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Diskussion : Krieg
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Krieg
Stichpunkte
Allgemein
Als Krieg definiert man einen gewaltsam ausgetragenen Konflikt zwischen zwei oder mehr Staaten oder planmäßig vorgehenden
bewaffneten nichtstaatlichen Organisationen
"Verbergen") 1 Der Begriff "Krieg" 1.1 Kriegsursachen 1.2 Organisation und Ablauf 1.3 Typologie 2 Krieg in der Geschichte Europas 2.1 Antike und europäisches Mittelalter 2.2 Neuzeit bis 1914 2.3 Das Zeitalter der Weltkriege 2.4 Die UNO und das bipolare Abschreckungsystem 2.5 Tendenzen seit dem Ende des Kalten Kriegs 3 Krieg und Politik 3.1 Auslöser 3.2 Besondere regierungspolitische Motive 3.3 Ausnahmezustand 3.4 Militärstrategie 3.5 Ressourceneinsatz 4 Ethische Aspekte 4.1 Wirkungen 4.2 Bedeutung 4.3 Alternativen 4.4 Bewertung des Krieges 4.5 Völkerrecht 4.6 Die Ächtung des Krieges 5 Siehe auch 6 Literatur 7 Weblinks [Bearbeiten]
Er kann als Bürgerkrieg oder Unabhängigkeitskrieg auch innerhalb eines Staates stattfinden. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Der Begriff "Krieg"
Der Bedeutungsspielraum geht von "Hartnäckigkeit" und "Anstrengung" bis hin zu "Streit"
nämlich einerseits "Krieg führen"
Die beiden Bedeutungen des Verbs "kriegen"
andererseits "bekommen
erhalten" könnten Herkunft und Charakter dieser kollektiven Gewaltanwendung anzeigen
Auch wo andere Kriegsanlässe im Vordergrund stehen
fehlt selten ein ökonomischer Hintergrund
Während aber der - individuelle oder kollektive - Raub und die Tötung von Menschen zum eigenen Vorteil heute generell als Verbrechen gilt und in einem Rechtsstaat strafbar ist
gilt "Krieg" nicht als gewöhnliche Kriminalität
beurteilen ihre eigene Gewalt immer als notwendig
Kollektive
überlebenswichtig
unvermeidlich
die selbst als Kriegspartei agieren
gerechtfertigt
Das zeigt an
dass diese organisierte Form der Gewalt
die von einem Kollektiv ausgeht
einer Legitimation in eben diesem Kollektiv bedarf. [Bearbeiten]
Kriegsursachen
Als Hauptursachen für den Ausbruch von Kriegen werden angeführt: wirtschaftliche Vorteile Ressourcenmangel politisches Hegemoniebestreben drohende Unterlegenheit gegenüber Konkurrenten mangelnde Wehrhaftigkeit potenzieller Ziele seitens des Angreifers als gering eingeschätztes Risiko (z
BS
Kreuzzüge) kulturelle Eigenheiten
das Ziel der Unterwerfung anderer und die Erbeutung von RessourcenS
asymmetrischer Krieg) drohender Verlust von Einfluss in besetzten beziehungsweise annektierten Gebieten Sicherung der ideologischen Vormachtstellung (Afghanistan/A-Krieg der UdSSR) ethnische Konflikte in multinationalen Staaten religiöser Fanatismus beziehungsweise Dogmatismus (beispielsweise militärische Form des Dschihad ("Heiliger Krieg")
die auf Krieg basierende Rituale ergeben (Bsp.: "Blumenkriege" der Azteken) innenpolitische Bestrebungen
tellvertreterkrieg
das eigene Volk von Missständen im eigenen Land abzulenken. Hauptursachen der Kriegsführung waren bisher in der Regel Hegemoniebestreben
o sollten sich zum Beispiel die Kriege zur Zeit des Kolonialismus vor allem durch die Verwendung der erbeuteten Rohstoffe rechnen. [Bearbeiten]
Organisation und Ablauf
Die Organisation von Krieg erfolgt innerhalb eines Kollektivs immer in drei verschiedenen Ebenen mit unterschiedlicher Entscheidungsgewalt: Die Strategische Ebene: Hier wird entschieden
ob und warum ein Krieg geführt wird und was das Ziel eines Krieges sein sollte
Strategische Entscheidungen werden meist von Poltikern oder den ranghöchsten Miltärpersonen eines Kollektivs getroffen
Personen
die Entscheidungen auf dieser Ebene fällen
wie der Krieg geführt wird
tragen auch die meiste Verantwortung für die Folgen dieser Entschlüsse. Die Taktische Ebene: Hier wird entschieden
haben die Aufgabe
die Entscheidungen der Personen
in die Realität umzusetzen
die innerhalb des Kollektivs den Rang von Offizieren einnehmen. Die Operative Ebene: Personen
die den beiden erstgenannten Ebenen angehören
die innerhalb der operativen Ebene agieren
Diese Entscheidungen werden von Personen getroffen
ungestört durchzuführen
ist in der Offensive
den man auch als OOEH-Schema bezeichnen kann
ob ein Angriff erfolgt oder nicht. Handlung: Das kriegerische Kollektiv führt nach getroffener Entscheidung einen Angriff auf seinen Gegner durch. Das kriegerische Kollektiv
das in der Lage ist
Die meisten aller Kriegsteilnehmer agieren auf dieser Ebene und haben auch am meisten unter den Folgen des Krieges zu leiden. Der allgemeine Ablauf eines Krieges kann als ein Kreislauf mit vier verschiedenen Phasen angesehen werden: Orientierung: Das kriegerische Kollektiv sucht im Gebiet seines oder seiner (potentiellen) Gegnerkollektivs oder Gegnerkollektive nach möglichen Angriffszielen Observierung: Das nähere Umfeld eines ausgewählten Kriegsziels wird auf Verteidigungsmaßnahmen des Gegnerkollektivs hin untersucht Entscheidung: Das kriegerische Kollektiv trifft aufgrund der gewonnenen Informationen eine Entscheidung darüber
diesen Kreislauf
versucht diesen Kreislauf bei seinem Gegner mit Hilfe von Verteidigung zu unterbrechen
das nicht in einer solchen Lage ist
Ein kriegerisches Kollektiv
Es befindet sich also in der Defensive. [Bearbeiten]
Typologie
Zwischenstaatlicher Krieg: Krieg zwischen zwei oder mehreren Staaten
Dazu gehört der Koalitionskrieg: Verbindung mehrerer Staaten zu einer gemeinsam agierenden Kriegspartei
Partisanenkrieg: Krieg nichtregulärer Streitkräfte gegen die Armee einer Besatzungsmacht Bürgerkrieg: Krieg innerhalb eines Staates
in dem um den Sturz der Regierenden oder um die Veränderung oder den Erhalt des politischen Systems gekämpft wird
in dem um regionale Autonomie innerhalb eines Staates gekämpft wird
Dazu gehört der Guerrillakrieg: Krieg nichtregulärer Streitkräfte gegen die Armee der Regierung
bei der die Guerrilla-Taktik angewendet wird. Unabhängigkeitskrieg: dazu können gerechnet werden: Dekolonisationskrieg: Krieg eines Volkes gegen eine Kolonialmacht Sezessionskrieg: Krieg zur Loslösung eines Teilgebietes vom Staatsverband
oder Krieg um Autonomie
Bei diesen handelt es sich oft um die Folge eines Nationalitätenkonflikts. Diese Typologie ist nicht eindeutig
ist darin kein Sonderfall: Er lässt sich zwar weder als Krieg noch als Bürgerkrieg einordnen
den die USA nach den Anschlägen vom 11.9.2001 ausgerufen haben
es existieren zahlreiche Mischformen. Der heutige "Krieg gegen den Terror"
