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Diskussion : Lebensversicherung
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Impressum
Lebensversicherung
Stichpunkte
Allgemein
die als Versicherungsfall den Tod oder das Erreichen eines bestimmten Alters der versicherten Person deckt
Eine Lebensversicherung ist eine Personenversicherung
Tritt der Versicherungsfall ein
wird die Versicherungssumme fällig
Die Lebensversicherung wird auf Basis biometrischer Risiken (z.B
Lebenserwartung) kalkuliert
"Verbergen") 1 Anbieter 2 Tarife und Kalkulation 3 Arten der Lebensversicherung 3.1 Risikolebensversicherung 3.2 Kapitallebensversicherung 3.2.1 Gemeinsamkeiten 3.2.2 Kapitalanlage 3.2.3 Überschüsse 3.3 Fondsgebundene Lebensversicherung [Bearbeiten]
die als Sterbetafel dargestellt werden. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Anbieter
angeboten werden
den Lebensversicherern
Lebensversicherungen können nur von speziellen Versicherungsunternehmen
Dazu wird ein Versicherungsvertrag zwischen dem Lebensversicherer und dem Versicherungsnehmer abgeschlossen
Als Besonderheit des Lebensversicherungsvertrags ist das Bezugsrecht anzusehen
welche Person(en) die Todes- und Erlebensfallleistungen aus dem Versicherungsvertrag erhalten. [Bearbeiten]
das regelt
Tarife und Kalkulation
Die detaillierte Ausgestaltung einer Lebensversicherung wird als Tarif bezeichnet
Der Tarif beschreibt dabei alle versicherungstechnischen Eckpunkte des Lebensversicherungsprodukts
Dazu gehört beispielsweise das maximale Alter bei Versicherungsbeginn
die Kombinierbarkeit mit Zusatzversicherungen
die maximale Versicherungssumme
Bestimmungen über ärztliche Untersuchungen bei Antragstellung und vor allem die so genannten Rechnungsgrundlagen
Unter den Rechnungsgrundlagen versteht man die dem Tarif zu Grunde liegende Sterbetafel (z.B
DAV 1994 R) den Rechnungszins und die Kosten
Die Rechnungsgrundlagen sind nach Vertragsabschluss im Grundsatz unveränderbar
mit dem alle Vertragswerte einer Lebensversicherung kalkuliert werden
Dies gilt nicht zwingend für spätere Vertragserhöhungen (z.B. durch Dynamik). Der Rechnungszins ist der Zinssatz
weil er bei Kapitallebensversicherungen auch die Garantieverzinsung für die Sparanteile angibt
Allgemein ist er besonders deshalb bekannt
Der Rechnungszins wird in Deutschland vom Bundesministerium für Finanzen per Verordnung festgelegt
Die Höhe orientiert sich am zehnjährigen Durchschnitt der Umlaufrendite von zehnjährigen Bundesanleihen mit einer Restlaufzeit von 9-10 Jahren
Der Rechnungszins für Abschlüsse nach dem 1
Januar 2004 beträgt 2
75%
Die Kosten einer Lebensversicherung sind nach Kostenarten identisch
Man unterscheidet Stückkosten - pauschaler Kostenbetrag
z.B
12 Euro pro Jahr Risikokosten - Kosten die der Deckung des versicherten Risikos dienen (ggf. inkl
die ebenfalls in jedem Beitrag anteilig enthalten sind Inkassokosten - Kosten des Beitragsinkassos die anteilig jedem Beitrag belastet werden (i.d.R. sind die Inkassokosten bei monatlicher Zahlweise höher als bei jährlicher Zahlweise) Abschlusskosten - Kosten die im Zusammenhang mit dem Abschluss der Lebensversicherung anfallen (z.B
Rückversicherungskosten) und die in jedem Beitrag anteilig enthalten sind Verwaltungskosten - Kosten für die laufende Verwaltung des Vertrags
werden sie bei den meisten angebotenen Tarifen durch die Zillmerung an den Beginn der Versicherungsdauer verlagert
Risikoprüfung
ggf. ärztliche Untersuchung) und die ebenfalls jedem Beitrag belastet werden. Da die Abschlusskosten tatsächlich jedoch nicht über die gesamte Versicherungsdauer anfallen
Vertragsdokumentation
Provision
dass in den ersten Vertragsjahren bei einer Kündigung kein Geld zur Auszahlung gelangt
Bei Tarifen mit Sparanteil führt dies dazu
