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Diskussion : Immanuel Kant
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Immanuel Kant
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Bild nicht gefunden Immanuel Kant Immanuel Kant (* 22
April 1724 in Königsberg
Ostpreußen; †12
"Verbergen") 1 Leben 2 Schriften 3 Kants Philosophie 3.1 Erkenntnistheorie 3.2 Ethik 3.3 Geschichte
Aufklärung und Religion 3.4 Ästhetik und Zwecke der Natur 3.5 Übersicht der Artikel zu Kants Philosophie 4 Werke 5 Siehe auch 6 Literatur 7 Weblinks [Bearbeiten]
Königsberg) gilt als einer der bedeutendsten Philosophen. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Februar 1804
Leben
Als viertes Kind eines Riemermeisters stammt er aus einfachen Verhältnissen
Sein Elternhaus war stark pietistisch geprägt
seine Mutter für Bildung sehr aufgeschlossen
wurde gefördert und begann bereits 1740 mit dem Studium an der Albertina
der Königsberger Universität
So kam er 1732 an das Friedrichskollegium
Martin Knutzen
mit den Lehren von Leibniz und Newton bekannt gemacht
interessierte sich Kant sehr stark für die Naturwissenschaften und wurde durch den Professor für Logik und Metaphysik
Obwohl für Theologie eingeschrieben
Nach Abschluss des Studiums 1746 verdiente Kant sich für neun Jahre seinen Lebensunterhalt als Hauslehrer
Er war zunächst Hauslehrer bis ca
einer Schweizer Kolonie meist französisch sprechender Siedler
1750 bei dem reformierten Prediger Daniel Ernst Andersch (tätig ab 1728 - 1771) in Judtschen bei Gumbinnen
wo er 1748 als 'studiosus philosophiae' bezeichnet wird
Wir finden ihn als Taufpaten im dortigen Kirchenbuch
Dann wurde er Hauslehrer bis ca
1753 auf dem Gut des Majors Bernhard Friedrich von Hülsen auf Groß-Arnsdorf bei Mohrungen
Zeitgleich mit der Veröffentlichung seiner ersten wichtigen Schrift mit dem Titel „Allgemeine Naturgeschichte und der Himmel“ (1755) wurde Kant Privatdozent in Königsberg und nahm eine umfangreiche Lehrtätigkeit auf
natürliche Theologie
Pädagogik und Naturrecht
Mechanik
Mathematik
Anthropologie
Moralphilosophie
Metaphysik
Physik
Geographie
Zu den Themen gehörten Logik
Seine Vorlesungen hatten einen hohen Zuspruch
Johann Gottfried Herder
und ich kann mir beinahe nichts Erleseneres und Wirksameres hierzu vorstellen
schrieb später darüber: Mit dankbarer Freude erinnere ich mich aus meinen Jugendjahren der Bekanntschaft und des Unterrichts eines Philosophen
der 1762-64 bei ihm hörte
als sein Vortrag war. Eine erste Bewerbung auf den Lehrstuhl für Logik und Metaphysik im Jahre 1759 schlug fehl
der mir ein wahrer Lehrer der Humanität war (...) Seine Philosophie weckte das eigne Denken auf
Einen Ruf auf einen Lehrstuhl für Dichtkunst lehnte Kant 1762 ab
Dennoch hatte Kant seine damals weltoffene Heimatstadt Königsberg so gut wie nie verlassen
bevor er im Jahr 1770 endlich im Alter von 46 Jahren den von ihm immer angestrebten Ruf der Universität Königsberg auf die Stelle eines Professors für Logik und Metaphysik erhielt
So schlug er auch die Gelegenheiten aus
1769 in Erlangen und 1770 in Jena zu lehren
Auch den mit einer deutlich höheren Vergütung verbundenen Ruf an die damals berühmte Universität von Halle lehnte er im Jahre 1778 trotz der besonderen Bitte des Kultusministers von Zedlitz ab
1786 und 1788 war Kant Rektor der Universität in Königsberg
1787 wurde er in die Berliner Akademie der Wissenschaften aufgenommen
die der preußische König Friedrich Wilhelm durch seinen neuen Kultusminister Wöllner (Nachfolger Zedlitz nach dem Tode König Friedrich II) leitet
Die letzten 15 Jahre seines Lebens waren gekennzeichnet durch den sich stetig zuspitzenden Konflikt mit der Zensurbehörde
da sie deistisches und sozinianisches Gedankengut verbreiten würden
erhielt aber die Weisung
Kant hielt seine Lehrtätigkeit bis 1796 aufrecht
welches nicht Bibelkonform sei
sich seiner religiösen Schriften zu enthalten
Johann Erich Biester
beim König
der aber seine Beschwerde ablehnte. Kant befolgte einen streng geregelten Tagesablauf: Morgens um fünf Uhr steht er auf und geht um 22 Uhr zu Bett
Hierauf beklagte sich sein Freund
der Herausgeber der Berlinischen Monatsschrift in Berlin
Zum Mittagessen lädt er meist Freunde ein und pflegt die Geselligkeit
vermeidet dabei aber philosophische Themen
sonst kann der arme Mensch nicht glücklich sein - das sagt die praktische Vernunft - meinetwegen - so mag auch die praktische Vernunft die Existenz Gottes verbürgen.“ Infolge dieses Arguments unterscheidet Kant zwischen theoretischer und praktischer Vernunft
Außerdem macht er täglich zur gleichen Zeit einen Spaziergang. Seinem Hausdiener namens Lampe schrieb Heinrich Heine in seinem Werk „Zur Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland“ scherzhaft einen Einfluss auf Kants Philosophie zu: „Der alte Lampe muss einen Gott haben
und mit dieser
wie mit einem Zauberstäbchen
den die theoretische Vernunft getötet
belebt er wieder den Leichnam des Deismus
Kant verbrachte nahezu sein ganzes Leben in Königsberg
wo er auch 1804 fast 80-jährig starb
