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Adolf Hitler
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Allgemein
Adolf Hitler (* 20
April 1889 in Braunau am Inn in Österreich; †30
ließ alle Oppositionsparteien verbieten und politische Gegner verfolgen
ab 1933 Reichskanzler und ab 1934 als „Führer und Reichskanzler“ zugleich Regierungschef und Staatsoberhaupt des Deutschen Reichs. Adolf Hitler Er errichtete in Deutschland die nationalsozialistische Diktatur des "Dritten Reiches"
April 1945 in Berlin) war ab 1921 "Führer" der NSDAP
Er entfesselte den Zweiten Weltkrieg und betrieb die systematische Entrechtung und Ermordung von Millionen europäischer Juden und anderer Bevölkerungsgruppen im Holocaust. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
"Verbergen") 1 Biographie 1.1 Die frühen Jahre 1.1.1 Herkunft 1.1.2 Kindheit 1.1.3 Jahre in Wien und München 1.1.4 Im 1
Weltkrieg 1.2 Hitlers Aufstieg 1.2.1 Politische Anfänge 1.2.2 Putsch und Inhaftierung 1.2.3 Der Weg zur Kanzlerschaft 1.3 Der Diktator 1.3.1 Errichtung der Diktatur 1.3.2 Hitlers Rassen- und Vernichtungspolitik 1.3.2.1 Die Judenverfolgung 1.3.2.2 Das Euthanasieprogramm 1.3.3 Aufrüstung und expansive Außenpolitik 1.3.4 Hitler und der Zweite Weltkrieg 1.3.4.1 Die Entfesselung des Krieges 1.3.4.2 Der Kriegsverlauf 1.3.5 Hitlers Ende im Bunker 2 Hitler aus zeitgenössischer Sicht 2.1 Zeitgenössische deutsche Autoren über Hitler 3 Widerstand gegen Hitler 3.1 Attentatsversuche 4 Literatur 4.1 Bibliografien 4.2 Biografien 4.3 Verschiedenes 5 Siehe auch 6 Weblinks [Bearbeiten]
Biographie
um den sich die ganze Weltpolitik dreht." Ähnlich formuliert es der Historiker Ian Kershaw
Sebastian Haffner hat in seinem Werk Anmerkungen zu Hitler [1] (http://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Hitler#Biografien) auf die "unerklärliche Kluft" zwischen der ersten und der zweiten Lebenshälfte des Diktators hingewiesen: "Dreißig Jahre lang ein obskurer Versager; dann fast sofort eine politische Lokalgröße und am Ende der Mann
Er beschreibt Hitler in seiner Biographie [2] (http://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Hitler#Biografien) als einen "Mann mit (...) geringen geistigen Gaben und sozialen Fähigkeiten"
der "ohne jede Regierungserfahrung das Amt des Reichskanzlers antrat" und fragt: "Wie konnte ein solcher Mann eine so gewaltige historische Wirkung entfalten
die sich zu Hitlers Leben stellt
bis heute nicht restlos beantwortete Frage
dass die ganze Welt den Atem anhielt?" Dies ist die entscheidende
Nach einer Antwort muss suchen
wer die "Warnung" verstehen will
die der Philosoph Karl Jaspers in der Geschichte des Nationalsozialismus gesehen hat: "Es war möglich
und es bleibt jederzeit möglich". [Bearbeiten]
dass dies geschah
Die frühen Jahre
ließ er im Sommer 1938
um einen Truppenübungsplatz anzulegen
gleich nach dem Anschluss Österreichs evakuieren und zerstören
"woher ich komme und aus welcher Familie ich stamme." (zit. nach Krockow [3] (http://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Hitler#Verschiedenes)) Döllersheim und Strones
die Heimatdörfer seiner Eltern und Großeltern im österreichischen Waldviertel
Um seine Herkunft und sein Leben vor dem Eintritt in die Politik machte Hitler stets ein Geheimnis. "Sie dürfen nicht wissen
" sagte er 1930 über seine politischen Gegner
Kershaw und andere Biographen Hitlers vermuten
dass die Gründe dafür in dessen ungeklärter und von Inzest nicht freier Herkunft zu suchen sind. Hitlers eigene Angaben in "Mein Kampf" zu seinen frühen Jahren dienten vor allem der Selbststilisierung und sind daher wenig vertrauenswürdig. [Bearbeiten]
Krockow
Herkunft
Adolf Hitler wurde 1889 in der oberösterreichischen Grenzstadt Braunau als viertes von sechs Kindern des Zollbeamten Alois Hitler und seiner dritten Frau - und angeheirateten Nichte - Klara (geb
Pölzl) geboren
Von diesen sechs Kindern erreichten nur Adolf und seine Schwester Paula das Erwachsenenalter
von seiner zweiten Frau. Bild nicht gefunden Ahnentafel Adolf Hitlers In "Mein Kampf" schildert Hitler den Vater als jähzornigen Tyrannen
Alois junior und Angela
Alois Hitler hatte zudem noch einen unehelichen Sohn und eine Tochter
Tatsächlich weist aber nichts darauf hin
dass Alois Hitler seinen Sohn strenger erzogen hätte
als damals üblich
Was Hitler dem Vater zeitlebens zugute hielt
dass der uneheliche Sohn der Bauernmagd Anna Maria Schicklgruber 1876 im Alter von 40 Jahren seinen Nachnamen in Hitler hatte ändern lassen
war die Tatsache
Dies geschah allerdings erst Jahre nach dem Tod von Alois' Mutter und seines vorgeblichen Vaters
des Müllergesellen Johann Georg Hiedler
nach der der spätere Ehemann von Anna Schicklgruber Alois' Vater gewesen sei
Dessen Bruder Nepomuk gab bei einem Notar eine eidesstattliche Erklärung ab
wer sein Großvater war
Johann Georg Hiedler selbst hat die Vaterschaft an seinem Stiefsohn zu Lebzeiten nie anerkannt. Hitler wusste also nicht mit letzter Sicherheit
politisch brisant werden
als er seit Anfang der 20er Jahre zunehmend bekannter wurde
Dieser Umstand musste für den Propagandisten einer rassistischen Ideologie
dass der Führer der antisemitischen und extrem nationalistischen NSDAP selbst jüdische oder tschechische Vorfahren hatte
Politische Gegner haben schon damals immer wieder nachzuweisen versucht
seine Herkunft möglichst zu verschleiern
Entsprechende Gerüchte konnten nie belegt werden
waren für Hitler aber Grund genug
Nach neuestem Kenntnisstand ist es aber unwahrscheinlich
dass Hitler jüdische oder tschechische Vorfahren hatte. [Bearbeiten]
Kindheit
von Braunau nach Passau
Lambach und Leonding bei Linz
Wegen des Berufs von Alois Hitler zog seine Familie häufig um
auf der Realschule in Linz versagte er dagegen völlig
Auf den verschiedenen Volksschulen
war er ein guter Schüler
die Adolf Hitler besuchte
Bereits das erste Jahr dort
musste er wiederholen
und seine Lehrer bescheinigten ihm "mangelnde Arbeitslust"
(1900/01)
Hitler stellte dies später als Folge einer Art von Lernstreik gegen den Vater dar
während er selbst den Beruf des Kunstmalers anstrebte
der ihn in eine Beamtenlaufbahn habe drängen wollen
regelmäßige Arbeit scheute und Egozentrik zu seinen hervorstechendsten Eigenschaften gehörte
An dieser Darstellung ist insofern etwas Wahres
als Hitler sich zeitlebens als verkannter Künstler sah
Gegen den "Lernstreik" spricht jedoch
dass Hitlers Vater schon am 3
Januar 1903 im Alter von 65 Jahren starb
ohne dass aber seine Leistungen deshalb besser wurden
Der Erziehungsdruck auf den 13-jährigen ließ also nach
Mit 16 verließ Hitler die Schule ohne Abschluss
Mehr als eine aus verschiedenen Quellen wahllos zusammengelesene Halbbildung hat er in seinem Leben nie erworben. [Bearbeiten]
Jahre in Wien und München
Von 1905 an konnte Hitler dank einer Halbwaisen-Rente und der Unterstützung durch seine Mutter eine ungebundene Bohème-Existenz führen
einen Beruf oder auch nur eine Berufsausbildung anzugehen
Nachdem er 1907 und 1908 wegen mangelnder Begabung von der Wiener Kunstakademie abgelehnt worden war