Neben den genannten Kostenarten können in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen noch Gebühren für bestimmte Geschäftsvorfälle festgelegt sein
Dabei handelt es sich überwiegend um seltene und/oder in der Verwaltung sehr aufwändige Geschäftsvorfälle (z.B
Policendarlehen)
Stundung
Die Gebühren sind entweder als absoluter Betrag oder als Prozentwert einer für den Vorgang relevanten Größe angegeben. [Bearbeiten]
Arten der Lebensversicherung
da sie grundsätzlich auch auf Basis der Lebenserwartung der versicherten Person kalkuliert wird
Die Vielfalt von Lebensversicherungen lässt sich in vier große Gruppen einteilen: Risikolebensversicherung Kapitallebensversicherung Fondsgebundene Lebensversicherung Rentenversicherung Die (private) Rentenversicherung ist auch zur Lebensversicherung zu rechnen
Sie ist nicht zu verwechseln mit der gesetzlichen Rentenversicherung
Daneben werden zahlreiche Zusatzversicherungen angeboten
Die bedeutendste ist dabei die Berufsunfähigkeitsversicherung. [Bearbeiten]
Risikolebensversicherung
Die Risikolebensversicherung zahlt bei Tod der versicherten Person die versicherte Todesfallsumme (Versicherungssumme) an die Bezugsberechtigten
Anwendungsbeispiele sind: Absicherung von wirtschaftlich abhängigen Angehörigen Sicherung von Verbindlichkeiten Trägertarif für eine oder mehrere Zusatzversicherungen (z.B
Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung) Die Risikolebensversicherung gibt es in verschiedenen Ausprägungen
Am häufigsten ist die Risikolebensversicherung mit gleichbleibender Versicherungssumme und die Risikolebensversicherung mit fallender Versicherungssumme zu finden
Die Risikolebensversicherung mit fallender Versicherungssumme wird meist zu Sicherung von Darlehen mit kontinuierlicher Tilgung verwendet
wie das Darlehen getilgt wird
Die Versicherungssumme nimmt dabei im Lauf der Zeit in gleichem Maß ab
Sie wird in diesem Zusammenhang von Banken auch in Verbindung mit Darlehens- und Kreditverträgen als so genannte Restschuldversicherung angeboten
Daneben gibt es als Sonderfall noch die Risikolebensversicherung auf verbundene Leben
Bei dieser Form der Risikolebensversicherung gibt es mehrere versicherte Personen
Die versicherte Todesfallleistung wird nur einmal beim Tod einer versicherten Person während der Versicherungsdauer fällig
Die Risikolebensversicherung auf verbundene Leben dient der gegenseitigen Absicherung wirtschaftlich voneinander abhängiger Personen (z.B
Geschäftspartner
(Ehe-)Paare ohne Kinder)
vom Geschlecht und vom Gesundheitszustand der versicherten Person zum Versicherungsbeginn
sowie von der Versicherungssumme und der Laufzeit (Versicherungsdauer) der Versicherung
Der Beitrag (Versicherungsprämie) der Risikolebensversicherung ist abhängig vom Alter
Auch bei einer Risikolebensversicherung erwirtschaftet der Lebensversicherer Überschüsse zu Gunsten des einzelnen Versicherungsvertrags
Im Gegensatz zur Kapitallebens- oder zur Rentenversicherung spielen allerdings Zinsüberschüsse aus Kapitalanlagen dabei eine unbedeutende Rolle
Vielmehr handelt es sich um Risikoüberschüsse und Kostenüberschüsse
Diese entstehen dadurch
dass der Lebensversicherer weniger Todesfallleistungen erbringen und geringere Kosten aufwenden muss als kalkuliert
Diese Überschüsse erhält der Versicherungsnehmer entweder als Todesfallbonus oder als Beitragsverrechnung
Beim Todesfallbonus wird die Versicherungssumme durch die erzielten Überschüsse erhöht
Tritt der Versicherungsfall nicht ein
verbleiben sie beim Lebensversicherer
so dass sich ein reduzierter Zahlbeitrag ergibt
Bei der Beitragsverrechnung werden die Überschüsse sofort mit der kalkulierten Versicherungsprämie verrechnet
der um Überschüsse reduzierte Beitrag als Nettobeitrag bezeichnet
