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Diskussion : Hebung (Verslehre)
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Hebung (Verslehre)
Stichpunkte
Allgemein
Als Hebung wird - vor allem in der Lyrik - eine betonte Silbe bezeichnet
Analog dazu heißt eine unbetonte Silbe Senkung
wenn man ein Gedicht "herunterleiert"
Am deutlichsten wird dies
da der Rhythmus eines Gedichts (Metrum) wesentlich durch die Hebungen bestimmt wird
wenn die Anzahl der Hebungen übereinstimmt
die trotz unterschiedlicher Silbenzahl einen harmonischen Eindruck erwecken
Durch die Unterscheidung von betonten und unbetonten Silben sind komplexe Versformen möglich
Eine Verschachtelung
in der sich Zeilen mit einer unterschiedlichen Anzahl von Hebungen abwechseln
ist ebenfalls möglich
der eine Hebung mit ein bis zwei Senkungen kombiniert
Zur Strukturierung einer Verszeile wird der Versfuß verwendet
Folgt auf eine Senkung jeweils eine Hebung
so bezeichnet man diesen zweisilbig-steigenden Versfuß als Jambus
Folgt umgekehrt auf eine Hebung jeweils eine Senkung
so nennt man diesen zweisilbig-fallenden Versfuß Trochäus
Amphibrachys (Hebung in der Mitte) und Anapäst (Hebung am Schluss)
Beim dreisilbigen Versfuß unterscheidet man Daktylus (Hebung am Anfang)
ein Versfuß aus zwei aufeinanderfolgenden Hebungen (Hebungsprall)
nach der jeder Hebung mindestens eine Senkung folgt
Einzige Ausnahme von der Regel
ist der Spondeus
Der Spondeus ist in der deutschen Sprache jedoch bedeutungslos
da in diesem Sonderfall immer eine Hebung stärker akzentuiert wird
Wegen der besonderen Bedeutung der Hebung werden Verszeilen häufig als zwei-
drei- oder mehrhebig klassifiziert
Gebräuchlich sind zwei- bis sechshebige Metren
sind allerdings schon der etwas schwereren Kost vorbehalten.
Pentameter und Hexameter
zwei klassische sechshebige Versformen
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Hebung (Verslehre)
aus der freien Enzyklopädie
wikipedia
und steht unter der
GNU Lizenz für freie Dokumentation
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