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Diskussion : Graubünden
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Graubünden
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Allgemein
Rätoromanisch Website: www.gr.ch Karte Bild nicht gefundenKarte des Kantons Graubünden Der Kanton Graubünden ist ein Kanton im Osten der Schweiz
Italienisch
Kanton Graubünden Bild nicht gefundenFlagge des Kantons Graubünden Basisdaten Hauptort: Chur Fläche: 7'105 km² Einwohner: 185'700 (2002) Bevölkerungsdichte: 26 Einw./km² Beitritt zur Eidgenossenschaft: 1803 Abkürzung: GR Sprachen: Deutsch
Orte und Landschaften 6.1 Bezirke 7 Weblinks [Bearbeiten]
"Verbergen") 1 Geografie 2 Bevölkerung 2.1 Sprachen 2.2 Religionen - Konfessionen 3 Verfassung 3.1 Legislative 3.2 Exekutive 3.3 Judikative 3.4 Gemeinden
Kreise und Bezirke 3.5 Vertretung auf nationaler Ebene 4 Wirtschaft 4.1 Tourismus 4.2 Verkehr 5 Geschichte 6 Städte
Deutsch: Graubünden; Französisch: Grisons; Italienisch: Grigioni; Rätoromanisch: Grischun; Englisch: Graubunden (manchmal auch Grisons). Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Geografie
Der Kanton nimmt den gesamten südöstlichen Teil der Schweiz ein und ist vor allem durch Berglandschaften und Täler geprägt
Graubünden hat daher für Touristen bedeutende Naturschönheiten zu bieten
Gemeinsame Kantonsgrenzen hat Graubünden im Südwesten mit dem Kanton Tessin
im Norden mit Glarus und St.Gallen
im Westen mit Uri
Vorarlberg und Tirol in Österreich im Nordosten
Als Grenzkanton grenzt Graubünden an Liechtenstein im Norden
und an die italienischen Regionen Südtirol im Osten und Lombardei im Süden
Der Rhein mit seinen Seitenarmen Vorderrhein und Hinterrhein entspringt in den zentralen Schweizer Alpen und entwässert einen grossen Teil des Kantons Graubünden
Am Lunghin-Pass oberhalb von Maloja ist die Wasserscheide Europas
und nach Osten der Inn
nach Süden die Maira
ist aber aufgrund der geographischen Bedingungen nur sehr dünn besiedelt
die via Rhein zur Nordsee führt
Von dort fliesst Richtung Norden die Julia
deren Wasser über den Po ins Mittelmeer kommt
der in die Donau mündet und damit ins Schwarze Meer fliesst. Lage des Kantons Graubünden ist flächenmässig der grösste Kanton der Schweiz
Von der Einwohnerzahl her belegt er Platz 15
Basel-Stadt. [Bearbeiten]
Er hat somit genauso viele Einwohner wie der flächenmässig kleinste Kanton der Schweiz
Bevölkerung
[Bearbeiten]
Sprachen
Rätoromanisch und Italienisch
Bild nicht gefunden Sprachen des Kantons Graubünden Als einziger Kanton der Schweiz hat Graubünden drei Amtssprachen: Deutsch
aber auch wegen seiner Form und Beschaffenheit wird der Kanton auch als kleine Schweiz innerhalb der Schweiz bezeichnet
Aufgrund dieser Vielfalt
ihre Amts- und Schulsprache festzulegen
Die Gemeinden und Kreise sind autonom
Schams
das in den im Hochmittelalter vom Wallis her besiedelten Walserdörfern gesprochen wird. dem Tirolischen (Bairisch-Österreichischen) hingegen gehört die Mundart von Samnaun an. Für das Rätoromanische
mittlerem Landwassertal
das heute hauptsächlich in Vorderrheintal
(bes
in der Bündner Herrschaft
