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Diskussion : Kernkraftwerk
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Kernkraftwerk
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Allgemein
Bayern Ein Kernkraftwerk (Abkürzung KKW) oder Atomkraftwerk (Abkürzung AKW) ist eine Anlage zur Gewinnung von elektrischer Energie durch Kernspaltung
Bild nicht gefunden KKW Grafenrheinfeld
die bei der Kernspaltung entsteht
wird auf ein Kühlmedium übertragen
Die Erzeugung elektrischer Energie geschieht indirekt: Die Wärme
wodurch dieses erwärmt wird und Dampf erzeugen oder direkt Turbinen antreiben kann. Genau genommen ist die Bezeichnung Atomkraftwerk falsch
kommt aus dem Kern der zu spaltenden Elemente
Die Energie
d. h. aus der frei werdenden Kernbindungsenergie und nicht aus Reaktionen in der Atomhülle
die bei einer Kernspaltung frei wird und zur Energiebereitstellung dient
Man spricht daher physikalisch korrekt von Kernenergie und Kernkraftwerk
"Verbergen") 1 Reaktortypen und Funktionsweise 2 Risiken 3 Geschichte 4 Weblinks [Bearbeiten]
da es eine "Atomkraft" nicht gibt. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Reaktortypen und Funktionsweise
welches das in der Natur am häufigsten vorkommende Wasser ist
Leichtwasserreaktor (LWR): Als Reaktorkühlmittel wird hier leichtes Wasser verwendet
gebildet mit dem leichten Wasserstoff-Isotop 1H
Das leichte Wasser dient gleichzeitig als Moderator
5 und 6 Prozent
Als Brennstoff geeignet ist angereichertes Uran mit einem U-235-Massenanteil zwischen etwa 1
dem Primärkreislauf
mit dem der Dampf zum Antrieb der Turbinen in einem sekundären Kreislauf erzeugt wird
Der LWR wird ausgeführt als Druckwasserreaktor (DWR): Das Reaktorkühlmittel transportiert die Kernspaltungswärme in einem geschlossenen Kreislauf
zu einem Dampferzeuger
Dieser Sekundärkreislauf ist nicht mehr Teil des Kontrollbereichs. Siedewasserreaktor (SWR): Das Reaktorkühlmittel wird im Reaktordruckbehälter verdampft und direkt den Turbinen zugeführt
dem Deuterium
gebildet
im SWR dagegen gelangt es bis in die Turbinen und Kondensatoren des Wasser-Dampfkreislaufs. Schwerwasserreaktor (HWR): Schweres Wasser (D2O) als Reaktorkühlmittel wird mit schwerem Wasserstoff
des DWR nicht
Der gesamte Wasser-Dampfkreislauf ist damit Teil des Kontrollbereichs. Im störungsfreien Betrieb verlässt das Reaktorkühlmittel das Containment
das Neutronen schlechter absorbiert
eine druckdichte Stahlkugel
7 Prozent verwendet werden. Flüssigmetall gekühlter Brutreaktor (Schneller Brüter): Der Brutreaktor erzeugt während des Betriebs spaltbares Plutonium aus dem Uran und ermöglicht dadurch eine um 60 Prozent höhere Brennstoffausnutzung
Deshalb kann als Brennstoff Natur-Uran mit einem Massenanteil an U-235 von etwa 0
Flüssiges Metall (z.B
Natrium)
ist in tennisballgroßen Graphitkugeln eingebettet (daher auch Kugelhaufenreaktor)
wird als Reaktorkühlmittel eingesetzt und erzeugt über einen Wärmetauscher den Dampf für die Turbinen. Thorium-Hochtemperaturreaktor (THTR): Thorium-232
das Neutronen nicht abbremst ("moderiert")
die von Helium als Reaktorkühlmittel gekühlt werden (anfangs muss dennoch etwas Uran-233 oder ein anderer Kernbrennstoff vorhanden sein
damit die Reaktion beginnen kann)
aus dem durch Neutroneneinfang der Kernbrennstoff Uran-233 entsteht
Das Helium wird dabei auf ca
1000 °C erhitzt und erzeugt über einen Wärmetauscher den Dampf für die Turbine
oder wird direkt auf eine Gasturbine geleitet. Im experimentellen Stadium befinden sich derzeit Kernkraftwerke
die Kernfusion als Wärmequelle verwenden
Diese Kraftwerke werden meist als Fusionskraftwerke bezeichnet
Der wichtigste Bestandteil eines Kernkraftwerks ist der Kernreaktor
In ihm finden die Spaltungsprozesse statt
Viele Kernkraftwerke werden mit mehreren Kernreaktoren gebaut
In einem solchen Fall spricht man von mehreren Reaktorblöcken
In den Kraftwerken wird bei der Spaltung schwerer Atomkerne die Bindungsenergie der Atomkerne in thermische Energie umgewandelt (der so genannte Massendefekt)
