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Diskussion : Kroatien
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Kroatien
Stichpunkte
Allgemein
Italienisch und Ungarisch Hauptstadt Zagreb Regierungsform Parlamentarische Demokratie Staatsoberhaupt Stjepan Mesić Ministerpräsident Ivo Sanader Fläche 56.542 km² Einwohnerzahl 4.437.460 (Volkszählung von 2001) Bevölkerungsdichte 78 Einwohner pro km² Unabhängigkeit 1991 Währung Kuna Zeitzone MEZ (UTC +1) Nationalhymne Lijepa naša domovino Kfz-Kennzeichen HR Internet-TLD .hr Vorwahl +385 Kroatien (kroat.: Hrvatska) ist ein Staat in Europa
---Sidenote START--- Republika Hrvatska Republik Kroatien Bild nicht gefundenFlagge Kroatiens (Details) (Details) Amtssprache Kroatisch
lokal zusätzlich auch Serbisch
Ungarn
Serbien
Bosnien und Herzegowina und Montenegro
Er grenzt zu Lande an Slowenien
Kroatien hat eine 1.777 km lange Festlandsküstenlinie (mit Inseln 5.835 km) am Adriatischen Meer
einem Ausläufer des Mittelmeers
"Verbergen") 1 Geschichte 2 Politik 2.1 Politisches System 2.2 Aktuelle politische Lage und Parteien 2.3 Außenpolitik 3 Medien 4 Politische Gliederung 5 Geographie 5.1 Nationalparks und Naturparks in Kroatien 5.2 Geomorphologische Phänomene 6 Wirtschaft und Verkehr 6.1 Verkehrswesen 6.2 Außenhandel 7 Tourismus 8 Bevölkerung 8.1 Nationalitäten 8.2 Konfessionen 8.3 Sprachen 9 Städte in Kroatien 10 Kultur 10.1 Literatur 10.2 Musik 10.3 Film 10.4 Maler und Bildhauer 10.5 Folklore 10.6 UNESCO - Weltkultur- und Naturerbe der Menschheit 10.7 Kulinarisches 10.8 Sport 11 Feiertage in Kroatien 12 Siehe auch 13 Literatur 14 Weblinks [Bearbeiten]
Der südlichste Teil des Küstengebietes (die Region um Dubrovnik bis zur Grenze zu Montenegro) wird durch das Gebiet der zu Bosnien und Herzegowina gehörenden Gemeinde Neum vom übrigen Kroatien getrennt. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Kroatiens Das Gebiet des heutigen Kroatiens
wurde zur Zeit der Völkerwanderungen von Kroaten und anderen Slawen besiedelt
das im Altertum Teil des Römischen Reiches gewesen war
Spätestens seit dem 8
Jahrhundert existierte ein selbständiger kroatischer Staat
der schon früh christianisiert wurde
kam Kroatien im Jahr 1102 in Personalunion durch ein Abkommen zu Ungarn (Pacta conventa) mit eigener Verwaltung unter einem kroatischen Ban (Befehlshaber einer ungarischen Grenzmark).Mitte des 15
Nachdem es zunächst ein unabhängiges Königreich gewesen war
Jahrhunderts erlitt das Königreich Ungarn schwere Verluste durch die Expansion des Osmanischen Reiches
Aus diesem Grund rief der kroatische Sabor die Habsburger auf
die Regentschaft über Kroatien zu übernehmen
Nach zahlreichen Schlachten gelangte im 18
Jahrhundert ein Großteil Kroatiens unter Verwaltung der Habsburger
die seit dem Spätmittelalter unter der Herrschaft der Republik Venedig gestanden hatten
kamen 1815 auch unter österreichische Herrschaft
Dalmatien und Teile Istriens
Kroatien begann sich nach Beendigung des ersten Weltkriegs (1918) aus der Österreichisch-ungarische Monarchie zu lösen
da Italien im Londoner Vertrag von 1915 deren Annexion zugesagt worden war
Italienische Truppen begannen daraufhin mit der Besetzung von kroatischen Gebieten längs der Ostküste der Adria
Kroaten und Slowenen entstand
Kroaten und Serben Ende November 1918 die sofortige Vereinigung Kroatiens mit dem Königreich Serbien woraus dann das Königreich der Serben
Angesichts dessen beschloss der Nationalrat der Slowenen