Der kalkulierte Beitrag wird in diesem Zusammenhang als Brutto- oder Tarifbeitrag
werden keine weiteren Leistungen fällig. Grundsätzlich gibt es auch die Möglichkeit
Tritt der Versicherungsfall während der Versicherungsdauer nicht ein
die erzielten Überschüsse verzinslich anzusammeln und mit der Todesfallleistung oder beim Ablauf der Versicherungsdauer auszuzahlen
Diese Variante wird heute kaum noch angeboten und ist überwiegend noch bei Risikolebensversicherungen anzutreffen
die bis etwa 1980 abgeschlossen wurden. Obwohl Risikolebensversicherungen keinen Sparanteil haben
kann es bei einer vorzeitigen Kündigung des Versicherungsvertrags zu einer Kapitalauszahlung kommen
aus der sich abhängig von der Tarifgestaltung ein Rückkaufswert ergeben kann. [Bearbeiten]
dass der Lebensversicherer zur Deckung des Risikos aus dem Risikoanteil der Versicherungsprämie eine Deckungsrückstellung bildet
Dies liegt daran
Kapitallebensversicherung
Die Kapitallebensversicherung vereint Todesfallabsicherung und Sparanlage
Sie zahlt bei Tod der versicherten Person die versicherte Todesfallsumme (mindestens die Versicherungssumme) an die Bezugsberechtigten für den Todesfall
Erlebt die versicherte Person den Ablauf der Versicherungsdauer
wird die Erlebensfallleistung an die Bezugsberechtigten für den Erlebensfall (meist der Versicherungsnehmer) ausgezahlt
Das Bezugsrecht kann durch den Versicherungsnehmer getrennt für den Erlebens- und Todesfall festgelegt werden
Änderung für 2005 in Deutschland geplant)
Die Kapitallebensversicherung ist vor allem eine in Deutschland weit verbreitete Form der Geldanlage
vergleichsweise hohen Zinsgarantien und hohen Abschlussprovisionen für den Versicherungsvermittler beruht
deren Attraktivität auf steuerlichen Vorteilen (noch
Bei Vertragsbeginnen ab dem 1
Januar 2005 sind Auszahlungen von Lebensversicherungen nicht mehr steuerfrei
Dies wird die Attraktivität dieser Produkte sicherlich mindern
Nichts destotrotz sind Rentenversicherungen weiterhin steuerlich begünstigt
Auch wird die Nachfrage zu Riester/und Rürup-Verträgen zunehmen
In Österreich wird die Kapitallebensversicherung (wie auch die fondsgebundene Lebensversicherung) als Ab- und Erlebensversicherung bezeichnet
insbesondere im Zusammenhang mit Immobilienfinanzierungen Rückdeckung von Verbindlichkeiten aus der betrieblichen Altersvorsorge (Rückdeckungsversicherung) Deckung von Kosten und Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Todesfall
z.B. die Ausbildungsversicherung und die Aussteuerversicherung) Kombinationsprodukt zur Familienabsicherung und zum Kapitalaufbau (meist mit dem Ziel Altersvorsorge) Darlehenssicherung
z.B
Die Kapitallebensversicherung hat mehrere typische Anwendungen: Kapitalanlage
Sparprodukt (ganz allgemein oder für einen konkreten Zweck
Erbschaftssteuer (Erbschaftssteuerversicherung)
zivilrechtlich bedingten Ausgleichszahlungen im Rahmen einer Erbschaftsplanung (Vermögensnachfolgeversicherung) oder Deckung der Bestattungskosten (Sterbegeldversicherung) Will man die Kapitallebensversicherung in verschiedene Ausprägungen und Gruppen unterteilen
so ist scharf zwischen Verkaufsbezeichnungen und Tarifen zu trennen
Tariftechnisch gehören beispielsweise die Erbschaftssteuer-
die Vermögensnachfolge- und die Sterbegeldversicherung zur gleichen Tarifgruppe und unterscheiden sich bei vielen Lebensversicherern technisch meist nicht
auch als gemischte Lebensversicherung bekannt (klassische Kapitallebensversicherung) Sowohl der Todesfall als auch der Erlebensfall stellen ein Versicherungsfall dar und führen zu Leistungen
Vor diesem Hintergrund ergibt sich folgende tariftechnische Unterteilung: Kapitallebensversicherung auf den Todes- und Erlebensfall
