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Diskussion : Gewerkschaft
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Gewerkschaft
Stichpunkte
Allgemein
"Verbergen") 1 Gewerkschaften als Arbeitnehmervertretungen 1.1 Idee 1.2 Geschichte 1.3 Rechtsstatus 1.4 Finanzierung 1.5 Kritik an Gewerkschaften 1.6 Interessen 1.7 Ökonomische Grundlage 1.8 Ziele 1.9 Belgien 1.10 Spanien 1.11 Siehe auch 1.12 Aktuelle Artikel / Diskussion 1.13 Weblinks 2 Bergrechtliche Gewerkschaften 2.1 Preußen 2.2 Altes Reich [Bearbeiten]
(2) als bergrechtliche Gewerkschaften eine altertümliche Form einer privatrechtlichen Kapitalgesellschaft. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Gewerkschaften sind (1) Interessenvertretungen von Arbeitnehmern
die sich zur Wahrung ihrer gemeinsamen Arbeitnehmerinteressen freiwillig und auf Dauer zusammengeschlossen haben
Gewerkschaften als Arbeitnehmervertretungen
Kirchen
wie das Bundesverfassungsgericht (http://www.oefre.unibe.ch/law/dfr/bv018018.html) zu Gunsten eines den Streik ablehnenden Hausgehilfinnenverbandes festgestellt hat
in der Tat von Arbeitgebern abhängige oder gegründete (meist Betriebs-)Gewerkschaften werden abschätzig als Gelbe Gewerkschaften bezeichnet.) Sie brauchen
die Interessen ihrer Mitglieder nicht nur mit Kampfmaßnahmen zu verfolgen. (Nominell selbständige
Staat und Arbeitgebern sowie bereit und fähig sein
Gewerkschaften sollen in Deutschland unabhängig von politischen Parteien
nicht streikfähig zu sein
Sie sollen allerdings - so das Bundesarbeitsgericht der BRD - mächtig genug sein
um in Tarifverhandlungen auf den "Tarifpartner" einen Verhandlungsdruck ausüben zu können (Mächtigkeitsprinzip) - also streikfähig sein
Hierfür unterliegen Gewerkschaften dem Schutz des Grundgesetzes
ohne Einflussnahme des Staates Tarifverträge mit den Arbeitgeberverbänden zu schließen
Sie haben das Recht
Dies nennt man Tarifautonomie
Tarifautonomie gehört zur Koalitionsfreiheit und ist in Deutschland durch das Grundgesetz
die mit ihrer Arbeit und ihrer Sozialversicherung zusammenhängen und unterstützen sie bei Arbeits- und Sozialgerichtsprozessen
Artikel 9 Absatz 3 geschützt. Schließlich beraten Gewerkschaften ihre Mitglieder in allen Fragen
die Interessen ihrer Mitglieder in politischen und gesellschaftlichen Diskussionen
Außerdem vertreten sie
wie alle Verbände
Auch in Betriebsräten sind Gewerkschaften fast immer präsent. [Bearbeiten]
Idee
Unter den Bedingungen des freien Markts ist die Beziehung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer naturgemäß asymmetrisch: Stellt ein Arbeitnehmer seine Leistungen gegenüber dem Arbeitgeber ein
so stellt dies für den Arbeitgeber zwar ein Problem dar
jedoch kann dieser Ausfall oft kompensiert werden durch die anderen Arbeitnehmer
die der Arbeitgeber hat
etwa durch Krankheit oder Urlaub von Arbeitnehmern. Stellt ein Arbeitgeber seine Leistungen gegenüber dem Arbeitnehmer ein
Zudem sind diese Ausfälle sogar üblich
so bricht in der Regel für den Arbeitnehmer seine einzige wesentliche Einnahmequelle weg
Demzufolge stellt ein solches Ereignis für den betroffenen Arbeitnehmer regelmäßig eine Katastrophe dar (welche jedoch unter anderem durch einen Sozialstaat gelindert werden kann
