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Diskussion : Österreich-Ungarn
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Österreich-Ungarn
Stichpunkte
Allgemein
Bild nicht gefunden Lage von Österreich-Ungarn in Europa Bild nicht gefunden Wappen („k. u. k
Doppeladler“) Österreich-Ungarn (kaiserliche und königliche (k.u.k.) Monarchie) war von 1867 bis 1918 eine Doppel-Monarchie und ein Vielvölkerstaat in Mitteleuropa. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
"Verbergen") 1 Geschichte 2 Reichsteile und Kronländer 3 Staatsrechtliche Konstruktion 4 Herrscher 5 Namen 6 Siehe auch 7 Literatur 8 Weblinks [Bearbeiten]
Geschichte
Österreich-Ungarn wurde mit dem österreichisch-ungarischen Ausgleich am 8
Juni 1867 gegründet
Dieser Vertrag sicherte die Gleichberechtigung im staatsrechtlichen Verhältnis zwischen Österreich und Ungarn bis zum Ende des ersten Weltkrieges
Nach der Niederlage gegen Preußen in der Schlacht bei Königgrätz (1866) und der darauf folgenden Auflösung des Deutschen Bundes sah sich die habsburgische Monarchie genötigt
sich mit den Ungarn zu verständigen
Deren Unabhängigkeitsbestrebungen waren im August 1849 mit Unterstützung Russlands massiv unterdrückt worden
Die Doppelmonarchie war ein Zusammenschluss der gleichberechigten Staaten Österreich und Ungarn
deren Außenpolitik
Außenhandel und Militär aber gemeinsam war und die ein gemeinsames Staatsoberhaupt als konstitutionelle Monarchie hatten
Bezeichnet wurde dies als Realunion. Bild nicht gefunden Österreich-Ungarns Auflösung nach dem Ersten Weltkrieg Bereits bei der Gründung Österreich-Ungarns gab es massive Kritik
dass die anderen Völker des Reiches
nicht ebenfalls berücksichtigt wurden
insbesondere die Slawen
Dies führte später immer wieder zu Spannungen
versuchte Karl I. mit dem Völkermanifest auch den anderen Nationalitäten gleiche Rechte zu geben
knapp vor Ende des ersten Weltkriegs
Erst Anfang Oktober 1918
Mit der Niederlage Österreich-Ungarns weniger als einen Monat später und der Erklärung der Selbstständigkeit der Tschechoslowakei
Polens und dem Anschluss der meisten anderen Gebiete an schon bestehende Staaten löste sich die Doppelmonarchie jedoch de facto auf
Vertraglich festgehalten wurden die Gebietsabtretungen in den Pariser Vorortverträgen
genauer im Vertrag von Saint-Germain für Österreich und im Vertrag von Trianon für Ungarn. [Bearbeiten]
Reichsteile und Kronländer
Die Grenze zwischen den beiden Staaten war streckenweise die Leitha
Daraus leiten sich die Bezeichnungen Cisleithanien („Land diesseits der Leitha“) für die westliche Reichshälfte (offiziell: Die im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder) und Transleithanien („Land jenseits der Leitha“) für die östliche Reichshälfte (offiziell: Die Länder der heiligen ungarischen Stephanskrone) ab
Darüber hinaus existierte das von beiden Reichshälften gemeinsam verwaltete Gebiet von Bosnien und Herzegowina
das 1878 besetzt und 1908 unter Inkaufnahme der Bosnischen Annexionskrise in den Reichsverband eingegliedert wurde. Bild nicht gefundenKarte von Österreich-Ungarn (aus der engl
Wikipedia) Cisleithanien 1
Böhmen 2
Bukowina 3
Kärnten 4
Krain 5
Dalmatien 6
Galizien und Lodomerien 7
Küstenland 8. Österreich unter der Enns 9
Mähren 10
Salzburg 11
Ober- und Niederschlesien 12
Steiermark 13
Tirol 14. Österreich ob der Enns 15
Vorarlberg Transleithanien 16
Ungarn 17
Kroatien und Slawonien 18
