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Diskussion : KZ Auschwitz-Birkenau
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KZ Auschwitz-Birkenau
Stichpunkte
Allgemein
Das Konzentrationslager Auschwitz war ein deutsches Konzentrationslager und Vernichtungslager in der Zeit des Nationalsozialismus
sind heute Museum und Gedenkstätte
Die Überreste des Lagers nahe der polnischen Kleinstadt Oświęcim
etwa 60 km südwestlich von Krakau
Auf Anordnung Heinrich Himmlers aufgrund der Nähe zum oberschlesischen Industriegebiet wurde im Juni 1940 Auschwitz zum größten nationalsozialistischen Lager ausgebaut
Die Gesamtausdehnung einschließlich aller Nebenlager betrug 40 km²
Insgesamt existierten drei Hauptlager und 39 Nebenlager
Die Hauptlager waren aufgegliedert in: Auschwitz I
das ursprüngliche Konzentrationslager und Verwaltungszentrum des gesamten Lagerkomplexes
meist polnische Intellektuelle und sowjetische Kriegsgefangene
meist Juden und Sinti und Roma den Tod fanden Auschwitz III (Monowitz)
ein Arbeitslager. Allein nach Auschwitz wurden insgesamt mehr als 1
3 Millionen Menschen deportiert
umgebracht. Auschwitz II (Birkenau)
Hier wurden ungefähr 70.000 Menschen
ein Vernichtungslager in dem ungefähr eine Million Menschen
Davon fanden etwa 900.000 Menschen direkt nach ihrer Ankunft (Selektion) den Tod in den Gaskammern oder wurden erschossen
Weitere 200.000 Menschen starben durch Krankheit
medizinische Versuche oder wurden nach kurzer Zeit in den Gaskammern ermordet
Unterernährung
schwerste Misshandlungen
dem Holocaust
gilt es als Symbol für den nationalsozialistischen Massenmord
dem mehr als 6 Millionen Menschen zum Opfer fielen. Bild nicht gefunden Auschwitz I Stammlager Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
"Verbergen") 1 Die Lager 1.1 Auschwitz I Stammlager 1.2 Auschwitz II Birkenau 1.3 Auschwitz III Monowitz 2 Kenntnisse der Alliierten 3 Fluchtversuche 4 Todesmärsche und Befreiung 5 Opfer 5.1 Zahl der Opfer 5.2 Bekannte Gefangene und Opfer 6 Täter 6.1 Lagerkommandanten 6.2 Weitere 7 Nach dem Krieg 8 60
Da Auschwitz das größte Vernichtungslager jener Zeit war
Jahrestag 2005 9 Zitate 10 Siehe auch 11 Literatur 12 Quellen 13 Weblinks [Bearbeiten]
Die Lager
[Bearbeiten]
Auschwitz I Stammlager
Auschwitz I wurde im Mai 1940 als Konzentrations- und Arbeitslager gegründet
indem alte polnische Armeekasernen umgewandelt wurden
politische Gefangene
Juden und Zeugen Jehovas
„asoziale Elemente“ wie Landstreicher und Prostituierte
gewöhnliche deutsche Kriminelle
sowie Homosexuelle
später auch sowjetische Kriegsgefangene
Zunächst wurden dort polnische Widerstandskämpfer und Intellektuelle interniert
Normalerweise waren zwischen 13.000 und 16.000 Menschen dort inhaftiert
1942 erreichte die Zahl einmal 20.000. Über dem Eingang hing (und hängt) der zynische Spruch „Arbeit macht frei“
Die Gefangenen
marschierten zu Orchestermusik täglich durch dieses Tor
die das Lager tagsüber zum Arbeiten verließen
Auch während die Züge in Auschwitz einfuhren und die Todeskandidaten ausstiegen
musste das Mädchenorchester musizieren
Die letzten Überlebenden dieses Mädchenorchesters sind Esther Bejarano und Anita Lasker-Wallfisch
Im Gegensatz zu der Darstellung in manchen Filmen waren die meisten Juden jedoch in Auschwitz II Birkenau inhaftiert und gingen nicht durch diesen Eingang
Die SS wählte einige Häftlinge aus
um auf die anderen als privilegierte Aufseher aufzupassen
