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Diskussion : Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa
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Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa
Stichpunkte
Allgemein
Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) entstand mit Wirkung zum 1
Januar 1995 aus der vormaligen "Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa" (KSZE)
Sie hat 55 Mitgliedsstaaten: Alle Staaten Europas
sowie die USA und Kanada. Die Ziele der OSZE sind Sicherung des Friedens und Wiederaufbau nach Konflikten - sie sieht sich selbst als stabilisierenden Faktor in Europa
die Nachfolgestaaten der Sowjetunion
Die OSZE sieht sich als "regionale Abmachung" nach Kapitel VII der Charta der Vereinten Nationen und wird als System kollektiver Sicherheit angesehen
Sie steht damit durchaus in Konkurrenz zur NATO
"Verbergen") 1 Ursprünge: KSZE 2 "OSZE zuerst"-Prinzip 3 Gremien und Organe 3.1 Missionen 3.2 Das Büro für demokratische Institutionen und Menschenrechte (BDIMR) 3.3 Der Hohe Kommissar für nationale Minderheiten (HKNM) 3.4 Der Beauftragte für die Freiheit der Medien (RFOM) 3.5 weitere Gremien und Institutionen 4 Weiterführende Informationen 4.1 Weblinks 4.2 Siehe auch [Bearbeiten]
die allerdings deutlich militärischer ausgerichtet ist
und arbeitet nach ihrem Prinzip "OSZE zuerst" auch mit anderen Internationalen Organisationen zusammen. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Ursprünge: KSZE
Die erste Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa fand vor allem auf Initiative der Sowjetunion ab 3
Juli 1973 in Helsinki statt
Teilnehmer der blockübergreifenden Konferenz waren die USA
Kanada die Sowjetunion und alle europäischen Staaten außer Albanien. Die Schlussakte von Helsinki vom 1
u.a
August 1975 in so genannte Körbe gegliedert: Korb I: Prinzipienkatalog
Achtung von Menschenrechten und Grundfreiheiten Korb II: Zusammenarbeit in Wirtschaft
Erleichterung von menschlichen Kontakten ber die Blockgrenzen hinweg
Gewaltverzicht
Informationsaustausch Folgen der Konferenz Die Konferenz war von einem Tauschgeschäft geprägt
Unverletzlichkeit der Grenzen (aber nicht Unveränderbarkeit)
Mittlemeerraum Korb III: Grundsätze der Zusammenarbeit im humanitären und anderen Bereichen
Wissenschaft
Technik und Umwelt
Sicherheit
Für den Ostblock brachte sie die Anerkennung der Grenzen der Nachkriegsordnung und stärkeren Wirtschaftsaustausch mit dem Westen
Im Gegenzug machte der Osten Zugeständnisse auf dem Bereich der Menschenrechte
Madrid (1980-83)
Wien (1986-89) und Helsinki (1992) fortgeführt. Beim KSZE-Gipfeltreffen am 5. und 6
In den Folgejahren entstanden in mehreren kommunistischen Ländern Bürgerrechtsbewegungen die sich auf die Akte von Helsinki beriefen und zum Zusammenbruch des Ostblocks mit beitrugen. Der Helsinki Prozess wurde u.a. mit den KSZE Folgekonferenzen in Belgrad (1977-78)
die KSZE mit Wirkung ab dem 1
Dezember 1994 in Budapest wurde beschlossen
Januar 1995 in "Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa" (OSZE) umzubenennen
Der Sitz des Generalsekretariats ist Wien. [Bearbeiten]
"OSZE zuerst"-Prinzip
Als regionale Abmachung innerhalb der Charta der Vereinten Nationen soll die OSZE nach dem Subsidiaritätsprinzip als erster internationaler Ansprechpartner bei Konflikten innerhalb ihres Wirkungsbereiches dienen. [Bearbeiten]
Gremien und Organe
Amtierender Vorsitz (bildet gemeinsam mit vorherigem und folgendem Vorsitz die sog
unterstützt durch den Generalsekretär Gipfel der Staats- und Regierungschefs (beschlussfassend; Treffen unregelmäßig
Office on Democratic Institions and Human Rights
mind. wöchentliche Tagung) Parlamentarische Versammlung Forum für Sicherheitskooperation (kann Beschlüsse im militärisch-politischen Bereich fassen
ODIHR) Der Hohe Kommissar für nationale Minderheiten (http://www.osce.org/hcnm) (High Commissioner on National Minorities) Der Beauftragte für die Freiheit der Medien (http://www.osce.org/fom) (Representative on Freedom of the Media
zuletzt 1999) Ministerrat (jährlich) Ständiger Rat (Wien
RFOM) [Bearbeiten]
Treffen wöchentlich) OSZE-Missionen und Field Offices Das Büro für demokratische Institutionen und Menschenrechte (http://www.osce.org/odihr) (BDIMR
Troika)
Missionen
Osteuropa
dem Kaukasus und in Zentralasien. [Bearbeiten]
