Zum Forum
Passwort vergessen?
Noch keinen Account?
lexikon
Hauptseite
Zufälliger Artikel
Diskussion
Diskussion : Karl Popper
Links
Forum
Portale
Reisen
Versicherung
Inhaltsverzeichnis
Hauptmenü
Home
Editorial
Bildung
E-Learning
Fremdsprachen
Magazin
Wissen
Wörterbücher
Enzyklopädien
Expertendienste
Wissenswertes
Praktische Ratgeber
--------------------------
Biologie
Chemie
Computer
Film/ Theater
Geografie
Geschichte
Jura
Kunst
Literatur
Mathematik
Medizin
Musik
Philosophie
Physik/ Astronomie
Politik
Psychologie
Religionen
Sport
Umwelt
Wirtschaft
Reisen
Lexikon
Versicherung
Suchen
Schnellsuche
Suchmaschinen
Metasuchmaschinen
Webkataloge
News
Treffpunkt
Chat
Forum
Suche
Schnellsuche
Sitemap
Kontakt
Impressum
Karl Popper
Stichpunkte
Allgemein
Sir Karl Raimund Popper (* 28
Juli 1902 in Wien; †17
"Verbergen") 1 Leben 2 Werk 2.1 Wissenschaftstheorie 2.2 Gesellschaftstheorie 2.2.1 Kritik 2.3 "Positivismusstreit" 3 Werke 4 Literatur 5 Weblinks [Bearbeiten]
September 1994 in London) war ein österreichischer und britischer Philosoph und Wissenschaftstheoretiker. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Leben
Karl Popper wurde in Wien am 28
Juli 1902 als Sohn des jüdischen Rechtsanwalts Simon Siegmund Carl Popper und Jenny geb
Schiff geboren
die Vorfahren seiner Mutter kamen aus Schlesien und Ungarn
Simon Siegmund stammte aus Prag
Der Familie Schiff entstammten viele bedeutende Persönlichkeiten des 19. und 20
Ärzte und Musiker
Jahrhunderts: Wissenschaftler
Der Dirigent Bruno Walter gehörte zu ihnen. Die Situation der Juden zu dieser Zeit in Wien war schwierig
Zum einen nahmen sie wichtige Positionen ein; Poppers wohlhabender Vater beispielsweise arbeitet eng mit dem damaligen liberalen Bürgermeister der Stadt Raimund Grübl zusammen
legte seine Abitur als Auswärtiger ab und macht eine Gesellenprüfung als Tischler
Zum anderen waren völkisch-antisemitische Vorurteile alltäglich. Popper trat aus der sechsten Klasse der Realschule aus
dominierte für eine kurze Zeit die politische Linke
Als Popper sein Studium begann
Das so genannte Rote Wien erlebte seine Blüte
Popper engagierte sich dort - zunächst vor allem an pädagogischen Fragen interessiert - auch in der sozialistischen Jugendbewegung
Für kurze Zeit war er sogar kommunistisch organisiert
Arnold Schönberg und Rudolf Serkin
Er wandte sich zwar schnell von der Bewegung wieder ab
Paul Lazarsfeld
Oskar Kokoschka
Adolf Loos
Hanns Eisler
begegnete jedoch in der damals einzigartigen Wiener Atmosphäre Menschen wie Ruth Fischer
Nach der Promotion mit einem mathematischen Thema bei dem Psychologen und Sprachtheoretiker Karl Bühler im Jahre 1928 erwarb Popper 1929 die Lehrberechtigung für die Hauptschule in den Fächern Mathematik und Physik
Popper nahm Kontakt zum Wiener Kreis auf
Da er viele wichtige Ansätze des Kreises kritisierte
gestaltete sich dies zunächst als schwierig
Allerdings fühlten sich die Wiener gezwungen auf seine begründeten Vorwürfe einzugehen
toleranterweise bei einer Schriftreihe des Wiener Kreises (was Popper fälschlich den Ruf eines Positivisten einbrachte)
obwohl Popper darin ihren Positivismus kritisiert
Sein wissenschaftstheoretisches Hauptwerk „Logik der Forschung“ erschien schließlich
