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durch Unterweisung Gestalt geben) ist potenziell oder aktuell vorhandenes
nutzbares oder genutztes Wissen
Information (lat. informare = bilden
Wesentlich für die Information ist die Wiedererkennbarkeit sowie der Neuigkeitsgehalt anhand eines bestimmten Musters von Materie und/oder Energieformen in Raum und/oder Zeit: Das verwendete Muster ist für einen Betrachter innerhalb eines bestimmten Kontextes von Bedeutung und verändert dadurch dessen inneren Zustand - im menschlichen Zusammenhang insbesondere dessen Wissen. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
"Verbergen") 1 Charakteristika des Informationsbegriffes 2 Struktur und Bedeutung 2.1 Code-Ebene 2.2 Syntaktische Ebene der Information 2.2.1 Unterscheidbarkeit und Informationsgehalt 2.2.2 Binarisierung und die Wahrscheinlichkeit von Zeichen 2.3 Semantische Ebene der Information 2.4 Pragmatische Ebene der Information 2.5 Bezüge zwischen den Ebenen 3 Kommunikationsmodell der Information 4 Informationstransport 5 Digitale Information 6 Definition der Information in verschiedenen Fachrichtungen 6.1 Semiotik 6.2 Informationswissenschaft 6.3 Informationstheorie 6.4 Information als Wirtschaftsgut 6.5 Dokumentations- und Ordnungslehre 6.6 Information als Veränderung 7 Ontologische Fragestellung 8 Verwandte Themenkomplexe 9 Weiterführende Angaben 9.1 Siehe auch 9.2 Literatur 9.3 Weblinks [Bearbeiten]
Charakteristika des Informationsbegriffes
Information ist heute ein sehr weitläufig verwendeter und daher auch sehr schwer abzugrenzender Begriff
Verschiedene Wissenschaften betrachten die Information als ihr Arbeitsgebiet
namentlich die Informatik
die Informationsökonomik und die Semiotik
die Informationstheorie und die Informationswissenschaft
die Nachrichtentechnik
doch auch die Physik und die Biologie beschäftigen sich mit Information
Diese Ansätze unterscheiden sich zum Teil erheblich
Erst in jüngster Zeit gibt es Bestrebungen
die einzelnen Ansätze zu verbinden und zu einem allgemeingültigen Informationsbegriff zu kommen
Entsprechende Literatur findet sich derzeit meist unter dem Stichwort Philosophie in den Regalen
allgemein akzeptierten Theorie der Information kann vorläufig noch nicht gesprochen werden
Von einer vereinheitlichten
Im allgemeinen Sprachgebrauch sowie in einigen Wissenschaften (Semiotik
Informationswissenschaften) wird "Information" mit "Bedeutung" oder "übertragenem Wissen" gleichgesetzt
Eine eingeschränktere Sichtweise des Begriffes
stammt aus der Nachrichtentechnik
die heute von großer praktischer Bedeutung ist (Computertechnik)
Die wegweisende Theorie dort ist diejenige von Claude Shannon
Er betrachtet die Information erst einmal völlig von jeglicher Bedeutung gelöst
das heißt ihn interessieren die statistischen Aspekte (Unterscheidbarkeit von Zuständen)
Funk)
Das unmittelbare Ziel seiner Überlegungen ist die optimale Übertragung von Information in einem Nachrichtenkanal (Telefonie
In diesem Artikel wird versucht
die verschiedenen Ebenen Statistik
Struktur und Bedeutung zu unterscheiden und auf die Bezüge zwischen diesen Ebenen einzugehen. [Bearbeiten]
Struktur und Bedeutung
Eine Sichtweise geht vom Informationsträger aus
wird untersucht
welche Struktur sich innerhalb dieses Trägers feststellen lässt
Die Frage
was man dann (irgendwie) diesem Informationsträger entnommmen hat
welche Bedeutung dem zukommt