wenn dieser für den betroffenen zur Verfügung steht). Ein Grund für diese Asymmetrie besteht darin
dass jeder Arbeitgeber oft über mehrere Arbeitnehmer verfügt
jeder Arbeitnehmer oft jedoch nur über genau einen Arbeitgeber verfügt
der Arbeitnehmer hat aber kein Monopol auf seinen Arbeitgeber
Kurz gesagt: der Arbeitgeber hat ein Monopol auf seine Arbeitnehmer
Unter anderem um diese Asymmetrie auszugleichen sind Gewerkschaften gut
alle Arbeitnehmer vereinigt auf der anderen Seite) gegenüberstehen
indem sie auf Seiten des Arbeitnehmers ebenfalls ein Monopol bilden
sodass sich zwei Monopole (Arbeitgeber auf der einen
Der theoretischen Volkswirtschaft nach wären statt Monopolen auf jeder Seite eher etwa gleichberechtigt konkurrierende Marktteilnehmer auf jeder Seite zu bevorzugen
wie Arbeitgeber Beziehungen zu Arbeitnehmern haben
zur Ausgleichung der Asymmetrie
jeder Arbeitnehmer etwa so viele Beziehungen zu Arbeitgebern pflegen
Jedoch müsste dann
würde es doch für Arbeitnehmer bedeuten
Dies ist jedoch äußerst inpraktikabel und ineffizient
z.B
40 Arbeitgeber gleichzeitig zu haben und jede Stunde Aufgabengebiet und sehr wahrscheinlich Ort der Tätigkeit zu wechseln. [Bearbeiten]
Geschichte
Gewerkschaften haben sich Mitte des 19
nachdem 1869 im Norddeutschen Bund die damalige Gewerbeordnung die Gewerbe- und Koalitionsfreiheit einführte
Jahrhunderts
als Vertragspartner von Unternehmerverbänden während der Industriellen Revolution entwickelt
Seit der Reichsgründung 1871 galten diese Gewerbeordnung sowie Koalitions- und Gewerbefreiheit im ganzen Deutschen Reich
in der die Arbeiterschaft aufgrund der Landflucht in den rapide wachsenden Städten zunächst um ihr Existenzminimum ringen musste und die Unternehmer oft auch noch feudalistische Privilegien besaßen
Sie entstanden in einer Zeit
welches lediglich daran interessiert war
die Unterlegenheit der Arbeitnehmer beim Aushandeln von Arbeitsbedingungen auszugleichen
Es ging zunächst nicht darum
sondern man musste Gewerkschaften seit je her als Arbeiter-Kartell verstehen
die jeweilige Lage ihrer Mitglieder zu verbessern
Dazu schlossen sie sich zusammen und führten Arbeitskämpfe gegen die Unternehmer (z.B. der Bauarbeiterstreik 1925)
Gewerkschaften bzw. deren Vorformen zeitweise immer wieder zu verbieten oder gesetzlich zu behindern
genauso wie es Gang und Gebe war
Bevorzugtes Mittel des Arbeitskampfes war und ist der Streik. Über das Ziel eines reinen Ausgleiches der Bedingungen wurde aus politischen Gründen etliche Male hinausgeschossen
Heute sind in Deutschland Gewerkschaften ihrerseits als Interessengruppen gesetzlich privilegiert
Zwischen 1933 und 1945 versuchten Teile der Gewerkschaften zunächst
um ihr Überleben zu sichern
sich mit der neuen Führung zu arrangieren
wurden jedoch dann von den Nationalsozialisten zerschlagen
Erst nach dem Sieg der alliierten Mächte über Deutschland wurde unter der Besatzungsmacht ein Wiederaufbau der Gewerkschaften vorangetrieben
Mittlerweile sind die deutschen Gewerkschaften zu sehr großen Organisationen herangewachsen
deren Aufgabe in erster Linie die Vertretung der in ihnen zusammengeschlossenen Mitglieder bei Tarifverhandlungen ist