Sein Grabmal befindet sich am Königsberger Dom. [Bearbeiten]
Schriften
und verfasst die ersten
naturphilosophischen Schriften
Bis zu seiner Promotion 1755 arbeitet er als Hauslehrer
so die 1749 erschienenen „Gedanken von der wahren Schätzung der lebendigen Kräfte“ und 1755 die „Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels“
in der er eine Theorie zur Entstehung des Planetensystems nach „Newtonischen Grundsätzen“ darstellt
„Träume eines Geistersehers
erläutert durch Träume der Metaphysik“ (1766)
äußert
die Abhandlung „Der einzige mögliche Beweisgrund zu einer Demonstration des Daseins Gottes“
in der Kant zu erweisen versucht
nach einigen kleinen Schriften
das sich vor allem in Kants literarisch wohl unterhaltsamster Schrift
und eine eigene Version des ontologischen Gottesbeweises entwickelt
die diesen Mängeln abhelfen soll. Die folgenden Jahre sind bestimmt von wachsendem Problembewusstsein gegenüber der Methode der traditionellen Metaphysik
einer Kritik Emanuel Swedenborgs
Im gleichen Jahr promoviert er mit einer Arbeit über das Feuer („De igne“) und habilitiert sich mit einer Abhandlung über die ersten Grundsätze der metaphysischen Erkenntnis („Nova dilucidacio“). Im Jahr 1762 erscheint
dass alle bisherigen Beweise für die Existenz Gottes nicht tragfähig sind
die notwendig sind
wie sie an sich sind
die er als dem Subjekt angehörige „reine Anschauungen“ auffasst
um die Erscheinungen untereinander zu ordnen
und beschäftigt sich mit dem Status von Raum und Zeit
durch den Verstand (Noumena)
Und in der 1770 erschienenen Schrift „De mundi sensiblis atque intelligibilis forma et principiis“ unterscheidet er zum ersten Mal scharf zwischen der sinnlichen Erkenntnis der Erscheinungen der Dinge (Phaenomena) und der Erkenntnis der Dinge
Damit sind zwei wesentliche Punkte der späteren kritischen Philosophie antizipiert
und er eine Verstandeserkenntnis der Dinge
für möglich hält
wie sie an sich sind
auch wenn Kants Methode hier noch dogmatisch ist
In den folgenden zehn Jahren vollzieht sich die Entwicklung der kritischen Philosophie
ist nun die Aufgabe
Als er 1781 die „Kritik der reinen Vernunft“ veröffentlicht
die es vor der Behandlung der metapysischen Fragen zu beantworten gilt
hat sich seine Philosophie grundlegend gewandelt - die Frage
wie überhaupt eine Metaphysik als Wissenschaft möglich ist
Die Kritik handelt die a priori
und die Mathematik als apriorische Wissenschaft begründet
in drei Abschnitten ab
behandelt
d.h. vor aller empirischen Erfahrung mögliche Erkenntnis
die reinen Anschauungen Raum und Zeit
die zuerst die Formen der Sinnlichkeit a priori
Im zweiten Teil
dass bestimmte reine Begriffe
der transzendentalen Logik
die Kategorien
weil ohne eine solche Anwendung Selbstbewusstsein nicht möglich wäre
notwendig auf alle Gegenstände der Erfahrung anwendbar sind
die a priori gewiss sind
die den Naturwissenschaften zugrundeliegen müssen
Durch diese Anwendung der Kategorien ergibt sich ein System von Grundsätzen
wie z.B. die kausale Verknüpfung aller sinnlichen Erscheinungen
und die damit ein legitimes Feld philosophischer Erkenntnise darstellen
dass diese Begriffe nicht auf die Dinge
wie sie an sich sind (Noumena) anwendbar sind
die die Kategorien als für die Einheit der Erscheinungen notwendige Verknüpfungsregeln erweist
Doch mit dieser Argumentation
ergibt sich gleichzeitig
Im (in der menschlichen Vernunft notwendig entstehenden) Versuch
das Unbedingte zu erkennen
verwickelt die Vernunft sich in Widersprüche
und die sinnliche Erkenntnis zu übersteigen
da keine Wahrheitskriterien mehr vorhanden sind
die Unendlichkeit der Welt oder das Dasein Gottes sind unmöglich
die Erfahrungserkenntnis leitende Begriffe von sinnvollem Gebrauch
die Ideen der Vernunft nur als regulative
Die metaphysischen Beweise z.B. für die Unsterblichkeit der Seele
veröffentlicht Kant 1783 die „Prolegomena“
die allgemeinverständlich in die kritische Philosophie einführen sollen
Von der zögernden Rezeption und erheblichen Missverständnissen in der ersten Rezension der „Kritik der reinen Vernunft“ veranlasst
wird nun als notwendige Voraussetzung der praktischen Vernunft gerechtfertigt
führt er 1785 in der „Grundlegung zur Metaphysik der Sitten“ aus
die in den Schlusskapiteln der Kritik der reinen Vernunft nur angedeutet ist
Seine Ethik
in der der kategorischen Imperativ als Prinzip der Ethik entwickelt wird
die in der ersten Kritik für die theoretische Vernunft nicht beweisbar war
und die Idee der Freiheit
in deren Vorwort Kant stolz verkündet
dass mit dieser sein kritisches Geschäft abgeschlossen sei und dass er nun „ungesäumt zum doktrinalen“ schreiten werde
die die Newtonische Physik durch die kritischen Grundsätze begründen und damit auch ein konkretes Beispiel für die Anwendung der Transzendentalphilosophie liefern. Nach der Überarbeitung einzelner Stücke der „Kritik der reinen Vernunft“ für die zweite Auflage 1787 erscheint 1788 die „Kritik der praktischen Vernunft“
und 1786 erscheinen die „Metaphysischen Anfangsgründe der Naturwissenschaft“