machte er keine Anstalten mehr
da sein Talent im Malen von Bauwerken läge
Man sagte ihm
er solle Architekt werden
Am 21
Dezember 1907 starb seine Mutter Klara an Brustkrebs
konnte Hitler von seiner Waisenrente anfangs relativ gut leben
Anders als die rührseligen Schilderungen seiner Jugendzeit in "Mein Kampf" suggerieren
lag über dem Anfangsgehalt eines Lehrers
zusätzlich aufgebessert durch den Verkauf selbst gemalter Bilder und Postkarten
Sein Einkommen
im Alter von 20 Jahren
1909
zog Hitler nach Wien
Dort kam er mit den pseudowissenschaftlichen und neureligiösen Schriften des Rasseideologen und Antisemiten Jörg Lanz von Liebenfels in Kontakt
Auch die antisemitischen Polemiken von Politikern wie dem "Führer" der Alldeutschen Bewegung Georg Ritter von Schönerer und dem Wiener Bürgermeister Dr
Karl Lueger nahm er in sich auf
Seine Vorstellung von einer überlegenen arischen ‚Herrenrasse‘ dürfte sich damals gebildet haben
seine Vorbilder ließ er aber stets unerwähnt
insbesondere für die Richard Wagners. Nach der zweiten Ablehnung durch die Kunstakademie ging Hitler allmählich das Geld aus
Mehr als für Politik hat sich Hitler nach Aussagen seines damaligen Freundes August Kubizek für Opern interessiert
Er landete 1909 im Obdachlosenasyl und Anfang 1910 im Männerheim in der Meldemannstraße
Als Maler von Sehenswürdigkeiten Wiens fand er ein bescheidenes Auskommen
ist aufgrund seiner Lebensumstände fraglich
wie er in Mein Kampf behauptete
Ob sein Antisemitismus damals bereits so ausgeprägt war
Denn im Männerheim pflegte er Kontakt zu einem jüdischen Bewohner namens Hanisch
der den Verkauf seiner Bilder für ihn übernahm
Nachdem ihm im Mai 1913 das Erbe des Vaters ausgezahlt worden war
zog er von Wien nach München um
er habe sich nach einer "deutschen Stadt" gesehnt
In "Mein Kampf" schrieb er später
Hier entdeckte er sein Interesse für Architektur und las die Schriften des rassistischen Schriftstellers Houston Stewart Chamberlain
dem Militärdienst zu entgehen
Der Umzug hatte auch den Zweck
Wenn es stimmt
dass dabei seine deutschnationale Gesinnung und eine Abneigung gegen den österreich-ungarischen Vielvölkerstaat eine Rolle spielten
wäre dies eine erste erkennbare politische Entscheidung gewesen
Dass Hitler nicht prinzipiell dem Kriegsdienst aus dem Weg gehen wollte
zeigte sich 1914: Als der 1
Weltkrieg ausbrach
meldete er sich umgehend als Kriegsfreiwilliger. [Bearbeiten]
Im 1. Weltkrieg
Bild nicht gefunden Adolf Hitler (ganz links) im Ersten Weltkrieg Als Gefreiter des 16
Bayerischen Reserve-Infanterie-Regiments "List" verbrachte Hitler fast die gesamte Kriegszeit als Meldegänger an der Westfront
Er trat am 16
August 1914 als Freiwilliger in die Armee ein
wurde im Dezember desselben Jahres mit dem Eisernen Kreuz zweiter Klasse ausgezeichnet
In Nordfrankreich wurde Hitler im Oktober 1916 am Bein verwundet
Erst Anfang März 1917 kam er wieder geheilt an die Front
1918 wurde er mit dem Eisernen Kreuz erster Klasse ausgezeichnet
so schilderte er selbst seine damalige Haltung während des Putschistenprozesses im Jahr 1924
niemandem widersprechen
blindlings sich fügen"
der aber bei seinen Kameraden wegen seiner unkritischen Haltung gegenüber den Offizieren eher unbeliebt war. "Den Vorgesetzten achten
Hitler galt als korrekter Soldat
die Hitlers erster und zeitgenössischer Biograph Konrad Heiden [4] (http://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Hitler#Biografien) zitiert: "Wir alle schimpften auf ihn und fanden es unerträglich
daß wir einen weißen Raben unter uns hatten." Am 15
Seine Außenseiterrolle wird von einer Äußerung eines Regimentskameraden verdeutlicht
kurz vor Kriegsende
Oktober 1918
wurde Hitler nach einem Gasangriff in das Lazarett der vorpommerschen Stadt Pasewalk eingewiesen
führte er selbst auf eine Augenverletzung in Folge des Gasangriffs zurück
Die vorübergehende Blindheit
wegen der er behandelt wurde
lassen aber auch den Schluss zu
dass die Blindheit erst eine nachträglich eingetretene
die auf Krankenakten des Lazaretts beruhen
hysterische Reaktion auf die Niederlage Deutschlands gewesen sein könnte
Neuere Forschungen
der von Heiden [5] (http://de.wikipedia.org/wiki/Adolf_Hitler#Biografien) mit dem Satz zitiert wird: "Diesen Hysteriker mache ich niemals zum Unteroffizier!" Es hatte also nicht nur mit Hitlers österreichischer Staatsbürgerschaft zu tun
dass er - obwohl mehrfach verwundet und mit dem Eisernen Kreuz beider Klassen sowie weiteren Ehrenzeichen versehen - nie über den Status eines Gefreiten hinauskam
Hitler wurde jedenfalls von einem Militärarzt für Psychiatrie behandelt und von diesem als Psychopath eingestuft
der zu Führungsaufgaben völlig ungeeignet sei. Ähnlich hatte sich schon während des Krieges Hitlers Kompanieführer geäußert
da er in seinem späteren Leben von militärischen Fragen durchaus etwas verstanden habe. [Bearbeiten]
Dennoch nennt Sebastian Haffner die Fronterfahrung Hitlers "einziges Bildungserlebnis"
Hitlers Aufstieg
[Bearbeiten]
Politische Anfänge
die Empörung über den verlorenen Krieg und den "Verrat der Novemberverbrecher" habe in ihm den Entschluss reifen lassen
Hitler behauptete später
Politiker zu werden
Auch dies darf angezweifelt werden
die er in den ersten Monaten nach Kriegsende erkennen ließ
angesichts der unklaren Haltung zu den Zeitereignissen
Von politischen Ambitionen Hitlers ist unmittelbar nach dem Krieg nichts festzustellen
Er kehrte in die Kaserne seines Regiments nach München zurück und zeigte zunächst nur das Bestreben
nicht entlassen zu werden
der zumeist "völkisch" und antidemokratisch gesinnten Freikorps
Er ließ sich mehrfach zu einem der Vertrauensleute seines Regiments wählen und war damit eine Art Verbindungsmann zur revolutionären Räteregierung des sozialistischen bayerischen Ministerpräsidenten Kurt Eisner. In den Wirren nach dessen Ermordung ergriff Hitler weder auf Seiten der Räterepublik Partei noch - wie man angesichts seiner späteren Entwicklung hätte erwarten können - auf Seiten ihrer Gegner
Er scheint sich damals vorsichtig im Hintergrund gehalten zu haben
der Jude gewesen war
Ein Foto aus dieser Zeit zeigt Hitler sogar im Trauerzug für den ermordeten Eisner
dass Hitlers politische Anschauungen zu dieser Zeit noch nicht so ausgeprägt gewesen sein können
wie er es sechs Jahre später in "Mein Kampf" darstellen sollte
Auch dies wird von einigen Historikern als Hinweis darauf gewertet
Nach der blutigen Niederwerfung der Räterepublik ließ Hitler sich von der Münchener Reichswehrverwaltung anwerben
die damals den entscheidenden Machtfaktor in Bayern darstellte
dass er sich das Wohlwollen der neuen Machthaber erkaufte
Es gibt Hinweise darauf
indem er Regimentskameraden verriet
die sich auf Seiten der Räteregierung engagiert hatten
Die entscheidenden Männer der so genannten schwarzen Reichswehr - z.B. der Hauptmann Ernst Röhm - scheinen in dem Gefreiten Hitler bald einen potenziellen Agitator gesehen zu haben
mit dessen Hilfe sich nationalistische Ideen unter Arbeitern verbreiten ließen
