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Diskussion : Traubenzucker
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Impressum
Traubenzucker
Stichpunkte
Allgemein
auch D-Glukose oder Dextrose genannt
Das Traubenzucker-Molekül Traubenzucker
ist ein einfacher Zucker
Die Summenformel von Traubenzucker ist C6H12O6
wie alle Zucker
Traubenzucker gehört zu den Einfachzuckern und ist
ein Kohlenhydrat
Er ist der wichtigste Energielieferant des Organismus
das Gehirn und das Nierenmark sind sogar völlig auf Traubenzucker zur Energiegewinnung angewiesen
Die roten Blutkörperchen
Der Glukosegehalt im Blut beträgt etwa 0
Oxidative Decarboxylierung und Citratzyklus vollständig zu Wasser und Kohlenstoffdioxid abgebaut werden
1 Prozent und wird durch die Hormone Insulin und Glucagon geregelt. Der Traubenzucker kann im Körper über Glykolyse
Bei hohen Angebot von Glucose kann der Metabolit Acetyl-CoA aber auch zur Fettsäuresynthese genutzt werden
Ebenfalls wird durch Glucose der Glykogen-Speicher des Körpers wieder aufgefüllt
der vor allem in Leber und Skelettmuskulatur zu finden ist
Diese Vorgänge sind hormonell und durch den Blutzuckerspiegel reguliert
in Mehrfachzuckern wie Raffinose und Vielfachzuckern wie Stärke
Traubenzucker ist als Baustein in Zweifachzuckern wie Milchzucker oder Rohrzucker
Glykogen oder Cellulose enthalten
D-Glukose (oder D-Glucose) ist der ältere Fachbegriff für Traubenzucker
Er wurde 1838 von Jean-Baptiste André Dumas geprägt
Sein Kollege Friedrich August Kekulé hielt den Namen Dextrose (von Lateinisch dexter = rechts) wegen der rechtsdrehenden Eigenschaft des Traubenzuckers für passender
"Verbergen") 1 Systematik der Glukose 2 Reaktionen der Glukose 2.1 Verhalten in wässriger Lösung 2.1.1 Mutarotation 2.1.2 Isomerisierung 2.2 Nachweisreaktionen 2.2.1 Fehling-Reaktion 2.2.2 Schiffsches Reagens 2.2.3 Tollens-Reaktion (Silberspiegelprobe) 3 Biotechnologische Produkte aus Glucose 4 Siehe auch [Bearbeiten]
Hergestellt wird Traubenzucker heutzutage durch eine Reihe enzymatischer Spaltungen von Stärke (z.B. aus Mais oder Kartoffeln) bis nur noch D-Glukose Monosaccharide vorliegen. Bild nicht gefunden β-D-Glukose (pyranoide Form) Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Systematik der Glukose
Als Kohlenhydrat mit 6 C-Atomen gehört Glukose zu den Hexosen
Als Kohlenhydrat mit einer Aldehyd-Gruppe am ersten C-Atom gehört Glukose zu den Aldosen
Durch intramolekulare Halbacetalbildung entsteht die Ringform
In der Pyranose-Form verbindet sich das 1. mit dem 5.
