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Diskussion : Kommunistische Partei Deutschlands
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Kommunistische Partei Deutschlands
Stichpunkte
Allgemein
Die Kommunistische Partei Deutschlands wurde am 1
Januar 1919 gegründet
Sie ging aus mehreren linksrevolutionären Gruppierungen hervor
die sich nach dem 1
Weltkrieg im Verlauf der Novemberrevolution von 1918 vereinten. Die KPD verstand sich von Anfang an als revolutionäre Alternative zur SPD und versuchte während der Weimarer Republik auf sozialistische Produktionsverhältnisse und eine sogenannte "Diktatur des Proletariats" hinzuwirken
Ihr Verhältnis zum Parlamentarismus war gespalten
da sie die "bürgerliche Demokratie" durch eine Rätedemokratie ersetzen wollte
die auch als "Dritte Internationale" bezeichnet wird
später von Stalin geführten Kommunistischen Internationale ("Komintern")
Seit 1919 war sie Mitglied der von Lenin
Während der Zeit des Nationalsozialismus verboten
wurde sie nach dem 2
Weltkrieg wieder zugelassen
In der Sowjetischen Besatzungszone wurden KPD und Ost-SPD 1949 zur Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) zwangsvereint
Diese war die alleinherrschende Partei in der DDR
In Westdeutschland war die KPD von 1949 bis 1953 im ersten westdeutschen Bundestag vertreten
moskauhörig und verfassungsfeindlich
Sie galt bei den übrigen Parteien als mitschuldig am Untergang der Weimarer Republik
die Nachfolgepartei der KPD zu sein
1956 wurde sie in der Bundesrepublik verboten. Im Verlauf der Studentenbewegung seit 1968 gründeten sich verschiedene kommunistische Splittergruppen neu
von denen einige je für sich beanspruchten
Nach der Deutschen Wiedervereinigung 1990 benannte sich die SED in Partei des Demokratischen Sozialismus (PDS) um
Diese war von 1990 bis 2002 in Fraktionsstärke im deutschen Bundestag vertreten. Der folgende Artikel befasst sich mit der gesamtdeutschen Geschichte der KPD bis 1956 und fasst die Entwicklung ihrer Nachfolgeparteien und Abspaltungen in Westdeutschland nur zusammen
Diese werden ausführlich im Artikel K-Gruppen und unter den jeweiligen Parteinamen behandelt
Stalinisierung
Widerstand
KPD im Westen
Verfolgung
SED im Osten 6 1956 - Parteiverbot in der Bundesrepublik 7 Illegale Parteiarbeit 1956-1968 8 ab 1968/69 - Zersplitterung: DKP und Gründungen unterschiedlicher K-Gruppen in Westdeutschland 8.1 DKP 8.2 weitere Neugründungen um 1970 8.3 spätere Neugründungen 9 seit 1989/90 - Entwicklung der SED zur PDS 10 seit 1990 - eine weitere KPD-Gründung 11 Siehe auch 12 Weblinks 13 Literatur [Bearbeiten]
"Verbergen") 1 Die Entstehung der KPD (1914-1918) 2 Von der Gründung 1918 bis zur Krise von 1923 3 Flügelkämpfe
Sozialfaschismustheorie (1923-1933) 4 1933-1945 - Nationalsozialismus: Unterdrückung
Exil 5 1945-1956 - Reorganisierung
Die Geschichte der SED in der DDR von 1946 bis 1990 beschreiben die Artikel "Sozialistische Einheitspartei Deutschlands" und "Deutsche Demokratische Republik". Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Die Entstehung der KPD (1914-1918)
Die Gründung der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) war das Ergebnis der letzten Reichskonferenz des Spartakusbundes vom 29. bis 31
Dezember 1918
die an der Novemberrevolution aktiv beteiligt waren
Mit ihm vereinten sich dort verschiedene linksrevolutionäre Gruppierungen
Sie hatten in ihrem Verlauf starken Zulauf besonders bei jungen Industriearbeitern gewonnen
Da der "Spartakusbund" die größte und einflussreichste Gruppe von ihnen war
blieb sein Name zunächst als Zusatz in Klammern hinter dem Parteinamen bestehen. Er ging seinerseits aus einer linken Oppositionsgruppe innerhalb der SPD hervor
die 1914 unmittelbar nach der Kriegsbejahung der Parteimehrheit von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht ins Leben gerufen wurde
Ernst Meyer