Viele Kroaten lehnten aber die monarchistische Staatsform ab und verlangten für Kroatien die Gründung einer Republik
Dazu kam
was den Serben als zahlenmäßig größtem Volk de facto die Vorherrschaft sicherte
dass die Verfassung eine zentralistische Staatsorganisation und die Auflösung der historischen Provinzen vorsah
Als dann 1929 König Aleksandar I. das Land in Königreich Jugoslawien umbenannte
das Parlament auflöste und vorwiegend mit Hilfe serbischer Offiziere regieren wollte
bekamen die nationalistischen Kräfte in Kroatien Zulauf
Im selben Jahr gründete Ante Pavelić die am italienischen Faschismus orientierte Ustaša-Bewegung
Die Regierung in Belgrad reagierte auf die terroristischen Aktivitäten der Ustaša mit der gewaltsamen Unterdrückung jedes potenziellen Widerstandes
was internationale Proteste nach sich zog (z.B. von Albert Einstein und Heinrich Mann)
Dabei wurden auch mehrere kroatische Oppositionelle von Agenten des jugoslawischen Geheimdienstes ermordet
Nach dem Überfall Deutschlands auf das Königreich Jugoslawien am 6
April 1941 marschierte am 10
April 1941 die deutsche Wehrmacht in Zagreb ein
die Serben
Juden
Mit deutscher Unterstützung rief die Ustaša den Unabhängige Staat Kroatien (Nezavisna država Hrvatska/NDH) aus und errichetete eine faschistischen Diktatur unter Ante Pavelić
Roma sowie kroatischen Antifaschisten systematisch verfolgte
wurden nicht abgehalten
Demokratische Wahlen die das Ustaša-Regime vor dem kroatischen Volk legitimiert hätten
Vom Sommer 1941 an begann ein bewaffneter Aufstand der kroatischen Kommunisten gegen das Ustaša-Regime
die als Teil der jugoslawischen Partisanenbewegung im Laufe der Jahre 1942/1943 einen großen Teil des Landes unter ihre Kontrolle bringen konnten. Nach Kriegsende wurde Kroatien eine von sechs Teilrepubliken der neugegründeten Föderativen Volksrepublik Jugoslawien (ab 1963 Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien)
1971 wird die Protest- und Reformbewegung "Kroatischer Frühling" niedergeschlagen
Massenverhaftungen folgen
was zur Zunahme von Spannungen zwischen Teilrepubliken mit unterschiedlichen wirtschaftlichen Interessen beitrug
Nach Titos Tod geriet Jugoslawien in eine schwere Wirtschaftskrise (Auslandsverschuldung Ende der 1980er Jahre: 16
5 Milliarden US-Dollar; Inflationsrate: 2700 Prozent)
Als Mitte der 1980er Jahre Glasnost in der Sowjetunion das Ende der sozialistischen Ära in Europa einläutete
forderten verstärkt vor allem Slowenien und Kroatien einen Umbau Jugoslawiens zu einer Konföderation und eine Umorientierung hin zur parlamentarischen Demokratie und Marktwirtschaft
Die von Slobodan Milošević regierte Republik Serbien setzte sich hingegen für einen zentralisierten jugoslawischen Gesamtstaat unter kommunistischer Herrschaft ein
Nach den ersten freien Wahlen seit mehr als einem halben Jahrhundert im Mai 1990 erklärte Kroatien im Juni 1991 seine Unabhängigkeit (internationale Anerkennung im Januar 1992)
Die jugoslawische Armee suchte die Unabhängigkeitsbestrebungen militärisch niederzuwerfen
später aber mit dem Ziel
anfangs um den Staat zu erhalten
alle Serben in einem Staat (Großserbien) zu vereinen
der erst nach militärischen Erfolgen der Kroaten 1995 mit dem Vertrag von Dayton endete
Der Konflikt um kroatische Gebiete mit großem Anteil an serbischer Bevölkerung mündete in einem Jahre andauernden Krieg
Am 18
Juni 2004 haben die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union Kroatien den Status eines offiziellen Beitrittskandidaten verliehen
