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Diskussion : Ganymed (Mond)
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Ganymed (Mond)
Stichpunkte
Allgemein
16 Tage Inklination 0
Ganymed Bild nicht gefundenJupitermond Ganymed aufgenommen im Jahre 1979 von der Raumsonde Voyager 2 Entdeckung Entdecker Galileo Galilei Simon Marius Datum der Entdeckung 1610 Daten des Orbits Mittlerer Bahnradius 1.070.600 km Bahnexzentrizität 0
16 Tage Neigung der Rotationsachse 0° Albedo 0
43 scheinbare Helligkeit 4
0015 Umlaufzeit 7
6m Oberflächentemperatur 113 K (-160°C) Atmosphärischer Druck kPa Ganymed ist der dritte und größte der vier großen Monde des Planeten Jupiter
81 m/s2 Fluchtgeschwindigkeit 2
936 g/cm3 Gravitation an der Oberfläche 1
7 km/s Siderische Rotation 7
195° Natürlicher Satellit des Jupiter Physikalische Daten Mittlerer Durchmesser 5268 km Oberfläche 87.000.000 km2 Masse 1
482×1023 kg Dichte 1
"Verbergen") 1 Entdeckung 2 Bahndaten 3 Aufbau und physikalische Daten 4 Atmosphäre [Bearbeiten]
Er ist der größte Mond unseres Sonnensystems. Inhaltsverzeichnis showTocToggle("Anzeigen"
Entdeckung
Seine Entdeckung wird dem italienischen Gelehrten Galileo Galilei zugesprochen
der im Jahre 1610 sein einfaches Fernrohr auf den Jupiter richtete
Ganymed und Kallisto werden auch als die galileischen Monde bezeichnet
Die vier großen Monde Io
Europa
Allerdings beanspruchte der Deutsche Simon Marius in seinem 1614 erschienenen Werk Mundus Jovialis deren Entdeckung für sich
die großen Jupitermonde bereits einige Tage vor Galilei entdeckt zu haben
indem er behauptete
dass die Monde unabhängig von Marius entdeckt wurden
Galilei zweifelte dies an und bezeichnete Marius´ Werk als Plagiat. Nach heutigem Wissensstand ist es durchaus möglich
Jedenfalls geht ihre Benennung auf ihn zurück. Benannt wurde der Mond nach dem Jüngling Ganymed
einem Mundschenk der Götter und Geliebten des Zeus aus der griechischen Mythologie. Obwohl der Name Ganymed bereits kurz nach seiner Entdeckung von Marius vorgeschlagen wurde
konnte er sich über lange Zeit nicht durchsetzen
Erst in der Mitte des 20
Jahrhunderts kam er wieder in Gebrauch
Vorher wurden die galileischen Monde üblicherweise mit römischen Ziffern bezeichnet und Ganymed war der Jupitermond III
Die galileischen Monde sind so hell
dass man sie bereits mit einem Fernglas oder kleinen Teleskop beobachten kann. [Bearbeiten]
Bahndaten
6 Minuten
Ganymed umkreist Jupiter in einem mittleren Abstand von 1.070.600 km in 7 Tagen 3 Stunden und 42
195° gegenüber der Äquatorebene des Jupiter geneigt. [Bearbeiten]
0015 auf und ist 0
Die Bahn weist eine Exzentrizität von 0
Aufbau und physikalische Daten
Ganymed besitzt einen mittleren Durchmesser von 5268 km und ist damit der größte Mond im Sonnensystem
dass es sich bei Ganymed um einen differenzierten Körper handelt
wobei er allerdings mit seiner geringen Dichte von 1
Er ist sogar größer als der Planet Merkur
936 g/cm3 nur die Hälfte von Merkurs Masse aufweist. Bild nicht gefunden Modell von Ganymeds Aufbau Die Auswertung der Daten der Raumsonde Galileo weist darauf hin
der aus vier Schichten aufgebaut ist: Ein relativ kleiner Kern aus Eisen oder Eisensulfid ist von einem Mantel aus silikatischem Gestein umgeben
Darüber liegen eine ausgedehnte Schicht aus weichem Wassereis und eine äußere harte Eiskruste
als man zuvor angenommen hatte
Der metallische Kern ist ein Anzeichen dafür
dass Ganymed in der Frühzeit seiner Entstehung im Innern höhere Temperaturen aufwies
