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Diskussion : Lorentz-Transformation und Minkowski-Raum
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Lorentz-Transformation und Minkowski-Raum
Stichpunkte
Allgemein
"Verbergen") 1 Die Lorentz-Transformation 2 Die entscheidenden Substitutionen 3 Die Lorentz-Transformation als Transformation zwischen einem rechtwinkligen und einem schiefwinkligen Koordinatensystem 4 Der Minkowski-Raum 5 Die Metrik des Minkowski-Raumes 6 Abbildung einer pseudo-euklidischen Ebene in eine euklidische 7 Warum verschwindet bei der Drehung die X'-Achse nicht aus unserem Erfahrungsraum? 8 Weblinks [Bearbeiten]
Dieser Artikel beschreibt den gedanklichen Weg von der Lorentz-Transformation zum Minkowski-Raum und behandelt damit Grundlagen der speziellen Relativitätstheorie
Einsteins Theorie der flachen Raumzeit. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Die Lorentz-Transformation
d.h. unabhängig von der Relativgeschwindigkeit des Beobachters zur Strahlenquelle
Im Sinne von Albert Einsteins spezieller Relativitätstheorie ist die Ausbreitungsgeschwindigkeit elektromagnetischer Wellen (und insbesondere des Lichts) im Vakuum konstant
Damit verliert die klassische Galilei-Transformation ihre Gültigkeit und muss durch neue Überlegungen ersetzt werden
y
z) zur Zeit t irgendein Ereignis (von der Dauer null) statt
In einem Bezugssystem S finde in einem Punkt P (x
y
t) als die "Koordinaten" des Ereignisses E bezeichnen. (Ein zeitlich andauernder Vorgang kann durch zwei Ereignisse - seinen Beginn und sein Ende - eingegrenzt werden.) Ein anderes Bezugssystem S' bewege sich (wie üblich) relativ zu S mit der Geschwindigkeit v in Richtung der (gemeinsamen) positiven X-Achsen
Man kann dann (x
z
y'
Im Bezugssystem S' habe der Punkt P die Koordinaten (x'
dann sind seine Koordinaten in S konstant; in S' dagegen verändert sich wegen der Bewegung von S' seine x'-Koordinate
und umgekehrt (Beispiel: Das Schließen einer Abteiltür im vorüberfahrenden Zug)
und der Zeitpunkt des Ereignisses sei t'. Ist das Ereignis bzw. der Vorgang im System S ortsfest (Beispiel: Das Schließen einer Bahnschranke in S)
z')
von der das Signal ausgeht
die in beiden Systemen ortsfest sind
in dem einen oder in dem anderen Bezugssystem befestigt ist
Es sind aber auch Ereignisse denkbar
so z.B. der Start eines Lichtsignals an einem bestimmten Punkt P
ob die Lampe
wobei es nach der Relativitätstheorie gleichgültig ist
In einem solchen Fall spaltet sich der Punkt P gleichsam in zwei Punkte P und P' auf
wobei P in S und P' in S' ortsfest ist. (Gerade dieser Fall wird oft zu wenig beachtet
wenn Anfänger sich mit den Grundlagen der Speziellen Relativitätstheorie vertraut machen wollen.) Die Umrechnung der Koordinaten eines Ereignisses von einem Bezugssystem auf das andere regelt die Lorentz-Transformation
t und t'. [Bearbeiten]
lauten ihre Gleichungen: <math> begin{matrix} x' = frac{x - v t}{sqrt{1-frac{v^2}{c^2}}}; & y' = y; & z' = z; & t' = frac{t-frac{v x}{c^2}}{sqrt{1-frac{v^2}{c^2}}} \ \ x = frac{x' + v t'}{sqrt{1-frac{v^2}{c^2}}}; & y = y'; & z = z'; & t = frac{t'+frac{vx'}{c^2}}{sqrt{1-frac{v^2}{c^2}}} end{matrix} <math> Im Folgenden beschränke ich mich auf die Gleichungen für x
Unter der üblichen Annahme
dass zur Zeit t = t' = 0 die Ursprünge O und O' der Bezugssysteme zusammenfallen
x'
Die entscheidenden Substitutionen
nämlich die Strecken