Die EU- Beitrittsverhandlungen sollen am 17
März 2005 beginnen. [Bearbeiten]
Politik
[Bearbeiten]
Politisches System
Kroatien ist eine parlamentarische Republik mit einem Mehrparteiensystem
In der Verfassung von Dezember 1990 war ein semipräsidentielles Regierungssystem vorgesehen
das jedoch durch Verfassungsänderung vom November 2000 durch ein parlamentarisches Regierungssystem ersetzt wurde
Siehe auch: den Artikel zum kroatischen Parlament Liste der Präsidenten und Ministerpräsidenten von Kroatien [Bearbeiten]
Aktuelle politische Lage und Parteien
der im Januar 2005 für eine zweite Amtszeit wiedergewählt wurde
Präsident ist seit 2000 Stjepan Mesić
hat jedoch keine absolute Mehrheit der Sitze
Im Parlament ist seit den Parlamentswahlen vom November 2003 die HDZ die stärkste Partei
Seit Dezember 2003 ist eine Minderheitsregierung der HDZ unter Vorsitz von Ministerpräsident Ivo Sanader im Amt
die im Parlament durch die Pensionistenpartei HSU und weiterer Kleinparteien sowie die meisten Vertreter der nationalen Minderheiten toleriert wird
Viel diskutierte politische Themen sind der angestrebte EU-Beitritt
die Privatisierung und die Auslandsverschuldung
wenn der letzte noch verbliebene
so kommt es etwa regelmäßig zu heftigen Diskussionen
allerdings flüchtige kroatische Angeklagte Ante Gotovina an das Kriegsverbrechentribunal in Den Haag ausgeliefert werden soll
Aber auch das Verhältnis zur eigenen Vergangenheit ist noch problematisch
HSP
HSS
Die wichtigen Parteien in Kroatien: HDZ
IDS. [Bearbeiten]
SDP
HSLS
LS
HNS
DC
Außenpolitik
Kroatien strebt die Aufnahme in die EU und die NATO an
Seit Juni 2004 ist es EU-Beitrittskandidat
Die Beitrittsverhandlungen sollen Anfang 2005 beginnen
Seit dem Jahr 2000 ist Kroatien Mitglied der Welthandelsorganisation (WTO)
In der Frage des neuen Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH) hat sich Zagreb klar an die Empfehlungen der Europäischen Union gehalten und dabei sogar in Kauf genommen
sich in Washington unbeliebt zu machen
Im Gegensatz zu einigen anderen Ländern Ostmitteleuropas will Kroatien US-Bürgern keine Immunität vor der Verfolgung durch den IStGH gewähren. [Bearbeiten]
Medien
Die Medienlandschaft ist vielseitig
Neben dem staatlichen Sender HRT [1] (http://www.hrt.hr) und den Privatsendern OTV [2] (http://www.otv.hr)
Nova TV und RTL Hrvatska [3] (http://www.rtl.hr) gibt es mehrere lokale Fernsehsender
z
Globus
sowie die Wochenzeitschriften Fokus
Nacional [12] (http://www.nacional.hr) und Novi list hervorzuheben. Das satirische Wochenblatt Feral Tribune ist für seine kritische Haltung während der Regierungszeit Tuđmans
B. Nezavisna TV [4] (http://www.net-tv.hr/) und Tvnova [5] (http://www.tvnova.hr/)
die es bis heute beibehalten konnte
Slobodna Dalmacija [7] (http://www.slobodnadalmacija.hr)
VeÄ?ernji list [9] (http://www.vecernji-list.hr)
auch über die Landesgrenzen hinaus bekannt. [Bearbeiten]
die Wirtschaftszeitung Dnevnik [11] (http://www.dnevnik.com.hr)
Vjesnik [10] (http://www.vjesnik.hr)
und dutzende lokaler Radiosender. Unter den Printmedien sind die Tageszeitungen Glas Slavonije [6] (http://www.glas-slavonije.hr)
Jutarnji list
Novi List [8] (http://www.novilist.hr)
Politische Gliederung
Hauptartikel: Politische Gliederung Kroatiens Kroatien ist in 20 Gespanschaften (kroat. županija
die selbst den Status einer Gespanschaft hat
Mz. županije) und die Hauptstadt Zagreb
