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Diskussion : Luftangriffe auf Dresden
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Luftangriffe auf Dresden
Stichpunkte
Allgemein
6
_Wirtschaft
_Recht#Luftangriffe auf Dresden
Vorlage:Review Siehe: Wikipedia:Review/Geschichte
_Politik
März Bild nicht gefunden Dresden 1945: Blick auf die Altstadt Die Luftangriffe auf Dresden waren eine Reihe von Fliegerangriffen der Royal Air Force und der United States Air Force auf den Großraum Dresden im Zweiten Weltkrieg
Dabei sind die vier aufeinander folgenden Angriffswellen vom 13. bis 15
Februar 1945 in die Geschichte eingegangen
Sie zerstörten große Teile der Dresdner Innenstadt
töteten einen unbekannte Anzahl von Menschen und trafen industrielle und militärische Infrastruktur
Die Schätzungen über die Zahl der Getöteten gehen weit auseinander und dienen auch ideologischen Absichten
Meist aber gehen Historiker heute von 25.000 bis 40.000 Toten aus. Vor allem vor dem Hintergund der britischen Area Bombing Directive wird bis heute heftig darüber debattiert
ob die Bombardierungen militärisch sinnvoll waren und ob sie als Kriegsverbrechen zu werten sind
Ziele
Folgen und das heutige Gedenken der Luftangriffe auf Dresden
Dieser Artikel beschreibt Ursachen
Verlauf
"Verbergen") 1 Ursachen und Ziele 2 Dresdens Bedeutung im Krieg 2.1 Verkehr 2.2 Industrie 2.3 Militär 2.4 "Verteidigungs"- und "Festungsbereich" 3 Erste Luftangriffe vom August 1944 bis Januar 1945 4 Die Luftangriffe vom 13. bis 15
Ihren weiteren historischen Zusammenhang behandelt der Artikel Luftkrieg. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Februar 1945 5 Weitere Angriffe auf die "Festung" Dresden bis zur Kapitulation 6 Folgen 7 Historische Debatte 7.1 Propaganda 7.2 Ungewisse Zahlen der Getöteten 7.3 Völkerrechtliche Betrachtung 7.4 Augenzeugenberichte und Legenden 8 Gedenken 9 Siehe auch 10 Literatur 11 Weblinks [Bearbeiten]
Ursachen und Ziele
Zu Beginn des Jahres 1945 setzten die Alliierten zur Entscheidungsschlacht im Kampf gegen Hitlerdeutschland an
die Rote Armee war bis Ende Januar an die Oder und Neisse vorgedrungen
Die Westalliierten hatten bereits im November 1944 den Rhein erreicht
versprengte Einheiten der Wehrmacht versuchten die Wiederaufstellungsräume jenseits der noch ungefestigten sowjetischen Frontlinie zu erreichen
die erst im Februar und März auf die für die Schlacht um Berlin notwendige Stärke anwuchs
Aus dem Osten stömten zahllose Flüchtlinge vor allem nach Mitteldeutschland
Planungsschwerpunkt der Armeen der Westalliierten zu diesem Zeitpunkt war das Ruhrgebiet
In diesem Moment des Kräftesammelns waren alliierte Luftangriffe ein entscheidendes Mittel zur Vorbereitung der Niederringung der "Festung Deutschland"
Die Schläge waren neben Militär- und Verkehr- und Verwaltungseinrichtungen sowie Produktionsstätten auch gegen die Moral und den Durchhaltewillen der Bevölkerung und der Organe des Nazistaats gerichtet
Dabei wurden in den letzten Monaten des Krieges zahlreiche große und kleine deutsche Städte in Flächenbombardements angegriffen und teilweise großflächig zerstört
Aufgrund der Überlegenheit der strategischen Bomberflotten der amerikanischen und britischen Alliierten fiel diesen die Hauptlast bei den Angriffen zu
Ab Sommer 1944 waren vom britschen "Bomber Command" Pläne für einen besonders schweren Vernichtungsschlag ("Thunderclap") entwickelt worden
um den Durchhaltewillen der deutschen Bevölkerung endgültig zu brechen
Doch im Januar 1945 errechnete der britische Geheimdienst
dass die Deutschen nochmals bis zu 42 Divisionen an die Ostfront verlegen könnten
Nun wurden die Angriffspläne für die RAF modifiziert
Leipzig und Chemnitz zum vorrangigen militärischen Zielgebiet. Auf der Konferenz von Jalta vom 4. bis 11
Dresden wurde neben Berlin
Februar 1945 vereinbarten die Alliierten auf Drängen der Sowjets weitere westliche Fliegerangriffe
darunter auch die auf Dresden
Diese sollten ein wichtiges Produktions- und Verkehrszentrum hinter der Ostfront funktionsuntüchtig machen und so weitere Truppentransporte verhindern
Zugleich sollten sie Evakuierungen erschweren
die Rote Armee von Gegenangriffen entlasten und so das sowjetische Vorrücken erleichtern. [Bearbeiten]
Dresdens Bedeutung im Krieg
Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs war Dresden mit 642.143 Einwohner die siebtgrößte deutsche Stadt
Ihr Gebiet blieb bis zum August 1944 von Luftangriffen verschont
weil es bis dahin außerhalb der Reichweite alliierter Bomber lag
Im Herbst 1944 war Dresden das letzte unbeschädigte größere deutsche Industrie- und Verwaltungszentrum. [Bearbeiten]
Verkehr
Dresden war drittgrößter Bahnumschlagplatz des Deutschen Reichs und damit einer seiner wichtigsten Verkehrsknotenpunkte
Nürnberg
Prag und Warschau
Hier kreuzten sich die Bahnstrecken nach Berlin
Leipzig
den Böhmischen Bahnhof (Hauptbahnhof) und den Schlesischen Bahnhof (Neustadt) abgewickelt
Der Bahnverkehr der gesamten Großregion Berlin - Leipzig - Dresden wurde 1944 hauptsächlich über den Verschiebebahnhof Friedrichstadt
Zudem versorgte die Bahnstrecke nach Hof und Nürnberg die Industriebetriebe Freitals und Bergbaubetriebe im Erzgebirge über den Kohlebahnhof sowie den Alberthafen und den Güterbahnhof in der Leipziger Vorstadt (Neustadt). [Bearbeiten]
Industrie
Nach Angaben der US Air Force (USAF) waren im Februar 1945 „mindestens 110“ Fabriken und Unternehmen in Dresden ansässig
die „legitime militärische Ziele“ darstellten (siehe auch: totale Kriegswirtschaft)
50.000 Arbeiter habe allein die Rüstungsindustrie beschäftigt
darunter auch Zulieferindustrie für die Flugzeugwerke in Dresden-Klotzsche
Avus und Miag produzierten mit Kriegsgefangenen in Leuben
vor allem Zeiss Ikon im Stadtzentrum und Emil Wünsche in Reick
Militärisch bedeutsam waren nach lokalen Quellen: chemische Industrie in Niedersedlitz
Schaltanlagen - und Apparatebau Gebrüder Bassler Funktechnik von Radio-Mende. Das Sachsenwerk
Stahlbau Kelle & Hildebrandt in Großluga
ebenso wie die Rüstungsfabrik Universelle
die auf dem Gelände des Mühlenwerkes interniert waren
die Waffenfabrik Lehmann
optische Werke
Hersteller von Transformatoren und später Röntgengeräten wie Koch und Sterzel A.G. in Mickten