so werden die Gleichungen der Lorentz-Transformation symmetrisch hinsichtlich der Variablen x und w bzw. x' und w': <math> begin{matrix} x' = frac{x-frac{v}{c} w}{sqrt{1-frac{v^2}{c^2}}}; & w' = frac{w-frac{v}{c} x}{sqrt{1-frac{v^2}{c^2}}}\ \ x = frac{x'+frac{v}{c}w'}{sqrt{1-frac{v^2}{c^2}}}; & w = frac{w'+frac{v}{c}x'}{sqrt{1-frac{v^2}{c^2}}} end{matrix} <math> Man beachte
die das Licht in der Zeit t bzw. t' zurücklegt
sondern Strecken darstellen
Führt man durch die Substitutionen w = c t und w' = c t' die neuen Variablen w und w' ein
dass die Variablen w und w' nicht mehr Zeiten
In ihrer neuen Form besitzt die Lorentz-Transformation neben der soeben genannten Symmetrie weitere wichtige Eigenschaften. [Bearbeiten]
Die Lorentz-Transformation als Transformation zwischen einem rechtwinkligen und einem schiefwinkligen Koordinatensystem
dass die Gleichungen der Lorentz-Transformation unter zwei Bedingungen identisch sind mit den aus der Analytischen Geometrie bekannten Transformationsgleichungen zwischen einem rechtwinkligen und einem schiefwinkligen Koordinatensystem
dessen Achsen um den gleichen Winkel φ in entgegengesetzten Richtungen gedreht sind. (Ich beschränke mich dabei auf die Transformationsgleichungen für lediglich eine Richtung
nämlich von x' nach x und von t' nach t.) Abbildung 1 <math> x = x' cosvarphi + y' sinvarphi <math> <math> x = frac{x'+frac{v}{c}w'}{sqrt{1-frac{v^2}{c^2}}} <math> <math> y = x' sinvarphi + y' cosvarphi <math> <math> w = frac{w'+frac{v}{c}x'}{sqrt{1-frac{v^2}{c^2}}} <math> Die Bedingungen für die Identität der Gleichungen lauten: Für den Drehwinkel φ muss gelten: tan φ = v/c Die Einheitsstrecken e' auf den gedrehten Achsen sind länger als die Einheitsstrecken e auf den rechtwinkligen Achsen
Es lässt sich zeigen
und zwar muss gelten: <math> e' = frac{e}{sqrt{cos 2varphi}} <math> Unter Berücksichtigung dieser Bedingungen lässt sich die Identität der entsprechenden Gleichungen beweisen
Die beiden rechts gezeichneten Systeme S(X
W') können bei Bedarf jederzeit um eine Y- bzw
W) und S'(X'
Y'-Achse ergänzt werden
wodurch zwei dreidimensionale Systeme entstehen
Dagegen ist die Ergänzung durch die Z/Z'-Achsen zu einem vierdimensionalen Raum zwar denkbar und mathematisch handhabbar
weil die von uns wahrnehmbare Realität und unser Vorstellungsvermögen auf drei Dimensionen beschränkt sind. [Bearbeiten]
aber sie ist nicht vorstellbar und auch zeichnerisch nicht durchführbar
Der Minkowski-Raum
Der soeben beschriebene vierdimensionale Raum heißt Minkowski-Raum
dass man auf die Dimension Z bzw. die Dimensionen Z und Y verzichtet. Hermann Minkowski selbst hat diesen Raum schlicht als "die Welt" bezeichnet
weil er ihn für eine adäquate (wenngleich abstrakte) Darstellung der Realität hielt
Derselbe Name wird aber auch für die drei- bzw. zweidimensionalen Ausschnitte aus dem vierdimensionalen Minkowski-Raum benutzt
die dadurch entstehen
Diese "Welt" sollte nach Minkowski an die Stelle des absoluten Raumes und der absoluten Zeit Newtons treten
substanziellen Erweiterung der zunächst lediglich formalen Relativitätstheorie Albert Einsteins
Dieser kühne Gedanke führte zu einer wesentlichen
das im Punkt P(x
w) im Minkowski-Raum darzustellen
wovon die letzte Koordinate w = c t proportional der Zeit t ist
durch einen Punkt E(x
z
w
y
die dem entsprechenden Punkt zukommt. Durch diese Vierdimensionalität ist es möglich
Jeder Punkt des vollständigen Minkowski-Raumes hat vier räumliche Koordinaten x
z