Es wurde vom Wiener Kreis als ein den ihren Diskussionen entsprungenes Werk gewürdigt
Die darin beschriebene Forderung nach Falsifizierbarkeit von Aussagen gilt heute als Grundlage der modernen wissenschaftlichen Arbeit
Der Wiener Kreis
vielleicht die wichtigste philosophische Gruppe des frühen 20
wurde an der Wiener Universität immer mehr angefeindet; der Inspirator Moritz Schlick 1936 von einem Studenten erschossen - zum Jubel der deutschnationalen Presse jener Zeit
Jahrhunderts
1937 wanderte Popper nach Neuseeland aus
um dem Einmarsch der Nazis in Österreich zu entgehen
Versuche
in die USA oder nach Großbritannien zu entkommen zerschlugen sich
Popper musste seine Familie
die damals kranke Mutter
Onkel
seine Schwester
Tanten und Nichten zurücklassen
Neuseeland
Von ihnen wurden 16 bis 1945 durch die Nazis getötet. Am Canterbury College in Christchurch
fühlte Popper sich vereinsamt und von der Welt abgeschnitten
Trotzdem publizierte er weiter. 1946 nahm Popper einen Lehrauftrag für Philosophie an der London School of Economics and Political Science in England an
Vor allem Friedrich August von Hayek (siehe auch dort) unterstützte ihn beim Erreichen dieser Stellung
Poppers Haltung zum ausgeprägt liberalen Hayek ist nicht völlig klar
misstraute Popper den reinen Marktmechanismen
Obwohl sie sich methodologisch nahe standen und er grundlegende Konzepte von Hayek übernahm (z.B. das Prinzip der spontanen Ordnung)
die er in seiner Wiener Jugend erlebte
Die Armut und Verzweiflung
formten sein Weltbild
Popper propagierte eine sozial orientierte Reformpolitik
die jedoch nicht in Staatsgehorsam enden dürfe. 1965 wurde Popper von Queen Elisabeth II. für sein Lebenswerk zum Ritter geschlagen
publizierte aber stetig weiter
1969 emeritierte er
der Royal Society (London) und der International Academy of Science
Er war Mitglied der von Hayek gegründeten neoliberalen Denkfabrik Mont Pelerin Society
Befreundet war er u.a. mit dem deutschen Bundeskanzler Helmut Schmidt
letztgenannter wurde später sein Kritiker
Bedeutende Schüler Poppers waren Hans Albert und Paul Feyerabend
Popper starb am 17
September 1994 in East Croydon (London). [Bearbeiten]
Werk
[Bearbeiten]
Wissenschaftstheorie
siehe hierzu auch den Hauptartikel: Kritischer Rationalismus Popper legte seine Ansichten zur Wissenschaftstheorie im Werk Logik der Forschung dar
das 1934 zuerst auf Deutsch erschien und in nachfolgenden englischen und deutschen Ausgaben stetig erweitert und verbessert wurde (wenige Monate vor seinem Tod 1994 fügte Popper noch einen neuen Anhang hinzu)
dass bestimmte Theorien durch Experimente widerlegt ("falsifiziert") werden
Popper behauptet darin
dass wissenschaftlicher Fortschritt dadurch geschehe
In einem evolutionsartigen Selektionsprozess setzen sich so diejenigen Theorien durch
die "wahrheitsnäher" sind
Sicheres Wissen kann dabei allerdings nie erreicht werden; alles Wissen ist vorläufig
Da wissenschaftliche Sätze niemals bewiesen werden können
ist das einzige Kriterium für die Wissenschaftlichkeit eines Satzes seine (prinzipielle) Falsifizierbarkeit
der etwas über die Realität aussagt
sagen nichts über die Realität aus und liefern keinen Erkenntnisgewinn