die sich durch Brutalität hervortaten
Dies waren gewöhnlich deutsche Kriminelle
Die verschiedenen Gefangenengruppen wurden durch spezielle Kennzeichen an der Kleidung identifiziert
und Juden wurden generell am schlechtesten behandelt
Gearbeitet wurde 6 Tage pro Woche (in den angegliederten Waffenfabriken auch 7); die Sonntage waren zum Waschen und Duschen reserviert
das wenige Essen und die unzulängliche Hygiene war die Sterblichkeit unter den Inhaftierten sehr hoch
Bedingt durch die harten Arbeitsbedingungen
Im September 1941 führte die SS Versuche mit dem Pestizidegas Zyklon B in Block 10 durch
Achthundertfünfzig Polen und Russen wurden dabei vergast
Anschließend wurde ein Bunker zu einer Gaskammer mit Krematorium umgebaut
dann wurde sie wieder in einen Luftschutzbunker verwandelt
Diese Gaskammer war von 1941 bis 1942 in Betrieb
Die ersten Frauen kamen im März 1942 in Auschwitz I an
Zwischen April 1943 und Mai 1944 führte der Gynäkologe Prof
Carl Clauberg brutale Sterilisationsexperimente an jüdischen Frauen durch
Dr
Dr
Josef Mengele experimentierte mit Zwillingen im selben Gebäude
wurden mit Phenolinjektionen ermordet
die nicht schnell genug gesund wurden
Patienten im Lagerhospital
Das Lagerbordell wurde in Sommer 1943 auf Geheiß Himmlers in Block 24 etabliert
Es wurde von der Wachmannschaft und zur Belohnung privilegierter Insassen benutzt
Hierfür wurden Frauen für die Arbeit im Bordell selektiert. [Bearbeiten]
Auschwitz II Birkenau
das die meisten Menschen mit dem Namen „Auschwitz“ verbinden
Hauptgebäude
bzw Haupteinfahrt des KZ Birkenau 17.06.2004 Das KZ Auschwitz-Birkenau ist das Vernichtungslager
1 Millionen Menschen ermordet
Hier wurden viele hunderttausend Häftlinge gefangen gehalten und mehr als 1
ungefähr drei km vom KZ Auschwitz I entfernt
Das Lager befindet sich in Brzezinka (Birkenau)
Die Erstellung des Lagers begann 1941 als Teil der „Endlösung der Judenfrage“
Als die Nazis das Lager errichten ließen
zwangen sie die Bevölkerung des Ortes ihre Häuser zu verlassen
Häftlingskommandos mussten die Häuser abreißen
um für die ersten Gebäude im zu errichtenden Lager Baumaterialien zu gewinnen
5 mal 2 km groß und fasste bis zu 100.000 Insassen
Das Lager ist etwa 2
die wiederum in Felder unterteilt waren
Es war in mehrere Sektionen unterteilt
Diese Felder sowie das gesamte Lager waren mit unter Strom stehenden Stacheldraht umzäunt (der von manchen Insassen zum Suizid benutzt wurde – in der Lagersprache gab es den Ausdruck „Er ging zu den Drähten“)
Der Hauptzweck des Lagers war die Massenvernichtung
Zu diesem Zweck gab es vier Gaskammern mit angeschlossenen Krematorien
Die großangelegte Vernichtung begann im Frühjahr 1942
oft nach grausamen tagelangen Reisen im Viehwaggon
Die meisten Menschen kamen in Auschwitz-Birkenau mit dem Zug an
die im Foto rechts sichtbar sind
Die ankommenden Gefangenen marschierten vom Bahnhof Auschwitz zum Lager; 1944 wurden Gleise direkt bis ins Lager gelegt
bei der die Schwachen
manchmal wurde erst eine „Selektion“ durchgeführt
Alten und Kranken von den Arbeitsfähigen getrennt und zur Gaskammer geführt wurden
Manchmal wurde der ganze Transport direkt in die Gaskammern geschickt
Josef Mengele nahm oft an diesen Selektionen teil
die die Selektion überstanden
die hauptsächlich mit der Herstellung von synthetischem Benzin oder Synthesekautschuk (sog
verbrachten einige Zeit in Quarantäneabteilungen