In der letzten Zeit müssen die Gewerkschaften mit hohen Mitgliederverlusten leben
Nur noch ca
25% der Arbeitnehmer sind gewerkschaftlich organisiert. [Bearbeiten]
Rechtsstatus
Gewerkschaften stehen als sozialpolitische Koalitionen unter dem besonderen Schutz des Grundgesetzes (Artikel 9 Abs
3 GG) und unterscheiden sich somit von Vereinen
Manche Gewerkschaften organisieren sich jedoch als eingetragener Vereins und sind deshalb juristische Personen des Privatrechts
werden sie aber dennoch als "rechtsfähige" Personenvereinigung behandelt
Sofern sie keine eingetragenen Vereine sind
was eine rechtliche Besonderheit ist
Sie ähneln darin besonders den deutschen Parteien
deren Status umstritten ist
Es gibt auch Gewerkschaften
dass die CGM keine Gewerkschaft im arbeitsrechtlichen Sinne sei
So hat die IG Metall ein "Beschlussverfahren" gegen die Christliche Gewerkschaft Metall (CGM) eingeleitet mit dem Ziel
das Arbeitsgericht solle beschließen
die Interessen ihrer Mitglieder mit Arbeitskampfmitteln - z
Die IG Metall verweist darin u.a. auf das Mächtigkeitsprinzip (Mächtigkeitsprinzip bedeutet
dass eine Gewerkschaft in der Lage sein muss
BS
treik - durchzusetzen) und spricht der CGM die Gewerkschaftseigenschaft abD
lediglich eine lästige Konkurrenz beseitigen zu wollenD
ie CGM wiederum wirft der IG Metall vor
as Landesarbeitsgerich Baden-Württemberg hat in seiner jüngsten Entscheidung einen Beschluss des AG Stuttgart aufgehoben und der CGM die Gewerkschaftseigenschaft bestätigt. (AZ 4 TaBV 1 /04 vom 01.10.04) Die IG Metall bestreitet das und will deswegen in die nächste Instanz (Bundesarbeitsgericht) gehen. (siehe auch die Diskussionsseite (http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Gewerkschaft)) [Bearbeiten]
Finanzierung
der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung (http://www.boeckler.de/) gespendet werden. Die korrekte Abführung diese Aufsichtsrats-Bezüge wird einmal jährlich veröffentlicht (bei der IG Metall z.B. in de Mitgliederzeitschrift "METALL")
Gewerkschaften finanzieren sich über Mitgliedsbeiträge. Die Tantiemen
bis auf eine Kosten-/Aufwandserstattung
sollen
wenn sie von diesen Gewerkschaften in die Aufsichtsräte entsandt sind
die gewerkschaftliche Mitglieder der im DGB zusammengeschlossenen Gewerkschaften in Aufsichtsräten erhalten
Nicht korrekt abgeführte Aufsichtsratsbezüge werden öffentlich gerügt
So haben die Mitglieder die Möglichkeit diese Kandidaten bei der nächsten Aufstellung zur Wahl in den Aufsichtsrat hierzu zu befragen. [Bearbeiten]
Kritik an Gewerkschaften
Gewerkschaften werden in sehr unterschiedlicher Weise kritisiert
Vereinfacht lassen sich 3 Formen der Kritik unterscheiden: 1
z.B. wenn korrupte Personen Spitzenpositionen erreicht haben
Mitgliedern kritisieren einzelne Maßnahmen oder einzelne Gewerkschaftsfunktionäre
Dies war z.B. bei den Teamstern in den USA der Fall
Die Kritik zielt in der Regel auf die Erneuerung der Führung durch Wahl nichtkorrupter oder als kompetenter angesehener Funktionäre ab. 2
Gründsätzlich motiviert ist die Kritik
die die Liberalen an den Gewerkschaften üben
Sie sehen sie als Kartelle