Diese "Gruppe Internationale" bestand neben diesen beiden zuerst nur aus sieben weiteren enttäuschten Mitgliedern der SPD: Franz Mehring
Leo Jogiches sowie etwas später Clara Zetkin
Wilhelm Pieck
Julian Marchlewski
Hermann Duncker
um dort die Kriegsgegner zu sammeln und langfristig eine Kursänderung auch der Parteimehrheit zu erreichen
Sie blieben in dieser Partei
Wegen ihrer regelmäßigen "Spartakusbriefe" wurde die Gruppe bald einfach "Spartakus" genannt
Aber erst im November 1918 nannte sie sich selbst "Spartakusbund". Karl Liebknecht im Dezember 1914 und Otto Rühle im Januar 1915 waren die ersten SPD-Abgeordneten
die ihre Zustimmung zu weiteren Kriegskrediten verweigerten
Anfang 1916 waren es 20 Abgeordnete
Im Frühjahr 1917 führte die wachsende Opposition innerhalb der SPD gegen die Burgfriedenspolitik und weitere Bewilligung der Kriegskredite schließlich zum Parteiausschluss der Kriegsgegner
Diese reagierten darauf am 9
April 1917 mit der Gründung der USPD
in diese ein und bildete auch dort bis zur KPD-Gründung den revolutionären Flügel
Nun trat die Spartakusgruppe
die seit Januar 1916 reichsweit organisiert war
war die agitatorische und organisatorische Arbeit stark behindert. Mit den Märzstreiks von 1917 und mehr noch den Januarstreiks von 1918 erhielt die deutsche Arbeiterbewegung jedoch überraschend neue Impulse
Durch die Inhaftierung der meisten Mitglieder der Gruppe
allen voran Liebknecht und Luxemburg
ganz dem Burgfrieden folgenden Gewerkschaftsführern
Die reichsweite Streikbewegung vor allem in der Rüstungsindustrie stärkte die unabhängigen Arbeitervertreter gegenüber den konservativen
aber auch anderswo bildeten später das energische Rückgrat der Rätebewegung
die Deutschland erstmals eine historische Chance auf Sozialisierung der Produktionsmittel eröffneten
Die "Revolutionären Obleute" Berlins
am 7
Der Erfolg der Oktoberrevolution in Russland gab diesen Bestrebungen zusätzlichen Rückenwind. Schon ein Jahr darauf
um ihre Vorgesetzten zu entmachten und ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen
indem er grundlegende Reformen in Wirtschaft
Recht und Verwaltung forderte und praktisch eine neue radikaldemokratische Reichsverfassung anvisierte. Anfang November entstand aus der Kieler Matrosenmeuterei rasch ein Flächenbrand
der zwei Tage zuvor bekannt geworden war
Staat
Oktober 1918 demonstrierte der Spartakusbund sein Selbstbewusstsein und beantwortete den Regierungseintritt der MSPD
in dem auch die Soldaten die Selbstorganisation der Räte wählten
Viele dieser Forderungen griffen direkt oder indirekt das Programm des Spartakusbundes auf
rief Philipp Scheidemann von der Mehrheits-SPD dort mittags am 9
Als die Novemberrevolution Berlin erreichte und den Kaiser zur Flucht in die Niederlande zwang
November 1918 eine "Deutsche Demokratische Republik" aus
Ihm folgte wenig später Karl Liebknecht
der eine "Freie Sozialistische Republik" ausrief und die Menge zugleich auf die "internationale Revolution" einschwor
Es folgten zwei Monate lange Machtkämpfe zwischen den Vertretern dieser beiden Richtungen
aus denen die Mehrheits-SPD und mit ihr das gemäßigte und konservative Bürgertum als Sieger hervorgingen
Die Gründung der KPD war seit etwa Anfang Dezember 1918 geplant und erfolgte dann als direkte Reaktion auf die Ereignisse des 24
Dezember in Berlin
kaiserliches Militär gegen Revolutionäre einzusetzen und diese zu entmachten
Dabei wurde die Absicht Friedrich Eberts unübersehbar
Bald darauf erfuhren die Linken die Gewaltbereitschaft der SPD-Führung: Es kam zum Einsatz der Freikorps gegen Teile der Berliner Bevölkerung
die die Revolution unter Mitwirkung und teilweiser Führung der Spartakisten fortsetzen wollten
besonders aber seit der Niederwerfung des sogenannten "Spartakusaufstands" und der Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg am 15
Seit Jahresbeginn 1919
Januar 1919 kam es reichsweit zu bürgerkriegsähnlichen politischen Unruhen