den Fünf Dörfern und im Domleschg gilt; diese Dialekte verbreiteten sich im Hochmittelalter und der frühen Neuzeit von Norden (Bodensee und Rheintal) bzw. von Nordwesten (Walensee-Seeztal) her und überlagerten ursprünglich rätoromanisches Siedlungsgebiet dem höchstalemannischen Südwestschweizerdeutschen
das in der Region Chur
Lugnez
Oberhalbstein
Die deutschen Mundarten Graubündens gehören zu zwei Gruppen des Schweizerdeutschen: dem hochalemannischen Südostschweizerdeutschen
Bergell
gibt es sowohl fünf regionale Schriftdialekte als auch die einheitliche Schriftsprache Rumantsch Grischun.Die italienischen Mundarten in Misox
Bivio und Puschlav gehören dem Alpinlombardischen an. [Bearbeiten]
Unter-)Engadin und Münstertal gesprochen wird (siehe Bündnerromanisch)
Religionen - Konfessionen
Infolge der Souveränität der einzelnen Gemeinden konnte im 16
Jh. jede Gemeinde ihre Konfession autonom bestimmen
Fläsch war die erste reformierte Gemeinde im Kanton
danach folgte St
Antönien und der Rest des Kantonsteritoriums
Graubünden gehört somit zu den traditionell paritätischen Kantonen
oberes Landwassertal
Ganz überwiegend katholisch sind Vorderrheintal mit Lugnez (aber ohne Safiental und Waltensburg) sowie Oberhalbstein (ohne Bivio) und mittleres Landwassertal (ohne Bergün)
ganz überwiegend reformiert sind Prättigau
Hinterrheintal mit Avers sowie Engadin (ohne Tarasp und Samnaun) und Bergell
gemischt sind Domleschg und Münstertal. [Bearbeiten]
Misox und Puschlav
Verfassung
Die gegenwärtige Kantonsverfassung datiert vom Jahre 2003. [Bearbeiten]
Legislative
dann auf drei) Jahre gewählt wird
Gesetzgebende Behörde ist der Grosse Rat
der 120 Mitglieder zählt und vom Volk gemäss Majorzverfahren fest auf vier (nach der alten Verfassung erst auf zwei
3000 Stimmberechtigte oder ein Achtel der Gemeinden können ein Gesetz oder eine Gesetzesänderung vorschlagen (Volksinitiative)
Das Volk ist überdies direkt an der Gesetzgebung beteiligt: 4000 Stimmberechtigte oder ein Siebtel der Gemeinden können eine Änderung der Verfassung verlangen
1500 Stimmberechtigte oder ein Zehntel der Gemeinden können verlangen
dass ein vom Grossen Rat erlassenes Gesetz oder eine solche Gesetzesänderung der Volksabstimmung zu unterwerfen sei (Referendum). Änderungen der Verfassung unterliegen obligatorisch der Volksabstimmung. [Bearbeiten]
Exekutive
dann auf zwei) Jahre gewählt
Die Regierung (früher: Kleiner Rat) zählt fünf Mitglieder und wird vom Volk ebenfalls im Majorzverfahren auf ebenfalls vier (nach der alten Verfassung erst auf ein
Das Präsidium wechselt turnusgemäss jährlich. [Bearbeiten]
Judikative
Oberstes Gericht ist das Kantonsgericht
Untere Instanzen sind die Bezirksgerichte und die Kreispräsidenten
Daneben gibt es das Verwaltungsgericht
das auch als Verfassungsgericht waltet. [Bearbeiten]
Gemeinden, Kreise und Bezirke
in dem die Gemeinden (208 an der Zahl) historisch bedingt die wohl ausgeprägteste Gemeindeautonomie der Schweiz haben. (siehe: Gemeinden des Kantons Graubünden) Autonomie geniessen ebenfalls die Kreise
Graubünden ist derjenige Kanton
die aus einer kleinen Zahl Gemeinden (ausnahmsweise aus einer einzigen Gemeinde) bestehen
Sie sind zugleich die Wahlkreise des Grossen Rats
wo die Grossräte teilweise noch an den traditionellen Landsgemeinden gewählt werden
