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Diskussion : Geschichte der Schweiz
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Impressum
Geschichte der Schweiz
Stichpunkte
Allgemein
Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
"Verbergen") 1 Vorgeschichte 2 Römerzeit 3 Christianisierung 4 Frühmittelalter 5 Hochmittelalter 6 Beginn der Eidgenossenschaft 7 Die Acht Alten Orte 8 Die Dreizehn Alten Orte 9 Reformation und Gegenreformation 10 Ancien Régime 11 Helvetik
Mediation
Restauration 12 Der Schweizer Bundesstaat 13 20
Jahrhundert 14 21
Jahrhundert 15 Literatur 15.1 Alt- und Mittelsteinzeit (Paläolithikum und Mesolithikum) 15.2 Jungsteinzeit (Neolithikum) 15.3 Bronzezeit 15.4 Eisenzeit (Hallstatt- und Latènezeit) 15.5 Römerzeit 15.6 Allgemein 16 Siehe auch 17 Weblinks [Bearbeiten]
Vorgeschichte
Aus der Altsteinzeit gibt es Funde
Wildenmannlisloch) hinweisen. Über weite Abschnitte dieser Zeit war das Gebiet der heutigen Schweiz jedoch von den Alpengletschern bedeckt
die auf bewohnte Neandertaler-Höhlen (Wildkirchli
Erst während des Magdalénien ab etwa 22'000 v.Chr. setzte mit der beginnenden Erwärmung eine Wiederbesiedlung des Gebietes durch Menschen ein
So ist etwa die heutige Stadt Chur nach gegenwärtigen Erkenntnissen seit etwa 11'000 Jahren (Ende der Altsteinzeit) besiedelt
In der Jungsteinzeit war die Schweiz dicht besiedelt
Es gibt zahlreiche Fundstellen
stammen aus der Stein-
Seduner
Viele der bekannten Pfahlbauten
Lepontier
Raetier
usw. [Bearbeiten]
Kupfer- und Bronzezeit. Vor Eroberung durch die Römer lebten auf dem Territorium der heutigen Schweiz die verschiedensten keltischen Stämme und Völker: Helvetier
deren Überreste man an den Uferzonen der Schweizer Seen findet
Römerzeit
Im 1
Jahrhundert v
wurden aber bei Bibracte von Gaius Julius Cäsar aufgehalten und zurückgeschickt. Noch in der republikanischen Zeit wurden Colonia Julia Equestris (Nyon) und Augusta Raurica (Kaiseraugst) gegründet
Chr. wollten die Helvetier ins Rhonetal auswandern
Im 1
Jahrhundert wurde das Gebiet der heutigen Schweiz ins Römische Reich integriert
Zuerst gehörte die Schweiz zur römischen Provinz Gallia Belgica
der Osten zur Provinz Raetia
dann zur Provinz Germania Superior
Die Zentralalpen (Wallis und Hochsavoyen) gehörten zur Provinz Vallis Poenina und Alpes Graiae
Lousanna (Lausanne)
Drusomagnus (?) (Sion)
Vitudurum (Oberwinterthur)
Salodurum (Solothurn)
Turicum (Zürich)
Curia (Chur)
Genava (Genf)
Das Zentrum der Schweiz war Aventicum (Avenches). Die Römer bauten Verkehrswege
an denen sich Siedlungen (vici) entwickelten
Octodurus oder Forum Claudii Vallensium (Martigny)
hauptsächlich auf einer Linie zwischen Genf und Arbon: Arbor Felix (Arbon)
Basilia (Basel)
Urba (Orbe)
Römische Legionslager (lat: Castra) gab es in Tenedo (Zurzach) und Vindonissa (Windisch)
Nach dem Fall des Limes konnte das Weströmische Reich die Provinzen Rhätien und Helvetien nicht mehr halten und zog sich zurück
Die gallo-romanischen Stämme zogen sich in die Alpen zurück
während Alemannen das Flachland besiedelten. [Bearbeiten]
Christianisierung
Eine Christianisierung ist in der Schweiz erst ab dem 3
Jahrhundert nachgewiesen
allerdings bis zum Beginn des 4
Jahrhunderts nur in spärlichen Funden
Das Christentum verbreitete sich entlang der römischen Strukturen
Die anfänglichen Schwerpunkte lagen dabei in der Westschweiz
Es gibt Legenden von Märtyrern während der Christenverfolgung von Diokletian (Mauritius in St
die vermutlich auf die historischen Säuberungen des römischen Heers von Christen 298 zurückgehen. In Genf