Der andere Ansatz bemüht sich zu verstehen
Die erste Sichtweise hat ihre Wurzeln in der Nachrichtentechnik
die zweite in der Kognitionswissenschaft
der Sprachwissenschaft oder allgemein in der Geisteswissenschaft
Eine nachrichtentechnisch erkennbare Struktur (beispielsweise Lichtimpulse
die in einer zeitlichen Reihenfolge auf einzelne Zellen in der Netzhaut treffen) muss in einem komplexen Dekodierungsprozess in eine Bedeutung übersetzt werden
und beginnt
Wo hier die reine Strukturinformation aufhört
eine Bedeutungsinformation zu werden
wo also in diesem Dekodierungsprozess die Grenze zum Bewusstsein zu ziehen ist
ist eine der spannenden Fragen der Informations- und Kognitionswissenschaften
Je tiefer man die Grenze ansetzt
um so metaphysischer wird die strukturelle Information
indem sie benutzt wird
Als Beispiel sei die DNA erwähnt: Ist die in der DNA gespeicherte Erbinformation nur Struktur oder schon Bedeutung? Oder wird sie vielleicht erst zur Bedeutung
also zur Herstellung von Proteinen dient? Aus diesen Betrachtungen ergeben sich vier Ebenen
unter denen der Begriff der Information heute allgemein betrachtet wird
Diese sind Codierung Syntax Semantik Pragmatik Diese Ebenen steigern sich im Hinblick auf den Bedeutungsgehalt der Information
und die Pragmatik eher auf Konzepte der Kognitionswissenschaften zurückgreift
wobei die Codierungs-Ebene der Sichtweise der Nachrichtentechnik nahekommt
die semantische Ebene Ansätze aus der Semiotik oder Semantik integriert
die Syntaxebene die Sichtweise der Linguistik oder der Theorie der formalen Sprachen wiedergibt
Sie spiegeln dabei auch die oben erwähnten theoretischen Angriffspunkte wider
Die vier Ebenen sollen an der Zeichenfolge "ES IST WARM" erläutert werden: [Bearbeiten]
Code-Ebene
Die Zeichenfolge "ES IST WARM" ist zu kurz für eine statistische Betrachtung
dass nicht alle Elemente der Zeichenfolge (Buchstaben) gleich häufig vorkommen
Bei längeren Texten wird aber klar
Gewisse Buchstaben wie zum Beispiel die Buchstaben e und t - in unserem Beispiel aber s - sind häufiger als andere
Diese Tatsache kann bei der Informationsübertragung genutzt werden um Übertragungszeit zu sparen
Als Beispiel seien die Huffman-Codes erwähnt
Sie stellen ein Verfahren dar
mit dem Information effizient übermittelt und gespeichert werden kann
Viele weitere Verfahren existieren
Genetischer Code
...) [Bearbeiten]
Unicode
ASCII-Code
Braille-Schrift
Auf dieser Ebene sind auch Fragen nach der Wahl von optimalen Codes für einen bestimmten Zweck interessant (Chiffrierung
Flaggenalphabet
Syntaktische Ebene der Information
die es zu übermitteln gilt
Auf der syntaktischen Ebene wird Information nur als Struktur gesehen
Der Inhalt der Information ist hierbei im Wesentlichen uninteressant
das Bild einer Kamera auf einen Monitor zu übertragen
Beispielsweise könnte das Problem darin bestehen
obwohl es da eigentlich nichts erkennbares zu sehen gibt)
oder ob überhaupt etwas zu erkennen ist (auch das Bild einer komplett unscharf eingestellten Kamera wird vollständig übertragen
Das Übertragungssystem interessiert sich dabei beispielsweise nicht dafür
übertragen zu werden (Einbrecher macht sich am Fenster zu schaffen) oder nicht (Katze läuft am Fenstersims entlang)
ob es das Bild überhaupt wert ist
Der Informationsgehalt ist dabei ein Maß für die maximale Effizienz
mit der die Information verlustfrei übertragen werden kann. [Bearbeiten]
Unterscheidbarkeit und Informationsgehalt