Auch Zwangsarbeiter aus dem KZ Flossenbürg und anderen Konzentrationslagern mussten in der Industrie arbeiten. [Bearbeiten]
Militär
Dresden war 1944/45 die letzte intakte Garnisonsstadt im Rücken der Ostfront
Schon im 19
Jahrhundert war die Albertstadt als Militärbezirk am nördlichen Stadtrand errichtet worden
Metallverarbeitungsbetriebe mit Gleisanschluss oder einfache Handwerksbetriebe wie Exerzierplätze
und die Heeresoffiziersschule (OSH). Auch in Mickten wurde Kasernen errichtet. Die Reste der Reichswehr von 1918 wurden 1921 in Dresden untergebracht
Kanonenschussbahnen
Sie umfasste weitläufige Kasernenkomplexe mit Versorgungseinrichtungen wie der Heeresbäckerei
Anfang der 30er Jahre begann der Bau des Flughafens in Klotzsche als Ersatz für den Luftschiffhafen im Elbtal
Nach der Machtübernahme der Nazis wurde die Stadt bis 1939 ein weiteres Mal militärisch ausgebaut und wurde Sitz des Wehrbereichskommandos. Das Luftgaukommando IV wurde in Strehlen (Innenstadt) und die Luftwaffenschule in Klotzsche errichtet
Bei Nickern entstand 1939/40 ein weiterer ausgedehnter Kasernenkomplex der Luftwaffe
Zudem standen 1939 etwa 20.000 Mann des IV
Wehrbereichs (Armeekorps) der 6
Armee in Dresden. Im Kriegsverlauf wurden die meisten regulären Truppenteile an die Front verlegt
darunter auch die Flak
Die Kasernen wurden meist mit auszubildenden Ersatztruppen wieder aufgefüllt
Gaststätten und Elbdampfer wurden zu Lazaretten und Lagern umfunktioniert. [Bearbeiten]
Die Garnisonsstadt wurde zu einer Lazarett- und Versorgungsstadt: Auch die bekannten Ballhäuser
"Verteidigungs"- und "Festungsbereich"
dass Panzerfäuste und Granaten selbst von Kindern oder Alten auf kürzester Distanz effektiv gegen Panzer eingesetzt werden konnten
In Stalingrad und später Königsberg lernte die Wehrmacht
Nachrichteneinheiten
Im November 1944 wurden daher auch in Dresden 10 Bataillone des "Volkssturms" rekrutiert und vereidigt: darunter Einheiten zum Schanzenbau
Panzerjagdkommandos
Transportbataillone aus sämtlichen Dresdner LKWs samt Fahrern
Einige davon wurden im Januar an die Ostfront abkommandiert
Der Großteil - etwa 20.000 Mann aus Volkssturm und Hitler-Jugend - blieb jedoch in Dresden kaserniert
konnten aber nach der Versorgung der Wehrmacht
SS und Polizei nicht mehr ausreichend bewaffnet werden und wurden daher zum Stellungsbau eingesetzt
Diese Truppen wurden auch in Schulen wie Heeresoffiziere ausgebildet
Die Nazis erwarteten den Vormarsch der Roten Armee bis an die Elbe und wollten diese von Hamburg bis Prag zur letzten deutschen Verteidigungslinie machen
die der "Volkssturm" verteidigte
Dazu sollten die flussnahen Städte zu "Festungen" ausgebaut werden
Den vorerst geheimen Befehl zur Errichtung des Verteidigungsbereichs Dresden-Riesa gab Generaloberst Heinz Guderian bereits am 1
Dezember 1944
Artilleriestellungen und Minenfelder angelegt werden
Panzergräben
Rund um die Stadt sollten Panzersperren
Schützengräben
Die Behörden in der Stadt wurden dazu dem Befehl des Korpsstab unterstellt. Nach den ersten Luftangriffen häuften sich seit Januar 1945 die Ersatzanfragen von den Fronten
u.a. die Anfrage des Kommandeurs der vor der Stadt kämpfenden 4
Mehrere wurden abgelehnt
Luftwaffe
schlecht ausgerüsteter Flak-Ersatz-Abteilung und Mairne (Tharandt und Ottendorf-Okrilla) bestand
der Waffen-SS
Panzerarmee. So behielt die Garnison Dresden bis zum Mai eine beachtliche Truppenstärke
die vor allem aus der Division 404
Die militärischen Polizeitruppen rückten jedoch im März zur Ostfront. [Bearbeiten]
Erste Luftangriffe vom August 1944 bis Januar 1945
Bild nicht gefunden B-17 Flying-Fortress der USAF Seit März 1944 besaßen die Allierten zunehmend die Lufthoheit über Deutschland und die besetzten Gebiete
Seit Herbst 1944 gab es häufiger Voralarm und Luftalarm in Dresden. Am 24
August 1944 erfolgte ein erster Bombenangriff auf die Industrie in Freital (Mineralölwerk)
das Industriegelände Dresden-Gittersee und Freital-Birgikt
Eine Bombe fiel auf Dresden-Coschütz
Insgesamt starben 241 Menschen
Am 7
Oktober 1944 griffen 30 Bomber der US-Air Force (USAF) mit ca
80 US-Tonnen Sprengbomben als Ersatz für das zunächst angepeilte Brüx den Güter- und Rangierbahnhof Friedrichstadt sowie die Rüstungsfabrik Lehmann an
Einige Bomben fielen auch auf die westliche Altstadt (Seevorstadt)
312 Menschen starben
Am 16
8 US-Tonnen Sprengbomben und 41.6 US-Tonnen Brandbomben tagsüber erneut den Rangierbahnhof Friedrichstadt
Januar 1945 bombardierte die USAF mit 133 Flugzeugen
279
Auch Dresden-Cotta
Dresden-Löbtau und Leutewitz wurden getroffen
Der Angriff forderte 334 Tote
Die Flugabwehr Dresdens war geschwächt
Trotz der Angriffe wurde die Flak im Januar an die Ostfront verlegt
Auf dem Flughafen in Dresden-Klotzsche standen noch 30 Abfangjäger bereit
die allerdings kaum noch Treibstoffreserven hatten. [Bearbeiten]
Die Luftangriffe vom 13. bis 15. Februar 1945
Den Angriffsbefehl gab Arthur Harris
seit 1942 Oberbefehlshaber des britischen "Bomber Command"
Der Wechsel von Nachtangriffen der RAF und Tagesangriffen der USAF war seitdem üblich
Sechs Bomberstaffeln flogen gegen 17:30 von ihren Horsten in Südengland über zwei Routen in das Reichsgebiet ein
Hinter der Westfront flogen einige Begleitjäger andere Routen zur Irreführung der deutschen Luftabwehr. Am Faschingsdienstag
13
Februar 1945 um 21:45 wurde in Dresden Fliegeralarm ausgelöst
Die Menschen begaben sich in die Keller ihrer Häuser oder Wohnblocks
Luftschutzbunker gab es kaum
da die Nazi-Behörden unter Gauleiter Mutschmann den Schutz der Bevölkerung trotz lange bestehender Pläne sträflich vernachlässigt hatten. Die Angriffe begannen bei aufgeklartem wolkenlosen Nachthimmel
zwei Minuten darauf wurden rote Zielmarkierungen auf das gut sichbare Dresdner Fußballstadion nordöstlich des Stadtkerns abgeworfen
Um 22:03 wurde die Innenstadt mit Lichtkaskaden ("Christbäumen") ausgeleuchtet
Von 22:13 Uhr bis 22:28 fielen die ersten Bomben
244 britische Bomber der Pionier-Einheit "Nr
5" zerstörten die Gebäudedächer mit 529 Luftminen und 1800 Spreng- und Brandbomben
insgesamt 900 Tonnen
Sie gingen südwestlich des Zielpunktes in einem 45-Grad-Fächer zwischen der großen Elbschleife im Westen der Stadt
etwa 2
5 km Luftlinie entfernt
dem industriell bebauten "Ostragehege" (heute Messegelände) und dem Hauptbahnhof
