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Impressum
L'Osservatore Romano
Stichpunkte
Allgemein
"Verbergen") 1 Anfänge 2 Deutsche Ausgabe 3 Publizistische Bedeutung 4 Ausgaben in verschiedenen Sprachen 5 Weblinks [Bearbeiten]
L'Osservatore Romano (italienisch für Der römische Beobachter) ist die amtliche Zeitung der Vatikanstadt. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Anfänge
Die erste Nummer des Osservatore Romano erschien am 1
Juli 1861 in Rom
Marcantonio Pacelli
ins Leben gerufen
Großvater von Papst Pius XII.
Sie wurde vom stellvertretenden "Innenminister" der päpstlichen Regierung
Die ersten Nummern hatten einen Umfang von vier Seiten
Am Ende des Jahres 1861 wurde der Untertitel "moralische Zeitung" aufgegeben
Unter dem Zeitungskopf tauchte erstmals das noch heute verwendete Motto "UNICUIQUE SUUM - NON PRAEVALEBUNT" auf. Durch das Risorgimento fühlte sich das Papsttum unter Pius IX. in seiner Unabhängigkeit stark bedroht und benutzte die Zeitung als Kampforgan gegen antikirchliche Kräfte
kam es zu antisemitische Ausfällen und wurde gegen die Freimaurerei gewettert
Besonders nachdem Augusto Baviera 1866 Chefredakteur geworden war
wurden Attacken gegen die Repräsentanten des liberalen Staates geritten
1938 kritisierte das Blatt die Diskriminierung der Juden in NS-Deutschland
Nach der deutschen Besetzung der Benelux-Staaten prangerte Papst Pius XII. die militärischen Übergriffe an
Durch Faschisten kam es sogleich am nächsten Tag zu Übergriffen auf das Blatt
Zeitungsbündel wurden öffentlich verbrannt sowie Käufer und Verkäufer bedroht. [Bearbeiten]
Deutsche Ausgabe
die seit dem 8
Die deutschsprachige Ausgabe
Oktober 1971 erscheint
nahm nach und nach an Umfang zu
Ab dem 3
Januar 1986 wurde der Druck der Zeitung zum Schwabenverlag nach Deutschland verlegt
Das Blatt bildet heute einen Unkostenfaktor und wird in Deutschland von der Deutschen Bischofskonferenz bezuschusst. [Bearbeiten]
Publizistische Bedeutung
Das Papsttum weiß die Bedeutung moderner Massenkommunikationsmittel (siehe auch Radio Vatikan) in der Gegenwart zu schätzen
dass die einzelnen Artikel die Meinung des jeweiligen Redakteurs widerspiegeln
doch ergeben sich bei Abweichungen vom offiziellen Kirchenkurs Interventionen vom Staatssekretariat
Es heißt zwar
einige wenige Kommentare beigesteuert und kaum größere Recherchen durchgeführt
Die Berichterstattung verläuft nach wie vor in traditionellen Bahnen: Reden des Papstes werden abgedruckt
Als offizielles Organ findet der Osservatore Romano weiterhin breite Beachtung in der Weltpresse. [Bearbeiten]
Ausgaben in verschiedenen Sprachen
französische Ausgabe (seit 1949) englische Ausgabe (seit 1968) spanische und portugiesische Ausgabe (seit 1969) deutsche Ausgabe (seit 1971) polnische Ausgabe (ist eine Monatsausgabe) [Bearbeiten]
Weblinks
Geschichte des L'Osservatore Romano auf vatican.va (http://www.vatican.va/news_services/or/history/hi_deu.html) Titelseite einer Wochenausgabe auf vatican.va (http://www.vatican.va/news_services/or/or_deu/or_deu.pdf) OR im Schwabenverlag (http://www.schwabenverlag.de/4zeitsch/f4b_or.htm) en:L'Osservatore Romano no:L'Osservatore Romano
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
L'Osservatore Romano
aus der freien Enzyklopädie
wikipedia
und steht unter der
GNU Lizenz für freie Dokumentation
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