z) des dreidimensionalen Raumes unserer Erfahrung (unseres "Erfahrungsraumes") zur Zeit t stattfindet
y
y
den Ort eines Ereignisses E
Ein solcher Punkt E heißt Ereignispunkt. (Er wird oft auch kurz aber ungenau als Ereignis bezeichnet
Ein Ereignispunkt ist lediglich der Ort eines Ereignisses im Minkowski-Raum
nicht das Ereignis selbst.) Ursprünglich ist die Lorentz-Transformation die Gesamtheit der relativistischen Transformationsgleichungen für den Übergang von einem Bezugssystem zu einem relativ dazu bewegten zweiten Bezugssystem
Nach dem oben Gesagten aber kann die Lorentz-Transformation auch aufgefasst werden als die Gesamtheit der Transformationsgleichungen für den Übergang von einem rechtwinkligen zu einem schiefwinkligen Koordinatensystem im Minkowski-Raum und umgekehrt
Das bedeutet: Der Übergang von einem Bezugssystem im dreidimensionalen Erfahrungsraum zu einem relativ dazu bewegten Bezugssystem ist gleichwertig mit dem Übergang von einem rechtwinkligen zu einem schiefwinkligen Koordinatensystem im vierdimensionalen Minkowski-Raum
Die beiden Systeme S und S' sind keine üblichen Koordinatensysteme (sondern eben "Bezugssysteme")
da ihre X/X'-Achsen sich im Laufe der Zeit mit Lichtgeschwindigkeit auf der W- bzw
W'-Achse nach oben (bzw. schräg oben) bewegen
Y- und Z-Achsen auf der jeweiligen W-Achse entlang gleiten
wobei die Nullpunkte 0 und 0' der X-
Dies erklärt sich daraus
dass die W-Koordinate des Nullpunkts im Laufe der Zeit ständig wächt: w = c t
dass die X-Achse und die X'-Achse nicht mehr zusammenfallen - obwohl sie doch im Erfahrungsraum aufeinander liegen - wird uns später noch beschäftigen
Dabei bewegt sich - wie im dreidimensionalen Erfahrungsraum - der Nullpunkt der X'-Achse mit der Geschwindigkeit v auf der X-Achse nach rechts. Welche Bedeutung und welche Konsequenzen die bemerkenswerte Tatsache hat
z) und (x'
Als Folge der unterschiedlichen Bewegungen von 0 und 0' bleiben die drei Koordinaten (x
y
y'
z') irgendeines Ereignispunktes E im Minkowski-Raum im Laufe der Zeit unverändert
erübrigt sich also: alle Ereignisse sind im Minkowski-Raum in allen Bezugssystemen ortsfest
Die Frage
in welchem Bezugssystem das Ereignis "ortsfest" ist
Die Darstellung der Bezugssysteme im Minkowski-Raum entspricht also auch in dieser Hinsicht dem grundlegenden Relativitätsprinzip: Alle Bezugssysteme sind gleichwertig
Der Minkowski-Raum erlaubt es
den optischen Doppler-Effekt und sogar das relativistische Additionstheorem für Geschwindigkeiten. (Die Relativität der Masse und die Trägheit der Energie allerdings entziehen sich einer solchen Veranschaulichung.) Mit Hilfe der Transformation auf ein schiefwinkliges Koordinatensystem können alle die genannten Effekte also veranschaulicht und halbwegs plausibel gemacht werden
die grundlegenden Aussagen der Speziellen Relativitätstheorie anschaulich zu machen: die Relativität der Gleichzeitigkeit und die Relativität der Länge
sie können jedoch nicht kausal erklärt werden
woher es kommt
dass sich Zeitintervalle und Strecken in der beschriebenen Weise verhalten und warum der eine der beiden Zwillinge beim so genannten "Zwillingsparadoxon" (das kein Paradoxon ist) langsamer altert als der andere
Das heißt: Die Transformation liefert keine Begründung für diese Effekte; sie beantwortet nicht die Frage
Mit dieser Frage befasst sich das nächste Kapitel. [Bearbeiten]
Die Metrik des Minkowski-Raumes
In der klassischen Physik (und nach dem "gesunden Menschenverstand") ist das Weltall ein dreidimensionaler euklidischer Raum