da er als "asymetrischer" Konflikt zwischen einer Staatenkoalition und einer als weltweite Kriegspartei auftretenden terroristischen Gruppierung stattfindet
Aber er ist eine Mischform der verschiedenen "Kriegsarten"
das beide Parteien ganz bestimmte Ziele nach dem oben genannten OOEH-Schema verfolgen
Auch läßt sich nicht abstreiten
Ob die Ziele einer oder beider Kriegsparteien dabei immer ganz logisch durchdacht und für Außenstehende nachvollziehbar sind
spielt für die Einschätzung des Krieges an sich keine Rolle
taktische und operative Ebene entspricht
Schließlich sind beide Parteien in einer Hierarchie organisiert
die der Aufteilung in strategische
Wirtschaftskrieg und andere mehr sind keine Kriege gemäß der Definition
Bandenkrieg
die hier nicht behandelt werden. [Bearbeiten]
Es handelt sich um übertragene Begriffe
Krieg in der Geschichte
Europas
[Bearbeiten]
Antike und europäisches Mittelalter
Raubkriege begleiten die menschliche Kulturgeschichte seit jeher
Für vorstaatliche Stammesgesellschaften war ein bewaffneter Raubzug oft Mittel des Überlebens und Machterwerbs zugleich
was heute als "bewaffneter Konflikt" eingeordnet wird: Kleinere lokale Gruppen bekämpften sich in oft spontaner
kam es auch zur Aufstellung von speziell zum Kämpfen abgestellten Heeren
ungeplanter Form und mit ständig wechselnden Allianzen. Erst mit dem Aufkommen von staatsähnlichen Gebilden
Die Frühzeit dieser Stammesfehden entsprach in etwa dem
die in der Antike fast immer Monarchien waren
deren organisierter Ausbildung und Rüstung
Damit geführte bewaffnete Auseinandersetzungen können als "Duell" der Machthaber der jeweiligen Kriegsparteien verstanden werden
die sich der "Waffe" eines Heers bedienen
Versklavung oder Exilierung der Besiegten
Antike Großreiche entstanden oft aus organisierten Raubzügen und anschließender "Befriedung" der eroberten Gebiete mit Tributzwang
So setzten sie militärische Siege in eine dauerhafte Herrschaft um. Demgemäß sahen die jeweils herrschenden Oberschichten den Krieg eher als Normalzustand an
Der Friede in seinem Gefolge hingegen bedurfte besonderer Vertragsschlüsse zwischen Siegern und Besiegten
bereite den Krieg vor": frei zitiert nach Flavius Vegetius Renatus
ca
Ein Indiz dafür ist die Verwandschaft des lateinischen Wortes pax für "Frieden" mit pactum für "Vertrag". Auch der Satz Si vis pacem
para bellum ("willst du Frieden
praefatio) drückt die durchgängige Gewaltbereitschaft hier des römischen Reiches aus
Epitoma rei militaris 3
390 n.Chr.
Dort war der Zustand nach einem Krieg bestimmt von der gewaltsamen Besetzung und Ausbeutung eroberter Gebiete - und daher stets brüchig
um das Imperium Romanum zu sichern. Die folgende Geschichte Europas trat das Erbe des antiken Imperialismus an und war demgemäß fast durchweg von Kriegen und Bürgerkriegen beherrscht
Die Pax Romana der römischen Kaiserzeit beruhte auf ständiger militärischer Präsenz
Dabei durchlief die Kriegsführung unterschiedliche Phasen
wo Herrscher über Mittel und Absichten zum Krieg verfügten
Die Waffentechnologie entwickelte sich dort am ehesten weiter
Generell wurde das
dann auch im Krieg eingesetzt. [Bearbeiten]
was waffentechnisch möglich war
Neuzeit
bis
1914
die über ein Steueraufkommen und Militärbudget verfügen und damit eine stehende Armee aufstellen können. Die Entwicklung führte zu immer größeren Armeen mit immer stärkeren Waffen und entsprechend höheren Kriegsopferzahlen. Zugleich zerfiel die relativ stabile Einheit des Mittelalters
Die moderne Form des Krieges setzte die Entstehung von Nationalstaaten voraus
das "Heilige Römische Reich" unter Führung von Kaiser und Papst im Gefolge der Reformation
Die Verbindung von konfessionellen und machtpolitischen Gegensätzen führte schließlich zum Dreißigjährigen Krieg von 1618 bis 1648
Plünderungen und Massakern an der Zivilbevölkerung einher
Dabei gingen angekündete Feldschlachten oft mit Raubzügen
sei es durch unmittelbare Kriegswirkungen
sei es durch Kriegsfolgen wie Missernten und eingeschleppte Seuchen. Diese Erfahrung erzwang einen Gesinnungswandel
Im Verlauf starb etwa ein Drittel der mitteleuropäischen Bevölkerung
Der Westfälische Frieden 1648 brachte zum ersten Mal das Prinzip der Nichteinmischung in die Angelegenheiten fremder Staaten in die Diskussion
Er entwertete auch die bis dahin gültige Inanspruchnahme von "wahrer Religion": Die Durchsetzung der eigenen Konfession wurde nun nicht mehr als legitimer Kriegsgrund akzeptiert und damit eine Trennung von Religion und Politik eingeleitet
Dies leitete eine längere Friedensperiode in Europa ein und ermöglichte die Aufklärung
Aus der Idee der allgemeinen Menschenrechte entwickelte sich die Idee des "gehegten" Krieges
dann bitte im zivilisierten Rahmen
so lautete nun die Devise
Wenn schon Militärgewalt
so übernahmen dies nun aufgeklärte Juristen wie Hugo Grotius
Hatte seit Augustinus von Hippo die kirchliche Lehre vom "gerechten Krieg" die Kriterien zur Legitimation geliefert
standen vor allem die begrenzten Finanzresourcen zur Aufstockung der eigenen Heere
noch weniger an Zivilisten
Wo Fürsten ihre Regeln akzeptierten
noch weniger die Opfer des Gegners im Vordergrund
nicht die Verluste an Soldaten
Dennoch wurde Frieden als Ziel der Politik nun denkbar
teilweise angestrebt und streckenweise auch erreicht: etwa in der Epoche nach dem Wiener Kongress 1815. Zeitgleich mit dem Stand der Waffentechnik wuchs im 19
die sich als modernes Völkerrecht etablierte
Jahrhundert eine Bemühung zur Begrenzung und Regulierung von bewaffneten Konflikten
Daraus abgeleitet wurde auch das kodifizierte Kriegsrecht und das Kriegsvölkerrecht (siehe hier (http://www.fak4.ch/truppeninfo/kriegsvoelkerrecht.htm))
Seine bedeutendsten Errungenschaften vor 1914 waren: die Genfer Konvention von 1864
und die Wahl der Mittel wurde ebenfalls noch nicht verbindlich geregelt. [Bearbeiten]
die erstmals strikt zwischen Zivilisten und Kombattanten trennte und in Artikel 22 den revolutionären Satz festschrieb ([1] (http://www.brandtcomputer.de/Voelkerrecht/Texte/1910_107.html)): "Die Staaten haben kein unbegrenztes Recht in der Wahl der Mittel zur Schädigung des Feindes". Die Kriegsgründe blieben bei dieser Kodifizierung des Kriegsverlaufs ausgeklammert
die vor allem die humane Versorgung von Kriegsopfern vorsah; die Haager Landkriegsordnung von 1907
Das Zeitalter der Weltkriege
Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs machte alle bisherigen Bemühungen zur "Humanisierung" des Krieges schlagartig zur Makulatur
Der Einsatz von Panzern
Giftgas sowie die Seeblockade und totale Kriegswirtschaft gaben dem Krieg ein neues Gesicht und eine bis dahin unbekannte Vernichtungsqualität
U-Booten
Die moderne Kriegführung betraf das "Hinterland" von nun an ähnlich hart wie die Front: Direkte und indirekte Kriegsschäden nahmen ungeheure und unvorhersehbare Ausmaße an
Feld- und Seeschlachten forderten Millionen Todesopfer und Abermillionen von Schwerverletzten. Die bisherige europäische Bündnis-
Gleichgewichts- und Vertragspolitik mit ihrer Doppelstrategie von Hochrüstung und Diplomatie war nicht zuletzt am Konkurrenzkampf um Kolonien gescheitert und so nicht mehr zu erneuern
eine internationale Konfliktregelung zu institutionalisieren
Darum wurde vor allem auf Initiative der USA nach 1918 der Versuch unternommen
die die Massenvernichtungsmittel bedeuteten
wurde ferner versucht
Die Gründung des Völkerbunds stellte den Frieden erstmals in der bekannten Menschheitsgeschichte als gemeinsames Ziel der Staaten heraus und gab dem Völkerrecht eine erste organisatorische Basis. Der Briand-Kellogg-Pakt zur Ächtung des Angriffskrieges war ein weiterer Schritt
sondern die Staatssouveräntität bei der Entscheidung zum Krieg selbst zu begrenzen und den Verteidigungskrieg international akzeptierten Kriterien zu unterwerfen. Angesichts der neuen Kriegsqualität
bestimmte als unnötig grausam verstandene Waffen zu ächten und zu verbieten
um nicht nur den Kriegsverlauf
obwohl die prinzipielle juristische Handhabe dafür mit der Haager Landkriegsordnung gegeben war
Dies gelang bis 1939 jedoch noch nicht
Immerhin verzichteten die europäischen Großmächte mehr oder weniger freiwillig auf die Verwendung - nicht die Produktion und Bereithaltung - von Giftgas. Der Aufstieg des Nationalsozialismus bedeutete das vorläufige Ende dieser Bemühungen
Systematisch hebelte Adolf Hitler von 1933 bis 1939 die völkerrechtlichen Beschränkungen aus und bereitete seinen Eroberungs- und Vernichtungskrieg vor
Die Einbindung in den Völkerbund und die Appeasementpolitik Großbritanniens scheiterten 1938 mit der deutschen Besetzung der Tschechei
Der Weg in den 2
Weltkrieg war damit frei. Dieser begann wie der erste als konventioneller Krieg
"Zivilisation" und "Recht" sprengte
der sämtliche Vorstellungen von "Humanität"
wurde aber im Verlauf rasch und unaufhaltsam zum "totalen" Krieg
Staatlich gelenkte Kriegswirtschaft
allgemeine Wehrpflicht
Kriegsrecht
Propagandaschlachten an der "Heimatfront" bezogen die Völker ganz und gar in die Kampfhandlungen ein
Die Mobilisierung aller nationalen Reserven für Kriegszwecke machte die Unterscheidung zwischen beteiligten Zivilisten und Kombattanten zur völligen Illusion
dann auch durch die englisch-amerikanischen Flächenbombardements deutscher Städte
dann im Rückzug auch im eigenen Land anwandten
zur organisierten Massenvernichtung durch Arbeit und Nahrungsmangel in deutschen
aber nach 1945 auch in russischen Kriegsgefangenlagern
dann durch deutsche Terrorangriffe auf englische Städte
zu Massenselbsttötungen in Deutschland und Japan (Kamikazeflieger) und schließlich zu den amerikanischen Atombombenabwürfen auf Hiroshima am 6
wobei deutsche Wehrmacht und SS zusammenwirkten
zur Verbindung von territorialer Eroberung und industrieller Massenvernichtung vor allem an Juden und Slawen im deutschen Russlandfeldzug
Die Kriegsführung
erstmals durch deutsche Bomber im spanischen Bürgerkrieg (Guernica) 1937
missachtete das Völkerrecht vollends. So kam es im Kriegsverlauf zum Bombenkrieg gegen dicht besiedelte Gebiete
die die Deutschen erst im Partisanenkrieg in Osteuropa
zur Strategie der "verbrannten Erde"
ob mit oder ohne sogenannte "Massenvernichtungswaffen"
August und Nagasaki am 9
August 1945. Diese und andere Taten waren nach völkerrechtlichen Kriterien eindeutige Kriegsverbrechen
Doch nur wenige wurden als solche geahndet
Die Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse schufen den neuen Straftatsbestand der "Verbrechen gegen die Menschlichkeit": Doch eine vom Geruch der Siegerjustiz freie Instanz zur Durchsetzung des Völkerrechts mit internationaler Akzeptanz fehlte weiterhin. Bild nicht gefunden Atomwaffentest mit Soldaten
1951 [Bearbeiten]
Die UNO und das bipolare Abschreckungsystem
Kriege generell zu vermeiden
Die ungeheure Steigerung der Vernichtungskapazitäten und Verselbstständigung der Kriegsführung verstärkte nach 1945 die Bemühungen
In Europa
besonders in Deutschland herrschte bei weiten Teilen der Zivilbevölkerung die Einstellung vor: "Nie wieder Krieg!" Erneut wirkten nun vor allem die USA auf die Einrichtung einer neuen Weltorganisation zur diplomatischen Konfliktlösung und Kriegsverhütung hin: der UNO
hier vor allem in Kapitel II
Die Erfahrung der Ohnmacht des Völkerrechts in den Weltkriegen fand ihren Niederschlag in ihrer Charta
Absatz 4: "Alle Mitglieder unterlassen in ihren internationalen Beziehungen jede gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates gerichtete oder sonst mit den Zielen der Vereinten Nationen unvereinbare Androhung oder Anwendung von Gewalt." Dies verbot erstmals allgemeinverbindlich jeden Angriffskrieg und jede militärische Erpressung
Zugleich bekräftigte die Charta aber auch das Prinzip der Nichteinmischung und das natürliche Recht zur Selbstverteidigung im Falle eines feindlichen Angriffs
Es verpflichtete alle Mitglieder zu gemeinsamen friedenserhaltenden oder wiederherstellenden Maßnahmen und machte diese von einem Mandat des UN-Sicherheitsrats abhängig
die durch den Zerfall der Anti-Hitler-Koalition bereits auf der Konferenz von Potsdam im Juli 1945 am Horizont auftauchte. Auch die Bemühungen zur Ächtung bestimmter Waffengattungen wurden seit 1945 verstärkt
Dabei stand auch die Sorge vor einem neuen weltumspannenden Konflikt Pate
misslang das universale Verbot der Atomwaffen
Doch während das Verbot von B- und C-Waffen weithin akzeptiert wurde
Denn deren Ersteinsatz in Hiroshima hatte einen allgemeinen Verzicht darauf verhindert und ein atomares Wettrüsten vor allem zwischen USA und UdSSR in Gang gesetzt
Besaßen die USA bis 1949 das Atommonopol
das vor allem auf der Bereithaltung von Wasserstoffbomben und Fernlenkwaffen beruhte
so zog die UdSSR Schritt um Schritt gleich und erreichte bis 1954 ein strategisches "Atompatt"
stets von neuen technologischen und politischen Entwicklungen bedrohtes "Gleichgewicht"