aufgeteilt
Jede Gespanschaft verfügt über eine gewählte Gespanschaftsversammlung (kroatisch županijska skupština)
An der Spitze der Verwaltung einer Gespanschaft steht der Gespan (kroatisch župan)
von denen ein Teil den Status einer Stadt (kroatisch: grad) hat. [Bearbeiten]
der von der Gespanschaftsversammlung gewählt und vom Staatspräsidenten bestätigt wird. Die Gespanschaften gliedern sich ihrerseits in Gemeinden (kroatisch općina
Mz. općine)
Geographie
Bild nicht gefunden Topographie Kroatien kann als Ganzes weder eindeutig Mitteleuropa noch Südosteuropa zugeordnet werden
Wissenschaftlich gesehen gibt es keine eindeutige Einteilung
die Teile Zentralkroatiens südlich der Save
Kulturhistorisch kann man die Gebiete nördlich der Save zu Ostmitteleuropa zählen
sowie Istrien und Dalmatien werden meist zu Südosteuropa gezählt
Die Geographische oder tektonische Einteilung Europas schlägt die Gebiete südlich des Alpenhauptkammes und der Karpaten Südeuropa und Südosteuropa zu
das heute demographisch und wirtschaftlich das Zentrum des Landes bildet. das Gebirgsland des Zagorje (auf Deutsch auch Zagorien) nördlich der Hauptstadt Zagreb. das Međimurje im nördlichsten Zipfel des Landes zwischen Drau und Mur. Istrien - die Halbinsel im Nordwesten der kroatischen Küste Slawonien - das Flachland entlang der Flüsse Save (Sava) und Drau (Drava) bis zur Donau (Dunav) im Osten
Karlovac und Sisak
wovon 56.610 km² auf Land- und 33.200 km² auf Seeterritorium entfallen. Bild nicht gefunden Luftbild Kroatien lässt sich in vier historische Haupt-Landschaften einteilen: Dalmatien - die zerklüftete Adria-Küste ab etwa Zadar südwärts einschließlich der vorgelagerten Inseln und des gebirgigen Hinterlandes mit schönen und historisch bedeutsamen Städten wie Dubrovnik (Ragusa) und Split. das Engere Kroatien oder Nordkroatien - das Gebiet von der nördlichen Adriaküste über die Hauptstadt Zagreb bis zur ungarischen Grenze; dieses gliedert sich wiederum in zahlreiche Unterlandschaften: das Kroatische Küstenland oder Hrvatsko Primorje um Rijeka und Senj mit den Inseln der Kvarner-Bucht. das Gebirgsland des Gorski kotar zwischen Rijeka und Karlovac die Hochtäler Lika und Krbava zwischen dem längs der Küste laufenden Gebirgszug des Velebit und dem Grenzgebiet zu Westbosnien. das Flachland längs der Save und Kupa um die Städte Zagreb
Es gibt aber auch kulturelle Einflüsse des Mittelmeerraumes
und die Entfernungen sind so gering
dass eine Unterteilung der Republik auf Teilkontinente fragwürdig ist. Das kroatische Staatsgebiet ist 89.810 km² groß
Dazu werden oft auch die Baranja (nördlich des Unterlaufes der Drau) und West-Syrmien (Zapadni Srijem) (der Ostzipfel Kroatiens zwischen Donau und unterer Save) gezählt. Die kroatische Küste zieren 1.185 Inseln
von denen allerdings nur 66 dauerhaft bewohnt sind
Pag
Rab
BraÄ?
Hvar und KorÄ?ula (von Nord nach Süd). [Bearbeiten]
Zu den größten und bekanntesten zählen Krk
Cres
Nationalparks und Naturparks in Kroatien
Hauptartikel: Nationalparks und Naturparks in Kroatien Nationalpark Kornaten (kroatisch Kornati) (Inselarchipel) Nationalpark Plitvicer Seen (kroatisch PlitviÄ?ka jezera) (weltberühmte Wasserfälle) Nationalpark nördlicher Velebit Nationalpark Paklenica (hervorragende Klettermöglichkeiten) Nationalpark Krka bei Å ibenik (berühmte Wasserfälle) Nationalpark Risnjak (in der Gebrigsgegend des Gorski kotar nahe Rijeka) Nationalpark Mljet (Insel in Süddalmatien) Nationalpark Brijuni (Brioni) Naturpark KopaÄ?ki rit (in Ostslawonien) Naturpark Papuk (Mittelslawonien) Naturpark Lonjsko polje Naturpark Velebit (gesamter Gebirgszug) Naturpark Medvednica (der "Hausberg" von Zagreb) Naturpark UÄ?ka (Gebirge nahe Rijeka) Naturpark TelaÅ¡Ä?ica (bei den Kornaten) Naturpark Žumberak-Samoborsko gorje (westlich von Zagreb) Naturpark Vransko jezero (im dalmatinischen Hinterland) Naturpark Biokovo (Gebirgszug in Süddalmatien) [Bearbeiten]