die im damaligen München wie Pilze aus dem Boden schossen. Am 12
politische Parteien und Zirkel zu bespitzeln
Seine Vorgesetzten schickten Hitler zu Schulungen für Propaganda-Redner und beauftragten ihn gleichzeitig damit
antisemitische und pseudo-sozialistische Ideen propagierte
September 1919 besuchte Hitler erstmals eine Versammlung der von dem Schlosser Anton Drexler gegründeten Deutschen Arbeiterpartei (DAP)
die fremdenfeindliche
Hitler beteiligte sich gleich an den Debatten und fiel durch sein Rednertalent auf
Erstmals hatten er selbst und andere eine gewisse Begabung an ihm entdeckt: Er konnte Zuhörer fesseln und Emotionen wecken
und im Auftrag seiner Vorgesetzten
Drexler warb ihn noch am gleichen Tag an
trat Hitler am 19
Oktober als 55
wie er später stets behauptete
Mitglied in die DAP ein - nicht als siebentes
um etwas mehr Größe vorzutäuschen
dass die DAP mit der Zählung ab 501 begann
Seine Mitgliedsnummer 555 rührte daher
Zu dieser Zeit kam Hitler auch erstmals mit dem antisemitischen Schriftsteller Dietrich Eckart von der Thule-Gesellschaft in Kontakt
der Arbeiter und Angehörige der Unterschichten für rechtsradikale Ideen gewinnen sollte
Eckart war auf der Suche nach einem Agitator
Als einer der ersten sah er in Hitler diesen Mann und förderte ihn seither mit Rat und Tat
wurde er für die kleine DAP bald unentbehrlich
1920 wurde er Herausgeber von Hitlers Parteiblatt "Völkischer Beobachter". Da Hitler mit seinen aufputschenden Reden immer mehr Zuhörer und Mitglieder anlockte
die sich auf sein Betreiben in "nationalsozialistische" deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) umbenannte
Zunächst war er dort als "Werbeobmann" tätig und im Frühjahr 1920 an der Ausarbeitung des 25-Punkte-Programms der DAP beteiligt
Als er am 31
konnte er bereits von seinen Honoraren als Redner leben
März 1920 schließlich aus der Armee entlassen wurde
Als "Bierkelleragitator" war er für die noch wenig beachtete NSDAP unersetzlich
Dies nutzte er aus
als er im Juli 1921 die alte Parteiführung entmachtete und mit einem Ultimatum seine Wahl zum Vorsitzenden der NSDAP erzwang
die aber außerhalb Bayerns eher Belustigung als Furcht erregte. [Bearbeiten]
Hitler war nun eine politische Lokalgröße
Putsch und Inhaftierung
der keinen Hehl aus seiner Abneigung gegen die Demokratie und die angebliche „rote Reichsregierung“ machte
Bayern wurde seit der Niederschlagung der Räterepublik von dem nationalistisch und monarchistisch gesinnten Generalstaatskommissar Gustav Ritter von Kahr regiert
sahen in Kahr daher einen Verbündeten in ihrem Plan
Hitler und der frühere Generalquartiermeister der Obersten Heeresleitung (OHL) Erich Ludendorff
der inzwischen zu den Sympathisanten der NSDAP gehörte
nach dem Vorbild von Mussolinis ‚Marsch auf Rom‘ vom Oktober 1922 die Regierung in Berlin gewaltsam zu stürzen
auch bei breiten Bevölkerungsschichten Unterstützung zu finden
Aufgrund der französischen Ruhrbesetzung
der enormen Inflation und heftiger innerer Unruhen in Deutschland glaubte er
Am Abend des 8
in dem Kahr eine Rede hielt
November 1923 stürmten Hitler und einige Bewaffnete den Münchner Bürgerbräukeller
Doch nur unter vorgehaltener Waffe ging dieser zum Schein auf Hitlers Angebot ein
Am nächsten Morgen jagte die Polizei den Marsch Hitlers und seiner Anhänger schon an der Feldherrnhalle auseinander
Ludendorff wurde noch am 9
November verhaftet
Hitler einige Tage später
der am 26
Der Prozess gegen die Putschisten
der damals noch immer österreichischer Staatsbürger war
hätte nach Gesetzeslage mit langen Haftstrafen und zumindest mit der Ausweisung Hitlers enden müssen
Februar 1924 begann
Aber wie in der Weimarer Republik üblich
wurden die rechtsextremen Täter mit äußerster Milde behandelt
von Hitler wegen seiner jüdischen Herkunft angegriffen zu werden
Der Gerichtspräsident nahm es sogar hin
Ludendorff redete seine Beteiligung an dem damals so genannten Bierkellerputsch möglichst klein und kam mit einem Freispruch davon
ergriff die Chance
sich selbst als alleinigen Initiator des ganzen Unternehmens darzustellen
wie wenig er riskierte
Hitler
der wusste
aber schon wenige Monate später
Er wurde zu einer äußerst milden Strafe von fünf Jahren Festungshaft verurteilt
am 20
Dezember 1924
wieder frei gelassen
Während seiner Haft in Landsberg am Lech schrieb Hitler mit Hilfe seines Sekretärs Rudolf Hess den ersten Teil seines Buches Mein Kampf
Eine Abrechnung
in dem er offen seine politischen Ziele und die Ideologie des Nationalsozialismus beschrieb. (Ursprünglich hatte das Buch Viereinhalb Jahre des Kampfes gegen Lügen
Dummheit und Feigheit heißen sollen.) Dank der Berichterstattung über den Prozess wurde Hitler nun auch im Norden Deutschlands als der radikalste aller ‚völkischen‘ Politiker bekannt
und in der völkischen Bewegung gewann seine Stimme erheblich an Gewicht
Seine Stellung in der NSDAP war unumstrittener denn je
so sah er sich nun zunehmend selbst in der Rolle des großen Führers
der den Weg für einen anderen ‚Retter Deutschlands‘ wie etwa Ludendorff frei machen sollte
Hatte er sich bis dahin eher als ‚Trommler‘ der Bewegung gesehen
All das nützte ihm jedoch zunächst wenig
aber die wirtschaftlichen Verhältnisse in der Weimarer Republik stabilisierten sich
Zwar wurde die NSDAP nach einem anfänglichen Verbot wieder zugelassen
Der bis 1929 anhaltende Aufschwung ließ radikalen Parteien in der Wählergunst keine Chance
die Macht auf legalem Weg zu erringen. [Bearbeiten]
und Hitler setzte nach dem gescheiterten Putschversuch ganz darauf
Der Weg zur Kanzlerschaft
Nach seiner Haftentlassung begann Hitler damit
die NSDAP wieder aufzubauen
auf legalem Weg die Macht im Staat zu erlangen
Diesmal versuchte er
Wirtschaftsführern und Militärs (zum Beispiel aus Freikorps) aus dem Deutschen Reich und auch aus den USA
die die Situation in der politisch wenig gefestigten Weimarer Republik weiter destabilisieren half
Zu Hilfe kamen ihm Spenden und logistische Hilfen von Junkern
sowie die Wirtschaftskrise
Kaisertreuen
als er Österreich ohne polizeiliche Abmeldung in Richtung München verlassen hatte (und 1925 dann auf eigenen Wunsch aus der österreichischen Staatsbürgerschaft entlassen worden war) und 1932 war Hitler staatenlos
Zwischen 1913
Erst die Anstellung als Regierungsrat beim Braunschweiger Landeskultur- und Vermessungsamt verschaffte ihm Ende Februar 1932 die deutsche Staatsbürgerschaft und somit die formale Voraussetzung zur Kandidatur bei der Reichspräsidentenwahl
Nachdem die NSDAP bei den Reichstagswahlen 1932 stärkste Partei wurde
ernannte Reichspräsident Paul von Hindenburg ihn am 30
Januar 1933 zum Reichskanzler
Die "Kamarilla" um Paul von Hindenburg trieb zur Unterstützung einer nationalistisch ausgerichteten Regierung die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler voran
Unterstützung fand Hitler weiterhin durch die Großindustrie und Banken
die aus Angst vor einem Staatssozialismus die von Hitler beabsichtigte vollständige Ausschaltung der "bolschewistischen Gefahr" begrüßten
