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Diskussion : Magnetismus
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Magnetismus
Stichpunkte
Allgemein
Magnetismus ist ein physikalisches Phänomen
durch das Gegenstände/Teilchen anziehende oder abstoßende Kräfte und/oder Momente auf andere Gegenstände/Teilchen ausüben können
Magnetismus entsteht durch die Bewegung von elektrischen Ladungen oder durch den Spin der Elementarteilchen
Der Magnetismus von Festkörpern hat seinen Ursprung im Magnetismus der Atome/Ionen und Elektronen
aus denen er aufgebaut ist
Im engeren Sinne spricht man nur dann von einem magnetischen Material
dass sie sich zumindest nicht vollständig gegenseitig kompensieren
der Stoff also eine makroskopische Magnetisierung aufweist
wenn die elementaren magnetischen Momente so ausgerichtet sind
Nickel und Kobalt oder auch das Mineral Magnetit
Bekannte Beispiele sind die ferromagnetischen Metalle Eisen
kann er von Magnetfeldern beeinflusst werden; solche Effekte sind in der Regel jedoch viel zu schwach
Aber auch wenn ein Stoff keine makroskopische Magnetisierung aufweist
um sie im Alltag beobachten zu können
Die Magnetochemie
"Verbergen") 1 Grundlagen 1.1 Magnetfelder 1.2 Magnetische Dipole 1.3 Magnetische Monopole 2 Magnetismus in Materie 2.1 Magnetisches Moment von Elementarteilchen 2.2 Magnetisches Moment von Atomen 2.3 Magnetismus von Festkörpern 3 Elektromagnetismus 4 Magnetismus jenseits der Naturwissenschaften 5 Weblinks [Bearbeiten]
ein Teilbereich der Physikalischen Chemie untersucht die magnetischen Eigenschaften von Substanzen. Magnetfeld um einen Stabmagneten Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Grundlagen
[Bearbeiten]
Magnetfelder
Magnetische Kräfte werden durch die Bewegung elektrischer Ladungen erzeugt
sowie die Größe (Betrag und Vorzeichen) der bewegten Ladungen bestimmen die Stärke und Richtung der magnetischen Kräfte
Die Geschwindigkeit (in Betrag und Richtung)
Die Entstehung und das Verhalten der Felder
die diesen Kräften zugrunde liegen
werden durch die Maxwellgleichungen beschrieben
Anders als beim elektrischen Feld gibt es beim Magnetfeld keine magnetische Ladung (magnetischer Monopol) als Quellen des Feldes
Das Magnetfeld ist also quellenfrei
sind magnetische Feldlinien also stets geschlossen. [Bearbeiten]
die an elektrischen Ladungen beginnen und enden können (in der Elektrostatik ist das sogar stets der Fall)
Im Gegensatz zu den Feldlinien elektrischer Felder
Magnetische Dipole
Bild nicht gefunden Feldlinien Hufeisenmagnet Wenn sich Ladungsträger auf einer geschlossenen Bahn bewegen
zeigen die Feldlinien des Magnetfeldes im Inneren der Bahn alle in dieselbe Richtung
Das Ergebnis nennt man magnetischen Dipol
Das Produkt aus Ladungsträgerstrom und von ihm umflossener Fläche nennt man magnetisches Dipolmoment oder kurz magnetisches Moment
Die beiden Pole eines magnetischen Dipols werden auch Nordpol und Südpol genannt
strebt er danach
sich zu diesem Feld auszurichten
Wenn ein magnetischer Dipol in ein Magnetfeld gebracht wird
Dieser Effekt wird zum Beispiel beim magnetischen Kompass ausgenutzt
in dem sich die Kompassnadel
nach dem Erdmagnetfeld ausrichtet. [Bearbeiten]
ein magnetischer Dipol
Magnetische Monopole
Von Paul A
MD
irac stammte die Spekulation
es gäbe magnetische MonopoleD
dass der Nachweis eines einzigen magnetischen Monopols erklären könnte
warum die elektrische Ladung stets nur in ganzzahligen Vielfachen der Elementarladung auftrittT
iese Spekulation hat vor allem den Vorteil
rotz intensiver Bemühungen konnte bisher allerdings die Existenz eines solchen Teilchens nicht nachgewiesen werden. [Bearbeiten]
Magnetismus in Materie
[Bearbeiten]
Magnetisches Moment von Elementarteilchen
}490.447.99(40) cdot 10^{-26}<math> Proton <math>mu_{rm p}<math> <math> 1{
}410.606.71(12) cdot 10^{-26}<math> Neutron <math>mu_{rm N}<math> <math>-0{
}966.236.45(24) cdot 10^{-26}<math> [Bearbeiten]
}284.764.12(80) cdot 10^{-24}<math> Myon <math>mu_{rm mu}<math> <math>-4{
Elementarteilchen besitzen ein jeweils charakteristisches Magnetisches Moment <math>mu<math>. Magnetisches Moment <math>mu<math> einiger Elementarteilchen Elementarteilchen Bezeichnung <math>mu / (rm{JT^{-1}})<math> Elektron <math>mu_{rm e}<math> <math>-9{
Magnetisches Moment von Atomen
und dem im allgemeinen viel schwächeren Kernbeitrag (Kernmoment)
Das magnetische Moment eines Atoms setzt sich zusammen aus dem Beitrag der Elektronenhülle (Hüllenmoment)
das mit dem Bahndrehimpuls der Elektronen verknüpft ist
und das durch den Elektronenspin bestimmte Spinmoment bei
Zum Hüllenmoment tragen das Bahnmoment
Die Summe der magnetischen Momente der Elektronen einer voll gefüllten (Sub-)Schale ergibt jeweils null
die keine teilgefüllten Schalen besitzen
sodass Atome
