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Geburt
Stichpunkte
Allgemein
Die Geburt
auch die Entbindung oder die Niederkunft
durch den ein Fötus die Gebärmutter der Mutter verlässt. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
"Verbergen") 1 Physiologie 1.1 Geburtsvorbereitung 1.2 Krankenhaus oder Hausgeburt 1.3 Ablauf der Geburt 1.4 Medizinische Aspekte 2 Soziologie [Bearbeiten]
ist der Prozess am Ende der Schwangerschaft
Physiologie
Der Ablauf jeder Geburt ist verschieden
die nicht in jeder Einzelheit geplant oder gesteuert werden kann
da es sich um eine biologische Funktion des Menschen handelt
dass normal der Durchschnittswert ist und Abweichungen die Regel sind. [Bearbeiten]
Insofern sind Aussagen über die Normalität von Vorgängen während der Geburt so zu verstehen
Geburtsvorbereitung
Es werden vielerorts von Hebammen Kurse für eine Geburtsvorbereitung angeboten
bei der Geburt in der Regel hilfreich und schmerzlindernd sein. Für die Väter ist es eine Chance
wenn sie zu den Vorsorgeuntersuchungen mitkommen
dabei auch mit Unterstützung eines Partners
die Geburtsvorbereitung begleiten und bei der Entbindung dabei sind
an der Schwangerschaft aktiver teilzunehmen
Insbesondere können Entspannungstechniken
die sich bis kurz vor der Geburt frei bewegen dürfen (also nicht im Bett liegen müssen)
Es ist wahrscheinlich
dass schwangere Frauen
weniger Schmerzen empfinden. [Bearbeiten]
Krankenhaus oder Hausgeburt
ein sehr emotionales Erlebnis dar
Die Geburt stellt für die noch Schwangere und gegebenenfalls weitere Beteiligte
z.B. den Vater
Die Geburt ist meist mit großen Schmerzen
aber auch mit großen Freuden verbunden
Sie wird in der Regel um so positiver empfunden
je vertrauter die Atmosphäre aus der Sicht der Gebärenden ist
Geburten finden im europäischen Kulturkreis in der Regel im Kreißsaal eines Krankenhauses unter der Verantwortung eines Arztes statt
Mehr und mehr Schwangere entscheiden sich allerdings auch für eine Hausgeburt
bei der in der Regel eine Hebamme die Verantwortung übernimmt
Gelegentlich kommen Kinder im Wasser zur Welt
weil Babys nach 9 Monaten im Fruchtwasser mit dem nassen Element vertraut sind
Wassergeburten gelten als besonders schonend
und weil sich die Mutter im warmen Wasser besser entspannen kann
was die Geburt schneller und leichter macht
Schaden von Kind und Mutter abzuwenden
Wichtigstes Ziel des die Geburt begleitenden Personals ist es
ist allerdings umstritten
Was das genau heißt
Die Atmosphäre bei und generelle Herangehensweise an eine Geburt ist je nach Ort
Umfeld und Anspruch sehr verschieden
Dabei konkurrieren zwei grundlegende Sichtweisen des Ereignisses miteinander
das eine Reihe von Risiken mit sich bringt
die unterschiedliche Schwerpunkte setzen: Auf der einen Seite wird die Geburt vor allem als medizinisches Ereignis gesehen
Ziel des die Geburt begleitenden Personals ist es dabei vor allem
Kind und Mutter vor möglichst vielen Risiken und vor allem vor bleibenden Schäden zu schützen
der in den meisten Fällen ohne Komplikationen abläuft und daher auch nur wenige präventive medizinische Eingriffe wie Betäubungsmittel oder Dammschnitt erfordert
Andere Belange haben sich diesen Zielen in jedem Fall unterzuordnen. Auf der anderen Seite wird die Geburt als normaler körperlicher Vorgang gesehen
sondern eher durch sanfte Methoden der Unterstützung begleitet werden kann
hängt am meisten vom Einzelfall ab; deutliche Unterschiede sind aber auch abhängig vom jeweiligen Krankenhaus
den behandelnden Ärtzten und den Hebammen
Risiken werden dabei nach ihrer Wahrscheinlichkeit beurteilt und ebenfalls sehr wichtig genommen. Wie die Geburt gesehen wird und wie sie dann abläuft
Bei Hausgeburten liegt die Betonung deutlich auf der zweiten Variante. [Bearbeiten]
Ablauf der Geburt
dem ersten Stadium der Wehen (Senkwehen): Zuerst erfolgen alle 10-30 Minuten Kontraktionen der Gebärmutter mit einer Dauer von ca
