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Diskussion : Karl Dönitz
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Impressum
Karl Dönitz
Stichpunkte
Allgemein
Karl Dönitz (* 16
September 1891 in Grünau bei Berlin; †24
"Verbergen") 1 Anfänge 2 Erster Weltkrieg 3 Zwischenkriegszeit 4 Zweiter Weltkrieg 5 Nachkriegszeit 6 Literatur 7 Weblinks [Bearbeiten]
Oberbefehlshaber der deutschen Kriegsmarine im Zweiten Weltkrieg und als Nachfolger Hitlers für kurze Zeit letzter deutscher Reichspräsident. Bild nicht gefunden Karl Dönitz Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Dezember 1980 in Aumühle bei Hamburg) war Großadmiral
Anfänge
Am 1
April 1910 trat Dönitz als Seekadett in die Kaiserliche Marine ein
Seine Ausbildung durchlief er u.a. auf dem Großen Kreuzer Herta und der Marineschule in Flensburg Mürwik
Zum 1
der ins Mittelmeer kommandiert wurde
Oktober 1912 wurde er auf den Kleinen Kreuzer Breslau versetzt
Im Jahr 1913 wurde Dönitz zum Leutnant befördert. [Bearbeiten]
Erster Weltkrieg
an Gefechten gegen russische Einheiten im Schwarzen Meer teil
der pro Forma an die Türkei verkauft worden war und dort unter dem Namen Midilli Dienst tat
Zu Begin des Ersten Weltkrieges nahm Dönitz auf dem Kleinen Kreuzer Breslau
Im Jahr 1916 wurde er zum Oberleutnant befördert und nachdem der Kleine Kreuzer Breslau/Midilli wegen Reparaturen in die Werft mußte
wurde Dönitz zeitweilig als Flugplatzleiter einer Fliegerabteilung an die Dardanellen-Front versetzt. Bild nicht gefunden Karl Dönitz auf U39 Von dort aus meldete Dönitz sich freiwillig zur U-Boot-Waffe
Nach einer erforderlichen Ausbildungszeit fuhr er dann bis zum Februar 1918 als Wachoffizier auf U39
Anschließend war Dönitz erst Kommandant von UC27 und seit dem 5
September 1918 Kommandant von UB68
Mit diesem Boot wurde er schließlich bei einem Einsatz im Mittelmehr von englischen Marineeinheiten versenkt und gefangen genommen
Während seiner Zeit als Wachoffizier bzw
Kommandant von U-Booten erkannte er
dass der deutsche U-Bootkrieg gegen die englische Seemacht am Geleitzugsystem gescheitert war und beschäftigte sich nach seiner Entlassung aus englischer Gefangenschaft 1919 theoretisch mit der U-Boot-Waffe. [Bearbeiten]
Zwischenkriegszeit
und im Juli 1919 zum Stab der Marinestation der Ostsee kommandiert
Dönitz wurde in die Reichsmarine der Weimarer Republik übernommen
Seit März 1920 war er dann Kommandant auf verschiedenen Torpedobooten
Während dieser Zeit wurde Dönitz am 1
Januar 1921 zum Kapitänleutnant befördert
Ab Frühjahr 1923 war er Referent und Adjutant der Inspektion des Torpedo- und Minenwesens
Mit dem 3
November 1924 wurde Dönitz Referent in der Marinewehrabteilung
in dieser Stellung verblieb etwas mehr als zwei Jahre
Anschließend war er als Navigationsoffizier auf dem Kreuzer Nymphe eingesetzt
Am 24
September 1928 wurde Dönitz Chef der 4
und am 1
Torpedobootshalbflotille
November 1928 zum Korvettenkapitän befördert
Nach zwei Jahren auf diesem Posten bekam Dönitz die Stelle als 1
Admiralstabsoffizier der Marinestation der Nordsee
In dieser Funktion wurde er am 1
Oktober 1933 zum Fregattenkapitän ernannt
Als Kommandant des Kreuzers Emden
seit Ende September 1934
machte Dönitz im Jahr 1935 eine mehrmonatige Auslandsreise nach Südost-Asien
Nach der Rückkehr von dieser Reise wurde Dönitz von Erich Raeder mit dem Aufbau der neuen deutschen U-Boot-Waffe beauftragt