die die individuelle Vertragsfreiheit einschränken
Der angebotsorientierten Ökonomie zufolge findet jede Ware ihren Käufer
wenn sie nur billig genug ist
Die Gewerkschaften tragen nach dieser Theorie zur Arbeitslosigkeit bei
indem sie das Senken der Löhne behindern
z
wobei sie zahlreiche
durchaus zu schätzen wissen
die sie über die Arbeiter ausüben
oft erfolgreich) die Organisierung in Gewerkschaften in ihren Betrieben ganz zu verhindern
Während manche Unternehmen die Gerwerkschaften wegen der Kontrolle
versuchen andere (insbesondere in den USA
T. gewaltsame Mittel einsetzen
3E
aber in einem ganz anderen Sinn
benfalls grundsätzlich motiviert
ist die Kritik der Gewerkschaften durch die RätekommunistenS
ie sehen einen Gegensatz zwischen den Interessen der Gewerkschaftsfunktionäre und den Interessen der abhängig BeschäftigtenD
ie Gewerkschaften seien hierarchische Organisationen
die die Arbeiter zu bevormunden versuchenO
ft seien Streiks durch die Gewerkschaften gegen den Willen der Basis abgebrochen worden
worauf diese nur mit ohnmächtiger Wut reagieren konntenD
er Job der Gewerkschaften sei es
die Ware Arbeitskraft zu einem möglichst hohen Preis zu verkaufenE
die Lohnarbeit als solche in Frage zu stellenI
s sei nicht in ihrem Interesse
müssten die Gewerkschaftsfunktionäre den Kapitalismus verteidigenD
m Gegenteil: Um ihre eigenen Privilegien zu sichern
wenn die Reallöhne gesenkt werden müssen
ies bedeute im Fall der Krise
was das System gefährden könnteS
da sie nichts täten
daß die Gewerkschaftsfunktionäre dem Sozialabbau keinen energischen Widerstand entgegensetzen würden
um die Profitabilität der Unternehmen wieder herzustellen
sei sie als Gewerkschaft gezwungen
rechtverbindliche Verträge abzuschließen und auch gegenüber ihren Mitgliedern durchzusetzen. Ein Pionier der radikalen Gewerkschaftskritik war Anton Pannekoek. [Bearbeiten]
elbst wenn die Gewerkschaft eine radikale Ideologie verfolge
Interessen
einen möglichst großen Teil der Unternehmensgewinne als Gehalt und Verbesserung der Arbeitsbedingungen an die Belegschaft zu verteilen
in Vertretung der Interessen ihrer Mitglieder
Gewerkschaften versuchen
Dagegen versucht die Unternehmensführung
in Vertretung der Interessen der Unternehmensinhaber bzw
Aktienbesitzer
und zwar sofort oder über Investitionen später
einen möglichst großen Teil der Gewinne an die Besitzer des Unternehmens auszuschütten (etwa als Dividenden für Aktienbesitzer)
wenn diese sich rentiert haben
etwa weil er nicht genug Geld für Investitionen zurückbehält
dass ein Betrieb
weil sie kein Interesse haben sollten
Für die sinnvolle Aufteilung der Unternehmensgewinne gibt es keine mathematische Formel - es handelt sich dabei um eine Machtfrage. Dabei sollen Gewerkschaften niemals gänzlich das Wohl des Betriebes aus den Augen verlieren
wirtschaftlich ins Hintertreffen gerät
Außerdem sind Gewerschaftsvertreter in den Aufsichtsräten an der Betriebsleitung beteiligt
Gewerkschaften waren wegen dieser engen Verknüpfung mit den Unternehmensinteressen nie so radikal wie die Arbeiterparteien
Wenn sie heute radikal erscheinen
ist das ein relativ neues Phänomen
beispielsweise Unternehmensverbände