Beide weltpolitischen Kontrahenten waren von nun an zum atomaren "Zweitschlag" mit unkalkulierbaren Folgen im Feindesland fähig. Dieser Zustand bildete fortan die Basis für ein labiles
so dass seit 1954 auch die Bündnisse von NATO und Warschauer Pakt mit Atomwaffen aufgerüstet wurden
Trotz erheblicher innenpolitischer Widerstände und diplomatischer Anstrengungen beschleunigte sich das Wettrüsten noch
das die folgenden Jahrzehnte beherrschte
Diese bildeten nun den Kern des bipolaren Abschreckungssystems
der "Airland-Battle-Doktrin" und dem "SDI"-Programm seit etwa 1980
Mit jeder neuen technischen Entwicklung wandelten sich Strategien und Kriegsszenarien: von "massiver Vergeltung" über "flexible Antwort" bis zur "Enthauptung" mit elekronischer Zielsteuerung
Seit dem Beinahe-Zusammenstoß der Supermächte in der Kubakrise von 1962 wurden ergänzend aber erste Schritte zur gemeinsamen Rüstungskontrolle gemacht
Die von Willy Brandt und Olof Palme eingeleitete Entspannungspolitik trug zur Konfliktentschärfung bei
Die OSZE wurde eingerichtet und erlaubte den Europäern gewisse eigenständige Abrüstungsinitiativen unabhängig von den Supermächten
Hinzu kam der innenpolitische Druck vor allem in Westeuropa und den USA durch die wachsende Friedensbewegung
Mit den Abrüstungsofferten Gorbatschows gelang 1986 in Reykjavik ein entscheidender Durchbruch und der vollständige Rückzug aller Mittelstreckenraketen aus Europa. Diese Faktoren haben vermutlich gemeinsam den Ausbruch eines 3
Weltkriegs verhütet
Doch die Nachkriegshoffnung auf generelle Ächtung des Krieges blieb unerfüllt
So kam es unterhalb der Atomkriegsschwelle zu einer raschen Folge von konventionellen Stellvertreterkriegen in Ländern der sogenannten "Dritten Welt" mit desaströsen Folgen: zuerst bereits 1950 bis 1953 in Korea
später in Vietnam und vielen Ländern vor allem Afrikas und Lateinamerikas
Dort verhinderte der Blockgegensatz des Kalten Krieges und das gegenseitige Abstecken von Einflusszonen der Supermächte häufig regionale Konfliktlösungen. Die Ächtung von bestimmten Waffengattungen mit unverhältnismäßigen Folgen vor allem für Zivilisten ging indes weiter: Geächtet wurden zum Beispiel die Dum-Dum-Geschosse sowie eine Reihe konventioneller Bombentypen mit massenvernichtender Wirkung
so zum Beispiel das Napalm im Vietnamkrieg oder die "Daisy Cutter" im Afghanistankrieg 2001. [Bearbeiten]
Dies hat bisher nicht ausgeschlossen
dass solche Waffenarten dennoch weiter verwendet wurden
Tendenzen seit dem Ende des Kalten Kriegs
Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion 1990 war der Kalte Krieg vorläufig zu Ende
sondern von einer neuen Serie "heißer" Kriege abgelöst
Er wurde jedoch entgegen vielfachen Erwartungen nicht von einer Ära der allgemeinen Abrüstung und friedlichen Konfliktlösung
ja diese wurde zum Teil sogar in ihr Gegenteil verkehrt
Diese wurden nun auch im Westen zunehmend wieder als erlaubtes Mittel zum Erreichen politischer Ziele angesehen. Die UNO konnte ihre kriegsvermeidende Rolle oft nicht wahrnehmen
mit Hilfe von Stimmenkauf und politischer Erpressung zustande oder wurde erst gar nicht angestrebt
Nicht selten kam ein UN-Mandat auf fragwürdige Weise
Ein militärischer "Eingriff" (Angriffskrieg) wurde nun häufiger als Durchsetzung von Menschenrechten oder als Prävention gegen mögliche - tatsächliche oder auch nur vermutete - Rüstungspläne und Angriffsabsichten des Gegners legitimiert
Damit wurde das Prinzip der Nichteinmischung in die Angelegenheiten fremder Staaten immer öfter aufgegeben
dass Kriege eine Art Polizeiaktion der Weltgemeinschaft gegen aus den Regeln ausscherende Mitglieder sind oder sein sollten
Offenbar wird - zumindest in der westlichen Welt - die Vorstellung von Krieg als Kampf "Staat gegen Staat" oder "Volk gegen Volk" allmählich abgelöst von der Idee
bisher in der UNO keine Einigkeit
die einen Krieg rechtfertigen kann
Dabei besteht jedoch über die Auslegung der Regelverletzung
unterlaufen und missachtet
Das dort bisher zur Feststellung legitimer Selbstverteidigung gültige Verfahren im UN-Sicherheitsrat wurde zuletzt 2003 von der einzigen verbliebenen Supermacht
den USA
Damit wurde die Allgemeingültigkeit des Völkerrechts erneut in Frage gestellt
so dass ihre weltweite Durchsetzung erschwert wurde. Bild nicht gefunden Landmine aus dem Zweiten Weltkrieg Bemühungen zum Ausschluss von völkerrechtswidrigen Waffenarten gehen zur Zeit weiter etwa mit der laufenden Kampagne zur Ächtung von Anti-Personen-Minen
Dies lässt den Schutz der Menschenrechte willkürlich erscheinen
die als versteckte Ladung durchaus auch von ungepanzerten Zielen - beispielsweise zivilen Fahrzeugen - ausgelöst werden können
Obwohl diese von vielen Staaten bereits geächtet wurden
bauen
kaufen oder verkaufen diese weiterhin zum Beispiel Antipanzerminen
neueren asymetrischen Konflikten
Auch bei Massenvernichtungswaffen hat sich das bisherige Vertragswerk als völlig unzureichend erwiesen
um "dual-use"-Bestandteile und die Weiterverbreitung von ABC-Knowhow wirksam und dauerhaft zu stoppen. Die Unzulänglichkeit der bisherigen völkerrechtlichen Kriterien
der Strategie der "preemptive strikes" (vorbeugenden Entwaffnung) und dem internationalen Waffenhandel
sich auflösenden oder mit Privatarmeen verbindenden Staatsgebilden
Entscheidungs- und Kontrollmechanismen wird zunehmend erkannt: etwa gegenüber etnischen Völkermorden ohne offenkundige staatliche Lenkung
So hat die UNO bisher weder die Überprüfung der tatsächlichen Kriegsgründe - ob es beispielweise eher um Energieressourcen als um Menschenrechte geht - noch die Kontrolle der Waffentechnologie noch die Einhaltung von Abkommen zur Ächtung und Nichtverbreitung von ABC-Waffen wirksam geleistet. Ferner wurde mit der neueren Legitimation von Angriffskriegen ein neues Wettrüsten eingeleitet
Dabei wird seitens der USA und anderer Staaten wie Nordkorea oder der Volksrepublik China auch der Ersteinsatz von Atomwaffen - der im übrigen auch im Kalten Krieg nie völlig ausgeschlossen wurde - eingeplant und vorbereitet
In Russland ist ebenfalls eine neue Hinwendung zur auch atomaren Hochrüstung zu verzeichnen
deutlich gesenkt
Die Schwelle zum Atomkrieg wurde mit sogenannten "mini nukes" und "smart bombs"
die sich selbst in einprogrammierte Ziele lenken könnnen
Mit dem Einsatz von Uranmunition wurde sie im Golfkrieg 1991 und im Kosovokrieg 1998 bereits durchbrochen