sowie durch die ihnen von Hitler in Aussicht gestellten Staatsaufträge durch Aufrüstung
indem Papen ein Platz im Kabinett unter der Führung Hitlers versprochen wurde. Das Militär hoffte durch den Reichskanzler Hitler auf den nationalen Aufstieg
eine "Beseitigung" des Versailler Vertrags und eine Aufrüstung beziehungsweise Aufstockung der Armee
Die Befürwortung seiner Ernennung zum Reichskanzler der nationalkonservativen Kreise um Franz von Papen sicherte sich Adolf Hitler
Nationalkonservative aus Wirtschaft und Politik wollten durch Hitler eine Stabilisierung der Regierung und auch eine Neuorientierung der politischen Kultur in Richtung Monarchie. [Bearbeiten]
Der Diktator
[Bearbeiten]
Errichtung der Diktatur
In Redepose Nach dem Reichstagsbrand
Kommunisten und Gewerkschaftern untergeschoben wurde
der den Sozialdemokraten
konnte Hitler von Hindenburg den Erlass von Notverordnungen nach Art
48 der Weimarer Verfassung erreichen
mit denen er in der Lage war
Grundrechte außer Kraft zu setzen
Diese Notverordnungen hatten jedoch nur eine eng begrenzte Gültigkeitsdauer
musste Hitler eine Zweidrittelmehrheit im Reichstag erreichen
dem so genannten Ermächtigungsgesetz
Zur Durchsetzung des daher an Stelle der Notverordnungen tretenden Gesetzes zu Behebung der Not von Volk und Reich
Hitlertreue Kräfte und Polizeieinheiten schalteten daher einen Teil des Reichstags
verfassungswidrig aus
nämlich alle 81 KPD-Abgeordneten und einige Abgeordnete der SPD
aber mit Zustimmung der bürgerlichen Parteien verabschiedet
darunter das Zentrum und die Liberalen
Das Gesetz wurde gegen die Stimmen der verbliebenen Mitglieder der SPD
die Zeit des Nationalsozialismus
Mit dem Inkrafttreten des Ermächtigungsgesetzes begann im Deutschen Reich die nationalsozialistische Diktatur
anfänglich in der Propaganda auch als "Drittes Reich" bezeichnet. Am 1
berechnet nach der Lohn- und Gehaltssumme
eine Zwangsabgabe aller Betriebe zugunsten der NSDAP
Juni 1933 wurde die so genannte "Adolf-Hitler-Spende der deutschen Wirtschaft" eingeführt
Bis 1945 kamen so 700 Millionen Reichsmark an "Spenden" zusammen
Die NSDAP und Hitler wurden hierdurch auf einen Schlag sämtlicher finanzieller Probleme entledigt
Hermann Göring und Reinhard Heydrich
Hitler
angestachelt durch die Röhm-Konkurrenten SS-Leiter Heinrich Himmler
nutze einen angeblichen Putschversuch Ernst Röhms und gab den Befehl zur "Nacht der langen Messer" (30
Juni 1934)
der Ermordnung seines Duz-Freundes Röhm
Generale der Wehrmacht und Personen ermordet
die Hitler in der Vergangenheit opponiert hatten
sondern auch Personen
die dem Regime im Weg standen
Dabei wurden nicht nur zahlreiche Führer der SA
So wurde der ehemaligen Reichskanzler und General Kurt von Schleicher zusammen mit seiner Frau in deren Privatwohnung ermordet
Carl Schmitt hat 1934 diese zentral organisierten Gewaltverbrechen nachträglich als "Staatsnotwehr" legitimiert
illegale Verhaftungen
Hannah Arendt hat die direkt nach 1933 beginnenden Ungeheuerlichkeiten (so genannte wilde Konzentrationslager
Gestapo-Keller
Köpenicker Blutwoche) in ihrem Gaus-Interview 1964 nur durch die später noch furchtbareren Geschehnisse überblendet gesehen
Nach dem Tod Hindenburgs am 2
August 1934 ließ Hitler die Reichswehr auf sich vereidigen und nannte sich fortan Führer und Reichskanzler
Im Januar 1938 stürzten der Reichswehrminister von Blomberg und der Oberbefehlshaber des Heeres
über Homosexuellen-Vorwürfe und Intrigen der SS
Generaloberst Freiherr von Fritsch
Hitler löste die Generäle von der Spitze der Wehrmacht ab und übernahm selbst den Oberbefehl über die Wehrmacht
Als Leitungsorgan trat das OKW an die Stelle des Reichwehrministeriums. [Bearbeiten]
Hitlers Rassen- und Vernichtungspolitik
d.h. auf Ausrottung der Juden zielender Antisemitismus und sein radikaler Sozialdarwinismus
Wesentliche Antriebskräfte für Hitlers Politik waren sein exterminatorischer
Vom Beginn seines öffentlichen Auftretens bis zu seinem Tod griff Hitler immer wieder die Juden und andere so genannte "rassisch Minderwertige" an
Roma
Polen und Russen zählte
zu denen er unter anderm Sinti
Seine sozialdarwinistischen Anschauungen traten vor allem in Äußerungen über Kranke sowie körperlich und geistig Behinderte zutage
deren Existenz er als "lebensunwert" bezeichnete
Hitler sah in der Weltgeschichte einen permanenten Kampf
die "höherwertigen" die "minderwertigen Rassen" auszumerzen hätten
in dem die "Starken" die "Schwachen"
wie manche seiner Wähler noch bis 1933 glauben mochten
So sagte er z.B. auf dem Parteitag der NSDAP in Nürnberg 1929: "Würde Deutschland jährlich eine Million Kinder bekommen und 700.000 bis 800.000 der Schwächsten beseitigt
dass die Verwirklichung seiner rassistischen und sozialdarwinistischen Vorstellungen stets Hitlers Hauptanliegen war und nicht nur
dann würde am Ende das Ergebnis vielleicht sogar eine Kräftesteigerung sein." Solche und zahllose weitere Äußerungen belegen
ein "Nebenaspekt" des NS-Programms
Obwohl im 1
wie Hunderttausende unserer allerbesten deutschen Arbeiter aus allen Schichten und Berufen es im Felde erdulden mussten
dann wäre das Millionenopfer der Front nicht vergeblich gewesen." Noch kurz vor Ende des 2
Weltkrieg rund 12.000 jüdische Deutsche gefallen waren
äußerte sich Hitler beispielsweise schon in "Mein Kampf" folgendermaßen über die Juden: "Hätte man zu Kriegsbeginn und während des Krieges einmal zwölf oder fünfzehntausend dieser hebräischen Volksverderber so unter Giftgas gehalten
dazu genutzt
die an anderer Stelle dringend benötigt wurden
möglichst viele Juden in die Vernichtungslager zu verschleppen
Weltkriegs wurden auf seinen Befehl hin Transportkapazitäten
Und noch in seinem Testament forderte Hitler die "peinliche Einhaltung der Rassegesetze". [Bearbeiten]
Die Judenverfolgung
Der Antisemitismus Hitlers und der Nationalsozialisten zeigte sich zunächst in der offenen Diskriminierung und Entrechtung der Juden und führte während des 2
Weltkrieges zum Holocaust
dem von Hitler bereits in "Mein Kampf" angedeuteten Plan
fielen rund sechs Millionen Menschen in ganz Europa zum Opfer
alle Juden auszurotten
Der so genannten "Endlösung der Judenfrage"
Die Diskriminierungen in Deutschland begannen bereits kurz nach der Machtergreifung
Im April 1933 ordnete die neue Regierung einen eintägigen Boykott jüdischer Geschäfte als Antwort auf angebliche "jüdische Gräuelpropaganda" aus dem Ausland an
Es folgten Verordnungen und Gesetze
die die Rechte der Juden immer weiter einschränkten und sie zu Bürgern 2
Klasse degradierten
Das "Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums" beispielsweise diente der Entlassung jüdischer Beamter aus dem Öffentlichen Dienst
Auch die Ausübung anderer Berufe wurden den Juden im Laufe der Zeit immer weiter erschwert
Jüdische Ärzte oder Rechtsanwälte etwa durften nur noch jüdische Klienten bedienen
Andere Berufe waren ihnen ganz verschlossen
Die offen rassistischen "Nürnberger Gesetze" von 1935 beraubten die Juden endgültig ihrer staatsbürgerlichen Rechte