was unterschieden werden kann
Grundprinzip der syntaktischen Information ist die Unterscheidbarkeit: Information enthält
Eine Unterscheidung setzt jedoch mindestens zwei unterschiedliche Möglichkeiten voraus
Sind es genau zwei Möglichkeiten
so lässt sich die Unterscheidung mit einer einzigen Ja/Nein-Frage klären
Beispiel: Angenommen
Schnitzel und Spaghetti
auf einer Speisekarte gibt es nur zwei Gerichte
so hat er Spaghetti bestellt (denn etwas anderes gibt es ja nicht zu bestellen)
so hat er ein Schnitzel bestellt
Um herauszufinden
braucht man ihm nur eine einzige Frage zu stellen: "Haben Sie Schnitzel bestellt?" Lautet die Antwort "Ja"
was jemand bestellt hat
lautet die Antwort "Nein"
welche Alternative zutrifft
Sind hingegen mehr als zwei Möglichkeiten vorhanden
so kann man dennoch mittels Ja-Nein-Fragen herausfinden
einfach der Reihenfolge nach alle Gerichte abzufragen
Eine einfache Möglichkeit wäre
Jedoch ist das eine recht ineffiziente Methode: Wenn ein Gericht gegen Ende der Speisekarte bestellt wurde
um es herauszufinden
braucht man sehr viele Fragen
wenn man beispielsweise erst fragt: "Haben Sie ein Fleischgericht bestellt?"
Günstiger ist es
"War es Schweinefleisch?"
"Schweinebraten?"
so dass schließlich nur noch wenige Alternativen übrig bleiben ("War es Schweineschnitzel?"
um dann konkreter zu werden
"Schweinshaxe?")
Auch die Wahrscheinlichkeiten spielen bei einer optimalen Fragestrategie eine Rolle: Wenn man beispielsweise weiß
erst einmal nach Schweineschnitzel zu fragen
so ist es sicher sinnvoll
bevor man den Rest der Karte durchgeht
dass die Hälfte aller Gäste Schweineschnitzel bestellt
wieviele Ja-Nein-Fragen man im Mittel bei einer idealen Fragestrategie braucht
Der Informationsgehalt einer Struktur bestimmt sich nun dadurch
dass zwar vordergründig keinerlei semantische oder pragmatische Informationen verwendet werden
Interessant ist hierbei
diese jedoch implizit in Form der Wahrscheinlichkeit eingehen
dass 50% der Gäste Schweineschnitzel bestellen
nicht aus der Speisekarte zu erkennen; es ist eine pragmatische Information
Beispielsweise ist die Tatsache
dass jemand dies bestellt
dass dies keine Speise ist
und es daher höchst unwahrscheinlich ist
Und dass man normalerweise nicht nach der Bestellung von "Wir wünschen Ihnen einen guten Appetit" fragt
folgt aus der semantischen Information
Siehe auch: Informationstheorie [Bearbeiten]
Binarisierung und die Wahrscheinlichkeit von Zeichen
Die Zeichenfolge "ES IST WARM" enthält nur Großbuchstaben
Wenn wir einmal nur davon ausgehen
so können wir an jeder der elf Stellen der obigen Nachricht eines der 27 Zeichen setzen
dass wir nur Großbuchstaben zur Verfügung hätten (also 27 Buchstaben einschließlich Leerzeichen)
Jede Stelle der Nachricht hat also 27 mögliche "Zustände"
Der Code
den wir hier verwenden
hat also 27 Stellen
Von grosser technischer Bedeutung ist aber der Binärcode
Jeder Code wird durch eine Folge von Bits dargestellt
die man durch eins und null darstellt
Ein Bit unterscheidet nur zwischen zwei möglichen Zuständen
Damit wir 27 verschiedene Zustände darstellen können
benötigen wir mehrere Bits - in diesem Fall genau fünf
Damit kann man 2 hoch 5 = 32 Zustände unterscheiden
Ein naheliegender
möglicher Binärcode sieht wie folgt aus: A 00001 B 00010 C 00011 D 00100 E 00101 .. ..... <LZ> 11100 (Leerzeichen) Unsere Nachricht hieße dann "00101 10011 11100 01001 10011 10100 11100 ..