nieder
Diese 15 Minuten setzten bereits eine Fläche von etwa drei Vierteln der Dresdner Altstadt in Brand. Um 1:23 Uhr begann die zweite Angriffswelle mit 529 britischen Lancaster-Bombern
Sie warfen insgesamt 650.000 Stabbrandbomben - 1500 Tonnen - über einem Gebiet von Löbtau bis Blasewitz ab und von der Neustadt bis Zschertnitz ab
Die Rauchentwicklung über der Stadt dürfte die Sicht für die Piloten stark behindert haben
sondern ein Bombenteppich zur Zerstörung der Innenstadt
Gezielte Treffer einzelner Gebäude waren jedoch ohnehin nicht beabsichtigt
und beschädigten auch Kliniken wie die Frauenklinik Pfotenhauer Straße und das Diakonissenhaus Neustadt schwer
Die Bomben trafen auch die Elbwiesen und den Großen Garten
wohin viele Dresdner geflüchtet waren
Beide Bombardements betrafen ein Stadtgebiet von etwa 15 Quadratkilometern. Die zweite Angriffswelle verhinderte sofortige Löschaktionen
so dass sich die zahlreichen Einzelfeuer rasch zu einem orkanartigen Feuersturm vereinten
Dieser zerstörte ganze Straßenzüge; in der starken Hitze schmolz Glas und Metall
Menschen verbrannten
starben durch Hitzschlag und Luftdruck oder erstickten in den Luftschutzkellern an Brandgasen
Wer sich ins Freie retten konnte
war auch dort dem Feuersturm und weiteren Bomben ausgesetzt. Aufgrund von Maßnahmen der Nazis nach den ersten Bombenangriffen 1944 hatten viele Keller Mauerdurchbrüche zu Nachbarhäusern
Nach Zeugenberichten konnten so einige Menschen durch die geschlossenen Häuserzeilen in unversehrte Häuser und Stadteile fliehen
Andere fanden danach durch die Gewölbe unterhalb der Altstadt ins Freie der Elbwiesen
Leuben
die in Bunkern und Kellern ausgeharrt hatten oder den Weg durch die Katakomben ins Freie gefunden hatten
Pieschen
Löbtau oder in das Umland. Öffentliche Gebäude wie NSDAP-Stellen
wurden für den Rest ihres Lebens schwer traumatisiert. Viele Menschen flohen in nicht oder kaum bombardierte Stadtteile wie Mockritz
Blasewitz
Gasthöfe und Schulen wurden als Auffangstellen genutzt und zu provisorischen Notaufnahmen umfunktioniert
Viele wurden jedoch auf der Flucht von Brandgasen ereilt und fanden den Tod; Familien wurden im Chaos auseinandergerissen. Überlebende
Allein in den fünf Auffangstellen von Dresden-Plauen wurden bis Mitte März 16.000 Flüchtlinge registriert
Viele der Ausgebombten schickten die Behörden in das Umland. Den Nachtangriffen folgte am 14
Februar um 12:17 Uhr ein Tagesangriff von 311 B-17-Bombern der USAF
Sie warfen bei schlechtem Wetter nach Zielradar nochmals 1800 Sprengbomben und 136.800 Stabbrandbomben ab
Angriffsziele waren diesmal einige Rüstungsbetriebe und der Verschiebebahnhof Friedrichstadt
Getroffen wurden aber auch das dortige Krankenhaus und umliegende Stadtteile
Die Bombardierungen trafen auch jüdische Bürger Dresdens
Ihnen war die Nutzung von Luftschutzräumen untersagt
in die Keller zu flüchten
Dennoch gelang es einigen
Da auch die Gestapozentrale zerstört wurde
musste eine für den 14
Februar 1945 auf dem Platz der schon 1938 zerstörten Synagoge angesetzte Deportation ausfallen
ihren Mördern entkommen: darunter der Literaturwissenschaftler Victor Klemperer
So konnten einige wenige Dresdner Juden
die die Angriffe überlebten
Am 15
Februar um ca
10:15 stürzte die Frauenkirche ein
Um 11:51 folgte ein weiterer Tagesangriff von 210 amerikanischen B17
Bei schlechter Sicht warfen sie 460 Tonnen Bomben verstreut auf das gesamte Gebiet zwischen Meißen und Pirna
zu öffentlichen Plätzen zur Identifizierung gebracht und dort zu Tausenden gestapelt
In den folgenden Tagen wurden die Leichen in der Stadt mit Lastwagen oder Handkarren eingesammelt
Aus Furcht vor Seuchen wurden am 25
Februar 6.865 Leichen auf dem heutigen Altmarkt verbrannt
Bis zum 17
April wurden rund 25.000 Tote begraben
Stadtteile wurden abgeriegelt und von Gauleiter Martin Mutschmann zu „toten Gebieten“ erklärt. [Bearbeiten]
Weitere Angriffe auf die "Festung" Dresden bis zur Kapitulation
Am 2
wichen aber auf das Ersatzziel Dresden aus
März flogen 455 B-17 zunächst die Hydrierwerke Ruhland und Schwarzheide an
Ab 10:27 Uhr fielen 940.3 US-Tonnen Sprengbomben und 140.5 US-Tonnen auf die Bahnanlagen in Friedrichstadt und Neustadt sowie in die angrenzende Bebauung
Werner von Gilsa war nach den Februarangiffen in Dresden eingetroffen und übernahm nun als Nachfolger von Friedrich-Wilhelm Liegmann das Kommando über den Festungsbereich
anschließend in der Albertstadt
Sein Stab befand sich vorerst noch im Taschenbergpalais
Er ließ die Lebensmittellager offen und stellte den Bombenflüchtlingen die Luftwaffensanitätseinheit in Nickern zur Verfügung
diese Taktik aufzugeben
Andere Truppenteile oder gar Durchreisende ließ er abfangen und abkommandieren; Beurlaubte oder gar Leichtverletzte wurden zu neuen Truppen zusammengestellt. Unter den Westalliierten war das nächtliche area bombing in den letzten Kriegsmonaten umstritten: Die US-Militärführung drängte die Briten dazu
Doch die RAF war für Flächenbombardements ausgerüstet und ausgebildet
Am 28
nur um den Terror zu vermehren
der Moment ist da
den Luftkrieg gegen deutsche Städte einzustellen
und distanzierte sich in einem Telegramm vorsichtig davon: „Mir scheint
wo das Bombardieren deutscher Städte
März 1945 erwog Churchill
...überdacht werden sollte
Andernfalls werden wir ein völlig zerstörtes Land kontrollieren...Die Zerstörung von Dresden stellt die Ausführung alliierten Bombardierens von nun an ernsthaft in Frage.“ Doch der Krieg ging weiter: Am 10
April verfügte Gauleiter Mutschmann
dass nun auch die Schüler Stellungen bauen müssten
Auf der Brühlschen Terrasse wurden Geschütze aufgestellt
Die 8
Bomberflotte der USAF flog am 17
April mit 572 Maschinen einen weiteren Angriff. Über den Rangierbahnhöfen der Stadt warf sie 1526.4 US-Tonnen Sprengbomben und 164.5 US-Tonnen Brandbomben ab
auf ein nicht genanntes Industriegebiet wurden weitere 28.0 US-Tonnen Sprengbomben abgeworfen
Erst bei diesem letzten Angriff während des Krieges wurde der Bahnverkehr durch Dresden wirksam unterbrochen
um die letzten Kräfte der Überlebenden zu mobilisieren
Das nationalsozialistische Regime nutzte die verheerenden Angriffe zur Propaganda gegen die Alliierten
und erteilten deshalb für die Elblinie den Befehl "Halten bis zum Letzten!"