Felix und Regula in Zürich)
Ursus und Viktor in Solothurn
Maurice
Sion und Basel entstanden im 4
Jahrhundert Kirchen und Bischofssitze
In Genf und Martigny gibt es Überreste von sakralen Bauten aus dieser Zeit
In Kirchendokumenten ist 381 ein Bischof Theodul von Martigny bezeugt
um 400 ein Bischof Isaak von Genf
451 ein Bischof Asinio von Chur
In Graubünden und im Tessin entstanden im 5
Jahrhundert zahlreiche Kirchen und einige Klöster
die z.B. in Saint-Maurice und Romainmôtier Klöster gründeten
In der Westschweiz wurde die Christianisierung durch die Burgunderkönige gefördert
Als die Franken im 6
Jahrhundert die Burgunder ablösten
war die Westschweiz bereits christlich
In der Ostschweiz gab es vereinzelte christliche Gemeinschaften aus der Römerzeit (z.B
aber es dominierten die mehrheitlich heidnischen Alemannen
Arbon)
Als die irischen Wandermönche Columban
und Fridolin im 7
Gallus
Jahrhundert an den Bodensee kamen
weil die Einwohner dort Wodan verehrten
fanden sie starken Widerstand
das spätere Kloster St
Die ersten Kirchen auf alemannischem Gebiet waren Säckingen und die Einsiedelei von Gallus an der Steinach
Gallen
Die Wandermönche waren jedoch in ihrer Mission recht erfolgreich
und die zahlreichen Klostergründungen im 8
Jahrhundert in der Ostschweiz (z.B
St
Pfäfers
Luzern) fanden in einem christianisierten Land statt
Gallen
Disentis
Wie andernorts hielten sich jedoch heidnische Volksbräuche noch lange Zeit parallel zum Christentum. [Bearbeiten]
Frühmittelalter
534 wurde die burgundische Westschweiz
536 das Herzogtum Alemannien ein Teil des Frankenreiches
das übrige Gebiet zum deutschen Reich
Durch den Vertrag von Verdun im Jahre 843 kam das Gebiet der Westschweiz zu Lothringen (ab 888 Westschweiz zum Königreich Burgund)
Die Königspfalz Zürich
wird von den Karolingern häufiger besucht
seit 800 die südlichste Königspfalz in Schwaben
auch Karl der Dicke ist mehrfach in Zürich. [Bearbeiten]
Ludwig der Fromme gründet für seine Töchter das Fraumünster
das zu einem der reichsten Grundbesitze in der Zentral- und Ostschweiz wird
Hochmittelalter
Auch die Ottonen und Salier reisen öfters via Zürich
wahrscheinlich auf dem Weg nach Italien
Die Zähringer gründen im 12
Murten
eine Zeitlang gehört ihnen auch Zürich. Die Habsburger haben in der Schweiz ihr Stammschloss
Thun
Jahrhundert im Mittelland einige Städte: Bern
Freiburg im Üchtland
die Habsburg und in der nahen Brückenstadt Brugg (unweit von den Ruinen des römischen Kastells Vindonissa) ihre erste städtische Residenz im 11
Jahrhundert
Der Aargau gehört zu ihren Stammlanden
Durch das Aussterben einiger lokaler Grafengeschlechter im 13
Nidwalden
Glarus
konzentriert sich der Grundbesitz beim Adel - die Habsburger erben durch geschickte Heiratspolitik ausgedehnte Ländereien der Zähringer
Lenzburger und Kyburger auf dem Gebiet der heutigen Kantone Schwyz
Jahrhundert
Zürich
Basel und Freiburg werden im 13
Städte wie Zürich
Bern
Jahrhundert reichsfrei. [Bearbeiten]
Beginn der Eidgenossenschaft
Vorlage:Zeitleiste Schweizer Geschichte Im 13
und zu einem wichtigen politischen Faktor
Jahrhundert wird der Gotthardpass durch den Bau der Teufelsbrücke zu einer Handelsstrasse
Besonders die Habsburger
sind an der Kontrolle dieses Übergangs sehr interessiert. Die Waldstätte Uri und Schwyz holen sich aber im 13
die bereits mit Zürich und Aargau die wesentlichen Zugänge beherrschen
die ihnen die Reichsunmittelbarkeit mit weitgehender Selbstverwaltung durch einen Landammann zusichern
Jahrhundert Freiheitsbriefe von Friedrich II.