01101"
Nun ist die obige Codierung der Buchstaben in fünf Ja/Nein-Entscheidungen nicht die allein gültige
Im Rahmen der klassischen Informationstheorie wird nämlich der Informationssequenz aus statistischer Sicht betrachtet
mit anderen Worten
wie häufig ein bestimmtes Zeichen des Zeichenvorrats verwendet wird
wie wahrscheinlich sein Auftreten ist
So kann berücksichtigt werden
So ist beispielsweise der Buchstabe "E" im Deutschen häufiger als der Buchstabe "Y"
Berücksichtigt man diese Auftretenswahrscheinlichkeit der Zeichen im Zeichenvorrat
so kann man die Anzahl der benötigten Ja/Nein-Entscheidungen
je nach Zeichen unterschiedlich groß machen
die zum Erkennen eines Zeichens notwendig sind
Ein solche Codierung nennt man auch Entropiekodierung
weniger Bits
als für ein selten auftretendes Zeichen
um ein häufig auftretendes Zeichen zu codieren
Damit benötigt man
je seltener es auftritt
an Bits)
Ein Zeichen hat also einen um so höheren Informationsgehalt (benötigt zur Erkennung eine höhere Anzahl an atomaren Entscheidungseinheiten
Siehe auch: Entropie (Informationstheorie) [Bearbeiten]
Semantische Ebene der Information
syntaktische Informationen werden erst verwertbar
Strukturierte
indem sie gelesen und interpretiert werden
zur Strukturebene muss die Bedeutungsebene hinzukommen
Das heißt
Dazu muss ein bestimmtes Bezugssystem angelegt werden
um die Strukturen in eine Bedeutung überführen zu können
Dieses Bezugssystem bezeichnet man als Code
Im obigen Beispiel muss man also "wissen"
was warm bedeutet
an das Gehirn weitergeleitet
zu Worten zusammengefügt
in einen räumlichen Zusammenhang gebracht
die gerade auf Ihre Netzhaut treffen
als Buchstaben erkannt
Jedoch ist die Überführung von Syntax in Semantik selten so direkt; in der Regel wird die Information über sehr viele unterschiedliche Codes immer höherer semantischer Ebene verarbeitet: Dabei wird auf den unterschiedlichen semantischen Ebenen wiederum Informationsverarbeitung auf strukturell-syntaktischer Ebene geleistet: Die Lichtimpulse
werden dort von Nervenzellen registriert (Bedeutung für die Nervenzelle)
bis sich auf diese Weise in ihrem Bewusstsein die durch Worte nur unzureichend wiedergebbaren Begriffe für "warm"
dass es bei diesen Worten um die Feststellung geht
die dann im Zusammenhang eine Bedeutung haben: Sie wissen jetzt
Während dieser ganzen Zeit werden Nervenimpulse (also Strukturinformationen) von einer Gehirnzelle zur nächsten geschossen
dass es warm (und nicht etwa kalt) ist
"jetzt"
und "hier" zu formen beginnen
Zusammengefasst: Strukturinformation wird in einem Dekodierungsprozess in Semantik (Bedeutung) überführt
Dabei wird Strukturinformation stufenweise über Codes in andere Strukturinformation überführt
wobei sich auf den unterschiedlichen sematischen Stufen jeweils Bedeutung für das verarbeitende System entwickelt
ohne dadurch weniger zu werden
Information kann weitergegeben werden
Information wird durch Weitergabe also quasi verdoppelt
Kommunikation (Informationstheorie) [Bearbeiten]
Mit Materie oder Energie geht das nicht. Siehe auch: Kodierung
Pragmatische Ebene der Information
Diese kommt dem umgangssprachlichen Informationsbegriff am nächsten
was wir anziehen sollen
dass es warm ist (die wir nun semantisch richtig interpretiert haben; wir wissen
wenn wir uns mittags um zwölf nach einer durchzechten Nacht noch halb schlaftrunken überlegen
hat echten Informationscharakter
in den Rollkragenpullover zu schlüpfen
Die Aussage
was diese Botschaft uns sagen will)
und uns die Freundin mit den Worten "es ist warm" davon abhält
Der pragmatische Informationsgehalt der - semantisch exakt gleichen - Aussage ist aber gleich null