Sie hofften
die Anti-Hitler-Koalition könnte im letzten Moment zerfallen
Am 14
April erklärte Mutschmann Dresden offiziell zur "Festung". Luftbilder der USAF bestätigen den weiten Fortschritt der gebauten Verteidigungsanlagen
Am 23
April warf die RAF 40.000 Flugblätter über Dresden ab
Insgesamt wurden zwschen August und April 10 Millionen Flugblätter abgeworfen. Am 5
Mai 1945 war Berlin "gefallen"; Dresden wurde von der Front schon lange umgangen
Nun befahl Gilsa die Räumung der Stadt und löste den "Verteidigungsbereich Dresden" auf
Dennoch kam es zu Kämpfen in der Stadt
Versprengte Gruppen verteidigten sie trotz der Zerstörungen bis zum letzten Kriegstag
dem 8
Mai 1945
Erst am Tag der Kapitulation des Deutschen Reiches nahm die Rote Armee das Stadtgebiet vollständig ein. [Bearbeiten]
Folgen
Dresdens Innenstadt war dicht besiedelt gewesen
Sie bestand hauptsächlich aus Mischgebieten der Gründerzeit
in denen die Industriebetriebe in den Hinterhöfen der Wohnbebauung befanden oder als größere Komplexe direkt an Siedlungen angrenzend errichtet wurden. Die barocke Dresdner Altstadt auf mittelalterlichen Grundriss brannte zu einem großen Teil aus
so dass außer Ruinen nur wenige Gebäude schwer beschädigt erhalten blieben
die östliche Südvorstadt waren weitgehend abgebrannt oder zertrümmert
Die Seevorstadt
Johannstadt
Im Stadtzentrum
Bezirk IV
wurden im März noch 4000 Einwohner festgestellt
Strehlen und Gruna waren vernichtet
Auch die alten Ortskerne und historischen Bauten von Mickten
Friedrichstadt
Hinzu kamen schwere Schäden in Industriegebieten wie Reick
Zschertnitz
der Inneren Neustadt sowie Brände in Prohlis
Plauen
Fabriken und Werkstätten vollständig zerstört
Zwischen Schandauer Straße und Bodenbacher Straße wurden fast 800 Häuser mit rund 7000 Wohnungen
Der nördliche Teil Striesens musste tausende Flüchtlinge aufnehmen. "Leichtere Schäden" (einzelne Häuserzeilen) in den Pieschen
Wasser- und Kraftwerke beschädigt [1] (http://www.dresden.de/index.html?node=5653)
Hechtviertel
aber mit ihnen auch jene Wohngebiete
in Niedersedlitz und der Kasernenstadt Albertstadt; die am dichtesten besiedelte Äußere Neustadt blieb weitgehend verschont. 70% der Dresdner Industriebetriebe waren zerstört und viele Versorgungseinrichtungen wie Gas-
Bis Mai 1945 waren 60.000 bis 75.000 von insgesamt 222.000 Wohnungen mitsamt Hausrat und Kleidung völlig zerstört
weitere 18.000 Wohnungen schwer und 81.000 leicht beschädigt
22 Kliniken
5 Theater
Zerstört wurden ferner 72 Schulen
19 Kirchen
31 Kaufhäuser
50 Banken und Versicherungsgebäude
62 Verwaltungsgebäude. 50% aller Geschäfte wurden ebenso zerstört wie die Fuhrparks vieler Unternehmen
31 große Hotels
Die "Schlussmeldung" des SS- und Polizeiführers Elbe vom 15
die die Produktion mit unbestimmter Menge wieder aufnahmen. Der Schlachthof im Ostragehege nahm den Betrieb am 19
März 1945 nannte noch sechs Betriebe
Februar
die Brotfabrik und Großfleischerei Rosenstraße Ende März behelfsmäßig wieder auf
und selbst Lebensmittelkarten konnten nicht mehr gedruckt werden
Trotz der Öffnung der Nahrungsmitteldepots wurden die Nahrungsmittel bald knapp
Erst Mitte April wurde die Verpflegung der Ausgebombten durch die NS-Volkswohlfahrt eingestellt. "Volksgenossen ohne eigene Kochgelegenheit" wurden auf die gemeinsame Benutzung vorhandener "Kochstellen" verwiesen (Notiz Einsatzbesprechung Bez.verw
10.04.45). Die Bombenangriffe zerstörten viele Gebäude und unersetzliche Kulturdenkmäler aus dem Spätbarock
IV
die Sophienkirche
Darunter waren die Semperoper
das Dresdner Schloss
der Zwinger
die Frauenkirche
Ein Großteil des Kulturerbes des "Florenz an der Elbe" hatte aufgehört zu existieren
Der spätere Wiederaufbau in der DDR ignorierte den früheren Stadtgrundriss und ließ viele Ruinen abreißen (z.B
Große Meißner Straße u.a.) und verstärkte so noch den Eindruck einer fast völligen Zerstörung des Stadtkerns
Sophienkirche
Im Gegensatz zu den Tagesangriffen der USAF zielten die vorherigen Nachtangriffe der RAF nicht direkt auf die Dresdner Rüstungsindustrie
und auch die Angriffe der USAF waren wegen der schlechten Sicht sehr ungenau
Trotzdem wurde die Industrie durch Spreng- und Brandbomben schwer beschädigt oder zerstört
Die meisten Industriebetriebe mussten ihre Produktion einstellen
Sie waren beschädigt oder zerstört
ausgebombt oder konnten die Betriebe nicht erreichen
Ihre Arbeiter waren umgekommen
Wasser und Gas war zusammengebrochen. Der Straßenverkehr war nach dem 13
Die Versorgung mit Elektrizität
Februar zunächst vollständig unmöglich geworden
Die Oberleitung der Straßenbahnen waren zu 75 % zerstört
Straßen verschüttet; das Bauamt zählte 1100 Bombentrichter in den Straßen
Es gab im gesamten Stadtgebiet keine unbeschädigte Elbbrücke mehr
Das verkehrlich wichtige Zentrum war unpassierbar geworden
erreicht werden
Die Arbeitstellen wie Behörden mussten zu Fuß
und meist durch die Trümmerwüste der Altstadt
Der Eisenbahnverkehr wurde nach 2 Wochen behelfsmäßig wieder in Betrieb genommen
Truppentransporte fuhren aber bereits nach wenigen Tagen wieder
da die Fernstrecken durch Dresden bis zum 2
März 1945 nahezu unversehrt geblieben waren
Die NS-Behörden waren arbeitsunfähig
viele Beamte waren geflüchtet oder umgekommen
als Auffangstellen umfunktioniert oder ausgebrannt
Die Stadt war nicht mehr in der Lage
"ihre laufenden Verwaltungsarbeiten durchzuführen"(Mutschmann)
Wegen Personalmangel wurden Beamte aus ganz Sachsen verpflichtet. Arthur Harris schätzte die Wirkung in einem Schreiben vom 29
März 1945 an das Air Ministry so ein: „Dresden war eine Ansammlung von Munitionsfabriken
ein intaktes Verwaltungszentrum und ein Knotenpunkt für Transporte nach Osten
Nun ist es nichts mehr davon." [Bearbeiten]
Historische Debatte
[Bearbeiten]
Propaganda
weil sie von politischen Interessen mitbestimmt wird
Die objektive Betrachtung der Luftangriffe ist bis heute erschwert
aber von deutschen Faschisten provozierte Katastrophe dargestellt: Drei Jahre später beschuldigte er allein die Westmächte der verbrecherischen Bombardierung Dresdens ohne jegliche militärische Notwendigkeit