Tatsächlich scheint Ganymed ähnlich aufgebaut zu sein wie Io
nur dass er zusätzlich von einer Eiskruste umgeben ist. Ganymeds Oberfläche kann in zwei unterschiedliche Regionen unterteilt werden: Eine geologisch sehr alte
dunkle Region mit einer großen Anzahl an Impaktkratern und eine etwas jüngere
hellere Region mit ausgeprägten Gräben und Verwerfungen. Die beiden Regionen sind auf tektonische Aktivitäten zurückzuführen
ein ähnliches System von Gräben und Verwerfungen existiert auf dem Saturnmond Enceladus und den Uranusmonden Miranda und Ariel. Bild nicht gefunden Helle und dunkle Regionen auf Ganymeds Oberfläche
auf denen vor langer Zeit Lava geflossen sein muss. Hinsichtlich der Tektonik ähnelt Ganymed dem Planeten Erde
Ganymeds Oberfläche besteht aus zwei kontinentalen Platten
obwohl die Aktivitäten auf Ganymed zum Erliegen gekommen sind. Die dunklen Regionen ähneln der Oberfläche von Kallisto
wobei an ihren Randzonen Gebirgszüge aufgeworfen werden können. Darüber hinaus sind Gebiete sichtbar
die sich unabhängig voneinander bewegen
Am unteren Bildrand ist ein relativ frischer Impaktkrater sichtbar
bei dem helles Material aus dem Untergrund ausgeschleudert wurde. Beide Regionen weisen eine hohe Anzahl von Impaktkratern auf
vergleichbar dem Erdmond
5 Milliarden Jahren
Deren Anzahl und Verteilung ergeben für Ganymeds Oberfläche ein Alter von 3 bis 3
dass die Gräben ebenfalls geologisch alt sind
was darauf schließen lässt
Dabei überlagern die Krater die Gräben oder werden von diesen durchbrochen
bei denen Material aus dem Untergrund strahlenförmig ausgeworfen wurde. Anders als auf dem Erdmond oder dem Merkur sind die meisten Krater relativ flach und weisen keine Ringwälle oder Zentralberge auf
Daneben gibt es auch Einschläge jüngeren Datums
Offensichtlich hat die Eiskruste über geologische Zeiträume nachgegeben und diese Strukturen eingeebnet
Sehr alte Krater sind nur noch als dunkle Reliefs zu erkennen. Die größte zusammenhängende Struktur auf Ganymed ist eine dunkle Ebene
die Galileo Regio genannt wird
Weiterhin sind ausgedehnte konzentrische Erhebungen sichtbar
die das Überbleibsel eines gewaltigen Impaktereignisses sind
3 Stunden und 42
dh
das vor sehr langer Zeit stattgefunden hat. Ganymed rotiert in 7 Tagen
wie der Erdmond und die übrigen Jupitermonde
6 Minuten um die eigene Achse und weist damit
43
eine gebundene Rotation auf. Seine Albedo beträgt 0
43 % des einfallenden Sonnenlichts werden von der Oberfläche reflektiert
Im Vergleich zu den Monden Io und Europa ist seine Oberfläche relativ dunkel. Die Oberflächentemperatur beträgt im Durchschnitt -160° Celsius. [Bearbeiten]
Atmosphäre
Aufnahmen des Hubble-Weltraumteleskops ergaben Hinweise auf das Vorhandensein einer extrem dünnen Atmosphäre aus Sauerstoff
dass der Sauerstoff durch die Einwirkung der Sonnenstrahlung auf die Eiskruste entsteht
Es wird angenommen
wobei das Wassereis in Sauerstoff und Wasserstoff gespalten wird
Der flüchtige Wasserstoff entweicht in den Weltraum
der massereichere Sauerstoff wird durch Ganymeds Gravitation festgehalten. Vorlage:Navigationsleiste Monde Jupiter en:Ganymede (moon) eo:Ganimedo fr:Ganymède (lune) it:Ganimede (astronomia) ja:ガニメデ la:Ganymedes (satelles) nl:Ganymedes (maan) pt:GanÃmedes (satélite) sv:Ganymedes (mÃ¥ne) zh:木å?«ä¸‰
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel
Ganymed (Mond)
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