wenn wir bereits im T-Shirt auf dem Balkon sitzen und schwitzen
Diese Information bietet uns nichts neues
Abneigung) wir erkennen und pragmatisch (mag er/sie mich?) verwerten können
Smalltalk ist eine Art des Informationsaustausches
deren Semantik (Freundlichkeit
bei dem die offensichtlich über die Sprache ausgetauschten semantischen Informationen so gut wie keine pragmatische Information darstellen - wichtig sind hier die Körpersignale
dass sie das Subjekt
die potentiell dem Subjekt entnommen werden kann
verändert
dass sich die Information
In diesem pragmatischen Sinne ist wesentliches Kriterium von Information
was konkret bedeutet
verändert
das die Information aufnimmt
Zusammengefasst: Information ist ein Gewinn an Wissen
Information ist die Verringerung von Ungewissheit
die den Zustand des Empfängers ändert
Information ist eine Mitteilung
Aufklärung. Siehe auch: Pragmatik [Bearbeiten]
Information ist übertragbar
beispielsweise als Nachricht; Auskunft; Belehrung
Bezüge zwischen den Ebenen
Wenn man das Phänomen Information betrachtet
sind die vier Ebenen im Zusammenhang zu betrachten
Damit Information stattfindet
sind Vereinbarungen auf allen vier Ebenen notwendig
innerhalb derer die Symbole dekodiert werden: Die Struktur der DNA codiert im Rahmen des Genetischen Codes bestimmte Proteine: Um diese Struktur innerhalb der DNA überhaupt zu erkennen
Bereits die strukturelle Ebene setzt eine Semantik voraus
muss bereits die Semantik des genetischen Codes berücksichtigt werden
nämlich der des räumlichen Erscheinungsbildes des Moleküls
Denn das DNA-Molekül kann durchaus noch andere Informationen tragen: So ist zum Beispiel die "Doppelhelixstruktur" der Ausdruck einer anderen Semantik
Auch stellt die semantische Verarbeitung (beispielsweise das Zusammenfassen von Buchstaben zu Wörtern) wiederum syntaktische Information (nämlich eine Abfolge von Wort-Symbolen) her
dass sie selbst neue Information syntaktischer Natur schaffen muss (sonst hätte die Information keine Wirkung entfaltet)
Letztlich definiert sich auch die pragmatische Ebene nicht zuletzt dadurch
Aufgrund des engen Zusammenspiels zwischen semantischen Dekodierungsprozess und Wirkentfaltung in der Pragmatik
werden manchmal diese beiden Ebenen auch zur Semantopragmatik verschmolzen. [Bearbeiten]
die beide wiederum syntaktische Informationen als End- und Zwischenprodukte generieren
Kommunikationsmodell
der Information
Das Verständnis der syntaktischen Ebene war lange Zeit gekennzeichnet durch das Sender-Empfänger-Modell: Ein Sender will eine Information dem Empfänger mitteilen
Dazu codiert er seine Information nach bestimmten Prinzipien (beispielsweise als Abfolge von Nullen und Einsen nach dem oben erwähnten Prinzip) in einen Informationsträger
und erhält dadurch die Information (siehe auch: Kommunikation)
denn auch er kennt den Code
der Empfänger wertet diesen Informationsträger aus
Nicht immer ist jedoch ein menschlicher Sender vorhanden
der uns etwas mitteilen will
was wir von ihm denken
bildlich gesprochen
Ein typisches Beispiel ist die Messung: Dem physikalischen System ist es
völlig egal
Das Ziel der Messung ist eine Informationsübertragung vom gemessenen System zu dem
der die Messung durchführt (man misst
um etwas über das gemessene System zu erfahren)
seine Geschwindigkeit zu verraten (und der Autofahrer meist auch nicht)
Ein Beispiel ist die Geschwindigkeitsmessung per Radarfalle: Das Auto hat keine Intention
Dennoch gewinnt der Polizist durch die Messung Information über die Geschwindigkeit
das von einem Ingenieur aufgegriffen wurde um das Gerät zu konstruieren