Geomorphologische Phänomene
"Crveno jezero" - der Rote See Die blaue Grotte (kroatisch: modra špilja) auf der Insel Biševo in der Nähe von Vis [Bearbeiten]
Wirtschaft und Verkehr
Das Bruttosozialprodukt belief sich im Jahr 2004 auf $4
550 pro Kopf. Die Kroatische Wirtschaft befindet sich in einem schwierigen Umwandlungsprozeß von der ehemaligen sozialistischen Wirtschaftsform der Arbeiterselbstverwaltung in die Marktwirtschaft. Der Krieg 1991-1995 erschwerte diese Entwicklung zusätzlich
der v.a. die Adriaküste und die zahlreichen Inseln betrifft. [Bearbeiten]
der Schiffbau und der Tourismus
Die wichtigsten Wirtschaftszweige sind die Dienstleistungsbereiche
das verarbeitende Gewerbe
Verkehrswesen
Vinkovci
Ungarn
Split
Dubrovnik und Rijeka befinden sich internationale Flughäfen. Von Bedeutung ist die Donauschifffahrt vor allem in Vukovar und die Küstenschifffahrt. Durch das Transitland Kroatien führen von Zagreb Eisenbahnstrecken nach Osijek
Bosnien und Herzegowina und Serbien
Rijeka und Split sowie nach Slowenien
In Zagreb
Die Autobahn A1 (Zagreb - Split) soll ab Ende Juni 2005 durchgehend zweispurig befahrbar sein
Das wichtigste Bauwerk stellt dabei der Sveti Rok-Straßentunnel (5.687 m) dar
der praktisch zwei Klimazonen miteinander verbindet (das Gebirgsklima Zentralkroatiens mit dem mediterranen Klima Dalmatiens)
ist der Tunnel durch den Gebirgszug Mala Kapela (5.780 m)
der dieses Jahr fertiggestellt wird
Ein anderer wichtiger Tunnel auf der A1-Trasse
Der Bau des nächsten Teilstücks in Richtung der wichtigen süddalmatinischen Hafenstadt PloÄ?e (und in weiterer Folge nach Dubrovnik) steht unmittelbar bevor (geplante Fertigstellung bis PloÄ?e: 2008)
südlich von Maribor)
Außerdem sollten mit Juni 2005 alle Nordverbindungen (nach Slowenien) durch Autobahnanbindungen erschlossen sein (bei Umag
bei Rijeka/Grenzübergang Rupa und die Verbindung Zagreb - Krapina/Grenzübergang Macelj
Auch das sogenannte "istrische Ypsilon" (Schnellstraßenverbindung) steht unmittelbar vor der Fertigstellung
Das letzte noch verbleibende Teilstück der Autobahnverbindung A6 zwischen Rijeka und Zagreb wurde im Frühjahr 2004 fertiggestellt
Die bisher einspurigen Teile der Autobahn sollen nun aber komplett zweispurig ausgebaut werden
Ebenso folgt in den nächsten Jahren eine weiträumige Autobahn-Umfahrung von Rijeka und die Autobahnverbindung Rijeka - Senj zur bestehenden A1
Im Laufe der nächsten Jahre sollten alle Teile Kroatiens komfortabel mit Autobahnen erschlossen sein
Osijek und der bosnischen Grenze in Richtung Sarajewo (Die Anbindung von Zagreb zur ungarischen Grenze bei Varaždin und Čakovec ist bereits in Betrieb)
Dazu gehört auch die Autobahn-Anbindung nach Serbien und der Ausbau des Nord-Süd Korridors 5c zwischen der ungarischen Grenze bei Beli Manastir
Der Autobahnbau wird in Kroatien als Symbol der Einheit und des Zusammenhalts gesehen und systematisch vorangetrieben
Eine Änderung des derzeitigen Mautsystems und der Wegfall unnötiger Mautstellen werden diskutiert