1273 wird Rudolf I. von Habsburg deutscher König
offiziell als Gerichtsvertreter für den Kaiser
de facto als Interessenvertreter für das Haus Habsburg
Er setzt in den Waldstätten Vögte ein
Er plante auch
seinem Sohn Albrecht das Herzogtum Schwaben (einschließlich dem Gotthard) als erbliches Herzogtum zu übertragen - womit die reichsfreien Gebiete dort natürlich nicht mehr reichsfrei gewesen wären
Das führt zum Bundesschluss vom 1
einen Ewigen Bund
der Legende nach auf dem Rütli
August 1291: Die Waldstätte (Orte) Uri
Schwyz und Unterwalden schließen
Der schriftliche Bundesbrief ist erhalten und befindet sich im Bundesbriefarchiv in Schwyz
Der erhaltene Brief ist mit großer Wahrscheinlichkeit nur ein Teil eines größeren Vertragswerkes zwischen den drei Orten
Etwa zur gleichen Zeit werden die habsburgischen Vögte vertrieben
1292 Rudolfs Sohn Albrecht bestätigt die Freiheitsbriefe nicht
1315 will Leopold I. von Österreich Habsburgischen Machtanspruch in der Innerschweiz durchsetzen
Sein gepanzertes Ritterheer gerät jedoch in einen Hinterhalt der Eidgenossen und wird in der Schlacht bei Morgarten fast vollständig vernichtet
in dessen Verlauf die Schwyzer aufgrund einer Klage des Abts exkommuniziert wurden und daraufhin das Kloster plünderten
Der Schlacht ging ein Streit der Schwyzer mit dem unter dem Schutz der Habsburger stehenden Kloster Einsiedeln voraus
Leopold nahm das zum Anlass für den Kriegszug. [Bearbeiten]
Die Acht Alten Orte
Um seine Selbständigkeit gegenüber Habsburg zu wahren
schließt sich Luzern 1332 dem Bund der Waldstätte an
In Zürich bekommt Bürgermeister Rudolf Brun nach der Zunftrevolution Schwierigkeiten mit dem Habsburgischen Rapperswil
wo sich die vertriebenen Adligen und Handelsherren festgesetzt haben und löst sie 1351 durch ein Bündnis mit den Waldstätten
um dem Habsburger Druck zu widerstehen
Auch Glarus suchte den Beitritt zur Eidgenossenschaft
bekam jedoch 1352 nur einen Beitritt als Zweitklass-Eidgenosse
Zug war der Habsburgische Handelsumschlagsplatz auf der Gotthardroute und nach dem Beitritt Zürichs zur Eidgenossenschaft ein ziemliches Hindernis
Die Stadt Zug war habsburgisch gesinnt
das Amt Zug (die Umgebung) hatte starke Sympathien für die Eidgenossen
und dann 1352 Stadt und Amt in den Bund der Eidgenossen aufgenommen
Nach einer Belagerung wurde Zug eingenommen
1353 schloss auch Bern einen "ewigen Bund" mit den Waldstätten. Das resultierende Gebilde wird als die Acht Alten Orte bezeichnet
Es handelt sich allerdings nicht einen Staatenbund sondern eher um ein Konglomerat von Bündnissen der einzelnen Partner untereinander
Die nächste Auseinandersetzung mit den Habsburgern erfolgte 1386: Leopold III. von Österreich wird bei Sempach in offener Feldschlacht (Schlacht von Sempach) von den Eidgenossen besiegt
weil sich Zürich und Schwyz um die vom letzten Grafen von Toggenburg hinterlassenen Ländereien am oberen Zürichsee streiten
Innerhalb der Eidgenossenschaft kommt es 1449-1450 zum Alten Zürichkrieg
jedoch nach so starker Gegenwehr
dass die Franzosen auf einen Weitermarsch verzichten
Bei Sankt Jakob an der Birs wird eine Minderheit von Schweizern durch das französische Heer aufgerieben
erobert hatten
Von 1474-1478 setzten sich die Eidgenossen in den Burgunderkriegen mit Herzog Karl dem Kühnen von Burgund auseinander. Nachdem die Berner die savoyische Waadt
die zu Burgund gehörte
unternahm Karl der Kühne einen Feldzug
