große Cannabis-Lexikon
J
P. : Marijuana Myths
Marijuana Facts
New York: The Lindesmith Center
1997 [Bearbeiten]
A review of the scientific evidence
Siehe auch
Motivationsverlust
Grow Shop
Genhanf [Bearbeiten]
Evidenzbasierte Medizin
Howard Marks
Coffee Shop
Droge
Haschisch
Weblinks
[Bearbeiten]
Empirisches, Verbreitung
Zunahme bei den Behandlungen wegen problematischen Cannabiskonsums (http://www.bmgs.bund.de/deu/txt/themen/praevention/drogen/2326_5585.cfm) - Pressemitteilung des Bundesgesundheitsamt Marihuana Use and Driving (http://www.hempfood.com/IHA/iha01206.html) (englisch) Studie des UK-Transportministeriums (1438 kB PDF) (http://www.erowid.org/plants/cannabis/cannabis_driving6.pdf) (englisch) [Bearbeiten]
Medizinisches
Internationale Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin e.V. (IACM) (http://www.acmed.org/german/home.htm) Cannabis und Krebs (http://www.bmgs.bund.de/deu/gra/themen/praevention/drogen/2386_2393.cfm) www.wissenschaft.de: Marihuana beeinflusst auch nach einem Monat Abstinenz noch die Durchblutung im Gehirn (http://www.wissenschaft.de/wissen/news/248971.html) (Bericht über einen Artiklel in der Fachzeitschrift Neurology (Bd
64
S
engl.) [Bearbeiten]
488)
Rechtliches
http://www.cannabislegal.de - Umfassendes Archiv und aktuelle News zum Thema Cannabis und Legalisierung Rechtsphilosoph Michael Köhler: Cannabis-Verbot ein „kollektiver Irrweg“ (2202) (http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=24785) FAQ "Hanf im Recht" (http://user.cs.tu-berlin.de/~eikes/faq.html) Informationen über rechtliche Aspekte von Cannabis (in Deutschland) [Bearbeiten]
Allgemeines / Ratschläge für den Umgang etc.
Hanfbroschüre (http://www.hanfbroschuere.de/) die Hanfbroschüre der LAG Drogen Berlin von Bündnis 90/Die Grünen Die Hanfpflanze - Cannabis sativa (http://www.giftpflanzen.com/cannabis_sativa.html) marihuana.at (http://www.marihuana.at/) deutschsprachiges Legalisierungsportal "Quit the Shit" (http://www.drugcom.de/) Website der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung Casus Belli - 12.000 Jahre Hanf (http://derstandard.at/?url=/?id=889293) Das Cannabisarchiv (http://cannabis-archiv.de) Informationsarchiv zu Cannabis
z.B
Konsum
Gefahren
Recht... suchthilfe-wetzlar.de (http://www.suchthilfe-wetzlar.de/hp-dateien/cannabis.htm) Überblick über Cannabis Bitte beachten Sie auch den Hinweis zu Rechtsthemen! Bitte beachten Sie auch den Hinweis zu Gesundheitsthemen! - Zum Portal Medizin bg:??????? en:Cannabis eo:Kanabo es:Cannabis fi:Kannabis fr:Cannabis ja:大麻 nl:Marihuana ms:Kanabis pl:Konopie indyjskie sv:Cannabis
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