der (Dopplereffekt)
Für die Gewinnung der Information wird ein physikalisches Gesetz genutzt
dass Information erzeugt wird
Die Polizei setzt das Gerät ein und veranlasst somit
Die unmittelbare Erzeugung von Information hingegen wird damit an einen Apparat delegiert
Zusammengefasst: Damit Information vorliegt muss Materie oder Energie eine Struktur aufweisen
die mit bestimmten Wahrscheinlichkeiten oder Häufigkeiten auftreten
Syntaktisch entspricht Information der Auftretenswahrscheinlichkeit eines bestimmten Symbols innerhalb eines definierten Dekodierungsschemas Information ist eine räumliche oder zeitliche Folge physikalischer Signale
Der Informationsgehalt einer Nachricht ergibt sich aus der Anzahl der ja/nein-Möglichkeiten
für die in der Nachricht einer der Werte festgelegt ist. Siehe auch: Informationsübertragung (Physik) [Bearbeiten]
Informationstransport
die an Materie als Informationsträger gebunden ist
auf Elektromagnetische Wellen übertragen werden kann
dass Information
Interessant ist es
dann im Prinzip mit Lichtgeschwindigkeit transportiert werden
da masselos
Diese Information kann
Schließlich kann die Information wieder zurück an Materiestrukturen gebunden werden
Ein Beispiel für so einen Übertragungsprozess ist das Telefax
Dabei wird die Information eines bestimmte Schriftstückes mit Lichtgeschwindigkeit über große Entfernungen transportiert und am Ziel auf ein zweites Schriftstück mit exakt demselben Informationsinhalt übertragen
Allgemeiner: Um Informationen zu transportieren ist ein Informationsträger nötig. [Bearbeiten]
Digitale Information
Digitale Information entsteht durch Digitalisierung beliebiger Information
Das Ergebnis sind Daten
Obwohl für die Messung von digitalen Informationsmengen
wird die Informationsmenge immer noch gerne an Hand des jeweiligen Informationsträgers quantifiziert
für Informationsströme und für die Informationsspeicherung das Bit und das Byte als Basiseinheiten vorliegen
die in einem Buch steht
leicht und anschaulich an der Seitenzahl oder an der Zahl der Wörter ablesen
So kann man die digitale Informationsmenge
Siehe auch: Dualsystem
Informationstheorie [Bearbeiten]
Definition der Information in verschiedenen Fachrichtungen
Zum Abschluss sollen hier die einzelnen Fach- und Forschungsrichtungen zu Wort kommen
die je ihr eigenes Verständnis der Information haben
teilweise auch mit der besonderen Betonung des Transportcharakters von Information. [Bearbeiten]
oben geschilderten Ebenen zwischen der reinen Syntax bis zur Pragmatik
Deutlich wird dabei der jeweilige Ansatz auf den unterschiedlichen
Semiotik
Die Semiotik versteht unter Informationen zweckorientierte Daten
die das Wissen erweitern
In älterer Literatur sind sie oft noch als zweckorientiertes Wissen definiert. [Bearbeiten]
Informationswissenschaft
Die Informationswissenschaft verwendet den Begriff der Information ähnlich zum semiotischen Ansatz
Für sie sind die Begriffe Wissen und Information von zentraler Bedeutung
Information ist dabei Wissenstransfer beziehungsweise "Wissen in Aktion"
Information entsteht in diesem Sinne immer nur punktuell
wenn ein Mensch zur Problemlösung Wissen (eine bestimmte Wissenseinheit) benötigt
beispielsweise aus einer Datenbank in den Wissensvorrat eines Menschen
Diese Wissenseinheit geht als Information aus einem Wissensvorrat in einen anderen über
Information wird - zum besseren Verständnis für den Informationssuchenden - präsentiert. (Wissensrepräsentation - Informationspräsentation)
Wissen wird intern repräsentiert
Siehe auch: Informationsmanagement [Bearbeiten]
Informationstheorie