Gewerkschaften würden der Volkswirtschaft schaden
weil sie ausschließlich die Interessen ihrer Mitglieder im Auge haben und nicht die Folgen ihrer Forderungen für die Gesamtwirtschaft berücksichtigen
ähnlich wie übrigens viele weitere Interessengruppen
Kritiker behaupten
Heute wird Gewerkschaften oft vorgeworfen
und Maßnahmen
nicht aber die der Arbeitslosen vertreten würden
dass sie zwar die Interessen der Arbeitnehmern
hintertreiben
die zur Schaffung neuer Arbeitsplätze führen
So stellen Gewerkschaften bei einer Arbeitslosigkeit von beispielsweise 10 % immer nochdie 90 % der Erwerbstätigen
Die Interessen dieser dominieren nun daher möglicherweise die Interessen der Minderheit
wie etwa die Diskussionen um die Wiedereinführung der 40-Stunden-Woche in Unternehmen der Metallbranche gezeigt hat
Einige Gewerkschaftsvertreter reagieren im konkreten Fall aber auch flexibel
wenn dieser ökonomisch nicht mehr wettbewerbsfähig ist. [Bearbeiten]
Da Gewerkschaften häufig auf spezielle Sektoren begrenzt sind
kämpfen sie auch dann für den Erhalt ihres Sektors
Ökonomische Grundlage
Gewerkschaften weisen oft darauf hin
dass ihre Lohnforderungen für eine Umverteilung mindestens des Produktivitätsfortschritts sorgen und so insbesondere die Massenkaufkraft erhalten bleibt
Dieser Effekt wird häufig auch für die lange Frist in Anspruch genommen
Trotz einer zunehmenden Globalisierung behielten Gewerkschaften ihre auf nachfrageorientierten Wachstumsmodellen gestützte Positionen bei
Insbesondere neoklassisch orientierte Ökonomen fordern ein flexibles Arbeitszeitmodell; Gewerkschaften stehen jedoch häufig für andere Regelungen ein
Kritiker werfen Gewerkschaften vor
dadurch den heimischen Standort zu schwächen
Für die Ökonomen der Gewerkschaften – traditionell eher Anhänger des Keynesianismus – geht die Krise auf dem Arbeitsmarkt v.a. auf die Produktivitätszuwächse zurück
die gesellschaftlich ungleich verteilt sind
sondern die Löhne zu niedrig
Nicht die Lohnkosten seien zu hoch
Gerade für Unternehmen
die dazu in der Lage sind
wirken hohe Löhne jedoch abschreckend
flexibel den Standort in Niedriglohnländer zu verlagern
So entstanden etwa in Osteuropa in den letzten Jahren zahlreiche neue Werke von Autobauern
In Deutschland hingegen gingen Arbeitsplätze verloren
In Ländern mit hoher Produktivität und niedrigeren Lohnkosten als in Deutschland
etwa Schweden
blieben Arbeitsplätze hingegen erhalten
Gerade in der Industrie sind von Arbeitsplatzabbau auch zuliefernde Unternehmen und damit weitere Stellen betroffen
da ohne Arbeit auch keine Nachfrage möglich ist und weil sich Inverstitionen ungehinderter im globalen Markt bewegen können als Menschen
In globalisiertem Kontext aufgeführte keynesianische Argumente zu Nachfragestärkung werden somit überlagert
Zur Kaufkrafttheorie der Löhne gibt es unterschiedliche Ansichten
Während den Gewerkschaften kritisch gegenüberstehende Ökonomen meinen
berufen sich die Ökonomen der Gewerkschaften häufig gerade auf diese Theorie. [Bearbeiten]
das diese Theorie die Verhältnisse zu sehr vereinfache
Ziele
In den letzten Jahren nahm der Druck auf die Gewerkschaften zu
ein hohes Bildungs-
Staaten in Mittel- und Osteuropa sowie in Asien gelang es
