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I2C
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Allgemein
I2C (für Inter-Integrated Circuit
gesprochen I-Quadrat-C bzw
I-squared-C) ist ein von Philips Semiconductor entwickelter serieller Bus für Computersysteme
Er wird benutzt
um Geräte mit geringer Übertragungsgeschwindigkeit an ein Embedded System oder eine Hauptplatine anzuschließen
um mit verschiedenen Chips von Philips Steuerungselektroniken bauen zu können
Das ursprüngliche System wurde in den frühen 1980er Jahren als Batterie-Kontrollinterface entwickelt
wurde aber später zu einem einfachen internen Bussystem umgebaut
I2C benutzt lediglich zwei bidirektionale Pins (Takt=SCL und Daten=SDA) sowie die Gerätemasseleitung
Takt- und Datenleitung sind meist mit Pull-Up-Widerständen an die positive Versorgungsspannung angeschlossen (Wired-AND)
Der Bus arbeitet meist mit 100 kbit/s im Standard-Modus
bei dem dann 10 kbit/s übertragen werden können
lässt sich jedoch auch in einen langsamen Modus schalten
4 Mbit/s zu
Modernere Implementierungen und entsprechende Chips lassen Datenraten von 400 kbit/s bis über 3
Der Bus ist als Master-Slave-Bus konzipiert
Der Master sendet und ein Slave reagiert darauf
Mehrere Master sind möglich (Multimaster-Mode)
Die Buszuteilung (Arbitrierung) ist dabei per Spezifikation geregelt
Prinzipiell können verschieden schnelle Geräte parallel an einem Bus betrieben werden
Ist ein Slave-Gerät langsamer als der immer durch den Master vorgegebene Bustakt SCL kann es durch clock stretching den Master während des Bit-Transfers definiert bremsen
Dabei wird die SCL-Leitung vom Slave solange auf logisch Null gehalten
bis der Slave senden kann
Dies ist wegen der Wired-AND-Verschaltung von SDA und SCL jedem Gerät am Bus möglich
dass die Start- und Stopp-Bedingungen (d.h. eine Pegeländerung an SDA während SCL logisch 1 ist) vom langsamen Gerät auch dekodiert werden können. Slaves besitzen Adressen
Voraussetzung ist dabei jedoch
Der Adressraum beträgt 7 b.z.w 10 Bit (Erweiterung)
geschrieben (Daten an Slave) oder gelesen (Daten vom Slave) werden
Slaves können vom Master Byte-weise adressiert
Im Page-Modus können Blöcke aus mehreren Bytes übertragen werden
wenn sich ihr logischer Pegel während einer Clock-Phase nicht ändert
Daten (Einzelbits) sind nur gültig
Das Übertragungsprotokoll nutzt ein Bestätigungsbit (ACK) für Datenpakete
Eine Prüfsumme wird aber nicht verwendet
wo weder mit Übersprechen
Rauschen
EMV noch mit Kontaktproblemen (Stecker
Buchsen) zu rechnen ist. Busse dieses Typs kamen in Mode
als die Ingenieure bemerkten
dass ein Großteil der Kosten eines integrierten Schaltkreises von der Größe des Gehäuses und der Anzahl der Pins abhingen
Diese Tatsache schränkt die Verwendung des Busses auf störungsarme Anwendungsbereiche
Ein großes Gehäuse hat mehr Pins
wiegt mehr und hat mehr Verbindungen
daher auch mehr Herstellungsschritte
die versagen können
braucht mehr Platz auf der Leiterplatte
All dies steigert die Entwicklungs-
Testkosten und später auch die Betriebskosten
oder verringert den Komfort (Gewicht ist z
Produktions-
B. ein kritischer Faktor für Mobiltelefone)
Eine besondere Stärke von I2C ist die Tatsache
dass ein Mikrocontroller ein ganzes Netzwerk von Chips mit nur zwei I/O-Pins und einfacher Software kontrollieren kann
die zwar unbedingt notwendig sind
Obwohl er viel langsamer als die meisten Bus-Systeme ist
aber nicht schnell sein müssen
ist I2C durch seine niedrigen Kosten geradezu ideal für Peripherie-Geräte
kleine nichtflüchtige Speicher
Kontrolle von Taktgeneratoren
Lautstärkeregler
langsame Analog-Digital- oder Digital-Analog-Wandler
zur Kommunikation von ICs innerhalb von Videorecordern oder Fernsehgeräten etc. eingesetzt
Echtzeituhren
Er wird häufig für Selbsttests
Auch während des Betriebes können Chips zum Bus hinzugefügt oder entfernt werden
was I2C auch für im Betrieb tauschbare Geräte nützlich macht
Der grundlegende Bus hat einen Adressraum von 7 Bit
was bis zu 112 Knoten auf einem Bus erlaubt (16 der 128 möglichen Adressen sind für Sonderzwecke reserviert)
1992 wurde die erste standardisierte Version v1.0 veröffentlicht
so dass nun bis zu 1.024 Knoten unterstützt werden
Diese fügte einen neuen "schnellen" Modus mit 400 kbit/s hinzu und erweiterte den Adressraum auf 10 Bit
4 Mbit/s hinzu
wobei die Strom- und Spannungsanforderungen in diesem Modus gesenkt wurden (dadurch spart der Bus ganz nebenbei auch noch Energie)
Version 2.0 aus dem Jahr 1998 fügte einen "Hochgeschwindigkeits-Modus" mit 3
Die neueste Version v2.1 von 2001 ist eine kleine Aktualisierung gegenüber 2.0
I2C wurde auch als Basis für ACCESS.bus und VESA's Monitordaten-Interface (Display Data Channel
kurz DDC) benutzt. [Bearbeiten]
Weblinks
Philips I2C-Spezifikation (http://www.semiconductors.philips.com/buses/i2c/) I2C Bus / Access Bus (http://www.interfacebus.com/Design_Connector_I2C.html) en:I2C
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
I2C
aus der freien Enzyklopädie
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