Brückenverbindung/"Überbrückung" des bosnischen Territoriums hin zur Halbinsel Pelješac) Mehr Informationen dazu
Wichtige Tunnel- und Brückenprojekte in Süddalmatien stehen ebenfalls bevor (Biokovo-Tunnel nahe Makarska zur A1)
siehe: Kroatische Autobahnen (englisch
kroatisch) [13] (http://www.hac.hr/index.php?l=en) Siehe auch: UÄ?ka-Tunnel [Bearbeiten]
Außenhandel
sowohl was den Import als auch was den Exporthandel betrifft (Kroatien leidet derzeit an einem großem Exportdefizit)
Durch die Annäherung an die EU und das im Februar 2005 umgesetzte Stabilisierungs- und Assoziationsabkommen werden wichtige wirtschaftliche Impulse für das Land erwartet
insbesondere werden sog. "greenfield" Investitionen erhofft
Die vollständige Liberalisierung des Marktes sollte weitere investitionen nach sich ziehen
Siehe auch: Bekannte kroatische Marken [Bearbeiten]
Tourismus
Der Tourismus ist für eine Vielzahl der Bewohner entlang der kroatischen Küste einer der Haupteinkunftsquellen
Von Mai bis Oktober zieht der gesamte Küstenstreifen Besucher aus ganz Europa an. Dank den über tausend Inseln ist Kroatien für Segler (Segeln) besonders attraktiv
Im Landesinneren besuchen jährlich hunderttausende von Touristen den weltbekannten Nationalpark Plitvicer Seen
Die Stadt Dubrovnik ist eines der Ziele
das ganzjährig viel zu bieten hat und entsprechend gut besucht ist
Auch im Städtetourismus hat Kroatien steigende Besucherzahlen: Die kroatische Hauptstadt Zagreb verzeichnet in den letzten Jahren Besucherrekorde
4 Millionen Touristen Kroatien und insgesamt 47
4 Millionen Übernachtungen wurden gezählt. [Bearbeiten]
Im Jahr 2004 besuchten insgesamt 9
Bevölkerung
Kroatien hat nach der Volkszählung von 2001 4.437.460 Einwohner. Die Lebenserwartung in Kroatien beträgt etwa 75 Jahre
Seit einigen Jahren verzeichnet das Land wegen niedriger Geburtenraten eine rückläufige Bevölkerungsentwicklung
Von den Einwohnern zum Zeitpunkt der Volkszählung von 2001 besaßen 4.399.364 (99
00%) davon auch ein zweite Staatsangehörigkeit
44.340 (1
14%) die kroatische Staatsangehörigkeit
9.811 (0
22%) waren Staatenlose
17.902 (0
40%) besaßen nur eine ausländische Staatsangehörigkeit
Von 10.383 (0
23%) war die Staatsangehörigkeit unbekannt. [Bearbeiten]
Nationalitäten
Die Mehrheit der Bevölkerung stellen die Kroaten
Die größte Minderheit bilden die Serben
daneben gibt es zahlreiche weitere Minderheiten
der Lika
dem Hinterland Norddalmatiens sowie in den Großstädten Zagreb und Rijeka
der Banija
Die Serben leben vor allem in Ostslawonien
daneben gibt es italienische Bevölkerungsgruppen in Rijeka und Westslawonien
Das Hauptsiedlungsgebiet der italienischen Minderheit ist die Westküste Istriens
Ungarn und Slowaken leben vor allem im Osten
Tschechen im Westens Slawoniens
10 %) Nach der Volkszählung von 1991 waren 78.1% der Bevölkerung Kroaten
37 %) Albaner 15.082 (0
34 %) Slowenen 13.173 (0
63 %) Serben 201.631 (4
11 %) Slowaken 4.712 (0
21 %) Montenegriner 4.926 (0
11 %) Mazedonier 4.270 (0
47 %) Italiener 19.636 (0
24 %) Roma 9.463 (0
Serben
12.2% Serben
Albaner und Mazedonier leben über das gesamte Land verstreut
44 %) Ungarn 16.595 (0
54 %) Bosniaken 20.755 (0
Die vor allem in jugoslawischer Zeit zugewanderten Bosniaken
30 %) Tschechen 10.510 (0
vor allem in den größeren Städten. Zusammensetzung der Bevölkerung nach Nationalitäten (Volkszählung von 2001): Kroaten 3.977.171 (89