Produktivitäts- und Infrastrukturniveau aufzubauen
In Staaten wie China erfolgt der Druck auf Gewerkschaften durch Kriminalisierung der Gründer unabhängiger Gewerkschaften
Weiterhin existiert als Kennzeichen für fehlende Rechtsstaatlichkeit ein Widerspruch zwischen gesetzlichen Regelungen und der Einklagbarkeit von Rechten
Die Folge der Konkurrenz aus Gebieten mit geringerer Rechtsstaatlichkeit und der Unterdrückung von Gewerkschaften war zum Teil die Abwanderung von Arbeitsplätzen aus Westeuropa
wenn in einer Branche besonders hohe Produktivitätszuwächse zu verzeichnen sind
halten die Gewerkschaften an Lohnforderungen fest
Deutschland sei international nicht mehr wettbewerbsfähig
Trotz der hohen Arbeitslosigkeit und der (umstrittenen) These
aber auch teilweise höher sind als das wirtschaftliche Wachstum
die zumindest die Inflation ausgleichen
Trotz des wachsenden Konfliktpotentials hat Deutschland im internationalen Vergleich die wenigsten Streiktage
Streiks sind für Gewerkschaften mit hohen Kosten verbunden und für Arbeitgeber neben kurzfristigen Produktionsausfällen langfristig ein Standortnachteil
Streiks zu vermeiden
So ist es im Sinne beider Parteien
Die meisten Gewerkschaften halten Strategien von Lohnsenkung
langfristig für verfehlt
auch wenn sie in Einzelfällen entsprechenden Abmachungen zustimmen
um gegen Maschinen zu konkurrieren oder um arbeitsintensive Produktionen zu halten
Eine wirtschaftstheoretische Grundlage für solche Lohnsenkungen hierfür gibt es jedoch nicht
die die Binnenkonjunktur anregen soll
Gewerkschaften zielen bei ihren Aktivitäten auf die Schaffung neuer Massennachfrage
Die Abkoppelung Deutschlands von der anziehenden Weltkonjunktur wird zum Teil auf die schwache Binnennachfrage zurückgeführt
Wirtschaftsexperten kritisieren jedoch
dass dabei der doppelte Nachfrageeffekt von den Gewerkschaften keine Berücksichtigung findet
Investitionen zu tätigen. (Jedoch ist die Wirkung der Investition der eines vorweggenommenen zukünftigen Konsums gleich
denn investiert wird nur dort
also Konum erwartet wird
Nachfrage entstehe auch dann
wo später auch Absatz
wenn man es Unternehmen erleichtert
aber nur kurzfristig
So stimmt die These zwar
Denn langfristig ist der Konsum der Zukunft durch die Kredite für die Investitionen in der Vergangenheit bereits gebunden
dass beispielsweise Großunternehmen verstärkt nicht mehr im Inland
sondern auf den Kapitalmärkten oder in Fusionen mit ausländischen Unternehmen investieren
Somit kann man langfristig sich auf die Betrachtung des Konsums zurückziehen und berechtigterweise den Effekt der doppelten Nachfrage ignorieren.) Allerdings haben die letzten Jahre gezeigt
Auch Exportrekorde der deutschen Wirtschaft (die der These mangelnder internationaler Wettbewerbsfähigkeit widersprechen) können die Binnennachfrage nicht ausreichend stützen
Bedeutender ist beim doppelten Nachfrageeffekt jedoch die Nachfrage im Inland
Diese ist naturgemäß hoch
wenn es heimischen Unternehmen gut geht
Denn nicht nur private Haushalte
etwa über Zulieferungen
sondern insbesondere auch heimische Unternehmen konsumieren im Inland
Hohe Löhne oder hohe Abgaben jedoch wirkten diesem Konsum entgegen und verlagerten ihn ins Ausland
