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Lernpsychologie
Stichpunkte
Allgemein
Die Lernpsychologie beschäftigt sich mit den psychologischen Grundlagen des Lernens
Nachbardisziplinen sind auf der Grundlagenseite die Verhaltensforschung
sowie auf der Anwendungsseite die Didaktik. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
die Neurobiologie und Hirnforschung
"Verbergen") 1 Geschichtliche Übersicht 1.1 Anfänge (um 1900) 1.2 frühes 20
Jahrhundert 1.3 "kognitive Wende" um ca
Konstruktivismus 2 Literatur 3 Siehe auch 4 Weblinks [Bearbeiten]
1960
Geschichtliche Übersicht
[Bearbeiten]
Anfänge (um 1900)
geringfügig vermehrter Lernstoff erfordert beträchtlich mehr Wiederholungen)
Ebbinghaus-Gesetz (Lernkurve
Vergessenskurve (Verlust anfänglich am stärksten)
Experimentelle Gedächtnispsychologie: Lernen von neutralen Inhalten (sinnlose Silben o.ä.)
Gesetz von der Anfangs- und Endbetonung (sog. primacy und recency effect)(das in der Mitte lernt man am schwersten)
Jostsche Gesetze (im Zweifel behält man das zuerst Gelernte)
Theoretische Deutung: man lernt über Assoziationen (Aristoteles
Hume)
Reiz-Reaktions-Schema (= Stimulus-Response-Schema)
Iwan Petrowitsch Pawlow): Bedingter Reflex
Russische Reflexologie (Bechterew
Klassisches Konditionieren
In Schulbüchern immer noch ein ganz wichtiges Kapitel ... [Bearbeiten]
frühes 20. Jahrhundert
Reflexologie und Behaviorismus im Konnexionismus (Edward Thorndike): "Instrumentales Konditionieren"
Lernen am Erfolg
Lernen durch Übung
"Versuch und Irrtum"
Verbindung von Assoziationspsychologie
Lernen aus Bereitschaft
das häufig
unmittelbar und spezifisch verstärkt wird
Burrhus Frederic Skinner: "Operantes Konditionieren": erweitert Reiz-Reaktions-Schema um den Aspekt "Verstärkung": aus zufallsverteiltem Verhalten wird dasjenige gelernt
Verhaltensmodifikation
Konkrete pädagogische Anwendung: programmierte Unterweisung (1960er bis 70er Jahre)
Gegenauffassung der Gestaltpsychologie bzw
Gestalttheorie: Lernen als Einsicht und produktives Denken (Karl Duncker
Max Wertheimer). [Bearbeiten]
"kognitive Wende" um ca. 1960, Konstruktivismus
Epistemologischer Funktionalismus (Jean Piaget)
entdeckendes
Ausubel
generatives Lernen (Aebli
Kognitionspsychologie ("Cognitive Pyschology" von Neisser
Wittrock)
Bruner
1967) Bedeutungserzeugendes
In Abkehr vom Black-Box-Modell der behavioristischen Verhaltenspsychologie will man die im Lernenden ablaufenden Prozesse der Informationsverarbeitung erklären
sich dessen aber bewusst ist
Es ist also ein Paradigmenwechsel und eine Entwicklung von der behavioristischen zu einer kognitiven Denkweise
die zwar die Black-box immer noch nicht durchleuchten kann
Didaktischer Konstruktivismus: "Lernen als Wissenskonstruktion"
Erkenntnistheoretische Fundierung im Konstruktivismus (Philosophie)
das Automatisieren von Fähigkeiten zu geistigen und motorischen Fertigkeiten; Lernen mit dem Ziel Problemlösen; Lernen mit dem Ziel Behalten und Präsenthalten von Wissen; Lernen von Verfahren (Lernen lernen
Kritisch Lesen lernen); Lernen zur Steigerung der Fähigkeiten und Kräfte mit dem Ziel späterer Übertragung (die klassische Begründung
Der Begriff Lernen wird wesentlich weiter gefasst als das Auswendiglernen der frühen Gedächtnisforschung
ablesbar an der Vielzahl der denkbaren Ziele des Lernens: Lernen mit dem Ziel Können
vertieftes Interesse an einem Gegenstand zu gewinnen; Lernen mit dem Ziel einer Verhaltensänderung (Roth 1963 nach Seel 2003). Lernen ist etwas anderes als Gewöhnung
Einstellung; Lernen mit dem Ziel
Arbeiten lernen
Latein lernen zu lassen); Lernen mit dem Ziel des Aufbaus einer Gesinnung
Nachschlagen lernen
Werthaltung
Lernen ist ein Merkmal intelligenten Verhaltens
sprachlichen
Lernen und Denken geschehen unter Zuhilfenahme von (gestischen
symbolischen) Zeichen
bildhaften
der Lernen beeinflusst
was der Lernende bereits weiß" (Ausubel 1968 nach Seel 2003)
Denken schafft neues Wissen auf der Basis des bereits vorhandenen. "Der bedeutendste Einzelfaktor
ist
Neueste Ansätze erweitern das kognitiv-konstruktivistische Modell
indem sie auch motivationale
affektive und sozio-kulturelle Variablen berücksichtigen. [Bearbeiten]
Literatur
Renate N
Geoffrey Caine
Caine: Making Connections: Teaching and the Human Brain 1991; revised paperback edition: Dale Seymour Publications 1994
WE
delmann: LernpsychologieP
sychologie Verlags Union
Weinheim
5A
ufl1
996N
orbert MS
eel: Psychologie des LernensE
München
rnst Reinardt (UTB)
2A
ufl2
003. [Bearbeiten]
Siehe auch
Lernen [Bearbeiten]
Lerntheorie
Weblinks
http://www.lern-psychologie.de Interaktive Lernumgebung der Universität Duisburg-Essen (Plassmann / Schmitt) http://www.lerntippsammlung.de Eine Sammlung von Lerntipps
Auditive Verarbeitungs- oder Wahrnehmungsstörungen
Dyslexie
Dyspraxie
Asthma
Arbeitsgruppe Lernen (http://www.ag-lernen.de) kurze Infos und weiterführende Links zu Lerntypen
Asperger Syndrom
Neurodermitis
Hyperlexie
Nonverbale Lernstörung
Migräne
AD(H)S
Allergien
Irlen Syndrom
Hohe Intelligenz und Hochbegabung
Dyskalkulie
und Autismus. Aspekte der Lernpsychologie
Lehrtext des Schweizer Pädagogen Arthur Brühlmeier (http://www.bruehlmeier.info/lernen_kopie.htm) en:Psychology of learning
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Lernpsychologie
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