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Diskussion : Integrierter Schaltkreis
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Integrierter Schaltkreis
Stichpunkte
Allgemein
Widerständen und Induktivitäten
"Verbergen") 1 Herstellung integrierter Schaltungen 2 Test und Packaging 3 Geschichte der integrierten Schaltungen 4 Personen 5 Weblink [Bearbeiten]
die vollständig in bzw. auf einem einzigen Stück Halbleitersubstrat integriert ist. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Bild nicht gefunden Integrierter Schaltkreis Ein Integrierter Schaltkreis oder Integrierte Schaltung (engl. integrated circuit
abgekürzt IC) ist eine elektronische Schaltung aus Transistoren
Kondensatoren
Herstellung integrierter Schaltungen
das gleichzeitig als aktives Material für die Transistoren dient
Das Grundmaterial (Substrat) der überwiegenden Mehrzahl (mehr als 99%) der integrierten Schaltkreise ist Silizium
Für sehr hochfrequente oder optische Anwendungen kommen auch andere Materialien wie Gallium-Arsenid zum Einsatz
Für spezielle Anwendungen wird auch Silizium auf dem isolierenden Substrat Saphir verwendet (SOS = Silicon on Saphire)
Integrierte Schaltkreise werden industriell in großen Stückzahlen hergestellt
so genannten Reinräumen mit einer sehr geringen Dichte von Staubpartikeln
Die Prozessierung erfolgt in extrem sauberer Umgebung
1 µm = ca. halbe Größe eines AIDS-Virus) bereits den Ausfall eines kompletten Schaltkreises verursachen können
weil selbst kleinste Partikel (< 0
Dies ist nötig
Zunächst wird aus einer hochreinen Siliziumschmelze ein einkristalliner Zylinder (Ingot) gezogen
5 mm dünne Scheiben
Dieser wird in 1-1
den sog
Wafern
zersägt
20 oder 30 cm)
Die heute in der Massenproduktion verwendeten Siliziumwafer haben Durchmesser von 6
8 oder 12 Zoll (entsprechend 15
Sie erhalten durch verschiedene Ätz-
Schleif- und Polierprozesse eine nahezu perfekte ebene Oberfläche mit Unebenheiten in der Größenordnung von wenigen nm
Ätz-
Dotier- und Abscheideprozessen die Bauelemente und die Struktur der Schaltung erzeugt
Die Dickenschwankungen (TTV-Werte) liegen im Bereich von wenigen µm. Auf diesen Wafern werden durch eine wiederholte Folge von Strukturisierungs-
siehe Maske (Chipentwicklung)) und chemisches Entfernen der belichteten oder unbelichteten Lackbereiche (je nach Art des Lacks) Ätzen Chemisch-mechanisches Polieren (CMP) Dotieren des Halbleiters durch Ionenimplantation Aufbringen metallischer Schichten (sputtern) Thermisches Wachstum von Siliziumdioxid (SiO2) Abscheiden von polykristallinem Silizium (Polysilizium) Abscheiden von isolierenden Schichten Die aktiven Bauelemente (Transistoren) des ICs bestehen aus unterschiedlich dotierten Halbleiterbereichen (p- und n-Halbleiter) im Substrat
einer Isolationsschicht (in der Regel SiO2) und einer PolysiliziumSchicht
Projektion der gewünschten Struktur mit kurzwelligem Licht durch eine Maske (engl. reticle oder mask
Die wichtigsten Prozessschritte sind Fotolithografie: Aufbringen von Fotolack (Resist)
Widerstände werden durch Polysiliziumbahnen realisiert
Kondensatoren bestehen entweder aus der Schichtenfolge Substrat-SiO2-Polysilizium oder aus zwei Metallschichten mit einer abgeschiedenen isolierenden Zwischenschicht als Dielektrikum
Für die Verdrahtung der Bauelemente werden je nach Komplexität der Schaltung bis zu zehn Lagen Aluminium oder Kupfer aufgebracht und durch Lithografieschritte strukturiert
Die Metalllagen sind jeweils durch eine abgeschiedene isolierende Schicht voneinander getrennt. [Bearbeiten]
Test und Packaging
Je nach Größe des IC befinden sich zwischen wenigen Hundert und einigen 10000 davon auf einem Wafer
Nach der Prozessierung des Wafers wird jeder Chip getestet