in dem die "absolute Zeit" unabhängig von jedem äußeren Einfluss abläuft (Isaac Newton)
Diese Vorstellung von Raum und Zeit ist durch die Spezielle Relativitätstheorie hinfällig geworden. Die Spezielle Relativitätstheorie in ihrer ursprünglichen Form bietet jedoch keinen Ersatz für diese Vorstellung an
Sie hat die Fragen nicht beantwortet
Strecken und sogar Massen von der Geschwindigkeit des Beobachters abhängig sind und die Zeit umso langsamer vergeht
sondern die der Relativitätstheorie gelten
wie wir uns nunmehr Raum und Zeit zu denken haben und wie die Struktur des Weltalls beschaffen sein muss
je schneller man im Weltall umherreist
wenn in ihm nicht die Gesetze der klassischen Physik
wenn Zeitintervalle
während Albert Einstein bereits über eine Allgemeine Relativitätstheorie nachdachte
wenn in ihm solche Effekte sozusagen normal und naturgesetzlich sind? Mit dieser Frage hat sich erst Hermann Minkowski beschäftigt
Wie muss die Struktur des Weltall beschaffen sein
Der Schlüssel zur Antwort liegt in der Lorentz-Transformation verborgen
dass für die Koordinaten eines jeden Ereignispunktes in zwei beliebigen Bezugssystemen gilt: x² + y² + z² - w² = x'² + y'² + z'² - w'² Ebenso gilt für die Koordinatendifferenzen zweier Ereignispunkte in zwei beliebigen Bezugssystemen Δx² + Δy² + Δz² - Δw² = Δx'² + Δy'² + Δz'² - Δw'² oder einfacher bei Beschränkung auf je zwei Koordinaten: x² - w² = x'² - w'² bzw. Δx² - Δw² = Δx'² - Δw'² Was kann das bedeuten? Im euklidischen Raum gilt beim Übergang von einem rechtwinkligen Koordinatensystem zu einem anderen
ebenfalls rechtwinkligen Koordinatensystem mit demselben Ursprung
x² + w² = x'² + w'² und Δx² + Δw² = Δx'² + Δw'² Die Terme links und rechts des Gleichheitszeichens stellen nämlich (nach Pythagoras) das Quadrat des Abstandes des betrachteten Punktes vom Ursprung bzw. das Quadrat des Abstandes zweier Punkte dar
Es lässt sich leicht zeigen
und diese Abstände bleiben bei Drehung des Koordinatensystems konstant. Die Gültigkeit des Satzes von Pythagoras ist eines der Merkmale des euklidischen Raumes
das jedoch gegenüber dem ersten um einen beliebigen Winkel gedreht ist
Seit geraumer Zeit beschäftigen sich Mathematiker aber auch mit nicht-euklidischen Räumen
in denen andere Gesetze gelten
So gibt es zum Beispiel einen sog. pseudo-euklidischen Raum bestimmter Struktur (oder Metrik)
in dem das Abstandsquadrat zweier Punkte wie folgt berechnet wird: Δs² = Δx² - Δw² Dementsprechend gilt für das Abstandsquadrat eines Punktes vom Ursprung s² = x² - w² und beide Größen bleiben bei Drehung des Koordinatensystems konstant
dass der Minkowski-Raum ein pseudo-euklidischer Raum von eben dieser Metrik ist
Man kann daraus folgern
Alle relativistischen Effekte sind dann die notwendige Folge dieser Struktur des Raumes
Anders ausgedrückt: In dem pseudo-euklidischen Raum dieser Metrik lauten grundlegende Gesetze der Physik genau so
wie sie von der Speziellen Relativitätstheorie beschrieben werden
Der Übergang von einem Bezugssystem auf ein relativ dazu bewegtes stellt sich im Minkowski-Raum dar als Übergang zu einem gedrehten
ebenfalls rechtwinkligen vierdimensionalen Bezugssystem
Der Drehwinkel φ hängt in der genannten Weise von der Relativgeschwindigkeit v der beiden Bezugssysteme ab: tan φ = v/c Da beide Bezugssysteme rechtwinklig sind
sind sie auch in dieser Hinsicht gleichberechtigt. [Bearbeiten]