Auch die naturphilosophischen Fragen nimmt Kant wieder auf
und schließlich 1793 die „Kritik der Urteilskraft“
also der Ausarbeitung eines Systems der Transzendentalphilosophie
die den moralphilosophischen Ansatz der „Grundlegung“ erläutert und ausbaut
wie ihn schon die Postulatenlehre der zweiten und dritten Kritik entwickeln
weiter erläutert
in dem Kant den Vernunftgehalt der Religion untersucht und den Ansatz einer moralisch-praktischen Vernunftreligion
Der eigentlichen Ausarbeitung geht jedoch noch „Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft“ (1793) voraus
die „Metaphysik der Sitten“
1797 erscheint dann der erste Teil des Systems
Unabgeschlossen ist dagegen der Versuch geblieben
auch die Naturphilosophie weiter auszubauen
Noch während der Arbeit an der Metaphysik der Sitten beginnt Kant die Arbeit an einem „Übergang von den metaphysischen Anfangsgründen zur Physik“
Die Arbeit an diesem unter dem Namen „Opus postumum“ bekannt gewordenen Werk beschäftigen ihn bis zu seinem Tod 1804
Kants erhalten gebliebene Manuskripte zeigen
wie sehr er auch in diesem Alter noch bereit und in der Lage war
die kritische Philosophie umzugestalten
sieht sich Kant zuerst gezwungen
Denn ausgehend vom Problem
die Rolle des menschlichen Körpers in der Erkenntnis genauer zu untersuchen
spezifische regulative Forschungsmaximen der Naturwissenschaft zu rechtfertigen
die der der Kritik der reinen Vernunft entspricht
Die Problematik dieser Untersuchungen verschiebt sich aber im Laufe der Entwürfe auf immer abstraktere Ebenen
so dass Kant um die Jahrhundertwende auf eine systematische Ebene zurückkehrt
wenn auch nicht unbedingt ihrer (aufgrund des Zustands des Manuskripts nur schwer erkennbaren) Problemstellung
das er aber nicht mehr ausarbeiten kann. [Bearbeiten]
und endigt mit Entwürfen zu einem neukonzipierten „System der Transzendentalphilosophie“
die er dann schließlich auch auf die praktische Vernunft ausweitet
Kant entwickelt eine „Selbstsetzungslehre“
Kants Philosophie
weil seine Position sich spätestens mit Veröffentlichung der Kritik der reinen Vernunft erheblich verändert
Mit seinem kritischen Denkansatz (Sapere aude) ist Kant der wohl wichtigste Denker der deutschen Aufklärung. Üblicherweise unterscheidet man bei seinem philosophischen Weg zwischen der vorkritischen und der kritischen Phase
Noch bis in die 60er Jahre kann man Kant dem Rationalismus in der Nachfolge von Leibniz und Wolff zurechnen
In seiner Dissertation im Jahre 1770 ist bereits ein deutlicher Bruch erkennbar
Neben dem Verstand ist nun auch die Anschauung Erkenntnisquelle
als Kritizismus bekannte und heute noch maßgeblich diskutierte Erkenntnistheorie ausarbeitet
Die Dissertation und die Berufung an die Universität führen dann zu der berühmten Phase des Schweigens
in der Kant seine neue
Erst nach elf Jahren intensiver Arbeit wird diese dann 1781 in der Kritik der reinen Vernunft veröffentlicht
Nach Klärung der Grundfrage nach den Bedingungen der Möglichkeit der Erkenntnis kann Kant sich auf dieser Grundlage schließlich im Alter von 60 Jahren den für ihn eigentlich wichtigen Themen der praktischen Philosophie zuwenden. [Bearbeiten]
Erkenntnistheorie
„Was können wir wissen?“ Als Vertreter der rationalistischen Leibnizschen Schule wird Kant durch das Studium Humes „aus seinem philosophischen Schlummer geweckt“ (Einleitung Prolegomena)
Er erkennt die Kritik Humes am Rationalismus als richtig an
d. h. eine Rückführung der Erkenntnis allein auf den reinen Verstand ohne sinnliche Anschauung ist für ihn nicht mehr möglich
dass eine sichere Erkenntnis überhaupt nicht möglich ist
d. h. in den Skeptizismus
Andererseits führt der Empirismus von David Hume zu der Aussage
Dieses will Kant aber nicht akzeptieren
sondern was die Voraussetzungen für eine Erkenntnis sind
So kommt er zu der Frage
nicht nur was Erkenntnis ist
in der Kant seine Erkenntnistheorie niederlegt
eine Auseinandersetzung einerseits mit der rationalistischen
Unter welchen Bedingungen ist Erkenntnis überhaupt möglich? In Folge ist die Kritik der reinen Vernunft (KrV)
andererseits mit der empiristischen Philosophie des 18
die sich vor Kant unversöhnlich gegenüberstanden
Jahrhunderts
Zugleich wird die KrV eine Auseinandersetzung mit der traditionellen Metaphysik
soweit diese Konzepte und Modelle zur Erklärung der Welt jenseits unserer Erfahrung vertritt
Gegen den Dogmatismus der Rationalisten (z. B
Alexander Gottlieb Baumgarten) steht
Christian Wolff
nicht möglich ist
dass Erkenntnis ohne sinnliche Anschauung
d. h. ohne Wahrnehmung
dass man es bisher nicht geschafft hat
dass sinnliche Wahrnehmung unstrukturiert bleibt
wenn der Verstand nicht Begriffe hinzufügt und durch Urteile und Schlüsse
d. h. durch Regeln mit der Wahrnehmung verbindet. Für Kant ist es ein Skandal der Philosophie
Gegen den Empirismus steht
die Metaphysik von Spekulationen zu befreien
wie in der Mathematik seit Thales oder in den Naturwissenschaften seit Galilei auch in der Metaphysik zu wissenschaftlichen Aussagen zu kommen
Sein Ziel ist es
um zum Glauben Platz zu haben.“