Nach der Belagerung von Grandson wird er am 2
März 1476 in der Schlacht bei Grandson am Neuenburgersee in die Flucht geschlagen
der als damals reichster europäischer Fürst auch im Feld nicht auf prunkvolle Hofhaltung verzichtete
Die Eidgenossen erbeuten nicht nur Hunderte von Geschützen sondern auch das Lager des Herzogs
Die für Schweizer Verhältnisse unermeßlich grosse Burgunderbeute brachte in der Folge die sozialen Verhältnisse ins Wanken
wo sein Söldnerheer 22
Wenige Monate später belagerte Karl die Stadt Murten
Juni 1476 in der Schlacht bei Murten von den Eidgenossen aufgerieben wurde
Im nächsten Jahr kamen die Eidgenossen dem befreundeten Herzog von Lothringen zu Hilfe
Karl der Kühne fällt am 5
Januar 1477 in der Schlacht bei Nancy
bei Nancy das Blut
Kurzfassung: Karl der Kühne verlor bei Grandson das Gut
bei Murten den Mut
Eine wesentliche Folge der Burgunderkriege war
dass die Siege von Grandson und Murten gegen eine militärische Großmacht die Fürsten Europas veranlassten
die erfolgreichen Eidgenossen als Söldner zu werben
Gleichzeitig verschob sich das Kräftegleichgewicht zugunsten der Städte
die in den Burgunderkriegen auf der Seite der Eidgenossen gekämpft hatten
Eine schwere Krise entstand
ebenfalls Aufnahme in den Bund forderten
als die zwei Städte Freiburg im Üchtland und Solothurn
Beim Stanser Verkommnis kam es durch die Vermittlung von Nikolaus von Flüe in letzter Minute zu einer Einigung. Bild nicht gefunden Schweizerische Eidgenossenschaft 1291-1515 [Bearbeiten]
Die Dreizehn Alten Orte
Basel und Schaffhausen 1501
Nach dem Schwabenkrieg erreichten die Eidgenossen ("Oberdeutscher Bund") 1499 im Frieden zu Basel mit Maximilian I. de facto die Unabhängigkeit vom Heiligen Römischen Reich. Mit dem Beitritt von Solothurn und Freiburg 1481
und Appenzell 1513 erweiterte sich die Eidgenossenschaft auf Dreizehn Alte Orte
Lugano und Locarno wurden dem Bund ebenfalls angeschlossen
Die Waadt wurde erobert
Dazu kamen als zugewandte Orte die Städte St
Mülhausen und Genf
Rottweil
Gallen
Biel
die Abtei St
Gallen sowie Neuenburg
welche bis heute die eigentliche Armee des Vatikans darstellt
1506 errichtete der Papst Julius II. die Schweizergarde
die Cohors Helvetica
Der Höhepunkt der eidgenössischen Militärmacht war 1513
als sie sogar Schutzherren des Herzogs von Mailand wurden
verzichteten auf weitere militärische Interventionen in Italien und erklärten sich für neutral
Nach der Niederlage gegen Frankreich bei der Schlacht bei Marignano 1515 schlossen die Eidgenossen Frieden mit Franz I. von Frankreich
jedoch bis zur französischen Revolution weiter in fremden Kriegsdiensten. [Bearbeiten]
Als Söldner kämpfen Schweizer
besonders diejenigen aus den katholischen Kantonen
Reformation und Gegenreformation
Die vom Wildhauser Ulrich Zwingli 1519 eingeleitete Reformation in Zürich breitete sich im Mittelland aus
1525 wanderte die Jenische Volksgruppe nach Bauernkriegen aus
Basel
Bern
Zug
Luzern
Solothurn und der Freiburg bleiben katholisch
Nach den Kappelerkriegen kam es 1531 im Zweiten Kappeler Landfrieden zum Kompromiss: Zürich
Schaffhausen und Teile von Graubünden bleiben reformiert; die Urkantone
1541 setzte Johannes Calvin in Genf die Reformation durch. [Bearbeiten]
Ancien Régime
Am 24
Oktober 1648 erreichte die Schweiz dank des Verhandlungsgeschicks des Basler Bürgermeisters Johann Rudolf Wettstein im Westfälischen Frieden die völkerrechtliche Anerkennung ihrer faktisch längst erreichten Souveränität