um die deutsche Kriegsschuld zu relativieren und eine Opferrolle der Deutschen zu behaupten. Der Kalte Krieg und die deutsche Spaltung haben dann eine von ideologischen Vorurteilen unbelastete Erforschung von Ursachen und Wirkungen des Kriegsverlaufs in der Geschichtswissenschaft lange Zeit dominiert. Dresdens erster Nachkriegs-Bürgermeister Walter Weidauer hatte den Angriff 1946 noch als vermeidbare
Schon das Ministerium von Joseph Goebbels benutzte Dresdens Bombardierung
sie hätten der Sowjetunion ein unnötig zerstörtes Ostdeutschland hinterlassen wollen. In diese Ideologisierung wird bis heute auch der Streit um die Opferzahlen hineingezogen. Vor allem Rechtsextremisten und Geschichtsrevisionisten kolportieren aus ähnlichem Kalkül wie die Nazis Zahlen von 200.000 bis zu 600.000 Toten
Seit 1949 unterstellte die DDR-Propaganda den Alliierten entgegen den heute bekannten Tatsachen
um damit ihr Schlagwort vom "Bombenholocaust" zu begründen. [Bearbeiten]
Ungewisse Zahlen der Getöteten
Hohe Schätzungen berufen sich meist auf Aussagen von Zeitzeugen
sowie auf schon früh verbreitete Fehlinformationen: Ein Dokument des Internationalen Roten Kreuzes (ICRC) von 1946 etwa redete von 275.000 Toten
die nicht mehr überprüft werden können
zu denen auch erwiesenermaßen falsche Angaben aus dem Ministerium von Joseph Goebbels gehörten. Der ehemalige Dresdner Generalstabsoffizier Eberhard Matthes
Diese Zahl war kein Ergebnis eigener Nachforschungen
behauptet seit 1992
der damals mit Aufräumarbeiten befasst war
sondern von "Berichten"
bis zum 30
April 1945 seien 3.500 Leichen voll
50.000 teilweise und 168.000 gar nicht identifiziert und dies sei an Adolf Hitler persönlich gemeldet worden
Belegen konnte er diesen mündlichen Bericht nicht
Brockhaus) und Printmedien (Süddeutsche Zeitung
Bertelsmann
Die WELT
Auch populäre Lexika (Britannica
die nicht mehr exakt feststellbar sind
Frankfurter Allgemeine) gaben oft nicht verifizierte Zahlen von 60.000 bis zu 300.000 Toten an. Die großen Unterschiede ergeben sich aus einigen Faktoren
Unbekannt ist zunächst die Einwohnerzahl Dresdens im Februar 1945
Davon hängt die Einschätzung der Siedlungsdichte im Innenstadtbereich und der davon prozentual Getöteten mit ab
Raumnot oder Nahrungsknappheit die Stadt verließen und in das Umland flüchteten
liegt ebenfalls im Dunkeln
in KZs deportiert wurden oder aus Furcht vor Fliegerangriffen
Wieviele Bürger Dresdens an der Front kämpften und starben
jedenfalls unter 600.000 Einwohner hatte
Historiker gehen aber meist davon aus
dass Dresden etwa 10% weniger als vor Kriegsbeginn
Der angesehene Dresdner Historiker Götz Bergander zum Beispiel rechnet mit etwa 570.000 gemeldeten Stadtbürgern
Im November 1945 ergab eine Volkszählung die Einwohnerzahl von 454.249
vornehmlich als Durchreisende aus dem Osten
Dazu kamen damals eine ebenfalls unbekannte Zahl von Flüchtlingen
dass sich im Februar 1945 vorübergehend etwa 200.000 Flüchtlinge zusätzlich im Großraum Dresden aufhielten
die im Februar 1945 evakuiert wurden und über Dresden westwärts flohen. Bergander schätzt
Darunter waren viele Schlesier wie die Bewohner Breslaus
Davon hätten aufgrund des begrenzten Wohnraums höchstens einige 10.000 Platz in der Innenstadt gefunden
Die USAF dagegen hält es für möglich
dass sich bis zu 1 Million Personen am 13. und 14
Februar in Dresden aufgehalten haben könnten
Die historische Forschung hat einige relativ zuverlässige Behörden-Dokumente von damals durchgeführten amtlichen Zählungen entdeckt: In einer polizeilichen "Schlussmeldung" vom März 1945 heißt es: "Bis 10
31
945 früh festgestellt: 18.375 Gefallene
350.000 Obdachlose und langfristig Umquartierte"D
2.212 Schwerverwundete
13.718 Leichtverwundete
ie Gesamtzahl der "Gefallenen" wurde dort "auf etwa 25.000 geschätzt". Am 22M
ärz 1945 erließ der höhere SS- und Polizeiführer Elbe den "Tagesbefehl 47"D
ieser berichtet von über 20.204 geborgenen Toten und schätzt
die an alle Zahlen eine Null anhängteS
dass sich diese Zahl wahrscheinlich auf 25.000 erhöhen werde. - Sehr populär in rechtsextremen Kreisen wurde eine von den Nazis manipulierte Ausgabe dieses Dokuments
ie wurde 1966 in einem Prozess gegen den bekannten und später rechtskräftig verurteilten Holocaustleugner David Irving als Fälschung erwiesenD
ieser hatte sich darauf gestützt
um damit 250.000 Todesopfer behaupten zu könnenE
die bis zum 17A
sich geirrt zu haben. Der "Lagebericht 1404" der Berliner Polizei erschien am selben Tag wie der Tagesbefehl 47 und bestätigt dessen Erstversion: Darin werden 18.375 geborgene Tote gezählt und ihre Gesamtzahl auf 25.000 bis 35.000 geschätzt. Die 1993 im Dresdner Stadtarchiv gefundenen Akten des Bestattungs- und Marstallamtes führen rund 25.000 Tote auf
r musste nun einräumen
pril 1945 beigesetzt wurdenI
n dieser Zahl sind schon viele Opfer der Tagesangriffe am 14. und 15F
ebruar 1945 mit enthalten. Auf dieser Basis schätzen die meisten Historiker heute
dass mindestens etwa 25.000
höchsten 40.000 Menschen durch die Bombenangriffe ihr Leben verlorenD
ie Zahl bleibt jedoch aus mehreren Gründen ungewiss: Bis 1970 fand man bei Bauarbeiten in der Stadt noch weitere ca1
sowie der Anteil davon
lässt sich nur vermuten. Wegen der Kriegssituation wurde eine unbekannte Anzahl von Toten von keinem ihrer Angehörigen gemeldet. Die Zahl der Flüchtlinge
die Dresden damals durchquerten
hat die Stadt Dresden aktuell eine Historikerkommission mit der Überprüfung der bekannten Quellen und weiteren Nachforschungen beauftragtS
.900 Tote. Wieviele nie gefunden
der im Februar im Innenstadtbereich Quartier fand
bleiben ebenfalls ungewiss. Um die Gesamtzahl der Getöteten genauer einschätzen zu können und Geschichtsfälschungen zu begegnen
vollständig verbrannt oder verschüttet wurden
Rolf-Dieter Müller
geleitetW
ie wird vom namhaften Militärhistoriker der Bundeswehr in Potsdam
Thomas Wiedera vom Hannah-Arendt-Institut
Buchautor Götz Bergander
eitere Kommissionsmitglieder sind Wolfgang Fleischer vom Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden
Luftkriegsexperte Horst Boog und Stadtarchiv-Leiter Thomas KüblerD
ie Kommission arbeitet ergebnisoffenD
erzeit rechnet man aber
ausgehend von den Bestattungs-Akten und dokumentierten Leichenfunden
wie bisher mit einer Gesamtzahl von 25.000 bis 35.000 TotenL
etztere Zahl gab damals auch einer der Leiter von acht Bergungstrupps anS