Zur Beschreibung der asymmetrischen bewaffneten Konflikte im gegenwärtigen Antiterrorkrieg hat Professor Maria Mies 2004 den Begriff Neue Kriege eingeführt
sondern auch zwischen Staaten und staatenlosen Gruppen
ausgetragen würden
die einander weltweit bekämpfen
Diese seien „grenzenlos“ in dem Sinn
dass sie nicht mehr nur zwischen Staaten
Weder ihr Beginn - eine formelle Kriegserklärung wird für überflüssig gehalten - noch ihr Ende noch die eingesetzten Mittel seien nach herkömmlicher Art definierbar
Diese Kriegsart „nimmt kein Ende“
als "das Böse" definiert werde und auch die angegebenen Kriegsziele ("Sieg über den Terror"
weil der Gegner keine greifbare zentralisierte Kommandostruktur habe
"vorbeugende Entwaffnung" oder „Demokratisierung“) jederzeit zur Legitimation neuer Militäraktionen benutzt werden könnten
der Durchsetzung einer konzerngesteuerten globalen Wirtschaftsordnung
sondern dienten
so wird vermutet
Sie würden auch nicht mehr wie früher meist mit territorialer Verteidigung begründet
Mies vertritt die These
dass diese Globalisierung gegen die Interessen des größten Teils der Weltbevölkerung gerichtet sei und ohne die Neuen Kriege nicht durchsetzbar sei. [Bearbeiten]
Krieg und Politik
das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören
die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden
insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten
sind verfassungswidrig
Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland bestimmt im Artikel 26 (1): "Handlungen
die innenpolitisch über ein Gewaltmonopol verfügen
Sie sind unter Strafe zu stellen." Seit der Neuzeit wird Krieg eng mit der Politik souveräner Nationalstaaten verknüpft
um den Gegner zur Erfüllung unseres Willens zu zwingen"
Der preußische Militärtheoretiker Clausewitz sah Krieg als "Akt der Gewalt
Weil diese Gewalt von einem souveränen Staatswesen ausgeht
ein Durchführen desselben mit anderen Mitteln
sondern ein wahres politisches Instrument ist
dass der Krieg nicht bloß ein politischer Akt
eine Fortsetzung des politischen Verkehrs
definierte er sie als "Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln": "So sehen wir also
die Krieg für natürlich
bezieht sich bloß auf die eigentümliche Natur seiner Mittel." Eine politische Orientierung
unvermeidbar
sogar fortschrittsfördernd hält und Rüstungsanstrengungen prinzipiell bejaht
nennt man Militarismus
Was dem Kriege nun noch eigentümlich bleibt
abschaffen und überflüssig machen: Das ist der sogenannte "Pazifismus" (von Lateinisch pacem facere: "Frieden machen")
Der griechische Philosoph Heraklit drückt diese Haltung mit dem geflügelten Wort aus: "Krieg ist der Vater aller Dinge." Die entgegengesetzte Haltung will Kriege nicht nur vermeiden
sondern langfristig als Mittel der Konfliktaustragung ausschließen
Für ihn ist Krieg "eine Geißel der Menschheit" (Albert Schweitzer?)
die militärische Gewalt als ultima ratio - "letztes Mittel" - nie ganz ausschließt und von Fall zu Fall als unvermeidlich anwendet
Zwischen diesen Polen bewegt sich die sogenannte "Realpolitik" des Großteils aller Staaten
der Krieg also wirklich unvermeidbar war und ist. [Bearbeiten]
Dabei ist in heutigen westlichen Gesellschaften vor
während und nach einem Krieg meist heftig umstritten
ob und wann dieses Mittel tatsächlich das letzte
Auslöser
Zweiter Weltkrieg) oder wirtschaftliche Konflikte provoziert (Zoll
Patentrecht
Hierzu werden mitunter kriegsauslösende Einzeltaten inszeniert (Erster Weltkrieg
Einfuhrbeschränkungen)
kommt der Inszienierung eines Krieges oft höhere Bedeutung zu
als der späteren Durchführung
Da sowohl Attentate als auch Terrorakte die moralische Rechtfertigung für einen Krieg bilden können
dass Kriegsführung neben logistischen und humanitären Gesichtspunkten vor allem ökonomische Zwänge birgt. [Bearbeiten]
Dies ergibt sich aus der Tatsache
Besondere regierungspolitische Motive
Vor allem in ärmeren Ländern ist zu beobachten
dass durch innenpolitisches Kalkül begonnene Kriege ein Klima der Härte erzeugen
Kleidung
sich mit Themen wie Regierung
Wohnung so beschäftigt sein wird
dass es keine Zeit mehr hat
Dabei rechnet die Regierung eines solchen Landes damit
dass das Volk durch eine Kriegshandlung hauptsächlich mit unmittelbaren Lebensfunktionen wie Nahrung
Politik oder Wirtschaft zu beschäftigen
auf diese Weise Kritik zu unterdrücken. Wohlstandsnationen führen Kriege meist abseits der eigenen Heimat
Eine Regierung kann versuchen
eher höher gebildeten Bevölkerungen meist nicht vermittelbar und würde nicht breit akzeptiert
Eine drastische Einengung der Lebensgrundlage ist in diesen
beispielsweise im Wege der Terrorismusbekämpfung
abzielen. In beiden Fällen handelt es sich um eine Art der Flucht nach vorn
im Zusammenhang mit bereits unabhängig vom Krieg bestehenden Strukturproblemen im eigenen Land beziehungsweise drohendem Machtverlust der Regierung
welche auf Patriotismus und Duldung der Beschneidung von Grundrechten
Dennoch wird in der Heimat eine "psychologische Militarisierung" auf das gesamte Volk übertragen
stellt die Wechselwirkung zwischen der Volksmeinung einerseits und der Legitimation einer Regierung Krieg zu führen andererseits
Die Tatsache
kann als Rechtfertigungsgrund für unterschiedliche Einschränkungen (zum Beispiel der Menschenrechte oder der Sozialversorgung) verwendet werden. Da eine Bevölkerung sich zumeist in relativer Akzeptanz mit ihrer Regierung befindet (gestützt durch staatlich gelenkte Medien oder durch echte Akzeptanz von aggressiven Expansionsabsichten beziehungsweise durch stillschweigendes Erdulden der Staatsführung)
sich im Krieg zu befinden
ein besonders wichtiges Instrument der Militarisierung im Vorfeld der Kriegsführung dar. [Bearbeiten]
Ausnahmezustand
der Staatsstreich
Zu diesen kleinen Kriegen zählen Krawalle
Bürgerkriege usw
Aufstände
ungehemmte Art eines Krieges
In ihnen zeigt sich die eigentliche
Sie bilden die überwältigende Mehrzahl aller Kriege; die "regulären" Kriege zwischen Staaten und regulären Truppen bilden demgegenüber die Ausnahme
so werde Ausnahmezustand zum Normalzustand zu erklärt: Aktionen
sondern als Basis für Kontrolle und Disziplinierung. [Bearbeiten]
die man früher in einem Krieg durchführte
Hardt und Negri) kritisch hinterfragt
werden nun als sogenannte "Polizeimaßnahmen" durchgeführt Die Bekämpfung des Terrorismus steht in einem Spannungsverhältniss zu Demokratie