Die KPD verstand sich wegen dieser Erfahrungen von Beginn an als Gegensatz und Gegengewicht zur SPD
den Sozialismus
weiterverfolgen und damit den deutschen Arbeitern eine revolutionäre Alternative zum dem Bürgertum angepassten Reformismus anbieten
Sie wollte deren ursprüngliches Ziel
die durch die SPD und Gewerkschaftsführungen verhindert und durch die USPD nicht energisch genug angestrebt worden war
Sie verstand sich als Massenpartei und wollte die Rätedemokratie auf Betriebsebene verwirklichen
vom Spartakusbund Hermann Duncker
Paul Levi
Leo Jogiches
Auf dem Gründungsparteitag wählten die Delegierten aus dem Reich einen Parteivorstand
dem die Führungspersönlichkeiten der wichtigsten Teilgruppen angehörten: von den Bremer Linksradikalen Otto Rühle
Ernst Meyer
Paul Lange
Hugo Eberlein
Rosa Luxemburg
von den Internationalen Kommunisten Deutschlands (IKD) Johann Knief und Paul Frölich
Käte Duncker
Karl Liebknecht
Wilhelm Pieck und August Thalheimer. [Bearbeiten]
Von der Gründung 1918 bis zur Krise von 1923
In den Debatten um das Programm und die künftige politische Orientierung wurden bereits Konfliktlinien sichtbar: besonders im Verhalten zum Parlamentarismus und zur Sozialdemokratie
darunter Rosa Luxemburg
plädierten für den Namen "Sozialistische Partei Deutschlands" und für die Teilnahme an den kommenden Wahlen zur Nationalversammlung
Einige Gründungsmitglieder
Dies wurde ebenso wie der Verbleib in der USPD mehrheitlich abgelehnt
Von der IKD war nur Johann Knief für diesen Vorschlag
der älteren und lange Zeit führenden Arbeiterpartei
fest
Damit legte sich die Parteimehrheit entgegen dem Rat der Spartakusführer früh auf eine Ablehnung der bürgerlichen Demokratie und der Konkurrentin SPD
Vor allem die Bremer Linksradikalen unter Otto Rühle und die IKD vertraten eine enge Anlehnung an die sowjetischen Bolschewiki unter Führung Lenins. Bei den Wahlen zur Nationalversammlung am 19
Januar 1919 behauptete sich die SPD als stärkste Kraft
die aber fortan auf wechselnde Koalitionspartner aus dem bürgerlichen Lager angewiesen war
Nun setzte der Reichswehrminister Gustav Noske (der nach eigener Aussage vom 6
wie er sich in einigen Großstädten gebildet hatte
um jeden Ansatz einer Räterepublik
meist rechtsextremen Freikorps gegen die Aufständischen ein
wieder zu zerschlagen
Januar der "Bluthund" sein wollte) rücksichtslos die neuen
Als letztes Experiment dieser Art wurde im Mai die Münchner Räterepublik zerstört und ihre Führer hingerichtet
Im Verlauf dieser Kämpfe wurde im März auch Leo Jogiches im Untersuchungsgefängnis Berlin-Moabit ermordet. Mit der Verabschiedung der Reichsverfassung am 11
August war die bürgerlich-parlamentarische Weimarer Republik praktisch durchgesetzt
Die Sozialisierung der Produktionsmittel war nur noch abstrakte Möglichkeit
nicht mehr konkreter Auftrag der Politik. Die KPD hatte zunächst nur wenige Mitglieder und gewann in der Rätebewegung auch während der Aufstände keine führende Rolle: Dazu war sie zu neu und organisatorisch zu wenig in der Arbeiterbewegung verankert
Ihre Mitglieder waren zumeist ehemalige Sozialdemokraten
die von ihrer ehemaligen Partei bitter enttäuscht waren
Durch ihre Weigerung
geriet die KPD weiter ins Abseits und wurde außerdem durch die Verfolgung und Verhaftung ihrer Mitglieder dezimiert
an den Parlamentswahlen teilzunehmen
Im Frühjahr 1919 war sie verboten worden und konnte ihre folgenden Parteitage nur illegal durchführen
indem sie Mitglied der im selben Jahr gegründeten "Komintern"
Darum suchte die Partei Rückhalt
der 3
Internationale wurde. Paul Levi
enger Freund und Herausgeber der Werke Rosa Luxemburgs nach ihrem Tod
setzte danach jedoch die Beteiligung an den nächsten Reichstagswahlen von 1920 durch
Einige Parteimitglieder glaubten
dass damit der revolutionäre Weg verlassen würde
Damit zeichnete sich ein innerer Klärungsprozess ab: Die anarchistisch und utopistisch orientierten Mitglieder traten aus und bildeten die eigene "Kommunistische Arbeiterpartei Deutschlands" (KAPD)
