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Knospe
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schweizer Siegel für Bio-Lebensmittel siehe unter Knospe-Siegel. [Bearbeiten]
Knospe
Knospe (Biologie)
Knospe
oder sich erst später von ihm loslöst
ist bei den Tieren dasjenige Stück des elterlichen Körpers
aus welchem auf ungeschlechtlichem Weg ein neues Individuum heranwächst und entweder zeitlebens mit dem elterlichen Tier in Zusammenhang bleibt
welches stets eine einzige Zelle darstellt
besteht die Knospe aus mehreren Zellen und zwar sowohl aus solchen der Hautschicht (Ektoderm) als auch aus denen der Darmschicht (Entoderm)
Im Gegensatz zum Ei
während sie im Ei sich erst neu bilden müssen
hat also die wichtigsten Körperschichten (Keimblätter) bereits in sich
Die Fortpflanzung durch Knospen
die Knospung
ist eine Abart der ungeschlechtlichen Fortpflanzung durch Teilung (bei der das Individuum in zwei unter sich gleich große zerfällt) und Sprossung (bei der ein kleineres und ein größeres Individuum entstehen)
Sie findet sich nur bei niedern Tieren allgemein verbreitet vor
z
und führt hier sehr oft zur Bildung von umfangreichen Kolonien (z
B. bei den Schwämmen und Polypen
B. bei den Korallen); auch braucht nicht immer das Junge dem elterlichen Tier zu gleichen (z
B. festsitzende Hydroidpolypen erzeugen durch Knospung frei schwimmende Quallen). [Bearbeiten]
Knospe (Botanik)
Bild nicht gefunden Baumknospe In der Botanik ist Knospe (Auge
die an denselben befindlichen Blätter daher noch dicht zusammengedrängt und in ihrer Entwicklung ebenfalls noch wenig fortgeschritten sind
Gemma) der jugendliche Zustand eines Sprosses
in welchem die Stängelglieder desselben noch ganz kurz
Haupt-
End- oder Terminalknospe)
Jeder in der Fortbildung begriffene Spross (Stamm oder Zweig) endigt daher in eine Knospe (Gipfel-
Bei vielen Pflanzen bilden sich aber auch an der Seite des Stängels und zwar in den Achseln der Blätter regelmäßig Anlagen neuer Sprosse (Seiten- oder Achselknospen
lat
Gemmae laterales s. axillares)
Ihre Verteilung am Stängel ist lediglich durch die Blattstellung bedingt
und das Blatt
welches die Knospe in seiner Achsel trägt
Stütz - oder Mutterblatt
heißt ihr Trag -
doch finden sich z
Meistens steht nur eine einzige Knospe in der Blattachsel
B. bei Lonlcera noch eine oder mehrere unmittelbar über derselben; diese nennt man Neben- oder Beiknospen (Gemmae accessoriae)
Baumfarne)
weil jede zu einem neuen Zweig erwächst; darum ist auch die Stellung der Zweige von der Blattstellung des Muttersprosses abhängig
auch unverzweigt (Palmen
Die Achselknospen bedingen die normale Verzweigung des Stängels
welche keine Seitenknospen entwickeln
und darum bleiben Stämme
die dann leicht mit einer wahren Endknospe verwechselt werden kann
Anderseits schlägt auch bei manchen Pflanzen regelmäßig die Gipfelknospe fehl
und es übernimmt die zunächst darunter stehende Seitenknospe
die Fortsetzung des Zweigs
Ulme
Haselnuss) vor; bei Syringa endigt der gipfelknospenlose Zweig mit zwei gegenständigen Seitenknospen. Eigentliche Gipfelknospen haben z
Hainbuche
Dies kommt besonders bei Holzgewächsen (Linde
BE
Rosskastanie
Ahorn (Fig. l)
die ObstbäumeJ
Pappel
iche
Tragknospen oder Fruchtaugen (Gemmae floripara)
wenn sie zu einem nur mit Blättern versehenen Spross werden
zu welchem sich eine Knospe entwickelt
unterscheidet man: Blattknospen (Gemmae follipara)
e nach der Art des Sprosses
wenn sie einen blütentragenden Spross hervorbringen
endlich Blütenknospen (Gemmae florales sA
labastra)
welche die noch unentfaltete Blüte selbst darstellenB
wenngleich die vollständige Erstarkung der Knospe in ein späteres Alter des Sprosses fälltD
kurz nach oder fast gleichzeitig mit der Anlage des Trugblattes
ei allen Seitenknospen entsteht der Vegetationspunkt an der Oberfläche des Muttersprosses und zwar schon in der frühsten Periode
ie so genannten zufälligen oder Adventivknospen (Gemmae adventitiae) bilden sich dagegen immer nur an schon entwickelten
oft ganz alten Pflanzenteilen
und entstehen dann stets im Innern und zwar in der Kambiumschicht
wie besonders an alten Baumstämmen (Stockausschlag)
indem sie bald mehrzerstreut
sind in ihrer Stellung ganz regellos
bald haufenweise zum Vorschein kommen
so dass sie also die Rinde durchbrechenS
ie treten auch an den obersten
oder auch an nicht abgelösten Blättern
Sonchus u. a.); sogar auf Blättern entstehen sie bisweilen
horizontal an der Bodenoberfläche hinlaufenden Wurzeln auf und bedingen dann einen Wurzelausschlag (Pappeln
wie Taraxacum
Sauerkirschen und auch bei manchen krautigen Pflanzen
wie bei den Begonien
den Hyazinthenblättern u. a.
besonders wenn dieselben in feuchte Erde gesteckt werden
wie bei CardamineA
n jeder Knospe unterscheidet man die Knospenachse
noch dicht aufeinander liegenden BlattorganeB
und die an dieser sitzenden
d. h. den noch ganz verkürzten Stängelteil
ei den Winterknospen unsrer Holzgewächse sind die letztern meist schuppenförmig
von mehr oder minder lederartiger Beschaffenheit und meist dunkler FarbeS
Tegumenta; Knospenschuppen
Squamae sP
ie bedecken meist die Knospe vollständig und gewähren den zartern innern Teilen einen Schutz gegen die Einflüsse der winterlichen Witterung (Knospendecken
erulae); nach innen gehen sie in der Gestalt und Ausbildung allmählich in die Laubblätter über
welche in der Knospe schon angelegt sindK
welche keine Knospendecken besitzen und nur von den äußersten Laubblättern bedeckt sind
heißen nackte (Gemma nuda)
zB
nospen
. bei Cornus sanguinea
Rhamnus frangulaH
Viburnum lantana
durch welchen der Schutz vor äußeren Einflüssen erhöht wirdS
äufig sind die äußern Blattorgane der Knospe mit einem Überzug bekleidet
welches. die Knospenschuppen miteinander verklebt und sie überzieht (G. gl utinosa)S
o finden sich Haarbildungen (Gemma pubescens)
noch häufiger ein klebriges
aus Harz oder Harz und Gummi bestehendes Sekret
Follatlo)
Vernatio) zeigen wichtige Eigentümlichkeiten. cs:Pupen eo:burgxono
als auch die Lage des einzelnen Blattes in der Knospe (Knospenlage
owohl die Art
wie sich die Blätter der Knospe gegenseitig decken (Deckung
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Knospe
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