die nicht widerlegt werden können (etwa "Morgen regnet es oder auch nicht")
Ein Satz
muss widerlegt werden können; Sätze
So können wir zwar nicht sicher wissen
aber sehr wohl
ob eine Theorie wahr ist
dass eine bestimmte Theorie falsch ist: nämlich wenn ein Experiment sie widerlegt
so Popper der Wahrheit immer näher
ohne sie jemals zu erreichen
Durch dieses "Aussieben" falscher Theorien kommen wir
Durch diese Umkehrung des klassischen Versuchs
ihre Theorien zu widerlegen bzw. mit entscheidenden Experimenten (experimentum crucis) Theorien auszusieben
Theorien zu "beweisen"
kommt Popper zur ungewohnten Forderung: Wissenschaftler sollten versuchen
Er betont zwar auch die Notwendigkeit der Kreativität beim Aufstellen einer Theorie; wichtig für den Fortschritt sei allerdings vor allem die kritische Überprüfung
die nur von den "wahrheitsnächsten" Theorien bestanden wird (siehe auch: Falsifikationsethos)
dass der wissenschaftliche Fortschritt nicht durch logische Induktion erfolge und nicht mit der Wahrscheinlichkeitsrechnung beschreibbar sei
Besonderen Wert legt Popper darauf
auch Mitglieder des Wiener Kreises
Diese Ansichten hatten von Aristoteles ausgehend die meisten Wissenschafttheoretiker vertreten
sondern nur allgemeine Sätze widerlegen könne
Zur Frage der Induktion beharrt Popper darauf
dass man aus Einzelfällen kein allgemeines Gesetz ableiten
hält er für verfehlt und liefert in seinem Buch mehrere mathematische und philosophische Argumente
um die Unsinnigkeit von Sätzen wie "Theorie A ist mit 80%iger Wahrscheinlichkeit wahr" zu zeigen
aus Einzelfällen wenigstens Wahrscheinlichkeiten von Theorien abzuleiten
Auch die Versuche
Popper betont
dass sein Ansatz allein methodologischer Art sei und keineswegs metaphysische Aussagen treffe
lässt er bewusst offen
ob es überhaupt "Naturgesetze" gibt
Die metaphysische Frage
auch wenn er persönlich die Argumente dafür für überzeugender hält
Mit seiner Arbeit sah sich Popper im Gegensatz zu den Neopositivisten des Wiener Kreises und insbesondere den Lehren von Ludwig Wittgenstein
Die Quantentheorie und das Schisma der Physik und Objektive Erkenntnis
Außer in der Logik der Forschung legte Popper diese Ansichten in den Schriften Die beiden Grundprobleme der Erkenntnistheorie
Ein evolutionärer Entwurf dar
In Vermutungen und Widerlegungen (englisch Conjectures and Refutations) wandte er die Methode
auch praktisch an. Obwohl Poppers Ansatz in philosophischen Kreisen vielfach und mit unterschiedlichen Argumenten kritisiert wurde
hat er sich unter Wissenschaftlern selbst größtenteils durchgesetzt (siehe Wissenschaftliche Methode) und damit in Poppers eigenem Sinne "bewährt"
wie im Titel angedeutet
Vor allem viele Physiker (darunter etwa Albert Einstein) teilten schon früh seinen Ansatz
Neben dem "Falsifikationismus" ist ein starker "Indeterminismus" der wichtigste Bestandteil von Poppers Weltsicht
Er sah sich hierin vor allem von der Quantenmechanik bestätigt
Metaphorisch behauptete er einmal
bisher habe man sich auch Wolken wie sehr komplexe Uhrwerke vorgestellt; tatsächlich seien aber eher Uhrwerke nur scheinbar sehr geordnete Wolken
Diesen Indeterminismus übertrug er auch auf gesellschaftliche Zustände (Die Zukunft ist offen)