die Otto Rühle leitete
Im Oktober 1920 wurden zudem die "Nationalbolschewisten" Fritz Wolffheim und Heinrich Laufenberg ausgeschlossen
die dann ebenfalls der KAPD beitraten
SPD
USPD und KPD anschlossen
um gemeinsam die Demokratie zu retten
Diese konnte sich bis 1922 halten und zerfiel dann in Einzelgruppen
die sich nach Art der späteren K-Gruppen sektenartig gegenseitig bekämpften. Zuvor jedoch mobilisierte der Putschversuch der Generäle Kapp und Lüttwitz im Frühjahr 1920 noch einmal die Kräfte der Linken im ganzen Reich: Spontane Massenstreiks führten zum Generalstreik
dem sich freie Gewerkschaften
Er führte zur Eroberung des Ruhrgebiets durch eine "Rote Ruhrarmee"
Doch sobald die Putschisten zurücktraten und der Streik beendet war
verbündete sich die SPD wieder gegen die aufständischen Arbeiter mit den kaiserlichen Truppen und ließ diese in das besetzte Ruhrrevier einrücken
7% zurückfiel
während die SPD auf 21
Dabei kam es erneut zu zahlreichen Todesopfern. Bei den folgenden Reichtagswahlen im Juni profitierte vor allem die USPD und zog mit 17
9% in den Reichstag ein
1%
Die KPD erhielt nur 2
die sich daraufhin "Vereinigte" (V-)KPD nannte
Doch sie war nun koalitionsfähig geworden: Ende 1920 entschied sich eine Parteitagsmehrheit der USPD zum Eintritt in die Kommunistische Internationale und damit in die KPD
die ihr auch zu einem größeren Wählerpotential verhalfen
Sie wuchs durch die USPD-Überläufer auf über 300.000 Mitglieder an
bildeten mit dem nach rechts gerückten Zentrum ein fast gleichstarkes Gegengewicht zum Lager der Linken und verfügten zudem über einen Großteil der bürgerlichen Zeitungen
Damit erfüllte sie erstmals ihren programmatischen Anspruch
eine Massenpartei zu sein. Aber auch die Rechtsparteien gingen aus den ersten Wahlen nach Republikgründung als Sieger hervor: Rechtskonservative DVP und rechtsextreme DNVP erhielten beide je etwa 15%
Die Staatsverwaltung aus der Kaiserzeit und die Reichswehr konnten sich nun als dauerhafte Machtfaktoren behaupten. Die Spaltung der USPD führte zu ihrer Auflösung: 1922 zerbrach sie vollends an ihren inneren Gegensätzen
darunter auch der Begründer der Revisionismustheorie Eduard Bernstein und der Parteivorsitzende Hugo Haase
Der reformistische Flügel
trat nun großenteils wieder der SPD bei
Der Rest fristete bis 1933 nur noch die Rolle einer unbedeutenden Splitterpartei
So hatte die KPD politischen Spielraum links von der SPD gewonnen und konnte mittelfristig eine Massenbasis gewinnen. [Bearbeiten]
Flügelkämpfe, Stalinisierung, Sozialfaschismustheorie (1923-1933)
Zwischen 1921 und 1923 leitete die KPD Streikbewegungen und den revolutionären Volkskampf unter anderem im Ruhrgebiet und im Mansfelder Land. Nach dem gescheiterten Hamburger Aufstand von 1923 (Oktoberniederlage) wurde die "rechte" Parteiführung unter Heinrich Brandler und August Thalheimer abgesetzt und ausgeschlossen
Im Juli 1924 waren erste Ortsgruppen der Kampforganisation der KPD
zu dessen Vorsitzendem im Februar 1925 Ernst Thälmann gewählt worden war
gegründet worden
des Rotfrontkämpferbundes (RFB)
Als Lenin 1925 starb und Stalin sein Nachfolger wurde
gewannen Stalinisten auch den Parteivorsitz der KPD
Als Mitglied der Dritten Internationale wurde die Partei von Moskau beeinflusst
Werner Scholem
indem neben "Trotzkisten" und "Brandlerianern" auch noch die Gruppe der "Versöhnler" aus der Partei ausgeschlossen wurde
Arkadi Maslow und Arthur Rosenberg
Die neue
der bis 1933 amtierte. Die Stalinisierung der KPD wurde vorangetrieben
"ultralinke" Parteiführung unter Ruth Fischer
wurde im Februar 1925 abgesetzt und durch Ernst Thälmann ersetzt
6 Millionen Wähler
Die Ausschlüsse der "Brandlerianer" und die Auseinandersetzungen um die Gründung der Revolutionären Gewerkschafts-Opposition (RGO) führten zu einem Einflussverlust der KPD in den Gewerkschaften und zur Gründung der "Kommunistische Partei-Opposition"