indem er die deutsche Wehrhoheit erklärte
nachdem sich Adolf Hitler im selben Jahr über den Versailler Vertrag hinweggesetzt hatte
Eine deutsche U-Boot-Waffe war möglich geworden
Zur Organisation des Aufbaus wurde Dönitz am 27
September 1935 Befehlshaber der U-Bootflottille Weddingen
und am 1
Oktober 1935 zum Kapitän zur See befördert
Bereits am 1
Januar 1936 wurde Dönitz´ Posten aufgewertet und als F.d.U. (Führer der Unterseeboote) benannt
Am 28
Januar 1939 erfolgte die Ernennung zum Kommodore. [Bearbeiten]
Zweiter Weltkrieg
Einen Monat nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges am 1
Oktober 1939 wurde Dönitz zum Konteradmiral befördert und am 17
Oktober 1939 wurde sein Dienstposten in B.d.U (Befehlshaber der Unterseeboote) umbenannt
die angelsächsische Seemacht auf die eigene Seite zu bringen
zum Beispiel durch den Abschluss des deutsch-englischen Flottenabkommens 1935 und durch den Beitritt zum Londoner U-Bootprotokoll und der Prisenordnung
In die Planungen für einen künftigen Krieg hatte Dönitz die Möglichkeit einer Gegnerschaft Englands einbezogen
obwohl die deutsche Reichsregierung bei ihren Kriegsvorbereitungen immer wieder versuchte
gegen Geleitzüge zu kämpfen
So ließ Dönitz die U-Bootbesatzungen dazu ausbilden
die sogenannte Rudeltaktik
Dönitz wollte einer Massierung an Schiffen eine Massierung an U-Booten entgegensetzen
Deshalb forderte er eine große Zahl an U-Booten
unscheinbaren Torpedoträger anders ein
zumal dieser durch die Englische ASDIC-Propaganda bei etwa null angesiedelt wurde
Doch die deutsche Marineführung unter Großadmiral Erich Raeder und die Reichsführung unter Adolf Hitler schätzte den militärischen Wert
der kleinen
So begann der Seekrieg im Atlantik zwar mit einer geringen Zahl an U-Booten aber dennoch mit Erfolgen für die deutsche Seite
hoffte Hitler
der Angriff auf die Sowjetunion startete
indem er mit England Frieden schließt
Bevor das Unternehmen Barbarossa
den Krieg gegen England und Amerika beenden zu können
Churchill schlug sein Angebot jedoch aus
England friedensbereit zu machen: 1
und so gab es nur zwei Möglichkeiten
Die Invasion in England 2
und ein Großteil des deutschen General- und Admiralstabes inkl
Das Abschneiden der für eine Insel lebenswichtigen Seeverbindungen Die Invasion Englands schien unmöglich
Dönitz glaubte nicht an ein Gelingen des Unternehmens Seelöwe
Dönitz verfolgte mehr die zweite Taktik
die Churchill nach dem Krieg bestätigen sollte. Aufgrund der großen Erfolge der U-Boot-Waffe wurde Dönitz am 1
September 1940 zum Vizeadmiral befördert und am 14
März 1942 zum Admiral ernannt
Am 31
der entlassen wurde
Januar 1943 wurde Dönitz Großadmiral der deutschen Kriegsmarine und Nachfolger von Großadmiral Erich Raeder
weil seine Überwasser-Taktik nicht den von Hitler gewünschten Erfolg brachte
Keitel
Sauckel; Nürnberger Prozesse 1946 Hitler ernannte Dönitz testamentarisch zu seinem Nachfolger
Ribbentrop
ohne damit eine Wende herbeiführen zu können. Bild nicht gefunden vordere Reihe v.l.n.r.: Göring
die diese Art der Seekriegsführung brachte
Unter Dönitz' Kommando wurde alles auf den U-Bootkrieg gesetzt
Heß
Raeder
Schirach
dahinter: Dönitz
somit hat er zahlreiche Verluste an Mensch und Material zu verantworten
Nach Hitlers Suizid am 30
April 1945 trat Dönitz am 1