ie wird bisher aus einem Addierungsfehler erklärt und für zu hoch gehalten. Neben den bekannten Primärquellen will die Gruppe künftig aber auch weitere Zeitzeugenberichte und neuere Berechnungen heranziehenD
Dokumente und Stellungnahmen gebeten
die im Herbst umfassend ausgewertet werden sollenS
Quellen
ie Öffentlichkeit wurde bereits um Mithilfe
wenn auch keine völlig präzise Antwort vorlegen. [Bearbeiten]
o will die Expertengruppe bis zum 800-jährigen Stadtjubiläum 2006 eine verlässliche
Völkerrechtliche Betrachtung
Dass die alliierte Luftkriegsstrategie insgesamt dem Völkerrecht widerspräche
vertrat entschieden der britische anglikanische Bischof George Bell schon 2 Jahre vor den Luftangriffen auf Dresden (siehe auch Luftkrieg)
Heute wird das Verhältnis von militärischen und ethischen Aspekten des Luftkriegs breit diskutiert
und dem amerikanischen Schriftsteller Kurt Vonnegut
britischer Kriegsberichterstatter
Dazu trugen auch Erlebnisberichte bei von Autoren wie Alexander McKee
Er überlebte die Angriffe als junger Mann und verarbeitete seine Erinnerungen in dem Roman "Slaughterhouse Five"
Jörg Friedrich hat mit seinem Buch "Der Brand" 2002 über den Luftkrieg erstmals den Blickwinkel der Betroffenen in den Vordergrund gerückt
Für ihn waren die Bombardierungen vieler deutscher Städte nicht erst seit den letzten Kriegsmonaten militärisch sinnlos und zielten bewusst auf Massenvernichtung
nach dem Völkerrecht als Kriegsverbrechen zu werten und zu verfolgen gewesen
aber verbreitete Meinung
so die umstrittene
Dies wäre
Friedrich löste damit eine neue
bis heute anhaltende Debatte über den Luftkrieg in Großbritannien und Deutschland aus
dass sein Sprachstil und seine Metaphorik eine ahistorische Gleichsetzung der alliierten Bombenangriffe mit den nationalsozialistischen Massenmorden nahelegten
Andere Historiker werfen ihm vor
die weniger dem Industriestandort als einer dicht besiedelten Innenstadt gegolten hätten
Darum berufen sich auch Revisionisten gern auf sein Buch. Die Luftangriffe auf Dresden gelten oft als Paradebeispiel für eine verfehlte und völkerrechtswidrige Kriegsführung
sein Hauptziel
erreicht hat oder eher das Gegenteil bewirkte. Offener als früher wird heute gefragt
und den Abwurf von Millionen von Flugblättern
Intensität
Umfang und nicht kriegswichtige Ziele der Gegenangriffe lassen Historiker heute verstärkt fragen
ob das moral bombing
ob der alliierte Luftkrieg in den letzten Kriegsmonaten überhaupt noch primär militärische Zwecke verfolgte oder aber nur noch die Bevölkerung treffen und dezimieren sollte
den Zusammenhalt zwischen Volk und Führung zu schwächen und die Kampfmoral der Deutschen zu brechen
der nächtliche Abwurf von Brandbomben auf die Altstadt und eine angebliche militärische Schutzlosigkeit Dresdens angeführt
die Abwurfstellen der Zielmarkierungen
Als Indizien dafür werden die Pläne für einen Vernichtungsschlag
wäre ein anderes Vorgehen nötig gewesen
wird in Frage gestellt: Denn um die Fabriken
Ob hier tatsächlich die militärische Infrastruktur getroffen werden sollte
den Flughafen und Kasernen im Norden der Stadt zu treffen
Punktgenaue Bombenabwürfe waren damals wegen fehlender Zielradartechnik und Wetterabhängigkeit noch erschwert
Der Brite Frederick Taylor hat demgegenüber 2004 umfangreiches Material vorgelegt
dass erneut die kriegswirtschaftliche Bedeutung der Industrie Dresdens
die Pläne der Deutschen an der Ostfront und Absprachen der Alliierten mit den Sowjets belegt
so dass die Briten damals nur noch die Bomber als Offensivwaffe einsetzen konnten
dass die Deutschen den Luftkrieg eröffnet und rücksichtslos geführt hatten
Er betont
Er spricht den Angriffen damit eine militärische Rationalität zu
ohne auszuschließen
dass sie völkerrechtswidrig gewesen sein könnten
Götz Bergander
hat 1977 eine sorgfältige und umfassende Analyse aller zugänglichen Daten dazu vorgelegt
Zeitzeuge und Historiker
die er 1994 nach neuestem Forschungsstand aktualisierte und die heute auch eine Grundlage für den Forschungsauftrag der Dresdner Historikerkommission bildet. [Bearbeiten]
Augenzeugenberichte und Legenden
Vor allem Helmut Schnatz hat im Anschluss an Bergander einige der immer wieder vertretenen "Legenden" der Luftangriffe auf Dresden aufzuklären versucht
dabei sei auch Phosphor "abgeregnet" worden
Seine Veröffentlichung rief jedoch in Dresden selbst starke Empörung hervor und wird von Dresdner Buchhandlungen boykottiert. Als widerlegt kann laut Schnatz die lange überlieferte These gelten
Phosphorkautschuk wurde allenfalls als Brandbeschleuniger in Bombenkanistern verwendet. Weniger offensichtlich ist die immer wieder vertretene These von Tieffliegerangriffen auf Flüchtlinge bei den Tagesangriffen am 14. und 15
Februar
die berichten
Es gibt viele Augenzeugen
sie seien auf der Flucht auf den Elbwiesen
im Großen Garten oder auf Ausfallstraßen von Tieffliegern angegriffen worden
dass es solche Angriffe gegeben habe
Die RAF wie die USAF bestreitet
Die Interpretation und Wertung dieser Augenzeugenberichte bleibt daher umstritten. Außer diesen Augenzeugenberichten wurden bislang noch keine Beweise für gezielte Tieffliegerangriffe auf Flüchtende
weder Befehle noch Pilotenaussagen
Auch die unzuverlässigen Aufzeichnungen
im Luftraum Dresden nicht einzugreifen
Meldungen oder Totenscheine der Nazis geben keine Auskunft über Todesursachen. Laut Schnatz [2] (http://www.historicum.net/themen/bombenkrieg/themen/dresden.html#17) habe es für die Eigth Air Force den expliziten Befehl gegeben
Ansonsten hatten die Begleitjäger häufig die Anweisung
beim Ausbleiben eines Luftkampfes Bodenziele anzugreifen
Dies ist jedoch nicht während einer Bombardierung möglich
um die Verkehrswege zu unterbrechen
den Verkehr in der Umgebung Dresdens zu beschießen
die amerikanischen Mustangs hätten den Befehl gehabt
Die RAF erwähnt ([3] (http://www.raf.mod.uk/bombercommand/dresden.html))
und es ist ganz natürlich und psychologisch verständlich
ging ihrer Herkunft nach und kam zu dem Ergebnis: "Mit großer Wahrscheinlichkeit waren es amerikanische Begleitjäger
ihm folgend Schnatz und Taylor
die deutsche Jäger verfolgten; Luftkämpfe verlagerten sich oft aus größeren Höhen in Bodennähe