Die Häftlinge
und arbeiteten dann in den an das Lager angrenzenden Industriebetrieben
BUNA) für die IG Farben beschäftigt waren
Auch andere deutsche Firmen wie Krupp hatten Werke in direkter Nähe zu Auschwitz. Bild nicht gefunden Auschwitz II Birkenau Ein Bereich des Lagers war für weibliche Gefangene reserviert
wurden die Besitztümer der ankommenden Häftlinge sortiert und gesammelt
In einem anderen Bereich
„Kanada“ genannt
um dann an die deutsche Regierung weitergeleitet zu werden
Die Gaskammern waren alle ähnlich konstruiert: ein unterirdischer Umkleideraum für ungefähr 2.000 Menschen mit anschließender
in die Zyklon B durch Dachöffnungen eingelassen wurde
als Duschraum getarnter Gaskammer
Ein Krematorium war Teil desselben Gebäudes
Die deutsche Wehrmacht marschierte im März 1944 in Ungarn ein
Zwischen Mai und Juli desselben Jahres wurden ungefähr 440.000 ungarische Juden nach Auschwitz-Birkenau deportiert
Arbeitsfähige wurden als Zwangsarbeiter in andere Lager überstellt
Ungefähr 250.000 ungarische Juden wurden in Auschwitz ermordet
wurden die Leichen manchmal in offenen Gruben verbrannt
Wenn die Krematorien überlastet waren
Viele Sinti und Roma waren im Familienverband in einer speziellen Sektion des Lagers inhaftiert
Sie wurden im Juli 1944 vergast
da Informationen zu den Häftlingen durchgesickert waren
sich dem Abtransport zu den Gaskammern durch die SS zu widersetzen
Kurz zuvor hatten sie es geschafft
Doch dies bedeutete für die Familien nur einen kleinen Aufschub bis zu ihrer Ermordung
Am 7
Oktober 1944 führte das jüdische Sonderkommando (die Häftlinge
welche die Gaskammern und Krematorien bedienen mussten und von den anderen Häftlingen getrennt gehalten wurden) einen Aufstand durch
Weibliche Gefangene hatten Sprengstoff von einer Waffenfabrik eingeschmuggelt
und das Krematorium IV wurde damit teilweise zerstört
Anschließend versuchten die Gefangenen eine Massenflucht
aber alle 250 Entflohenen wurden kurz darauf gefasst und getötet. [Bearbeiten]
Auschwitz III Monowitz
Die umliegenden Nebenarbeitslager waren sehr mit der deutschen Industrie verknüft und beispielsweise an Waffenfabriken
Gießereien und Mienen angegliedert
dessen Insassen für die im Mai 1942 errichteten und zu den IG Farben gehörenden Buna-Werke arbeiten mussten
Das Buna-Nebenlager war das größte Arbeitslager
dem Hauptlager Auschwitz III
Im November 1943 wurden mehrere Außenlager darunter Buna zu einer separaten Verwaltungseinheit
zusammengefasst
Unzählige Gefangene starben an Unterernährung
grausamen Misshandlungen und harter Arbeit
In regelmäßigen Abständen besuchten Ärzte aus Auschwitz-Birkenau die Arbeitslager und selektierten die durch die Misshandlungen arbeitsunfähig gemachten Gefangen für die Gaskammern aus
Am 18
Januar 1945 wurde das Lager evakuiert
wurden auf Todesmärschen in weiter westlich gelegene Lager deportiert
die laufen konnten
Diejenigen Häftlinge
Die anderen wurden zurückgelassen. [Bearbeiten]
Kenntnisse der Alliierten
Die Deutschland bekämpfenden Alliierten besaßen detaillierte Luftaufnahmen aller Lager seit dem 31
Mai 1944
auf denen auch brennende Leichenberge zu sehen sind
2003 veröffentlichte die Royal Air Force erstmals Bilder von Aufklärungsflügen über Auschwitz
Zwei entkommene Insassen (Rudolph Vrba und Alfred Wetzler) hatten zudem genaue Beschreibungen und Lagekarten erstellt
die die Alliierten im Sommer 1944 erreichten
Am 13