Die Informationstheorie betrachtet Information als das Gegenteil der Informationsentropie
Betrachtet wird vor allem der Informationsgehalt einzelner Nachrichten
der besonders in der Thermodynamik manchmal als Begriff für die Ordnung eines Systems verwendet wird
der nach Claude Shannon durch die statistische Signifikanz einzelner Symbole definiert ist. Ein ähnlicher Ansatz ist der Informationsbegriff in der Physik
Information wird hier als Gegenteil der Entropie
also so genannte Negentropie verstanden. [Bearbeiten]
Information als Wirtschaftsgut
etc.) produziert
oder von außen angekauft werden kann
Kommunikation
Software
Computer
Information kann als wirtschaftliches Gut angesehen werden
da Information im Unternehmen durch Einsatz anderer Produktionsfaktoren (Menschen
der handelbar ist
Information hat somit einen Wert
Bereitstellung und Weiterleitung
Der Wert ergibt sich aus dem Nutzen der Information und den Kosten zur Produktion
bewerten kann
dass der potenzielle Käufer den Wert der Information nicht immer im voraus kennt und sie teilweise erst nachdem er sie erworben hat
Problematisch hierbei ist
Bereits der angestrebte Handel mit Information ist dabei mit dem Problem asymmetrischer Information behaftet
Weiterhin kann man Information auch als Produktionsfaktor verstehen
sondern kann auch produktiv verwendet werden. [Bearbeiten]
Information wird somit nicht nur konsumptiv genutzt
Dokumentations- und Ordnungslehre
W
Berlin Heidelberg 1995) dass Information unter verschiedenen Aspekten betrachtet werden kann Struktur = structure approach Erkenntnis = knowlegde approach Signal = signal approach Nachricht = message approach verstandene Nachricht = meaning approach Wissensvermehrung = effect approach Vorgang = process approach [Bearbeiten]
Gaus schreibt in seinem Werk Dokumentations- und Ordnungslehre (Gaus
W. [1995]
Information als Veränderung
Nach den Arbeiten des Berliner Informatikers Peter Rüdiger: "Information ist eine Veränderung konkreter Quantität und Dauer." Das ist eine Definition
die viele Aspekte der komplizierteren Begriffsbildungen einschliesst und in ihrer Einfachheit unmittelbar anwendbar ist. [Bearbeiten]
Ontologische Fragestellung
und kann daher ohne diesen nicht existieren. Inwieweit Information als dritte
Nach gegenwärtigem Stand des Wissens ist das Vorhandensein von Information immer an das Vorhandensein von Materie beziehungsweise Energie gebunden. Diese dienen als Informationsträger: Information ist räumliche und/oder zeitliche Struktur innerhalb eines Informationsträgers
eigenständige Grundkomponente neben Materie und Energie an der Struktur des Universums und des Lebens beteiligt ist
ist nicht klar
Interessant ist jedoch die Beobachtung
dass das Universum sich zu einem Zustand hoher Entropie hinbewegt
die menschliche Intelligenz dagegen und (je nach Weltanschauung) der Schöpfer bzw. die Evolution es angeblich fertigbringen
unter Einsatz von Information und Energie diesem Trend entgegenzuwirken
lokal die Entropie zu verringern und sehr komplexe Strukturen zu schaffen
der Information eine eigene Existenz unabhängig von Energie und Materie zuzuschreiben
Insbesondere in der Philosophie wird daher auch immer wieder in eine Richtung gedacht
Diese Sichtweise findet sich zum Beispiel bereits bei Platos Ideenlehre
wären auch reine Geistwesen denkbar
Würden sich Belege für die Existenz solcher "reiner Informationen" finden lassen
wie der Begriff Struktur in weitere Subkategorien untergliedert werden kann. Die erste und wichtigste Unterteilung der Struktur ist dann die Unterscheidung zwischen Zufallsstruktur und geordneter Struktur oder auch zwischen Zufallsinformation und nicht zufälliger Information
