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Diskussion : Kallisto (Mond)
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Kallisto (Mond)
Stichpunkte
Allgemein
007 Umlaufzeit 16
Kallisto Bild nicht gefundenJupitermond Kallisto
6 km Oberfläche 7
32 m/s2 Fluchtgeschwindigkeit 2
aufgenommen von der Raumsonde Galilei im Jahre 2001 Entdeckung Entdecker Galileo Galilei Simon Marius Datum der Entdeckung 1610 Daten des Orbits Mittlerer Bahnradius 1.883.000 km Bahnexzentrizität 0
281° Natürlicher Satellit des Jupiter Physikalische Daten Mittlerer Durchmesser 4820
2×107 km2 Masse 1
851 g/cm3 Gravitation an der Oberfläche 1
68902 Tage Neigung der Rotationsachse 0° Albedo 0
7m Oberflächentemperatur Atmosphärischer Druck Kallisto (Callisto) ist der äußerste der vier großen Monde des Planeten Jupiter. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
4 km/s Siderische Rotation 16
68902 Tage Inklination 0
076×1023 kg Dichte 1
"Verbergen") 1 Kallisto 2 Bahndaten 3 Aufbau und physikalische Daten 4 Atmosphäre 5 Magnetfeld [Bearbeiten]
2 scheinbare Helligkeit 5
Kallisto
der im Jahre 1610 sein einfaches Fernrohr auf den Jupiter richtete
Kallistos Entdeckung wird dem italienischen Gelehrten Galileo Galilei zugesprochen
Die vier großen Monde Io
Ganymed und Kallisto werden auch als die galileischen Monde bezeichnet
Europa
Allerdings beanspruchte der Deutsche Simon Marius in seinem 1614 erschienenen Werk Mundus Jovialis deren Entdeckung für sich
die großen Jupitermonde bereits einige Tage vor Galilei entdeckt zu haben
indem er behauptete
Galilei zweifelte dies an und bezeichnete Marius´ Werk als Plagiat
dass Marius die Monde unabhängig von Galilei entdeckte
Nach heutigen Erkenntnissen ist nicht auszuschließen
jedenfalls gehen ihre Namen auf ihn zurück
Benannt wurde der Mond nach Kallisto
einer Geliebten des Zeus aus der griechischen Mythologie
Der Sage nach wurden Kallisto und ihre Tochter später in Bären verwandelt und an den Sternenhimmel versetzt
als Sternbild Großer Bär (Großer Wagen) und als Mond des Jupiter
Kallisto ist demnach gleich zweimal am Himmel zu sehen
Obwohl der Name Kallisto bereits kurz nach ihrer Entdeckung von Marius vorgeschlagen wurde
konnte er sich über lange Zeit nicht durchsetzen
Erst in der Mitte des 20
Jahrhunderts kam er wieder in Gebrauch
Vorher wurden die galileischen Monde üblicherweise mit römischen Ziffern bezeichnet und Kallisto war der Jupitermond IV
dass man sie bereits mit einem Fernglas oder kleinen Teleskop beobachten kann. [Bearbeiten]
Die galileischen Monde sind so hell
Bahndaten
2 Minuten
Kallisto umkreist Jupiter in einem mittleren Abstand von 1.833.000 km in 16 Tagen 16 Stunden und 32
281° gegenüber der Äquatorebene des Jupiter geneigt. [Bearbeiten]
007 auf und ist 0
Die Bahn weist eine Exzentrizität von 0
Aufbau und physikalische Daten
Kallisto besitzt einen mittleren Durchmesser von 4820
6 km
Sie weist die höchste Dichte an Impaktkratern im ganzen Sonnensystem auf
dass Kallistos Oberfläche überwiegend aus Wassereis zusammengesetzt ist
größere Gebirgszüge sind nicht vorhanden. Dies lässt darauf schließen
Krater und bei deren Einschlag entstandene konzentrische ringförmige Erhebungen prägen die Oberfläche
Die Eiskruste hat über geologische Zeiträume hinweg nachgegeben
wobei ältere Krater und Gebirgszüge eingeebnet wurden. Bild nicht gefunden Die Region um das Einschlagsbecken Asgard Zwei riesige Einschlagsbecken