weil ihr Inhalt jenseits allen Erkenntnisvermögens liegt
um klarzustellen
Kant muss hierzu in der Metaphysik „das Wissen aufheben
bei welchen Vorstellungen (Ideen) gar keine Erkenntnis mehr möglich ist
d. h. die Grenze des Wissens aufzeigen
die ein Subjekt und ein Prädikat enthalten)und brachte so eine Verbindung zum Denken der Menschen
Für Kant erfolgt Erkenntnis sprachlich durch Urteile (Aussagen
In diesen Urteilen werden die empirischen Anschauungen der Sinnlichkeit mit den Vorstellungen des Verstandes verbunden (Synthesis)
Anschauungen ohne Begriffe sind blind.“ Wie kommt es nun zu empirischen Anschauungen? Kant diskutiert dies in dem Abschnitt über die transzendentale Ästhetik (Lehre von den Grundlagen der Wahrnehmung)
Sinnlichkeit und Verstand sind die beiden einzigen
gleichberechtigten und voneinander abhängigen Quellen der Erkenntnis. „Gedanken ohne Inhalt sind leer
der uns Vorstellungen im Raum gibt
Wir verfügen einerseits über einen äußeren Sinn
mit dem wir Vorstellungen in der Zeit erzeugen
Wir haben andererseits einen inneren Sinn
Raum und Zeit sind Voraussetzung von Erkenntnis
Wir können uns keine Gegenstände ohne Raum und Zeit vorstellen
d.h. sie werden von einer begrifflich nicht fassbaren Außenwelt („dem Ding an sich selbst“) affiziert
Gleichzeitig sind unsere Sinne rezeptiv
sondern nur dessen Erscheinung
Nun kommt Kants berühmte kopernikanische Wende: Wir erkennen nicht das Ding an sich
durch unseren Verstand geformt
Diese Erscheinung wird aber durch uns als Subjekt
Nicht die Erde dreht sich um die Sonne
sondern die Sonne um die Erde
Wir können uns das am Beispiel des Sehens gut verdeutlichen
In der Außenwelt gibt es Lichtwellen
die von unserem Auge aufgenommen werden – es wird affiziert
Diese sinnliche Anschauung wird in unserem Gehirn umgewandelt in das
was uns erscheint
Solche aus einzelnen Elementen zusammengesetzten und im Gehirn umgewandelten empirischen Anschauungen nennt Kant Empfindungen
Raum und Zeit aber werden als reine Formen der sinnlichen Anschauung den Empfindungen (der Materie) hinzugefügt
Dies bedeutet
dass Erkenntnis immer vom Subjekt abhängig ist
d.h. alles was in Raum und Zeit ist
Unsere Realität sind die Erscheinungen
Ob Raum und Zeit in den Dingen an sich existieren
können wir nicht wissen
Empfindungen allein führen aber noch nicht zu Begriffen
Kant führt seine Überlegungen hierzu in dem Abschnitt über die transzendentale Logik aus (Lehre von den Grundlagen des Denkens)
Die Begriffe kommen aus dem Verstand
der diese spontan durch die produktive Einbildungskraft nach Regeln bildet
Hierzu bedarf es des transzendentalen Selbstbewusstseins als Grundlage allen Denkens
Das reine
das man auch als die Selbstzuschreibung des Mentalen bezeichnen kann
d.h. von allen sinnlichen Anschauungen abstrahierte Bewusstsein des „Ich denke“
ist der Angelpunkt der Kantischen Erkenntnistheorie
Dieses Selbstbewusstsein ist der Ursprung reiner Verstandesbegriffe
der Kategorien
Quantität
Relation und Modalität sind die vier Funktionen des Verstandes
nach denen Kategorien gebildet werden
Qualität
Anhand der Kategorien verknüpft der Verstand mit Hilfe der Urteilskraft (dem Vermögen unter Regeln zu subsumieren) die Empfindungen nach so genannten Schemata
einem Begriff sein Bild zu verschaffen
Ein Schema ist das allgemeine Verfahren der Einbildungskraft
Z.B. sehe ich auf der Straße ein vierbeiniges Etwas
Ich erkenne: dies ist ein Dackel
ist ein Tier
ist ein Säugetier
ist ein Lebewesen
Ich weiß: ein Dackel ist ein Hund
sich aber auf die Wahrnehmung beziehen
die nicht aus der empirischen Anschauung gewonnen werden können
Schemata sind also (möglicherweise mehrstufige) strukturierende Allgemeinbegriffe
sondern dem Verstand entstammen
wie Erkenntnis überhaupt möglich ist
Nachdem beschrieben wurde
die die Wissenschaftlichkeit der Metaphysik begründen
kommt nun die grundlegende Frage Kants
ob wir Aussagen machen können
Gibt es aus reinen Verstandesüberlegungen Aussagen
die unsere Erkenntnisse inhaltlich vermehren? Kant formuliert die Frage wie folgt: Sind synthetische Erkenntnisse a priori möglich? Kants Antwort ist „Ja“
Wir können durch die Kategorien synthetische Erkenntnisse a priori gewinnen
der Kausalität und der Wechselwirkung erfasst
So sind z.B. unter dem Begriff der Relation die Kategorien der Substanz
Am paradigmatischen Beispiel der Kausalität kann man Folgendes sehen: In unserer sinnlichen Wahrnehmung erkennen wir zwei aufeinander folgende Phänomene
Deren Verknüpfung als Ursache und Wirkung entzieht sich aber unserer Wahrnehmung
Kausalität wird von uns gedacht und zwar mit Allgemeinheit und Notwendigkeit
wie sie uns erscheint
weil wir die Kausalität in die Natur
hineindenken
Wir verstehen Kausalität als Grundprinzip der Natur – dies gilt auch in der heutigen Physik
auch wenn diese in ihren Grundlagen nur mit Wahrscheinlichkeiten und Energiefeldern operiert -
Allerdings schränkt Kant diese Auffassung gegen die Rationalisten klar ein
Kategorien ohne sinnliche Anschauung sind reine Form und damit leer (s.o.)