Unter anderem wurden Ehen zwischen Juden und Nichtjuden verboten und sexuelle Beziehungen zwischen ihnen als so genannte "Rassenschande" unter Strafe gestellt
Staat und Partei förderten die sogenannten Arisierungen
d.h. die Übernahme jüdischer Unternehmen durch Nicht-Juden zu - für letztere - äußerst vorteilhaften Bedingungen
Auswanderungswilligen Juden wurde zugleich eine "Reichsfluchtsteuer" auferlegt
durch die sie die ohnehin geringen Erlöse aus Arisierungen großenteils wieder verloren
Vor dem Krieg fand die Judenverfolgung ihren Höhepunkt in der Pogromnacht vom 9. auf den 10
November 1938
Als angeblich "spontane Äußerungen des Volkszorns" organisierte Joseph Goebbels im Auftrag Hitlers gewalttätige Ausschreitungen gegen Juden
Synagogen und andere Einrichtungen im ganzen Reich
jüdische Gemeinden
Nach Kriegsausbruch ging das Hitler-Regime von der Verdrängung und Vertreibung zur Vernichtung der Juden über
Die Auswanderung war bald nicht mehr möglich
und die Juden in allen von Deutschland kontrollierten Gebieten wurden nun ebenfalls verfolgt
Seit dem 1
September 1941 waren alle Juden über 6 Jahren gezwungen einen Gelben Stern gut sichtbar an ihrer Kleidung zu tragen
wie die Verbote
öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen sowie Autos
Radios oder Haustiere zu besitzen
Dazu kamen zahllose weitere Diskriminierungen und Schikanen
Nach und nach wurden die Juden im deutschen Machtbereich in Ghettos oder Konzentrationslager eingewiesen
Von 1942 an wurden im besetzten Polen schließlich mehrere Vernichtungslager wie Auschwitz-Birkenau oder Majdanek eingerichtet
Sinti und Roma und anderen dienten
die ausschließlich der fabrikmäßig organisierten Ermordung von Juden
Russen
Polen
von Hitlers eigener Hand unterzeichnetes Dokument zur Judenvernichtung
Hitlers unmittelbare Verantwortung für diese Taten ist nach dem Krieg von Holocaust-Leugnern und anderen immer wieder mit dem Argument bestritten worden
es gebe kein entsprechendes
öffentlichen und klar dokumentierten Äußerungen Hitlers entgegen
Dem stehen aber die erwähnten
die zeigen
dass die von seiner Regierung zu verantwortende Rassenpolitik ganz seinen persönlichen Ansichten und Zielen entsprach
Dies begann nicht erst mit den Äußerungen in "Mein Kampf" und endete nicht mit seiner Reichstagsrede vom 30
Januar 1939
in der er für den Fall eines Krieges die "Vernichtung der jüdischen Rasse in Europa" androhte. [Bearbeiten]
Das Euthanasieprogramm
Anders als im Fall des Holocaust lässt sich Hitlers persönliche Verantwortung für die nationalsozialistischen Verbrechen in einem anderen Fall auch mit Dokumenten belegen: Im Oktober 1939 unterschrieb er eigenhändig den Befehl zur später so genannten T4-Aktion [6] (http://www.deathcamps.org/euthanasia/pic/big180839.jpg)
unter Reichsleiter Philipp Bouhler beauftragt
Damit ermöglichte er die "Euthanasie"
deren Existenz in der ideologischen Sprache des Dritten Reiches als "lebensunwertes Leben" bezeichnet wurde. Mit der Realisierung der T4-Aktion wurde die "Kanzlei des Führers"
d.h. die Ermordung von geistig und körperlich Behinderten
Er ließ Nervenheilanstalten
Krankenhäuser und Heilanstalten in Vernichtungsstätten umfunktionieren
Erschießen oder Verhungern lassen
Vergiften
Allein im damaligen Reichsgebiet wurden fast 190 000 geistig und körperlich behinderte Menschen ermordet - durch Vergasen
bei denen das Abgas Kohlenmonoxid in den Fahrgastraum geleitet wurde
Unter anderem setzten die Täter Busse ein
jedoch unzweifelhaft sehr hoch
Die Zahl der Opfer in den besetzten Gebieten ist nur schwer zu ermitteln
Vertreter beider großen Kirchen in Deutschland - beispielsweise der Bischof von Münster
Kardinal Galen - wandten sich gegen die Mordaktionen
Diese wurden daraufhin im Geheimen weitergeführt
Bei Kriegsende waren etwa die Hälfte aller Anstaltsinsassen getötet worden
Die Ermordung der Behinderten diente den SS-Einsatzkommandos als Experimentierfeld für die späteren Massentötungen an Juden. [Bearbeiten]
Aufrüstung und expansive Außenpolitik
so verfolgte auch Hitler außenpolitisch die Revision des Versailler Vertrags
Wie schon die demokratischen Politiker der Weimarer Republik
sondern auch einen erneuten militärischen Konflikt in Kauf zu nehmen. Dazu kam es zunächst aber nicht
dabei nur auf diplomatischem Wege und im Konsens mit den ehemaligen Kriegsgegnern zu handeln
da die übrigen europäischen Mächte Hitler weit entgegen kamen
Aber anders als diese war er nicht bereit
Großbritannien etwa schloss mit dem Reich das deutsch-britische Flottenabkommen
und Polen vereinbarte mit ihm 1934 einen Nichtangriffspakt
die Rheinlandbesetzung 1935 und die Aufrüstung der Reichswehr weit über das in Versailles festgelegte Maß hinaus stellten zwar glatte Brüche des Friedensvertrags von 1919 dar
Schon die Erhöhung des Wehretats im März 1934
wurden von den einstigen Siegermächten aber ebenfalls hingenommen. Die bloße Revision von Versailles betrachtete Hitler jedoch nur als Etappenziel
Nach eigenen Aussagen betrachtete er sogar die deutschen Grenzen von 1914 als "unlogisch" und zu eng
innerhalb von fünf Jahren die Kriegsbereitschaft Deutschlands herzustellen
Obwohl Hitler in seinen Reden immer wieder seinen Friedenswillen betonte
sein Ziel sei es
lief seine ganze Politik von Beginn an auf Krieg hinaus. Bild nicht gefunden März 1938: Hitler gibt dem Reichstag (Sitzungsort: Krolloper) den Anschluss Österreichs bekannt Nach dem Tod Hindenburgs 1934 teilte er der Generalität mit
Das gleiche Ziel verfolgte Hitler mit der Wiedereinführung der Allgemeinen Wehrpflicht 1935 und mit dem 1936 verkündeten Vierjahresplan
Die wirtschaftliche Erholung Deutschlands seit 1933 beruhte wesentlich auf einem durch Kredite finanzierten Programm staatlicher Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen
als Deutschland Abrüstungsverhandlungen mit England und Frankreich abbrach und aus dem Völkerbund austrat
in denen der obligatorische Reichsarbeitsdienst und die verstärkte Aufrüstung eine wesentliche Rolle spielten. Die Entschlossenheit der nationalsozialistischen Außenpolitik zeigte sich bereits im Oktober 1933
1934 unterstützte Hitler einen nationalsozialistischen Putschversuch in Wien
bei dem der österreichische Bundeskanzler Engelbert Dollfuß ermordet wurde
Auf der gleichen Linie lag die Unterstützung Francos im Spanischen Bürgerkrieg seit 1936
galt nicht zuletzt der Erprobung der Luftwaffe für einen kommenden Krieg
Der Einsatz der deutschen Legion Condor
die entscheidend zu Francos Sieg beitrug
Am 5
November 1937 weihte Hitler die Generalität in seine weiteren Pläne ein
In dem Protokoll
das der anwesende Oberst Hossbach von der Geheimkonferenz anfertigte
heißt es
"zur Lösung der deutschen Frage könne es nur den Weg der Gewalt geben"
Zugleich gab Hitler seinen Entschluss bekannt
bei nächster Gelegenheit gegen die Tschechoslowakei und Österreich loszuschlagen. Noch im Dezember 1937 genehmigte Hitler den "1
Nachtrag zur Weisung für die einheitliche Kriegsvorbereitung für die Wehrmacht vom 24
Juni 1937"
in dem diese Offensivpläne konkretisiert wurden