September 1944 flogen amerikanische Bomber einen Angriff auf die Buna-Werke und richteten beträchtlichen Schaden an
wird bis heute kontrovers diskutiert [1] (http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/europe/4175045.stm). [Bearbeiten]
Die Frage
ob die alliierten Luftstreitkräfte auch das Lager hätten bombardieren sollen
Fluchtversuche
Insgesamt versuchten ungefähr 700 Häftlinge die Flucht aus Auschwitz; sie gelang in etwa 300 Fällen
Versuchte Flucht wurde mit Verhungern bestraft; oft wurden auch die Familienangehörigen von Flüchtigen verhaftet und in Auschwitz I zur Abschreckung ausgestellt. [Bearbeiten]
Todesmärsche und Befreiung
Die SS stellte die systematische Vernichtung bereits Ende Oktober 1944 ein
Die Gaskammern des KZ Birkenau wurden im November 1944 von den Nazis gesprengt (das letzte in den Morgenstunden des 26
Januars)
um die Spuren ihrer Taten vor den anrückenden Sowjets zu verbergen
Die Verbrennungsöfen wurden aber demontiert und sollten jüngsten Studien zu Folge in dem noch als sicher geltenden KZ Mauthausen wiederaufgebaut werden
Im Januar 1945 begann die „Evakuierung“ und viele Gefangenen mussten in Todesmärschen nach Westen marschieren
die zu schwach oder krank zum Marschieren waren
Diejenigen
wurden zurückgelassen oder erschossen
Die Rote Armee befreite das Lager mit 7.500 Insassen am 27
Januar 1945
Zuerst wurde das Hauptlager Monowitz am Vormittag des 27
Januar 1945 von den Einheiten der 60
Armee der I
Ukrainischen Front unter dem Oberbefehl von Generaloberst Pawel Kuroczkin befreit
Von den 850 zurückgelassenen Gefangenen starben trotz medizinischer Hilfe 200 in den Folgetagen an Entkräftung
Bei der Befreiung des Stammlagers verloren 231 sowjetische Soldaten beim Kampf mit sich zurückziehenden Deutschen ihr Leben
Auschwitz-Birkenau wurde schließlich am Nachmittag befreit
in denen die an Unterernährung und Infektionen leidenden und traumatisierten Häftlinge untergebracht wurden
Feldlazarette wurden in den desinfizierten Baracken eingerichtet
Einige Tage später wurde die Weltöfftlichkeit über die Greueltaten informiert
ca
Die Ermittler fanden über eine Million Kleider
44 000 Paar Schuhe und sieben Tonnen Menschenhaar
die von der SS zurückgelassen wurden. [Bearbeiten]
Opfer
[Bearbeiten]
Zahl der Opfer
Franziszek Piper geht in seiner Studie Die Zahl der Opfer von Auschwitz (aufgrund der Quellen und der Einträge der Forschung 1945 bis 1990) von 1.100.000 Toten im Vernichtungslager Auschwitz aus
dass man anhand der Quellenlage 631.000-711.000 Tote direkt nachweisen kann
Jean-Claude Pressac hat in seinem Buch Die Krematorien von Auschwitz 1993 dargelegt
15.000 ermordeten sowjetischen Kriegsgefangenen und 20.000 weiteren Toten (wie "Zigeunern") aus
126.000 registrierten Häftlingen
Er geht dabei von 470.000-550.000 nichtregistrierten getöteten Juden (die nach Auschwitz deportiert wurden und deren Spur sich dort verliert)
Hierzu bemerkt er
ein großer Anteil der Zigeuner und viele weitere Menschen zum Opfer fielen; die Opferzahlen selbst seien in diesem Fall nur für die historische Forschung von Bedeutung
dem – mehrere Tausend Tote mehr oder weniger – zwei Drittel der europäischen Juden
nicht aber für Buchhaltungsspiele der Schuldrelativierer. [Bearbeiten]
zutrifft
dass diese Zählung klar vorbehaltlich der aktuellen Forschung sei; zu bemerken ist dabei: einerseits ist die Zahl der deportierten Juden aus Ungarn mittlerweile nach oben korrigiert worden andererseits sei diese Zahl analog zur divergierenden Minoranten in der Analysis zu sehen: selbst wenn die geringere Zahl