Die Bezirke hingegen sind reine Verwaltungsorgane des Kantons ohne innere Autonomie. (siehe: Kreise und Bezirke des Kantons Graubünden) [Bearbeiten]
Vertretung auf nationaler Ebene
Für das Bundesparlament entsendet Graubünden wie jeder Vollkanton zwei Vertreter in den Ständerat und gemäss seinem Anteil an der Bevölkerung fünf Abgeordnete in den Nationalrat. [Bearbeiten]
Wirtschaft
Die für die dauerhafte Besiedlung mancher Talschaften unabdingbare Berglandwirtschaft überlebt dank Nischenproduktion und grosszügigen Subventionen vonseiten des Bundes und des Kantons
Wichtigster Wirtschaftszweig ist heute aber der Tourismus. [Bearbeiten]
Tourismus
Davos
Arosa und St
besonders in den Regionen Klosters
Der Fremdenverkehr ist sowohl im Sommer wie im Winter von grosser Bedeutung
aber auch in zahlreichen weiteren Orten
Moritz
Hervorzuheben ist auch der Bädertourismus in Vals und Scuol (Schuls)
Nicht unerwähnt soll auch die teilweise bedeutende Baukunst bleiben: Graubünden ist derjenige Kanton mit der grössten Dichte an Burgen und weist mit dem Kloster von Müstair und der Kirche von Zillis Kulturgüter von Weltrang auf
Auch die Anlage der Rhätischen Bahn besonders im Albulatal und am Berninapass ist von grosser architektonischer und touristischer Bedeutung
Tauchen Sie in die schöne Bündner-Welt ein -> Graubünden Ferien (http://www.graubuenden.ch) [Bearbeiten]
Verkehr
Die wichtigsten Talschaften und die grossen Tourismusorte Graubündens werden von der meterspurigen Rhätischen Bahn bedient
Zudem wird der Kanton in Nord-Süd-Richtung von einer Autobahn durchquert
Wichtigster Pass zwischen Nord und Süd ist heute der San Bernardino zwischen Rheinwald/Hinterrheintal und Misox/Tessin. [Bearbeiten]
Geschichte
Das Gebiet des heutigen Kantons Graubünden wurde ursprünglich von den Rätiern bewohnt und 15 vor Christus von den Römern unterworfen
Der Septimerpass zwischen Oberhalbstein und Bergell war zu dieser Zeit eine der wichtigsten europäischen Nord-Süd-Verbindungen
Im Zuge der Christianisierung wurde in Chur das älteste Bistum nördlich der Alpen errichtet
später zum Heiligen Römischen Reich (bis 1648; Rhäzüns und Tarasp bis 1803)
Ab 536 gehörte das nachmalige Graubünden zum Fränkischen Reich
Im 13
zog sich jedoch nur langsam hin
die sich in den höchstgelegenen Tälern und Talstufen niederliessen (Walser); die Germanisierung der Region Chur hingegen geschah von Norden her ab etwa derselben Zeit
Jahrhundert kam es von Westen her zur Einwanderung von Wallisern
Infolge dessen gehören die deutschen Mundarten Graubündens bis heute zwei ganz verschiedenen Mundartgruppen an
1395 im Westen der Obere oder Graue Bund und 1436 im Norden der Zehngerichtebund (Drei Bünde)
Im Spätmittelalter formierten sich mehrere Bünde
um äussere Einflüsse abzuwehren: 1367 im Südosten und Zentrum der Gotteshausbund
dessen souveräne Glieder die Gerichtsgemeinden waren; deren heutige Nachfolger sind teils die Kreise
teils die Gemeinden
Es bildete sich ein mehrstufiger Bundesstaat heraus
Ein erstes Bündnis mit sieben der acht alten eidgenössischen Orten kam 1497/1498 zustande
1512 eroberten die drei Bünde das heute italienische Veltlin