so wird die militärische Voraussetzung geschaffen sein
So heißt es u.a.: "Hat Deutschland seine volle Kriegsbereitschaft erreicht
einen Angriffskrieg gegen die Tschechoslowakei (...) auch dann zu einem siegreichen Ende zu führen
wenn die eine oder andere Großmacht gegen uns eingreift." Bild nicht gefunden 1939: Hitler besucht Wien Mit militärischen Drohungen erreichte Hitler im März 1938 den Anschluss Österreichs als Ostmark an das nunmehr "Großdeutsche Reich"
Im Oktober des gleichen Jahres verlangte er die Abtretung des mehrheitlich von Deutschen bewohnten Sudetenlandes von der Tschechoslowakei an Deutschland
Da die Tschechoslowakei mit Frankreich und England verbündet war
drohte schon damals der Ausbruch des Krieges
der Italien als noch nicht ausreichend gerüstet ansah
kam jedoch in München eine Konferenz mit dem britischen Premier Neville Chamberlain und dem französischen Ministerpräsidenten Edouard Daladier zustande
Auf Vermittlung Mussolinis
Beiden erschienen auch ihre Länder noch nicht kriegsbereit
so dass sie in Fortsetzung ihrer bisherigen Appeasementpolitik Hitlers Forderungen im Münchner Abkommen erfüllten und ihr Bündnis mit der Tschechoslowakei preisgaben
wie er sie nannte
der aber de facto gleichfalls völlig von Deutschland abhängig war. Unmittelbar nach der völligen Zerschlagung der Tschechoslowakei versicherte Hitler in einer Reichstagsrede
erzwang er im März 1939 - wiederum unter Kriegsdrohung - die Errichtung des so genannten Protektorats Böhmen und Mähren
d.h. eines deutschen Vasallenstaats. Die Slowakei bildete nominell einen unabhängigen Staat
die letzten territorialen Forderungen Deutschlands seien damit erfüllt
Trotz Hitlers Bestandsgarantie für die "Rest-Tschechei"
Gleichwohl sollte er schon wenige Monate später die Angliederung Danzigs an das Reich fordern und in dem geheimen Zusatzprotokoll zum Hitler-Stalin-Pakt vom August 1939 die Aufteilung Polens und des Baltikums zwischen Deutschland und der Sowjetunion festschreiben lassen
Die Forderungen an Polen lösten schließlich den 2
Weltkrieg aus
Auf diesen Krieg war Hitlers Denken und Regierungshandeln seit 1933 fixiert
Alles andere hatte sich dem unterzuordnen
Sein Verhalten während und nach der Sudetenkrise hatten aber in England und Frankreich zu einem Umdenken geführt
dass Hitler nicht vertragsfähig war und dass ein Eingehen auf seine Forderungen nur weitere Forderungen nach sich zog. [Bearbeiten]
Den führenden Staatsmännern beider Länder war nun bewusst
Hitler und der Zweite Weltkrieg
verfolgte Hitler nur ein einziges weiteres politisches Ziel: die Weltmachtstellung Deutschlands
Neben der Vernichtung der Juden
sondern um die Eroberung eines riesigen Kolonialreichs im Osten
Dabei ging es ihm nicht nur um die Revision der Ergebnisse des Ersten Weltkriegs
die er schon in "Mein Kampf" ganz klar benannte
Beide Ziele
waren ohne Gewalt nicht zu erreichen
Daher arbeitete Hitler seit dem Beginn seines politischen Wirkens konsquent auf den nächsten Krieg hin
Die Stoßrichtung seiner Aggression richtete sich also im Wesentlichen gegen Russland
Dazu kam der scheinbar unüberwindbare Gegensatz zwischen Nationalsozialismus und Bolschewismus
dass ein Krieg gegen Hitler-Deutschland unvermeidlich geworden war
bemühten sie sich intensiv um Stalin als natürlichen Verbündeten
Dieser Gegensatz trug dazu bei
dass viele westliche Politiker Nazi-Deutschland als willkommenes Bollwerk gegen die Sowjetunion betrachteten und Hitler lange gewähren ließen. Bild nicht gefunden Adolf Hitler und Benito Mussolini in München - Juni 1940 Als aber die Regierungen in England und Frankreich nach dem Einmarsch der Wehrmacht in Prag erkannten
Für Hitler wiederum kam es darauf an
einen Zweifrontenkrieg wie 1914 zu vermeiden
Zur allgemeinen Überraschung unterzeichnete sein Außenminister Joachim von Ribbentrop am 23
August 1939 in Moskau einen Nichtangriffspakt mit der Sowjetunion
der in einem geheimen Zusatzprotokoll die Aufteilung Osteuropas in eine deutsche und eine sowjetische Interessensphäre vorsah. Mit dem Hitler-Stalin-Pakt verfolgten beide Diktatoren ein gemeinsames Interesse: Zeit zu gewinnen
Stalin musste die während der politischen "Säuberungen" der vergangenen Jahre geschwächte Rote Armee reorganisieren; Hitler konnte nun - von Russland ungehindert - Polen
Frankreich und England angreifen. [Bearbeiten]
Die Entfesselung des Krieges
Den Abschluss des Hitler-Stalin-Pakts verstanden alle europäischen Mächte als Signal für den umittelbar bevorstehenden Kriegsbeginn. Tatsächlich forderte Hitler von Polen prompt die Abtretung des sogenannten Korridors zwischen Hinterpommern und Ostpreußen sowie die Angliederung der freien Stadt Danzig ans Reich
Ebenso prompt verstärkte die von der Regierung kontrollierte deutsche Presse ihre Berichterstattung über angebliche Gräueltaten und Massaker von Polen an "Volksdeutschen" und fordere ein Einschreiten gegen diese "Provokationen"
In der Nacht vom 31
August auf den 1
September inszenierten in polnische Uniformen gekleidete SS-Männer einen Angriff auf den Reichssender Gleiwitz in Schlesien
denen man ebenfalls polnische Uniformen angezogen hatte
Später wurden die Leichen von KZ-Häftlingen
als bei dem "Überfall" angeblich erschossene "Angreifer" präsentiert
Am 1
Polen habe Deutschland angegriffen und seit 5.45 Uhr werde nunmehr zurückgeschossen
September verkündete Hitler vor dem Reichstag
Bei dieser neuerlichen Lüge stimmte nicht einmal die Uhrzeit
Die Wehrmacht war ohne Kriegserklärung um 4.45 Uhr auf breiter Front in Polen einmarschiert
Anders als bei der Tschechoslowakei im Jahr zuvor - und anders als Hitler erwartet hatte - standen Frankreich und England diesmal uneingeschränkt zu ihren Bündnisverpflichtungen
Damit hatte der Zweite Weltkrieg begonnen. [Bearbeiten]
Der Kriegsverlauf
marschierte am 17
Polen war bereits nach 18 Tagen besiegt
und wie in dem geheimen Zusatzprotokoll des Hitler-Stalin-Pakts festgelegt
September die Rote Armee in Ostpolen ein
Kurz darauf befahl Stalin den Angriff auf Finnland
Adolf Hitler und Arno Breker im besetzten Paris - 28
bestärkte Hitler später in seiner Annahme
Die empfindlichen Niederlagen
die die Sowjets im Winterkrieg von 1939/40 zunächst hinnehmen musste
die Rote Armee sei ein leicht zu besiegender Gegner. Bild nicht gefunden Albert Speer
Norwegen
Dänemark
die Benelux-Staaten und schließlich sogar Frankreich besiegte
als die Wehrmacht in weiteren Blitzkriegen
die kaum zwei Monate dauerten
Juni 1940 Seinen größten Triumph feierte Hitler im Frühjahr 1940
Aber noch im Sommer des selben Jahres erlitt auch Deutschland seine erste Niederlage - in der Luftschlacht um England
der schon seit 1933 ein kompromissloses Auftreten gegenüber Hitler-Deutschland verlangt hatte
In Großbritannien war Chamberlain mittlerweile von Winston Churchill abgelöst worden
wenn England im Gegenzug Deutschlands Vorherrschaft über den europäischen Kontinent anerkenne
Hitler sah in England einen möglichen Verbündeten und bot dem Land freie Hand in seinem Kolonialreich an