der Lika und der Banija im Jahre 1995 floh der größte Teil der dortigen serbischen Einwohner in den serbisch kontrollierten Teil Bosnien-Herzegowinas und teilweise weiter nach Serbien
Norddalmatien
Bei der Rückeroberung der serbisch kontrollierten Gebiete in Westslawonien
so dass der serbische Bevölkerungsanteil heute etwas höher als zur Zeit der Volkszählung von 2001 sein dürfte
Im Laufe der letzten Jahre ist etwa die Hälfte der Geflohenen zurückgekehrt (118.000 bis Januar 2005)
Den etwa 50.000 direkt am bewaffneten Aufstand (1991- 1995) beteiligten Serben wurde von der kroatischen Regierung eine generelle Amnestie gewährt
sofern individuell keine direkten Kriegsverbrechen nachgewiesen werden können. [Bearbeiten]
Konfessionen
01%) [Bearbeiten]
83%) Orthodoxe 195.969 (4
04%) Juden 495 (0
08%) Adventisten 3.001 (0
42%) Muslime 56.777 (1
14%) Zeugen Jehovas 6.094 (0
07%) Baptisten 1.981 (0
28%) Katholiken des griechischen Ritus 6.219 (0
Zusammensetzung der Bevölkerung nach Konfessionen (Volkszählung von 2001): Römische Katholiken 3.897.332 (87
14%) Kalvinisten 4.053 (0
09%) Lutheraner (Augsburger Bekenntnis) 3.339 (0
Sprachen
08%) Deutsch 3.013 (0
01%)1 unbekannt 16.709 (0
05%)1 Montenegrinisch 460 (0
46%) Albanisch 14.621 (0
09%) Mazedonisch 3.534 (0
29%) Slowenisch 11.872 (0
33%) Ungarisch 12.650 (0
Zusammensetzung der Bevölkerung nach Muttersprache (Volkszählung von 2001): Kroatisch 4.265.081 (96
21%)1 Romanes 7.860 (0
11%)1 Slowakisch 3.993 (0
07%) Kroatoserbisch 2.054 (0
38%) 1: Die unterschiedlichen Bezeichnungen drücken nicht notwendigerweise einen tatsächlichen Unterschied in der Muttersprache aus. [Bearbeiten]
27%) Bosniakisch 9.197 (0
18%) Tschechisch 7.178 (0
01%)1 Italienisch 20.521 (0
12%)1 Serbisch 44.629 (1
16%) Serbokroatisch 4.961 (0
Städte in Kroatien
mit Vororten ca
Die größten Städte Kroatiens (über 30.000 Einwohner
Einwohnerzahlen gemäß der Volkszählung von 2001) sind: Zagreb (779.145
900.000) Split (188.694) Rijeka (144.043) Osijek (114.616) Zadar (72.718) Slavonski Brod (64.612) Velika Gorica (63.517) (Vorort von Zagreb) Karlovac (59.395) Pula (58.594) Sisak (52.236) Å ibenik (51.553) Varaždin (49.075) Dubrovnik (43.770) Bjelovar (41.869) Samobor (36.206) (Vorort von Zagreb) Vinkovci (35.912) KaÅ¡tela (34.103) (Vorort von Split) Vukovar (31.670) Koprivnica (30.994) ÄŒakovec (30.455) Ä?akovo (30.092) Siehe auch: Liste der Städte in Kroatien
Liste deutscher Bezeichnungen kroatischer Orte [Bearbeiten]
Kultur
[Bearbeiten]
Literatur
Marko Marulić - Der Vater der kroatischen Literatur Miroslav Krleža - der bedeutendste kroatische Schriftsteller des 20
Jahrhunderts
Siehe auch: Liste kroatischer Schriftsteller [Bearbeiten]
Musik
Ivo Pogorelić Vjekoslav Šutej Siehe auch: Liste kroatischer klassischer Komponisten
Musik Kroatiens [Bearbeiten]
Film
Branko Lustig Dušan Vukotić Goran Višnjić Zagreber Zeichentrickfilm-Schule [Bearbeiten]
Maler und Bildhauer
Restaurator
Kunstsammler Zvonimir Mihanović Edo Murtić Ivan Generalić Ivan Lacković Croata Ivan MeÅ¡trović Antun AugustinÄ?ić DuÅ¡an Džamonja Kroatisches Museum für Naive Kunst
Englisch (http://www.hmnu.org/en/default.asp) [Bearbeiten]
Mimara - Maler
Folklore
Kroatische Folklore Sinjska alka - Das Ringelstechen von Sinj Die Prozession mit dem Kreuz Der Moreška-Tanz Der Säbeltanz kumpanija [Bearbeiten]
UNESCO - Weltkultur- und Naturerbe der Menschheit
Altstadt von Dubrovnik Altstadt und Palast Kaiser Diokletians in Split Plitvicer Seen Euphrasius-Basilika und historischer Stadtkern von PoreÄ? Historische Stadt Trogir Kathedrale des Heiligen Jakob in Å ibenik [Bearbeiten]