so dass sie vor allem zwischen 1928 und 1932 im Zuge der Weltwirtschaftskrise und der gesellschaftlich-sozialen Polarisierungen der Zeit große Wahlerfolge erzielen konnte (1928: 130.000 Mitglieder und 3
2 Millionen Wähler
November 1932 252.000 Mitglieder
KPD-O oder KPDO. Die Unzufriedenheit vieler mit dem Kapitalismus trieb der KPD vor allem Arbeiter und Arbeitslose zu
16
9% der Stimmen und damit 100 Reichstagsmandate)
Im Reichstag vertreten war die KPD von 1920 bis Ende Februar 1933
als die Partei durch die Nazis in Folge des Reichstagsbrands verboten wurde
Bedingt durch dieses Verbot war die KPD nicht mehr beteiligt an der Abstimmung über Hitlers Ermächtigungsgesetz am 23
März 1933
durch das die erste pluralistische deutsche Demokratie faktisch beseitigt wurde
Nach dem Ausschluss der KPD stimmten nur die SPD-Abgeordneten gegen dieses Gesetz
An einer Regierung in der Weimarer Republik war die KPD nie beteiligt
Im letzten unter demokratischen Bedingungen gewählten Reichstag der Republik 1932 stellte die Partei mit der Abgeordneten Clara Zetkin dessen Alterspräsidentin
Die von Stalin in der UdSSR vorgegebene Sozialfaschismusthese der Kommunisten machte die Feindschaft zwischen SPD und KPD für die Restzeit der Weimarer Republik praktisch unüberwindbar
Sie begründete die Ablehnung einer Einheitsfront oder Volksfront auch durch die SPD und erleichterte so den Nationalsozialisten die Machtübernahme. [Bearbeiten]
1933-1945 - Nationalsozialismus: Unterdrückung, Verfolgung, Widerstand, Exil
Die Nationalsozialisten ihrerseits zählten Kommunisten und Sozialisten zu ihren Hauptfeinden
mit als erste in die aufgebauten Konzantrationslager Dachau oder die Lager im Emsland gesperrt
ihre Anhänger und die ihrer Splittergruppen verhaftet und bereits 1933
So wurde die KPD bereits kurz nach dem Reichstagsbrand verboten
einfache Mitglieder
in Konzentrationslager gesperrt und ermordet
Sie wurden im Dritten Reich systematisch politisch verfolgt
wie leitende Kader wie zum Beispiel Ernst Thälmann oder Werner Scholem
Die KPD hatte im Kampf gegen die faschistische Diktatur von 1933 bis 1945 große Verluste. Im Untergrund führte die KPD ihren antifaschistischen Kampf (vergleiche Antifaschismus) fort
Anton Saefkow und die operative Leitung der KPD (siehe Kategorie)
Eine relativ bedeutende Widerstandsorganisation von nicht ins Exil gegangenen KPD-Mitgliedern war die Gruppe um Bernhard Bästlein
Mit dem Prager Manifest der SPD 1934 und den Beschlüssen der Brüsseler Konferenz der KPD 1935 wurde die Sozialfaschismusthese als Fehler erkannt und Grundlagen für ein gemeinsames Vorgehen ermöglicht
Das ZK der KPD mit Wilhelm Pieck und Walter Ulbricht an der Spitze entwickelte ein Programm zur Rettung der deutschen Nation (zum Beispiel auf der Brüsseler und Berner Parteikonferenz der KPD)
ein Zentrum des Kampfes von Antifaschisten aller Lager. Ähnliche partei- und weltanschauungsübergreifende Organisationen wurden auch in Frankreich
Niederlande und sogar Mexiko von Exilanten aufgebaut. [Bearbeiten]
Im sowjetischen Exil gründete die KPD das "Nationalkomitee Freies Deutschland" (NKFD)
1945-1956 - Reorganisierung, KPD im Westen, SED im Osten
um einen nach außen demokratischen politischen Aufbau zu betreiben
Direkt nach dem Zweiten Weltkrieg ging das ZK der KPD und andere exilierte stalintreue KPD-Mitglieder nach Berlin
Führer dieser Gruppe war Walter Ulbricht
Am 11
dessen Ziel der "Aufbau einer antifaschistisch-demokratischen Ordnung in ganz Deutschland" war
Juni 1945 beschloss die KPD ein Aktionsprogramm
Die KPD und die SPD der sowjetischen Besatzungszone (Zentralausschuss) vereinigten sich auf dem Vereinigungsparteitag vom 21
April 1946 zur SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) unter Otto Grotewohl (SPD) und Wilhelm Pieck (KPD)
Die westlichen Besatzungsmächte verboten der Partei
in ihren Besatzungszonen den Namen der vereinigten Partei zu tragen