In Siedewasserreaktoren bringt diese thermische Energie direkt Wasser zum Sieden und erzeugt somit Wasserdampf
In Druckwasserreaktoren erhitzt die Spaltung dagegen unter starkem Druck stehendes Wasser
Dieses Wasser wird im Primärkreislauf durch einen Wärmetauscher geleitet und bringt dort Wasser im Sekundärkreislauf zum Sieden
dass die für die Stromerzeugung nötigen Anlagen (z.B. die Turbinen) nicht radioaktiv kontaminiert werden
Durch dieses Vorgehen wird erreicht
Mit dem Dampf werden schließlich Wärmekraftmaschinen gespeist
die Generatoren zur Erzeugung des elektrischen Stroms antreiben
angefahren und abgeschaltet werden
Ein Reaktor kann über seinen Neutronenfluss geregelt
oder Schwerwasser zugibt oder entfernt
Wasser
Gadolinium oder Bor in den Reaktorkern bzw. neutronenverlangsamende (sogenannte Moderatoren) Stoffe wie Graphit
indem man Neutronen absorbierende Stoffe wie etwa Cadmium
Diese geschieht z
B. kurzfristig mit Hilfe der Steuerstäbe oder längerfristig durch Zugabe bzw
Entzug von Borsäure im Reaktorkühlkreislauf
Als Kernbrennstoff wird in den meisten heute betriebenen Kernkraftwerken Uran eingesetzt
so auch in Deutschland
Es gibt weltweit viele Kraftwerke mit einer Nutzungslizenz für MOX-Brennelemente
ist also effizienter als Uran
Mischoxid (MOX) ist ein Gemisch aus Uranoxid und Plutoniumoxid. Plutonium hat als Brennstoff eine höhere Energieausbeute
der mit Plutonium betrieben wird
umstritten. [Bearbeiten]
Die Verwendung von höher angereichertem Plutonium ist allerdings sowohl aufgrund der Waffenfähigkeit des Brennstoffes als auch wegen der höheren Komplexität der Sicherheitssysteme eines Brutreaktors
Risiken
Die Energie
jedoch sind damit auch große Risiken für Umwelt und Menschen verbunden
die aus der Kernspaltung gewonnen werden kann
ist gewaltig
die in den abgebrannten Brennstäben enthalten sind
Die Spaltprodukte
sind stark radioaktiv und enthalten Nuklide verschiedener Halbwertszeiten
Je nach Halbwertszeit sind die Spaltprodukte in einigen Jahren bis zu einigen Jahrmillionen zu stabilen Elementen zerfallen
Durch langfristige Lagerung lässt sich die Strahlenbelastung für die Umwelt reduzieren
Die abgebrannten Brennelemente werden daher zunächst für einige Monate bis Jahre in Abklingbecken der Kernkraftwerke gelagert
Da in Deutschland die Wiederaufarbeitung ab Mitte 2005 verboten ist und kein genehmigtes Endlager existiert
werden die Brennelemente nach etwa fünf Jahren in Transport- und Lagerbehälter (z
BC
astor- oder TN-Behälter) verpackt und in Zwischenlager gebrachtE
inige solcher Zwischenlager sind derzeit direkt neben den jeweiligen Kraftwerken in Planung bzwB
au (u.aG
rafenrheinfeld)N
jedoch vergleichsweise geringen Strahlenbelastung und der Abfallproblematik gibt es noch das Risiko eines GAUB
eben der unvermeidbaren
"größten anzunehmenden" Unfall gerät der Kernreaktor außer Kontrolle
und Spaltprodukte dringen aus dem Kraftwerk in die UmweltI
ei einem solchen sehr unwahrscheinlichen
n jüngster Zeit wird ebenfalls über das Risiko von Terroranschlägen auf Kernkraftwerke debattiertZ
umindest in der Schweiz verteilen die Behörden (Bundesamt für Gesundheit) seit 1993 präventiv Kaliumiodidtabletten an die Bevölkerung im Umkreis von 20 km um Kernkraftwerke
um bei einem Zwischenfall rasch der Einlagerung von radioaktiven Iod- und Cäsiumisotopen in die Schilddrüse vorzubeugen und so das Risiko für Schilddrüsenkrebs zu reduzierenD
ie Kaliumiodideinnahme wird bei einem Störfall durch Sirenenalarm und Radiomitteilungen von den Behörden angeordnetZ
u den bisher größten Unfällen in der Nutzung der Kernenergie gehört die Katastrophe von TschernobylD
die während des GAUs kurz-
ie Schäden
haben auch die öffentliche Meinung bezüglich einer sicheren Nutzung der Kernkraft beeinflusstD
mittel- und langfristig entstanden sind
ie Künstlerin Cornelia Hesse-Honeggers beschreibt in ihrem Buch "HeteropteraD
die es in der Form nirgends anders gibtD
as Schöne und das Andere oder Bilder einer mutierenden Welt" Mutationen von Wanzen in der Nähe von Kernkraftwerken in aller Welt
ie sonst symmetrischen Muster der Tiere verändern sich in verschiedensten Formen