etwa durch die Beschneidung von bürgerlichen Freiheiten. Die Politik sehe Krieg nicht mehr als "letztes Mittel"
Ob diese Regel noch gültig ist wird von einigen Autoren ( Agamben
Militärstrategie
Die militärische Strategie ist der Plan
um den Zweck des Krieges zu erreichen
Zweck des Krieges ist nach Clausewitz immer der Friede
in dem die eigenen Interessen dauerhaft gesichert sind
Militärische Strategien ändern sich mit der Waffenentwicklung
weil neuere
wirksamere Waffen entwickelt wurden
In der Geschichte wurden häufig dominante Mächte zurückgeworfen
Aber auch ohne Neuentwicklung von Waffen können bessere strategische Planungen einen Krieg entscheiden
u
U. auch aus der Unterlegenheit heraus
durch geschickte räumliche und zeitliche Anordnung der Gefechtssituationen den Erfolg herbeizuführen
In der Militärstrategie geht es immer darum
Als Krönung gilt es allgemein
wenn man ohne einen Kampf den Sieg davonträgt. "Kriegslisten" sind daher ein wesentliches Element des Krieges
Die wohl berühmteste Kriegslist der Geschichte ist die des trojanischen Pferdes
Militärstrategie lässt sich nach Edward Luttwak in zwei Dimensionen aufspannen
Einer Horizontalen und einer Vertikaklen
Die Horizontale Ebene entspricht der temporären Abfolge jeder strategischen Operation inklusive Clausewitzs Kulminationspunkt
Die Vertikale Dimension gliedert sich in mehrere Ebenen
als auch die Kosten von Waffensystemen
diese umfasst die Effektivität
Die unterste ist die technische Ebene
und damit auch der Ausbildungsstand und Leistungsfähigkeit der einzelnen Soldaten
Als nächstes folgt die taktische Ebene
Sie umfasst die untere Militärische Führung also alles bis Batallions oder Brigadeebene
sowie die Moral der Truppe und beinhaltet vor allem die Geländeausnutzung
Als nächstes folgt die operative Ebene
In dieser findet sich die militärische Strategie von Divisionsebene und aufwärts
Hier werden größere militärische Manöver unter anderen Gesichtspunkten wie in der taktischen Ebene geplant und ausgeführt
Hier entscheiden weniger das Gelände als beispielsweise die zur verfügungstehenden Ressourcen inklusive die Einbeziehung wirtschaftlicher Kapazität
Als oberste Ebene gilt die Gefechtsfeldstrategie
In ihr entscheiden einzig und alleine die politischen Ziele und Eigenheiten der kriegführenden Parteien
Auf einem Kriegsschauplatz wird die Strategie im Rahmen von Feldzügen durch Operationen umgesetzt
die die übergeordneten strategischen Ziele in praktische
Für Operationen werden Weisungen und Operationspläne erstellt
militärische Aufträge und Handeln umsetzen
Zu den berühmtesten strategischen Denkern gehören Sun Tzu (Die Kunst des Krieges) und Carl von Clausewitz (Vom Kriege). [Bearbeiten]
Ressourceneinsatz
die diese Art der Auseinandersetzung den Ressourcen der kriegsführenden Parteien auferlegt
Wegen der extremen Belastung
ist eine positiv gestimmte eigene Öffentlichkeit für eine kriegführende Institution oder Nation von kriegsentscheidender Bedeutung. [Bearbeiten]
Ethische Aspekte
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Wirkungen
immer auch mit Tod und furchtbarem Leid verbunden
neben dem Verlust von Infrastruktur oder Arbeitsplätzen
Jeder Krieg ist
ja der ganzen Infrastruktur des Kriegsgegners aber auch bewusst herbeigeführt
um die Zerstörungskraft einer Armee zu demonstrieren und den Gegner einzuschüchtern (zum Beispiel "Shock and awe"-Doktrin des dritten Golfkriegs)
andererseits aus strategischen Gründen (zum Beispiel beim Sprengen von Brücken oder durch Vergiftung von Grundnahrungsmitteln)
zum Teil wird die Zerstörung von Gebäuden
Diese entstehen einerseits als zwangsläufige "Nebenfolgen" des Waffeneinsatzes gegen Menschen
Von dieser Taktik können natürlich bisweilen bestimmte Objekte verschont bleiben (beispielsweise Prag oder Fürth im Zweiten Weltkrieg)
Übergriffe auf die Zivilbevölkerung
In nahezu allen Kriegen und bei allen Armeen werden in bestimmten Situationen Kriegsverbrechen begangen (beispielsweise Folterungen
etc.)
Das große Machtgefälle in Kriegsgebieten und die weitgehende Freiheit vor Strafverfolgung bauen in Verbindung mit der Allgegenwart des Todes natürliche Hemmschwellen ab. [Bearbeiten]
Bedeutung
Viele Kriege waren von entscheidender historischer Bedeutung
Durch die Römischen Kriege wurde die "Zivilisation" in Europa verbreitet und durch Kriege im Rahmen der Völkerwanderung das Ende des römischen Reiches herbeigeführt
welche aus heutiger Sicht als Mittelalter bezeichnet werden
Die Auswirkungen hiervon waren so stark
dass 1000 Jahre Chaos folgten
durch die Bauernkriege der Protestantismus
Durch die Revolutionskriege wurde der demokratische Gedanke in Europa verbreitet
So wurde das Aufstreben des Faschismus im 2
dass Faschisten nunmehr eine Randstellung einnehmen
Weltkrieg beendet oder zumindest so stark zurückgedrängt
Neben den politischen Auswirkungen hat ein Krieg immer eine Vielzahl an negativen Folgen
durch den 2
So dezimiert er die Bevölkerung eines Landes extrem
Weltkrieg wurden ganze Jahrgänge nahezu ausradiert
Ebenso drastisch sind die wirtschaftlichen Folgen. [Bearbeiten]
Alternativen
werden Kriege umso unwahrscheinlicher
ohne in einer kriegerischen Auseinandersetzung unter Lebensgefahr erobert werden zu müssen
Da als eine der "rationalen" Kriegsursachen der Kampf um Ressourcen gilt
je günstiger Ressourcen einer Region für eine andere Region verfügbar werden
je besser die bestehenden Ressourcen im Wege von Vereinbarungen genutzt werden
Damit sind Kriege wirtschaftlich um so uninteressanter
Alternative zum militärischen Widerstand ("Krieg")
wenn man angegriffen wird
sind die Konzepte des "zivilen Widerstands"
Da Volkswirtschaften (ebenso wie Regionen
Städte und Familien) in erster Linie ihre eigenen Interessen vertreten und Ressourcen zurückhalten
erscheint dieses "Idealbild" der Welt utopisch. [Bearbeiten]
Bewertung des Krieges
die Kriegsführung bestimmten Regeln oder moralischen Vorgaben zu unterwerfen
Immer wieder wurde in der Geschichte versucht
also zu einer Art Verhaltenskodex zu finden
Die sich im Krieg Bahn brechende Aggression wird "höheren Werten" unterworfen - und letztlich damit auch relativiert
Nach verlorenen Kriegen neigen die Menschen dazu
Krieg generell zu verdammen
So kamen in Deutschland nach 1945 Formeln wie "Nie wieder Krieg" auf (bekannt ist das Plakat von Käthe Kollwitz mit diesem Titel)
Nach Siegen hingegen wird der Krieg verherrlicht
So ist die Welt voll von Siegesdenkmalen
