Zum Forum
Passwort vergessen?
Noch keinen Account?
lexikon
Hauptseite
Zufälliger Artikel
Diskussion
Diskussion : KGB-Hack
Links
Forum
Portale
Reisen
Versicherung
Inhaltsverzeichnis
Hauptmenü
Home
Editorial
Bildung
E-Learning
Fremdsprachen
Magazin
Wissen
Wörterbücher
Enzyklopädien
Expertendienste
Wissenswertes
Praktische Ratgeber
--------------------------
Biologie
Chemie
Computer
Film/ Theater
Geografie
Geschichte
Jura
Kunst
Literatur
Mathematik
Medizin
Musik
Philosophie
Physik/ Astronomie
Politik
Psychologie
Religionen
Sport
Umwelt
Wirtschaft
Reisen
Lexikon
Versicherung
Suchen
Schnellsuche
Suchmaschinen
Metasuchmaschinen
Webkataloge
News
Treffpunkt
Chat
Forum
Suche
Schnellsuche
Sitemap
Kontakt
Impressum
KGB-Hack
Stichpunkte
Allgemein
Der KGB-Hack ist die Bezeichnung für eine Reihe von Einbrüchen in verschiedene westliche Computersysteme zwischen 1985 und 1989
Es war die Tat einer hannoverschen Hackergruppe um Karl Koch und Markus Hess. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
"Verbergen") 1 Geschichte 2 Technischer Hintergrund 3 Literatur und Filme 4 Weblinks [Bearbeiten]
Geschichte
Auf dem regelmäßig stattfindenden Hacker-Treff in dem Hannoveraner Restaurant "Bistro Casa" lernt Karl Koch
der sich in der Szene Hagbard Celine nennt
1985 den Hacker Dirk Breschinski alias DOB kennen
Nachdem sie beide einige Hacks gemeinsam durchgeführt haben
der sich in notorischen Geldsorgen befindet und in den Fähigkeiten der beiden eine Möglichkeit zum Geldverdienen sieht
gelangt Koch über ihn an den Croupier Pedro (bürgerlich Peter Carl)
Die Idee
stammte von Pedro
ihre Entdeckungen auf den gehackten Rechnern an den KGB zu verkaufen
Gemeinsam fuhren die drei zur russischen Botschaft nach Ost-Berlin
um sich dem KGB anzudienen
Nachdem man sie dort wegen ihres Anliegens ausgelacht und fast weggeschickt hatte
fand sich doch noch ein Mitarbeiter der Ost-Berliner KGB-Residenz mit dem Namen Sergej bereit
ihnen zuzuhören
dass sie es ernst meinen und etwas können
um dem KGB zu beweisen
Die Hacker sollten zunächst einmal Testmaterial liefern
DOB und andere Hacker
Ein Jahr lang hacken sich Koch
die nicht unbedingt über die KGB-Verbindung und die Geldflüsse seitens des KGB informiert sind
in verschiedene Rechner von Firmen und Organisationen in Deutschland und der ganzen Welt ein
Pedro wird der Mittelsmann zwischen den Hackern und dem KGB
er liefert die Ergebnisse nach Ost-Berlin und bringt von dort Geld (insgesamt mehrere zehntausend DM) und neue Aufträge des KGB mit
Im April 1986 kommt es zur Reaktor-Explosion von Tschernobyl
sieht dies als unmittelbare Folge eines seiner Hacks an
zu diesem Zeitpunkt schon lange schwer drogenabhängig und in einem oft zweifelhaften geistigen Zustand
Karl Koch
da er kurz vorher in den Rechner eines Atomkraftwerks eingedrungen war
Sein Zustand verschlechtert sich so weit
dass er aus der KGB-Gruppe ausgeschlossen wird und ein Freund ihn schließlich zwecks Entziehungskur in eine psychiatrische Klinik bringt
Die anderen Mitglieder der Gruppe hacken derweil unvermindert weiter für Geld
die Spur der Hacker nach Deutschland zurückzuverfolgen
Durch monatelange detektivische Kleinarbeit und das Stellen von Fallen gelingt es Clifford Stoll (Systemadministrator in Berkeley) und anderen
Im Juni 1987 wird schließlich die Wohnung von Markus Hess (alias Urmel) durchsucht
ein Haftbefehl ergeht
muss das Ermittlungsverfahren später eingestellt werden
Da die benutzte Fangschaltung aber nicht gerichtlich genehmigt war
Eine Zeit lang geht es mit Koch bergauf