Mai sein Amt als (letzter) Reichspräsident an und bildete in Flensburg seine Regierung
um die Rote Armee aus Deutschland zurückzudrängen
Zunächst strengte er ein Bündnis mit den Westalliierten an
Nachdem die westlichen Alliierten dies ablehnten
um sie so vor der sowjetischen Gefangenschaft zu retten
bestand laut einer Rundfunkansprache die letzte Aufgabe dieser Regierung darin
möglichst viele deutsche Soldaten in westalliierte Gefangenschaft zu bringen
Andere Quellen gehen davon aus
ein Abkommen mit den westlichen Alliierten zu erzielen
dass bis zur Kapitulation versucht wurde
um gemeinsam gegen die Sowjetunion vorzugehen
Am 8
die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht zu verkünden
Mai sah man sich jedoch veranlasst
sie hatte Generalfeldmarschall Keitel als Heereschef bereits gezwungen
Von der Führung der Roten Armee wurde die Reichsregierung in Flensburg ohnehin ignoriert
eine Kapitulationsurkunde bedingungslos zu unterschreiben. [Bearbeiten]
Nachkriegszeit
Am 23
Mai 1945 wurde Dönitz mit seiner Regierung in Flensburg verhaftet
Im Oktober 1946 wurde er dem Internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg vorgeführt
dass der schwerwiegende Vorwurf des "Versenkens von feindlichen Handelsschiffen ohne Vorwarnung" gegen ihn und Erich Raeder fallen gelassen wurde
was die beiden Admirale vor der Todesstrafe bewahrte
Sein Verteidiger Otto Kranzbühler bewirkte
Admiral Chester W
Dazu beigetragen hat insbesondere die schriftliche Zeugenaussage des Oberbefehlshabers der US-Pazifikflotte
dass die Befehle der US-Marine in Fragen der U-Bootkriegsführung nicht wesentlich anderes gewesen waren als die der deutschen Kriegsmarine
in der dieser erklärte
Nimitz
Dies galt auch für den Laconia-Befehl
der auf die amerikanische Bombardierung deutscher U-Boote während des Versuchs der Rettung Schiffbrüchiger erfolgt war
Dönitz wurde wegen der Anklagepunkte 2 und 3
Beteiligung an einem Angriffskrieg und Verbrechen gegen das Kriegsrecht zu 10 Jahren Gefängnis in Spandau verurteilt
Walther Funk
Albert Speer
Erich Raeder
Baldur von Schirach und Konstantin von Neurath
Seine Mithäftlinge waren Rudolf Hess
Nach Verbüßen seiner Strafe wurde er 1956 entlassen und lebte bis zu seinem Tode in Aumühle
Nach Ende der Prozesse wurden antisemitische Reden von ihm bekannt
in der er sich als von der Nazi-Diktatur distanzierten Militär beschreibt
1968 veröffentlicht er seine Autobiographie Mein wechselvolles Leben
Der letzte deutsche Offizier im Marschallsrang starb im Alter von 89 Jahren am 24
er ist auf dem Waldfriedhof von Aumühle begraben worden. [Bearbeiten]
Dezember 1980 in Aumühle bei Hamburg
Literatur
Karl Dönitz: Zehn Jahre und Zwanzig Tage
Göttingen 1968
Karl Dönitz: Mein wechselvolles Leben
Steven Roskill: The War at Sea
Winston Churchill: Der Zweite Weltkrieg. Peter padfield [Bearbeiten]
Weblinks
dhm.de (http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/DoenitzKarl/) - Biografie http://www.deutsche-marinesoldaten.de/lebenslaeufe/ritterkreuz/a-e/doenitz.htm http://www.diegeschichteberlins.de/personen/doenitz.shtml Vorgänger:Adolf Hitler Reichspräsident Nachfolger:- Vorlage:Navigationsleiste GFM da:Karl Dönitz en:Karl Dönitz fr:Karl Dönitz he:קרל ×“× ×™×¥ it:Karl Dönitz ja:カール・デーニッツ nl:Karl Dönitz pt:Karl Dönitz sv:Karl Dönitz Vorlage:Personendaten
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