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Diskussion : Kaliumcarbonat
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Kaliumcarbonat
Stichpunkte
Allgemein
Atemschutz o. ä. Lagerung Temperaturbereich
E 501 Kurzbeschreibung weißes kristallines Pulver CAS-Nummer 584-08-7 Sicherheitshinweise Bild nicht gefunden70px Xi (Reizend) R- und S-Sätze R: 22 - 37/38
S: 22-28 Handhabung Schutzmaßnahmen: Handschuhe
Kohlensaures Kalium
trocken o. ä. MAK Maximale Arbeitsplatzkonzentration ml/m3 LD50 (Ratte) x mg/kg LD50 (Kaninchen) x mg/kg Physikalische Eigenschaften Aggregatzustand fest Farbe weiß Dichte 2
Strukturformel Allgemeines Name Kaliumcarbonat Summenformel K2CO3 Andere Namen Pottasche
Belüftet
20 g/mol Schmelzpunkt 891 °C Siedepunkt x °C Dampfdruck x °C Weitere Eigenschaften Löslichkeit 1120 g/l Wasser(bei 20 °C) Sehr gut löslich in H2O Schlecht löslich in Lösungsmittel Unlöslich in Ethanol SI-Einheiten wurden wo möglich verwendet
29 g/cm³ Molmasse 138
K2CO3
hygroskopisches Pulver mit einer Schmelztemperatur von 894 °C und einer Dichte von 2
43 g/cm3
das Kaliumsalz der Kohlensäure bildet ein weißes
Wenn nicht anders vermerkt wurden Normbedingungen benutzt. Kaliumcarbonat (Pottasche)
Der Name Pottasche kommt von der alten Methode der Anreicherung von Kaliumcarbonat aus Holzasche mittels Lösung der Salze durch Auswaschung mit Wasser und anschließendem Eindampfen in Töpfen (Pötten)
Der traditionelle Name stand auch Pate für den englischen Namen von Kalium: potassium. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
"Verbergen") 1 Verhalten 2 Vorkommen 3 Gewinnung 4 Verwendung [Bearbeiten]
Verhalten
In Wasser ist es sehr leicht und gut löslich
Durch Hydrolyse reagiert die Lösung wegen der Bildung von Kaliumhydroxid alkalisch: K2CO3 + H2O -> KHCO3 + KOH
Mit Säuren entstehen unter Kohlendioxidentwicklung die entsprechenden Kaliumsalze
Bei Raumtemperatur kristallisiert es als Dihydrat aus der wässrigen Lösung. [Bearbeiten]
Vorkommen
in einigen Binnengewässern (Totem Meer) in einigen kleineren Lagerstätten [Bearbeiten]
Gewinnung
da das Zwischenprodukt Kaliumhydrogencarbonat zu gut löslich ist. Carbonisierung von Kalilauge:<math>mathrm{2KOH + CO_2 rightarrow K_2CO_3 + H_2O}<math>Als CO2-Quelle nutzt man überwiegend Verbrennungsgase. Reaktion von Kalkmilch (Calciumhydroxid-Lösung) mit Kaliumsulfat und Kohlenmonoxid bei 30 bar (Formiatverfahren)
Kaliumcarbonat lässt sich nicht wie Natriumcarbonat nach dem Ammoniak-Soda-Verfahren gewinnen
Das abgetrennte Kaliumformiat wird anschließend oxidativ calciniert:<math>mathrm{1.)qquad K_2SO_4 +Ca(OH)_2 + 2CO leftrightarrow CaSO_4 +2HCOOK }<math><math>mathrm{2.)qquad 2HCOOK +O_2 leftrightarrow K_2CO_3 + CO_2 + H_2O}<math>(technisch keine Bedeutung mehr) Auslaugen von Pflanzenasche und anschließendem Eindampfen (historisch
technisch keine Bedeutung mehr) [Bearbeiten]
Verwendung
Herstellung von Schmierseifen Düngemittel für saure Böden Herstellung von Kaligläsern Herstellung von Farben Herstellung von fotografischen Entwicklern wasserfreies Kaliumcarbonat wird im Laborbereich auch als Trocknungsmittel eingesetzt
Backtriebmittel für Flachgebäck ("Plätzchen") und Teigen mit hohem Zuckergehalt. als Ausgangsprodukt für andere Kaliumverbindungen. en:Potash fr:Potasse ru:Поташ
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Kaliumcarbonat
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