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Diskussion : Geschichte Myanmars
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Geschichte Myanmars
Stichpunkte
Allgemein
Ava und Arakan 2 Britische Herrschaft 3 Unabhängigkeit 4 Demokratische Phase 5 Ne-Win-Regime 6 Rebellion und Militärregime [Bearbeiten]
"Verbergen") 1 Königreiche Pagan
Pegu
Myanmar hieß früher Birma bzw. englisch Burma. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Königreiche Pagan, Pegu, Ava und Arakan
5./6
des Mahayana und des Tantrayana nach Birma. 1044-1077: König Anawratha gründet nach der Unterwerfung des Mon-Königs Thaton (1058) und der Eroberung des Irrawaddy-Deltas das erste birmanische Reich (Reich von Pagan)
Jahrhundert: Der Buddhismus gelangt in den Formen des Hinayana
Unter den verschiedenen buddhistischen Strömungen setzt sich der Theravada durch
Hochblüte der buddhistischen Kultur
†1294) hinrichten. 1277-1287: Vier chinesische Strafexpeditionen fallen in Birma ein und zerstören das Reich von Pagan
1273: König Narathihapate (1254-1286) verweigert Tribut-Zahlungen an das von den Mongolen beherrschte China und lässt eine Gesandtschaft des Mongolenherrschers Kublai Khan (* 1215
14
Jahrhundert: Entfaltung des südbirmanischen Reichs der Mon mit der Hauptstadt Pegu
Erneute Blüte des Buddhismus. 16. bis 19
Jahrhundert: Ständige Auseinandersetzungen mit wechselseitiger Okkupation zwischen Birma und Siam 7
April 1767: Birmanen zerstören die siamesische Hauptstadt Ayutthaya vollständig 1824-1826: Erster Britisch-Birmanischer Krieg
Manipur
Birma muss Assam
Arakan und Tenasserim an die Briten abtreten
1852: Im Zweiten Britisch-Birmanischen Krieg muss Birma seine Küstengebiete an Großbritannien abtreten. [Bearbeiten]
Britische Herrschaft
1885: Nach drei Kriegen (1824-1826
1852 und 1885) wird Birma vollständig von Großbritannien unterworfen
1886 (1
Januar): Birma wird Teil von Britisch-Indien
Dem massiven Widerstand der Birmanen begegnet die Kolonialverwaltung mit massiven Vernichtungszügen und der Ausrottung ganzer Dörfer und Städte
1937 (1
April): Die Studentenbewegung der Thakin unter Führung von Aung San verzeichnet erste Erfolge der Birmanen im Kampf gegen die britische Kolonialherrschaft
Birma wird aus dem indischen Staatsverband (Britisch-Indien) herausgelöst und erhält als eigenständige Kronkolonie innere Autonomie. 1942 (16
Januar): Zweiter Weltkrieg: Japanische Offensive zur Eroberung Birmas. [Bearbeiten]
Unabhängigkeit
1943 (1
August): Das japanisch besetzte Birma erklärt seine Unabhängigkeit (Regierungschef: Ba Maw ) und erklärt den USA und Großbritannien den Krieg
1945 (März): Die birmanische Befreiungsarmee unter General Aung San verbündet sich mit den Alliierten gegen die japanische Besatzungsmacht
Nach Kriegsende Rückeroberung Birmas durch die Briten
1946 (26
September): Aung San wird Ministerpräsident 1947 (19
Juli): Aung San fällt einem Attentat zum Opfer
U Nu (* 1907
†1995) wird dessen Nachfolger (bis 1956)
1948 (4
Januar): Birma wird in die Unabhängigkeit entlassen
Sao Shwe Thaik (†1962) wird erster Präsident der Birmanischen Union
1948-1949: Separatistische Bestrebungen ethnischer Minderheiten (vor allem der christlichen Karen) und Aufstände kommunistischer Gruppen erschweren eine Stabilisierung des Landes. [Bearbeiten]
Demokratische Phase
1952 (August): U Nu entwirft Pläne für einen Wohlfahrtsstaat nach buddhistischem und sozialistischem Vorbild
Das Projekt scheitert in den folgenden Jahren an inneren Schwierigkeiten
1954-1956: Sechstes buddhistisches Konzil der Theravada-Tradition in Rangun
1958 (28
Oktober): U Nu übergibt das Amt des Ministerpräsidenten an General Ne Win (* 24
Mai 1911
†5
Dezember 2002). 1960 (4
April): U Nu wird erneut Ministerpräsident. 1961: Der Birmane Sithu U Thant wird Generalsekretär der Vereinten Nationen (bis 1971). [Bearbeiten]
Ne-Win-Regime
1962 (2
unternimmt General Ne Win einen Staatsstreich
März): Nachdem anhaltende separatistische Bestrebungen der Shan die staatliche Einheit gefährden