Bosnien und Herzegowina Die einzelnen Bestandteile waren die Kronländer: Cisleithanien Königreich Böhmen Königreich Dalmatien Königreich Galizien und Lodomerien Erzherzogtum Österreich unter der Enns Erzherzogtum Österreich ob der Enns Herzogtum Bukowina Herzogtum Kärnten Herzogtum Krain Herzogtum Salzburg Herzogtum Ober- und Niederschlesien (Österreichisch-Schlesien) Herzogtum Steiermark Markgrafschaft Mähren Gefürstete Grafschaft Tirol Land Vorarlberg Küstenland Gefürstete Grafschaft Görz und Gradisca Stadt Triest Markgrafschaft Istrien Transleithanien Königreich Ungarn Königreich Kroatien und Slawonien Stadt Fiume Bosnien und Herzegowina [Bearbeiten]
Staatsrechtliche Konstruktion
Der Kaiser von Österreich war in Personalunion auch König von Ungarn (im eigenen Recht und nicht mehr in Ableitung aus der österreichischen Kaiserwürde)
Kriegs- und Finanzministerium); diese Konstruktion wird als Realunion bezeichnet
Daraus folgte
dass der Monarch in Ungarn auch zum König gekrönt wurde. Die Reichseinheit wurde neben der Personalunion auch durch drei gemeinsame Ministerien ausgedrückt (Außen-
wurden als „k. u. k.“ (kaiserlich und königlich) bezeichnet. Die Regierung von Cisleithanien wurde nur mit „k. k.“ („kaiserlich-königlich“) bezeichnet
die beide Reichshälften betrafen (beispielsweise die Armee)
die der Kaiser von Österreich ebenfalls innehatte
wobei königlich sich hier auf die böhmische Königswürde bezog
Alle Institutionen
Regierung und Institutionen der ungarischen Reichshälfte wurden mit „m. kir.“ (magyar királyi) oder „kgl. ung.“ („königlich ungarisch“) bezeichnet. [Bearbeiten]
Herrscher
Franz Joseph I
1867–1916 Karl I
1916–1918 (als König von Ungarn: Karl IV. (IV
Károly) [Bearbeiten]
Namen
k. und k.-Monarchie: steht für kaiserliche und königliche Monarchie Donaumonarchie Doppelmonarchie Kakanien: Der in den Volksmund eingegangene Ausdruck stammt allerdings erst aus dem Roman Der Mann ohne Eigenschaften von Robert Musil [Bearbeiten]
Siehe auch
Geschichte Österreichs Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation Kaiser von Österreich Kaisertum Österreich Österreichisch-Ungarischer Ausgleich Österreichische Kaiserkrone Österreichische Kaiserhymnen Austroslawismus [Bearbeiten]
Literatur
1973–2000 (derzeit 11 Bände) J
Wien
Adam Wandruszka (Hg.): Die Habsburgermonarchie 1848–1918
Ulbrich: Das Staatsrecht der österreichisch-ungarischen Monarchie (= Handbuch des öffentlichen Rechts der Gegenwart in Monographien
Bd
4: Staatsrecht der außerdeutschen Staaten
I)
Freiburg i
Br
1884 [Bearbeiten]
Weblinks
http://www.donaumonarchie.com Die Donaumonarchie in historischen Postkarten und Texten http://www.austro-hungarian-army.co.uk Über die österreichisch-ungarische Armee Die Reichsverfassung von 1849 (http://www.deutsche-schutzgebiete.de/kuk_reichsverfassung_oesterreich.htm) http://berg.heim.at/almwiesen/410100/index.htm Österreich-Ungarn im Ersten Weltkrieg bg:Ð?вÑ?тро-УнгариÑ? ca:Imperi austrohongarès cs:Rakousko-Uhersko da:Østrig-Ungarn en:Austria-Hungary es:Imperio Austrohúngaro et:Austria-Ungari fi:Itävalta-Unkari fr:Autriche-Hongrie he:×”×?ימפריה ×”×?וסטרו ×”×•× ×’×¨×™×ª ja:オーストリア・ãƒ?ンガリーå¸?国 ko:오스트리아-í—?가리 la:Imperium Austro-Hungaricum nl:Oostenrijk-Hongarije no:Østerrike-Ungarn pl:Austro-WÄ™gry ro:Austro-Ungaria ru:Ð?вÑ?тро-ВенгриÑ? sk:Rakúsko-Uhorsko sl:Avstro-Ogrska sr:Ð?уÑ?тро-УгарÑ?ка sv:Österrike-Ungern
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Österreich-Ungarn
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