Strahlung ( = Energie) und Struktur ( = Information) betrachtet
Wenn man die drei Basisbegriffe der heutigen Naturwissenschaften Stoff ( = Materie)
kann man fragen
Basisbegriffe der Natur- und Strukturwissenschaften Materie ------------ Energie / / / / Information / / / / / Zufalls- geordnete Information Information Reine Zufallsinformation ist eher langweilig
Eine Ordnung ohne jeden Zufall ist auch eher langweilig. >> Interessant ist die Mischung aus Zufall und Ordnung
Wenn man 1 Gramm Wasser betrachtet
dann ist eine Wassertropfen mit Zufallsstruktur der Wassermoleküle eher langweilig
Ein geordneter Einkristall des Wassers ist auch langweilig ( wenn es so etwas gibt)
Interessant ist es zwischen drin: zb ein Schneekristall
Hier gibt es eine unendliche Vielfalt der Formen. Siehe auch: Ontologie [Bearbeiten]
Verwandte Themenkomplexe
Der Begriff der Information ist eng verknüpft mit Fragestellungen im Themenkomplex "Wissen"
Dazu gehört insbesondere das Problem der Definition von Komplexität
die sich über die algorithmische Tiefe eines informationsverarbeitenden Prozesses beschreiben lässt
Weiterhin zählen hierzu Betrachtungen über den Unterschied zwischen Zufall und Ordnung sowie der Begriff der Unterscheidbarkeit und der Relevanz
Ebenfalls wichtig ist in diesem Zusammenhang der Begriff der Kommunikation
das diese den Informationsbegriff voraussetzt
Andersherum ist es auch so
das häufig Argumentiert wird
dass kommunizierbarkeit eine wesentliche Eigenschaft von Information sei. [Bearbeiten]
Weiterführende Angaben
[Bearbeiten]
Siehe auch
Über das Wesen der Information (Wikibooks) Kommunikation Kommunikation und Information Entropie (Informationstheorie) Medientheorie Nachricht Nachrichtenübertragung Signal Wahrheit Informationslogistik Informationsmanagement Informationstheorie Informationswissenschaft Quellen zur Informationstheorie Semiotik Wissensmanagement Wissensrepräsentation Informationslebenszyklus Informationseffizienz Informationsethik Informationsgehalt Informationsgesellschaft Informationsinfrastruktur Informationskompetenz Informationsmenge Informationsparadoxon Informationsquellen Informationssystem Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit Quanteninformation Desinformation Kurzspeicherkapazität Logikalie Negentropie Unterscheidbarkeit Informationsportal [Bearbeiten]
Literatur
München 2002; ISBN 3-7705-3446-8
Neuhausen / Stuttgart 1994 Nørretranders
Gitt
2. überarbeitete Auflage
Wilhelm Fink Verlag
Rowohlt
Einführung in die Informationstheorie mit Ausblick auf die aktuellen Forschungen Lyres zur Quantentheorie der Information
1994; ISBN 3-4980-4637-3; eine verständliche Einführung in die Welt der Information
Tor: Spüre die Welt
Holger: Informationstheorie
Werner: Am Anfang war die Information
der Entropie und des Bewußtseins Lyre
Kenntnisse der Quantenphysik werden jedoch vorausgesetzt. [Bearbeiten]
Weblinks
http://www.madeasy.de/1/definfo.htm - diente als Quelle für die unteren Abschnitte dieses Artikels http://www.idemployee.id.tue.nl/g.w.m.rauterberg/publications/INFORM89paper.pdf http://home.arcor.de/eberhard.liss/ki/information.htm - 'Information - subjektive Nachricht für kognitive Systeme' (erläuterte Antworten von Heinz Zemanek
1999) bg:ИнформациÑ? ca:Informació da:Information el:ΠληÏ?οφοÏ?ία en:Information es:Información et:Informatsioon fa:اطلاعات fi:Tieto fr:Information it:Informazione ja:æƒ…å ± ko:ì •ë³´ nl:Informatie no:Informasjon pl:Informacja pt:Informação ro:InformaÅ£ie simple:Information sl:Informacija sv:Information uk:ІнформаціÑ? zh-cn:ä¿¡æ?¯
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