die dort weiterhin unter dem Namen KPD auftreten musste
um die Sozialdemokraten im Osten zur Auflösung der Partei zu drängen
Unter Führung von Kurt Schumacher
spaltete sich ein großer Teil der SPD in den Westsektoren Berlins von der SPD ab und bildete eine eigene Partei
der nach Berlin gereist war
existierte danach jedoch nur noch als Splitterpartei ohne überregionalen parlamentarischen Einfluss
die nicht an der Vereinigung teilnahm. Im Jahr 1949 trennte sich die KPD/SED in den Westzonen organisatorisch von der SED und arbeitete als selbstständige Partei mit eigenem Parteivorstand weiter. In der Bundesrepublik Deutschland war die KPD von 1949 bis 1953 im ersten Bundestag vertreten
Außerparlamentarisch versuchte die KPD weiterhin
in der Arbeiterbewegung und den Gewerkschaften ihren Einfluss zu halten
Sie war auch beteiligt an den Friedensbewegungen der 1950er Jahre
vor allem der Bewegung gegen die Remilitarisierung Westdeutschlands ("Ohne mich-Bewegung")
In diese Zeit fiel schließlich auch das neuerliche Verbot der KPD. [Bearbeiten]
1956 - Parteiverbot in der Bundesrepublik
Am 17
August 1956 wurde die KPD vom Bundesverfassungsgericht verboten (BVerfGE 5
85)
Die Begründung des Gerichts war die Feststellung der Verfassungswidrigkeit
Dabei legte das Gericht die Grundsätze an
die schon 1952 zum Verbotsurteil der rechtsextremistischen in der Tradition der NSDAP stehenden SRP (Sozialistische Reichspartei) geführt hatte
die für die "freiheitliche demokratische Grundordnung" (GG) entwickelt worden waren
Es waren die Grundsätze
Die Gründe für das Verbot der KPD werden bis heute sehr kontrovers diskutiert
Während die Gegner des Verbots die Gründe für das Verbot unter anderem im Kampf der KPD gegen die Wiederbewaffnung und für eine Wiedervereinigung Deutschlands und das Eintreten für einen Friedensvertrag sehen
und den damit verbundenen Verlust der Freiheitlichen demokratischen Grundordnung
nennen die Befürworter das Eintreten der KPD für einen Anschluss Deutschlands an den kommunistischen Ostblock
was die überwiegende Mehrheit der Deutschen in Westdeutschland abgelehnt hat
Die KPD trat für eine Vergesellschaftung des Privateigentums an Produktionsmitteln und für eine Diktatur des Proletariats ein; dies wurde als verfassungswidrig eingeschätzt und als weitere Begründung für das Verbot genannt. [Bearbeiten]
Illegale Parteiarbeit 1956-1968
Nach dem Verbot war die Partei und ihre Mitglieder in die Illegalität verschiedenen Repressionen ausgesetzt
Das Aufrechterhalten ihrer Strukturen und die Parteiarbeit waren untersagt
standen sie vielfach unter Beobachtung
Da nicht wenige der ehemaligen Mitglieder ihre Tätigkeit für die Partei trotz des Verbots weiterführten
Festnahmen und gerichtlichen Verurteilungen
Dabei kam es zu Hausdurchsuchungen
der mehrmals verhaftet und zu Haftstrafen verurteilt wurde. [Bearbeiten]
Einer von vielen Betroffenen dieser Repressionen war der NRW Landtagsabgeordnete Josef Angenfort
ab 1968/69 - Zersplitterung: DKP und Gründungen unterschiedlicher K-Gruppen in Westdeutschland
[Bearbeiten]
DKP
12 Jahre nach dem KPD-Verbot handelte die Führung der illegalen KPD in Gesprächen mit den SPD-Mitgliedern der Großen Koalition die Möglichkeiten kommunistischer Tätigkeit in der Bundesrepublik unter der Geltung des Verbotsurteils aus
die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) gewählt
Da eine schlichte Wiederzulassung nicht in Frage kam
wurde der Weg über eine Neugründung
DDR
Sowjetunion und auch die verbotene "alte KPD" erkannten diese DKP als legitimen Nachfolger der 1956 verbotenen Partei an
So wurde diese auch stets zu den Parteitagen der osteuröpäischen Bruderparteien eingeladen und soll erhebliche Finanzmittel aus der DDR erhalten haben
Siehe: Deutsche Kommunistische Partei [Bearbeiten]
weitere Neugründungen um 1970
und von denen mehrere die Namen KPD oder KPD/ML führten
Um 1970 bildete sich eine ganze Reihe von weiteren kommunistischen Organisationen