Dabei werden alle wesentlichen Funktionen des ICs abgeprüft
haben die damit verbundenen Kosten bei hochintegrierten Prozessorchips bereits nahezu die Herstellungskosten erreicht
Obwohl diese Messungen auf speziellen Testsystemen vollautomatisch ablaufen
nicht funktionierende Chips zu erkennen
der die Aufgabe hat
Zusätzlich zu diesem Funktionaltest
werden parametrische Messungen auf dem Wafer durchgeführt
Dabei werden die wichtigsten elektrischen Parameter der verwendeten Bauelemente an speziellen Teststrukturen ermittelt
Die elektrischen Parameter müssen bestimmte Spezifikationen einhalten
um sicher zu stellen
dass die Chips im gesamten zulässigen Temperaturbereich und über die volle spezifizierte Lebensdauer zuverlässig arbeiten
die den Funktional- oder den parametrischen Test nicht bestehen
Diejenigen Chips
werden markiert und später aussortiert
Schließlich werden die integrierten Schaltkreise (Chips oder Dies) durch Zersägen des Wafers vereinzelt
Die 'guten' Chips werden in ein Gehäuse (engl. package) eingebaut
Die Anschlüsse auf dem Chip werden mit dünnen Golddrähten mit den Anschlüssen (Pins) des Gehäuses verbunden (Bonding)
um einerseits die Fehler zu erkennen
wie z.B. bestimmte Hochfrequenzeigenschaften. [Bearbeiten]
die möglicherweise durch das Packaging entstanden sind und um andererseits Eigenschaften testen zu können
die sich durch das Packaging verändern bzw. deren Messung ohne Gehäuse nicht möglich ist
Die gehäusten Dies müssen anschließend einen zweiten Test durchlaufen
Geschichte der integrierten Schaltungen
d.h. die einzelnen Bauteile wurden auf sogenannte Leiterplatten (Platinen) aufgelötet und miteinander durch Drähte oder gedruckte Leiterbahnen verbunden. Die ersten integrierten Schaltkreise entstanden Anfang der 1960er und bestanden lediglich aus bis zu wenigen Dutzend Transistoren (Small-scale integration
SSI)
Bis in die 50er Jahre wurden elektronische Schaltungen diskret aufgebaut
Mit den Jahren wurden die Strukturen jedoch immer weiter verkleinert
bei der large-scale integration (LSI) Anfang der 1970er einige Tausend Transistoren Platz auf einem Die. Damit war es erstmals möglich
Mit der medium-scale integration (MSI) fanden einige Hundert Transistoren
ganze CPUs auf einem Chip zu integrieren
was die Kosten für Computer extrem reduzierte
mittels derer man schon bald Speicherchips (RAM) mit einer Kapazität von 1 MB herstellen konnte
Anfang der 1980er folgte die very-large-scale integration (VLSI) mit einigen Hunderttausend Transistoren
Aktuelle Prozessoren bestehen aus annähernd 100 Millionen Transistoren auf einer Fläche von nur wenig mehr als einem Quadratzentimeter
Speicherchips haben auf der gleichen Fläche bereits die Zahl von 1 Milliarde Transistoren erreicht (Stand: Herbst 2004) Foto einiger integrierter Schaltkreise im Plastikgehäuse Siehe auch: Mikrotechnik
ROM
ASIC
EPROM
Kundenspezifische Integrierte Schaltung(ASIC)
Gehäusebauform elektronischer Bauelemente
Programmable Array Logic
Integrierter optischer Schaltkreis
Mikroelektronik
Chipentwurf
RAM
FPAA [Bearbeiten]
Personen
Jean Hoerni
Robert Noyce
Jack Kilby
Robert Widlar
Gordon Moore [Bearbeiten]
Weblink
Pioniere der IC Entwicklung (http://heise.de/newsticker/data/mw-08.11.03-002/) da:Integreret kredsløb en:Integrated circuit es:Circuito integrado fr:Circuit intégré ja:集�回路 ms:Litar bersepadu nl:Geïntegreerde schakeling pl:Układ scalony pt:Circuito integrado sv:Integrerad krets zh:集�电路
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Integrierter Schaltkreis
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Stoffeigenschaften
9. Februar
Technische Universität Kaiserslautern
Elizabeth II
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