Trotz Englands ungünstiger Lage
lehnte Churchill jede Verständigung mit Hitler ab
verfolgte die Wehrmacht nun Pläne zu einer Invasion über See
Nachdem die Erringung der Luftherrschaft über die Insel gescheitert war
da Hitler in England keine ersnthafte Gefahr mehr sah und sich nun seinem eigentlichen Ziel zuwenden wollte
Die Operation Seelöwe wurde aber im Frühjahr 1941 abgebrochen
das mit seinem Angriff auf Griechenland kläglich gescheitert war
Zunächst kam die Wehrmacht im Frühjahr 1941 im Balkankrieg Mussolinis Italien zu Hilfe
Die Eroberung des Balkans diente aber auch der Sicherung der Südflanke für den geplanten Überfall auf die Sowjetunion
Der Angriff erfolgte unter dem Codenamen Unternehmen Barbarossa - erneut ohne Kriegserklärung - am 22
Juni 1941
des Antibolschewismus und der "abendländischen Kultur" gegen "asiatische Barbarei" und "jüdischen Bolschewismus"
Die nationalsozialistische Propaganda verklärte den Krieg als Kampf des Antikommunismus
Tatsächlich handelte es sich - auch nach Hitlers persönlichem Verständnis - von Anfang an um einen Raub- und Vernichtungskrieg
"Lebensraum" für das "arische Herrenvolk" zu erobern und die Bevölkerung der eroberten Gebiete auf den Status von Sklaven herabzudrücken oder sie wie die Juden zu vernichten. Nach anfänglichen Erfolgen der Wehrmacht blieb ihr Angriff im Dezember 1941 kurz vor Moskau stecken
Er diente alleine dem Ziel
Im selben Monat griff Deutschlands Verbündeter Japan den amerikanischen Flottenstützpunkt Pearl Harbour auf Hawaii an und zog damit die USA in den Konflikt
Hitler erklärte den Vereinigten Staaten am 7
Dezember 1941 den Krieg
erlitt sie zu Jahresbeginn 1943 in der Schlacht von Stalingrad ihre bis dahin verlustreichste Niederlage
die allgemein als Wendepunkt des Zweiten Weltkriegs angesehen wird
Nachdem die Wehrmacht 1942 noch einmal in die Offensive gegangen war
Im gleichen Jahr erlangten die allierten Bomberverbände die Lufthoheit über dem Deutschen Reich
Im Luftkrieg versanken mit der Zeit viele deutsche Städte in Schutt und Asche
Am 6
Juni 1944 eröffneten die Westalliierten mit der Invasion in der Normandie eine zweite Front im Westen
dass ein militärischer Sieg nicht mehr zu erringen war
Trotz aller Niederlagen
trotz immenser Verluste der Zivilbevölkerung aller beteiligten Länder
ließ er den Krieg noch für zwei volle Jahre weiterführen
trotz gewaltiger Zerstörungen und obwohl Hitler selbst schon 1943 geäußert hatte
entschloss er sich zum Selbstmord
für seine Verbrechen persönlich zur Verantwortung gezogen zu werden
Sein persönliches Eingreifen in die Kriegsführung - etwa durch das Verbot
gefährdete Truppenteile frühzeitig zurückzuziehen - hatte massive Verluste auf Seiten der Wehrmacht zur Folge. Erst als die Westalliierten an der Elbe standen und die Rote Armee im Stadtzentrum von Berlin und Hitler befürchten musste
der insgesamt etwa 55 Millionen Menschen das Leben kostete
davon rund 20 Millionen allein in der Sowjetunion
hatte Adolf Hitler einen Weltkrieg herbeigeführt
Um seine Ideen zu verwirklichen
Viele weitere Millionen wurden verletzt und als Folge seiner Politik obdachlos
deportiert oder inhaftiert
vertrieben
eine 40 Jahre währende Hegemonie der Sowjetunion über Osteuropa und die Teilung Deutschlands und Europas in zwei sich feindlich gegenüberstehende Machtblöcke
Eine weitere Konsequenz seiner Politik war die Auflösung des Deutschen Reiches
die erst 1989/90 überwunden wurde. [Bearbeiten]
Hitlers Ende im Bunker
er behielt aber dennoch weiterhin seine von vielen Zeitzeugen beobachtete Suggestionskraft
Bild nicht gefunden Adolf Hitler besichtigte nur widerwillig die Trümmer in (deutschen) Städten (Foto etwa 1944) Hitlers Gesundheitszustand verschlechterte sich im Laufe des Kriegs rapide
Am 19
März 1945 gab er den Befehl ("Nerobefehl") zur Zerstörung der Infrastruktur im Deutschen Reich beim Rückzug der Wehrmachtsverbände
denn für den Feind sollte nichts mehr übrig bleiben
Dies entsprach ganz seinem Denken in den Gegensätzen "Sieg oder Vernichtung"
denn die Guten sind gefallen"
Die Zukunft gehörte seiner Meinung nach "dem stärkeren Ostvolk
Am 22
April 1945 erlitt Hitler bei der täglichen Lagebesprechung im Führerbunker unter der Reichskanzlei in Berlin einen Schwächeanfall
dass Berlin umzingelt und auf Entsatz nicht mehr zu hoffen war
als ihm klar wurde
dass jetzt alles verloren sei und alle ihn verraten hätten
Er äußerte
Keitel und Göring - zu verlassen
Berlin - trotz Bitten von Bormann
Er entließ Teile seines Stabes und weigerte sich
Er beauftragte seinen Chefadjutanten SS-Obergruppenführer Julius Schaub
alle seine persönlichen Unterlagen und Dokumente aus den Tresoren der Reichskanzlei und des Bunkers zu verbrennen und das Gleiche auch in München und auf dem Obersalzberg zu tun. Im Verlaufe der nächsten Tage war das beherrschende Thema im Bunker
und welches die sicherste Methode zum Selbstmord sei
wie weit die Russen schon vorgedrungen wären
Hitler (56) verteilte dabei wiederholt Giftampullen an seine engste Umgebung
Am 29
April heiratete Hitler seine langjährige Lebensgefährtin Eva Braun (33)
Am Tag darauf begingen die beiden gegen 15.30 Uhr Selbstmord
indem sie Giftampullen zerbissen
Hitler schoss sich gleichzeitig eine Kugel in die Schläfe
der Zeitung der US-Streitkräfte
Die Leichen wurden von Martin Bormann
seinem SS-Adjutanten Otto Günsche und einigen Leibwächtern aus dem Führerbegleitkommando im Garten der Reichskanzlei - gemäß Hitlers letzten Verfügungen - verbrannt und die verkohlten Überreste in einem Granattrichter beigesetzt. Bild nicht gefunden Schlagzeile in Stars and Stripes
Hitlers Kammerdiener Heinz Linge
nach Hitlers Tod Die Überreste Hitlers und seiner Frau wurden in den ersten Maitagen von sowjetischen Beauftragten ausgegraben und anhand von Röntgenbildern und Zahnschemata identifiziert
Die UdSSR hielt die Leichenfunde aus politischen Gründen jahrzehntelang geheim
indem man sie in die Elbe schüttete. [Bearbeiten]
Nach Ende des Kalten Kriegs wurde bekannt
dass die Überreste Hitlers und Eva Brauns noch bis Anfang der siebziger Jahre auf dem Gelände einer sowjetischen Kaserne bei Magdeburg vergraben worden und erst dann auf Anweisung von KGB-Chef Andropow endgültig vernichtet worden waren
Hitler aus zeitgenössischer Sicht
Das TIME Magazine benennt Hitler zum "Mann des Jahres 1938"
was aber keineswegs als Auszeichnung gemeint ist (siehe Web-Link). http://www.time.com/time/personoftheyear/archive/covers/1938.html [Bearbeiten]
Zeitgenössische deutsche Autoren über Hitler
Sebastian Haffner: Hitler ist der potentielle Selbstmörder par excellence
Er hat keine Bindungen außer an sein Ego
und wird dieses ausgelöscht
ist er alle Sorgen
jegliche Verantwortung und Bürde los
Er ist in der privilegierten Situation eines Mannes
der nichts liebt außer sich selbst
Ihm ist das Schicksal von Staaten
Menschen und Gemeinwesen
deren Existenz er aufs Spiel setzt
völlig gleichgültig. (geschrieben 1939 in "Germany: Jekyll & Hyde
S
München 1998
Deutschland von innen betrachtet"
nichts wird bleiben von seinen Worten und Werken