Thriumphbögen und anderen Erinnerungen an große militärische Erfolge
Oft wird der Krieg geradezu heroisiert
mit ihm aber den niedrigen Eigennutz
hat etwas Erhabenes an sich und macht zugleich die Denkungsart des Volks
nur um desto erhabener
der zwischen dem "geordneten" und dem nicht geordneten Krieg unterscheidet
welches ihn auf diese Art führt
Feigheit und Weichlichkeit herrschend zu machen und die Denkungsart des Volks zu erniedrigen pflegt." Dieser Wertungsansatz
Kant beispielsweise schreibt "Selbst der Krieg
je mehreren Gefahren es ausgesetzt war und sich mutig darunter hat behaupten können: da hingegen ein langer Frieden den bloßen Handelsgeist
wenn er mit Ordnung und Heiligachtung der bürgerlichen Rechte geführt wird
wird ziemlich häufig in der europäischen Literatur getroffen
Auf der anderen Seite stehen die
die im Prinzip mit der gleichen Grundüberlegung wirtschaftlichen Wohlstand als beste Kriegsprävention ansehen
die Perversionen des ungehegten Krieges als Normalzustand des Krieges darzustellen
Hier neigt man dazu
einen ewigen Frieden zu erreichen
wie Krieg vermieden werden kann und Versuche
Daraus folgen Überlegungen
die aus niederen Motiven ihr Land in einen Krieg stürzen
als das Werk von moralisch verkommenen Machthabern
Der Krieg wird so als das absolute Böse angesehen
dass sich der Charakter des Krieges geändert habe und folglich heute ein "gehegter Krieg" nicht mehr möglich sei
Es gibt auch Ansichten
die so alt ist wie die Geschichte der Menschheit
ist aber eine Feststellung
Dass sich die Formen des Krieges ändern
der Krieg sei der Vater aller Dinge (Heraklit)
Bekannt ist die Aussage
Neue Kriegsformen wurden zu allen Zeiten als ordnungswidrig geachtet
häufig als Verstöße gegen eine göttliche Ordnung
aber auch Zivilpersonen gefährden)
Heute werden in unserer abendländischen Kultur bestimmte Kriegsformen als zulässig dargestellt (etwa Bombenabwürfe auf Städte
die Militär treffen sollen
während andere Kriegsformen (etwa sog
die nicht militärische Einrichtungen treffen) als unanständig interpretiert werden
Selbstmordattentate
während in der islamischen Welt oft die gegenteilige Ansicht anzutreffen ist. Krieg ist nicht nur ein Mittel staatlich organisierter und gelenkter Politik
spielten offenbar zu allen Zeiten die
Freischärler
die als kriegführende Seite ein Heer hatten
Neben den Staaten
Jäger
Husaren
Samurai
Partisanen
Milizen und Taliban
nicht regulären' Gruppen im Krieg eine erhebliche Rolle: Kosaken
in der neuerer Zeit die Guerilla
wird politisch diskutiert
Was nicht regulär ist
dass die Theorie des irregulären Kämpfers (Partisanen) eine Weiterentwicklung der Clausewitzschen Theorie ist
wie sie die Clausewitz-Kenner Lenin und Carl Schmitt vorgenommen haben
Bei noch genauerem Hinsehen allerdings merkt man
die mit einer formalen Kriegserklärung einhergehen. [Bearbeiten]
Somit scheitert auch der Versuch
zwischen einem Konflikt und einem formal erklärten Krieg zu unterscheiden und die Bezeichnung "Krieg" auf jene Konflikte einzuschränken
Völkerrecht
Angriffs- und Verteidigungskrieg
Das moderne Völkerrecht versucht
Zivilisten und Militärpersonal und damit legitime von illegitimen Kriegshandlungen zu unterscheiden
zwischenstaatliche Kriege von anderen Formen gewaltsamer Konfliktaustragung
Der zwischenstaatliche Krieg soll gemäß seinen Regeln mit einer "Kriegserklärung" beginnen
Diese war im Mittelmeerraum schon seit der Antike vorgesehen
Sie wird seit der Neuzeit aber sehr oft übergangen und durch den Angriff selbst ersetzt
Ein erklärter Kriegszustand
ein formales Eingeständnis der Niederlage Kapitulation
heißt Waffenstillstand
bei dem jedoch die Waffen schweigen
aber noch nicht den Krieg selbst. Gegenbegriff zum "Krieg" ist der "Frieden"
Diese beendet regulär die Kriegshandlungen
Dieser setzt völkerrechtlich wiederum einen wie auch immer gearteten Friedensabschluss zwischen ehemaligen Kriegsgegnern voraus
Wird eine Kriegspartei im Krieg jedoch weitgehend oder vollständig zerstört
so dass sie nicht mehr Vertragspartner sein kann
bei dem sich die Gegner ständig auf einen offenen Krieg vorbereiten
spricht das Völkerrecht von Debellation (Lateinisch: "Besiegung"). Historisch weitaus häufiger aber sind Zwischenzustände wie der einer dauerhaften Besetzung ohne gültigen Friedensvertrag oder ein Zustand
dessen Verlauf planen und einüben
Paradebeispiel dafür ist der sogenannte "Kalte Krieg"
Der organisierte Einsatz von Waffen bedeutet immer die massenhafte Tötung von Menschen
Schon die ständige Rüstung zum Krieg erfordert Aufwendungen und verschlingt Mittel
die für andere Aufgaben fehlen
werden sie immer als unvermeidbar in Kauf genommen
Auch wenn eine kriegführende Partei Todesopfer nicht anstrebt
nennt diese Form der gewaltsamen Konfliktaustragung daher meist "staatlich organisierten Massenmord" (Bertha von Suttner
Wer diese Wirkung betrachtet
Karl Barth)
weil es dabei immer auch um das Leben vieler und die langfristigen Perspektiven aller Menschen geht
Darin kommt zum Ausdruck
dass das Phänomen des Krieges kaum wertneutral zu betrachten ist
Zugleich zeigt die Verbindung von Staat und Krieg sowie die Schwierigkeiten bei der Unterscheidung von Krieg
Raub und Mord das Fehlen einer allgemein akzeptierten Rechtsinstanz an
Die UN-Charta und der Internationale Strafgerichtshof können als Schritte zur verbindlichen Durchsetzung des Völkerrechts angesehen werden
Ob sie eher zur Rechtfertigung oder Reduktion neuer Kriege beitragen
ist noch nicht entschieden
Die subjektive Einschätzung eines Kriegsereignisses durch die betroffenen menschlichen Individuen lässt sich aber unabhängig von diesen gesetzlichen Regelungen und der Klassifizierung des Kriegszustands aber auch heute noch mit einem einfachen Satz zum Ausdruck bringen: Krieg ist die Hölle. [Bearbeiten]
Die Ächtung des Krieges
Die menschliche Sehnsucht nach einem Frieden
ist uralt
der die "Geißel der Menschheit" überwindet
Politische Friedensarbeit kann sich daher auf breite und heterogene Traditionen stützen. In der chinesischen Kosmologie des Taoteking und der Philosophie des weisen Staatslenkers Laotse spielte die Kriegsvermeidung durch harmonischen Interessenausgleich eine wichtige Rolle. In Indien
Toleranz und Friedensliebe aus
die seit 500 v
China und Japan breiteten Jainismus und Buddhismus eine Ethik der Gewaltlosigkeit
Chr. die Gestalt einer Weltreligion gewann. In der antiken griechischen Philosophie der Antike stellten schon Sokrates und die Skeptiker die Selbstverständlichkeit in Frage
