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Diskussion : Karakum
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Karakum
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Allgemein
turkmen
Die Karakum (auch Kara-Kum
usbek
Garagum
Qoraqum
wörtlich Schwarzer Sand) ist eine Wüste in Zentralasien
lediglich an den nördlichen Randgebieten hat auch Usbekistan einen Anteil
Zusammen mit der benachbarten Kysylkum-Wüste (Roter Sand) nimmt sie den größten Teil des inneren Tieflands von Turan ein. Die Karakum liegt westlich des Flusses Amur-Darya und gehört fast vollständig zum Staatsgebiet von Turkmenistan
Die Karakum nimmt etwa 90% der Fläche Turkmenistans ein und hat eine Größe von über 400.000 km²
Die extrem wasserarme Region wird im Süden vom etwa 1445 km langen Karakum-Kanal durchquert
dem vielleicht aufwändigsten Bewässerungsprojekt aller Zeiten
"Verbergen") 1 Geschichte 2 Physische Geographie 3 Klima 4 Fauna und Flora 5 Bodenschätze [Bearbeiten]
Der Kanal wurde 1954 gebaut. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte der Karakum Die Karakum war einst Heimat einer frühzeitlichen Hochkultur
die bislang nur als Oasenkultur bekannt ist
im 4
in Mesopotamien und im Indus-Tal
Diese eigenständige Kultur entstand zeitgleich mit den bekannten Hochkulturen am Nil
Jahrtausend v
Chr.
Um 1700 v
Chr. verschwand die Kultur auf bislang ungeklärte Weise
nachdem vermutlich eine Landflucht in Richung Zweistromland einsetzte
verlief die Seidenstraße durch die Karakum
Lange nachdem die Oasenkultur verschwunden war
Die Oasenstadt Merv war wichtige Zwischenstation dieser Handelsroute des Altertums und Mittelalters. [Bearbeiten]
Physische Geographie
Das Tiefland von Turan erstreckt sich zwischen dem flachen Landrücken der Kasachischen Schwelle mit dem Aralsee im Norden
dem stark aufgegliederten Hochgebirge von Pamir und Hindukusch im Osten
dem mäßig hohen seismisch aktiven Faltengebirgsstrang des Kopet-Dagh im Süden und dem Kaspischen Meer im Westen
Aufgrund der kontinentalen Lage ist die Karakum extrem trocken
trockene Kalktafeln oder von groben Gesteinsschuttmänteln umgebene vereinzelte Restberge
Daher finden sich hier je nach Gestaltung des Untergrunds harte Lehmwüste
Den größten Teil des Gebiets nimmt jedoch Sandwüste ein
der jedoch nicht schwarz ist
auch wenn der Name „Schwarzer Sand“ dieses andeutet
Sie besteht aus dem Material
das dem Flusstal des Amudarja und zerfallendem Sandstein entstammt
Es sind dabei gewellte Sanddecken anstatt hoher Dünen zu finden
Hier herrscht in der Regel Winderosion vor. [Bearbeiten]
Klima
Diese Region ist vom Kontinentalklima geprägt
Im Sommer bewegen sich die Temperaturen im Mittel zwischen 27°C und 32°C
Bei hohen Mittagstemperaturen und wolkenlosem Himmel wird der Sand bis auf 70°C erhitzt
Nachmittags treten in Folge der Hitze sehr häufig Stürme auf
Die Winter sind meist kalt (die Januartemperatur liegt im Mittel zwischen -6°C und 5°C) und werden bestimmt durch die Dauer der Fröste und die geringe Schneedecke
die meist nur wenige Wochen liegen bleibt
wobei der durchschnittliche Jahresniederschlag zwischen 100 mm und 150 mm beträgt. [Bearbeiten]
Der Großteil der Niederschläge fällt im Frühjahr und Frühsommer
Fauna und Flora
Aus klimatischen Gründen findet sich in der Karakum allenfalls Steppenvegetation mit verschiedenen Grasarten
denn die hohen Sommertemperaturen und die kalten Winter erlauben auch bei den Frühjahrsregen keine dauernde höhere Vegetation
Gecko und der bis zu 1
Hier sind Karakal (Wüstenluchs)
Brillenschlange
6 m lange Wüstenwaran heimisch. [Bearbeiten]
Bodenschätze
In der Karakum finden sich bedeutende Erdöl- und Erdgasvorkommen. Karakum ist auch die Bezeichnung eines Wüstengebiets nordöstlich des Aral-Sees (Aral-Kara-Kum). en:Karakum Desert fr:Désert du Karakoum ja:ã‚«ãƒ©ã‚¯ãƒ ç ‚æ¼
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Karakum
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