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K Desktop Environment
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Allgemein
K Desktop Environment Hersteller KDE e.V. Aktuelle Version 3.4 RC1 / 26 Feb
2005 Letzte stabile Version 3.3.2 / 8 Dec
2004 OS Unix u.a
das heißt eine grafische Benutzeroberfläche mit vielen Zusatzprogrammen für den täglichen Gebrauch
ursprünglich Kool Desktop Environment
Linux Kategorie Desktop Environment Lizenz GPL Website http://kde.org Bild nicht gefunden Konqi ist der Name des Maskottchens von KDE KDE (K Desktop Environment
heute hat das K keine bestimmte Bedeutung mehr) ist ein frei verfügbarer Desktop
auf denen ein Unix-Betriebssystem läuft
wie z. B
Er ist vorrangig für Computer gemacht
GNU/Linux
"Verbergen") 1 Leistungsumfang 2 Geschichte 3 Wichtige Teile der Benutzeroberfläche 4 Programme des KDE-Projekts 5 Architektur 6 Literatur 7 Weblinks [Bearbeiten]
*BSD oder Solaris. Über Cygwin kann KDE auch unter Windows betrieben werden. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Leistungsumfang
KDE ist eine vollwertige
konsistente und leicht bedienbare Oberfläche für Unix-Systeme
analog zu Windows oder Mac OS
Das KDE-Projekt ist somit vergleichbar zum GNOME-Projekt
das eine ähnliche Zielsetzung mit leicht anderen Prioritäten verfolgt
inklusive dem Quellcode
Zusammen mit einem frei verfügbaren Unix-Derivat wie GNU/Linux hat man damit eine komplett freie und offene Rechner-Plattform
die jedem kostenlos zugänglich ist
der von jedem verändert und angepasst werden kann
um KDE
KDE gilt als eine flexible Oberfläche
auf die persönlichen Bedürfnisse anzupassen
angefangen vom Optischen (über so genannte Themes) bis hin zum Verhalten
da der Endbenutzer eine umfangreiche Zahl von Einstellungsmöglichkeiten nutzen kann
Diese Vielfalt ist allerdings nicht nur Segen
da Kritiker auch gerne darauf verweisen
dass zu viele Einstellungsmöglichkeiten neue Benutzer nur verwirren würden
KDE gibt es derzeit in 51 verschiedenen Sprachen
weitere 30 sind in Arbeit
KDE ist aktuell in der Version 3.3.2 (des 8
Dezember 2004). [Bearbeiten]
Geschichte
Das Projekt wurde am 14
Oktober 1996 von Matthias Ettrich ins Leben gerufen
die von Trolltech entwickelt wurde
setzte aber von Anfang auf eine objektorientierte Programmiersprache (C++) und eine umfangreiche
sowohl vom Funktionsumfang als auch vom Namen her
bereits bestehende Oberflächenbibliothek namens Qt
am damals bereits verfügbaren aber proprietären Unix-Desktop CDE
Man orientierte sich zunächst
Am 12
Juli 1998 war die Version 1.0 von KDE so weit
der Öffentlichkeit präsentiert zu werden
dass man statt auf Qt nicht auf Motif bzw. das freie Pendant LessTif gesetzt hatte
das von ihnen als Standard empfunden wurde
Diese frühen Versionen wurden von der Unix-Community mit gemischten Gefühlen empfangen: Es hagelte Kritik an der Verwendung eines unfreien Programmpakets (das oben genannte Qt) zur Erstellung eines freien Desktops
andere Kritiker wiederum bemängelten
Den Kritikern zum Trotz wurde KDE von den Endbenutzern durchaus positiv aufgenommen und fand seinen Weg in erste Linux-Distributionen
Eine der Konsequenzen der Lizenzdiskussion war
um einen vollkommen freien Desktop zu schaffen
dass das lange Jahre nur als Idee existierende GNOME Projekt nun in Angriff genommen wurde
aber vollständig kompatiblen Ersatz für Qt zu entwickeln
im Rahmen des Projekts Harmony einen freien
Ein weiterer Lösungsansatz war
dass Trolltech sich schließlich im April 1998 dazu entschied
die die Ansprüche der Community weitestgehend erfüllte
Qt in einer speziellen
Dem dadurch entstandenen Druck auf Trolltech und der Überzeugungsarbeit der KDE-Entwickler war es zu verdanken
freieren Version zur Verfügung zu stellen
während GNOME als Projekt erfolgreich weitergeführt wurde
Das Projekt Harmony starb als Konsequenz
und stattdessen GNOME unterstützten
Damit war auch endlich der Weg frei für die Aufnahme von KDE in weitere Linux-Distributionen
die sich dem bislang mit Verweis auf die Lizenzproblematik verweigert hatten
Der endgültige Durchbruch kam mit der Version 2.0 des 23
Oktober 2000
Aufsehen erzeugte jedoch vor allem Konqueror
der neue KDE-Dateimanager und -Webbrowser
Die Infrastruktur des KDE-Systems wurde rundum überarbeitet
Um dies nachzuvollziehen
während Mozilla noch nicht fertiggestellt war
muss man wissen
dass Unix zu dieser Zeit unter einem Defizit an brauchbaren Webbrowsern litt – Netscape Navigator war veraltet und instabil
Konqueror allein bewog deshalb viele Nutzer
zum Umstieg
die KDE gegenüber bislang skeptisch eingestellt waren
In der Version 3.0 des 3
April 2002 erhielt KDE ein neues Drucker-Framework und der Webbrowser Konqueror konnte DHTML interpretieren
Mit der KDE-Version 3.1 des 28
Januar 2003 bekam KDE ein so genanntes Desktop-Sharing-Framework
Mit dessen Hilfe kann ein KDE-Desktop von einem entfernten Rechner aus bedient werden
was z. B. zur entfernten Administration durch Support-Hotlines benutzt werden kann. (Hinweis: Dies ist nicht mit der ohnehin vorhandenen Netzwerkfähigkeit des X-Window-Systems zu verwechseln!)
