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Diskussion : Lightweight Directory Access Protocol
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Lightweight Directory Access Protocol
Stichpunkte
Allgemein
LDAP im TCP/IP-Protokollstapel Anwendung LDAP Transport TCP / UDP Netzwerk IP Netzzugang Ethernet TokenRing FDDI ... Das Lightweight Directory Access Protocol (LDAP) ist in der Computertechnik ein Netzwerkprotokoll
das die Abfrage und die Modifikation von Informationen eines Verzeichnisdienstes (eine im Netzwerk verteilte hierarchische Datenbank) erlaubt
Die aktuelle Version ist in RFC 2251 spezifiziert. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
"Verbergen") 1 Überblick 2 Geschichte 3 LDAP und X.500 4 Funktionsweise 5 Unterstützung von LDAP 6 Siehe auch 7 Weblinks [Bearbeiten]
Überblick
das bei so genannten Directories zum Einsatz kommt
LDAP ist ein Netzwerkprotokoll
Es vermittelt die Kommunikation zwischen dem LDAP-Client (beispielsweise einem Mailserver oder digitalen Adressbuch) mit dem Directory Server
die über RFC 2251 hinaus gehen und Gegenstand für eine mögliche Erweiterung des Protokolls sind
berücksichtigen die Replikation der Daten zwischen verschiedenen Directories. [Bearbeiten]
die Suchabfrage (Suche mir bitte alle Informationen zum Benutzer mit dem Namen 'Joe User'!) und die Modifikation der Daten (Beim Benutzer 'Joe Cool' ändere bitte das Passwort!). Neuere Implementierungen
die für eine solche Kommunikation notwendig sind: Anmeldung an dem Server (sog. bind)
Dabei werden alle Protokoll-spezifischen Funktionen geboten
Geschichte
LDAP wurde 1995 an der Universität von Michigan entwickelt und stellt eine vereinfachte Form des Directory Access Protocol (DAP) dar
welches im X.500-Standard definiert ist
Der X.500-Standard ist sehr umfangreich und setzt auf einem vollständigen ISO/OSI-Stack auf
was die Implementierung schwierig und rechenintensiv machte und damit einen Erfolg verhinderte
Verzeichnisdienste einfacher und somit populärer zu machen
LDAP wurde mit dem Ziel entwickelt
Aus diesem Grund setzt LDAP auf einem TCP/IP-Stack auf und implementiert nur einige der DAP-Funktionen und Datentypen
Trotzdem lassen sich mit den vorhandenen LDAP-Funktionen alle anderen emulieren. [Bearbeiten]
LDAP und X.500
hat sich gezeigt
Während X.500 eine sehr stringente Implementierung der Directory-Daten erfordert und von Protokollseite her mit DAP einen viel größeren Funktions- und Kontrollumfang als LDAP besitzt
dass diese Architektur gerade deswegen einer breiteren Verteilung in vielen Unternehmen im Wege steht
führte zu einer hohen Flexibilität in den Netzwerken
Die Entscheidung
eine "lightweight"-Version des DAP-Protokolls zu implementieren
so dass solche Verzeichnisse zum ersten Mal "Internet-tauglich" wurden. [Bearbeiten]
Funktionsweise
Bild nicht gefunden LDAP-Directory-Eintrag Jedes LDAP-Verzeichnis hat eine bestimmte Struktur
Die Struktur wird definiert von den verwendeten Schemata
Ein Schema definiert jeweils Objekt-Klassen
Jeder Verzeichniseintrag gehört zu einer Klasse
Jeder Verzeichniseintrag wird als eigenständiges Objekt behandelt
das aus Attributen zusammengesetzt ist
Ein einzelner Eintrag wird eindeutig durch den Distinguished Name (DN) identifiziert
Jedes Attribut eines Eintrages hat einen bestimmten Typ und einen oder mehrere Werte