d.h. zu ihrer Wirksamkeit bedarf es der empirischen Empfindungen
Hier liegt die Grenze unserer Erkenntnis
mit dem wir aus Begriffen und Urteilen Schlüsse ziehen
Wie kommt es nun zu den metaphysischen Theorien? Dies ist eine Frage der Vernunft
die den Teil des Verstandes bezeichnet
Es liegt im Wesen der Vernunft
dass diese nach immer weiter gehender Erkenntnis strebt und am Ende versucht
das Unbedingte oder Absolute zu erkennen
Dann aber verlässt die Vernunft den Boden der sinnlich fundierten Erkenntnis und begibt sich in den Bereich der Spekulation
Dabei bringt sie notwendig die drei transzendentalen Ideen Unsterblichkeit (Seele)
Freiheit (Kosmos) und Unendlichkeit (Gott) hervor
Kant zeigt nun in der Dialektik als der Wissenschaft vom Schein
dass die Existenz dieser regulativen Prinzipien weder bewiesen noch widerlegt werden kann
aber alle Gottesbeweise müssen letztlich scheitern. [Bearbeiten]
Damit kann man an Gott glauben
viele haben versucht ihn zu beweisen
Ethik
ein theoretisches Fundament für die praktische Philosophie zu schaffen
„Was sollen wir tun?“ Ziel der erkenntnistheoretischen Untersuchungen in der KrV war es
So untersucht Kant zunächst einmal in der Grundlegung zur Metaphysik der Sitten (GMS) und stärker ausformuliert in der Kritik der praktischen Vernunft (KpV) die Bedingungen der Möglichkeit von Sollensaussagen
sondern nur die reine Vernunft
nicht der Common Sense oder die empirische Praxis können diese Frage beantworten
Nicht die Religion
Kants theoretische Überlegungen zur Ethik bestehen aus drei Elementen: Dem sittlich Guten
der Annahme der Freiheit des Willens und der allgemeinen Maxime des kategorischen Imperativs
Sittlichkeit ist das Moment der Vernunft
das auf praktisches Handeln gerichtet ist
die im Menschen a priori vorhanden ist
Sie ist eine regulative Idee
d. h. er ist in der Lage in der Vernunft unabhängig von sinnlichen
Der Mensch ist ein intelligibles Wesen
auch triebhaften Einflüssen zu denken und zu entscheiden
Der Mensch ist nicht heteronom (fremdbestimmt)
dass die ethische Entscheidung im Subjekt liegt
sondern selbstbestimmt (autonom). „Der Wille ist ein Vermögen
nur dasjenige auszuwählen
was die Vernunft unabhängig von der Neigung als gut erkennt.“ Dies bedeutet
und dass kein Mensch sie zu jeder Zeit erfüllen kann
dass die Forderung der Sittlichkeit ein Ideal ist
Kant ist durchaus bewusst
Dennoch ist er der Auffassung
was er nach dem Gesetz der Sittlichkeit tun sollte
dass jeder Mensch den Maßstab der Sittlichkeit in sich hat und weiß
Der autonome Wille (der Vernunft) gebietet also die sittlich gute Handlung
Die Vernunft legt dem Menschen die Pflicht auf
dem Gebot der Sittlichkeit zu folgen
Auch einer breiten Öffentlichkeit bekannt geworden ist der kategorische Imperativ: „Handle nur nach derjenigen Maxime
durch die du zugleich wollen kannst
nach dem ich meine Handlungen moralisch beurteilen kann
dass sie ein allgemeines Gesetz werde.“ Im kategorischen Imperativ beschreibt Kant das allgemeine Prinzip
die mehrere praktische Regeln unter sich hat
welche eine allgemeine Bestimmung des Willens enthalten
Zur Verdeutlichung formuliert Kant den kategorischen Imperativ in den GMS in vier weiteren Fassungen. „Praktische Grundsätze sind Sätze
Sie sind subjektiv oder Maximen
wenn die Bedingung nur als für den Willen des Subjekts gültig von ihm angesehen wird.“ In der praktischen Anwendung muss die gefundene Maxime in sich widerspruchsfrei sein und mit meinem tatsächlichen Willen übereinstimmen
Kants Ethik ist also eine Pflichtethik im Gegensatz zu einer Tugendethik
die Aristoteles vertritt
die sich in die beiden Hauptabschnitte über die Rechtslehre und über die Tugendlehre unterteilt
Die konkrete Ausformulierung seiner Ethik nimmt Kant in der Metaphysik der Sitten vor
Weitere Aussagen zur praktischen Philosophie finden sich z. B. in der Anthropologie und in den Pädagogikvorlesungen. [Bearbeiten]
Geschichte, Aufklärung und Religion
beantwortet er in der Kritik der reinen Vernunft negativ
Kants dritte Frage „Was dürfen wir hoffen?“
die Vernunft aber auch nicht das Nichtexistieren dieser Ideen beweisen kann
die Unsterblichkeit der Seele und die Freiheit durch die Vernunft nicht zu beweisen sind
ist die Frage des Absoluten eine Glaubensfrage. „Ich musste das Wissen aufheben
um zum Glauben Platz zu bekommen.“ Entsprechend kann man in der Geschichte keine göttliche Absicht finden
Nachdem Gott
der frei ist
Geschichte ist ein Abbild des Menschen
weil der Fortschritt keine notwendige Voraussetzung zum Handeln ist