häufig bilden sich asymmetrische Muster. [Bearbeiten]
Geschichte
Das erste Kernkraftwerk der Welt wurde 1954 in Obninsk bei Moskau erfolgreich in Betrieb genommen (elektrische Leistung 5 MW)
Fast zeitgleich wurde im Jahr 1955 in Calderhall (England) ein weiteres Kernkraftwerk errichtet
In den meisten frühen Kernkraftwerken kamen Siedewasserreaktoren zum Einsatz
da diese einfacher zu konstruieren und zu regeln sind
die höhere Leistungsdichten besitzen und bei denen der Kontrollbereich kleiner ist
Inzwischen sind dagegen Druckwasserreaktoren üblicher
Das erste Kernkraftwerk Deutschlands stand bei Rheinsberg in Brandenburg (damals DDR)
Es wurde am 9
Mai 1966 das erste Mal ans Netz geschaltet und war bis 1990 in Betrieb
Das zweite mit einen Druckwasserreaktor wurde 1968 in Obrigheim in Baden-Württemberg fertiggestellt
der Kraftwerk Union (KWU) gebaut
Alle sich noch im Betrieb befindlichen deutschen Kernkraftwerke wurden von der Siemens AG oder deren ehemaliger Tochter
Eine Ausnahme bildet der Siedewasserreaktor Brunsbüttel
Er entstand als Kooperation zwischen KWU und AEG
Später wurde die Kernkraftsparte der AEG allerdings von der KWU übernommen
Der neueste Auftrag (2004) für einen EPR Druckwasserreaktor von 1
6 GW Leistung wurde vom finnischen Energieversorgungsunternehmen Teollisuuden Voima Oy (TVO) für den Standort Olkiluoto an ein Konsortium von Siemens und Framatom ANP erteilt
Der privat finanzierte Reaktor soll im Jahre 2009 an das Netz gehen
2003 waren in Deutschland 19 Kernkraftwerke in Betrieb
und produzierten 165 Terawattstunden Strom
Das entspricht 27
7 Prozent der gesamten Bruttoerzeugung (Quelle: Statistisches Bundesamt)
Liste der Kernkraftanlagen
Liste von Reaktortypen
Kernschmelze
Liste der nuklearen Unfälle
der vor etwa 2 Mrd
Konvoi-Typ Aufbau: Frühgeschichte: In der Uranlagerstätte Oklo/Gabun wurde im Jahre 1972 ein prähistorischer
Atomkraftgegner
Liste der Kernreaktoren in Österreich
Das Kernkraftwerk Stade bei Hamburg wurde im Dezember 2003 abgeschaltet und befindet sich derzeit in der Stillegungsphase. Siehe auch: Kernenergie
Strahlenschutz
natürlicher „Kernreaktor“ entdeckt
Liste der Kernkraftwerke in Deutschland
GAU
Jahren in Betrieb war
dass mindestens 4 t U-235 gespalten und 1 t Pu-239 gebildet wurden und eine Wärmemenge von rund 100 Mrd. kWh entstand. Zum Vergleich: Im Reaktor eines Kernkraftwerks der 1 300 MWe-Klasse werden pro Jahr etwa 30 Mrd. kWh Wärme durch Spaltung erzeugt
In den vergangenen Jahren wurden in dieser Lagerstätte sechs weitere Orte entdeckt
an denen aufgrund des verminderten U-235-Gehalts im Natururan eine sich selbst erhaltende Kettenreaktion stattgefunden haben muss. Für die Stelle Oklo II errechnet sich aus der Abreicherung des Uran-235 infolge der Spaltung
Siehe: Kernreaktoren und nukleare Endlager - eine Erfindung des Menschen? (http://www.energie-fakten.de/html/oklo.html) Informationen zu "Kernenergie" (http://www.kernenergie.de/informationskreis/de/downloads/downloads.php?navid=85) Download: "Lexikon zur Kernenergie"; W.Koelzer; Forschungszentrum Karlsruhe (http://www.kernenergie.de/documentpool/lexikon11_2004.pdf) [Bearbeiten]
Weblinks
[3] (http://kernkraftwerk-kruemmel.de/) ca:Energia nuclear da:Atomreaktor en:Nuclear power plant es:Central nuclear et:Tuumaelektrijaam fi:Ydinvoima fr:Énergie nucléaire ja:原子炉 nl:Kerncentrale pl:Elektrownia jÄ…drowa sl:Jedrski reaktor sv:Kärnkraftverk uk:Ð?томна електроÑ?танціÑ?
CO2-Bilanz von Kernkraftwerken (http://www.oprit.rug.nl/deenen/) http://www.ewn-gmbh.de http://www.energie-fakten.de/ http://www.ippnw.de/ http://www.rskonline.de/ http://www.grs.de/ http://www.bfs.de/ http://www.bmu.de/atomenergie/aktuell/aktuell/1155.php http://www.kta-gs.de/ http://www.ilk-online.de/ Kaliumiodidversorgung Schweiz [1] (http://www.bag.admin.ch/dienste/medien/2001/d/01121839.htm) Kraftwerke [2] (http://www.gkn.de)
[X] Schliessen
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Kernkraftwerk
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Alaska
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