sind die auffälligsten Strukturen auf Kallisto
umgeben von konzentrischen Ringwällen
hat einen Durchmesser von 600 km
Das größte Becken
Valhalla
eine helle Zentralregion und Ringe
die sich über 3.000 km ausdehnen
Das Becken Asgard dehnt sich insgesamt über 1.600 km aus
eine Kette von Impaktkratern
die als gerade Linie über die Oberfläche verläuft
Eine andere interessante Struktur ist Gipul Catena
der wie der Komet Shoemaker-Levy 9 vor dem Einschlag durch die Gezeitenkräfte des Jupiter zerrissen wurde. Das Alter von Kallistos Oberfläche wird auf ein Alter von 4 Milliarden Jahre datiert und war seit der Frühzeit der Entstehung des Sonnensytems keinen größeren Veränderungen unterworfen
dass der Mond seit dieser Zeit geologisch nicht mehr aktiv war. Anders als der benachbarte Ganymed mit seiner auffälligen Oberfläche weist Kallisto keine Anzeichen von Plattentektonik auf
obwohl sie in etwa gleich groß ist
was bedeutet
Verursacht wurde die Struktur offensichtlich von einem Himmelskörper
Ihre geologische Entwicklung war offensichtlich wesentlich einfacher verlaufen
bzw. war nach relativ kurzer Zeit abgeschlossen
während in den übrigen galileischen Monden komplexe Vorgänge stattfanden
Die sichtbare Oberfläche liegt auf einer Eisschicht
mit einer geschätzten Mächtigkeit von 200 km
Darunter befindet sich vermutlich ein Ozean aus flüssigem Salzwasser mit einer Tiefe von 10 km
worauf magnetische Messungen der Raumsonde Galieo hinweisen
wie dem Erdmond oder dem Planeten Merkur beobachtet werden können
wie sie auf massiven Körpern
dass auf der entgegen gesetzten Seite des Kraters Valhall keine Brüche und Verwerfungen sichtbar sind
Ein weiteres Indiz für flüssiges Wasser ist die Tatsache
bevor sie sich durch das Mondinnere bewegten
Eine Schicht flüssigen Wassers hat offensichtlich die seismischen Schockwellen gedämpft
851 g/cm3 weist Kallisto die geringste Dichte der galileischen Monde auf. Das Innere Kallistos ist demnach aus etwa 60 % silikatischem Gestein und 40 % Wassereis aufgebaut
wobei mit zunehmender Tiefe der Silikatanteil ansteigt
Mit 1
Von ihrer Zusammensetzung her ähnelt Kallisto dem Saturnmond Titan und dem Neptunmond Triton
nur 20 % des eingestrahlten Sonnenlichts werden reflektiert. Kallisto rotiert in 16 Tagen 16 Stunden und 32
wie der Erdmond und die übrigen Jupitermonde
Sie besitzt im Vergleich zu den anderen galileischen Monden eine sehr dunkle Oberfläche mit einer Albedo von 0
2 Minuten um die eigene Achse und weist damit
eine gebundene Rotation auf. [Bearbeiten]
d.h.
2
Atmosphäre
dass Kallisto eine äußerst dünne Atmosphäre aus Kohlendioxid besitzt. [Bearbeiten]
Aktuelle Beobachtungen weisen darauf hin
Magnetfeld
Die Galilleosonde hatte bei ihren Vorbeiflügen ein schwaches Magnetfeld bei Kallisto gemessen
während sich der Mond durch die extrem starke Magnetosphäre des Jupiter bewegt. Dies deutet auf das Vorhandensein einer elektrisch leitenden Flüssigkeit
unterhalb Kallistos Eiskruste hin
wie Salzwasser
dessen Stärke variiert
Vorlage:Navigationsleiste Monde Jupiter bg:КалиÑ?то da:Callisto (mÃ¥ne) en:Callisto (moon) eo:Kalistoo fr:Callisto (lune) it:Callisto (astronomia) la:Callisto (satelles) nl:Callisto (maan) pt:Calisto (satélite) zh:木å?«å››
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Kallisto (Mond)
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