Aufgrund dieser Freiheit kann man in der Geschichte keine Regelmäßigkeiten oder Weiterentwicklung etwa in Richtung Glückseligkeit oder Vollkommenheit erkennen
Dennoch gibt es einen Plan in der Natur
d.h
Geschichte hat einen Leitfaden (ist teleologisch)
Vernunft entwickelt sich im Zusammenleben der Menschen
das schrittweise die Gesellschaftsordnung immer mehr bestimmt
Für dieses Zusammenleben hat der Mensch aus der Vernunft heraus das Recht geschaffen
Dies führt am Ende zu einer vollkommenen bürgerlichen Verfassung
die Bestand hat
wenn auch zwischen den Staaten eine äußere Gesetzesmäßigkeit entstanden ist
imgleichen auf die Ehrbegierde der Staatsoberhäupter so wohl
das ihr rühmliches Andenken auf die spätere Zeit bringen kann: das kann noch überdem einen kleinen Bewegungsgrund zum Versuche einer solche philosophischen Geschichte abgeben.“ Dieses Selbstverständnis bestimmte auch Kants Haltung zur Aufklärung
Aus dieser „Geschichte in weltbürgerlicher Absicht“ ergibt sich für die Regierenden ein politischer Auftrag: „Hierauf aber Rücksicht zu nehmen
die er als Bestimmung des Menschen ansieht
um sie auf das einzige Mittel zu richten
als ihrer Diener
Die Aufklärung wird eng mit dem Namen Kant verbunden
Berühmt ist seine Definition „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit
Unmündigkeit ist das Unvermögen
sich seines Verstandes ohne Anleitung eines anderen zu bedienen
Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit
sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen
wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes
sondern der Entschließung und des Mutes liegt
2
1784
dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.“ (Beantwortung der Frage: was ist Aufklärung? Berlinische Monatsschrift
S
Sapere aude [wage es verständig zu sein]! Habe Mut
481-494)
„der nun mehr als Maschine ist
seiner Würde gemäß zu behandeln.“ Kant war ein starker Befürworter der französischen Revolution und stand auch zu dieser Haltung
das insbesondere unter Friedrich dem Großen – wenn auch überwiegend auf die Religion bezogen – sich stark entwickelt hatte
dass das freie Denken
dazu führt
dass sich die Sinnesart des Volkes allmählich verändert und am Ende sogar die Grundsätze der Regierung beeinflusst
den Menschen
obgleich er nach der Regierungsübernahme durch Friedrich Wilhelm II durchaus mit Sanktionen rechnen musste
Kant war optimistisch
Trotz zunehmender Zensur
oder vielleicht deswegen veröffentlichte Kant in dieser Zeit seine Religionsschriften
Gott lässt sich nicht beweisen
Doch konsequentes moralisches Handeln ist nicht möglich ohne den Glauben an Freiheit
Unsterblichkeit und Gott
Daher ist die Moral das Ursprüngliche und die Religion erklärt die moralischen Pflichten als göttliche Gebote
Die Religion folgte also dem bereits vorhandenen Moralgesetz
muss man nun umgekehrt das Richtige aus den verschiedenen Religionslehren herausfiltern
Um die eigentlichen Pflichten zu finden
Die tatsächlich praktizierte Ausübung der Religion mit all ihren Riten lehnte Kant als Pfaffentum strikt ab
weiter in diesem Sinne zu veröffentlichen
Nach der Veröffentlichung der Religionsschrift 1794 erhielt Kant dann tatsächlich per Kabinettsorder das Verbot
nahm aber seine Position nach dessen Tod in dem Streit der Fakultäten unvermindert wieder auf. [Bearbeiten]
Kant beugte sich für die Regierungszeit des Königs
Ästhetik und Zwecke der Natur
Üblicherweise wird die Kritik der Urteilskraft (KdU) als drittes Hauptwerk Kants bezeichnet
sowie der praktischen
andererseits herzustellen
reinen Vernunft
In dem 1790 veröffentlichten Werk versucht Kant sein System der Philosophie zu vervollständigen und eine Verbindung der theoretischen Vernunft
die der Naturerkenntnis zugrunde liegt
die zur Anerkennung der Freiheit als Idee und zum Sittengesetz führt
einerseits
Das Gefühl der Lust und der Unlust ist das Mittelglied zwischen Erkenntnisvermögen und Begehrungsvermögen
Das verbindende Prinzip ist die Zweckmäßigkeit
Diese zeigt sich zum Einen im ästhetischen Urteil vom Schönen und Erhabenen (Teil I)
und zum Anderen im teleologischen Urteil
das das Verhältnis des Menschen zur Natur bestimmt (Teil II)
wo also aus dem Einzelnen das Allgemeine gewonnen wird. Die Bestimmung des Ästhetischen ist ein subjektiver Erkenntnisvorgang
wo ein bestimmter Begriff unter einen allgemeinen Begriff gefasst wird
wie in der theoretischen Vernunft
sondern reflektierend
In beiden Fällen ist die Urteilskraft nicht bestimmend
in dem einem Gegenstand von der Einbildungskraft das Prädikat schön oder nicht schön zugesprochen wird
