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Diskussion : Lakritze
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Lakritze
Stichpunkte
Allgemein
Unterfamilie Schmetterlingsblütler
Süßholz Systematik Unterklasse: Rosenähnliche (Rosidae) Ordnung: Schmetterlingsblütenartige (Fabales) Familie: Hülsenfrüchtler (Fabaceae) Unterfamilie: Schmetterlingsblütler (Faboideae) Gattung: Süßholz (Glycyrrhiza) Art: Lakritze (G. glabra) Lakritze (Glycyrrhiza glabra)
Lakritze
ist eine Staude der Familie der Hülsenfrüchtler
auch Süßholz genannt
die in der Mittelmeerregion und in Westasien beheimatet ist
Sie ist frostempfindlich und bevorzugt volle Sonne und tiefe
humusreiche
durchlässige Erde
aufrechten Ähren
Im Spätsommer erscheinen bläulich-violette und weiße Schmetterlingsblüten in kurzen
Süßholz wird bis zu 100 cm hoch
Die Wurzeln werden im Herbst geerntet
Aus ihnen wird die Lakritz-Süßigkeit hergestellt. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
"Verbergen") 1 Lakritze als Süßigkeit 2 Medizinische Verwendung 3 Inhaltsstoffe 4 Literatur 5 Weblinks [Bearbeiten]
Lakritze als Süßigkeit
Bild nicht gefundensüße Lakritze süße Lakritze Bei der Herstellung werden die Inhaltsstoffe aus den Wurzeln extrahiert und eingedickt
um daraus die üblichen Lakritzformen herzustellen
Zusätzlich wird Zucker
Mehl und Gelatine zugesetzt
Angeblich hat Lakritz je nach Anbaugebiet einen unterschiedlichen Geschmack
Kenner sollen angeblich den Geschmacksunterschied zwischen den in Spanien
Italien
der Türkei und Frankreich angebauten Pflanzen herausschmecken können
ist künstlich erzeugt
die Lakritzsüßigkeiten in der Regel haben
Die schwarze Farbe
In den Niederlanden und Skandinavien ist Lakritze (holl.: Drop
dän.:lakryds) sehr verbreitet und wird in den verschiedensten Geschmacksrichtungen und Formen als Süßigkeit angeboten
dän.:salted) unterschieden
Hauptsächlich wird zwischen süßem (holl.: zoet
dän.:sød) und salzigem (holl.: zout
Zum Teil wird der Lakritze Salmiak beigemischt
welche sehr intensiv im Geschmack sind
In den meisten europäischen Ländern dagegen kennt man nur süße Lakritze. [Bearbeiten]
Medizinische Verwendung
Die medizinische Wirkung der Süßholzwurzeln war schon in der Antike bekannt
Die Ägypter des Altertums schätzten Lakritze sehr und kannten ein Lakritzegetränk namens Mai sus
Theophrast
der um 350 v
Chr. lebte
schätzte Lakritze als Heilmittel gegen Husten und als Durstlöscher
Es soll daher zur Standardausrüstung der römischen Soldaten gezählt haben
dass auch französische und türkische Soldaten im Ersten Weltkrieg Lakritze im Marschgepäck hatten
Tim Richardson weist in seiner Geschichte der Süßigkeiten daraufhin
In Mitteleuropa kennt man Lakritze als Heilmittel seit dem Mittelalter
In Großbritannien wurden Lakritztaler zu therapeutischen Zwecken hergestellt
so dass sie von da an als Süßigkeit verzehrt wurde
Erst 1760 setzte ein Apotheker namens George Dunhill der Lakritze Zucker zu
Auch heute wird Lakritze in der westlichen Medizin bei Husten und Magengeschwüren eingesetzt
In der chinesischen Medizin ist Lakritze nach wie vor ein Standardheilmittel
Es wird dort als Tonikum für das Herz eingesetzt sowie bei Geschwüren
Erkältungen und Hautunreinheiten verwendet
Lakritze besitzt auch krampflösende Wirkung
wofür das Aglycon Liquiritigenin verantwortlich ist
Es bildet sich beim Trocknen der Wurzel teilweise spontan
daß Lakritz Herpesviren bekämpfen kann
Im Februar 2005 wird entdeckt
Der Süßholzzucker blockiert die Produktion eines Virusproteins
das normalerweise die Entdeckung des Erregers durch die Zelle verhindert
Ohne dieses Protein bemerken die Zellen den Eindringling und leiten ihren eigenen Tod ein
Bericht Lakritz bekämpft Herpes (http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0
1518
344266
00.html) [Bearbeiten]
Inhaltsstoffe
das den Elektrolythaushalt des Körpers beeinflussen und zu Bluthochdruck und Kopfschmerzen führen kann
Lakritze enthält Glycyrrhizin
Deswegen dürfen in Deutschland nicht mehr als 200 Milligramm Glycyrrhizin pro 100 Gramm Lakritze enthalten sein
Trotzdem wird empfohlen
nicht mehr als 50 Gramm Lakritze pro Tag zu essen
Lakritzwaren mit einem höheren Gehalt an Glycyrrhizin müssen als "Starklakritz" bezeichnet werden und dürfen nur in Apotheken verkauft werden
das der Lakritze ihren Geschmack verleiht und eine 50fach stärkere Süßkraft besitzt als Rohrzucker. [Bearbeiten]
Glycyrrhizin ist ein Glykosid
Literatur
Tim Richardson; Sweets - A History of Temptation
2002 [Bearbeiten]
Weblinks
Weitere Informationen auf Gernot Katzers Gewürzseiten (http://www-ang.kfunigraz.ac.at/~katzer/germ/Glyc_gla.html) Geschichte der medizinischen Verwendung von Lakritze (http://www.gesundheit.de/static/themen/ernaehrung/gesundessen/lakritze.html) Lakritze - nur in Maßen naschen (http://www.gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/lakritze-nur-in-maen-naschen/index.html) www.wissenschaft.de: Lakritz bringt Herpesviren den Tod im Schlaf (http://www.wissenschaft.de/wissen/news/249725.html) Inhaltsstoff wirkt auch gegen inaktive Form der Erreger en:Liquorice fr:Réglisse ja:甘� nl:Drop
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Lakritze
aus der freien Enzyklopädie
wikipedia
und steht unter der
GNU Lizenz für freie Dokumentation
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