Im Gegensatz zum Falsifikationismus wurde Poppers Indeterminismus auch unter Wissenschaftlern nicht allgemein anerkannt. [Bearbeiten]
Gesellschaftstheorie
Poppers in der Öffentlichkeit bekanntestes Werk ist das in alle Weltsprachen (und laut Popper leider schlecht ins Deutsche) übersetzte „The Open Society and Its Enemies“ (dt. „Die offene Gesellschaft und ihre Feinde“) 1945
Hegel und Marx ab
Darin rechnet er detailliert mit den Gedankenmodellen von Platon
die seiner Meinung nach totalitäre Systeme befördert haben
die nicht am Reißbrett geplant
sondern pluralistisch ist und sich in einem nicht endenden Prozess von Kritik und Verbesserungen fortentwickelt
Als Gegenbild dieser "geschlossenen Gesellschaften" entwirft er eine "Offene Gesellschaft"
Der Begriff Offene Gesellschaft ist in die politische Sprache eingegangen
Dem „göttlichen Philosophen“ Platon wirft Popper vor
insbesondere mit seinen späteren Werken Politeia (Der Staat) und Nomoi (Die Gesetze) das Grundmodell des totalitären Staates ausgearbeitet und propagandiert zu haben
Damit habe er auch Verrat an seinem Lehrer Sokrates begannen
in Platons "idealem Staat" als Aufrührer hingerichtet worden wäre
wie Popper darlegt
der
die nichts mehr mit dem sokratischen Philosophen zu tun haben und explizit Lügenpropaganda verwenden dürfen
versucht Popper mit vielen Textstellen zu belegen
Platons Ablehnung der damals in Entstehen begriffenen attischen Demokratie und seine Bevorzugung eines Autoritätsregimes sogenannter "Philosophenkönige"
in der es keine Veränderung gibt und Eliten diktatorisch herrschen
Platon sei damit der erste und wichtigste Propagandist einer geschlossenen Gesellschaft gewesen
Auch sei Platon ein Verbreiter der Verfallstheorie der Gesellschaft
nach der die Gesellschaft ursprünglich in einem "guten" (geschlossenen) Naturzustand ("Mythos von der Horde") war und jede Öffnung
Liberalisierung und Emanzipation Zeichen von Dekadenz und Verfall sind
Diese Lehre sei wichtiger Bestandteil der Propaganda aller Diktaturen geworden. Ähnliche
aber weniger umfangreiche Kritik übt Popper an Aristoteles
Popper gesteht ein
bedeutendes Werk geleistet haben und für die abendländische Philosophie und Wissenschaft von überragender Bedeutung sind
dass Platon (und Aristoteles) ein großes
Aber "große Männer begehen große Fehler"
und es sei nötig
die totalitären Tendenzen in ihren Werken zu kritisieren
Der zweite Band des Werkes gilt der Kritik der "orakelnden Philosophen" des 19
insbesondere G.W.F
Jahrhunderts
Hegel und Karl Marx
in zweiter Linie für einen Apologeten der Staatsmacht
Hegel hält Popper neben Fichte in erster Linie für einen Betrüger
dessen Philosophie ebenfalls totalitäre Systeme begünstigt habe
Den Vorwurf des Betrugs - der übrigens von Arthur Schopenhauer und anderen
gegen Fichte auch von Immanuel Kant geteilt wurde - erhebt Popper mit Hinweis auf die "dialektischen" Methoden der Hegelschen Philosophie
Diese seien - soweit sie überhaupt verständlich sind - allein postuliert
um die Regeln der Logik auszuhebeln und etwa das autoritäre Preußen als Verwirklichung der Freiheit glorifizieren zu können
Hegel sei ein offizieller Staatsphilosoph gewesen
ist vernünftig") die bestehende Staatsmacht hofiert habe