dass weiterhin das Urteil Allgemeingültigkeit beansprucht und dass schließlich das Urteil mit Notwendigkeit erfolgt
Kriterien für Geschmacksurteile sind
dass diese unabhängig von einem Interesse des Urteilenden gefällt werden
dass diese Urteile subjektiv sind
also nicht einem Begriff untergeordnet werden
Wie in der Ethik sucht Kant nach den formalen Kriterien eines Urteils (nach den Bedingungen der Möglichkeit) und überlässt die inhaltliche (materiale) Bestimmung des Schönen der konkreten Wertästhetik
Im Gegensatz zum Schönen ist das Erhabene nicht an einen Gegenstand und seine Form gebunden. „Erhaben ist
das jeden Maßstab der Sinne übertrifft.“
was auch nur denken zu können ein Vermögen des Gemüths beweiset
Sowohl das Schöne als auch das Erhabene gefallen durch sich selbst
sondern Bewunderung und Achtung
Aber das Erhabene erzeugt kein Gefühl der Lust
sondern höchstens eine schlechtere Nachahmung des Erhabenen in der Natur. „Schön ist das
was in bloßer Beurteilung (also nicht vermittelst der Empfindung des Sinnes nach einem Begriffe des Verstandes) gefällt
Erhabenes in der Kunst ist für Kant nicht möglich
dass es ohne alles Interesse gefallen müsse
Hieraus folgt von selbst
Erhaben ist das
was durch seinen Widerstand gegen das Interesse der Sinne unmittelbar gefällt.“ In der teleologischen Urteilskraft wird die in der Natur liegende Zweckmäßigkeit betrachtet
sondern wird von uns gedacht und in die Objekte hineingelegt
er ist wie die Freiheit eine regulative Idee
Zweck ist dabei keine Eigenschaft von Gegenständen
Der von der Vernunft gedachte objektive Naturzweck eines Gegenstandes ergibt sich dabei aus dem Verhältnis der Teile und des Ganzen zueinander
Mit einem reinen Mechanismus können wir die Struktur eines Baumes und die Abgestimmtheit der Naturprozesse nicht erklären
Im Gegensatz zu einer Uhr ist ein Baum selbst reproduzierend
Wir sehen die Zusammenhänge der Naturdinge so als ob ein Zweck darin läge
um sich die Zweckmäßigkeit in der Natur erklärlich zu machen
um zu beweisen
und hernach diese Zweckmäßigkeit wiederum braucht
dass ein Gott sei: so ist in keiner von beiden Wissenschaften innerer Bestand.“ [Bearbeiten]
Wir müssen uns allerdings hüten
die empfundene Zweckmäßigkeit der Natur mit der Religion begründen zu wollen. „Wenn man also für die Naturwissenschaft und ihren Kontext den Begriff von Gott hereinbringt
Übersicht der Artikel zu Kants Philosophie
die sich primär mit Kants Philosophie befassen Artikel
Artikel
die sich u. a. mit Kants Philosophie befassen [Bearbeiten]
Werke
(unvollständig) 1755: Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels 1755: meditationum quaerandam de igne saccincta delinetatio (Dissertation über das Feuer) 1755: Neue Erhellung der ersten Grundsätze metaphysischer Erkenntnisse (Habilitation: Principorum primorum cognitionis metaphysicae nova dilucidatio) 1756: Physische Monadologie 1756: Neue Anmerkungen zur Erläuterung der Theorie der Winde 1762: Die falsche Spitzfindigkeit der vier syllogistischen Figuren 1763: Versuch
den Begriff der negativen Größen in der Weltweisheit einzuführen 1763: Untersuchung über die Deutlichkeit der Grundsätze der natürlichen Theologie und Moral 1763: Der einzige mögliche Beweisgrund zu einer Demonstration für das Dasein Gottes 1764: Beobachtungen über das Gefühl des Schönen und Erhabenen 1764: Über die Krankheit des Kopfes 1766: Träume eines Geistersehers 1770: Über die Form und die Prinzipien der sinnlichen und intelligiblen Welt (Dissertation in Latein: De mundi sensibilis atque intelligibilis forma et principiis) 1775: Über die verschiedenen Rassen der Menschen 1781: 1
taugt aber nicht für die Praxis 1794: Das Ende aller Dinge (Religionsschrift) 1795: Zum ewigen Frieden
stark erweiterte Auflage der Kritik der reinen Vernunft 1788: Kritik der praktischen Vernunft 1790: Kritik der Urteilskraft 1793: Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft 1793: Über den Gemeinspruch: Das mag in der Theorie richtig sein
die als Wissenschaft wird auftreten können 1784: Idee zu einer allgemeinen Geschichte in weltbürgerlicher Absicht 1784: Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung – frei zugänglich bei [DigBib.Org (http://www.digbib.org/Immanuel_Kant_1724/Was_ist_Aufklaerung)] [sources.wiki (http://sources.wikipedia.org/wiki/Was_ist_Aufklärung%3F)] 1785: Grundlegung zur Metaphysik der Sitten 1786: Metaphysische Anfangsgründe der Naturwissenschaft 1786: Mutmaßlicher Anfang der Menschengeschichte 1787: 2.