kein permanentes Hüllenmoment aufweisen
das seiner Entstehung entgegenwirkt (abstoßende Kraft im inhomogenen Magnetfeld)
Im äußeren Magnetfeld wird jedoch ein magnetisches Moment induziert
Atome mit dieser Eigenschaft nennt man diamagnetisch
Atome mit teilgefüllten Schalen weisen hingegen ein permamentes Hüllenmoment auf
Solche Atome heißen paramagnetisch
sondern auch praktisch anwenden (z.B
Auch wenn das Kernmoment sehr klein ist
"Nuclear Magnetic Resonance" = Kernmagnetische Resonanz)
lässt es sich nicht nur nachweisen (NMR
Kernspintomografie). [Bearbeiten]
Magnetismus von Festkörpern
Beim Magnetismus von Festkörpern handelt es sich um ein kooperatives Phänomen
quasifreie Elektronen)
Selbst wenn die Bausteine (Atome
nichtverschwindende magnetische Momente tragen
weisen nur wenige Materialien eine makroskopische Magnetisierung auf
Ionen
aus denen der Festkörper aufgebaut ist
In der Regel sind die elementaren magnetischen Momente so ausgerichtet
dass sie sich gegenseitig kompensieren
Der Grund dafür ist
dass die Valenzelektronen
die die magnetischen Eigenschaften der Atome bestimmen
nun zur chemischen Bindung beitragen
Bei der Verteilung der Elektronen auf die neuen Bindungszustände wird die gegenseitige Orientierung der Elektronen durch die Austauschwechselwirkung bestimmt
Diese ist in der Regel für eine parallele Ausrichtung der magnetischen Momente energetisch ungünstig
Eine Ausnahme davon stellen z.B. die Übergangsmetalle Eisen
Nickel und Kobalt dar
Solche Stoffe nennt man ferromagnetisch (von lat. ferrum
Eisen)
der sog
Ab einer bestimmten Temperatur
Curie-Temperatur (nach Pierre Curie
Nobelpreis Physik 1903)
überwiegt die thermische Energie die Energie der Austauschwechselwirkung
und die ferromagnetische Ordnung wird aufgebrochen
Der Festkörper geht dann in die paramagnetische Phase über
Zu Domänen im Ferromagneten siehe auch Ferromagnetismus
Die ferromagnetische Ordnung ist ein Spezialfall der magnetischen Ordnung
Neben dem ungeordneten Zustand gibt es noch andere Formen der magnetischen Ordnung
darunter Antiferromagnetismus und Spindichtewellen
Eine graphische Darstellung des Austauschintegrals ist durch die Bethe-Slater-Kurve gegeben
antiferromagnetisch oder paramagnetisch sind. [Bearbeiten]
welche Stoffe ferromagnetisch
In dieser graphischen Darstellung kann man erkennen
Elektromagnetismus
wird eine Spannung und gegebenenfalls ein Stromfluss induziert
dann zeigen die Finger die Richtung des entstehenden Magnetfeldes an. Für einen Kreisstrom gilt: Wenn die Finger der rechten Hand in Richtung des Elektronenflusses gekrümmt sind
zeigt der Daumen in Richtung des magnetischen Nordpols. Eine andere Regel hierzu ist die so genannte Rechtsschraubenregel. Messung von magnetischen Feldern ist u.a. mit Hallsonden möglich. In elektrischen Leitern
lässt sich die Richtung des Magnetfelds mit Hilfe der Rechte-Hand-Regel bestimmen: Der Leiter wird so umfasst
die sich durch ein magnetisches Feld bewegen
das folgenden Regeln folgt: Für einen elektrischen Strom
dass der abgespreizte Daumen die konventionelle/technische Stromrichtung (entgegen dem Elektronenfluss) anzeigt
Eine konstante Bewegung von Ladungsträgern bewirkt ein magnetisches Feld
der durch einen Draht fließt
Zeitlich veränderliche Bewegung von Ladungsträgern resultiert in einer differenzialen Veränderung im elektrostatischen und magnetischen Feld ihrer Umgebung
Man spricht von elektromagnetischen Wellen wenn die Frequenz der Veränderung sich in gegebenen Medien ausbreitet
Licht (egal ob sichtbar oder unsichtbar) und Rundfunk sind die bekanntesten Formen dieses Prinzipes
Aber auch in der Metallverarbeitung (Induktionsöfen) und zum Erhitzen von sogar nichtleitenden Substanzen kommt diese Form des Elektromagnetismus zur Anwendung (Mikrowellenherd). [Bearbeiten]
Magnetismus jenseits der Naturwissenschaften
Umgangssprachlich wird der Begriff Magnetismus auch für menschliche Verhaltensweisen gebraucht
Man spricht davon
dass jemand von einer Person oder Sache magnetisch angezogen wird
das Mesmer als Magnetismus animalis bezeichnete
von Mensch zu Mensch übertragbar sei und bei der Hypnose und bestimmten Heilverfahren (Mesmersche Streichungen) eine Rolle spielen sollte
die 1784 von der französischen Akademie der Wissenschaften geprüft und verworfen wurde
Der Arzt Franz Anton Mesmer entwickelte eine Theorie
nach der ein Fluidum
Siehe auch: Durchflutung
Johann Ulrich Wirth
Elementarmagnet [Bearbeiten]
Weblinks
Mineralienatlas (Magnetismus) (http://www.mineralienatlas.de/phpwiki/index.php/Magnetismus) ca:Magnetisme da:Magnetisme en:Magnetism es:Magnetismo ja:�性 nl:Magnetisme pt:Magnetismo ru:Магнетизм sl:Magnetizem sv:Magnetism zh-cn:�
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Magnetismus
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