Die Typenbezeichnung eines Attributs sind meist einfach zu merkende Kürzel wie z.B. cn für common name
s für state
c für country oder mail für e-mail address
ou für organizational unit
Die erlaubten Werte eines Attributs sind vom Typ abhängig
ein jpegPhoto-Attribut dagegen würde ein Foto als binäre Daten im JPEG-Format speichern
So könnte ein mail-Attribut die Adresse donald.duck@disney.com enthalten
Die Verzeichniseinträge werden in einer hierarchischen Struktur gespeichert
geographische oder organisatorische Grenzen widerspiegelt
die politische
seine Partition
der sich nach unten immer weiter auffächert. Bild nicht gefunden LDAP Directory Information Tree Einzelne LDAP-Server sind für einzelne Teile des Verzeichnisbaumes zuständig
Die größten Einheiten werden an die Spitze des Verzeichnisbaumes gestellt
Stellt ein Client eine Anfrage
für die der Server nicht zuständig ist
kann der Server den Client an einen anderen Server verweisen
ist bei LDAP nicht möglich
Dass der Server den anderen Server selbst nach der Information fragt
LDAP-Server lassen sich redundant aufbauen
Hierzu wird eine Master-Slave-Konfiguration verwendet
wird er an den Master verwiesen
Versucht ein Client Daten auf einem Slave-Server zu ändern
Die Änderungen auf dem Master-Server werden dann an alle Slave-Server weitergegeben
Da viele verschiedene Schemata in verschiedenen Versionen in Benutzung sind
ist die Vorstellung eines "globalen" alles umfassenden LDAP-Verzeichnisses nicht real
die Objekthierarchie bleibt aber in der Regel auf eine Organisation beschränkt. [Bearbeiten]
LDAP-Server werden als zentraler Verzeichnisdienst für verschiedene Zwecke in verschiedenen Größen eingesetzt
Unterstützung von LDAP
Banyan
wie z.B.: Apple (durch Open Directory)
AT&T
Novell (durch NDS)
Viele Anbieter von Verzeichnisdiensten unterstützen LDAP
SGI
Oracle (durch Oracle Internet Directory)
Critical Path
Microsoft (durch ADS)
Sun (durch Sun ONE Directory Server). Auch Client- und Server-Software kann LDAP-Dienste benutzen: Mozillas E-Mail-Programm oder Microsoft Outlook kann für das Adressbuch LDAP verwenden
IBM/Lotus
Siemens (durch Siemens DirX Directory Server)
GONICUS
HP
Die Mailserver qmail
exim und sendmail können LDAP zur Authentifizierung oder zur Verwaltung von Aliasen verwenden usw. Der Export und Import erfolgt mittels LDIF. [Bearbeiten]
Siehe auch
Verzeichnisdienst [Bearbeiten]
RFC 1823
RFC 1960
RFC 1778
RFC 1959
RFC 2251 OpenLDAP
RFC 1777
Weblinks
Links
Whitepapers (http://www.bind9.net/ldap) LDAP (v3) Revision (ldapbis) Working Group (http://www.ietf.org/html.charters/ldapbis-charter.html) bg:LDAP en:Lightweight Directory Access Protocol fr:Lightweight Directory Access Protocol ja:Lightweight Directory Access Protocol nl:Lightweight Directory Access Protocol pl:Lightweight Directory Access Protocol ru:LDAP
OpenLDAP
GPL Version eines LDAP-Verzeichnisses (http://www.openldap.org/) Verzeichnisdienst.de (http://www.verzeichnisdienst.de/) - Umfangreiche Linksammlung zu LDAP-Verzeichnisdiensten Deutsches Linux LDAP HOWTO (http://www.linuxhaven.de/dlhp/HOWTO/DE-LDAP-HOWTO.html) (veraltet) LDAP Articles
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Lightweight Directory Access Protocol
aus der freien Enzyklopädie
wikipedia
und steht unter der
GNU Lizenz für freie Dokumentation
. In der wikipedia ist eine
Liste der Autoren
verfügbar.
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