die sich zum Teil auf die KPD oder ihre Dissidenten beriefen
Solche sehr kleinen Gruppen werden in der Literatur zusammenfassend oft "K-Gruppen" genannt. Kommunistische Partei Deutschlands/Marxisten-Leninisten (KPD/ML)
gegründet: 31
die aus an der Volksrepublik China orientierten ehemaligen Mitgliedern der illegalen KPD bestand
mit der Zeitung "Roter Morgen" Gruppierung
Dezember 1968
die - im Gegensatz zur Parteiführung - die Theorie des Sozialfaschismus übernahmen und der DKP Revisionismus vorwarfen
Seit Auflösung der KPD(M) verzichtete sie zunächst auf den Namenszusatz ML
nannten sich die übriggebliebenden wieder KPD/ML
Nachdem sich große Teile der KPD/ML mit der GIM zur VSP vereinigten
Diese Gruppe spaltete sich später mehrfach. Gruppe Internationale Marxisten (GIM)
trotzkistische Gruppierung
die sich auf die 1928 aus der KPD ausgeschlossenen Linksabweichler berief
gegründet: Pfingsten 1969
Sie war die deutsche Sektion der 1938 von Leo Trotzki initiierten "Vierte Internationale"
die sich aus den Zerfallsprodukten der Studentenbewegung bildete
maoistische Partei
Die GIM fusionierte 1986 mit der KPD/ML (Roter Morgen) zur Vereinigten Sozialistischen Partei. Kommunistische Partei Deutschlands (Maoisten) (KPD(M))
gegründet: Februar 1970 als Kommunistische Partei Deutschlands / Aufbauorganisation (KPD/AO)
Selbstauflösung im März 1980. Kommunistischer Bund Westdeutschland (KBW)
die sich aus den Zerfallsprodukten der Studentenbewegung bildete
maoistisch orientierte Partei
gegründet: 1973
Selbstauflösung im Frühjahr 1985. Kommunistischer Bund (KB) Arbeiterbund für den Wiederaufbau der KPD (KPD/AB) - seit 1973 Kommunistischer Arbeiterbund Deutschlands (KABD) "Gegen die Strömung"
Organisation für den Aufbau der Revolutionären Komunistischen Partei - seit 1974 Bund Sozialistischer Arbeiter (BSA) Marxistische Gruppe MG [Bearbeiten]
spätere Neugründungen
1994 gegründet Partei für Soziale Gleichheit
gegründet: 1982 durch Umbenennung der Organisation Kommunistischer Arbeiterbund Deutschlands (KABD)
trotzkistisch orientierte Gruppe
Nachfolgeorganisation des Bundes Sozialistischer Arbeiter (BSA) [Bearbeiten]
Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD)
einer Abspaltung der KPD/ML. Bund Westdeutscher Kommunisten
Zusammenschluss (1986) von GIM und KPD/ML Revolutionär Sozialistischer Bund (RSB)
Abspaltung vom KBW Vereinigte Sozialistische Partei (VSP)
seit 1989/90 - Entwicklung der SED zur PDS
in Sozialistische Einheitspartei Deutschlands - Partei des Demokratischen Sozialismus (SED-PDS) umbenannt ("Zu einem neuen Anfang gehört ein neuer Name.")
Im Dezember 1989 wurde auf einem außerordentlichen Parteitag die Regierungspartei der DDR
die SED
im Jahre 1990 erfolgte die Umbenennung in den heutigen Namen
Später
die bis in die Gegenwart im Deutschen Bundestag vertreten ist
Die PDS ist seit 1990 die einzige Partei links von der SPD
Innerhalb der PDS gibt es verschiedene linke Arbeits- und Interessengemeinschaften
insbesondere das Marxistische Forum und die Kommunistische Plattform
Letztere versucht unter Federführung ihrer prominenten Wortführerin Sahra Wagenknecht
dem zunehmenden Anpassungsdruck auf die PDS im kapitalistischen System der Bundesrepublik zu widerstehen
hat die Partei im Westen der Bundesrepublik bis dato nur eine marginale Bedeutung
Während die PDS in den ostdeutschen Bundesländern nach wie vor eine prägende politische Kraft darstellt und auch in einigen Landesregierungen vertreten ist
die durch Direktmandate ins Parlament gewählt worden waren
Bei der Bundestagswahl 2002 fiel die PDS unter die 5 %-Hürde und ist in der aktuellen Legislaturperiode mit 2 weiblichen Abgeordneten im Bundestag vertreten
Bei der Europawahl im Juni 2004 kam die PDS in Deutschland wieder auf über 6 % der Wählerstimmen und zog erneut mit 6 Abgeordeten ins Europaparlament ein
Im Europaparlament gehört die PDS zur Fraktion der "Vereinigten Europäischen Linken / Nordische Grüne Linke". [Bearbeiten]