Mit der Französischen Revolution fällt das eroberte Mülhausen 1789 wieder an Frankreich. [Bearbeiten]
Helvetik, Mediation, Restauration
Am 5
Mai 1798 wurde die Alte Eidgenossenschaft von Frankreich erobert und der Zentralstaat Helvetische Republik wurde daraufhin errichtet
Fünf Jahre später
1803
verordnete Napoléon Bonaparte in der Mediationsakte eine neue Verfassung und Gebietsaufteilung und gab der Schweiz weitgehend ihre Autonomie zurück
Die ehemaligen Untertanengebiete und zugewandten Orte St
Aargau
Thurgau
Gallen
Tessin und Waadt wurden zu eigenständigen Kantonen (19-örtige Eidgenossenschaft). 1815 wurde die "immer währenden Neutralität der Schweiz" durch die europäischen Grossmächte am Wiener Kongress anerkannt
Graubünden
stärkte in der so genannten Restauration die Eigenständigkeit der Kantone
Eine neue Verfassung
der "Bundesvertrag"
Das Wallis
Neuenburg und Genf kamen als neue Kantone dazu (22-örtige Eidgenossenschaft). [Bearbeiten]
Der Schweizer Bundesstaat
Nach einer fortlaufenden Polarisierung zwischen liberalen (mehrheitlich städtisch-reformierten) und konservativen (mehrheitlich ländlich-katholischen) Kantonen und nach den Freischarenzügen schließen sich die katholischen Orte Luzern
Unterwalden
Uri
Freiburg und Wallis 1845 zum Sonderbund zusammen
Schwyz
Zug
Der Antagonismus zwischen den katholischen und reformierten Kantonen führte im November 1847 zum Sonderbundskrieg
Der Sonderbund wird schließlich nach militärischen Auseinandersetzungen unter General Henri Dufour beendet. Zu dieser Zeit
am 9
zwischen den Städten Zürich und Baden eröffnet. Am 12
wurde die erste Eisenbahnlinie der Schweiz
August 1847
die Spanisch-Brötli-Bahn
September 1848 konstituiert sich die Schweiz als "parlamentarischer Bundesstaat" und gibt sich eine Bundesverfassung
Letztere wurde am 19
April 1874 gesamtrevidiert
Diese Revision blieb mit einigen Änderungen und Anpassungen bis 1999 bestehen
Auf Initiative von Henri Dunant (1828-1910) erfolgt im August 1864 in Genf die Gründung des Roten Kreuzes. [Bearbeiten]
20. Jahrhundert
Während des ersten Weltkriegs bewahrte die Schweiz ihre Neutralität
jedoch wurde die Armee mobilisiert
Nach dem Krieg wurde die Schweiz 1920 Mitglied des Völkerbundes
der seinen Sitz in Genf hat
Am 20
Französisch und Italienisch dazu
Februar 1938 kam das Rätoromanische als vierte Landessprache neben Deutsch
Die Schweiz berief sich während dem zweiten Weltkrieg auf ihre bewaffnete Neutralität und ordnet die allgemeine Mobilmachung der Armee unter dem Oberbefehlshaber General Henri Guisan (1874-1960) an
Trotz einer strengen Asylpolitik erhielten über 26'000 Juden und weitere Verfolgte Zuflucht in der Schweiz
Wiederum anderen wurde diese verwehrt
indem die Schweiz unter anderem Kriegsbeute annahm
Die Schweiz soll zudem während dem Krieg eine zwielichtige Rolle gespielt haben
Die Rolle der Schweiz im zweiten Weltkrieg wurde in den Neunzigerjahren des Zwanzigsten Jahrhundert mit der Verfassung des Bergier-Berichtes aufgearbeitet
Am 6
Mai 1963 ist die Schweiz dem Europarat beigetreten
Am 7
Februar 1971 wurde an einer Volksabstimmung das Frauenstimmrecht nach einem jahrzehntelangen Kampf angenommen
Am 1
Januar 1979 wurde der Kanton Jura errichtet
welcher bisher zum Kanton Bern gehörte. Der Bundesrat lehnte am 13
September 1988 den Beitritt der Schweiz zur Europäischen Gemeinschaft (EG) und das Volk am 6