in der (seltenen) Furanose-Form das 1. mit dem 4
C-Atom
Hierbei entsteht zwischen dem 1. und 5. (4.) eine Sauerstoffbrücke und der Carbonylsauerstoff der Aldhydgruppe wird zur Hydroxylgruppe
Dadurch wird das 1
so dass die neue Hydroxylgruppe zwei Stellungen einnehmen kann: In der Alpha-Form weist sie nach unten
C-Atom zu einem Chiralitätszentrum
in der Beta-Form nach oben
Weist in der Ringform das 6
C-Atom nach oben
sprich man von der D-Glukose
weist sie nach unten liegt die L-Form vor
Letztere wird von Organismen in der Regel nicht gebildet oder umgesetzt. [Bearbeiten]
Reaktionen der Glukose
[Bearbeiten]
Verhalten in wässriger Lösung
25 %) vorliegt
Bild nicht gefunden In wässriger Lösung kann der Ring geöffnet und geschlossen werden
so dass ein Gleichgewicht zwischen Ringform (99
75 %) und offenkettiger Aldehydform (0
Zugabe von Säure oder Lauge beschleunigt diesen Vorgang
auf der Seite der β-D-Glucose
liegt auch ein Gleichgewicht zwischen Alpha-Form (36
4 %) und Beta-Form (63
Da beim Ringschluss entweder die Alpha- oder die Beta-Form entstehen kann
6 %) vor.Das Gleichgewicht liegt
wie an den prozentualen Anteilen zu erkennen ist
dass diese die stabilere Konformation darstellt (alle Hydroxylgruppen sind in der Sesselform äquatorial angeordnet und haben damit den größtmöglichen Abstand voneinander). [Bearbeiten]
Das bedeutet
Mutarotation
da reine α-D-Glukose einen spezifischen Drehwinkel von +112° hat
7°
Diese Umwandlung der beiden Formen kann im Polarimeter beobachtet werden
reine β-D-Glukose von +18
Hat sich nach einer gewissen Zeit das Gleichgewicht eingestellt
7° vor
liegt ein Drehwinkel von +52
Durch Zugabe von Säure oder Base kann diese Umwandlung massiv beschleunigt werden. [Bearbeiten]
Isomerisierung
Glukose und Fructose ineinander umgewandelt werden
so dass ein Gleichgewicht zwischen all diesen Isomeren vorliegt. [Bearbeiten]
In verdünnter Natronlauge können die Epimere Mannose
Nachweisreaktionen
[Bearbeiten]
Fehling-Reaktion
Der Nachweis der Aldehydgruppe in wässriger Lösung eines Gemisches aus Kupfer(II)sulfat- (Fehling I) und basischer Kalium-Natrium-Tartrat-Lösung (Fehling II) fällt positiv aus
da hierbei festes Kupfer-(I)-Oxid ausfällt und somit das Gleichgewicht beständig auf die Seite der offenkettigen Form verschoben wird (Siehe Fehling-Probe). [Bearbeiten]
Schiffsches Reagens
Mit Fuchsin in Schwefliger Säure fällt der Nachweis der Aldehydgruppe negativ aus
da unter diesen Bedingungen eine Ringöffnungen nicht möglich ist. [Bearbeiten]
Tollens-Reaktion (Silberspiegelprobe)
Das Ag+ in Silbernitrat-Lösung wird durch die Glucose zu elementarem Silber reduziert
das im Idealfall das Testgefäß mit einem Metallspiegel überzieht. (Siehe Tollensprobe) Anmerkung Ein Hinweis für die Ringform im festen Zustand sind zwei verschiedene Schmelzpunkte für reine D-Glukose
dürfte es nur einen Schmelzpunkt geben
Gäbe es nur die offenkettige Aldehyd-Form
Alpha-D-Glukose hat einen Schmelzpunkt von 146 °C
beta-D-Glukose von 150 °C. [Bearbeiten]
Biotechnologische Produkte aus Glucose
Glucose ist ein wichtiger biotechnologischer Rohstoff
Wichtige Produkte werden hier in einer Schautafel dargestellt
Essigsäure | | | | --Aspartat V AcetylCoA -------------->-------------------> ^ | / V | Methan <- Essigsäure <------Oxalacetat Citronensäure | ^ | | |Zitronensäurezyklus| | | | | | V | / | Oxoglutarat | | | | | | | V | Glutamat | | | V | Arginin V | Fettsäure <-- | | | | | Polyketide <-- | | | Isoprenoide <-- | __| / AcetoacetylCoA <--/ [Bearbeiten]
V ^ ^ Cephalosporin | | | Sauerstoff | | ^ | | | | V /--------> Milchsäure
Ameisensäure | Valin <----------------Pyruvat ----------> Ethanol
Die industriell interessanten Produkte bzw deren Vorstufen sind fett gekennzeichent: Pflanze (Photosynthese) Amylasen 6 H2O + 6 CO2 --------------> Glucose <===> Stärke
(Glycogen) | V Streptomycin <---------------------| V-------------------------> Biopolymere Cystein <-------Serin<-------------| | | V | |-------> Penicillin
Siehe auch
Biotechnologische Produkte aus Glucose
GOD-Test da:Glukose en:Glucose eo:Glukozo es:Glucosa fr:Glucose he:גלוקוז ja:グルコース nl:Glucose pl:Glukoza sv:Glukos uk:Глюкоза zh:葡�糖
'Glukose-Stoffwechsel
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Traubenzucker
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