Kulinarisches
Weinanbaugebiete in Kroatien [Bearbeiten]
Kroatien hat eine Fülle von Spezialitäten
die zum Teil international bekannt sind. ĆevapÄ?ići (Fleischröllchen) Ražnjići (Spießchen) Janjetina (Lammbraten) Odojak (Spanferkel) Punjena paprika (gefüllte Paprika) Sarma (Krautroulade) Riblji paprikaÅ¡ (Fischgulasch) Zagorske Å¡trukle (süße Teigtaschen aus dem Hrvatsko Zagorje) PrÅ¡ut (luftgetrockneter Schinken) Kulen (pikanter Schinken aus Slawonien) Kobasica (Klobasse) PaÅ¡ki sir (Schafkäse von der Insel Pag) Maraska-Kirschen (zur Herstellung des berühmten Maraska Cherry Brandy) ProÅ¡ek (Dessertwein) GraÅ¡evina (Welschriesling) Siehe: Kroatische Küche
Sport
Toni KukoÄ? Wasserball: Dubravko Å imenc Schwimmen: Gordan Kožulj Tischtennis: Zoran Primorac [Bearbeiten]
Dado Pršo Ski alpin: Janica Kostelić und Ivica Kostelić Handball in Kroatien: Ivano Balić Tennis: Goran Ivanišević
Zvonimir Boban
Robert ProsineÄ?ki
Trotz seiner verhältnismäßig geringen Größe kann Kroatien im Sport viele Erfolge aufweisen. Besonders in den folgenden Disziplinen beweisen kroatische Sportler immer wieder ihr Können: Fußball in Kroatien: Davor Šuker
Iva Majoli Basketball: Dražen Petrović
Feiertage in Kroatien
Datum Bezeichnung Anmerkungen 1
Januar Neujahr 6
Januar Heilige Drei Könige Ostermontag Ostermontag Bewegliches Datum 1
Mai Tag der Arbeit 60 Tage nach Ostern Fronleichnam Bewegliches Datum 22
Juni Tag des antifaschistischen Kampfes (Dan antifaÅ¡istiÄ?ke borbe) 25
Juni Tag der Staatsgründung (Dan državnosti) 5
August Tag des Sieges und der Dankbarkeit 15
August Mariä Himmelfahrt 8
Oktober Unabhängigkeitstag 1
November Allerheiligen 25
Dezember 1
Weihnachtsfeiertag 26
Dezember 2
Weihnachtsfeiertag [Bearbeiten]
Siehe auch
Liste bedeutender Kroaten [Bearbeiten]
Literatur
Robert Strohmaier Die Ideologie der Kroatischen Demokratischen Gemeinschaft (HDZ) in der Ära Franjo Tudjman - Historische Determinanten und Entwicklung.
LDV Verlag München 2004 - ISBN 3-930841-18-5 [Bearbeiten]
Weblinks
Zentrale kroatische Website (http://www.hr/index.en.shtml) Kroatien im World Factbook des CIA (Englisch) (http://www.cia.gov/cia/publications/factbook/geos/hr.html) Das Auswärtige Amt zum Thema Kroatien (http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?type_id=14&land_id=88) Staatliches Amt für Statistik Kroatiens (kroat.) (http://www.dzs.hr) Telefonauskunft (http://imenik.ht.hr/) Goethe-Institut Zagreb (http://www.goethe.de/ms/zag/deindex.htm) Bilder von Kroatien (englisch) (http://croatia.europe-countries.com) Landkarte von Kroatien (englisch) (http://www.europe-atlas.com/croatia-map.htm) Entwicklung EU-Kroatien (englisch) (http://europa.eu.int/comm/external_relations/see/croatia/index.htm) af:Kroasië ar:كرواتيا bg:ХърватÑ?ка bn:কà§?রোয়েশিয়া bs:Hrvatska ca:Croà cia cs:Chorvatsko cy:Croatia da:Kroatien en:Croatia eo:Kroatio es:Croacia et:Horvaatia fi:Kroatia fr:Croatie gl:Croacia - Hrvatska he:קרו×?טיה hi:कà¥?रोà¤?शिया hr:Hrvatska hu:Horvátország io:Kroatia it:Croazia ja:クãƒã‚¢ãƒ?ã‚¢ ko:í?¬ë¡œì•„í‹°ì•„ la:Croatia lt:Kroatija lv:HorvÄ?tija nds:Kroatien nl:Kroatië no:Kroatia pl:Chorwacja pt:Croácia ro:CroaÅ£ia ru:ХорватиÑ? sa:कà¥?रोà¤?शिया sk:Chorvátsko sl:HrvaÅ¡ka sr:ХрватÑ?ка sv:Kroatien tl:Croatia uk:ХорватіÑ? zh:克罗地亚
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Kroatien
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