Die OSZE unterhält OSZE-Missionen und Field Offices (http://www.osce.org/field_activities/) in zur Zeit 17 Teilnehmerstaaten in Süd-Ost-Europa
Das Büro für demokratische Institutionen und Menschenrechte (BDIMR)
Das BDIMR (das in der englischen Abkürzung und im allgemeinen Sprachgebrauch der OSZE "ODIHR" genannt wird) ist die „Hauptinstitution der Menschlichen Dimension“ (Korb III) der OSZE
die Komponente der Menschlichen Dimension im Institutionenpaket
über das auf dem Pariser Gipfel der KSZE 1990 verhandelt werden sollte
eine Institution für internationale Wahlbeobachtung
Ursprünglich war das Büro für Freie Wahlen
die Wahlen in den nach dem Zusammenbruch des Ostblocks neu entstandenen demokratischen Staaten in Mittel- und Osteuropa sowie in den zentralasiatischen Republiken der ehemaligen Sowjetunion zu beobachten
Seine erste Aufgabe bestand darin
wobei Norwegen vorausschauend den Begriff der Menschenrechte in den Institutionentitel aufnehmen lässt
Mit dem Helsinki-Dokument von 1992 wird ODIHR weiter gestärkt
In der Folge organisiert ODIHR alle zwei Jahre ein Implementierungstreffen in Warschau
das die Einhaltung der OSZE-Verpflichtungen aus Korb III überwacht und an dem neben den OSZE-Teilnehmerstaaten auch andere IGOs und NGOs teilnehmen
Darüber hinaus organisiert es Seminare
publiziert Anleitungen
unterstützt die Missionen der OSZE und den Aufbau demokratischer Strukturen durch vielfältige andere Maßnahmen
sammelt Infor-mationen und stellt sie zur Verfügung
Auch weiterhin macht die Wahlbeobachtung einen großen Teil der Aktivitäten aus. [Bearbeiten]
Der Hohe Kommissar für nationale Minderheiten (HKNM)
Der Posten des Hohen Kommissar für nationale Minderheiten (HKNM) wurde auf dem Gipfel 1992 in Helsinki geschaffen
wo ca
sein Büro ist in Den Haag
10 Mitarbeiter beschäftigt werden
der 2001 von dem Schweden Ralf Ekéus abgelöst wurde
Geprägt wurde dieses Amt der stillen Diplomatie seit 1992 durch den Niederländer Max van der Stoel
die den Frieden
die Stabilität oder die guten Beziehungen zwischen den OSZE-Teilnehmerstaaten gefährden könnten und sich aus ethnischen Spannungen entwickeln
Das Amt soll Spannungen
erkennen und lösen
HCNM) das frühe Eingreifen
also die Präventivdiplomatie Das Mandat des HKNM ist im Vergleich zu den bisherigen Instrumenten der Konfliktbekämpfung innovativ
da es die zwischenstaatliche Ebene verlässt und so ein direktes Ansetzen innerhalb des betroffenen Staates ermöglicht
Sein Mandat erlaubt dem Hohen Kommissar (High Com-missioner on National Minorities
Der HKNM dient der Frühwarnung bei Spannungen in Bezug auf nationale Minderheiten und er kann im Zuge seines Engagements zum Ergreifen von Frühmaßnahmen vom Hohen Rat ermächtigt werden. [Bearbeiten]
Der Beauftragte für die Freiheit der Medien (RFOM)
Schließlich wird mit der Verabschiedung des Mandats mit Decision No
193 auf der Sitzung des Ständigen Rats am 5
November 1997 als jüngste dieser drei unabhängigen Institutionen das Amt des Beauftragten für Medienfreiheit (Representative on Freedom of the Media
RFOM) mit Sitz in Wien eingerichtet. [Bearbeiten]
weitere Gremien und Institutionen
Nicht unmittelbar zur OSZE gehörig
ist die OSCC
die für die Umsetzung des Vertrag Offener Himmel -Open Skies- verantwortlich ist. [Bearbeiten]
jedoch an der Organisation in Wien festgemacht
Weiterführende Informationen
[Bearbeiten]
Weblinks
Journale und Beschlüsse von Veranstaltungen und Treffen [Bearbeiten]
http://www.osce.org - Homepage der OSZE (engl.) Basisinformationen des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland (http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/aussenpolitik/friedenspolitik/osze/) http://www.osce.org/docs/indexg.htm - Online-Bibliothek
enthält Dokumente
Siehe auch
Europäische Union
Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) cy:Y Sefydliad ar gyfer Diogelwch a Chydweithrediad yn Ewrop en:Organization for Security and Co-operation in Europe fi:Euroopan turvallisuus- ja yhteistyökonferenssi nl:Organisatie voor Veiligheid en Samenwerking in Europa pl:Organizacja Bezpieczeństwa i Współpracy w Europie sl:Organizacija za varnost in sodelovanje v Evropi sv:OSSE
NATO
Vereinte Nationen
Fact-finding
Schlussakte von Helsinki
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa
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