schmälere das nicht den Umfang des Verbrechens
die Pressac liefert
Bekannte Gefangene und Opfer
neben Anita Lasker-Wallfisch letzte noch lebende Überlebende des Mädchenorchesters von Auschwitz Anne Frank war zwischen September und Oktober 1944 in Auschwitz-Birkenau inhaftiert
Jean Améry
Überlebender von Auschwitz
Buchenwald und Bergen-Belsen Wladyslaw Bartoszewski
der ehemalige Außenminister Polens Esther Bejarano
österreichischer Schriftsteller
Maler Bilder aus dem Inferno Viktor Frankl wurde vom KZ Theresienstadt hierher deportiert
wo sie starb. Adolf Frankl überlebte Todesmarsch des KZ Auschwitz-Birkenau
war in Auschwitz I eingesperrt
polnischer Franziskaner
Überlebender von Auschwitz und Buchenwald Maximilian Kolbe
von dort nach Dachau wo er befreit wurde. Imre Kertész
ungarischer Schriftsteller
Sie wurde dann in das KZ Bergen-Belsen gebracht
deutsche Schriftstellerin Hans Krása
Anstelle eines Familienvaters ging er 1941 freiwillig in den berüchtigten „Hungerbunker“. Gertrud Kolmar
italienischer Schriftsteller
Komponist
überlebte Auschwitz III Monowitz und schrieb später über seine Erlebnisse. Kurt Gerron
wurde in Auschwitz-Birkenau vergast. Viktor Ullmann
tschechisch-deutscher Komponist Primo Levi
Schauspieler (Der blaue Engel) und Regisseur
wurde aus Theresienstadt nach Auschwitz gebracht und vergast. Celine van der Hoek Überlebende Niederländerin [2] (http://www.nrw.vvn-bda.de/texte/0116_celnie_van_der_hoek.htm) Simone Veil war 13 Monate als Jüdin in Bergen-Belsen und Auschwitz inhaftiert und wurde am 27
kam im Oktober 1944 in Auschwitz um. Edith Stein
katholische Nonne und Heilige jüdischer Abstammung
spiel)
Januar 1945 befreit. Sioma Zubicky
Wunderkind jüdischer Zirkusartisten (spielte u. a. mit Edith Piaf und Josephine Baker)
Schriftsteller (Spiel
Zirkuskind
überlebte Elie Wiesel überlebte Auschwitz III Monowitz und schrieb später über seine Erlebnisse. [Bearbeiten]
Täter
[Bearbeiten]
Lagerkommandanten
Wie alle Nazi-Konzentrationslager wurden auch die Lager in Auschwitz von Heinrich Himmlers SS geleitet und der Massenmord insbesondere durch Adolf Eichmann koordiniert
Die Kommandanten von Auschwitz waren: Rudolf Höß (Mai 1940–Nov
1943) Arthur Liebehenschel (November 1943–Mai 1944) Richard Baer (Mai 1944–Januar 1945) Höß wurde 1947 vor dem Eingang des Krematoriums von Auschwitz I gehängt. [Bearbeiten]
Weitere
Dr
Dr
z
Josef Mengele führte vorgeblich „medizinische“ Experimente an Häftlingen durch
B. bei welchem Luftdruck ein Mensch erstickt. Prof
Dr
jedoch konnte das nie bewiesen werden. Mehr als 1.000 Männer der SS und 200 weibliche Aufseherinnen taten Auschwitz I
wissentlich an der Massenvergasung beteiligt gewesen zu sein
Auschwitz Birkenau and Auschwitz III Monowitz Dienst
Carl Clauberg führte menschenverachtende Sterilisationsexperimente an weiblichen Lagerinsassen durch. Als Hersteller des Insektizids Zyklon B wurde die Firma IG Farben
oft beschuldigt
die auch Zwangsarbeiter ausgebeutet hat
Ella Pessiner
Elisabeth Volkenrath
Friederike Schneider
Karla Mayer
Folgende Aufseherinnen sind mit Namen bekannt: Maria Mandel
Aloisje Irmler
Johanna Langefeld
Therese Brandl
Rosa Reischl
Monika Miklas
Anni Fanny Hausherr
Margot Drechsel
Martha Grasse
Elisabeth Haase
Gertrud Heise
Elisabeth Haselof
Irmgrad Hausherr