der mit seinem Rechtspositivismus ("Was wirklich ist
Ein größerer Teil der Hegelschen Schriften sei des weiteren absichtlich unverständlich formuliert
um Kritik unmöglich zu machen
Popper weist Verbindungen dieses Denkens zu Zentralismus
Etatismus und Nationalismus nach
„vielgescholtene“ Karl Marx kommt etwas besser weg
Der im Band ebenfalls kritisierte
dass Marx nicht ausgeschlossen habe
dass der Weg zum Kommunismus auch auf nicht-revolutionäre Weise erreichbar wäre
Popper bezeichnet Marx als bedeutenden Ökonomen und Soziologen und räumt ein
Vehement kritisiert er jedoch Marx' von Hegel übernommene dialektische und historizistische Methode
die letztlich zu einem geschlossenen Weltbild führe
Auch große Teile der marxistischen Kapitalismustheorie seien verfehlt
als er es angenommen hatte; er verweist hierzu auf Leopold Schwarzschilds Buch "Der rote Preuße"
Ihm zugute hält er ein ehrliches Mitgefühl an den Leiden der sozial Schwachen und echtes Interesse an einer Verbesserung der Welt; in einer später zugefügten Anmerkung revidiert Popper diese Meinung allerdings: Marx sei offenbar "weit weniger menschlich und freiheitsliebend gewesen"
Die Veröffentlichung wirkte 1945 als politisches Signal
Sie greift kenntnisreich geschlossene Denkstrukturen und Ideologiekonstruktionen an
Obwohl weder der Nationalsozialismus noch der stalinistische Sozialismus explizit genannt werden
dass sich die Kritik gegen sie richtet
wird deutlich
in der sich Fortschritt langsam einstellt. Ein weiteres Werk aus diesem Themengebiet ist „What is Dialectic“; in diesem kritisiert er die Marxsche und Hegelsche Dialektik nach den Begriffen der formalen Logik
Popper entwirft das Modell einer offenen und pluralistischen Gesellschaft
Das 1957 schließlich als Buch erschienene „The Poverty of Historicism“ (dt: „Das Elend des Historizismus“) greift wieder vor allem Marx und Hegel aufgrund ihrer Methodik an
dem Glauben
die Gechichte verlaufe gesetzmäßig und Gesellschaften ließen sich planen
sieht Popper ein Grundübel der Gesellschaftstheorie. [Bearbeiten]
Im Historizismus
Kritik
er begründe in seiner Dialektik-Kritik nicht
ob sich Hegels und Marx' Dialektik überhaupt in formale Sätze fassen lässt
Kritiker werfen Popper vor
die "Dialektik" gegen jede Kritik zu immunisieren
indem man sie unfassbar macht und ihr höhere Wahrheit als der Logik zuschreibt
Popper und seine Anhänger wiederum sahen in dieser Kritik eine Bankrotterklärung und den Versuch
Auch inhaltlich hat Popper Kritik erfahren: die Kritik Platons aus der Perspektive des 20
Jahrhunderts mit Begriffen des 20
Jahrhunderts werde einem Werk der athenischen Demokratie und Polis kaum gerecht
Auch seien Poppers eigene Übersetzungen aus dem Altgriechischen tendenziös und verfälschend
Die Hegel-Kritik wiederum beruhe
die Marx-Kritik vorzubereiten. [Bearbeiten]
auf keiner tieferen Kenntnis des Werks
ignoriere wichtige Abschnitte und gebe andere falsch dar; sie diene in Poppers Buch auch eher dazu
so die Kritiker
"Positivismusstreit"
Mit seiner Grundsatzdiskussion über die „Logik der Sozialwissenschaften“ auf der Tübinger Arbeitstagung 1961 entfachte Popper den irrtümlich so genannten Positivismusstreit in der deutschen Soziologie
Ihm und seinem Schüler Hans Albert