Bei diesen Tarifen kann meist auch ohne den Abschluss einer entsprechenden Zusatzversicherung der Todesfallschutz erhöht werden. Kapitalversicherung mit lebenslangem Todesfallschutz (z.B
Sterbegeldversicherung) Die Beitragszahlungsdauer dieser Lebensversicherung endet mit einem bestimmten Alter (z.B
80 Jahren)
Danach bleibt die Lebensversicherung beitragsfrei bestehen bis die versicherte Person stirbt
so dass die Lebensversicherung beendet wird oder mit einer reduzierten Versicherungssumme bestehen bleibt. Kapitalversicherung auf zwei verbundene Leben Bei dieser Variante gibt es zwei versicherte Personen
am Ende der Beitragszahlungsdauer eine Erlebensfallleistung abzurufen
Manche Tarife bieten die Möglichkeit
Die Versicherungssumme wird nur einmal beim Tod einer versicherten Person während der Versicherungsdauer fällig. Termfix-Versicherung (z.B
Ausbildungsversicherung) Bei der Termfix-Versicherung wird die Versicherungsleistung zu einem vorbestimmten Termin (Ende der Versicherungsdauer) fällig - unabhängig davon
ob die versicherte Person diesen Termin erlebt
entfällt die Beitragszahlungspflicht
die Versicherungsleistung wird aber erst zum Ablauf fällig. Optionstarife Diese Rubrik ist ein Sammelbecken für alle Gestaltungsvarianten
die sich nicht in die o.g
Tritt der Versicherungsfall ein
Unterteilung einordnen lassen
Anpassungsoptionen während der Laufzeit oder verschiedene Ablaufoptionen. [Bearbeiten]
Möglich sind z.B. reduzierte Todesfallleistungen
Gemeinsamkeiten
die allen Kapitallebensversicherungen gemein ist: Beitrag abzüglich Kosten über die Laufzeit (bei der Kapitalversicherung mit lebenslangem Todesfallschutz die Beitragszahlungsdauer) verzinst mit dem Rechnungszins ergibt die Versicherungssumme
Neben der Kapitalanlage und den Überschusssystemen ist es insbesondere die kalkulatorische Grundidee
entspricht somit der Überschussbeteiligung der Kapitallebensversicherung
Der Teil der Ablaufleistung der die Versicherungssumme übersteigt
Bei einer vorzeitigen Kündigung erhält der Versicherungsnehmer den so genannten Rückkaufswert
Dieser entspricht nicht dem tatsächlichen Vertragswert zum Kündigungstermin (garantiertes Deckungskapital zum Kündigungstermin zzgl. bereits zugeteilte Überschüsse) sondern ist um Stornoabschläge vermindert
Die Stornoabschläge sind u.a. darin begründet
dass der Lebensversicherer für diese Fälle Anlagen höherer Liquidität und entsprechend geringerer Rendite vorhalten muss und daher die angestrebte Fristentransformation nicht idealtypisch realisieren kann
da dieses Kapital aber dann nicht für Neuanlagen zur Verfügung steht
In der Praxis werden diese Leistungen zwar in der Regel aus aktuellen Zahlungsströmen bedient
ist der Schaden kalkulatorisch dennoch entstanden. [Bearbeiten]
Kapitalanlage
Der Lebensversicherer muss sehr genau sein Gesellschaftskapital vom Vertragskapital seiner Kunden trennen
Das Vertragskapital befindet dazu bilanztechnisch im so genannten Deckungsstock
Die Kapitalanlagen des Deckungsstocks sind durch das Gesetz über die Beaufsichtigung der Versicherungsunternehmen (Versicherungsaufsichtsgesetz - VAG) streng reglementiert
Die Einhaltung dieser Vorschriften wird durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) überwacht. Grundsätzlich darf ein Lebensversicherer in jede gängige Kapitalanlage investieren (z.B
festverzinsliche Wertpapiere)
Aktien
Immobilien
Allerdings hat er dabei zahlreiche Auflagen hinsichtlich der Diversifikation und den Anteilen einzelner Anlageformen am Deckungsstock zu beachten
So darf grundsätzlich nicht mehr als 35% des Deckungsstocks in Aktien investiert sein
Darüber hinaus wird aus der Relation der Eigenmittel des Lebensversicherers zu dem nach Anlagerisiko gewichteten Kapital des Deckungsstocks die so genannte Solvabilitätsquote ermittelt