Auflage der Kritik der reinen Vernunft 1783: Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik
Ein philosophischer Entwurf 1797: Die Metaphysik der Sitten 1798: Der Streit der Fakultäten 1798: Anthropologie in pragmatischer Hinsicht abgefasst 1800: Logik – vom Schüler Jäsche nach Kants Vorlesungen erstellt 1803: Über die Pädagogik - vom Schüler Rink nach Kants Vorlesungen erstellt [Bearbeiten]
Siehe auch
zentrale Termini wichtiger Philosophen und Epochen
Neukantianismus [Bearbeiten]
Literatur
Orlando Budelacci: Kants Friedensprogramm - das politische Denken im Kontext der praktischen Philosophie
Athena Verlag: Oberhausen 2003. Ernst Cassirer: Kants Leben and Lehre
2A
uflB
erlin 1921; Nachdruck Darmstadt 1994 Rudolf Eisler: Kant LexikonO
lms Hildesheim u. a1
984 (ISBN 3487007444) Manfred Geier: Kants WeltR
einbek 2003 Volker Gerhardt: Immanuel KantV
ernunft und LebenR
eclam Stuttgart 2002 (UB Nr1
8235) Jean Grondin: Kant zur EinführungJ
unius Verlag Hamburg 1994 Arsenij Gulyga: Immanuel KantF
rankfurt/M1
Berlin 2004; ISBN 3929010941 Otfried Höffe (Hrsg.): Kritik der praktischen Vernunft3
Die Entschlüsselung von Kants zentralem Lehrstück
Kristina Engelhard (Hrsg.): Warum Kant heute?. de Gruyter 2003 Johannes Heinrichs
981 Dietmar Heidemann
Das Geheimnis der Kategorien
Aufl
München 1999 Otfried Höffe: Königliche Völker
Zu Kants kosmopolitischer Rechts- und Friedenstheorie
Suhrkamp Verlag Frankfurt a.M
2001 Otfried Höffe (Hrsg.): Zum ewigen Frieden
2A
uflM
ünchen 2004 Otfried Höffe: Immanuel Kant6
Aufl
Beck München 2004 Gerd Irrlitz: Kant-Handbuch
Leben und Werk
Stuttgart/Weimar 2002 Karl Jaspers: Kant
Wirkung
Leben
Werke
2A
uflP
iper München/Zürich 1983 Manfred Kühn: KantE
ine BiographieM
ünchen 2003 Günther Patzig: Wie sind synthetische Urteile a priori möglich? In: Josef Speck (Hrsg.): Grundprobleme der großen PhilosophenP
hilosophie der Neuzeit IIG
öttingen 1976 Uwe Schulz: Immanuel Kant in Selbstzeugnissen und BilddokumentenR
einbek 1965 Roger Scruton: Kant Herder Freiburg 1999 (ISBN 3451047381) (Übersetzt von ML
aube - Orig. ersch1
982) Dieter Sturma
Karl Ameriks (Hrsg.): Kants EthikM
entis Verlag Paderborn 2004 Karl Vorländer: Immanuel Kant; Der Mann und das Werk3
Fourier Verlag GmbH Wiesbaden [Bearbeiten]
Auflage
Weblinks
Kurzbiographie und Online-Texte (http://gutenberg.spiegel.de/autoren/kant.htm) Kant-Fibel von Winfried Krauß (NPD) - Besuch auf eigene Gefahr (http://kant.fibel.net/) Kant-Forschungsstelle (http://www.uni-mainz.de/~kant/kfs/) Kant (http://www.friesian.com/kant.htm) (englisch) Kant on the Web (http://www.hkbu.edu.hk/~ppp/Kant.html) sehr umfangreiche Linksammlung (englisch) www.3sat.de/ (http://www.3sat.de/delta/61533/index.html) Infos zu Sendungen über Kant am 12.02. und mehr... Kant (http://www.philosophisches-lesen.de/kant/) bei philosophisches-lesen.de 200 Jahre Todestag Kant (http://www.koenigsberger-express.com/main/show_artikel.php?id=193&kat=8) Königsberger Express Unter anderem Kant aus Originalquelle (http://www.ub.uni-bielefeld.de/diglib/Berlinische_Monatsschrift/) Das Suchwort „Aufklärung“ führt z. B. zur bekannten Definition im Originaltext Zum ewigen Frieden (Ersttext) (http://philosophiebuch.de/ewfried.htm) (1795) Über Pädagogik (http://www1.uni-bremen.de/~kr538/kantpaed.html) (1803) Allgemeine Naturgeschichte und Theorie Des Himmels (...) (http://www.mala.bc.ca/~johnstoi/kant2g.htm) 200
Vorlage:Wikisource2 Vorlage:Wikiquote1 Vorlage:Commons1 Kant-Informationssystem: Sämtliche Werke und Briefe im Volltext (http://www.ikp.uni-bonn.de/kant/) - Angebot des Instituts für Kommunikationsforschung und Phonetik und der Abteilung Kantforschung des Philosophischen Seminars der Universität Bonn. http://idealismus.de/index.phtml Kant und der Deutsche Idealismus Marburger Kantarchiv (http://www.uni-marburg.de/kant/webseitn/archiv.htm) Was ist Aufklärung - ein klassischer Text von Kant (http://www.madeasy.de/1/kant.htm) Was ist Aufklärung - bei Wikisource (http://sources.wikipedia.org/wiki/Was_ist_Aufkl%C3%A4rung%3F) Kant im Projekt Gutenberg-DE
philosophisch betrachtet (http://www.arbeitermacht.de/ni/ni88/kant.htm) eine marxistische Analyse von Kants Werk Eine Einführung in die Theorien von Kant von Martin U
Todestag Kants: Freiheit
Müller (http://www.bzol.de/lokales/lokalausgaben/freiburg/juz_freiburg/73
1047982.html) Von Stirner zu Kant: Gerhard Lehmann (http://www.lsr-projekt.de/lehmann.html) Über den umstrittenen Kant-Herausgeber Die Kunst der Begriffe bei Kant (http://www.netzeitung.de/voiceofgermany/272771.html) In der Netzeitung zum 200
Todestag von Kant Vorlage:Personendaten be:Імануіл Кант ca:Immanuel Kant cs:Immanuel Kant da:Immanuel Kant en:Immanuel Kant eo:Immanuel KANT es:Immanuel Kant et:Immanuel Kant fi:Immanuel Kant fr:Emmanuel Kant he:×¢×ž× ×•×?ל ×§×?× ×˜ hu:Immanuel Kant id:Immanuel Kant is:Immanuel Kant it:Immanuel Kant ja:イマヌエル・カント ko:임마누엘 칸트 nl:Immanuel Kant no:Immanuel Kant pl:Immanuel Kant pt:Immanuel Kant ro:Immanuel Kant ru:Кант
Иммануил simple:Immanuel Kant sk:Immanuel Kant sl:Immanuel Kant sv:Immanuel Kant zh:伊曼努尔·康德
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