Die normale Geburt (auch Spontangeburt) des Menschen beginnt mit der Eröffnungsphase
40 Sekunden
In dieser Phase platzt meist auch die Fruchtblase. Die Kontraktionen beschleunigen sich bis auf eine Frequenz von zwei Minuten
bis er die Breite von 10 cm erreicht. Im zweiten Stadium der Geburt
ändern sich die Wehen und werden zu Presswehen
der Austreibungsphase
Jede Kontraktion weitet den Gebärmutterhals
Das Baby wird von der Gebärmutter durch den Geburtskanal durch Kontraktionen der Gebärmutter und durch kräftige Unterleibskontraktionen hinausgestoßen
Das Baby wird normalerweise in Kopflage geboren (s. auch Beckenendlage)
Beim Austritt des Kopfs aus dem Geburtskanal kann es zum Dammriss kommen
Dabei reißt ein Teil des zwischen Scheide und Anus befindlichen Damms ein
Dem Dammriss wird häufig durch einen Dammschnitt vorgebeugt
Der Kindsdruck kann durch Kristellerhilfe verstärkt werden; hierbei wird von außen während der Wehe kräftig auf die Gebärmutter gedrückt
Nach der Geburt wird das Neugeborene normalerweise sofort auf die Brust der Mutter gelegt und die Nabelschnur durchtrennt
In seltenen Fällen kann eine Glückshaube entstehen
Das letzte Stadium der Wehen tritt etwa eine viertel bis halbe Stunde nach der Geburt ein; in diesem Stadium wird die Plazenta (Nachgeburt) ausgestoßen. Die Dauer der Wehen ist sehr unterschiedlich
die bereits ein Kind geboren haben. [Bearbeiten]
(lat. primiparae Geburt) und 8 Stunden für Frauen
man rechnet durchschnittlich 13 Stunden für Erstgebärende
Medizinische Aspekte
um nichtärztliche Geburtshilfe zu leisten
Die medizinische Disziplin
ist die Geburtshilfe
ist ein Geburtshelfer. Eine Hebamme ist in besonderer Weise ausgebildet
der sich auf Geburten spezialisiert
die sich mit der Geburt befasst
eine Unterdisziplin der Frauenheilkunde; ein Arzt
Wegen der durch den aufrechten Gang erzwungenen Form des menschlichen Beckens ist die menschliche Geburt schmerzlicher als die anderer Säugetiere
Eine Vielzahl von Betäubungsmitteln wird angewendet
um den Wehenschmerz zu lindern
weil durch die Betäubung auch die Wehen selbst schwächer werden können
was die Geburt hinauszögern kann
Viele Gebärende verzichten darauf jedoch auch bewusst
oft aufgrund von Wundinfektionen in Folge mangelnder Hygiene (siehe Kindbettfieber)
Gelegentlich auftretende Komplikationen während der Geburt können Eingriffe wie einen Kaiserschnitt oder die Verwendung einer Geburtszange oder Saugglocke (vaginale Operation) erfordern. In der Vergangenheit starb eine große Anzahl Frauen während oder nach der Geburt im Wochenbett
Auch heute noch sterben in Entwicklungsländern ca. eine halbe Million Frauen jährlich an Geburtskomplikationen
die größte Gruppe
ca
an Blutverlust nach der Geburt (http://www.who.int/mediacentre/news/releases/2004/pr65/en/ http://www.thelancet.com/journal/vol364/iss9440/full/llan.363.9402.editorial_and_review.28259.1). [Bearbeiten]
25%
Soziologie
soziokulturellen Geburt" des Menschen gesprochen
In der Soziologie wird mit René König und Dieter Claessens von der "zweiten
auch als Übergang von der "Humanisation" zur "Sozialisation" bezeichnet
Während der Humanisation ist das Neugeborene etwa ein Jahr lang auf die zugleich anthropologisch (auch: biosoziologisch) und sozial geprägte Dyade zwischen Säugling und "Dauerpflegeperson" angewiesen
mit dem es später sozial lernen kann (Sozialisation)
um das spezielle "Urvertrauen" zu gewinnen
In der Zoologie wird die Humanisation als das "extra-uterine Frühjahr" bezeichnet (Portmann; uterus (lat.) = die Gebärmutter). Siehe auch: Säugling - Geburtenkontrolle - Geburtstrauma - Säuglingssterblichkeit - PDA - CTG - APGAR - Frühgeburt - Übertragung (Geburt) - Mangelgeborenes - Totgeburt - Risikogeburt - Sarggeburt el:ΓÎννηση en:Childbirth es:Parto fr:Accouchement nl:Bevalling pt:Parto
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Geburt
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