seit 1990 - eine weitere KPD-Gründung
Im Januar 1990 wurde in der DDR
nachdem sich die SED in ihrer Politik dem pluralistischen System Westdeutschlands zuwendete
eine weitere KPD gegründet. Aufgrund der Einigungsverträge fällt sie als Partei der ehemaligen DDR nicht unter das Verbot von 1956 und wurde zur Teilnahme an allen Wahlen zum Deutschen Bundestag und zu den Landtagen als legale Partei zugelassen
Auf dem 20
Parteitag der KPD im März 1999 wurden Beschlüsse gefasst zur Entwicklung zu einer bolschewistischen Partei
Die KPD bekennt sich zur Existenz des Sozialismus in der DDR und den anderen Staaten in Osteuropa und der Sowjetunion
für sie war er Realität
Sie stellt den Sozialismus nicht als Versuch dar
sowie die "Schriftenreihe der KPD" in Broschürenform
Die KPD gibt als Zentralorgan die monatlich erscheinende Zeitung "Die Rote Fahne" heraus
Am 27
April 2002 bildete sich in Berlin der Kommunistische Jugendverband Deutschlands (KJVD) als Jugendorganisation dieser KPD
Bislang war diese neu gegründete KPD - ähnlich wie die K-Gruppen der 1970er und 1980er Jahre in Westdeutschland
in parlamentarischen Vertretungen des Bundes und der Länder nicht vertreten und musste sich deswegen auf außerparlamentarische Aktivitäten beschränken. [Bearbeiten]
Siehe auch
K-Gruppe
Liste der Kommunistischen Parteien
Kommunistische Partei
USPD
DKP [Bearbeiten]
Bekannte Mitglieder der KPD
Sozialismus
Spartakusbund
SED
Kommunismus
Weblinks
Die Rote Fahne (http://Die-Rote-Fahne.de/) Homepage der DKP (http://www.dkp.de/) Homepage der 1990 in der DDR neugegründeten KPD (http://www.kommunistische-partei-deutschlands.de) KPD-Zentralorgan "Die Rote Fahne" (http://www.die-rote-fahne.info/) Homepage der laut eigenen Angaben 1968 in Hamburg neugegründeten KPD (http://www.kpd-online.info/) http://www.dhm.de/lemo/html/Nachkriegsjahre/PolitischerNeubeginn/kpd.html Plakate und Dokumente der KPD bis 1945 (http://www.marxistische-bibliothek.de/_kpd.html) Zur Sozialgeschichte der KPD 1918 bis 1933 (http://home.t-online.de/home/ulrich.eumann/Index.html) Studie über den Aufstieg und Niedergang der Kommunistischen Internationale (http://www.marxists.de/comintern/hallas/index.htm) Arbeiterbewegung und Parteiherrschaft
Zur Geschichte des internationalen Kommunismus seit 1943 (http://www.marxists.de/comintern/birchall/index.htm) http://www.kpd-ml.net/ http://www.kpaufbau.de http://cpgerml.50g.com/ http://www.kpd.net/ http://www.kpd-online.info/ http://www.arbeit-zukunft.de/ [Bearbeiten]
Literatur
Berlin: Dietz
Köln: Pahl-Rugenstein
1985
KPD 1918 bis 1945: Hermann Weber; Andreas Herbst: Deutsche Kommunisten: biographisches Handbuch 1918 bis 1945
2004. Georg Fülberth: Die Beziehungen zwischen SPD und KPD in der Kommunalpolitik der Weimarer Periode 1918/19 bis 1933
1998. Josef Scheifstein: Die "Sozialfaschismus"-These – Zu ihrem geschichtlichen Hintergrund
2003. Chris Harman: Die verlorene Revolution: Deutschland 1918-23
1980 KPD 1945 bis 1968: Georg Fülberth: KPD und DKP 1945-1990
Berlin: Aufbau-Verlag
ISBN 3-7609-5198-8 Hermann Weber (Hrsg.): Der Thälmann-Skandal: geheime Korrespondenzen mit Stalin
Frankfurt: VMB
Frankfurt: VGZA e.V.
Zwei kommunistische Parteien in der vierten Periode kapitalistischer Entwicklung Heilbronn: Distel
1990
ISBN 3-923208-24-3 Günter Judick / Josef Schleifstein / Kurt Steinhaus (Hrsg.): KPD 1945-1968: Dokumente
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Neuss: Ed
Marxistische Blätter
1989. Dietrich Staritz: Die kommunistische Partei Deutschlands
In: Richard Stöss (Hrsg.): Parteien-Handbuch
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Bd
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1984
1663-1809. en:Communist Party of Germany no:Kommunistische Partei Deutschlands zh:德国共产党
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Kommunistische Partei Deutschlands
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