auch in der Region ihr erarbeitetes Geld auszugeben
Dieser These wird aber mit dem Argument widersprochen
die hohen Löhne an ortsansässige Mitarbeiter würden diesen erst ermöglichen
die auch vom jeweiligen Staat zur Bezahlung seiner Ausgaben in bevorzugt seinem Staatsgebiet verwendet würden
sodass sich bei Lohnerhöhungen allenfalls eine Substition von Zahlungen an regionale Zulieferer zu Zahlungen an regionale Mitarbeiter ergebe. Ähnlich sehe es mit Staatsabgaben aus
Wie andere gesellschaftliche Großorganisationen leiden die Gewerkschaften insbesondere seit den 1990er Jahren an Mitgliederschwund
Die Gründe hierfür sind vielfältig
Häufig genannte sind: Unzufriedenheit mit der Politik der Gewerkschaftsführung gesellschaftliche Tendenzen zur Individualisierung hohe Arbeitslosigkeit mangelnde Erfolge der Gewerkschaften im Kampf um Löhne und gegen Arbeitslosigkeit Auflösung von Großbetrieben und Verlust übergreifender gemeinsamer Arbeitserfahrung und Interessen Zweifel an der Übertragung kurzfristiger Wirtschaftstheorie auf die lange Frist [Bearbeiten]
Belgien
unter anderem Freie Gewerkschaften
In Belgien gibt es verschiedene Gewerkschaftsrichtungen
der zweitgrößte Gewerkschaftsbund insgesamt. [Bearbeiten]
Die Confédération Générale des Syndicats Libéraux de Belgique ist ein unabhängiger Gewerkschaftsbund
Spanien
In Spanien gibt es verschiedene Gewerkschaftsbünde
Union Sindical Obrera"
Confederación General del Trabajo und
Comisiones Obreras"
Zu den größten gehören
Regionale Organisationen sind die Confederación Intersindical Galego in Galicien
die baskische demokratische ELA-STV und die baskische nationalistische Langile Abertzalen Batzordeak. [Bearbeiten]
Siehe auch
Liste mit Gewerkschaften Tarifvertragsrecht Arbeitsrecht Lohn Arbeitsmarkt Betriebsrat Unternehmensmitbestimmung Syndikat Sozialabbau [Bearbeiten]
Aktuelle Artikel / Diskussion
Neue Sitten in den Tarifverhandlungen (http://www.gegenstandpunkt.com/gs/04/1/metall.htm) - Zum aktuellen Stand zwischen Unternehmern und Gewerkschaften (GegenStandpunkt - Politische Vierteljahreszeitschrift
1-2004) Detlev Hensche - Wozu noch Gewerkschaften? (http://www.linksnet.de/artikel.php?id=1013) Arbeit ? Emanzipation ? passive Revolution. (http://www.linksnet.de/artikel.php?id=1105) Metamorphosen der Arbeitspolitik und die Zukunft der Gewerkschaften Alles "Flexi" ? auch der Streik? (http://www.linksnet.de/artikel.php?id=678) Die Arbeitskampfstrategie der IG Metall in der Tarifrunde 2002 Mehr Arbeit für weniger Geld (http://www.linksnet.de/artikel.php?id=1120) Veränderung der Erwartungshaltungen in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie Horst Schmitthenner (IGM) - Machtkampf der Unternehmer (http://www.linksnet.de/artikel.php?id=955) Ende des Arbeitskampfs Ost (2003): Es geht um mehr als drei Stunden weniger Joachim Bischoff - Worüber streitet die IG Metall? Personelle Machtansprüche oder gewerkschaftliche Strategie (http://www.linksnet.de/artikel.php?id=957) zum Führungsstreit Peters-Huber 2003 Henker überflüssig (http://www.linksnet.de/artikel.php?id=1130) - Der Flächentarifvertrag wird ausgehebelt - auch ohne Gesetz Standpunkte des Arbeitslosenverband Deutschland e
