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Diskussion : Holmium
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Impressum
Holmium
Stichpunkte
Allgemein
Symbol
93032 Atomradius (berechnet) 175 (226) pm Kovalenter Radius k
6
Ho
Periode
Holmium ist ein chemisches Element im Periodensystem der Elemente mit dem Symbol Ho und der Ordnungszahl 67. Eigenschaften Dysprosium - Holmium - Erbium HoEs Vorlage:Periodensystem [Xe]4f116s2 165 67 Ho Periodensystem Allgemein Name
f Aussehen silbrig weiß Massenanteil an der Erdhülle 1 · 10-4 % Atomar Atommasse 164
Ordnungszahl Holmium
Block 3
67 Serie Lanthanoide Gruppe
A. van der Waals-Radius k
2 kJ/mol Verschiedenes Spezifische Wärmekapazität 160 J/(kg · K) Elektrische Leitfähigkeit 1
29
2 Oxidationszustände (Oxide) 3 (schwach basisch) Elektronegativität 1.23 (Pauling-Skala) Kristallstruktur Hexagonal Physikalisch Aggregatzustand fest (ferromagnetisch) Dichte (Mohshärte) 8
24 · 106 S/m Wärmeleitfähigkeit 16
8
A. Elektronenkonfiguration [Xe]4f116s2 Elektronen pro Energieniveau 2
7 · cm3/mol Verdampfungswärme 241 kJ/mol Schmelzwärme 12
18
80 g/cm3 (-) Schmelzpunkt 1747 K (1474 °C) Siedepunkt 2968 K (2695 °C) Molares Volumen 18
8
2 W/(m · K) 1
0 kJ/mol 2
Ionisierungsenergie 581
Ionisierungsenergie 1140 kJ/mol 3
Ionisierungsenergie 2204 kJ/mol 4
gelten die angegebenen Daten bei Normbedingungen. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
"Verbergen") 1 Eigenschaften und Verhalten 2 Anwendungen 3 Geschichte 4 Vorkommen 5 Herstellung 6 Verbindungen 7 Isotope 8 Physiologisches 9 Vorsichtsmaßnahmen 10 Weblinks [Bearbeiten]
Ionisierungsenergie 4100 kJ/mol Isotope Isotop NH Halbwertszeit DM DE MeV DP 165Ho 100 % 165Ho ist stabil mit 98 Neutronen Soweit möglich und gebräuchlich
werden SI-Einheiten verwendet.Wenn nicht anders vermerkt
Eigenschaften und Verhalten
Das silberweiß glänzende Metall der seltenen Erden ist weich und schmiedbar
Holmium weist besondere magnetische Eigenschaften auf
In seinen ferromagnetischen Eigenschaften ist es denen des Eisens weit überlegen
6 μB besitzt es das höchste magnetische Moment eines natürlich vorkommenden chemischen Elements
Mit 10
Mit Yttrium bildet es magnetische Verbindungen
in feuchter oder warmer Luft läuft es unter Bildung einer gelblichen Oxidschicht schnell an
In trockner Luft ist Holmium relativ beständig
Bei Temperaturen oberhalb von 150 °C verbrennt es zum Sesquioxid Ho2O3
Mit Wasser reagiert es unter Wasserstoffentwicklung zum Hydroxid.In Mineralsäuren löst es sich unter Bildung von Wasserstoff auf
In seinen Verbindungen liegt es in der Oxidationszahl +3 vor
die Ho3+-Kationen bilden in Wasser gelbe Lösungen. [Bearbeiten]
Anwendungen
Wegen seiner hervorragenden magnetischen Eigenschaften verwendet man Polschuhe aus Holmium für Hochleistungsmagnete zur Erzeugung stärkster Magnetfelder
Yttrium-Aluminium-Granat (YAG) und Yttrium-Lanthan-Fluorid (YFL) Feststofflaser für Microwellenbauteile in der Medizintechnik. Holmiumoxid zur Erzeugung von gelbem Glas. [Bearbeiten]
Holmium-Nickel und Holmium-Cobalt. Regelstäbe in Brutreaktoren. Herstellung von Yttrium-Eisen-Granat (YIG)
Weitere Anwendungen: Magnetblasenspeicher unter Verwendung von Dünnschichtlegierungen aus Holmium-Eisen
Geschichte
1878 entdeckten die schweizer Chemiker Marc Delafontaine und Jaques Louis Soret das Element spektroskopisch durch seine abweichenden Absorptionslinien
Das neue Element nannten sie ›X‹
1879 entdeckte der schwedische Chemiker Per Teodor Cleve das neue Element unabhängig von den beiden Schweizern und isolierte es als gelbes Oxid aus Erbium (Erbiumoxid)
Cleve wendete eine von Mosander entwickelte Methode an; er trennte erst alle bekannten Verunreinigungen ab bevor er versuchte den Rest zu trennen
Er erhielt einen braunen Rest
der den Namen Thulia erhielt
sowie einen grünen Rest
den er Holmia nannte
Erst 1911 gelang dem schwedischen Chemiker Holmberg die Gewinnung von reinem Holmiumoxid
Ob er die Bezeichnung Holmium
übernahm oder als Ableitung seines Namens betrachtete
vorgeschlagen von Cleve für die schwedische Landeshauptstadt Stockholm
ist nicht bekannt
Metallisch reines Holmium wurde erstmals 1940 hergestellt. [Bearbeiten]
Vorkommen
Natürlich kommt Holmium nur in Verbindungen vor
Bekannte holmiumhaltige Minerale sind : Gadolinit xxxxx (Vorkommen bei Ytterby sind erschöpft) Monazit (Ce
La
Y)PO4 [Bearbeiten]
Th
Nd
Herstellung
Nach einer aufwendigen Abtrennung der anderen Holmiumbegleiter wird das Oxid mit Fluorwasserstoff zum Holmiumfluorid umgesetzt
Anschließend wird mit Calcium unter Bildung von Calciumfluorid zum metallischen Holmium reduziert
Abtrennung verbleibender Calciumreste und Verunreinigungen erfolgen in einer zusätzlichen Umschmelzung im Vakuum. [Bearbeiten]
Verbindungen
Holmiumoxid Ho2O3 [Bearbeiten]
Isotope
[Bearbeiten]
Physiologisches
Holmium hat keine biologische Funktion. [Bearbeiten]
Vorsichtsmaßnahmen
Holmium und Holmiumverbindungen sind als wenig toxisch zu betrachten
Metallstäube sind feuer- und explosionsgefährlich. [Bearbeiten]
Weblinks
(Oxford University Press; 1998) ISBN 0-19-508083-1 (englisch) It's Elemental - Holmium (http://education.jlab.org/itselemental/ele067.html) WebElements.com - Holmium (http://www.webelements.com/webelements/elements/text/Ho/index.html) (also used as a reference) (englisch) www.environmentalchemistry.com (http://environmentalchemistry.com/yogi/periodic/Ho.html) Bild in der Sammlung von Heinrich Pniok (http://www.pniok.de/ho.htm) ca:Holmi en:Holmium eo:Holmio es:Holmio et:Holmium fr:Holmium it:Olmio ja:ホルミウムnl:Holmium pl:Holm pt:Hólmio ru:Гольмий sl:Holmij sv:Holmium
Los Alamos National Laboratory - Holmium (http://periodic.lanl.gov/elements/67.html) (englisch) Guide to the Elements - Revised Edition
Albert Stwertka
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Holmium
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