Dezember 1992 der Beitritt der Schweiz zum EWR (Europäischer Wirtschaftsraum) ab. Am 26
November 1989 wurde über "Die Schweiz ohne Armee" abgestimmt
trat am 1
die wider Erwarten 35
6% der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigte. Die neue Bundesverfassung
welche diejenige von 1874 ablöste
Januar 2000 in Kraft
Am 21
Mai des gleichen Jahres wurden die bilateralen Verträge mit der Europäischen Union (EU) abgeschlossen. [Bearbeiten]
21. Jahrhundert
Als letztes Land außer dem Vatikan trat die Schweiz nach einer gutgeheißenen Volksabstimmung am 10
September 2002 den Vereinten Nationen (UNO) bei
Siehe auch: Die Schweiz in den Vereinten Nationen
Am 10
Dezember 2003 wurde Christoph Blocher von der SVP an Stelle von Ruth Metzler (CVP) in den Bundesrat gewählt und übernimmt das Justiz- Polizeidepartement
die so genannte "Zauberformel" (des parteipolitischen Ausgleichs)
Damit ändert zum ersten Mal seit 1959 die parteipolitische Zusammensetzung des Bundesrates (= Bundesregierung)
welche die bis dahin praktizierte Konkordanz-Politik der eidgenössischen Staatsführung ernsthaft auf die Probe stellt. [Bearbeiten]
Mit der Wahl des populistischen Rechtspolitikers Blocher entsteht im Bundesrat nunmehr eine völlig veränderte Situation
Literatur
[Bearbeiten]
Alt- und Mittelsteinzeit (Paläolithikum und Mesolithikum)
J.-M
LeTensorer / U
Niffeler Hrsg.): Paläolithikum und Mesolithikum
SPM I (Basel 1993). [Bearbeiten]
Jungsteinzeit (Neolithikum)
A
Furger / C
Fischer / M
Höneisen (Hrsg.): Die ersten Jahrtausende
Die Schweiz von den Anfängen bis zur Eisenzeit (Zürich 1998). E
Stöckli / U
Niffeler / E
Gross-Klee (Hrsg.): Neolithikum
SMP II (Basel 1995). [Bearbeiten]
Bronzezeit
S
Hochuli u.a. (Hrsg.): Bronzezeit
SPM III: Die Schweiz vom Paläolithikum bis zum frühen Mittelalter 3 (Basel 1998). Goldene Jahrhunderte
Die Bronzezeit in Südwestdeutschland
Almanach 2 (Stuttgart 1997). U
Seidel: Bronzezeit
Sammlungen des Württembergischen Landesmuseums Stuttgart 2 (Stuttgart 1995) [Bearbeiten]
Eisenzeit (Hallstatt- und Latènezeit)
A
Furger-Gunti: Die Helvetier
Kulturgeschichte eines Keltenvolkes (Zürich 1984). F
Müller / G
Kaenel / G
Lüscher (Hrsg.): Eisenzeit
SPM IV (Basel 1999)
KS
pindler: Die frühen Kelten (Stuttgart 3A
ufl1
996). [Bearbeiten]
Römerzeit
W
Drack / R
Fellmann: Die Römer in der Schweiz (Stuttgart 1988)
LF
lutsch / UN
iffeler / FR
ossi (Hrsg.): Römische ZeitS
PM V (Basel 2002). AF
urger u.a.: Die Schweiz zwischen Antike und Mittelalter (Zürich 1996). [Bearbeiten]
Allgemein
J
Ewald / J
Tauber (Hrsg.): Tatort Vergangenheit
Ergebnisse aus der Archäologie heute (Basel 1998). [Bearbeiten]
Siehe auch
Liste der Bundespräsidenten der Schweiz Kategorie:Schweizerische Geschichte [Bearbeiten]
Weblinks
Kapitel "Geschichte" (http://www.swissworld.org/ger/index.html?siteSect=800) en:History of Switzerland es:Historia de Suiza fr:Histoire de la Suisse lt:Šveicarijos istorija nl:Geschiedenis van Zwitserland zh:瑞士历�
Geschichte der Schweiz (Klaus Augustiny) (http://www.genealogienetz.de/reg/CH/hist-de.html) Schweizer Geschichte (Markus Jud) (http://www.geschichte-schweiz.ch) Historisches Lexikon der Schweiz (in drei Sprachen) (http://www.hls.ch) Swissinfo-Links zur Schweizer Geschichte (http://www.swissinfo.org/sde/swissinfo.html?cat=14&subcat=143&siteSect=821#hierSubCat) Swissworld
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