Bergander
kann man annehmen
dass sie auch dieses Gerücht lancierten
daß Menschen im Freien Maschinengewehrsalven als auf sich abgefeuert erleben". Da die Nazis häufig Berichte zu Propagandazwecken fälschten und veröffentlichten
und Luftkämpfe mit deutschen Verlusten sind im Raum Dresden - Chemnitz zweifelsfrei nachweisbar...Bei einer Verfolgungsjagd in Bodennähe können Geschossgarben auch im Boden einschlagen
Sie machten wahrscheinlich aus dem subjektiven Empfinden der traumatisierten Bombenflüchtlinge die offizielle Nachricht eines Kriegsverbrechens
um nach dem absehbaren Zusammenbruch des Regimes besser dazustehen (siehe auch: Falsche Erinnerung). [Bearbeiten]
Gedenken
Großbritannien und den USA wiederaufgebaut
Bild nicht gefunden Die Dresdner Frauenkirche wurde mit Spendengeldern aus ganz Deutschland
Sie ist Mitglied der Nagelkreuz-Gemeinden
Jedes Jahr am 13
Februar finden Gedenkveranstaltungen in Dresden statt
Am ersten Jahrestag der Zerstörung gegen 22:00 kletterten 2 Schuljungen auf den Turm der Kreuzkirche und läuteten die Glocken
Seit dem läuten an diesem Tag um 21:45 - dem Zeitpunkt des damaligen Fliegeralarms - alle Dresdner Kirchenglocken
1995
zum 50
wurde eine Glockensinfonie unter Einbezug aller Dresdner Glocken gespielt. Bereits 1956 begann die Partnerschaft zwischen Dresden und dem britischen Coventry
Jahrestag der Angriffe
das im Zweiten Weltkrieg seinerseits schwer von deutscher Flächenbombardierung betroffen war
um unter dem Motto "Brücken bauen - Versöhnung leben" ein Zeichen gegen Krieg und Hass zu setzen
2002 trafen Gäste aus Coventry mit Dresdner Partnern zusammen
Die Begegnung fand an der Baustelle der Dresdner Frauenkirche statt
deren Wiederaufbau seit 1990 in Angriff genommen worden war
die Jahrestage der Bombardierung für Zusammenkünfte und revisionistische Propaganda zu nutzen
Sie ist inzwischen mit Hilfe von intensiven Spendensammlungen vor allem britischer und deutscher Fördervereine vollständig wiedererbaut und zum Mittelpunkt der Versöhnungsarbeit geworden. Zugleich versuchen seit Jahren alte und neue Rechtsextreme
Die Teilnehmerzahl der von der Jungen Landsmannschaft Ostpreußen (JLO) veranstalteten Demonstration steigt stetig
Der Termin etablierte sich als eine der größten regelmäßigen bundesweiten Veranstaltungen mit internationaler Beteiligung von Neonazis
die Holger Apfel (NPD) dann übernahm. Der dort propagierte Begriff "Bombenholocaust" soll den Holocaust relativieren und die Kriegführung der alliierten Kriegsgegner Deutschlands insgesamt als Verbrechen darstellen
um ihnen die eigentliche Kriegsschuld anzulasten und die des nationalsozialistischen Deutschland zu verringern oder zu leugnen
Ministerpräsident Georg Milbradt (CDU) lehnte darum für 2005 eine Schirmherrschaft ab
Dazu wird die geplante und durchgeführte Massenvernichtung in Dresden aus ihrem historischen Kontext gelöst und propagandistisch zur einseitigen Anklage verwendet
besonders den USA
besondere Unmenschlichkeit und Grausamkeit und vergleicht deutsche Kriegsverbrechen damit
Man attestiert den früheren Kriegsgegnern
um diese so nachträglich zu rechtfertigen
Diese Ideologisierung findet man aber nicht nur bei der NPD
sondern auch weit darüberhinaus. Dem versuchen einige Gruppen aus der autonomen und "antideutschen" Szene entgegenzutreten
"Keine Träne für Dresden" oder "Bomber-Harris do it again" lehnen sie ihrerseits eine Versöhnung zwischen den ehemaligen Feindvölkern ab
Mit Parolen wie "Deutsche Täter sind keine Opfer"
dass mit der "Enttabuisierung" der deutschen Kriegsopfer eine fortschreitende Rehabilitierung nazistischer Einstellungen einhergeht
feiern sie aus Protest dagegen die Bombardierung Dresdens als notwendigen Teil der militärischen Niederschlagung des nationalsozialistischen Deutschlands. Die Stadt Dresden erlässt deshalb seit Jahren ein Demonstrationsverbot rund um die Frauenkirche
Da sie fürchten
Sie belässt es aber nicht dabei
sondern versucht die Initiative zur Gestaltung des Erinnerungsdatums mit eigenen Veranstaltungen wiederzugewinnen
Eine wichtige Rolle spielen dabei die Städtepartnerschaft mit Coventry und die kirchliche Versöhnungsarbeit
Diese ging unmittelbar nach Kriegsende von der anglikanischen Gemeinde Coventrys aus
Das "Cross of Nails" aus den Trümmern der am 14
November 1940 zerstörten Kathedrale wurde seither zum berühmten Symbol einer internationalen Gemeinschaft
die heute in Hunderten von Bombardierungen betroffenen Städten der Welt existiert
Seit dem 13
in keiner Weise angezweifelt oder relativiert werden kann
dass die deutsche Kriegsschuld mit Kriegsverbrechen anderer nicht aufgewogen
Februar 2005 gehört die Frauenkirche Dresden dazu. Diese Kontakte wollen heute über nationale Grenzen hinweg Verständnis dafür wecken
das für sie die Versöhnung die einzige Option für eine friedliche Zukunft darstellt
Die große Mehrheit der Dresdner will mit dem gemeinsamen Gedenken an alle Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft zeigen
Dresdens Schicksal wird hier in die lange Liste der durch Kriege zerstörten Städte eingereiht
So stand Dresden auf dem städtischen Plakat zum 60
Jahrestag der Luftangriffe vom 13
Hiroshima
Grosny und Bagdad. [Bearbeiten]
Sarajevo
Hamburg
Februar 1945 zwischen Guernica
Coventry
Warschau
Leningrad
Monrovia
Siehe auch
Bombenkrieg Luftmine Sprengbombe Operation Gomorrha (Luftangriff auf Hamburg) Massenvernichtungswaffe Revisionismus Antiamerikanismus [Bearbeiten]
Literatur
Zerstörung
Historische Monographien: Götz Bergander: "Dresden im Luftkrieg - Vorgeschichte
Folgen"
Dienstag
Würzburg
2. erweiterte Auflage 1998. (Sonderausgabe) Frederick Taylor (Historiker): "Dresden
13
Februar 1945
August 1989 bis April 1990
Militärische Logik oder blanker Terror?" München 2004. Matthias Neutzner (Hrsg.): "Ausstellung Lebenszeichen - Dresden im Luftkrieg 1944/45." Dokumentation der Ausstellung
Dresden 1991. Jörg Friedrich
"Der Brand
München 2002
Ullstein-Heine-List
ISBN 3548604323 Herrmann Rahne: Die "Festung Dresden" von 1945
Deutschland im Bombenkrieg 1940-1945"
Nr
In: Dresdner Geschichtsverein
Dresdner Hefte - Beiträge zur Kulturgeschichte
ISSN 08632138
ISBN 3910055273
41
Matthias Neuntzer: "Wozu leben wir nun noch?..."