Ein Revolutionsrat unter seiner Führung übernimmt die Regierung
Gleichheit aller Volksgruppen
Kampf gegen Verwestlichung
Schaffung von Genossenschaften)
Ne Win umreißt in einer Deklaration den »birmanischen Weg zum Sozialismus« (soziale Gerechtigkeit
Als Vorsitzender des Revolutionsrates amtiert Ne Win gleichzeitig als Staatspräsident (bis 1981). 1963 (15
der Banken und der Industrie. 1967 (Juni): Der Versuch der chinesischen Botschaft in Rangun
die maoistische Kulturrevolution auch auf Birma auszudehnen
Februar): Der Revolutionsrat beschließt die Verstaatlichung des Groß- und Einzelhandels
führt zu einem ernsthaften Konflikt mit der Volksrepublik China und zu Ausschreitungen gegen die in Birma ansässigen Chinesen
1971 (15
Dezember): Von seinem thailändischen Exil ruft der frühere Ministerpräsident U Nu zum bewaffneten Widerstand gegen das Militärregime von Ne Win auf
1981 (9
†28
November): U San Yu (* 1919
Januar 1996) löst General Ne Win als Staatspräsident ab. [Bearbeiten]
Rebellion und Militärregime
1987 (5
September): Die Regierung gibt die sofortige Entwertung der 25-
35- und 75 Kyat-Banknoten bekannt
Ein Umtausch oder anderweitige Kompensation ist nicht vorgesehen
fast alle Ersparnisse sind verloren. Überall im Land gehen die Menschen protestierend auf die Straßen
Auf einen Schlag werden 60 bis 80 Prozent des im Umlauf befindlichen Gelds wertlos
In den Universitäten erheben sich die Studenten zu gewaltsamen Demonstrationen und wiegeln die Bevölkerung auf
Die Regierung schließt kurzfristig die Universitäten und verhängt schließlich das Kriegsrecht
1988 (Juli): Nach sich ausweitenden Unruhen verliert General Ne Win seine Machtbasis; auch Staatspräsident U San Yu tritt zurück
Neuer Staatschef wird U Sein Lwin (27
Juli)
der sich jedoch nur drei Wochen halten kann
Ihm folgt am 19
†30
August – wiederum für nur einen Monat – U Maung Maung Kha (* 1925
April 1995) im Amt nach
1988 (18
†24
September): General Saw Maung (*1928
Juli 1997) putscht sich an die Macht und entmachtet Staatspräsident U Maung Maung Kha
Am 21
September übernimmt er auch das Amt des Ministerpräsidenten
Das neue Militärregime etabliert sich als "Staatsrat für die Wiederherstellung von Recht und Ordnung" SLORC (State Law and Order Restoration Council)
verbietet u.a. jegliche Versammlungen von mehr als vier Personen und geht auf brutale Weise gegen Zuwiderhandlungen vor
Trotzdem gründet Aung San Suu Kyi
die Tochter des 1947 ermordeten Generals Aung San
deren Führung sie Anfang 1989 übernimmt
eine Woche später die Nationale Liga für Demokratie (NLD)
1989 (26
Mai): Birma wird in Myanmar und die Hauptstadt Rangun in Yangon umbenannt
1990 (27
Mai): In ersten freien Wahlen erlangt die oppositionelle NLD einen überwältigenden Sieg
Die Militärs verweigern jedoch die Anerkennung des Wahlergebnisses
bleiben im Amt und verstärken die Repression
1991 (14
Oktober): Die Regimegegnerin Aung San Suu Kyi erhält den Friedensnobelpreis. 1992 (23
April): General Than Shwe wird neuer Staats- und Regierungschef
1995 (10
Juli): Der seit 1989 bestehende Hausarrest für Aung San Suu Kyi wird aufgehoben
Politiker und Anhänger der NLD verhaften
1996 (Mai): Das Militärregime lässt über 500 Funktionäre
1997 (13
die seit 1948 im Grenzgebiet zu Thailand für einen eigenen Staat kämpft. 1997 (23
Februar): Die Militärs erobern das Hauptquartier der aufständischen »Karen National Union«
Juli): Myanmar wird Mitglied der »Association of Southeast Asian Nations« (ASEAN)
1997 (15
November): 'Um die Entstehung eines geregelten demokratischen Systems zu gewährleisten und einen friedfertigen modernen Staat zu errichten' wird der Staatsrat für die Wiederherstellung von Recht und Ordnung SLORC aufgelöst
Das Regime nennt sich von nun an SPDC (State Peace and Development Council)
2000 (Juli): Nach dreijähriger Schließung erlaubt die Militärregierung die Wiedereröffnung von 30 Universitäten und Hochschulen
2000 (August): Die vor fünf Jahren gelockerte Bewegungsfreiheit von Aung San Suu Kyi wird erneut eingeschränkt
2003 (31