Seit der Version 3.1 beherrscht Konqueror Tabbed-Browsing
Ab der Version 3.2 des 3
Februar 2004 besitzt KDE die integrierte Groupware mit dem Namen Kontact
Kalender
Adressbuch
Geburtstagserinnerung
Wetteranzeige
Notizblock und ToDo-Liste in einer Applikation
Newsreader
Terminplaner
Diese Software-Suite vereinigt E-Mail
In der Version 3.3 des 19
August 2004 wurde vor allem die Integration der verschiedenen Programme mit Kontact verbessert
um einheitlich auf verschiedene Aspekte der gleichen Daten zugreifen zu können. [Bearbeiten]
Wichtige Teile der Benutzeroberfläche
Bild nicht gefunden KDE mit Konqueror und KMail Eine Kontrollleiste (Kicker) am Bildschirmrand
Sie dient zum Starten von Anwendungen und zum Umschalten zwischen den Arbeitsflächen
das ein Menü mit Anwendungen anzeigt
wenn man es anklickt. Eine Programmleiste innerhalb der Kontrollleiste
Sie enthält unter anderem auf der linken Seite den Anwendungsstarter: ein großes K-Symbol
die zum Umschalten und Verwalten der laufenden Anwendungen dient. Den Desktop selbst
auf dem häufig genutzte Dateien und Ordner abgelegt werden können
von denen jeder seine eigenen Fenster hat. Der Konqueror ist ebenso der zentrale Dateimanager wie auch Browser und FTP Client. Im KDE-Kontrollzentrum kann man KDE-Einstellungen mit ein paar Mausklicks durchführen. Seit 2001 ist Spracherkennung auf Basis von IBMs Technologie ViaVoice in KDE integriert. [Bearbeiten]
KDE bietet mehrere Desktops oder Arbeitsflächen
Programme des KDE-Projekts
Mit KOffice verfügt das Projekt auch über ein komplettes Office-Paket. Eine Liste aller Programme des KDE-Projekts gibt es unter KDE-Programme. [Bearbeiten]
Architektur
von deren Funktion der Benutzer normalerweise nicht sehr viel mitbekommt
Innerhalb des KDE-Systems arbeiten verschiedene Subsysteme
Zur unterliegenden Infrastruktur von KDE gehören u. a.: aRts (Analog Realtime Synthesizer) – Ein Soundserver
der Sound aus mehreren Quellen in Software mischen kann und an die Sound-Infrastruktur des Betriebssystems durchreicht. DCOP (Desktop Communication Protocol) – dient der Interprozesskommunikation zwischen KDE-Programmen KHTML – ein leistungsfähiger HTML-Renderer
auch netzwerktransparent
Bildet auch den Kern von Apples Browser Safari. KIO – die KDE I/O-Slaves bieten vereinheitlichten Dateizugriff für KDE-Anwendungen
so dass der Benutzer in einer kontrollierten Umgebung arbeitet. KParts – leichtgewichtiges grafisches Komponenten-Framework KWin – Fenstermanager KConfigXT – nimmt eine XML-Datei und erzeugt daraus Quellcode zum Management von Konfigurationsoptionen
Bluetooth-Geräte etc. zugreifen ohne einen Unterschied zu "normalen" Dateien zu bemerken. Kiosk (KDE) – einige Funktionen von KDE lassen sich abschalten
Konqueror und KDE können damit etwa auf Netzwerkfreigaben
mit denen sich die Optionen mit Konfigurationsdialogen verbinden lassen. Qt – Plattformübergreifendes Grafik-Toolkit XMLUI – erlaubt die Definition von GUI-Elementen wie z
inklusive Klassen
BM
enüs und Werkzeugleisten durch XML-Dateien. [Bearbeiten]
Literatur
Thomas Diehl: KDE 3
Praxisführer zur graphischen Benutzerumgebung für Linux/Unix
SUSE 2002 ISBN 3-934678-78-5 (Umfangreiche Beschreibung von KDE 3 und seiner Anwendungsprogramme) [Bearbeiten]
Weblinks
Vorlage:Wikibooks1 http://www.kde.org – offizielle internationale KDE-Website http://www.kde.de – deutsche KDE Seite http://dot.kde.org/ – engl
KDE-News-Seiten http://docs.kde.org/de/ – Deutsche Bedienungsanleitung für KDE und KDE Programme http://developer.kde.org/ – engl.-sprachige Developer-Seite Kategorie KDE (http://dmoz.org/Computers/Software/Operating_Systems/Graphic_Subsystems/Desktop_Environments/KDE/) im von Freiwilligen geführten Internet-Katalog dmoz http://kde-apps.org/ - Anwendungen für KDE http://kde-look.org/ - Alles für die Optik von KDE bg:KDE ca:KDE en:KDE es:KDE fi:KDE fr:KDE gl:KDE he:KDE hu:KDE id:KDE it:KDE ja:KDE ku:KDE nds:K Desktop Environment nl:KDE no:K Desktop Environment pl:KDE pt:KDE sv:KDE uk:KDE vi:KDE zh:KDE
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
K Desktop Environment
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