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Ikone
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Ãdolo - Trugbild
Gestalt
Abbild; im Gegensatz zu είδωλο
besonders der orthodoxen Kirche
Ãdos - Urbild
Traumbild und είδος
Bild nicht gefunden Dreifaltigkeitsikone von Andrej Rubljow Die Ikone (von griechisch εικόνα
Art) ist das Kultbild der Ostkirchen
ikóna - Bild
Ikonen sind kirchlich geweihte Bilder und haben für die Theologie und Spiritualität der Ostkirchen eine sehr große Bedeutung
indirekt auch zwischen dem Betrachter und Gott
Ehrfurcht zu erwecken und eine existenzielle Verbindung zwischen dem Betrachter und dem Dargestellten zu sein
Der Zweck der Ikonen ist
Ikonen werden in der Orthodoxen Kirche weder als Kunstgegenstände noch als Dekoration angesehen
verehren Ikonen in ihrem Kultus
Auch die Orientalisch-Orthodoxen Kirchen
z.B. die Koptische Kirche oder die Armenische Apostolische Kirche (nicht jedoch die Assyrische Kirche)
"Verbergen") 1 Form und Darstellung 2 Theologie der Ikonen 3 Siehe auch 4 Weblinks [Bearbeiten]
In koptischen Ikonen sind Einflüsse altägyptischer Kunst zu finden. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Form und Darstellung
Maria mit Kind und andere Heilige (entsprechend der orthodoxen Denkweise sind auch viele Protagonisten des alten Testaments Heilige) sowie Szenen aus der Bibel und aus dem Leben der Heiligen dar
Ikonen stellen Christus
es werden existierende Ikonen als Malvorlage verwendet
Ikonen haben in der Darstellung gemeinsame Züge
nicht neue Motive entworfen
die von westeuropäischen Kunstvorstellungen abweichen und die oft theologisch begründet sind. Die Motive sind größtenteils relativ fest vorgegeben
nicht im Profil
um eine unmittelbare Beziehung zwischen Bild und Betrachter herzustellen
Figuren sind gewöhnlich frontal dargestellt
Perspektive spielt keine Rolle
Die Darstellung ist strikt zweidimensional
nicht die Wirklichkeit selbst ist. Der Hintergrund ist üblicherweise goldfarben (selten auch silbern)
Dadurch wird betont
was den Himmel symbolisiert Die Formen sind einfach und klar
dass die Ikone Abbild der Wirklichkeit
Es gibt weder Lichtquellen noch Schatten
ihre Positionen
sondern haben symbolische Bedeutung
die relative Größe der Figuren
und die Perspektive des Hintergrunds sind nicht realistisch
Die Farben
Tassen) wird oft gewollt "falsch" konstruiert
dass der Bezug auf eine reale Person immer erhalten bleibt und sich die Verehrung der Ikone nicht verselbständigt
Die Perspektive des Hintergrunds und von Gegenständen im Vordergrund (zum Beispiel Tische
um sicherzustellen
sodass der Fluchtpunkt vor dem Bild liegt (umgekehrte Perspektive). Alle Hauptpersonen werden durch Überschriften identifiziert
Stühle
Auch sonst finden sich oft Schriftrollen mit Texten in den Händen der Personen auf den Bildern
die in ihrer Funktion mit den Sprechblasen eines Comics vergleichbar sind
Die individuelle schöpferische Ausdrucksweise des Malers ist irrelevant
nicht als Kunst gesehen. (Oft werden Ikonen von anonymen Künstlern oder in Manufaktur von mehreren Künstlern gemalt
klassischerweise werden sie nicht signiert.) Ikonen sind heute in der Regel auf grundiertes Holz in Eitempera gemalte Tafelbilder ohne Rahmen
Ikonenmalerei wird als religiöses Handwerk
Bis zur mittelbyzantinischen Zeit wurde dagegen meist in Kaustik gemalt
Holz) als Flachreliefs bzw
Es gibt auch Mosaiken
Fresken
geschnitzte Ikonen (Elfenbein
Emailguss
Statuen und Statuetten dagegen sind in der Ostkirche ungebräuchlich
vor allem weil sie die frühen Christen allzu sehr an die heidnischen Religionen erinnerten. [Bearbeiten]
Theologie der Ikonen
Die Ikone dient der Vergegenwärtigung (Repräsentanz) christlicher Wahrheiten. Im Zuge des byzantinischen Bilderstreits erfolgte durch Johannes von Damaskus die theologische Begründung der Ikonendarstellung durch den Gedanken der Inkarnation: Die Menschwerdung Gottes in Jesus Christus ermögliche erst die bildliche Darstellung
denn Gott selbst habe es im sichtbaren Christus durchbrochen
4f.) werde gerade nicht verletzt
Das mit der Unsichtbarkeit Gottes in vorchristlicher Zeit begründete biblische Bilderverbot (Exodus 20
Kerzen und Weihrauch richte sich demgemäß nicht auf das Bild
sondern auf die "hinter" dem Bild präsente Wahrheit
Kuss
Die Ikonenverehrung in Form von Proskynese
Neben Christusbildern dürften auch Heiligenbilder verehrt werden
der selbst Gott sei und daher zurecht so verehrt werde
denn in den Heiligen wirke der Heilige Geist
nicht nach der Phantasie
Ikonen werden nach bestimmten geregelten Mustern und Vorbildern gemalt
Es haben sich so zahlreiche Ikonentypologien entwickelt
Ikonen sind ein wesentlicher Ausdruck der byzantinischen Kunst
Diese Kunst wurde in Griechenland
Bulgarien und besonders in Russland weiter gepflegt
Nowgorod
Wichtige Ikonenmalschulen befanden sich in Wladimir
Twer und Moskau
Während im 18. und 19
Jahrhundert westliche Einflüsse die Ikonenmalerei veränderten oder sogar verfälschten
besann man sich im 20
Jahrhundert wieder stärker auf die Grundlagen
In Griechenland setzte sich der so genannte neobyzantinische Stil durch; kennzeichnend sind u.a. die komplizierten geometrischen Muster in der Darstellung der Aura Christi und anderer Lichterscheinungen
Wichtige Ikonenmaler waren u.a
Dionisisj
Andrej Rubljow
Feofan Grek
Mazedonien
Bulgarien
Serbien
Armenien und Äthiopien
Weitere Zentren der Ikonenmalerei befinden sich in Georgien
In Rumänien sind die Fresken der Moldauklöster von hoher Bedeutung. [Bearbeiten]
Siehe auch
Vorlage:Commons Ikonographische Heiligenattribute Ikonoklasmus Ikonolatrie Ikonographie Ikonologie Ikonoskop Ikonostase Dreifaltigkeitsikone [Bearbeiten]
Weblinks
Elias D
Die Theologie der Ikone (http://www.myriobiblos.gr/texts/german/moutsoulas_icons.html) Ikonengalerie (http://www.ikonengalerie-rutz.com) Ikonengalerie (http://www.ikones.de) http://www.haus-der-ikonen.de en:Icon fr:Icône ja:イコン nl:Icoon (schilderkunst) pl:Ikona ru:Икона sv:Ikon
Moutsoulas
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Ikone
aus der freien Enzyklopädie
wikipedia
und steht unter der
GNU Lizenz für freie Dokumentation
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