Mai): Nach einer blutigen Auseinandersetzung zwischen Anhängern der NLD und regierungsnahen Schlägertrupps nahe dem Ort Depayin (Sagaing Division) in der Nacht zuvor wird Aung San Suu Kyi 'zu ihrem eigenen Schutz' verhaftet
2003 (25
wird Regierungschef
August): Der bisherige Erste Sekretär des SPDC
General Khin Nyunt
2004 (17
Mai): Die nach der Suspendierung am 31
soll eine neue Verfassung ausarbeiten.Weder das Staatsoberhaupt noch der Premierminister nehmen an der Eröffnungsveranstaltung teil
bestehend aus vom Regime handverlesenen Mitgliedern
März 1996 erneut einberufene Nationale Versammlung
2004 (9
Juli): Nach nur knapp zwei Monaten wird die Nationale Versammlung erneut ausgesetzt
2004 (18
September): Am Jahrestag der Machtübernahme werden bei der 15
Kabinettsumbildung in 16 Jahren Militärregime der seit 1998 amtierende Außenminister U Win Aung und sein Stellvertreter Khin Maung Win ihrer Posten enthoben
Neuer Außenminister wird Generalmajor Nyan Win
Stellvertreter ist nun Oberst Maung Myint.Nach Meinung von Analysten bedeutet dies eine Machtverschiebung zugunsten der Hardliner um Than Shwe und seinen Stellvertreter im State Peace and Development Council
General Maung Aye
gegenüber den gemäßigten Kräften um Premierminister Khin Nyunt. "Than Shwe macht die Schotten zur Außenwelt dicht." 2004 (19
Oktober): Nach Informationen der Thailändischen Regierung wurde Premierminister Khin Nyunt am Vorabend seines Amtes enthoben und unter dem Vorwurf der Korruption unter Hausarrest gestellt
der Premierminister habe "aus gesundheitlichen Gründen" sein Amt abgegeben
geschlossen.Im staatlichen Fernsehen wird nach stundenlangen Gerüchten verkündet
der formell noch von Khin Nyunt angeführt worden war
Zuvor hatte die regierende Militärjunta mehrere Unternehmen des militärischen Geheimdiensts
Nachfolger wird der bisherige erste Sekretär des SPDC
der als Drahtzieher des Überfalls auf Aung San Suu Kyi im Mai 2003 gilt
Generalleutnant Soe Win
Eine Delegation der »Karen National Union«
die sich zur Verhandlung eines Waffenstillstandsabkommens in Rangun aufhält
muss nach Absage der Gespräche durch das Militär unverrichteter Dinge die Rückreise nach Thailand antreten. 2004 (22
Oktober): Mit Gesetz Nr
7/2004 setzt die Militärjunta das Gesetz über das National Intelligence Bureau von 1983 außer Kraft
sowie die Abteilung für Kriminalermittlungen
das Büro für Besondere Ermittlungen
Dieses Gesetz war die Grundlage für den Militärischen Geheimdienst
die dem bisherigen Geheimdienstchef Khin Nyunt nahestanden
die gesetzliche Basis entzogen
Mit der Abschaffung dieser Einrichtungen wird denjenigen Organisationen
2004 (18
November): Das Militär lässt nach eigenen Angaben 3937 Strafgefangene frei
da bei der Überprüfung der Arbeit des Geheimdienstes
der Anführer der Studentenaufstände von 1988.Mit derselben Begründung werden am 25
der erst im Oktober aufgelöst worden war
jedoch befindet sich unter ihnen auch Min Ko Naing
Unregelmäßigkeiten zutage getreten seien. Überwiegend handelt es sich bei den Freigelassenen um Kleinkriminelle
Die Strafen seien ausgesetzt
November 5311 und am 11
Dezember nochmals 5070 Strafgefangene aus den Gefängnissen entlassen
2004 (29
dass das Militär den Hausarrest von Aung San Suu Kyi um ein Jahr verlängert hat
November): In das Treffen der ASEAN-Staaten im laotischen Vientiane platzt die Nachricht
Premierminister Soe Win sieht sich außerstande
die Nachricht zu kommentieren
2005 (3
Januar): Aus Anlass des bevorstehenden 57
Jahrestags der Unabhängigkeit von Großbritannien amnestiert das Militär 5588 Strafgefangene
Ein Bezug zu Machenschaften des früheren Geheimdiensts wird diesmal nicht hergestellt
Wieder sind nur wenige politische Gefangene unter den Amnestierten. en:History of Myanmar fr:Histoire de la Birmanie
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Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Geschichte Myanmars
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Budapester Gambit (Schach)
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