Abbildung einer pseudo-euklidischen Ebene in eine euklidische
warum - entgegen den eben gemachten Aussagen - das X'W'-Bezugssystem in der obigen Abbildung nicht rechtwinklig sondern schiefwinklig ist
Es bleibt noch die Frage zu erörtern
Der Grund dafür ist folgender: Die XW-Ebene des Minkowski-Raumes ist pseudo-euklidisch und kann also solche nicht ohne weiteres in eine euklidische Ebene abgebildet werden
sind euklidische Ebenen und daher zur Abbildung einer pseudo-euklidischen Ebene nicht brauchbar. Nun lässt sich aber zeigen
dass wesentliche physikalische Eigenschaften der ursprünglichen Ebene erhalten bleiben
dass sie aber unter bestimmten Bedingungen immerhin so abgebildet werden können
dass zwei rechtwinklige
Alle Zeichenebenen unsres Erfahrungsraumes sind aber von euklidischer Struktur
gegeneinander gedrehte Koordinatensysteme in einer pseudo-euklidischen Ebene zwar nicht "naturgetreu" (d. h. als rechtwinklig) in eine euklidische Ebene abgebildet werden können
wie sie oben beschrieben wurden
wenn die X'-Achse in entgegengesetzter Richtung um den gleichen Winkel φ gedreht wird wie die W'-Achse
Dies ist genau dann der Fall
dass gilt: <math> e' = frac{e}{sqrt{cos 2varphi}} <math> Das sind aber genau die Bedingungen
und die Einheitsstrecken e' im schiefen System so verlängert werden
um den Winkel φ gedrehten Koordinatensystems in eine euklidische Ebene. [Bearbeiten]
Das in der obigen Abbildung dargestellte schiefwinklige Koordinatensystem ist also nichts anderes als die Abbildung eines in der pseudo-euklidischen Ebene gelegenen rechtwinkligen
Warum verschwindet bei der Drehung die X'-Achse nicht aus unserem Erfahrungsraum?
verschwinden alle Punkte der X'-Achse (außer 0') aus dem Erfahrungsraum des Beobachters in S in die vierte Dimension
Wenn die X'-Achse gegenüber der X-Achse um den Nullpunkt 0 gedreht wird
zeigen unterschiedliche Zeiten an
die wir uns längs der X'-Achse angebracht denken
warum gerade der ganz willkürlich gewählte Nullpunkt sichtbar bleiben sollte.) Nun
aber die Uhren
es bleiben sämtliche Punkte des Zuges (allgemein: der X'-Achse) für den Beobachter in S sichtbar
Dies scheint der Erfahrung völlig zu widersprechen: Ein bewegter Zug zum Beispiel verschwindet nicht von den Schienen und aus unserer Wahrnehmung. (Und es wäre auch gar nicht einzusehen
Das bedeutet
A
dass die Punkte der X'-Achse
C und D) aus verschiedenen Zeiten stammen
die auf der X-Achse liegen (in der Abbildung die Punkte O
B
oder - im Minkowski-Raum gesehen - aus verschiedenen Höhenlagen der vierten Dimension. Abbildung 2 In der Abbildung sind nur 5 verschiedene X'-Achsen dargestellt
Man muss sich jedoch vorstellen
dass durch jeden Punkt der X-Achse jeweils eine X'-Achse geht
Das heißt: Wir müssen uns im Minkowski-Raum eine Ebene vorstellen
nämlich den
der gerade auf seiner X-Achse liegt. Abbildung 3 [Bearbeiten]
die dicht mit X'-Achsen ausgefüllt ist
von denen jede aus einer anderen Zeit stammt und die alle gleichzeitig anwesend sind - wenn auch ein Beobachter in S von jeder jeweils nur einen einzigen Punkt wahrnimmt
Weblinks
http://home.vr-web.de/si.pe/Spez.Rel.Theorie http://home.vr-web.de/si.pe/Einsteins-Welt http://home.vr-web.de/si.pe/Die-vierdimensionale-Welt http://home.vr-web.de/si.pe/Wesen-der-Zeit http://wikibooks.org/wiki/Spezielle_Relativitätstheorie
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Lorentz-Transformation und Minkowski-Raum
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