bietet er einem NDR-Reporter ein Geschäft an: Gegen 10.000 DM will er vor laufender Kamera in den Rechner der Kernforschungsanlage Jülich eindringen
Da er Mitte 1988 in Geldsorgen ist
Außerdem präsentiert er dem Reporter vertrauliche Unterlagen über die Terror-Fahndung aus einem Polizei-Rechner (die zwar echt sind
aber nicht von ihm selbst "erhackt" worden sind)
woraufhin eine Hausdurchsuchung im Funkhaus Hamburg stattfindet
Informationen über diese Tatsache gelangen aus dem NDR nach draußen
Die Verantwortlichen streiten natürlich ab
Koch Geld für kriminelle Aktivitäten angeboten zu haben
Koch stellt sich am 5
aus
Juli 1988 dem Verfassungsschutz und sagt in monatelangen Verhören umfassend über seine Aktivitäten
nicht nur in Sachen KGB
Am 1
März 1989 wird - nach monatelanger Beschattung durch die Polizei und den Bundesnachrichtendienst - in einer bundesweiten Aktion die KGB-Hack-Gruppe zerschlagen
Im ARD-Brennpunkt am gleichen Abend wird daraus "der größte Spionagefall seit Guillaume"
Am 15
Februar 1990 werden die am KGB-Hack beteiligten - DOB
Pedro und Urmel - zu Freiheitsstrafen auf Bewährung zwischen 14 Monaten und 2 Jahren verurteilt
den Freitod durch Selbstverbrennung vor
zog Karl Koch
so wird vermutet
Obwohl ihm Straffreiheit zugesichert wurde
in Verbindung mit den Wirkungen seiner Drogenabhängigkeit und des geistigen Verfalls
es wird aber vermutet
Die tatsächlichen Umstände seines Todes wurden nie restlos geklärt
dass Koch dem psychischen Druck bei den monatelangen Vernehmungen
nicht standgehalten hat. [Bearbeiten]
Technischer Hintergrund
Bei ihren Einbrüchen nutzten die KGB-Hacker häufig eine Sicherheitslücke im Programm movemail aus
Einzige Aufgabe dieser kleinen Emacs-Komponente war
hereinkommende Mail aus dem Verzeichnis /var/spool/mail in das Home-Verzeichnis des jeweiligen Empfängers zu verschieben
dass es auch Mails über das Protokoll POP3 abholen konnte
1986 war das Programm so modifiziert worden
da das Programm ja mit Root-Rechten lief
war es möglich
dessen Mail bewegt wurde
die sich bei dieser Konfiguration als verheerend herausstellte: Dem Benutzer
jede Datei auf dem lokalen System zu lesen und zu schreiben
movemail mit SUID root
also den Rechten des lokalen Administrators
Dazu war es notwendig geworden
laufen zu lassen. movemail enthielt allerdings eine Schwachstelle
Diese schlimme Schwäche wurde allerdings erst öffentlich
als bereits eine Reihe von Rechnern (darunter auch militärisch sensible Anlagen) kompromittiert waren
Der schützende Patch war gerade einmal drei Zeilen lang. [Bearbeiten]
Literatur und Filme
Michael Gutmann: 23 - Die Geschichte des Hackers Karl Koch
Clifford Stoll: Kuckucksei
ISBN 3596139848 23 - Nichts ist so wie es scheint (Film) Hans-Christian Schmid
Das Buch zum Film
ISBN 3423084774 [Bearbeiten]
Weblinks
wie sie 1989 in den deutschen Medien wiedergegeben wurden
Marc Backhaus und Udo Hülsmann: Pressespiegel zu den im Film '23' verarbeiteten Ereignissen (http://www.uni-muenster.de/PeaCon/conspiracy/film23/Presse.htm) ausführliche Zusammenstellung der Fakten
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
KGB-Hack
aus der freien Enzyklopädie
wikipedia
und steht unter der
GNU Lizenz für freie Dokumentation
. In der wikipedia ist eine
Liste der Autoren
verfügbar.
KGB-Hack
Cosmas Damian und Egid Quirin Asam
Egid Quirin Asam
Cosmas Damian Asam
St johann nepomuk m.jpg
St johann nepomuk m kl.jpg
Sankt Johann Nepomuk
Ernsto Grubero
[ Zurück ]
Inhalt Lexikon:
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z
1
2
3
4
5
6
7
8
9
Chat
|
Lexikon
|
Reisen
|
Versicherung
|
Forum
|
Kontakt