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Kerze
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Siehe auch: Kerze (Begriffsklärung) Bild nicht gefunden Eine Kerze Kerzen dienten früher
neben Fackeln
Öl- und Talglampen
als Lampen für die Lichterzeugung
Zuhause oder bei Festen verwendet
um eine entspanntere Atmosphäre zu schaffen. [Bearbeiten]
Kerzen werden heute noch in der Kirche
Funktion
meist ein Faden aus Baumwolle
nicht schmelzbarer Docht
ist von niedrigschmelzendem Wachs umgeben
Ein saugfähiger
heute meist Stearin (seit 1811 aus tierischen oder pflanzlichen Fetten gewonnen) oder Paraffin (Teelichter) mit einem Schmelzpunkt um 60 °C
Als Wachs diente früher Bienenwachs
das seit etwa 1830 aus der Erdölverarbeitung stammt
Nach Anzünden des Dochts schmilzt das Wachs. Durch die Kapillarwirkung des Dochts wird Wachs in die Flamme transportiert
wo es verdampft und verbrennt
versorgt die Flamme mit unverbrauchter Luft und gibt der Kerzenflamme die charakteristische langgestreckte Form
Die Konvektion
d.h. das Aufsteigen der warmen Verbrennungsgase
da in der Schwerelosigkeit keine Konvektion durch temperaturbedingte Dichteunterschiede der umgebenen Luft ausgelöst wird
In der Schwerelosigkeit brennt eine Kerze mit einer kleinen kugelförmigen Flamme
beginnt die Kerze zu rußen
Wird der Docht zu lang
Moderne Kerzen enthalten deshalb einen asymmetrisch geflochtenen Docht
Beim Brennen neigt er sich zur Seite und der obere Bereich verglüht (siehe glühende Dochtspitze im Bild)
In früheren Zeiten musste zur Vermeidung des Rußens der Docht regelmäßig gekürzt ("geschneuzt") werden. In einer Stunde verbrennt eine Kerze ca
3 bis 8 g Wachs und erzeugt eine Heizleistung von ca
50 W
Die Lichtausbeute beträgt ca
0
1 lm/W. [Bearbeiten]
Flamme
Bild nicht gefunden Brennende Kerze
rechts schematisch mit Verbrennungszonen (siehe Text). Die Verbrennungszonen einer Kerzenflamme zeigt die Abbildung rechts
Die heißesten Bereiche liegen außerhalb der gelbleuchtenden Flamme und tragen nicht zur Lichterzeugung bei
Die Erklärung dafür liefert das Kirchhoffsche Strahlungsgesetz
das einen Zusammenhang zwischen Strahlungsemission und Absorption eines Körpers herstellt. Sauerstoff und andere beteiligte Gase sind nahezu durchsichtig
weshalb sie auch bei Temperaturen von 1400 °C kein Licht aussenden. Schwarze Rußteilchen in der Flamme leuchten intensiv (schwarzer Körper)
In Zone 1 wird der Wachs verdampft und lediglich partiell verbrannt
da Sauerstoff von außen nicht genügend schnell hinein diffundiert
Die Temperatur liegt hier bei ca
800 °C und steigt in Zone 2 auf 1000 °C
Die bläuliche Farbe entsteht durch Strahlungsübergänge angeregter Moleküle der Verbrennungsgase
In Zone 3 wird das vor allem aus Kohlenstoff- und Wasserstoffketten bestehende Wachs in seine Bestandteile zerlegt
Kohlenstoff lagert sich zu Rußteilchen zusammen und bei 1000 °C glühende Rußteilchen erzeugen das helle Leuchten
Wasserstoff reagiert mit dem Sauerstoff aus der Luft zu Wasserdampf
die Flammenoberfläche
Die Zone 4
ist die aktivste Zone der Kerze
Die brennbaren Bestandteile aus dem Wachs finden genügend Sauerstoff für die vollständige Verbrennung und erzeugen hier Temperaturen von bis zu 1400 °C. [Bearbeiten]
Herstellung
Gießen oder Wickeln. Beim Ziehverfahren wird ein Dochtstrang so oft durch flüssiges Wachs gezogen
bis die gewünschte Dicke (bis zu 8 cm) erreicht ist
Kerzen werden hergestellt durch Ziehen
Pressen
die pulverisiertes Paraffin in die gewünschte Form drücken . Für hochwertigere Kerzen mit besonderen Formen und Verzierungen wird eine Form mit flüssigem Wachs gefüllt
Sehr preisgünstige Kerzen werden hergestellt mit Kerzenpressen
Insbesondere Bienenwachskerzen werden oft gewickelt
leicht erwärmte Wachsplatten um den Docht gewickelt. In Deutschland wurden 2003 etwa 132.000 t Kerzen hergestellt. en:Candle eo:Kandelo es:Vela fr:Bougie ja:è?‹ç‡ nl:Kaars pl:Åšwieca
Dabei werden dünne
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Kerze
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