Herta Ehlert
Elisabeth Kaethe Ruppert
Florentine Cichon
Luise Rust
Else Sollich
Hanna Bormann
Johanna Jaeger
Hermine Schachtner
Elfriede Misch
Anna Schuster
Alice Orlowski
Charlotte Ebert
Rose Suess
Erna Tietje
Gertrud Weniger
Luise Brunner
Marianne Thiel
Maria Schreiber
Luise Danz
Erna Bodem
Hildegard Lachert
Hanne Snurova
Emma Emmi Zimmer
Elfriede Seidel
Elfriede Runge
Irma Grese
Gertrud Zlotos. [Bearbeiten]
Juana Bormann
Bertha Schurr
Elly Hartmann
Elisabeth Arneth
Nach dem Krieg
Nach dem Krieg wurden die Buna-Werke von der polnischen Regierung übernommen und bildeten den Beginn der Chemieindustrie in der Region
Die Konzentrationslager verfielen langsam
Später entschied die polnische Regierung
Auschwitz I wiederherzustellen und in ein Museum umzuwandeln; Auschwitz II mit den gesprengten Gaskammern kann man heute auch besichtigen
Das KZ-Auschwitz gehört heute zur UNESCO-Liste des Welterbes
Eine juristische Aufarbeitung fand in Deutschland erst in den Auschwitz-Prozessen der 1960er Jahre statt
Nur 800 der 8 000 in Auschwitz dienenden Personen wurden vor Gericht angeklagt
davon nur 40 vor deutschen Gerichten
Der 27
Januar
ist seit 1996 in Deutschland offizieller Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus
der Tag der Befreiung des KZ Auschwitz
Seit 1988 findet einmal jährlich der Marsch der Lebenden zur Erinnerung an den Holocaust statt. [Bearbeiten]
60. Jahrestag 2005
der widerlichen Hetze der Neonazis und den immer neuen Versuchen
dass Auschwitz auch möglich geworden sei
Nazi-Verbrechen zu verharmlosen entschieden entgegenzutreten. Die Deutsche Bischofskonferenz gab eine Stellungsnahme heraus
Am sechzigsten Jahrestages der Befreiung wird in zahlreichen Veranstaltungen der Opfer der indusriellen Massenvernichtung gedacht. Der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder rief auf der Gedenkveranstaltung des Internationalen Auschwitz Komitees in Berlin da auf
weil zu wenige Deutsche den Mut zu Widerstand gehabt hätten
der NPD Kandidat für den Kieler Landtag (Wahl Februar 2005) erklärte
dass man am 8
Auch die katholische Kirche müsse sich nach ihrer Mitverantwortung für den Holocaust fragen lassen. Bei einer Gedenkfeier im Sächsischen Landtag zieht die neofaschistische NPD demonstrativ aus dem Parlamentssaal aus. Ingo Stawitz
Mai nur der deutschen Kriegsopfer gedenken werde. Der Europarat gedachte in Strassburg der Opfer
dies sei man jedem einzelnen Holocaust-Opfer schuldig. Das größte europäische Holocaust-Museum in Paris wurde zum Gedenktag eingeweiht
rief dazu auf in Europa weiter für Menschlichkeit und Demokratie zu kämpfen
René van der Linden
Der Präsident der Parlamentarischen Versammlung
es müsse mit der ganzen Härte des Gesetzes gegen die Leugnung des Holocaust vorgegangen werden. Der französchische Opferverband „Fils et Filles des Déportés Juifs de France“ FFDJF zeigen in Zusammenarbeit mit der französischen Bahn SNCF eine Ausstellung über die Deportation von 11000 jüdischen Kindern in das Vernichtungslager über das Streckennetz der Reichsbahn
Der französische Präsident Chirac betonte
Erfurt
Frankfurt am Main
die Ausstellung in den deutschen Bahnhöfen Saarbrücken
Görlitz zu zeigen.[3] (http://www.german-foreign-policy.com/elftausendkinder/index.html) Am 24
Mannheim
Fulda
Die Deutsche Bahn AG hat mit Hinweis auf die personellen und finanziellen Ressourcen abgelehnt
Kaiserslautern