Blut
Tränen
soviel von ihm angerichtetes Elend
Verderbnis
sich "geschichtlich" vorkommen darf
24) Thomas Mann: So hoch er sich heute spreizt
- der Stab ist ihm gebrochen
so weit seine Einschüchterung sich ausbreitet
weil sie falsch und nichtig waren
Entehrung
und sein Nachruhm wird Schande sein. (geschrieben 1938 in "An die gesittete Welt"
Bd
Zitat nach: "Essays
Verzweiflung und Selbstmord er sich von seinem Bergsitz betrachten und sich groß
S
5: Deutschland und die Deutschen 1938-1945"
34f.) [Bearbeiten]
Widerstand gegen Hitler
Bereits vor Beginn des Krieges hatte sich im Untergrund des Deutschen Reichs der zivile
politische und militärische Widerstand gegen den Nationalsozialismus organisiert
Die KPD oder die (auch) von ihr beeinflusste Rote Kapelle versuchten seit 1933 zusammen mit Teilen der SPD den Widerstand im Untergrund zu organisieren
Auch abseits politischer Gruppierungen betätigten sich Bürger im Widerstand
die in München versuchten
die Bevölkerung mit Plakaten und Flugblättern aufzurütteln
So zum Beispiel die Geschwister Scholl
Ende 1942 wurden sie in der Münchner Universität vom Hausmeister an die Gestapo verraten
Die Geschwister und ihre Gesinnungsgenossen von der Weißen Rose wurden nach einem kurzen Scheinprozess im Februar 1943 verurteilt und noch am gleichen Tag hingerichtet
Siehe auch: Widerstand gegen den Nationalsozialismus [Bearbeiten]
Attentatsversuche
Adolf Hitler ist nachweislich 42 Attentaten entgangen
Zum Teil waren es unwahrscheinliche Zufälle
die sein Leben retteten
von der "Vorsehung" auserwählt zu sein
Dies bestärkte ihn in seinem Glauben
da er nicht an Hitler herankam
1939 versuchte der Schweizer Maurice Bavaud Hitler zu erschießen
scheiterte jedoch
Im gleichen Jahr explodierte ein von dem Handwerker Georg Elser im Münchener Bürgerbräukeller angebrachter Sprengsatz wenige Minuten nachdem Hitler den Raum verlassen hatte. Ein Attentat bei dem sich ein Mitverschwörer des 20
scheiterte daran
dass Hitler die Ausstellung schon nach wenigen Minuten wieder verließ
Juli bei einer Ausstellung im Berliner Zeughaus mit Hitler zusammen in die Luft sprengen wollte
versagte die Zündung
Bei einer Bombe
die Stauffenbergs Mitverschwörer Henning von Tresckow 1943 in Hitlers Flugzeug schmuggelte
Am 20
Juli 1944 scheiterte ein Bombenattentat im Führerhauptquartier Wolfsschanze
der die Bombe abgelegt und einen Staatsstreich zur Beendigung des Krieges vorbereitet hatte
wurde noch am selben Tag in Berlin zusammen mit einigen Mitstreitern verhaftet und hingerichtet. [Bearbeiten]
Claus Graf Schenk von Stauffenberg
Literatur
[Bearbeiten]
Bibliografien
Vorlage:Commons John Lukacs: Hitler
Geschichte und Geschichtsschreibung
Ullstein
Berlin 1999 ISBN 3-548-26560-X (Leitfaden durch die Hitler-Literatur) [Bearbeiten]
Biografien
Rudolf Olden: Hitler
mit einem Vorwort von Werner Berthold)
Querido
Frankfurt am Main 1984
Amsterdam 1935 (Nachdruck: Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN 3-596-25185-0 Konrad Heiden: Hitler I Das Leben eines Diktators
Zürich 1936 Konrad Heiden: Hitler II Ein Mann gegen Europa
Zürich 1937 Alan Bullock: Hitler
Eine Studie über Tyrannei
Sach- und Personenverzeichnis) Hans Bernd Gisevius: Adolf Hitler: Versuch einer Deutung
Düsseldorf 1953 (deutsche Erstausgabe); englische Originalausgabe: Oxford 1951 (umfangreiches Quellenmaterial
München 1963 Werner Maser: Adolf Hitler Legende-Mythos-Wirklichkeit
München und Esslingen 1971 Joachim Fest: Hitler
Eine Biografie
Frankfurt am Main
Biographie 1889 - 1945
Wien 1973 John Toland: Adolf Hitler
Berlin
Lübbe 1977
Bergisch Gladbach
ISBN 3-7857-0207-8. Sebastian Haffner: Anmerkungen zu Hitler
ISBN 3-59623-489-1 (kurze biografische Studie
die laut Ian Kershaw "mit ihren sieben brillanten thematischen Essays eine der beeindruckendsten Studien des NS-Diktators" bleibt) Brigitte Hamann: Hitlers Wien
Frankfurt am Main 1978
Fischer Taschenbuch Verlag
Lehrjahre eines Diktators
München 1996 ISBN 3-492-03598-1 (Wien 1907-1913: Die Jahre
die Hitler prägten) Ian Kershaw: Hitler 1889 - 1936
Piper
DVA
Stuttgart 1998 (Aus dem Englischen) ISBN 3-42105-131-3 Ian Kershaw: Hitler 1936 - 1945
Stuttgart 2000 (Aus dem Englischen) ISBN 3-42105-132-1 [Bearbeiten]
DVA
Verschiedenes
Joachim Fest: Staatsstreich
Der lange Weg zum 20
Juli
Berlin 1994 ISBN 3-88680-539-5 Nicholas Goodrick-Clarke: Die okkulten Wurzeln des Nationalsozialismus
Siedler
2A
uflS
tocker
Graz und Stuttgart 2004 ISBN 3-7020-0795-4 Christian Graf von Krockow: Hitler und seine DeutschenL
München 2001 ISBN 3-471-79415-8 Robert Gellately: Backing HitlerO
ist
der viele Väter hatte2
xford und New York 2001 ISBN 0-19-820560-0 Gerd Schultze-Rhonhof: 1939 - Der Krieg
.AuflO
München 2003 ISBN 3-7892-8117-4 Carl Amery: Hitler als VorläuferA
lzog
uschwitz - der Beginn des 21J
ahrhunderts?L
München 1998 ISBN 3-630-87998-5 Hans-Günter Richardi: Hitler und seine Hintermänner - Neue Fakten zur Frühgeschichte der NSDAPS
uchterhand
üddeutscher Verlag
München 1991 ISBN 3-79916-508-8 Philipp WF
abry: Mutmaßungen über HitlerU
rteile von ZeitgenossenD
üsseldorf 1969 Henry AT
urner: Hitlers Weg zur MachtD
er Januar 1933B
erlin 1999 ER
Carmin: Das schwarze Reich
Geheimgesellschaften und Politik im 20
Jahrhundert
Heyne
München 1997 ISBN 3-453-12588-6 Lothar Machtan: Hitlers Geheimnis
Das Doppelleben eines Diktators
Alexander Fest Verlag
das die These von Hitlers Homosexualität vertritt) [Bearbeiten]
Berlin 2001 ISBN 3-8286-0145-6 (umstrittenes Buch
Siehe auch
Antibolschewismus Lebensraumphilosophie Vordenker des Nationalsozialismus Zeit des Nationalsozialismus Portal Geschichte August Kubizek [Bearbeiten]
Weblinks
Ð?дольф simple:Adolf Hitler sk:Adolf Hitler sl:Adolf Hitler sr:Ð?долф Хитлер sv:Adolf Hitler tt:Adolf Hitler uk:Ð?дольф Гітлер zh:阿é?“夫·希特勒
Vorlage:Wikiquote1 Vorlage:Wikisource author Zeittafel zum Leben Hitlers (http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/HitlerAdolf/) Hitlers Vorfahren (http://www.adel-genealogie.de/Hitler/is_toc.htm) Döllersheim und Adolf Hitler - wie aus Schickelgruber&Hiedler Hitler wurde (http://www.doellersheim.at/doellersheim/Das_Buch/Dollersheim/dollersheim.HTM) IDGR - Informationsdienst gegen Rechtsextremismus (http://www.idgr.de) Biographie beim Shoaprojekt (http://www.shoa.de/p_adolf_hitler.html) Zwischen Bierkeller und Salon - Hitler im München vor 1933 (http://www.br-online.de/wissen-bildung/collegeradio/medien/geschichte/bierkeller/) (Doku des CollegeRadios) Vorlage:Navigationsleiste Reichskanzler Weimarer Republik Vorlage:Personendaten af:Adolf Hitler ar:ادولÙ? هتلر bg:Ð?долф Хитлер bs:Adolf Hitler ca:Adolf Hitler cs:Adolf Hitler da:Adolf Hitler en:Adolf Hitler eo:Adolf HITLER es:Adolf Hitler et:Adolf Hitler fi:Adolf Hitler fr:Adolf Hitler he:×?דולף היטלר hi:हिटलर hr:Adolf Hitler is:Adolf Hitler it:Adolf Hitler ja:アドルフ・ヒトラー ko:ì•„ë?Œí”„ 히틀러 la:Hitler ms:Adolf Hitler nl:Adolf Hitler no:Adolf Hitler pl:Adolf Hitler pt:Adolf Hitler ro:Adolf Hitler ru:Гитлер
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