das sie allerdings 1797/1815 infolge innerer Uneinigkeit wieder abtreten mussten. Über die Einführung der Reformation konnte aufgrund ihrer Souveränität jede Gerichtsgemeinde selbst entscheiden; etwas über die Hälfte (darunter die Stadt Chur) traten in der Folge zum neuen Glauben über
Im Rahmen der reformatorischen Bibelübersetzung kam es erstmals zu einer verschrifteten rätoromanischen Literatur
Im Dreissigjährigen Krieg geriet Graubünden in den Strudel europäischer Politik; die Parteinahme für Österreich bzw
Frankreich drohte das Land zu zerreissen
Als Retter Graubündens in dieser schwierigen Zeit gilt der Pfarrer und Militärführer Georg (Jürg) Jenatsch
1798 wurde Graubünden mit dem französischen Satellitenstaat der Helvetischen Republik vereinigt und 1803 gleichberechtigter
selbständiger Kanton der Schweizerischen Eidgenossenschaft
Mit der Kantonsverfassung von 1854 wurde der Bündner Bundesstaat in den modernen Kanton umgewandelt und die Souveränität von den Gerichtsgemeinden auf das Volk übertragen
wobei die bis heute ausgeprägte Gemeindeautonomie auf die früheren bundesstaatlichen Verhältnisse verweist
die durch die jetzt gültige von 2003 abgelöst wurde
1892 erhielt der Kanton erneut eine neue Verfassung
Der Versuch
schlugen dabei allerdings fehl. [Bearbeiten]
Kreisen und Bezirken von einigen Kreisen als überdifferenziert empfundene Struktur des Kantons zu vereinfachen sowie für den Grossen Rat das Verhältniswahlrecht (Proporzverfahren) statt des Mehrheitswahlrechts (Majorzverfahren) einzuführen
mittels der neuesten Verfassung die mit Gemeinden
Städte, Orte und Landschaften
6'686 Einwohner St
Bild nicht gefunden Orte des Kantons Graubünden Folgende Gemeinden des Kantons haben mehr als 5'000 Einwohner (Stand: 31.12.2003): Chur
32'227 Einwohner Davos
13'247 Einwohner Igis
6'999 Einwohner Domat/Ems
Moritz
5'029 Einwohner Weitere Gemeinden siehe: Gemeinden des Kantons Graubünden [Bearbeiten]
Bezirke
Bild nicht gefunden Bezirke des Kantons Graubünden Der Kanton Graubünden ist in 11 Bezirke eingeteilt
Schiers und Seewis Surselva mit den Kreisen Disentis
Luzein
Sie entsprechen im Wesentlichen den natürlichen Landschaftsräumen. (Die Bezirke sind wiederum unterteilt in 39 Kreise): Albula mit den Kreisen Alvaschein
Lumnezia/Lugnez
Domleschg
Rheinwald
Churwalden und Schanfigg Prättigau/Davos mit den Kreisen Davos
Jenaz
Schams und Thusis Imboden mit den Kreisen Trins und Rhäzüns Inn mit den Kreisen Ramosch
Sur Tasna
Ilanz
Suot Tasna und Val Müstair Landquart mit den Kreisen Maienfeld
Bergün und Surses Bernina mit den Kreisen Brusio und Poschiavo Hinterrhein mit den Kreisen Avers
Misox und Roveredo Plessur mit den Kreisen Chur
Ruis und Safien Siehe auch: Gemeinden des Kantons Graubünden [Bearbeiten]
Klosters
Küblis
Belfort
Fläsch und Fünf Dörfer Maloja mit den Kreisen Bergell und Oberengadin Moesa mit den Kreisen Calanca
Weblinks
kantonale Website (http://www.gr.ch) Graubünden (http://www.graubuenden.ch) Suchmaschine Graubünden (http://www.link-gr.ch) Vorlage:Navigationsleiste Schweizer Kantone als:Graubünden cs:Graubünden en:Grisons eo:Grizono fr:Grisons it:Canton Grigioni nl:Graubünden rm:Grischun ro:Cantonul Graubünden sv:Graubünden
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