Januar 2005 sprachen auf der Sondersitzung der UN-Generalversammlung die Holocaust-Überlebenden Elie Wiesel und Bronislaw Geremek
wie auch der Außenminister der Bundesrepublik Deutschland Joschka Fischer [Bearbeiten]
Zitate
ist barbarisch.“ Theodor W
wo Ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist Weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt!“ Bertolt Brecht 1938: „An die Nachgeborenen“ „Nach Auschwitz ein Gedicht zu schreiben
„Was sind das für Zeiten
Adorno 1949: „Kulturkritik und Gesellschaft“ „Der Tod ist ein Meister aus Deutschland.“ Paul Celan 1947: „Todesfuge“ „Das perennierende Leiden hat so viel Recht auf Ausdruck wie der Gemarterte zu brüllen; darum mag falsch gewesen sein
nach Auschwitz ließe kein Gedicht mehr sich schreiben.“ Theodor W
Adorno 1966: „Negative Dialektik“ [Bearbeiten]
Siehe auch
Nürnberger Gesetze Auschwitz-Prozesse Nürnberger Prozesse Nürnberger Ärzteprozess Auschwitzlüge Liste der Konzentrationslager im Dritten Reich Maus - Die Geschichte eines Überlebenden [Bearbeiten]
Literatur
Danuta Czech: Kalendarium der Ereignisse im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau 1939-1945
ISBN 3498008846. Franciszek Piper: Die Zahl der Opfer von Auschwitz aufgrund der Quellen und der Erträge der Forschung 1945 bis 1990
Rowohlt Verlag
Reinbek bei Hamburg 1989
Verlag Staatliches Museum in Os´wie˛cim 1993
ISBN 8385047174. Robert-Jan van Pelt/Debórah Dwork: Auschwitz
Von 1270 bis heute
Zürich und München 1998
Pendo Verlag
ISBN 3858423343. Otto Schwerdt und Mascha Schwerdt-Schneller: Als Gott und die Welt schliefen ISBN 3929517272. Theodor W
hrsg. von Rolf Tiedemann
Adorno: "Ob nach Auschwitz noch sich leben lasse." Ein philosophisches Lesebuch
Frankfurt a
Suhrkamp Verlag
M1
997
ISBN 3518118447. [Bearbeiten]
Quellen
Y
Gutman und M
1994 Jean-Claude Pressac: „Die Krematorien von Auschwitz
Berenbaum (Hrsg.): „Anatomy of the Auschwitz Death Camp“
Indiana University Press
Die Technik des Massenmordes.“ Piper Verlag
1995
ISBN 3-492-12193-4 [Bearbeiten]
Weblinks
Auschwitz Museum Homepage (http://www.auschwitz-muzeum.oswiecim.pl/) Deutsches Historisches Museum (DHM) Berlin (http://www.dhm.de/lemo/html/wk2/holocaust/auschwitz/index.html) Ausführlicher Artikel bei Shoa.de (http://www.shoa.de/kz_auschwitz.html) The Auschwitz Album (http://www.yad-vashem.org.il/exhibitions/album_auschwitz/home_auschwitz_album.html) Online Ausstellung mit SS-Fotos und Luftaufnahmen der Alliierten von 1944 Europäische Holocaustgedenkstätte in freier Trägerschaft der Bürgervereinigung Landsberg im 20
Argumente gegen Auschwitzleugner (http://www.h-ref.de/) Informationsdienst gegen Rechtsextremismus – Auschwitz und Opferzahlen in der Kontroverse (http://www.idgr.de/texte/geschichte/ns-verbrechen/fritjof-meyer/index.php) da:Auschwitz en:Auschwitz concentration camp es:Campo de concentración de Auschwitz eo:Auschwitz fi:Auschwitz fr:Auschwitz-Birkenau he:×?ושוויץ it:Campo di concentramento di Auschwitz ja:アウシュヴィッツ-ビルケナウ強制å?Žå®¹æ‰€ nl:Auschwitz no:Auschwitz pl:Auschwitz-Birkenau sl:Auschwitz sv:Auschwitz
Jahrhundert Foto des Haupteingangs von Auschwitz II Birkenau (http://www.remember.org/jacobs/BirkEntrance.html) Polen im Zweiten Weltkrieg: Auschwitz (http://www.geocities.com/uv_centcom/kap5/522.html) Holocaust-Referenz
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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
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