mit der Wahrheitsbesitz beansprucht und angeblich ewige Rechte gegen andere verteidigt werden
ob Kriege überhaupt notwendig sind oder wie man sie vermeiden kann. In allen europäischen Staatsutopien von Platon bis Thomas Morus spielte die Gewaltminderung durch ideale Gesetzgebung und Menschenbildung eine Rolle. Das Gottesbild des Judentums hat das weithin übliche Benutzen der eigenen Religion zur Rechtfertigung der eigenen Kriege erschwert
Zenon und Chrysipp wandten sich gegen das Kriegführen und stellten Überlegungen an
In den Visionen der Heilsprophetie erscheint Gott als kommender Weltrichter
der die Völker zu endgültiger Abrüstung anweist: "Sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen
Krieg zu führen
und sie werden hinfort nicht mehr lernen
Es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben
und niemand wird sie schrecken
Ein jeder wird unter seinem Weinstock und Feigenbaum wohnen
9) und die Selbsthingabe zur Versöhnung (Markus 14
2-4). Diese Weisung zur universalen Abrüstung hat Jesus Christus durch das prophetische Zeichen des Gewaltverzichts (Markus 11
22-24) im Neuen Testament bekräftigt
Denn der Mund des Herrn Zebaoth (der Heerscharen) hat es geredet." (Micha 4
7/Sacharja 9
Darum ist der tätige Einsatz für weltweiten Frieden (Lukas 2
so dass der Glaube an ihn Frieden auf Erden bewirken kann
14) für Christen wie für Juden integraler Bestandteil ihres Glaubens (Römerbrief 12
18). Der Islam versteht Allah als Gott der ewigen Gerechtigkeit
das die Muslime gegen Ungläubige verteidigen sollten. Die Instrumentalisierung religiöser Ideale für politische Interessen fand einen Höhepunkt mit den Kreuzzügen des Mittelalters
Mit dem politisch verstandenen "Djihad" verbindet sich aber auch das Idealbild eines "Paradieses unter dem Schwert"
die die heiligen Stätten "befreien" und christliche Staaten errichten wollten
Die Kreuzzugs-Ideologie des ewigen Kampfes des "Guten" gegen das "Böse" ist brandaktuell. In der Neuzeit wurde der Gewaltverzicht von der Religion entkoppelt
um ihn herbeizuführen
Jean-Jacques Rousseau und andere Aufklärer strebten den "ewigen Frieden" an und entwarfen rechtsstaatliche und demokratische Konzepte
Immanuel Kant
Ludwig van Beethoven hat diesem Traum am Ende der 9
nach der verheerenden Erfahrungen des 1
Symphonie mit seiner Vertonung Schillers Gedicht "Ode an die Freude" ("alle Menschen werden Brüder") ein musikalisches Denkmal gesetzt. Im Zeitalter der europäischen Nationalkriege gewann das Völkerrecht
Weltkriegs der Gedanke eines Völkerbunds zur Kriegsverhinderung Akzeptanz
Der Briand-Kellogg-Pakt galt der Ächtung des Krieges als eines Mittels der Politik
Die UNO hat den Angriffskrieg verboten
den Weltfrieden zum Ziel aller Politik erhoben und erstmals ansatzweise wirksame Formen der Konfliktvermeidung und Konfliktlösung ermöglicht. Diese Tendenzen wurden durch die ungeheure Steigerung der Vernichtungsmöglichkeiten im Krieg notwendig und gestärkt
Die UNO konnte Kriegsursachen wie ökonomische und politische Interessengegensätze jedoch nicht aufheben und viele Kriege nicht verhindern
Auch die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen konnte bis heute nicht wirksam gestoppt werden
Der am Ende des Kalten Kriegs eingeleitete Abrüstungsprozess kam seit den "neuen Kriegen" zum Erliegen und wurde durch neue Aufrüstungstendenzen abgelöst
um eines Tages wirklich werden zu können
Internationaler Terrorismus und Antiterrorkrieg lassen die Gewaltbereitschaft weltweit noch weiter wachsen. So ist der Frieden nach wie vor eine äußerst bedrohte
die des täglichen Einsatzes bedarf
verletzliche Pflanze und eine Utopie
Eine Alternative dazu gibt es im Zeitalter der Massenvernichtungsmittel nicht mehr
Spätestens seit Erfindung der Atombombe ist der Frieden "die Überlebensbedingung des technischen Zeitalters" geworden (Heidelberger Thesen der EKD 1959). [Bearbeiten]
Siehe auch
und darin Militärsoziologie
Angriffskrieg und Verteidigungskrieg asymmetrischer und symmetrischer Krieg Bewaffneter Konflikt Bürgerkrieg Eroberungskrieg Destruktivität Frieden Friedensbewegung Gewalt Kriegsdienstverweigerung Kriegszerstörung Liste von aktuellen und historischen Kriegen Liste der Schlachten Militär Minderheitenkonflikt Polemologie Söldner Sozialer Konflikt Soziologie
Arbeitssoziologie Tausch (Soziologie) Veteran Wirtschaftskrieg [Bearbeiten]
Literatur
Carl von Clausewitz: Vom Kriege
Frankfurt am Main 2003
ISBN 3-548-36413-6 Martin L. van Crefeld: Frauen und Krieg
Ullstein
Gerling Akademie Verlag
ISBN 3-3-932425-33-2 Martin L. van Crefeld: Die Zukunft des Krieges
München 2001
Zürich 1996
ISBN 3-932425-04-9 Albert Einstein und Sigmund Freud: Warum Krieg? Diogenes
München 1998
Gerling Akademie Verlag
ISBN 3-257-70044-X Karl Held und Theo Ebel: Abweichende Meinungen zur »Nachrüstung«
Der Westen will den Krieg
Acht Beweise und ein Schluß
ISBN 3922935168 Kostenlose Online-Version (http://www.gegenstandpunkt.com/vlg/abwmeing/wkrieg1/am_krieg_idx.htm) Maria Mies: Krieg ohne Grenzen
München
1983
ISBN 3894382864 Besprechung (http://www.socialnet.de/rezensionen/0409mies_schnurer.html) Herfried Münkler: Die neuen Kriege
Die neue Kolonisierung der Welt. (mit einem Beitrag von Claudia von Werlhof) 2004
Reinbek 2004
ISBN 3-499-61653-X Herfried Münkler: Über den Krieg
Rowohlt
Stationen der Kriegsgeschichte im Spiegel ihrer theoretischen Reflexion
ISBN 3-934730-54-X Rudolf Steinmetz: Soziologie des Krieges
Velbrück Wiss.
Weilerswist 2003
Leipzig 1929 Sun Tsu: Die Kunst des Krieges
Barth
Droemer Knaur
ISBN 3-426-66645-6 [Bearbeiten]
München 2001
Weblinks
Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung (AKUF) (http://www.sozialwiss.uni-hamburg.de/publish/Ipw/Akuf/kriege_archiv.htm) (Kriege und bewaffnete Konflikte seit 1945) Liste der Kriege der letzten 4 Jahrhunderte (http://www.regis-net.de/krieg/kriegframe.html) Carl von Clausewitz
Vom Kriege (http://www.clausewitz.com/CWZHOME/VomKriege/VKTOC.htm) The Aerial Reconnaissance Archive (Luftbilder) (http://www.evidenceincamera.co.uk/) Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung (http://www.hiik.de) ca:Guerra da:Krig en:War eo:Milito es:Guerra fi:Sota fr:Guerre he:מלחמה hr:Rat hu:Háború id:Perang it:Guerra ja:戦争 la:Bellum lt:Karas nl:Oorlog no:Krig pl:Wojna pt:Guerra ru:Война simple:War sl:Vojna sv:Krig wa:Guere zh:战争
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