V2
003 (http://www.linksnet.de/artikel.php?id=946) Der ÖGB: Die österreichische Staatsgewerkschaft wehrt sich gegen ihre Entmachtung (http://www.gegenargumente.at/gewerkschaft/oegb.htm) - Werdegang und Krise einer nationalen Arbeitervertretung Bilanz der ÖGB-Urabstimmung (http://www.gegenargumente.at/gewerkschaft/oegb_bilanz.htm) - Anpassung eines notorischen "Sozialpartners" an die neuen Vorgaben der anderen Seite [Bearbeiten]
Weblinks
Der DGB - Gewerkschaft perfekt (http://www.gegenstandpunkt.com/vlg/gewerk/dgbix.htm) - Analyse und Kritik der Politik des Deutschen Gewerkschaftsbundes (Online-Artikel) Homepage von Deutschen Gewerkschaftsbund (http://www.dgb.de) Homepage der Industriegewerkschaft Bauen Agrar Umwelt (http://www.igbau.de) Homepage der IG Metall in Deutschland (http://www.igmetall.de/) Veröffentlichungen der IG Metall (http://www.igmetall.de/download) - Broschüren in PDF Format Verwaltungsstellen und Bezirke der IGM (http://www2.igmetall.de/regional/index.html) Die Seite des IGM-Netzwerk-Küste (http://www.igmetall.de/homepages/netzwerke/kueste) - für ehrenamtlich tätige Mitglieder der IGM. Die Seite des IGM-Netzwerk Bayern (http://www2.igmetall.de/homepages/netzwerke/bayern/) - für ehrenamtlich tätige Mitglieder der IGM. Die Seite des IGM-Netzwerkes in Brandenburg und Sachsenanhalt (http://www2.igmetall.de/homepages/netzwerke/brasanetz) - für ehrenamtlich tätige Mitglieder der IGM. [Bearbeiten]
Bergrechtliche Gewerkschaften
Eine Gewerkschaft im bergrechtlichen Sinne ist die Gesamtheit der Kuxeigentümer (Gewerken) eines Bergwerks
die alle Mitgewerken betrafen
Entscheidungen
sondern die Gewerkenversammlung
konnte nicht ein Gewerke oder Lehnträger allein treffen
die eine Handlungsbefugnis besaßen
Bei größerer Anzahl von Kuxinhabern wurden in der Regel Gewerkenvorstände gebildet
Im späteren Bergrecht war deren Bildung vorgeschrieben
Im Gegensatz zu den gewerkschaftlichen Gruben gab es auch Eigenlehnergruben
Dies bedeutete
dass der Lehnträger auf eigene Rechnung baute und keine Kuxe ausgab. [Bearbeiten]
Preußen
Torf) und ähnelten einer heutigen "Aktiengesellschaft mit vinkulierten Namensaktien"
"Gewerkschaften" nach preußischem Bergrecht von 1864 betrieben den Abbau von Bodenschätzen (Kohle
Öl
Salz
Erzen
Ihre Anteiler ("Gewerken") konnten ihre Anteile ("Kuxe") nicht ohne Zustimmung der anderen Gewerken veräußern
Kuxe waren also schwer handelbar
doch gab es vor dem Zweiten Weltkrieg eine eigene Kuxbörse in Essen
Die Rechtsaufsicht wurde von dern Bergämtern und Oberbergämtern ausgeübt. [Bearbeiten]
Altes Reich
Im Hl
Römischen Reich Deutscher Nation gab es zahlreiche Vorläufer dieser altertümlichen Form einer Kapitalgesellschaft; in der Territorialgeschichte etwa der Reichsstadt Goslar oder der Grafschaft Katzenelnbogen finden sich Beispiele dafür. ca:Sindicat en:Labor union es:Sindicato fi:Ammattiliitto fr:Syndicat professionnel he:×?יגוד מקצועי ja:労åƒ?組å?ˆ ko:ë…¸ë?™ì¡°í•© nl:Vakbond pl:ZwiÄ…zek zawodowy sv:Fackförening zh:工会
[X] Schliessen
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Gewerkschaft
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