die ausgehend vom Kritischen Rationalismus die Falsifizierbarkeit einer Theorie mit wissenschaftlichem Anspruch forderten
widersprochen
wurde dort von den Dialektikern der Frankfurter Schule
Theodor Adorno und dessen Schüler Jürgen Habermas
Einen Mittelweg suchte dabei Ralf Dahrendorf
um deren mageren Informationsgehalt aufzuzeigen
Bekannt geworden ist in diesem Zusammenhang auch ein Brief Poppers
der (ohne dessen Einwilligung) 1970 in der Wochenzeitung Die Zeit unter dem Titel „Gegen die großen Worte“ veröffentlicht wurde; u.a. "übersetzt" Popper darin Texte Adornos und Habermas' in allgemeinverständliche Sprache
Popper prägte den Begriff vom liberalen Rasiermesser
selbst bezeichnete er sich als „nichtrevolutionären Liberalen“. [Bearbeiten]
Werke
gemeinsam mit John C
(Die Jahreszahlen beziehen sich auf das Ersterscheinungsjahr in deutscher Sprache.) Logik der Forschung (1934) Die offene Gesellschaft und ihre Feinde (1945) (2 Bände) ISBN 3-16-148068-6 und ISBN 3-16-148069-4 Das Elend des Historizismus (1957) ISBN 3-16-148025-2 Vermutungen und Widerlegungen (???) ISBN 3-16-147311-6 Objektive Erkenntnis (1973) ISBN 3-455-10306-5 Das Ich und sein Gehirn (1982
Eccles) ISBN 3-492-21096-1 Auf der Suche nach einer besseren Welt (1984) ISBN 3-492-20699-9 Die Zukunft ist offen
Das Altenberger Gespräch (1985
gemeinsam mit Konrad Lorenz) ISBN 3-492-10340-5 Alles Leben ist Problemlösen (1994) ISBN 3-492-22300-1 [Bearbeiten]
Literatur
Wilhelm Baum und Kay E
Gonzalez: Karl R
Popper
Berlin 1994
Morgenbuch-Verlag
ISBN 3-371-00393-0 Malachi Haim Hacohen:Karl Popper - the formative years
Politics and Philosophy in Interwar Vienna
Cambridge: University Press 2000
ISBN 0-521-47053-6 Martin Morgenstern und Robert Zimmer: Karl Popper
München 2002
Deutscher Taschenbuch-Verlag
ISBN 3-423-31060-X [Bearbeiten]
Weblinks
Vorlage:Wikiquote1 Karl Popper Institut der Uni Wien (http://www.univie.ac.at/science-archives/popper/de/index.html) http://www.wikiservice.at/dse/wiki.cgi?KarlPopper http://plato.stanford.edu/entries/popper/ Prof
Dr
Franz M
Ein Aufsatz zum liberalen Rasiermesser (http://www.gkpn.de/wuketit2.htm) http://www.popperschule.at http://home.as-netz.de/gblech/popper.pdf (Schülerreferat über Popper) Karl Popper Sammlung Klagenfurt (http://www.uni-klu.ac.at/ub/Services/Karl-Popper-Sammlung/karl-popper-sammlung.htm) Vorlage:Personendaten cs:Karl Raimund Popper da:Karl Raimund Popper en:Karl Popper eo:Karl POPPER es:Karl Popper et:Karl Popper fi:Karl Popper fr:Karl Popper he:קרל פופר id:Karl Popper it:Karl Popper ja:カール・�パー nl:Karl Raimund Popper pl:Karl Popper pt:Karl Popper ro:Karl Popper sk:Karl Raimund Popper sv:Karl Popper uk:Поппер Карл zh:�尔·波普尔
Wuketits
[X] Schliessen
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Karl Popper
aus der freien Enzyklopädie
wikipedia
und steht unter der
GNU Lizenz für freie Dokumentation
. In der wikipedia ist eine
Liste der Autoren
verfügbar.
Künstliche Sprache
Kosmologie
Kosmologe
Klassifikation
Konsonanz
Römisch-Katholische Kirche
Katholische Kirche/Geschichte
Kreuzzug
[ Zurück ]
Inhalt Lexikon:
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z
1
2
3
4
5
6
7
8
9
Chat
|
Lexikon
|
Reisen
|
Versicherung
|
Forum
|
Kontakt