Da sich diese in einer bestimmten Spanne bewegen muss
kann nur ein kapitalstarker Lebensversicherer auch in riskantere Anlageformen investieren
Siehe auch: Kapitalanlagerestriktionen [Bearbeiten]
Überschüsse
Neben den bei der Risikolebensversicherung bereits beschriebenen Risiko- und Kostenüberschüssen - die für den Ertrag einer Kapitallebensversicherung eine untergeordnete Bedeutung haben - gibt es bei der Kapitallebensversicherung die so genannten Zinsüberschüsse
die über den Rechnungszins hinaus gehen
Dabei handelt es sich um Kapitalerträge des Lebensversicherers
Diese muss der Lebensversicherer zu mindestens 90% den einzelnen Verträgen gutschreiben
Tariftechnisch gibt es zahlreiche Modelle zur Umsetzung dieser Vorgabe
Sie unterscheiden sich nicht nur danach
wann die Überschüsse dem einzelnen Vertrag zugeteilt werden (so werden Schlussüberschussanteile erst bei Ablauf zugeteilt und verbleiben bei einer vorzeitigen Kündigung beim Lebensversicherer)
sondern auch wie sie dann konkret verwendet werden (so gibt es Tarife
bei denen die Zinsüberschüsse in einem vom Versicherungsnehmer ausgewählten Investmentfonds angelegt werden). [Bearbeiten]
Fondsgebundene Lebensversicherung
Die fondsgebundene Lebensversicherung ist der Kapitallebensversicherung in vielen Punkten ähnlich
sondern in Investmentfonds investiert werden
Der wesentliche Unterschied besteht darin
dass die in den Beiträgen enthaltenen Sparanteile nicht in den Deckungsstock des Lebensversicherers
wobei er die Auswahl während der Versicherungsdauer in der Regel ändern kann
Im Rahmen der mit dem Tarif verbundenen Investmentfonds kann der Versicherungsnehmer meist einen oder mehrere Investmentfonds selbst auswählen
Abhängig von den gewählten Investmentfonds kann die fondsgebundene Lebensversicherung hoch spekulativ sein
sie kann aber auch risikoärmer sein als die Kapitallebensversicherung
kommt auch der Rechnungszins als Garantiezins nicht zur Anwendung
Da keine Investition in den Deckungsstock erfolgt
selbst der Verlust des gesamten eingesetzten Kapitals ist theoretisch möglich
Eine Mindestverzinsung gibt es daher bei der fondsgebundenen Lebensversicherung nicht
wird die Versicherungssumme als Anteil der Summe aller planmäßig während der gesamten Versicherungsdauer zu zahlenden Beiträge (Beitragssumme) definiert
Da der Rechnungszins bei der Kalkulation der Erlebensfallleistung nicht zum Tragen kommt
wobei andere Modelle (z.B. verzinsliche Ansammlung) vereinzelt auch angeboten werden
Anfallende Risiko- und Kostenüberschüsse werden überwiegend auch in Fondsanteile investiert
Ein Problem der fondsgebundenen Lebensversicherung ist das Ablauftiming
wenn seine Lebensversicherung in den letzten Jahren der Versicherungsdauer plötzlich durch Kurseinbrüche einen massiven Wertverlust erfahren würde
Für den Versicherungsnehmer wäre es äußerst ärgerlich
Die Lebensversicherer bieten für dieses Problem allgemein zwei Lösungen an: Die Übertragungsoption und das Ablaufmanagement
Bei der Übertragungsoption kann sich der Versicherungsnehmer die Fondsanteile beim Ablauf der Versicherung auf ein eigenes Depot übertragen lassen
um dann einen günstigeren Zeitpunkt für den Verkauf der Anteile abzuwarten
Beim Ablaufmanagement wird in den letzten Jahren der Versicherungsdauer das Anlagevermögen in risikoärmere Investmentfonds (meist Renten- oder Geldmarktfonds) umgeschichtet
die der dann annehmen kann oder auch nicht.
Dies geschieht entweder automatisch durch den Lebensversicherer oder der Lebensversicherer unterbreitet dem Versicherungsnehmer entsprechende Vorschläge
[X] Schliessen
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Lebensversicherung
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