Dresdner Hefte - Beiträge zur Kulturgeschichte
Nr
In: Dresdner Geschichtsverein
41: Dresden: Das Jahr 1945
ISBN 3910055273
ISSN 08632138
Nr
Dresdner Hefte - Beiträge zur Kulturgeschichte
Dresdner Geschichtsverein
61: Industriestadt Dresden? ISBN 3910055532
ISSN 08632183
Dresdner Hefte - Beiträge zur Kulturgeschichte
Dresdner Geschichtsverein
Nr
53: Dresden als Garnisonsstadt
2 Bände
ISBN 3910055435
ISSN 08632138. Romane und Erlebnisberichte: Victor Klemperer: "Ich will Zeugnis ablegen bis zum Letzten." Tagebücher 1933- 1945
New York
Aufbau Verlag November 1995
ISBN 0440180295 Alexander McKee: "The Devil's Tinderbox: Dresden 1945"
Dell Verlag
März 1985
ISBN 3351023405 Kurt Vonnegut jr.: "Slaughterhouse Five"
Februar 2000
ISBN 0285635476 Henny Brenner (geborene Wolf): "Das Lied ist aus
Souvenir Press Ltd
1955. Die Welt
ISBN 385842398-X Aufsätze und aktuelle Artikel: Deutschland heute (herausgegeben vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung)
Ausgabe vom 12
Ein jüdisches Schicksal in Dresden." Pendo Verlag
Wiesbaden
Februar 1995 DER SPIEGEL online vom 10
Februar 2005: "Bilder der Zerstörung
Dresdens Apokalypse." Von Markus Becker und Jule Lutteroth. (Neu freigegebene Luftbilder der Royal Air Force unmittelbar nach den Angriffen sowie ein Artikel
00.html) Lausitzer Rundschau online 18
340800
1518
der die Entwicklung der Methode des Feuersturms erklärt). [4] (http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0
798555.html?fCMS=423ee7944e4bfbfc63597f29e07a3139) ZDF online 6
Januar 2005: "Kontroverse um Zahl der Dresdner Bombenopfer." (Artikel zum Vorgehen der Historikerkommission)[5] (http://www.lr-online.de/regionen/sachsen/art1047
00.html) Sächsische Zeitung vom 12
1872
1017534
Februar 2005: "Der Feuersturm". [6] (http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/30/0
Februar 2005: Der Ablauf der Angriffe Frankfurter Rundschau 12
Februar 2005: "Die Gewaltschraube des Krieges"
Von Stephan Reinhardt. (Rezension des Buches von Frederick Taylor
in: historicum.net [25.1.2004]
s.o.) [7] (http://www.fr-aktuell.de/ressorts/kultur_und_medien/das_politische_buch/?cnt=629554) Helmut Schnatz: "Luftkriegslegenden in Dresden"
in: historicum.net (17.12.2003) ([8] (http://www.bombenkrieg.historicum.net/themen/dresden.html)) Gilad Margalit: "Dresden und die Erinnerungspolitik in der DDR"
aber belegt mit Mythen um die Luftangriffe befasst.) [10] (http://www.isf-freiburg.org/beitraege/Blumentritt_Dresden.htm) [Bearbeiten]
der sich kritisch
[9] (http://www.bombenkrieg.historicum.net/themen/ddr.html) Martin Blumentritt: "Keine Träne für Dresden. Über die Dresden-Mythen." (Vortrag
Weblinks
"Dresden als militärisches Ziel": USAF-Analyse der Angriffe vom 14. und 15
Februar (http://www.airforcehistory.hq.af.mil/PopTopics/dresden.htm) Beschreibung der Angriffe der RAF (http://www.raf.mod.uk/bombercommand/dresden.html) Deutsches Historisches Museum: Bombardierung von Dresden (http://www.dhm.de/lemo/html/wk2/kriegsverlauf/dresden/) Sachsen im Bombenkrieg: Ausstellung des Militärhistorischen Museums in Dresden (http://www.mgfa.de/html/museen_dresden.php?PHPSESSID=678ecc159cb1b4afa9d177580779e76b)
1518
mit Beiträgen zur Stadtgeschichte (http://www.dresden.de) Geschichte der Dresdner Stadtteile (http://www.dresdner-stadtteile.de/index.html) Der Spiegel: "Die dubioseste Form der Kriegsführung" - Interview mit Frederick Taylor (http://www.spiegel.de/panorama/0
Homepage der Landeshauptstadt Dresden
341527
341565
00.html) Wiederaufbau der Frauenkirche Dresden (http://www.frauenkirche-dresden.org/Zum) Über die Versöhnungsarbeit der Internationalen Nagelkreuzgemeinschaft (http://www.nagelkreuzgemeinschaft.de/download/Faltblatt.pdf) Der Spiegel: Aufmarsch der Rechtsextremisten (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0
00.html) Der Spiegel: Verlauf des 60
1518
Jahrestags der Angriffe in Dresden (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0
13
341590
1518
00.html) MDR: "Dresden
Dienstag
Februar 1945" - Interview mit Frederick Taylor (http://www.mdr.de/kultur/literatur/1784708.html) Zeitzeuge zum Feuersturm am 13
Februar 1945 (http://www.timewitnesses.org/german/%7Elothar.html) Zeitzeugin zum Tagesangriff vom 14
Februar 1945 (http://www.timewitnesses.org/english/%7Eangela2.html) en:Bombing of Dresden in World War II he:הפצצת דרזדן sl:Bombardiranje Dresdna
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Luftangriffe auf Dresden
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